Carbon

      BIATHLON-TRAINING wrote:

      Carbonrahmen zu Gewichtszwecken


      Dazu eine Rechenaufgabe: Täglich sollte man 10.000 Schritte tun und die erreicht man auch schnell mal auf einer durchschnittlichen Tour mit Skikes oder anderen Crossskates. Nicht zu glauben, durch Carbonrahmen ersparst du dir dabei in Summe immerhin einen ganzen Schritt mit 3,3 Tonnen 8)
      sportliche Grüße
      Otto
      (skike-Erfinder)
      skike.at

      Man spart am falschen Ende

      Bei Hobbyradfahren beobachtet man oft den Hang zur Gewichtsminimalisierung, was das Material betrifft. Für leichtere Rahmen, Laufräder etc. werden kleine Vermögen ausgegeben. Beim Eigengewicht allerdings kann der "Vorrat" nicht groß genug sein ;)
      ​Bei Hobbyradfahren beobachtet man oft den Hang zur Gewichtsminimalisierung, was das Material betrifft. Für leichtere Rahmen, Laufräder etc. werden kleine Vermögen ausgegeben. Beim Eigengewicht allerdings kann der "Vorrat" nicht groß genug sein


      Bernd.G wrote:

      Doch!
      Aber deren Eigengewicht ist nicht mehr zu optimieren, denen bleiben nur Verbesserungen am Material oder im Training.


      Ich finde das schon arg, dass man den Menschen, die körperlich nicht in eine Norm von jemandem passen, was bestimmtes nicht gönnt, sondern sich lieber noch lustig über sie macht. Wenn Bewegung Spaß macht, dann bewegt man sich auch lieber und öfter, und dagegen ist doch nichts einzuwenden.
      sportliche Grüße
      Otto
      (skike-Erfinder)
      skike.at

      „Karbonisierung“ der Freizeit-Sportwelt

      Tja, heikles Thema… und zwar Sportart-übergreifend. Brauchen Freizeit-Sportler tatsächlich die neueste, innovativste Hightech-Hardware, gegebenenfalls mit permanenten upgrades, als Leistungs-support… wie die Profis? Auch, wenn die Performance weit hinter den Möglichkeiten herhinkt und diese auch mit Standard-Geräten erreicht werden könnte? Ich meine: das Ziel ist entscheidend. Wer den ernstzunehmenden Ehrgeiz hat, besser zu werden und dafür auch aktiv an seiner Software durch gezieltes Technik-Training arbeitet, der sollte nicht Gefahr laufen, an hardwarebedingte Grenzen zu stoßen. Wer aber keine Motivation hat, mit progressiv steigendem Übungs-Aufwand von seinem suboptimalen Komfortzonen-Level weiterzukommen, der…
      … aber die Frage stellt sich tatsächlich nicht, denn es gibt nur eine Instanz, die das bestimmt: Der Sportler selbst – je nach seinen Träumen… und Mitteln! Seine Ziele sind dabei meist die, die ihm die Industrie mithilfe des von ihr dafür geförderten „Profisports“ injiziert – und die lauten nicht „schneller, höher, weiter“, sondern: gesellschaftliches Ansehen durch Zugehörigkeit zu einem erlauchten Kreis… oder noch besser: Neid durch Hervorhebung aus der Masse! Und das klappt nur mit Breitensport, denn so steuert die Sportindustrie seit Jahren die Entwicklung des Freizeitsektors: Von der einstigen Idee der „Leibesertüchtigung“ zum Kommerz- und Anerkennungs-getriebenen „Wettrüsten“ in lukrativen Bereichen. Selektiert werden diese von der Industrie und den angehängten Medien: Die absatzträchtigen Sparten werden überflutet mit Geräten grenzen- und stufenloser Levels mit immer mehr Varianten, aber… Nischen… bleiben Nischen… oder versiegen irgendwann. Wir haben zwar heutzutage eine breitgefächerte „Sports-Diversity“, aber nicht alles ist gesellschaftsfähig und wird mit Angeboten unterstützt – Vieles muß man suchen, oft ganz gezielt.
      Karbon macht auf jeden Fall für einige Anwendungsbereiche Sinn – im Freizeit-Sport z.B. beim Tennis, Freeride-/Touren-/Ski oder Wasserski-Slalom, weil Gewicht auch Trägheit bedeutet. Ich war 2010 der erste in meinem Verein mit einem Karbon-Ski und schaffte damit 2011 endlich das jahrelang im Training erstrebte Level: die 11m-Leine. Heute haben fast alle einen. Daß es jetzt auch Cross-Skates aus ultraleicht-Material gibt, kann ein gutes Zeichen sein… schau’ma mal, wie sich die ersten in den Biathlons schlagen :rolleyes: ! Aktuell tut man sich damit noch allenfalls selber einen teuren, kraftaufwandssparenden Gefallen, denn nicht mal mit öffentlicher Anerkennung kann man rechnen – kaum jemand wird sagen: „oh, Karbon… hochwertige Cross-Skates, das!“, solange noch eher gefragt wird: „wie heißt denn das, was du da machst???“! :/

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'