Wieviele Crossskater gibts in Deutschland?

      Wieviele Crossskater gibts in Deutschland?

      Liebe Crossskater,
      ich lebe in der Crossskating-Diaspora, ich habe seit 2016 keinen anderen Crossskater/in mehr gesehen. Ich kenne im Umkreis von 50 km auch nur einen einzigen anderen Crossskataer. Ist das alles Zufall oder gibt es in Deutschland überall so wenig Leute, die crossskaten. Ich bezeichne damit Sportler/innen, die so wie ich übers Jahr mindestens einmal pro Woche mit Crossskates unterwegs sind. Mich würde schon interessieren, wie viele Leute unseren Sport in Deutschland betreiben. Gibt es in Deutschland mehr als 100 Crossskater/innen, die regelmäßig trainieren?
      Vielleicht hat ja jemand eine Idee, wie man das rauskriegen könnte.
      Mit diesem Thema zusammen hängt ein anderer Aspekt, der mich interessiert. Gibt es tatsächlich Crossskater, die regelmäßig im Gelände unterwegs sind. Ich selbst habe meine 760 Kilometer im Jahr ausschließlich auf Straßen zurückgelegt. Ich schätze am Crossskaten das elegante gleichmäßige Gleiten auf Asphalt. Im Gelände zu skaten, ist mir mental zu anstrengend, weil man ständig aufpassen muss. Bin ich die Ausnahme?
      Außerdem würde mich interessieren, wie schnell andere Crossskater unterwegs sind. Ich habe meine 760 km auf 150er-Räder im Schnitt in 16,6 km absolviert. Meine längste Strecke waren 60 km in 3:24 Std.
      Wie sieht es bei euch aus?
      Meyer

      Meyer wrote:

      Gibt es tatsächlich Crossskater, die regelmäßig im Gelände unterwegs sind?


      …das glaub ich jetzt nicht,… daß sowas echt gefragt wird… hier, in einem Cross-Skating Forum! ?(
      ...denn CROSS… ok, gut - das hatten wir ja damals moderater definiert, - es gibt quasi NCS-„Disziplinen“. Aber Nixdestotrotz: ich würde in einem Triathlon-Forum bestimmt nicht fragen, wer denn noch Nichtschwimmer sei… :whistling: ;)

      Ich bin da auch ganz bestimmt nicht der Einzige, der …

      KnightSkater wrote:

      …Cross-Skating wegen cross betreibt …

      Da treffen sich wahre Horden :S von CROSS-Skatern in schattigen Wäldern und reißen dort über Wege und Pfade ihre Meilen runter, weil sie neben der physischen auch die…

      Meyer wrote:

      Im Gelände zu skaten, ist mir mental zu anstrengend, weil man ständig aufpassen muss.

      … mentale Herausforderung suchen: die 3 Meter vor sich scannen und dementsprechend den Schritt ausrichten, die Koordination anpassen und AKTIV an der Bewältigung der gewählten Strecke arbeiten – und zwar reaktiv wie auch proaktiv! :rolleyes:

      Warum gibt es Skifahrer, die Buckelpisten oder offpiste suchen? Aus dem gleichen Grund: bloß nicht in Routine verfallen, oder noch schlimmer: den „Flow“, oder hier neudeutsch „Skater’s High“! :P

      Meyer wrote:

      Bin ich die Ausnahme?


      Willst du’s aus meiner Sicht hören? :evil:
      Nix für unguad ;)

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      Hallo Knightskater,
      ich verstehe, dass du pikiert reagierst. Ich hatte das Forum aber so verstanden, dass sich hier nicht nur Sportler äußern dürfen, die die reine Crossskating-Lehre vertreten.
      Ich persönlich sehe das Crossskaten, das ich mache, eher als eine Variante des Rollskilaufens, eben weil ich nur auf Straßen unterwegs bin. Außerdem sind die Bremsen von Vorteil, und die Geschwindigkeit ist bei Weitem nicht so hoch wie bei normalen Skating-Rollski und mit den Rädern kommt man auch auf nassen und verschmutzten Straßen im Gelände zurecht.
      Eigentlich wollte ich darauf hinaus, in welchen Verhältnis bei den traininierenden Crosskatern Straßen- und GeländeKilomter zueinander stehen und welche Umfänge im Jahr und pro Einheit zurückgelegt werden.
      Ich mache Crossskating seit 2013 und skate auf Straßen mit Speedskates seit 1993 und habe seitdem ein paar 10000 km auf Skate zurückgelegt. Ich verfüge also über einen ganz gutes Gleichgewichtsgefühl. Ich kann mir aber trotzdem nicht vorstellen, dass man im Training 15 oder 20 km im Gelände skatet, um seiner Ausdauer zu trainieren. Ich vermute mal, dass die meisten Crossskaten auf Straßen oder zumindest sehr ebenen unbefestigten Wegen unterwegs sind. Mir ist die Verletzungsgefahr im Gelände einfach viel zu groß.
      Viele Grüße
      Meyer
      Hallo Meyer

      Ich bin weniger pikiert als… amüsiert! :)
      Daß es verschiedene Ausübungs-Intensitäten und auch –Modi zu unserem Sport gibt, ist glaub ich jedem hier bekannt, weshalb ich diese ernsthafte Infragestellung meines Extrems seitens deines entgegen-extremen Standpunktes etwas drollig fand!

      Kurz: meine Motivation im Sommer 2006, auf Luftreifen zu wechseln, war definitiv die Flucht von den teils überlaufenen Inliner-Hotspots und den straßenbegleitenden Radwegen – hinein in die Natur und auf anspruchsvoll chaotischen Boden… und die herrliche Ruhe, grade in Wäldern!

      Deine rühmliche Roll-Historie kennt man :thumbup: , die kam schon 2015 durch, als du den „Marathon“ in unsere Community brachtest – weshalb ich mich auch über die Frage etwas wunderte, weil ja schon damals nicht jeder gleich „Hurra“ schrie ;) . Inzwischen ist Banneick jedoch zweifelsfrei ein Highlight für Viele hier, die deine tempo- oder wettkampforientierte Sportphilosophie teilen.

      Und ja, die Meisten skaten da, wo der Rhythmus des Skatings nicht durch Widrigkeiten leidet – auch ich schnappe mir ab und zu meine 125er SUV-Flitzer für die schnelle Runde nach dem Büro oder die 150er für Regenfahrten auf (Semi-)Kunstboden… und wenn meine Frau mitläuft auch mal meine Skikes. Aber ehrlich: nur stures Skating ohne up- und downhill-Einlagen würde mir schnell fad werden, womit mein Antrieb – erst der innere, dann der äußere – verpuffte.
      Mir geht nichts über ausgedehnte Wald-Touren, freilich im ans Areal angepaßten Technik-Mix, aber seit ich die 200er habe, geht „Skating“ quasi überall - zwar hochkonzentriert, bodenorientiert und somit unrhythmisch z.T. mit Sprungeinlagen über Wurzeln, aber es geht… nur die Frage wie lange man’s durchhält. Danach geht’s halt klassisch weiter, damit der Puls sich wieder fängt! Ganz klar: für jemanden, der „zielgerichtetes Training“ möchte, ist das nix! Und ich trainiere eh was ganz anderes…

      Was die Verletzungsgefahr betrifft: klar, im Gelände mit Rumpf-Protektion – daher der „Knight“! Ist für mich als Ganzjahres-Skifahrer mit Hang zum Extremen aber eh gewohnt.

      Zu der anderen Frage: wieviele Cross-Skater in D?
      Der einzige Anhaltspunkt ist für mich unsere aktuelle Mitgliederzahl von knapp 3.200 – ich vermute einfach mal, daß der Schwund der letzten Jahre sich mit der Dunkelziffer anonymer NCSler ausgleicht. Oder hat jemand eine andere Idee?
      Mich würde ja auch interessieren, wieviele Gelände-Offroad-CROSS-Skater es außer mir gibt, schließlich hab ich auch noch keinen sowo getroffen - darauf wird’s wohl ebenfalls keine Antwort geben…
      ...oder wieviele Skwaler… oder Microboarder?(

      …aber es ist eh wurscht, beim Individualsport! 8)

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'

      Meyer wrote:

      Im Gelände zu skaten, ist mir mental zu anstrengend, weil man ständig aufpassen muss.


      Mir wäre "nur skaten" im Gelände in den meisten Situationen ebenfalls längst zu anstrengend - schon wenn ich nur dran denke ;( . Ohne Rücklaufsperren und freier Ferse könnte ich mir das heute überhaupt nicht mehr vorstellen... i mogs hoid a scho a weng gmiadlega :thumbup: .
      sportliche Grüße
      Otto
      (skike-Erfinder und Mitentwickler)
      skiken.at
      Hallo Otto

      …geht mir doch genauso: die Rücklaufsperre ist mir heilig! Im Gelände ist die Variabilität der Vorschub-Techniken Trumpf! Reines Skating über lange Offroad-Strecken geht noch spaßbringend auf einigermaßen verdichteten Feld- oder Waldwegen mit entsprechender Breite, auf engeren Pfaden mit chaotischen Unebenheiten wird’s auch für Geübte prickelnd und anstrengend. Vom Nur-CROSS-Skaten spreche ich ja auch nicht, sondern daß Skating im Gelände geht, …wenn man es will! Und wir zwei wissen, was alles geht… wenn auch nur zeitweise (sind ja nimmer die Jüngsten), denn es macht einfach Spaß, sportliche Nischenwinkeleckchen auszuprobieren und letztlich auszufüllen! So, wie wir zwei auch wissen, daß man weder zum Carven noch zum Buckeln einen zweiten Ski braucht! :thumbup:

      Für mich war die Erweiterung des Terrains um die Naturwege 2006 auf Luftreifen die erste Offenbarung beim Skaten, die zweite kam 2010 mit den rücklaufgesperrten Cross-Inlinern durch die Erweiterung des Skatens um den klassischen Lauf durch die Wälder – und letztlich die Krönung 2016 mit den 200er Cross-Inlinern. :thumbsup:

      Aber… wieviele samma denn jetz‘ in D… bzw. im deutschsprachigen Raum?

      Bitte mal durchzählen!

      Servus
      Hubert
      …1… :)
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      Mit mir jetzt 1 mehr :D

      Ich finde Skaten auf Asphalt aber wesentlich gefährlicher. Der Boden ist dann zwar eben und gut befahrbar aber man ist auch deutlich schneller und ein Sturz tut sehr weh.

      Da ich es aber auch anstrengend möchte werde ich primär auf Waldwegen unterwegs sein. Wenn es mich dann hinlegt falle ich zumindest weich und werde nur dreckig :)
      Hallo ZehWeh

      Mit deinen V9 bist du hardwaremäßig natürlich gut für Gelände ausgestattet, keine Frage. Aber was ist mit der Software - wenn ich es richtig gelesen habe, bist du vor einem Monat nur ein paar Mal auf Test-Skates gerollt, oder? Und willst dir alles selber beibringen? … wovon hier dringend abgeraten wird! Erst recht das verfrühte Berollen von Naturboden. Das ist, als wolle jemand Motorradfahren lernen ohne vorher sicher Radfahren zu können, oder am zweiten Skitag in die Buckelpiste zu wollen… sowas ist im ersten Jahr Wahnsinn!
      Kurzum: wenn du deine eigenen hohen sportlichen Ansprüche auch beim Skaten erfüllen willst – und davon gehe ich aus - , dann mache zuerst einen Kurs… das ist meines Erachtens unter dieser Voraussetzung alternativlos! Übe dann regelmäßig auf Asphalt, bis du wirklich prozesssicher bist – wenn die Widrigkeiten der Rollbedingungen auf Naturboden den Prozess stören, solltest du nicht mehr mit deinen eigenen ablauftechnischen Schwächen zu tun haben, sondern in der Lage sein, diese reflexartig auszugleichen und Rhythmus unterbrechende Korrekturen zielsicher einzuleiten. Ohne diese Voraussetzung sollte man störungsfreien Boden nicht verlassen, sonst tut am Ende mehr als nur der Zeh weh!

      Die – leider verbreitete - Ablehnung von Kursen beim Einstieg in einen Sport hat mehrere Folgen:
      • Erhöhte Verletzungsgefahr aufgrund von Prozess-Fehlern oder Fehleinschätzungen mangels ausreichender Kenntnis – statt vom umfangreichen Erfahrungsschatz Geübter zu profitieren.
      • Anhaltendes Mißverhältnis zwischen Technik und Kraftaufwand sowie Verfehlung der ergonomischen und physiologischen Ziele durch unerkannte, hemmende Technikfehler.
      • Und nebenbei leidet das Image eines noch wenig bekannten Sports an sich unter offensichtlich autodidaktischen, hakeligen Ausübungen mehr, als es durch die Performance der Geübten gewinnt – so sind nun mal die Betrachter mit ihren finalen Urteilen.
      • …und noch einige mehr!

      Beste Beispiele: Nordic Walking… umara 90% glauben, mit Stöcke kaufen haben sie alle nötigen Voraussetzungen für den Erfolg erworben. Und Carving… alle haben taillierte Ski und bezeichnen sich damit als „Carver“, aber nur ein Bruchteil carvt damit auch! Für beides gäbe es zielführende Kurse...

      Meine Empfehlung: mach’s besser… oder wie wir hier im Süden sagen: mach’s g’scheit!

      Servus
      Hubert
      … wäre froh, wenn er jedesmal nur dreckig geworden wär!
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      Keine Sorge, einen Kurs werde ich definitiv machen sobald diese wieder stattfinden. Hier im Rheinland werden nur leider nicht so viele davon angeboten.

      Die nächsten Wochen/Monate fahre ich auch noch nicht im Wald, sondern im Park. Die Wege da sind eben und schön breit.
      Erst wenn ich genug Sicherheit auf den Skates habe geht es in den Wald.
      Also wenn ich z. Zt. mit meinen Skike V9 Tour unterwegs bin, dann eigentlich nur auf meiner Hausstrecke. Die Runde hat 4,8 km, befindet sich im Pfälzerwald und hat zu 100% den Charakter "Gravelroad". Je nach Tagesform drehe ich da mehrere Runden und fahre dabei "Slalom" durch die ganzen Wanderer. ;)

      Trotzdem entspreche ich nicht Deiner Anforderung für einen richtigen Crossskater:

      Meyer wrote:

      Ich bezeichne damit Sportler/innen, die so wie ich übers Jahr mindestens einmal pro Woche mit Crossskates unterwegs sind.


      Macht mir aber nichts, denn ich mache das ganze ja nicht für Dich sondern für mich. :P

      Trotzdem würde es mich auch interessieren, ob es in meiner Umgebung noch andere Skater gibt, mit denen man sich über Strecken austauschen kann oder auch mal die eine oder andere Tour gemeinsam angeht.

      Das war auch so ein bisschen meine Hoffnung, als ich mich hier im Forum anmeldete. Leider geht es hier jedoch über ein sehr leises Grundrauschen nicht darüber hinaus. Ich für meinen Teil gehe aber auch nicht davon aus, dass hier alles Crossskater Deutschlands Teil dieses Forums sind, weder passiv noch aktiv. Sie sind da draußen und warten darauf, endlich entdeckt zu werden. :)
      Hallo Iboi

      Dein Wunsch nach gemeinsamen Touren ist verständlich, aber zu deiner Beruhigung: du bist damit nicht allein … auch nicht mit dem Alleinsein! Auch meine diesbezüglichen Angebote stehen… halt mal so rum im Forum. :rolleyes:
      Die Mitgliederkarte im Forum suggeriert zwar eine einigermaßen flächendeckende Verteilung – mit ein paar Hotspots – aber die Realität zeigt sich für mich am Beispiel München, in dessen Großraum angeblich 22 Skater (bei Anzeige mittlerer Maßstab) gemeldet wären: ja wo san de nachad :?: Weder im Englischen Garten noch im Olympiapark, Luitpoldpark oder Westpark sah ich je einen Nordic-Cross-Skater! Im nördlichen Landkreis Mü. sehe ich bei Oberschleißheim an der Ruderregattastrecke ab und zu mal einen Rollskiläufer und auf der Flugwerftrunde mal einen Nordic Blader, aber nix mit Luftreifen. Kontakt hatte ich bislang nur zum Ulrich in Unterhaching.
      Wie siehst du das mit den 18+19 angezeigten, potenziellen Mitrollern im Raum Mannheim-Heidelberg?
      Ich persönlich vermute ja, daß die Zahl der aktiven Anonymen nicht höher ist als die der inaktiven Mitglieder (erst recht, wenn man mal das Kriterium 1x pro Woche ansetzt), denn wer den Sport nach Kurs (oder auch nicht) individuell betreibt und lieben lernt, findet über kurz oder lang unser Forum und meldet sich oft nach einer Beobachtungszeit auch an, meist weil sich irgendwann Fragen ergeben. Aber man schaue nur, wie viele Nicknames in der Mitgliederliste stehen mit 0 Beiträgen – seit Jahren! Und selbst wenn man mal 3500 annähme, dann hieße das in D im Schnitt etwa 100 Quadratkilometer pro Crossskater – oder einer auf umara 24.000 Bürger. Da sind gezielte Veranstaltungen wie z.B. über RDF via Forum unverzichtbar für Zusammentreffen – abgesehen von ein paar Laufgruppen in Hotspots!
      Ich habe mich längst mit dem Exoten- und Eremitenstatus abgefunden – und genieße ihn ausgiebig. Mindestens einmal jährlich strebe ich – außerhalb der Coronazeit - eine Teilnahme an einer der angebotenen Rollveranstaltungen an und freue mich da insbesondere auf die allerweil sportfamiliäre Atmosphäre.
      Die inzwischen mehr als 30 interessierten Spezln (m/w/d), denen ich jemals einen NCS-Einstieg gab und davon 8 sogar mehrfach und 2 im Gelände auf Rollen brachte – und von denen sich immerhin 4 daraufhin eigenes Equipment zulegten – sind heute durchweg passiv! Die Einzige, die seit gut 5 Jahren dranbleibt ist meine Frau… aber auch nicht immer wöchentlich.
      Nach meinem Trainerschein 2016 habe ich NCS bei 2 lokalen Sportvereinen für Laufen/Rad/NW/etc. e-schriftlich vorgestellt mit links zu Anschauungsmaterial und mich als Trainer/Ansprechpartner angeboten. Nur von einem kam überhaupt eine Antwort: kein Interesse, paßt nicht in die Vereinsstruktur! Wie vor Jahrzehnten, als ich voller Elan und Überzeugung beiden Skiclubs hier Skwalen und Microboarden antrug. Man verrennt sich da leicht in einem Anflug von Enthusiasmus und dem Irrglauben, daß die eigene Begeisterung doch auch für andere nachvollziehbar sein muß, aber … das ist nicht so: die Masse geht nach der Masse – läuft, radelt und walkt bzw. kratzt mit 2 Ski die Hänge runter - und Nischen bleiben erst mal Nischen, weil man sich mit Randgruppen ungern identifiziert.
      Warum ich hier schon wieder Skwal und Microboard, bzw. Alpin-Monoski generell, mit als Beispiel anführe? Weil ihr hier dem wahrscheinlich genauso gegenübersteht wie die Masse unserem Herzenssport NCS: „schönschön, aber nix für mich - viel zu… (und hier findet jeder seine subjektive Rechtfertigung)!“. Solange die Medien den Sport nicht aktiv mit positiven Beiträgen unterstützen, bleibt das auch so! Dem DSV-Magazin – neuerdings „Ski & Berge“ – habe ich mehrmals über die Jahre beide meiner Steckenpferde in Form von Leserbriefen anläßlich passender Artikel vorgestellt (z.B. NCS auf „Wohin geht Ski-Langlauf, wenn die Loipen mangels Frost nicht mal mehr künstlich beschneit werden können“, oder eben eine unvollständige „Liste aller Skiarten“… auch Grasski fehlte) – ohne Resonanz. Kaum habe ich mich mal über Helme und Rumpfprotektoren positiv geäußert, wurde es gedruckt. Bis ich einsah, daß dieses Magazin – wie auch der DSV selbst – von der Sport- und Freizeitindustrie und der Tourismusbranche gesteuert wird und nur bringt, was breiten Konsum generiert. Solche Medien steuern eben das Interesse der Massen – und NCS vor der Haustüre bringt halt den LL-Hotspots in den Alpen wenig, weil sie dann leere Hotels haben. Da forscht man lieber kostspielig an „wärmeresistentem“, chemischem Kunstschnee – Klimaziele wie z.B. weniger Reiseverkehr oder Grundwasserverträglichkeit müssen da leider …aufgeschoben werden, bis auch die Forschung keinen Trumpf mehr hat.
      Ich bin bestimmt nicht der Einzige hier, der NCS in welcher Weise auch immer etwas mehr zu verbreiten versuchte und die Zahl der Crossskater erhöhen wollte, aber das Ergebnis ist bescheiden… bei mir. Die Verbreitung findet momentan im Hintergrund, schleppend und nur bei proaktiv Interessierten statt - die Medien ziehen einfach noch nicht mit!

      Ergo: bis zur medialen Förderung von NCS bleiben wir ein überschaubarer Kreis und das Image des Sports steht und fällt mit unserer Performance (womit ich wieder beim Sekundär-Grund für einen Kurs bin) – und ein einziger Negativ-Vorfall, der über die Presse geht, kann alles zunichtemachen, weil damit die Öffentlichkeit endlich einen Bezug hat und somit Wasser auf ihre Mühlen… weshalb wir uns in frequentierten Bereichen auch tunlichst defensiv rücksichtsvoll verhalten sollten, §24 StVO hin oder her!

      Servus
      Hubert
      … zieht weiter seine einsamen Kreise in seinem 10000-Hektar-Revier
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      Bei mir ists ähnlich wie bei Meyer. Ich skate mit meinen Skikes V8 ausschliesslich auf asphaltierten Radwegen in Fulda, auf geholper auf irgendwelchen Waldwegen hab ich einfach keine Lust, ebensowenig wie auf klassische Technik. Deswegen hab ich bei beiden Skikes die Rücklaufsperre demontiert, so sind sie schonmal einiges leichter.
      Ich fahr im Jahr max. 20x immer 1-2 Stunden auf recht ebenen Wegen als Ausgleich zum radfahren und Vorbereitung fürs skaten auf Schnee. Habs mir selbst beigebracht und es geschafft die 1:1- Technik über die Skikes auch auf die Skatingski zu bringen und finds super dass dies geklappt hat. Ich skike immer mit Knie- und Ellbogenprotektoren und war auch schon oft froh darüber weils mich auch schon paarmal gelegt hat....

      mfrey wrote:

      Habs mir selbst beigebracht... auch schon paarmal gelegt...


      Schon fies von mir, dass ich genau das rauspicke... aber genau das passiert, wenn man jede Erfahrung unbedingt selber machen will.

      Jeder lernts irgendwann auch selber - klar. Meine Aufgabe bestand in den letzten gut 20 Jahren auch darin, jeden mir bekannten Sturz akribisch zu analysieren und in Folge die Erfahrungen als Sturzvermeidungsmethode in meine Kursinhalte zu importieren. So braucht ein Kursteilnehmer solche Erfahrungen zu 95% nicht mehr erst selber zu machen :thumbup: .

      Dass Skiken bzw. Cross Skating eine der gesündesten und schönsten Sportarten ist, werden die, die das mit Leidenschaft betreiben, garantiert nicht bestreiten. Warum aber der Durchbruch in Richtung Breitensport bisher nicht möglich war und ist, liegt meiner Einschätzung nach an der Angst vor diesem Sport, weil ma könnte ja stürzen... ;( ...und es is jo sooo anstrengend...

      Aus langjähriger Erfahrung kann ich bestätigen, dass dieser Sport nicht gefährlicher ist als normales Radfahren oder Wandern. Ich schreibe bewusst "normales Radfahren", denn mit dem "Downhillwahnsinn" den es inzwischen ja auch gibt, möchte ich das nicht messen wollen. ...vorausgesetzt, dass man es richtig macht - und eigentlich erst dann bekommt dieser Sport die "richtig Farbe".

      Ok, anstrengen... aber nur mit der falschen Technik und eventuell auch mit der falschen Technologie. Bergiges Gelände würde ich nie mehr ohne Rücklaufsperren und ohne freier Ferse machen wollen und flaches Gelände auch nur noch mit einer effizienten Skatingtechnik, denn eine ineffiziente Skatingtechnik wird auch auf der Ebene ganz schnell anstrengend. Hier nur in ein paar Schlagworten, was man dabei falsch oder eben richtig machen kann: Fußsohlenbelastung, V-Stellung, Beinschluss, Außenkante, Rollphase, Schrittlänge, Rumpf..., Hüfte... Stocklänge, Stocktechniken, Stockführung.... uvm.... Oder doch ein Kurs gefällig :?:

      @mfrey: Falls du mir Informationen von deinen Stürzen zukommen lassen möchtest, würde ich mich darüber sehr freuen.
      sportliche Grüße
      Otto
      (skike-Erfinder und Mitentwickler)
      skiken.at
      Hallo Otto,

      ich bin gerade sehr ergriffen weil mich der Skikegott persönlich angeschrieben hat in Deiner Person :saint:

      Zu meiner Person, ich mache seit 40 Jahren Skilanglauf klassische Technik, seit 12 Jahren Skatingtechnik und vor 3 Jahren hab ich mir gebrauchte Skike V07 gekauft und damit angefangen rumzuholpern :). Habe dann aber wirklich schnell Fortschritte gemacht, obwohl ich jetzt insgesamt ca. 10mal gestürzt bin, aber nie schlimmermit irgendwelchen Brüchen. Die Sturzursache führe ich immer auf mangelnde Konzentration auf die Technik, Rücklage oder verkanten eines Skikes in Aussenrichtung zurück. Am skiken schätze ich vor allem daß man ständig auf die eigene Technik und Umgebung konzentriert sein muss, viel mehr als beim radfahren, und das ist wie eine Art Meditation, man kommt sehr schnell zu sich und schüttelt dabei alles andere ab.

      Daß Skiken nicht gefährlicher ist als zB radfahren würde ich nicht unterschreiben. Meiner Meinung nach ist es geschwindigkeitsabhängig und man kann sich damit nur schnell bewegen wenn man sicher drauf steht und ich ich meine dass es dafür Erfahrung und ein gutes Gleichgewichtsgefühl braucht. In meinem Falle merke ich immer wenn ich ein paar Monate nichtmehr damit gefahren bin wie die Sicherheit noch fehlt wenn es bergab geht und schneller wird, aber nach einigen Minuten wirds dann immer besser. Wie bereits geschrieben find ich daß die 1:1 Technik die Hauptherausforderung ist, ich beherrsche sie immernoch nicht perfekt aber wird immer besser.
      Nach Kursen hatte ich mich damals auch umgesehen, aber nichts in meiner Nähe gefunden und da ich schon viel Erfahrung auf Langlaufskiern hatte habe ich mich dazu entschieden es mir selbst beizubringen.

      Übrigens: Deine Tipp beim Skaten die Mundwinkel nach oben zu ziehen praktiziere ich schon sehr lange, auch beim laufen und radfahren und kann nur bestätigen dass es wirklich funktioniert, dass hebt die eigene Stimmung um Welten und man fühlt sich anschliessend fast wieder wie neugeboren :thumbup:

      Mit sportlichen Grüßen,
      Markus
      Hallo Nightskater,
      ich wollte einmal auf deine zweite Anwort zu Anfang der Diskussion antworten. Du lobst da die Initiative, in Banneick einen NCS-Marathon auszutragen. Es blieb leider bei der Premiere, weil die Teilnehmerzahl für den Aufwand einfach zu gering war. Insbesondere auch, weil mein Verein, die IGAS (Interessengemeinschaft Ausdauersport) Wendland, auch immer die Sportler/innen in Lüchow-Dannenberg im Blick hat. Ich wäre der einzige Teilnehmer aus meinem Verein gewesen, und so viele von woanders wären nicht dazu gekommen. Ich meine, das zeigt den Verbreitungsstand unserer Sport, der sich seitdem, 2016, wohl nicht groß verändert hat. Ich glaube, das lässt sich zum Teil auch folgendermaßen erklären: Ausdauersport, zu dem zähle ich NCS, wird vor allem von Erwachsenen jenseits der 40 betrieben. Die Zuwachsraten bei ähnlichen Ausdauersportarten wie vor allem Inlineskaten in der 2000er-Jahren sind auch schon wieder Geschichte. Und das liegt auch daran, dass die Babyboomer, die vor 1970 geboren sind, jetzt in das Alter kommen, wo sie kürzer treten und ihren Wettkampf- und Veranstaltungsehrgeiz gestillt haben. Das konnte man beim Speedskaten ganz deutlich beobachten, die Zahl der Wettkämpfe und Teilnehmer ist stark gesunken. Zudem stehen wir mit unserem NCS in einem Verdrängungswettbewerb mit anderen Ausdauersportarten. Und da sehen wir als nicht so enfach zu erlernende Sportart schlecht aus. Zudem ist NCS wirklich gefährlicher als Radfahren, da gibt es keine Zweifel.
      Ich hatte mit meinem Anfangspost eigentlich gehofft, dass sich die Crossskater im Froum melden und einfach mal berichten, wie viele einmal wöchendlich trainierende Crossskater es in ihrer Region gibt. Schön wäre es auch, wenn mit der Zeit eine Liste von NCS-Skater-Gruppen zustande kommen würde, um einen Überblick zu erhalten.
      Es interessiert mich einfach.
      Bleibt gesund Meyer
      Ich sehe den Hauptgrund darin, das die Sportart technisch anspruchsvoll und zugleich auch nicht so günstig ist. Welches Kind bekommt schon Cross-Skates geschenkt ? Unterm Weihnachtsbaum steht das Mountainbike !

      Die Hauptzielgruppe dürften Wintersportler sein, die die Schneefreie Zeit überbrücken wollen. Ausdauersportler, die nach Alternativen zu den klassischen Ausdauersportarten suchen dürften nur einen kleinen Teil ausmachen ! NCS entspringt ja dem Rollski-Sport und ist deswegen nochmal mehr eine Randerscheinung !

      Für den Bereich in Köln (rechtsrheinische Seite), wo ich auch seit vielen Jahren Laufsport betreibe kann ich sagen: Cross Skater habe ich noch nie gesehen, bis vor 1-2 Jahren habe ich im Park ab und zu einen Rollskifahrer gesehen, aber in letzter Zeit auch nicht mehr. Aber nur dank diesem Rollskifahrer bin ich überhaupt auf das Thema NCS gekommen !
      Ob nun Cross-Skating gefährlicher ist als Radfahren, ist offenbar umstritten.
      Ich sehe es so, daß der Prozess an sich beim Skating mit Stöcken zwar deutlich störungsanfälliger ist (Koordinationsfehler --> Hängenbleiber, kleinere Räder, komplexeres Bewegungsmuster,…) als der des Radfahrens, wo man auf dem Sattel sitzend mit den Füssen strampelt, womit die Sturzwahrscheinlichkeit beim NCS höher ist, aber die Folgen eines Sturzes sind aufgrund der höheren Geschwindigkeit beim Radfahren meist schlimmer, zumal Radler neben Helm (auch nicht alle) keine Protektoren tragen. Und eben diese Prozessempfindlichkeit ist der Grund, weshalb wir „alten NCS-Hasen“ jedem Novizen die Wichtigkeit eines Kurses VOR den ersten Metern auf Crossskates ans Herz legen, denn mit der richtigen Technik laufen die Prozessphasen aufeinander abgestimmt und ergonomisch günstig ab – zudem ist man sensibilisiert, was sein darf und was… gar nicht geht. Der Kurs ist also meines Erachtens der Moment, wo der Gefährdungsindex „kippt“… vom NCS zum Radln. Zudem erhält man von einem Trainer auch noch (Tipps für) die anatomisch richtige Einstellung der Hardware, Protektoren-„Kunde“ und viele wichtige Hinweise, was zusammen ein solides Fundament für einen erfolgversprechenden und spaßbringenden Einstieg in diesen fantastischen Sport bildet.

      Und daß keine Cross-Skates unterm Christbaum stehen, liegt eher auch am „Mainstream“ – Eltern wollen ihr Kind doch nicht in eine Nische drängen. Denn den Preiskampf gegen das MTB gewinnt NCS allemal!

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'

      Meyer wrote:

      Ich hatte mit meinem Anfangspost eigentlich gehofft, dass sich die Crossskater im Froum melden und einfach mal berichten, wie viele einmal wöchendlich trainierende Crossskater es in ihrer Region gibt. Schön wäre es auch, wenn mit der Zeit eine Liste von NCS-Skater-Gruppen zustande kommen würde, um einen Überblick zu erhalten.


      Das hieße ja, daß „berichtende“ Skater alle (?) anderen Skater der Region und deren Trainingsgepflogenheiten kennen müßten – da sag ich nur: weder noch! Das dürfte nicht mal den Laufgruppen in den wenigen Hotspots umfassend möglich sein.
      Frag mal beim Admin nach, ob er aus der Mitgliederliste alle mit mindestens x Beiträgen, der letzte nicht älter als x Monate, selektieren kann – das gäbe noch das realistischere Ergebnis ab.
      Aber halt auch nur Mitglieder – es wird immer eine Dunkelziffer bleiben!

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      Ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn man die Leute, die auf der Karte als "Ort" angezeigt werden auch kontaktieren könnte. Dann wären gemeinsame Ausfahrten leichter organisierbar. Vielleicht ist das technisch möglich und die Leute, die unter diesen Voraussetzungen nicht mehr auf der Karte angezeigt werden wollen, könnten vielleicht widersprechen und werden dann halt nicht mehr berücksichtigt.
      Allerdings habe ich leider keine Ahnung, ob man das technisch, als auch aus Datenschutzgründen umsetzen kann.

      Aber das wäre meiner Meinung nach sehr hilfreich.

      LG Ralph
      Datenschutz – das dürfte der entscheidende Hemmschuh für eine solche Offenlegung sein!
      Deshalb habe ich es damals eben als Posting im Bundesland-Thread platziert und die betreffenden Gemeinden auch benannt, damit man zielgerichtet über die Suchfunktion gehen kann. Aber jegliche Zuschriften kamen bisher immer nur von Interessierten zu… den Coyoten, sowie deren Aufrüstung (und oft direkt per PM ohne jegliche Beiträge, auch im Nachgang).
      Und wie gesagt: die Mitgliederkarte ist nach meinem Dafürhalten obsolet – hinsichtlich der Aktualität und Aktivität der angezeigten (Ex-)Cross-Skater! Und vollständig ist sowas eh nie, da sich nicht jeder zeigen möchte.

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      …und wenn das mit dem Wetter die nächsten Tage hier so weitergeht, dann gehöre auch ich bald nicht mehr zu den …

      Meyer wrote:

      …einmal wöchendlich trainierende Crossskater…

      … zumindest temporär - zwangspausierend! X(
      Seit 6.1. haben wir hier Schnee – zuviel fürs Cross-Rollen und zuwenig fürs Gleiten. Bis Sonntag konnte ich mich noch auf asphaltierte, geräumte Radwege retten, die aber wegen der Tag-/Nachtschwankungen um den Gefrierpunkt nun fleckenweise eisglatt sind und somit noch mehr Konzentration und Obacht als Cross-Skaten erfordern, weil man immer wieder mit dem Abdruck aussetzen muß – da wird’s einem schnell fad! Gestern hatten wir sogar fetzigen Wind, aber leider wieder mal mit reichlich (weißem) Niederschlag… da ging also auch nix || .
      Trotzdem: 2 NCS-Garnituren für alle Böden, NasaStar-Kites + bestiefelte Microski sind stets im Kofferraum… quasi „am Mann“ – die Hoffnung stirbt zuletzt!

      Servus
      Hubert
      … macht nun indoor-NCS: Nervic-Couch-Sitting... :P
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'

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      KnightSkater wrote:

      ...Schnee – zuviel fürs Cross-Rollen und zuwenig fürs Gleiten...


      Da habe ich wohl nochmal Glück gehabt am 9.1. - denn zuviel Schnee zum Rollen war es, hmm, naja, nicht ganz:
      schneeNCS.jpg

      Den Rollwiderstand von Schnee beim Skaten habe ich allerdings ein wenig unterschätzt!

      Wieviele Schnee-Skater auf Rollen es wohl gibt in dieser Zeit?

      Ich grüße euch und wünsche viel Freude am winterlichen NCS, ob nun alleine unterwegs oder nicht, ist doch egal, Hauptsache es macht Spaß,
      pereval

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      Hallo pereval

      Schönes Grätenmuster, das du da über die Loipe gemalt hast!
      Der Rollwiderstand erhöht sich mit jedem Millimeter Schneeauflage – und wenn der Schnee älter und nicht überall gleich (hoch) ist, geht Skating im Schnee nur beschwerlich ungleichmäßig. Die meisten Wege hier sind auch noch durchzogen von Spuren von Spaziergängern und Radlern… und Hunden. Da geht dann gar nix. So eine frische Neuschneeauflage jedoch wie auf deinem Bild hätte ich wohl auch im Skatingschritt genommen.
      Wer aber wie du Cross-Inliner mit Vorderrad-Rücklaufsperre hat, tut sich viel leichter mit der klassischen Lauftechnik, da die nämlich mit solchen Bedingungen besser auskommt! Dabei sind nämlich immer beide Skates am Boden und eine Gleitphase wie beim Skating gibt es nicht.
      Probier’s mal! Aber mit Stöcken! (ich seh gar keine Einstiche)

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'

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      Hallo Hubert,

      der Vortrieb kam in diesem Fall schon überwiegend durch die Stöcke. Und auf klassisch konnte ich nicht wechseln, denn bei solchen Straßenverhältnissen nehme ich meine Skike V07plus ohne RLS. Bei reichlich Nässe und Salz (ich starte ab Haustür) die bessere, weil matschresistentere Wahl. Da ist es mir dann egal, ob die Hauptstraße voller Solepampe ist und ich brauche hinterher auch keine Bremstrommel zu trocknen.

      Viele Grüße
      pereval