Regeneration- wie lange?

      Regeneration- wie lange?

      Hallo Leute!
      Nachdem ich nun im "dritten Lehrjahr" bin sind meine Strecken so zwischen 20 und 30 K´km lang. Bin auch schon ü 50 und hätte mal eine Frage: wie lange macht Ihr Pause zwischen den Trainingsstrecken und was macht Ihr da als Ausgleich? Bei mir braucht es da schon 2 Tage, sonst geht meine Ausdauer zurück. Aber schreibt mir doch mal bitte Eure Erfahrungen!
      MfG
      Matze

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      Hallo Matze

      Eigentlich wollte ich mich mit meiner speziellen Pausen-Philosophie hier zurückhalten, aber bevor dir gar keiner antwortet…

      Bestimmt hast du schon mitgekriegt, daß sich hier die unterschiedlichsten Sport-Mentalitäten tummeln – und du hörst dich an wie jemand, der diese 20-30km am Stück auf überwiegend störungsarmem Untergrund durchzieht.
      Ich könnte mir vorstellen, daß die Ausdauer-Sportart an sich bei dieser hohen Dauerbelastung egal ist, womit du eigentlich jede Läufer- oder Radler-Erfahrung in entsprechenden Blogs als Anlehnungsempfehlung – zumindest hinsichtlich Trainingspausen - nehmen könntest. Allerdings sind auch hier im Forum ältere Threads, die sich damit und mit Trainingsplänen befassen.

      Ich selber versuche in der „dunklen“ Jahreszeit 3-4x in der Woche zu rollen - und ich sage absichtlich nicht „skaten“, weil ich überwiegend in Wäldern unterwegs bin, wo ich neben skate-baren Forstwegen auch streckenweise Single Trails habe, die ich nur klassisch laufen kann. Dadurch habe ich natürlich den Vorteil, daß ich zwischen zwei Techniken wechsle, die unterschiedliche Muskelgruppen beanspruchen, was allein schon Überbelastungen und Ermüdung entgegenwirkt. So entzerre ich meine Belastungsspitzen und 1 Tag Pause langt – auch im 60. Lebensjahr.

      Schwierig wird’s bei mir im Sommer, denn mindestens 36 Std. vor und nach meinem Slalomtraining auf dem Wasser muß ich Ruhe geben, sonst wird’s nix mit dem Bojen-Rekord – und das 2x wöchentlich à 2 Stunden. Denn ich sehe das wie du:

      MatzeMax wrote:

      … Persönlich sehe ich das NCS als Baustein, welcher die anderen Sportarten ergänzt.

      In der Jahresmitte bin ich also froh, wenn ich 2x pro Woche auf die Rollen komme. Allein beim Training muß ich schon (widerwillig) auf mich aufpassen, denn bei der Maximalbelastung ist man schnell am Substanz-Ende. Ich habe mal zwischen meinen Abend-Trainings Do.+So. ein Gasttraining am Samstag Vormittag im benachbarten Wasserski-Verein eingeschoben – nach den 3 Sessions war ich eine Woche krank… total ausgepowert!

      Regeneration muß also sein, aber nicht jeder „Plan“ ist gemeingültig – jede/r Freizeitsportler/in ist anders belastbar. Am besten man lernt, auf die Signale des Körpers zu hören und so seine persönliche Wiederherstellungs-Modalität zu finden – die auch durchaus bei verschiedenen Sportarten unterschiedlich sein kann: Beim NCS nutze ich gerne mittendrin eine sich bietende Gelegenheit (z.B. auf einem Baumstumpf sitzend und den sonnendurchfluteten Wald trotz der vielen Bäume sehen :rolleyes: ), du kennst das ja:

      MatzeMax wrote:

      Und wenn ich doch mal eine Pause einlege, dann bin ich gerade im Genuss-Modus unterwegs!

      … beim Slalom jedoch kann ich schlecht meinen Ski an die 4. Boje binden und …pausieren! ;) Da muß ich „durchziehen“ – und danach ausgiebig regenerieren!

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'

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      Eins hab ich noch vergessen:
      Ein wichtiger Faktor bei der Regeneration ist das richtige Dehnen! Ohne Dehnen verlängert sich die Rekreationsphase unnötig!
      Und hier unterscheidet sich NCS von anderen Ausdauersportarten: nicht nur die Beine, sondern auch der Schultergürtel sollte gedehnt werden! Wer im Gelände skatet im Besonderen, denn dort ist wegen der schlechteren Rollbedingungen und dem hohen Tempoverlust zwischen den Schüben der Vorschubanteil über den Oberkörper deutlich höher als auf störungsfreiem Boden!

      Viel Spaß!

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'