1:1 Technik erlernen

      1:1 Technik erlernen

      Hallo zusammen,

      habt ihr Tipps (z. B. Übungsvorschläge) wie man die 1:1 Technik erlernen kann? Ich habe das Forum schon durchsucht, leider dazu nichts gefunden.
      Ich vermute mal jeder fängt mit der 1:2 Technik an. Ich frage mich nun: Wie kommt man, d. h. mit welchen Übungen, von der 1:2 zur 1:1?

      Vielen Dank und Grüße
      Christian
      Hallo Christian

      Übe lange Gleitphasen und engen Beinschluß!

      Einfach nur die Anzahl der Stockschübe auf die der Schritte anzuheben führt zu einem fast hektisch hochfrequenten Prozess, einer Art Spurt. Daher wird auch die Zeit zwischen den Schritten verlängert - ergo: die Gleitphase… und deren Ansatz durch den Beinschluß spielt auch eine wichtige Rolle! Je enger dieser ausgeführt wird, desto mehr Schub läßt sich über das Abdruckbein generieren, je mehr Tempo man einspurig hat, desto leichter fällt es, die Balance lange zu halten. Der Stockeinsatz kommt dabei nicht wie beim 1:2 gleichzeitig mit dem Aufsetzen des Skates, sondern etwa eine Sekunde früher.
      Gepusht wird das Ganze noch mit leichter Antizipation: der Schwerpunkt pendelt beim Rückholen des Abdruckbeines über dieses hinweg und der Skate setzt so bereits zur Seite geneigt auf, der starke Stockschub und der darauffolgende Abdruck aus Schräglage schieben den Gleitfuß dann wieder unter den Schwerpunkt… und drunter hindurch, um auf der anderen Seite den gleichen Ablauf einzuleiten.

      Mein Tipp: übe die lange Gleitphase, also das möglichst lange Halten des Gewichtes über dem einzelnen, rollenden Skate auch mal ohne Stöcke – das gibt Prozess-Sicherheit!
      Viel Erfolg!

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'

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      Hallo,

      es gehört nicht zu meinen Stärken eine Technik mit Worten zu erklären .
      Bei der 1:1 Technik erfolgt der Stockeinsatz vor dem Belastungswechsel, also bevor der Fuß aufsetzt.
      Dazu gibt es gute Videos vom DSV im Netz.

      Gruß

      Conni
      skiroller-magazin.de/techniken/skating/1-1-skating/

      Man muss noch wissen das beim 1:1 die Kraft zum größten Teil aus dem Oberkörper und den Armen kommt.
      Wer die ,wie ich nicht hat, wird die notwendigen langen Rollphasen nicht schieben können.
      Darum werde ich immer relativ hochfrequent den Eintakter rollen, was sich am Anstieg noch verstärkt.
      Zu den langen Rollphasen gehört aber auch das Halten des Gleichgewichtes über dem Gleitbein,was man auch erst mal hinbekommen muß.


      Gruß
      Bernd

      der spät mit 1:1 angefangen hat und noch nicht am Ziel ist!
      Vielen Dank für Eure Tipps! Insbesondere das Video vom DSV fand ich sehr hilfreich. Ich frage mich aber hier ob sich alle Elemente auf das Cross Skating übertragen lassen - Kanten z. B. gibt es ja bei Cross Skates nicht.

      Ich werde Euch über den Fortschritt auf dem Laufenden halten.

      Viele Grüße
      Christian
      Auch mir haben diese Tipps sehr gut gefallen, sowohl das Video als auch die textliche Beschreibung. Da ich mich nach der Rückkehr aus dem Trainingslager Sensenstein nun auch mit der 1:1-Technik näher befassen will, bin ich für jeden Tipp dankbar. Ich kann gar nicht genug darüber lesen und sehen. Jeder Hinweis ist eine Bereicherung. Es wird aber gewiss noch einige Zeit dauern, bis ich meine theoretischen Erkenntnisse auch so wie ich es wünsche in die Praxis umsetzen kann, eben eine sehr anspruchsvolle Technik, welche sich immer weiter verbessern lässt.

      Viele Grüße Brigitte
      Hallo,

      mein Senf zu diesem Thema:
      Ich hab auf den Skikes lang nicht den 1:1-er hinbekommen wie es sein sollte...hab dann mal im Winter beim Langlauf angefangen mit Übungen und plötzlich ging es im Frühjahr auch auf den Skikes super... 2:1 lauf ich nur noch auf Anstiegen wo ich es nicht mer "derschieb" ... aber üben, üben, üben,... am besten mal lange Rollphasen ohne Stöcke auf einer geraden, ebenen Strecke

      Was bei mir für die Balance ganz wichitg ist, ist z.B eine steif geformte Einlage. Ich laufe mit sogenannten KART-Schuhen, welche sehr weiche Sohle haben. Mit der steifen Einlage bekomme ich im Fußgelenk die nötige Stabilität für den Geradeauslauf in der Gleitphase. Bin früher mit umfunktionierten Skater-Schalen gelaufen - die waren in der direkten Übertragung super, nur leider im Sommer - trotz "selbstgeschnitzter" Belüftungsöffnungen - einfach zu heiß.

      Lange Rede - kurzer Sinn: ich komm mit einer sehr steifen Sohle am Besten zurecht.

      Gutes gelingen !
      Schöne Grüße aus dem Salzburgerland!!!

      Mike :cool::cool::cool:

      -------------------------
      Ich möchte mal a bißerl werben… und zwar für die 1zu1-Technik – auch für den Genuß-Skater:

      Klar, nicht jeder, der den 1zu2 endlich drauf hat, hat gleich den Ehrgeiz, über ein gewisses „komfortables“ Level hinaus u.U. mühsam weitere Techniken zu lernen - und winkt vielleicht ab mit „ … brauch ich nicht, is‘ was für Kämpfer“. Aber wer den Willen hatte und umsetzte, war danach stolz und froh, seine Vorschuboptionen um eine sehr ergonomische und effektive Variante erweitert zu haben.
      Die 1zu1-Technik ist nicht zwangsläufig ein Wettkampfstil, sie kann durchaus auch gechillt – und bei geübter Ausführung sogar entspannter als die 1zu2 – angewandt werden. Schließlich sind die Gleitphasen länger, womit mehr Weg zwischen den Skating-Schritten zurückgelegt wird.
      Insbesondere bei leicht abschüssigen Strecken kann die 1zu2 schnell etwas stressig werden, die 1zu1 entzerrt hingegen den Prozess! An solchen Strecken kann man sie auch am besten üben, weil die leichte Hangneigung den Tempoerhalt und somit die lange Gleitphase unterstützt und schnell ein gutes Balancegefühl mit zunehmend präziser Gewichtsverlagerung entwickelt wird. Diesen Gewinn kann man dann auch auf die 1zu2-Technik übertragen und sie damit optimieren – Stichwort Antizipation.

      Und…(!)… der 1zu1 hat weniger Störpotenzial: man hat in der langen Gleitphase mehr Zeit, den Abdruckfuß in den Beinschluß zurückzuholen, bevor der Stockschub einsetzt – und der ist schon halb ausgeführt, wenn der nächste Skatingschritt ansetzt. Also kaum Risiko von „Einfädlern“ (Skate verfängt sich am Stock) – die passieren nach meiner Erfahrung meist beim 1zu2, grade dann, wenn die Taktung nicht mehr so richtig zur Situation paßt!

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'

      KnightSkater wrote:

      Insbesondere bei leicht abschüssigen Strecken kann die 1zu2 schnell etwas stressig werden, die 1zu1 entzerrt hingegen den Prozess! An solchen Strecken kann man sie auch am besten üben, weil die leichte Hangneigung den Tempoerhalt und somit die lange Gleitphase unterstützt und schnell ein gutes Balancegefühl mit zunehmend präziser Gewichtsverlagerung entwickelt wird. Diesen Gewinn kann man dann auch auf die 1zu2-Technik übertragen und sie damit optimieren – Stichwort Antizipation.


      Hallo
      Oh,ha das sehe ich für mich genau umgedreht.
      Bei abschüssigen Strecken wird 1zu2 nicht zu stressig sondern zu schnell was dazu führt das ich den Stockeinsatz einstelle und nur skate. 1zu1 wende ich in der Ebene und noch lieber bei leichten Anstiegen an. Bei leichten Anstiegen und 1zu2 fürt der Skatingschritt ohne Stockeinsatz immer zu einem leichtenTempoverlust den ich beim Skatingschritt mit Stockunterstützung versuche wieder auszugleichen. Mit einer 1zu1 Technik habe ich dann eine gleichmäßigere Krafteinteilung durch den häufigeren Armeinsatz. Da mir generell Muskulatur fehlt (ein Punkt den Hubert überhaupt nicht kennt) bilde ich mir ein so eine Ermüdung herauszuzögern.
      Das ist sicher nicht allgemeingültig.

      Gruß
      Bernd
      Hallo Bernd

      Interessant! Da sieht man mal, daß jeder so seine Eigenheit hat – wie ich im anderen Beitrag auch schrieb:

      KnightSkater wrote:

      Wann in welchen Gang geschaltet wird, ist nicht nur individuell unterschiedlich und hängt von Kraft, Tagesform und u.a. von gewünschter Trainingseffektivität ab…

      Ich persönlich wechsle tatsächlich auf Asphalt schon bei leichter Steigung in den 1:2, weil es dann - für mich – effizienter und weniger kraftintensiv ist. Bei ebenen und

      KnightSkater wrote:

      ...bei leicht abschüssigen Strecken...
      genieße ich die z.T. seeeeehr langen Gleitphasen des 1:1… bis hin zum 8:1 ! ;) Und "leicht" heißt hier: der Stockschub ist für eine Grundgeschwindigkeit noch vonnöten.
      Freilich: bei deutlich abschüssigen Strecken nehme auch ich den Stockvorschub raus … wie hinlänglich bekannt ist, aber damit verlasse ich dann gleich das gesamte offizielle Technik-Spektrum.

      Ist doch schön, daß wir hier einer Sportart frönen, die so variantenreich ist, daß jeder sein Ding findet – und sich die Anwendung der Techniken individuell anpassen läßt! :thumbup:

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'

      KnightSkater wrote:

      Hallo Bernd

      genieße ich die z.T. seeeeehr langen Gleitphasen des 1:1… bis hin zum 8:1 !


      Hallo Hubert

      Das ist der springende (gleitende) Punkt ! Wenn man lange Gleitphasen beherrscht funktioniert das, aber hier geht es eher darum die Technik erst zu erlernen und da hat man das Anfängerstadium noch nicht verlassen.Die Gleitphasen sind kurz weil man sich nicht traut den Körperschwerpunkt über das Gleitbein zu bekommen, da man Angst hat überzukippen. Dieses Überkippen unterfährt auch hin und wieder dem Fortgeschrittenen aber da macht der dann einen kurzen Hupfer nach aussen und gut ist.
      Das hab ich mir als Anfänger aber nicht getraut und bin dann eher wie ein Wackeldackel hin und hergekippt. Dementsprechend kurz sind natürlich die Gleitphasen. Dies gilt es erst zu verbessern bevor man sich ans 1zu1 herantraut.
      Eine Grundvorraussetzung für 1zu1 ist aus meiner Sicht die Taktung beim 1zu2. Also der Stockeinsatz erfolgt ja immer kurz vor dem Gleitbeineinsatz. Das sollte man beim 1zu2 aber auf rechts sowie links einigermaßen gleich bringen und nicht eine Schockoladenseite haben.
      Mir hat das Video von Thomas Freimuth sehr geholfen durch die Zeitlupen. Ich werde zwar nie so elegant sondern immer hochfrequenter rollen aber das geht dann schon einige Kilometer hintereinander.

      Gruß
      Bernd
      P.S. wenn ich Mist erzähle bitte berichtigen, haben ja einige Trainer hier.
      Hallo Bernd

      Bernd.G wrote:

      hier geht es eher darum die Technik erst zu erlernen und da hat man das Anfängerstadium noch nicht verlassen. Die Gleitphasen sind kurz weil man sich nicht traut den Körperschwerpunkt über das Gleitbein zu bekommen, da man Angst hat überzukippen.

      …das ist exakt der Grund, weshalb ich „leicht“ abschüssige Strecken für das Lernen der 1zu1-Technik empfehle: ein stabileres Grundtempo hilft m.E., die Balance besser bzw. länger zu halten und die Gewichtsverlagerung so immer mehr zu präzisieren. Ist man zu langsam oder verliert das Tempo zu schnell, dann wird’s für Übende wackelig und unsicher.
      Wir alle haben doch irgendwann auch den Lenker des Fahrrades losgelassen und haben cooooles, freihändiges Radeln eingeübt – und dazu bedurfte es anfangs einer gewissen Grundgeschwindigkeit zur Stabilisierung. Später konnten wir das nach einiger Übung auch bei geringerem Tempo und sogar um Kurven… das war am Anfang undenkbar!
      Ich rede dabei nicht von Speed, nur von einem Balance unterstützenden Grundtempo, um Zeit für die Einübung des Prozesses mit immer präziser werdendem Lastwechsel und saubererem Beinschluß zu haben. Freilich kann man diese Übung auch zuerst ohne die Stöcke machen, aber wer 1zu2 schon laufen kann, wir eher den Stockschub gleich mit einbinden wollen, zumal er Teil des Prozesses ist.
      Und als Geübter schließlich läßt sich der 1zu1 dann auch bei gemäßigtem Tempo – ggf. auch im Gelände, mit 200ern sogar auf Wiesen – anwenden, weil die erworbene innere Sensorik reflexartig leichte Ungleichgewichtigkeiten ausgleicht.

      So sehe ich es, aber… bis zum 1zu1 mußte bzw. durfte ich bislang noch niemanden bringen. Das Erklimmen der Levels über dem 1zu2 findet wohl auch meist autodidaktisch statt – unter Zuhilfenahme von Tutorials und… solcher Beiträge hier. Also: Feedback von „Jung-Eintaktern“ ist sehr willkommen!

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      Hallo Christian,

      Ich denke, es hängt an der Koordination, sprich der Kopf kommt am Anfang nicht mit und der Stockeinsatz kommt aus diesem Grund zu hektisch. Wichtig zum Erlenen der 1:1 Technik ist eine Gute Balance und eine lange Gleitphase.

      Bevor du mit dem Stockeinsatz übst, solltest du einige Übungen ohne Stock machen.

      Übungen ohne Stockeinsatz
      - Stelle dich mit den Rollern auf eine eben Fläche und hebe ein Bein leicht vom Boden ab und versuche so lange
      du kannst auf einem Roller zu bleiben. Diese Übung auf beiden Beinen machen.
      - Rollen auf einem Bein. Stelle einen Roller gerade hin (wie beim klassischen Stil) und drücke dich nur mit dem
      anderen Bein ab. Dabei versuche so lange wie möglich auf dem Bein zu gleiten. Auf dem Rückweg dann
      umgekehrt. Als kleine Hilfe: Versuche die Zahl 21 im normalen Sprechtempo dabei zu sagen.
      Verlängern sich die Gleitphase versuche 21, 22 zu sagen.
      - Versuche nun die Gleitphase auch beim normalen skaten zu erreichen. Immer daran denken die Übungen auf
      beiden Seiten. Achte auch darauf, dass der Fersenschluß richtig machst. Dies ist wichtig für die richtige
      Gewichtsverlagerung, sprich du stehst besser auf dem Roller. Hier ist es auch noch wichtig, dass du gerade über
      dem Roller stehst. Schaue dir das Video an.
      - Ich denke du kennst die Übungen mit dem Brustschwimmen oder die mit dem Stocken vor der Brust.
      Diese kannst du auch zur 1:1 Technik Übung nehmen. Du musst eine komplette Schwimmbewegung pro Roller
      machen. Fange auf dem linken oder rechten Roller an und mache eine Brustschwimmbewegung während der
      Gleitphase. Sobald du auf den anderen Roller wechselt beginnt die nächste Schwimmbewegung.

      Ich hoffe, dass dir diese Übungen den Einstieg in 1:1 Technik erleichtern.

      Viele Spaß beim Üben

      Gruß Harald

      KnightSkater wrote:

      So sehe ich es, aber… bis zum 1zu1 mußte bzw. durfte ich bislang noch niemanden bringen. Das Erklimmen der Levels über dem 1zu2 findet wohl auch meist autodidaktisch statt – unter Zuhilfenahme von Tutorials und… solcher Beiträge hier. Also: Feedback von „Jung-Eintaktern“ ist sehr willkommen!

      Servus
      Hubert


      Hallo Hubert

      1zu1 wird sicher in den Kursen höchstens umrissen aber nicht geübt, da haben die Probanten andere Probleme. Da brauch es Folgekurse die wohl aber kaum angeboten oder gebucht werden. Wie du schreibst läuft das entweder autodidaktisch aber mehr noch wird es gar nicht gelernt und man gibt sich damit zufrieden im 1zu2 oder Führarm zu rollen.
      Lange oder kurze Rollphase ist nicht nur eine Frage der zurückgelegten Strecke sondern der Zeit in der ich auf einem Bein rollen kann. Wenn ich Anfänger bin wird die Zeit relativ kurz sein und das Tempo dabei nicht hoch, also ist die gerollte Strecke auch kurz. Trainiere ich das 1zu1 jetzt auf der Geraden oder leicht abschüssigen Strecke wird mein Tempo und die zurückgelegte Strecke immer höher und länger. Genau dann verlagert sich meine Konzentration darauf das Gleichgewicht auf einem Bein zu halten und ich kann nichtmehr die 1zu1 Stocktechnik dabei ausüben da ich dann überfordert bin. Deshalb habe ich das leicht bergan gelernt um immer wieder nach dem Stockeinsatz von selbst (Steigung) langsamer zu werden.
      Dabei kann man natürlich die Stockgriffe nicht am Oberschenkel vorbeiziehen sondern es ist ein kurzer Weg und der Stockeinsatz gleicht einem eher hochfrequenten "Stakkato".
      Trotzdem bin ich für mich der Meinung das so am besten gelernt zu haben. Immer das Augenmerk auf der richtigen Einstichposition am Hinterrad und das Gleichgewicht abwechselnd vom rechten Bein auf das linke zu verlagern und zurück.
      Längere Rollphasen und die Stockgriffe weiter Richtung Oberschenkel zu ziehen kommen durch die besser werdende Technik und das üben. Am Anfang habe ich nach 100m abgebrochen und jetzt fahre ich so mehrere Kilometer. Dazwischen liegt üben, üben und Kilometerfressen.
      Klar verbesserungswürdig wird es dennoch immer bleiben dazu rollen wir zu wenig und es fehlt die technische Feinjustierung durch Trainer.
      Übrigens nehme ich beim Abdruck nur 2 Finger von den Griffen und die anderen bleiben dran zur besseren Kontrolle der Stöcke . Das kann man auch anders machen aber wenn man sich die Profis anschaut gibt es sehr unterschiedliche Techniken und die Lehre in den Ländern ist bestimmt auch unterschiedlich.

      Gruß
      Bernd
      der ganz bestimmt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit hat.
      Hallo Bernd

      Die Methode, Techniken mit hohem Balance-Anspruch an (leichten) Steigungen zu üben, ist auch… einigermaßen ehrgeizig!! Damit setzt man sich glaub ich etwas mehr unter Druck, es hinzukriegen als mit Prozess-entzerrendem (Minimal-)Gefälle und das Training ist damit entsprechend kraftintensiver, bis die „ausgebremste“ Fahrdynamik das einbeinige Rollen stabilisiert.
      Ich stelle mir das auch wieder mit dem freihändigen Radeln vor: es geht freilich auch hangaufwärts…, aber die nötige Balance-Stabilität, um den Lenker loszulassen, erreicht man halt erst nach ein paar Sekunden mehr … und ein paar mehr Kalorien! Aber jeder nach seiner Facon!
      Ich weiß., daß die 1zu1-Technik insbesondere von (LL-)Wettkämpfern grade an Steigungen angewendet wird, weil sie effektiver hinsichtlich Tempo wäre, zumal man ja als Pro ordentlich Kraft-Reserven bereitstellt. Aber effizienter ist da meines Erachtens die 1zu2-Technik, wenn ich nicht so trainiert bin. Und hier geht’s in Sachen 1zu1 schließlich ums Lernen!

      Und klar: ein bißchen „persönliche Note“ wird immer in den Ausführungen verbleiben… und das ist im Freizeit-Sport auch gut so! Selbst bei sehr ernstem Training bleiben „Markenzeichen“, teils Anatomie-, teils Dynamik- oder auch Hardware-bedingt. Bei unserem Slalom-Training erkenne ich anhand der Silhouette im Gegenlicht aus 500m Entfernung innerhalb von Sekunden, welcher meiner Vereinskameraden da grade an der 1.Boje in den Parcours einläuft, obwohl wir überwiegend gleiches Könnenslevel haben.
      Dich würde ich beim 1zu1 ja auch nicht nur an Deiner Fingerhaltung erkennen ;) !

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'

      KnightSkater wrote:

      Hallo Bernd

      Die Methode, Techniken mit hohem Balance-Anspruch an (leichten) Steigungen zu üben, ist auch… einigermaßen ehrgeizig!! Damit setzt man sich glaub ich etwas mehr unter Druck, es hinzukriegen als mit Prozess-entzerrendem (Minimal-)Gefälle und das Training ist damit entsprechend kraftintensiver, bis die „ausgebremste“ Fahrdynamik das einbeinige Rollen stabilisiert.


      Hallo Hubert
      ja da hast du recht, aber mir war beim 1zu1 lernen immer wichtig auch Schub geben zu können ohne zu schnell zu werden. Das heist ich bin tempomässig immer in meiner Kompfortzone geblieben und konnte mich fast ausschließlich auf die Stocktechnik gepaart mit jedem Skatingschritt konzentrieren. Man muß auch sehen das wir hier Freizeitsportler sind die keinen schulbuchmässigen Lernprozess durchlaufen (mit um die 60 :whistling: ) sondern einfach Spass haben wollen.


      Ich weiß., daß die 1zu1-Technik insbesondere von (LL-)Wettkämpfern grade an Steigungen angewendet wird, weil sie effektiver hinsichtlich Tempo wäre, zumal man ja als Pro ordentlich Kraft-Reserven bereitstellt. Aber effizienter ist da meines Erachtens die 1zu2-Technik, wenn ich nicht so trainiert bin. Und hier geht’s in Sachen 1zu1 schließlich ums Lernen!


      Dann müsste ich ja, reichlich ausgestattet ohne jegliche Kraftreserve !!, prädestiniert sein leicht bergan mit 1zu2 zu rollen.
      Aus meiner Sicht und meinem Gefühl komme ich da kräftemässig okonomischer im 1zu1 lang, natürlich ohne lange Rollphasen und mit kurzen Stockschüben aber wenn die Steigung ideal ist, skatet man sich durchaus in einen Flow hinein.


      Und klar: ein bißchen „persönliche Note“ wird immer in den Ausführungen verbleiben… und das ist im Freizeit-Sport auch gut so! Selbst bei sehr ernstem Training bleiben „Markenzeichen“, teils Anatomie-, teils Dynamik- oder auch Hardware-bedingt. Bei unserem Slalom-Training erkenne ich anhand der Silhouette im Gegenlicht aus 500m Entfernung innerhalb von Sekunden, welcher meiner Vereinskameraden da grade an der 1.Boje in den Parcours einläuft, obwohl wir überwiegend gleiches Könnenslevel haben.


      Wie gesagt viele haben wie ich nicht mal einen Grundkurs belegt und sich anhand Videos und dem Forum alles selber eingetrichtert.
      Da skaten viele "persönliche Noten" wild durch die "Gegend" und auch ich erkenne einige Kameraden*Innen ;) auf 200m an der Körperhaltung und der Skatingtechnik.


      Dich würde ich beim 1zu1 ja auch nicht nur an Deiner Fingerhaltung erkennen ;) !


      Wenn du genau hinschaust schon am breiten rechten Daumen!

      Gruß
      Bernd

      der witzigerweise hier als Laie über Didaktik fabuliert