Rollerblade Coyote

      OK, dann noch einen kleinen Tip zur Erleichterung der Entfernung von TROCKENEM Dreck aus der ABTXtreme-Bremse:

      wenn sich wirklich nur ein paar „Krümel“ zwischen den Führungsringen verklemmt haben, nehme ich was spitzes, langes (hier: Dental-Werkzeug) und fahre damit die Ritzen durch – unter Drehen der Bremstrommel.

      Damit läßt sich die Demontage der Bremse vermeiden… und wenn’s nur punktuell sein muß: sogar die der Reifen!
      Aber Achtung: Luftreifen vs. spitz!... aufpassen, wo man hinpiekst! =O ;)

      Servus
      Hubert
      …rät zur regelmäßigen Plaque-Entfernung :thumbsup:
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'

      pereval wrote:

      @KnightSkater: Wie es meinen Coyoten geht? Die haben mitgekriegt, dass Du sämtliche Klone Deiner Coyoten mit schicken roten Schnürsenkeln ausgestattet hast - da sind sie neidisch geworden und fordern so etwas von mir jetzt auch...


      Hallo pereval

      Tja, man kann mit kleinen Mitteln durchaus eine visuelle Aufwertung erreichen – auch bei solchen Oldies!

      Habe ja beide Ausführungen des Rollerblade COYOTE – die türkis- und die anthrazitfarbenen - und davon je 3 Paar in meiner Größe 45/46* separat für Gelände trocken, naß und …CID , davon 4 mit Allrad-RLS und Querprofilmänteln. Innerhalb der Editionscouleur variiere ich die Accessoires (Felgen + Schnürsenkel meist gleichfarbig) in rot, orange, blau, beige und schwarz - neben dem serienmäßigen weiß. Macht echt was her… und außerdem schnapp ich mir so auch stets das Paar, welches ich für das jeweilige Areal tatsächlich nehmen will ;) !
      Zudem ist auch ein Coyote-boot auf meinen Matschos (sh. alle Klon-Fotos) – den erkenn ich aber schon an den fetten Reifen! :rolleyes:

      Wundert mich nicht, daß deine Coyoten neidisch auf diese optische Veredelung blicken…aber darüber hinaus steht ja mein Angebot, sie auch funktional aufzuwerten! Was meinst du, was los ist, wenn sie das hören…!!! :evil:

      Servus
      Hubert
      … RBC make-up artist 8)

      * in 42, 43 +44 hab ich auch noch je ein Paar jeweils mit Vorderrad-RLS für testwillige Besucher! Kam aber bislang nur einer
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'

      Rollerblade Coyote Ersatzteile

      Ich möchte jetzt und hier mal mein RBC-Ersatzteillager „outen“!

      In den letzten 10 Jahren habe ich einige „Schmankerl“ - teils sogar neuwertige Kellerjuwele – an Coyote-Paaren aus den verschiedenen Versteiger- und Angebots-ePlattformen Europas gezogen, oft unter Gratis-Beigabe von Reserven, die somit nicht mehr benötigt wurden. Das hat mir nicht nur ermöglicht, meinen spezialisierten CrossInline-Fuhrpark komplett mit Doppelbremsen aufzurüsten und stets top in Schuß zu halten, sondern es ist auch noch ein reichhaltiges Ersatzteillager daraus entstanden.
      Ich habe beschlossen, daß es keinen Sinn macht, es zu horten – vielmehr möchte ich nun denen, die diese genialen Cross-Inliner auch so lieben wie ich, den größtmöglichen Genuß damit bescheren… indem ich helfe, sie im Sinne des Skaters zu ergänzen, zu pimpen oder ggf. einfach nur zu richten.

      Hier ein paar Einblicke:

      Original Talus-Reifen (die ganze hintere Reihe):


      RBC-Felgen (zu verschenken!):


      Einzel-Rahmen und komplette Fahrwerke*


      Und einen ganzen Kasten mit Komponenten der original ABTXtreme-Bremse – beide Ausführungen: Ur-Version und upgrade…:

      … sowie Teile zur Optimierung der Funktion aus eigener Werkstatt.

      *Zudem sind unten im Karton noch Einzelteile in C-Qualität… und teils verschlissene aus meiner nicht grade materialschonenden Nutzung – die sind überwiegend zu verschenken.

      Ich möchte damit einfach nur für Interessierte – egal ob im Forum oder noch nicht – die Möglichkeiten aufzeigen und ihnen die Sorge nehmen, daß gewisse Module nur noch durch Ersteigern ganzer Skatepaare beschafft werden könnten. Der Ersatzteilmarkt für den Coyote mag seitens RB längst versiegt sein, aber z.B. bei mir gäb’s noch was!

      Und wie oft erwähnt, stelle ich meine über Jahre gewonnene Erfahrung aus diversen Ideen, Tests und Optimierungen gerne zur Verfügung, um aus den alten, robusten Cross-Inlinern echte 3D-Geländeskates zu machen. Und wenn ich damit Freude an der erreichten Verbesserung bereiten kann, sei das mein Lohn.

      Servus
      Hubert
      …erwartet jetzt keinen Ansturm...
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      Nicht schlecht, dieses Erstatzteillager, ich staune! :thumbsup:
      Und vielen Dank für die Bereitschaft, auch meine oder andere Skates zu verbessern. Das bedeutet ja wohl, dass man noch viele Jahre Freude an den guten alten Coyoten haben kann. Ich war heute erst wieder mit ihnen unterwegs – der Fun-Faktor ist einfach ziemlich hoch 8) . Allerdings frage ich mich beim Blick auf diese Bilder schon fast, ob ich nicht von Glück reden muss, dass da auf dem Gebrauchtmarkt überhaupt noch ein ganz gut erhaltenes Paar für mich übrig war... Meine sind übrigens Größe MP 26,5 (41).

      Das Teil, was für mich das Wichtigste wäre, ist gar kein Ersatzteil: Es sind Achs-Adapter für die Umrüstung der Vorderachsen auf Skike-RLS-Felgen.

      Das andere, was ich früher oder später brauche: Ersatz für die Reifen. Ich habe die Talus gebraucht mit den Coyoten übernommen und war bis jetzt ohne weiteres Tuning so ca. 500 km unterwegs: auf Feld- und Waldwegen (überwiegend solche, die man skaten kann, die RLS fehlt ja noch), aber eben auch nicht wenig auf Asphalt und Beton. Mit RLS wird der Cross-Anteil sicher noch etwas höher, trotzdem werde meine Touren weiterhin oft ab Haustür beginnen, also auch auf festem Untergrund fahren.

      Auf den ersten Seiten dieses Themas – inzwischen bald 10 Jahre alt – läuft die Reifen-Diskussion ja auf den Skike-Trekking-Reifen hinaus – aber den gibt es längst nicht mehr, ebenso wie den Skike V05-Reifen. Die originalen Talus (egal ob nun mit selbstgeschnitztem Profil oder nicht) sind auch nicht so leicht zu klonen. Deshalb sollten sie mit ihren Zackenkanten eigentlich der Königsdisziplin „CID“ (Wiesen-Downhill) vorbehalten bleiben. Und Road Star oder Black Armada werden immer noch zu groß für die Coyote-Rahmen sein.

      User frytom empfahl damals den Cheng Shin Movemax. Ist der mit dem heute noch erhältlichen „CST“-Reifen identisch und als Ersatz empfehlenswert? Oder gibt es Alternativen?

      Viele Grüße,
      pereval

      (Habe eine PN geschrieben zwecks Kontaktaufnahme – aber eine Antwort auf die „Reifenfrage“ wäre vielleicht doch auch von öffentlichem Interesse.)
      Hallo pereval

      Zur „Reifenfrage“:
      Der Trekking-Reifen ist freilich raus – ich habe immer noch 2 mittig am CID-Coyoten, die mit 5 bar und nur auf Gras nochmal so lange halten.

      Wenn hinten die original ABTXtreme-Bremse montiert ist, dann immer den schmalen Talus-Reifen rein, weil breitere Reifen (und auch solche, die sich mit der Laufleistung verbreitern :!: ) mit den Bremsstangen in Klinsch kommen. Auch den Talus kann man ja querschnitzen… wenn man RLS- und Bremswirkung erhöhen will.
      Und vorne lasse ich die „Wancom“-Reifen (wie V05) mit den selbstgeschnitzten Querrillen nicht zu weit runterrubbeln – wenn sie noch etwas Grip haben, kommen sie in die Mitte und vorne kommen frisch geschnitzte drauf. Vom guten Grip hängt beim uphill wie beim Klassik-Lauf viel vom Spaß ab!

      Bei den Regen-Coyoten mit meiner (auch selbstgeschnitzten) nässeunempfindlichen Outframe-Bremse isses wurscht: da wär' hinten sogar Platz für einen Roadstar oder Blackarmada.

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      Gestern hatte ich das “Vergnügen“ mit einem Platten am Coyote: Der Waldweg wirkte ziemlich naturbelassen, weicher Fichtennadel-Boden, als der rechte Hinterreifen einen 2cm langen Drahtrest aufgabelte. Also kein Reifenplatzer, sondern fortschreitender Druckverlust. Das Mittelrad übernahm das Gewicht, so dass die Stabilität erstaunlich wenig beeinträchtigt war und ich problemlos anhalten konnte.

      Trotzdem kam dann das Mittelrad auf die hintere Position, es ist schon echt praktisch, wenn das “Ersatzrad“ bauartbedingt immer dabei ist. Der Tausch geht schnell, auch unterwegs. Aber ein Radwechsel mit Coyote am Fuß, wie Hubert das macht? So gelenkig bin ich dann doch nicht. Schließlich sitzen auf der Achse auch noch zwei Außen-Spacer, die beim Radtausch gern aus dem Rahmen fallen.

      Auf fünf Rädern (plus plattem Mitläufer) geht es für den Rest der Strecke ganz ordentlich zu rollen. Und inzwischen ist auch das letzte Rad wieder geflickt und gut gefüllt an seinem Platz.
      Hallo pereval

      Mein „Trick“ ist: ich hab alle Achsen rücklaufgesperrt - so schiebe ich die Räder mit den Sperrhebeln rein und raus. Das geht einfacher als mit den Original-Achsen, wo die Spacer erst im Rahmen stecken müssen, bevor das Rad dazwischen kann. :)

      Und auch da gilt übrigens: Übung macht den Meister ;) ... im fliegenden Radwechsel!

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      So: Seit dieser Woche sind nun auch meine Coyoten mit einer Rücklaufsperre auf den Vorderachsen ausgestattet, für noch mehr Geländegängigkeit. Schon seit ich hier im Forum aktiv bin, hat Hubert mit seinen Coyote-Berichten mein Interesse geweckt: Die RB Coyote sind zwar auch im Originalzustand tolle Cross-Skates, aber ohne „Tuning“ blieben mir dann doch einige Strecken unerreichbar oder zumindest sehr mühsam.

      Nun hat mich Hubert nicht nur beraten, wie der Umbau zu machen ist, sondern aus seiner Werkstatt auch mit speziellen Adaptermuttern versorgt. Ulrich hat mir die nötigen Skike-Teile besorgt, so dass der Einbau am Ende fast ein Kinderspiel war. Vielen Dank Euch für alle Mühe und Unterstützung!

      Zwei erste kleine Touren habe ich schon gelaufen – und bin begeistert. Der „klassische Schritt“ braucht zwar noch viel Übung, bis er „rund“ läuft. Der Rhythmus von Stockeinsatz, Gewichtsverlagerung und Gleiten/Rollen gelingt mir noch lang nicht optimal. Manchmal bilde ich sogar unbewusst mit den Füßen ein V, als ob ich der Rücklaufsperre noch nicht recht traue. Aber ein Anfang ist gemacht. Und ich konnte auf den beiden Touren schon Abzweigungen auf Wald- und Wiesenwege nehmen, die mir vorher un-rollbar gewesen werden. „Damit kommst Du überall durch“, hat Hubert gesagt. Nun, ich bin auf dem Weg dahin.