Erfahrungen mit Skike V8 TOUR ?

      Hallo Rando,
      du hast mir meine Frage noch nicht beantwortet, ob du mit dem Tour überhaupt schon mal unterwegs warst?

      Bitte beim Gewichtsvergleich die Schuhe nicht vergessen, denn es geht letztendlich darum, was wir in Summe an den Beinen haben....

      Da der Tour über ein revolutionäres Federsystem verfügt, das ab 45° Fersenhub die Wirkrichtung ändert, bleibt der Roller beim klassischen Stil hinten am Boden und hebt dabei sogar den Fuß leicht mit an. Daher würde ich dir unbedingt einen Test nahelegen, bevor du hier versuchst, ein geniales Gerät schlecht zu machen, ohne es überhaupt mal selber getestet zu haben :)

      Hast du beim Skaten schon mal den Versuch gemacht, Gewichte an die Beine zu packen? Mit mehr Gewicht beim Skaten an den Beinen, werden durch die höhere Trägheitsmasse, bei jedem Schritt auch die Fuß-inneren und äußeren Muskelpartien für den Antrieb genutzt. Es kommt dabei spürbar mehr Schwung in den Antrieb - ein Selbstversuch wird dir das bestätigen. Am besten spürst du den Unterschied, nachdem du dann die Gewichte wieder weglässt - du wirst es vermissen.
      sportliche Grüße
      Otto
      (skike-Erfinder)
      skike.at
      Hallo Otto,

      das Gewicht der Schuhe kommt natürlich dazu. Wer schwere Langlaufski benutzt, kann sich fragen, ob es Sinn macht, sich die neuesten und leichtesten Modelle zu leisten, z.B. der neue Carbon Skate LAB mit 900g / Paar oder der Klassik Schuh X-IUM von Rossignol, das Paar 706g / Gr.42

      Meiner Erfahrung nach bringen 100g am LL-Ski gespart wesentlich mehr als 100g am Schuh. Das Loch in der Skispitze spart ja nur wenige Gramm. Der Effekt ist beim Schlittschuhschritt dennoch spürbar.

      Auch im Alpinsport ändern sich die Zeiten und Gewichte. Bei den Alpinen Tourenski von Fischer, z.B. das Modell ALPATTACK kommt das Paar auf 1300g, dazu die ATK Race RT Tourenbindung 350g / Paar. Der Atomic Backland UL Skitourenschuh bspw. hat 987g / Paar, Gr.27,5. Eine nette Ausrüstung für Leute, die lange Anstiege entspannt zügig rauf gehen wollen.

      Gerätschaften ohne Schuhe mit über 5kg sind in solchen Zeiten nicht mehr leicht vermittelbar. Es sei denn, sie bieten viele andere „geniale“ Eigenschaften, für die man das Mehrgewicht in Kauf nimmt.

      Gruß
      Rando
      Meine crosskates sind nicht leicht. ( 3,7 kg pro ski inkl Schu ) . In der Zeit wo die rls noch nicht kaputt war bin ich in schwammigen Wald Wege classic gefahren wie auf
      Einem fliegenden Teppich
      Das hintere Rad blieb am Boden ( Spring weg gemacht ), so das Gewicht mehr ertragbar wurd .
      Mehr als 10 km waren kaum moglich wegen den korperlichen Anspruch


      alf wrote:

      Meine crosskates sind nicht leicht. ( 3,7 kg pro ski inkl Schu ) . In der Zeit wo die rls noch nicht kaputt war bin ich in schwammigen Wald Wege classic gefahren wie auf
      Einem fliegenden Teppich
      Das hintere Rad blieb am Boden ( Spring weg gemacht ), so das Gewicht mehr ertragbar wurd .
      Mehr als 10 km waren kaum moglich wegen den korperlichen Anspruch


      Hallo Hallo wenn`s um den Tour geht, werden die Gewichte immer vom ganzen Paar angegeben. Bei dir wiegt einer schon 3,7 Kilo, das ergibt laut meiner Rechnung 7,4 Kilo. Da kommen meine Tour mit 5,2 ja richtig smart davon :thumbup:

      Bin ich wirklich sooo eine Sportskanone, wenn ich in 6 Tagen mit dem Tour, quer über die Alpen 600 Kilometer runterspule... ?( (10. bis 15. August von Arnreit nach Krk/Kroatien, bei Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad)
      sportliche Grüße
      Otto
      (skike-Erfinder)
      skike.at

      ottoeder wrote:


      Bin ich wirklich sooo eine Sportskanone, wenn ich in 6 Tagen mit dem Tour, quer über die Alpen 600 Kilometer runterspule... ?( (10. bis 15. August von Arnreit nach Krk/Kroatien, bei Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad)


      Hallo Otto,

      Ja, ich glaube du bist tatsächlich eine Sportskanone. Vieleicht bist du dir davon selber nicht so gut bewusst aber im Vergleich mit einem durchschnittlichen Cross-Skater or Skaterin glaube ich dass man das schon sagen könnte...... :)

      Ich glaube es gibt nur wenige Leute die bei 30 - 40 Grad 600 km Alpen runterspulen können (die meisten würden bei so eine Anstrengung eher einiges auskotzen). <X

      Ich muss sagen alles sehr beeindruckend!


      Erik

      Gewichtige Ausrüstung macht sich spätestens dann bemerkbar, wenn man auf einer längeren Tour unterwegs ist. Bei Kurzstrecken sieht das anders aus. Für ein kommerzielles Werbefilmchen könnte man auch mit alpinen Abfahrtsski eine Loipenpiste mit vollem Einsatz bergauf skaten und sie als interessante robuste Langlaufski anpreisen.
      Warum nicht. Geradezu unschlagbar wäre das Modell in besonders steilen Abfahrten und im tiefen unverspurten Pulverschnee.

      Für 5,2 kg bekommt man heute fast ein Rennrad zu kaufen. Nicht weniger geht im Nordic-Bereich oder im Outdoor-Touren-Bereich der sportliche Trend Richtung „ultraleicht“. Zugegeben, es läuft auch anders. Mit einem 20 Kilo – Rad aus dem Baumarkt lassen sich passable Radtouren machen, die ganz Sportlichen kommen damit sogar die Berge und Pässe hinauf, die anderen schieben halt oder lassen das Teil im Keller stehen. Und ärgern sich manches Mal über den Fehlkauf. Den asiatischen Hersteller bzw. europäischen Baumarkt freut’s so oder so.

      Dass die allermeisten Radler auf Probefahrten mit solchen Rädern verzichten, muss nicht verwundern. Die Märkte sind groß und vielfältig entwickelt, das Wissen und die Erfahrungen der Radfahrer und Fachhändler bieten einen wirksamen Schutz vor fragwürdigen Angeboten.

      Gruß
      Rando
      Hallo Rado,
      du hast wieder Otto's Frage nicht beantwortet :( Hast du den Tour nun schon mal an den Füßen gehabt? Denn um den geht es ja hier.
      Grüsse aus dem total „aufgeweichten" Bergischen Land
      Steffen
      Hallo,

      nachdem ich hier einige nützliche Infos für den Einstieg ins Cross Skating erhalten habe, möchte ich mein persönliches Feedback zu dem V8 Tour geben - auch wenn mir der Vergleich zu den anderen Modellen fehlt und ich erst seit 5 Wochen dabei bin.

      Vorbelastet durch Langlauf finde ich gerade als Anfänger die Möglichkeit genial, z.B. an starken Steigungen einfach in den klassischen Stil zu wechseln. Das gelingt mittlerweile ziemlich perfekt. Bei einem fixierten Fuß würde man bei gleichem Laufstil recht schnell über das Vorderrad stolpern. (... beim allerersten Rollversuch ausprobiert und bislang mein einziger Bodenkontakt.) Wenn man über die nötige Technik und Kondition verfügt, kann man natürlich die Steigungen auch anders bezwingen. Insofern muss man sich halt die Frage stellen, ob man das für sich haben möchte oder nicht.

      Generell bietet die lose Ferse die Möglichkeit, über den Fußballen abzudrücken und somit nochmals mehr Druck aufzubauen. Einen Abdruck über die Ferse oder mit flächigem Fuß stelle ich mir vom Bewegungsablauf her nicht so natürlich vor. Hier fehlt mit schlichtweg die Erfahrung.

      Erkauft wird die zusätzliche Freiheit über eine erhöhte Fußauflage. Der daraus resultierende "Stabilitätsverlust" wird aber durch die Verlängerung der Wadenschalenbefestigung kompensiert.

      Das relativ hohe Gewicht hatte mich anfangs etwas abgeschreckt - mittlerweile finde ich da nichts negatives mehr daran. Schließlich möchte ich mich körperlich ausarbeiten...

      Was ich kritisieren muss, sind die Lagerung der Federn, die Qualität der Endmontage (ab Werk) sowie die nicht ganz eindeutige Montageanleitung.
      • Montageanleitung: Hier fehlen einfach genaue Darstellungen, was wie in welcher Reihenfolge zusammengehört. Gerade für einen, der noch nie derartige Geräte in der Hand hatte, wird die Komplettierung schnell zu einem längeren Vergnügen.
      • Qualität der Endmontage: Einige Teile, u.a. der Befestigungsblock für die hintere Feder direkt unter der Ferse war schräg montiert. Durch die schrägen Langlöcher kann man den Block justieren somit die Feder ggf. vorspannen. Bei mir waren sie aber entgegengesetzt geneigt, so dass die Federn ca. 2mm Spiel hatten und bei jedem Schritt klapperten.
      • Lagerung der Federn: Die Ösen der Federn liegen direkt auf dem Gewinde der Schrauben auf und können zudem an den Kanten der angrenzenden Muttern (Lagesicherung, damit die Feder nicht seitlich wegrutschen kann) entlangkratzen bzw. -schnappen. In Kombination mit dem vorherigen Punkt ein absolutes No-Go! Abhilfe schafften vorerst kleine Gummipuffer (Kabeldurchführungen D=4mm) welche allerdings schnell durchgewetzt waren. Seitdem ich diese durch Polyamid-Lagerbuchsen austauschte, läuft aller perfekt leise. Also bitte als Verbesserungspotential werten.
      Wie schon geschrieben - ich persönlich bin sehr zufrieden. Ob man die zusätzlichen Freiheitsgrade, die einem der V8 Tour bietet, nutzt und dafür den Mehrpreis zahlen möchte - das muss jeder für sich entscheiden.

      LG
      Frank
      Hallo Frank,

      danke für deine Erfahrungen. Ohne Fett an den Federnanlenkungen ist das natürlich nicht elegant und werkseitig wird das auch nur sehr dürftig gefettet, damit alles möglichst sauber bleibt :) ...

      Das mit den Polyamidlagerbuchsen hört sich interessant an, hast du die selber gefertigt? Da interessiert mich, wie lange die halten. Wäre super, wenn du von Langzeiterfahrungen mit diesen Buchsen dann noch berichten könntest :thumbup: . Im gefetteten Zustand gibt es bisher an diesen Stellen überhaupt keine Probleme. Zu beachten ist nur, wenn man nach dem Fetten die Muttern wieder anschraubt, dass die nur so weit zugezogen werden, dass die Federn sich zwischen den Muttern frei bewegen können.
      sportliche Grüße
      Otto
      (skike-Erfinder)
      skike.at
      Hallo Otto,

      danke, dass Du Dich der Sache annimmst. Bilder sagen oft mehr aus als Worte. Daher sind im Anhang ein paar Fotos. Habe leider nicht herausgefunden, wie ich die direkt in den Text einbinden kann.

      Die Buchsen sind fertige Lager. Wir setzen diese in der Firma für etliche Anwendungen ein. Sie sind wartungsfrei und für den Zweck sehr gut geeignet. Eingesetzt habe ich
      • IGUS GFM-0405-04 (Gleitlager mit Bund)
      • IGUS GTM-0409-006 (Anlaufscheibe)
      Die Feder hat seitlich genügend Spiel. Der Freiraum zwischen Federauge und Gewinde ist satt ausgefüllt.

      Da die Sicherungsmutter nicht mehr sauber darauf passt, habe ich eine Hutmutter mit flüssiger Schraubensicherung darauf geschraubt.

      LG
      Frank
      Images
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      Hallo Otto,

      kann man in kleinen Mengen ggf. als kostenloses Muster direkt vom Hersteller bekommen. Bei größeren Stückzahlen (ab 1000 Stk.) ist auch der Preis akzeptabel.

      LG
      Frank
      Hi! Bin neu hier und hoffe, dass ist der richtige Thread für mein Problem. Ich war lange Jahre auf Inlinern mit Stöcken unterwegs und als die Entscheidung anstand ein neues Paar zu kaufen, bin ich auf die Skikes gekommen und habe mir im April V8 Speed gekauft. Zunächst war ich der Meinung ich würde eh nur auf Asphalt laufen. Das hat sich schnell geändert und ich habe mir 4 Luftreifen mit Rücklaufsperre besorgt. Zum drüber streuen dann auch noch den Umbau Satz auf die V8 Tour. Anfänglich war auch alles in Butter und ich habe den Wald in meiner Gegend unsicher gemacht. Dann fingen aber recht bald die Probleme an. Zuerst mal hat sich der Schnellspanner an der Wadenschalenbefestigung verabschiedet. Das war ja noch eine Kleinigkeit und schnell gelöst. Nur kurze Zeit danach hat das Lager mit dem die Bindung an der Schiene befestigt ist immer mehr Spiel bekommen. Mittlerweile ist es so, dass man den hinteren Teil der Bindung (Da wo die Bremsbacken sitzen) 1 1/2 cm hin und her bewegen kann. Ich schätze dass ist nur eine Frage der Zeit bis da etwas bricht. Zu guter Letzt ist die hintere der beiden Federn am rechten skike einfach so abgerissen.
      Wenn ich erhrlich bin ist das sehr enttäuschend für mich. Solange sie funktionierten haben sie sehr viel Spaß gemacht. Ich habe auch an Sportinnovativ ein email geschrieben (also Otto Eder) wo ich den Umbausatz gekauft habe. Hab aber keine Antwort bekommen. Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir vielleicht ein paar Umbau Tipps geben. Hauptsächlich für dar Problem mit dem Spiel im Lager.
      Grüße an die Füße.
      hallo hallo, wann hast du das Mail geschickt? Tut mir leid, wenn ich da was übersehen habe, ist normaler Weise überhaupt nicht meine Art.

      Bei den Schnellspannern bitte immer darauf achten, dass der Spanner in der Nut der Unterlegscheibe sitzt.... Spannt nämlich der Spanner am höchsten Punkt der Unterlegscheibe, kann sich der Schnellspanner unkontrolliert entspannen und sich in Folge sogar verabschieden. Was genau für einen Schnellspanner brauchst du?

      Du hast wahrscheinlich die Gelenke öfters mal nachgeölt, ohne vorher das Gelenk zu reinigen....? So spült man nämlich Sand ins "Getriebe" und dann ist schnell mal Spiel.... diese Erfahrung habe auch ich schon mal gemacht. Da ist es schon besser, zur Sicherheit diese Gelenke gleich im Neuzustand gut zu ölen und dann ohne Nachölen eine Zeitlang zu fahren. Wenn dann mal nachgeschmiert wird, dann das Gelenk auseinandernehmen, reinigen, ölen oder fetten und weiter gehts.

      So weit ich weiß, sind alle Umbausätze, die wir ausliefern, von uns Vorgeölt, am fehlenden Öl kann es nicht gelegen sein.

      Falls meine Vermutung nicht stimmen sollte, korrigiere mich bitte. Sobald ich das Mail habe, kümmere ich mich darum.
      sportliche Grüße
      Otto
      (skike-Erfinder)
      skike.at
      Zur Info: Das Problem von "Matzebub" hat sich aus einem noch nicht völlig aktualisierten Umbausatz ergeben und wird restlos behoben :thumbup:

      Hier ein Erfahrungsbericht eines absolut begeisterten Kunden von uns, der uns dankenswerter Weise die Veröffentlichung dieses Berichtes erlaubt hat:

      Ein paar Zeilen von jemandem, dessen „Strohfeuer“ sich nach einer Zeit der ersten Begeisterung vielleicht gelegt haben sollte:Dem ist aber nicht so.Meine Freude mit den Dingern zu fahren und meine Hochachtung vor dem, der sie entwickelt hat, ist immer noch riiiiesig ! ;-> Erste Versuche habe ich mit Inlineskates gemacht. In leicht hügeligem Terrain auf Grund der Bremsproblematik und daraus resultierender haarsträubender Gemeingefährdung aber bald wieder aufgegeben. Zögerlich habe ich dann mit den Skikes 07 angefangen. Ja die erste Zeit war nicht ganz einfach (dazu noch ein paar Zeilen später), aber nach und nach stellten sich Spaßfaktor und angenehme, gesundheitliche und körperliche Veränderungen ein. Mittlerweile fahre ich seit einem dreiviertel Jahr nun vorwiegend die Skike Tour V8. Mit diesem Modell erweitert sich der Einsatz nochmals um ein Vielfaches. Vor allem der bequeme Umstieg vom Skating- auf Diagonal/Tourenschritt ist eine ganz tolle Sache. Bergauf wenn der Untergrund nass ist, oder wenn das Skaten zu sehr an die Substanz geht, hat man mit dem „Tour“ immer noch „ein paar Pfeile im Köcher“ ;->Grundsätzlich gibt’s fast nix, wo man mit diesen Geräten nicht hinkommen könnte.Die Zuverlässigkeit dieser Sportgeräte, haben den Berichten nach bereits viele ….“Skikies“ und Anwender…. auf Bergstraßen, Wander-, Wald- und Wiesenwegen und im Gelände schon zu ihrer Zufriedenheit erprobt.Ich verwende die Skikes nicht unbedingt am Wochenende für Ausflüge und Bergtouren, sondern fast, …. oder so oft wie möglich, …. alltäglich. Morgens in die Arbeit und abends wieder Heim. Gefahren wird zu 80 Prozent auf Asphalt, also die volle Härteprobe im Gelände mache ich nicht. Obwohl es schon durchaus auch resch bergauf gehen darf, wenn's nicht mehr zu skaten geht, mach ich's halt mit dem Tourenschritt. Die Geräte erfahren ein wenig Service und Reinigung hinsichtlich Gurte, Radlager, Gelenke, ….. Mittlerweile sind meine Skike Tour V8 ca 2.500km gefahren und hatten einmal ein Problem mit einem Gelenk der Trägerplatte. Die Büchse bzw. das Lager wurde von Otto Eder anstandslos als Garantiefall anerkannt und sofort ersetzt. Die Federn, welche den Wechsel zwischen Skaten und dem Skitouren-Schritt ermöglichen, sind auch erst jetzt nach 2500 Kilometern etwas müde und müssen ausgetauscht werden.Der Aufwand hinsichtlich Kauf, Wartung und Ersatzteilen ist im Vergleich zu anderen Sportarten (Schilauf, Radfahren, ….) nicht wirklich erwähnenswert. Was ich schade finde ist, dass sich viele Interessierte nach den ersten Versuchen schnell entmutigen lassen. Aus Gesprächen und auch an den Angeboten am Gebrauchtmarkt merkt man, dass so Manche/r zu früh gleich wieder aufgibt.Bitte nicht aufgeben, wenn man nicht gleich so fahren kann wie man sich das vorstellt oder wie man es schon bei anderen gesehen hatNatürlich können die ersten Kilometer hinsichtlich Technik und Koordination schon ein wenig knifflig und anstrengend sein. Wenn man sich dessen genau bewusst ist und sich dafür entsprechend Zeit und Raum nimmt, hat man den Anfang schon fast überwunden. Wer schon Erfahrung im Langlaufen, Schitouren gehen oder Eislaufen mitbringt, hat’s ein wenig leichter.Empfehlenswert ist auf jeden Fall ganz am Anfang ein Einführungskurs, danach selbst immer wieder üben, vielleicht mit Gleichgesinnten, und vielleicht nochmals einen Kurs besuchen (warum nicht? Schwimmen, Schifahren …. lernt man auch nicht sofort). Nach jedem Anschnallen der Skikes merkt man eine Verbesserung und irgendwann läuft die Show von selbst.Ohne es zu merken kommt die Freude an der Bewegung, dieser fließenden ökonomischen den ganzen Körper beschäftigenden Bewegung. Man sagt, Laufen kann süchtig machen…. aber ich finde Langlaufen/Skiken regt Geist und Körper durch Koordination und ganzkörperliche Bewegung an, fordert, gleicht aus und macht wirklich süchtig ;-> Freu mich schon auf die nächste Fahrt,euch allen ein „keep on skiking“ und einenschönen Tag noch
      mario

      Danke Mario!
      sportliche Grüße
      Otto
      (skike-Erfinder)
      skike.at
      Hallo Otto

      Zweifelsohne ist da einer zu Recht begeistert - vom Gesundheitssport NCS, von der komplexen Bewegung an der frischen Luft und vom ergänzenden, rücklaufgesperrten Klassikstil… und vom Gerät freilich auch. Das insbesondere eben wegen der gezielten Ausrichtung auf Technik-Varianz, die diesen Skate von den meisten abhebt. Und dieses Lied singe ich aus voller Brust mit… wie du sicher eh schon weißt, denn ohne diese geländeerschließende Stil-Vielfalt möchte ich auch nicht mehr auskommen müssen. Reines Skating auf Kunstboden reizt mich nur mit gesellschaftlichem Vordergrund - wenn ich allein bin, will ich Spaß. Und dazu braucht’s entsprechendes Gerät… das hat Mario auch erkannt.
      Ich denke, wir sind uns einig, daß die besungenen Laufleistungen von jedem gängigen Skate erwartet werden können – meine 17 Jahre alten Rollteile haben jeweils bestimmt ein Vielfaches drauf und Schonung erfahren die nicht! Von meinen Skike V07 war ich ja damals auch begeistert – und die v8 TouR glänzen nun durch die zusätzliche Öffnung ungeahnt weiter Territorien für den Rollsport. Aber bestimmt nicht alleine…
      Ja sowas – fast hätt ich‘s vergessen: ich habe sie übrigens getestet, die v8 TouR! Es war mir immerhin eine Reise nach Unterhaching wert, wo ich sie mir vom Ulrich für eine Schnupperstunde ausleihen konnte. Auf Skating mit Fersenhub im Gelände gehe ich hier nicht ein, das war dem CrossInlinern mit Vorderfuß-Abdruck sehr ähnlich, allerdings war mir mit den langen Teilen die Fixierung letztlich dann doch lieber. Interessant war für mich eben der rücklaufgesperrte Klassik-Stil mit Hinterrad-Führung…:
      Es war… ziemlich anders als mit den Coyoten – für mich anfangs ungewohnt, mit der richtungsstarren Führung ab Aufsetzen des Vorderrades warm zu werden und auf der anderen Seite das Hinterrad sauber am Boden zu halten. Aber es ging dann schließlich einigermaßen auf Asphalt und es war letztlich vorstellbar, sowas auch im Gelände hinzukriegen. Aber meines Erachtens eher im leichten, störungsarmen Gelände, denn der hier geforderte Schritt-Prozess muß sehr präzise ablaufen und ich glaube, daß rauer Untergrund mit chaotisch wechselnden Rollbedingungen diese Präzision im Ablauf nicht immer zuläßt – zumindest stelle ich mir vor, daß es extrem hohe Konzentration erfordert. Dazu kommt, daß für mich eine Bodenfreiheit von nur 3cm über die ganze Rahmenlänge für ein Gelände-Skate gar nicht geht – und Sprungschritte aus dem Lauf, wie sie auf Waldboden fallweise essentiell wichtig für die Vertikale sind, kann ich mir mit einer freien Gelenkverbindung überhaupt nicht vorstellen. Aber das ist jetzt vielleicht zu speziell.
      Mein Resümee ist, daß… ich das nochmal probieren muß, bevor ich mir ein Urteil erlaube. Ich hoffe, nochmal eine Gelegenheit zu kriegen, idealerweise auf einer etwas ausgedehnteren …TouR. Denn eines ist klar: man ist auf sein Gerät „kalibriert“ und muß sich mit fremden Geräten erst vertraut machen – je intensiver man trainiert, desto gravierender wirkt sich das aus. Als vor Jahren mein damaliger Slalom-Wasserski auf einem Wettkampf nach dem äußerst erfolgreichen Vorlauf „brach“ („Skibruch“ ist jede Art von finaler Beschädigung) und ich fürs Finale den baugleichen Ski eines weniger glücklichen Vereinskameraden nehmen mußte… durfte, schaffte ich damit nicht annähernd das im jahrelangen Training längst überschrittene Leistungslevel, das erst zur Teilnahme an dieser Meisterschaft berechtigt hätte – individuelle Abweichungen im setup machen eben „dein“ Gerät aus.­
      So war ich trotz Allem sehr froh, als ich am nächsten Tag meine geliebten Coyoten wieder an meinen Füßen hatte.
      Jedenfalls finde ich es gut, daß der Skike-Flotte ein gezielt fürs Gelände ausgestattetes Gerät angehört. Daß meine persönlichen Vorstellungen darüber hinausgehen, liegt an meinen Erfahrungen und dem Vergleich der beiden Bauarten, insbesondere hinsichtlich der Gelände-Eignung - 3 Räder sind da ein krasser Vorteil… aber auch nur, wenn Rücklaufsperren und crosstaugliche Bremsen dran sind!

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      Hubert danke. Deine Begeisterung für dein gewohntes Gerät kann ich verstehen. Vielleicht müssen wir mal eine gemeinsame Tour starten...?

      Wer kennt den Rennsteig in Thüringen? Sind die rund 180 Km, vorwiegend unbefestigte Wege, in 2 Tagen zu schaffen? Das würde mich mit meinen TOUR so richtig reizen :thumbsup:
      sportliche Grüße
      Otto
      (skike-Erfinder)
      skike.at
      Hallo Otto!

      Einen Teil des Rennsteiges habe ich bereits mit meinem VX Twin bereits erkundet.
      Und zwar den Teil von Ernsthal bis zur Landesgrenze nach Bayern.
      Und ich muß sagen das die 150er Räder zu klein sind .
      Der Untergrund ist grob und der feine Schotter ist teilweisen lose .
      Mit loser Ferse oder auch mit fester Ferse ist es kein sehr schönes Rollen gewesen.
      Aber ich hab es trotzdem gemacht. Und ich war wahrscheinlich auch der einzige der es jeweils gemacht hat.
      Die Tur würde ich noch mal mit 200er Rollen machen.

      Gruß aus Hammikeln
      Matthes61!
      Wenn ich die vidéos sehe denke ich mir das waer was fur meinen Mountainboard mit Paddle.
      ( in 3 oder 4 Tage ) ich haette mich gern eingeladen fur die ersten Kilometern, mehr nicht weil ich dann verspaetern wurde !
      Urlaub ist sowieso fur mich bald vorbei

      Mit coyotes bin ich nie mehr als15 km gefahren, es ist zu schwer fur meine Fahigkeiten