16km argentinischer (Streu)Schotter von V.Catedral bis C.Suiza

      16km argentinischer (Streu)Schotter von V.Catedral bis C.Suiza

      Hallo an alle, und ein gutes 2015!
      Es ist schon lange her, seit unseren letzten Touren in den Anden. Daher haben wir zum Glück vor einem Monat wieder eine ganze Reihe davon unternehmen können. Diesmal in besserer Bildqualität (1080 HD).
      Von diesen 16 km haben wir nur die letzten 10 km im Video verarbeitet, ganz einfach, weil die ersten 6 viel zu schwierig waren, und zu lahm. Unerwartet tiefer Staub wegen wochenlangen Regenausfalles, lies uns nur mühsam vorankommen. Mit 20 cm x 5 cm wären wir da um einiges besser durchgekommen als mit 15 cm x 3 cm, aber trotzdem zu schwer... Die Landschaften machten dennoch die Anstrengungen wieder gut. An der großen Brücke kamen wir auf den alten, breiten Weg. Da rollten wir zwischen mittelgroßem, lockerem Schotter, der wie gestreut hier und da die Fahrtrichtung veränderte. Dies führte aber auch in kleine unscheinbare Fallen, denn der Boden war nicht überall gefestigt. Hier und da versteckten sich heimtückisch -gut getarnt und ungefestigt- tiefere, mit Staub und Sand gefüllte, größere und kleinere "Löcher".
      Glücklicherweise wurde der Weg dann langsam besser. Die schönen Landschaften und Aussichten tragen Schuld daran, dass dieses Video 19 Minuten lang wurde, bis wir am Perito Moreno See in Colonia Suiza ankamen. Also viel Geduld und Spaß beim Ansehen :thumbup:

      Rollende Atlantik-Grüße ... youtube.com/user/crossroller/videos?view=0
      Rodolfo+Mariana, 78/52 kg, 16.000km+16.000km. Ab 2010-17= V07, ab 2014-17 auch SRB 03
      Hallo Rolf,

      die 200er wären für euch wirklich eine erhebliche Erleichterung für solche Strecken. Ich habe auch nicht schlecht gestaunt was die alles schlucken. Der Spaßfaktor steigert sich dadurch erheblich. Gelände-Strecken sind dadurch erheblich leichter zu bewältigen, wo es mit den 150ern gar nicht oder nur mit großem Einsatz an Kraft und Konzentration möglich war.
      Vielen Dank für die schönen Aufnahmen und euch alles Gute. Bleibt AUFRECHT :)

      Gruß

      Conni
      Hallo Rolf,

      Connis Eindrücke und Erfahrungen kann ich nur bestätigen :thumbsup: .

      Ich war gestern auch wieder im vom Sturm und Forstarbeitern "verwüsteten" Wald unterwegs.
      Stöcke, Äste, Tannzapfen, Nadelansammlungen, Schmutzpassagen sind spielend zu meistern - ohne die ständige Angst eines "Vorradblockierers".

      Der Markt ist diese Richtung im letzten halben Jahr schon fast "explodiert".

      Die Omni 200, die E200, die Nordic Scouts und nicht zu Letzt - ganz NEU - die SRBs XRS06/XRS07(wie hier berichtet).
      Sven hat sich für die Entwicklung dieser Geräte stark gemacht und das Ergebnis lässt sich sehen.

      Mich machen die Teile mehr als glücklich :) , besonders jetzt, in dieser Jahreszeit.

      Herzliche Grüße aus Sachsen - Jörg
      Ja, die "Dicken" hören sich sehr vielversprechend an, und schauen auch so aus. Leider ist aber auch das Gewicht ein Thema, hauptsächlich für zarte 50-55 kg-schwere Naturen. Wenn es dann noch bei einer langen Tour viel bergauf geht, dürfte es bei mindestens 3 kg pro Bein (mit Schuhen und ohne Dreck) wiederum etwas heikel werden, und bei weniger als 3 kg (sprich -2,5 kg pro Skate) würde sich bei Aluminium die Frage der Rahmen/Gabel-Langlebigkeit stellen. Es sei denn, es würden wieder Skates entwickelt, wie der alte Trailskate (Rahmen aus festem Glasfaserkunststoff) mit guten Gateskate-Reifen (die gibt es aber kaum noch...). Dieser Skate sollten aber natürlich mit einer Wadenbremse (oder Cuff-Bremse bei Boots) kommen. Da könnten wir uns (ohne Schuhe) sogar im Bereich weit unter 2,5 kg bewegen. Auch etwas für zarte oder "in die Jahre gekommene" Semester... Also unser aller Zukunft 8o

      Ein anderer Aspekt sind die Fat-Tires und deren Haltbarkeit. Halten die wenigstens 2000 km gut durch? Die Stollen haben Vorteile aber auch Nachteile. Mir wären Reifen lieber, die nur an der äußeren Seite dicke Stollen haben, aber in der Mitte ein dickes, verstärkendes Gummiprofil. Die Stollen würde weiterhin den Seiten-Grip gewährleisten, und die verstärkende Gummiwand in der Mitte könnte für eine BA-ähnliche Anti-Platt-Wirkung sorgen. Außerdem würde dieser Wunsch-Reifen ruhiger (auf Asphalt), reibungsärmer und womöglich auch schneller laufen. Zu wünschen wäre auch eine 5-6 bar-Verträglichkeit, um flotter voranzukommen, sprich weniger Ermüdung bei längeren (Tages)Touren.
      Träumen darf man wohl noch :whistling: . Schöne Grüße, R.
      Rollende Atlantik-Grüße ... youtube.com/user/crossroller/videos?view=0
      Rodolfo+Mariana, 78/52 kg, 16.000km+16.000km. Ab 2010-17= V07, ab 2014-17 auch SRB 03
      Hallo Rolf

      Ich kann die Empfehlungen zur Steigerung der Crossfähigkeit nur unterstreichen - und will keinesfalls die unbestreitbaren Vorteile der 200er, die sich ganz klar bei eben solchen widrigen Bedingungen auswirken, schmälern, wenn ich anmerke:… hattest Du nicht auch Coyoten? Deren 3.Rad bringt ebenfalls den Effekt der größeren Bodenkontaktfläche und der leichteren Überwindung von Roll-Hemmnissen. Der hohe Stand macht zudem Aufsetzen unmöglich und läßt auch entspannt durch tiefere Wasserpfützen rollen. Was es bei Euch zur Zeit zu trocken ist, ist es bei uns zu feucht – einzige Konsequenz für mich nach einer Naturboden-Tour im Winter ist, daß ich halt nach jedem, statt sonst jedem 3.-5., Ausflug den Rahmen freimachen muß, bevor der „Zement“ trocknet und eine Demontage zur Reinigung erforderlich wird. Aber bei staubtrockenem Boden bist Du mit 200ern wie auch mit Coyoten sowieso der King of Cross – auf Letzteren mit den laufruhigeren 150er-Reifen!
      Wie auch immer – weiterhin viel Spaß bei Euren herrlichen Touren!

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      Hi Hubert,

      ja, richtig. Mit den Coyoten, die ich hierzulande zufällig gebraucht kaufen konnte, hätte ich ähnliche Vorteile, was das Überrollen von kleinerem Schotter und das "Staub-Einsinken"+ Vorderradblockade bei Trockenheit betrifft, alles dank der 1/3 größeren Bodenkontaktfläche. Mit Bremse wiegt einer meiner Coyoten gerade mal 3,1 kg (mit Boot), was für mich noch gerade akzeptabel ist, ohne Bremse 2,8 kg.
      Die wenigen Kurztests, die ich mit nur einer Bremse unternehmen konnte, ließen mich erkennen, wie gut man z.B. mit ihnen auf sehr ungleichmäßigen, chaotisch nebeneinander angeordneten Steinplatten rollen kann.
      Aber die Schwerpunktverlagerung, die man nach 10.000 km cross-skaten mit Waden-Bremsen automatisiert hat, birgt am Anfang bei diesen viel kürzeren Cross-Inlinern auch die Gefahr "keine Stütze" nach hinten zu finden, bei diesem automatischen Brems-Verhalten, wenn es brenzlig wird. Und zum einseitigen Bremsen muss man mit einem Skate sehr weit nach vorne. Dann geht es aber auch (als Cross-Skater) nur allzu leicht mit dem anderen nach hinten, und weil da keine Waden-Bremse da ist...plums! (konnte ich gerade noch so verhindern)

      Kurz, eine zweite Bremse muss her, die ist notwendig. Und da ich keine zweite Originalbremse auftreiben konnte, muss ich mir eben selbst eine zusammen basteln.
      Im letzten Jahr habe ich aber "meine Skater-Hausaufgaben" nicht gemacht, aus mehreren Gründen... Obwohl ich die Coyoten einigermaßen für mich anpassen konnte, fehlte noch die zweite Bremse. Ich hatte sogar schon die Materialien dazu gekauft, um mir eine coyoten-mäßige Cuff-Bremse zu bauen (steht noch aus). Trotzdem weiß ich noch nicht, ob zwei so verschiedene Bremsen gut zusammen arbeiten können. Wenn es nicht glückt, und wenn ich mit meiner selbstgebauten Cuffbrake zufrieden bin, könnte ich das Sakrileg begehen die original Coyote-Bremse auszubauen, und eine zweite selbstgebaute einzubauen. ;(
      PRO: sie würde nur 150-200g statt 300g wiegen und als "Stütze" gegen das Nachhintenkippen dienen, ein wesentlicher Vorteil der Wadenbremsen eben.
      KONTRA: die Bremsverzögerung wäre nicht so gut, wie bei der Original-Trommelbremse, welche ja auf zwei Rädern einwirkt. Außerdem müsste ich da noch "deine" Rückholfeder einbauen, um eine möglichst frühzeitige Bremseinwirkung zu erzielen und ein Trommel-Schleifen zu verhindern.

      Ich kann ja einige ehemalige Top-Inline-Fahrer verstehen (so wie du einer bist oder gewesen bist), welche auf nur einem Inline-Skate durch die Gegend dribbeln können 8) . Die sind es gewöhnt sich nach vorne zu lehnen, um nicht nach hinten zu fallen. Für diejenigen mag es kein Problem darstellen, keine zweite Rückfallbremse zu haben. Aber du bist ja auch beides, Inliner und Cross-Skater (oder Cross-Inliner). Und wenn du mit Stöcken rollst, cross-skatest du auf deinen Coyoten, deine Räder heben sich manchmal stilbedingt parallel ab in deinem Video (1:1, 2:1 ), ohne Fersenhebung/Anfersung, sogar mit Fersenabdruck. Wenn du aber ohne Stöcke rollst, dann hebst du die Fersen wie die Inliner es auch tun, mit Vorderfuß-Abdruck oder mit Ballen-Abdruck beim RLS-"Klassikrollen". Und ich finde beides sieht ästhetisch aus, weil die Coyoten eben viel kürzer als Cross-Skates sind.

      Dieses Jahr hoffe ich irgendwann meine "Bremsproblematik" erfolgreich lösen zu können. Ich gebe Bescheid.
      Rollende Atlantik-Grüße ... youtube.com/user/crossroller/videos?view=0
      Rodolfo+Mariana, 78/52 kg, 16.000km+16.000km. Ab 2010-17= V07, ab 2014-17 auch SRB 03
      Hallo Rolf

      Keine Frage: wer von lang auf kurz umsteigt, muß sich mental und technisch darauf umstellen… aber das fällt mit jedem Mal, also mit der Häufigkeit, leichter! Das Zentrieren des Schwerpunkts ist nur anfangs eine Herausforderung – stellt man sich ihr, lernt man dazu und hat den Nutzen dann nachhaltig durch erhöhte Standsicherheit und somit erweitertem Technikverbesserungspotenzial auch bei den „Langen“.

      Was die zweite Bremse betrifft: klar, wer es von den Cross-Skates so gewohnt ist… auch ich lege ja Wert darauf, allerdings in erster Linie für downhills. Auf der Ebene käme man bei chilligem Skating durchaus auch mit nur einer Bremse aus. Freilich kann man auch was basteln - auch ich habe mal überlegt, ob ich mir mein Dritt-Paar für Matsch- und Regenfahrten mit Wadenbremsen ausstatte, weil da die ABTX-Bremse Schwächen zeigt. Hab ich aber verworfen, denn bei solchen Bedingungen bremst eh schon der Boden… und downhill is‘ eh’ nich‘! Aus dem wurde also mein Gäste-Paar… und wenn’s heftig saut nehm ich jetzt einfach meine alten Skikes… und stell mich temporär auf „lang“ um ;) ! Das ist fei auch nicht sooo leicht, denn wenn du die Kurzen gewohnt bist, dann mußt du gewisse Prozesse bewußt unterdrücken: z.B. den Vorderfußabdruck* beim Skaten, der mit Fersenhub-Skates (da zähl‘ ich CrossInliner dazu) durchaus statthaft und sogar Stil-Element ist, oder das spontane, on-rolling Klassik-Intermezzo, wenn’s mal auf ein paar Meter enger wird – das geht mit verlängerten Skikes V07 eben gar nicht… erst recht nicht gemäß Lehrplan! Es geht soweit, daß ich mit meinen rücklaufgesperrten Kurzskates vom Stand weg per Rückwärts-Abdruck überhaupt erst Fahrt aufnehme, bevor ich via DSS ins Skaten übergehe… warum? – weil’s geht und effektiv ist! Da derlei kritische Prozesse aber primär Gelände-typisch sind, bleib ich mit den 2rädrigen Skikes bei Sauwetter eben auf dann menschenleeren Kunstboden-Arealen (z.B. Olympia-Park zu München) und zelebriere dort die hohe Kunst des störungsarmen, motorisch-rhythmischen Nordic-Skatings in seinen edelsten Formen 1:1 und 2:1assym.! „Wenn’s scheee macht…“ :*

      Ergo: laß‘ Dich von der anfänglich gefühlten Dis-Balance, die von der Standhöhe verstärkt wird, nicht abschrecken, das legt sich schnell! Mit der Single-Bremse klarzukommen, ist Kopf- und Übungssache. Aber dauerhafter Zwang soll keiner dabei sein – wenn’s nicht sein soll, bist Du eben ein Cross-Skate-Naturell mit 200’er-Perspektive. Im anderen Fall aber wirst Du es lieben…!!!

      Hubert
      … hat seine Mitte gefunden :saint: Ommmmmm...

      *im Video habe ich bestmöglich darauf geachtet, daß mein Skatingschritt generell Cross-Skate-kompatibel ist – also ohne Vorderfußabdruck!
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'