Powerslide XC Skeleton 2012

      der Mai ist um

      Cross-Skater.de wrote:

      Anbei ein Bildchen vom neuen Powerslide XC Skeleton 2012.
      Der Rahmen schaut wie der vom XC Trainer 2012 aus.
      Für Schuhe Größe 36-41 und 42-47.

      -Preis 249.-
      -Lieferbar ab März 2012

      Ansonsten?


      Der Mai ist um, und nix zu sehen vom Powerslide Skeleton.
      Wann kommt der denn nun endlich, hast Du eine Ahnung. Ich warte auf die ersten Tests.
      LG
      Rudi
      .....wir warten alle auf den Skeleton.

      Nach aktuellen Informationen verzögert sich die Auslieferung auf Mitte [B]Juli[/B].

      Der Skeleton sei schon produziert. Leider wurde aber die Bremse nicht montiert.
      Deshalb die ärgerliche Verzögerung.

      Für mich als Fachhändler wäre es kein Problem gewesen die Bremsen nachträglich zu montieren.
      Ich hätte sie sowieso individuell anpassen und umbauen müssen. Das gleiche gilt auch für die Reifen.

      Cross-Skates werden aber zum größten Teil bei Sport Scheck etc. verkauft.
      Die benötigen halt ein Produkt von der "Stange".
      Grüße vom Michi Hohmann

      Skating Schule - Shop - Verleih - Lauftreff
      Cross-Skater.de
      Arrr, Powerslide macht hinne, oder wollt ihr mein Geld nicht?! Hoffentlich sind sie bis zum 24.07 lieferbar, dann gönne ich mir selbst mein Geburtstagsgeschenk. Ich seh es schon kommen.. die werden und werden nicht lieferbar und bis es sie dann gibt ist es Winter und ich kann wieder Langlaufen und brauche sie nicht mehr. :D
      Ich habe heute einen PS Skeleton bekommen, den ich für meine Kurse nutzen möchte. Es gibt den Skeleton in 2 Größen. Der Aufsatz ist entweder für die Größen 36-41 oder für die Größen 42-47 gebaut. Die Rahmenlänge ist gleich, sie entspricht der Länge des XC Path (Bild 1).
      Bestellt habe ich die größere Ausgabe, da ich hoffe, damit eine Lücke füllen zu können. Viele Kursteilnehmer haben große Füße und passen weder in die Schuhe des XC Path, da die PS-Schuhe sehr klein ausfallen, oder wegen sehr breiten Füßen und damit breitem Schuhwerk kaum noch in den Rahmen des Skike.
      In die Skeleton kann man mit leichten und schmalen Schuhen steigen, da die Manschette sehr guten Halt gibt. Mal sehen, ob die Großfüßler reinpassen und sich darin wohlfühlen.
      Das erste Anziehen der Skeleton habe ich gefilmt: youtube.com/watch?v=tE-fE13E4ss

      Gefahren bin ich dann erstmal nur wenig, weil die Bremse nicht gut eingestellt war. Ich habe sie selber montiert und so, wie sie geliefert wurde, drangebaut. Das passte aber alles nicht so gut. Auf den angehängten Fotos sieht man, dass der Rahmen der Bremse das Rad eher berührte als der Bremsklotz. Der Grund dafür war das ziemlich weit hinten angebrachte Bohrloch am Rahmen des Skeleton (auf den ersten Bildern im Vergleich zum Path gut zu sehen). Die Bremse für beide ist aber die gleiche.
      Ich habe dann heute abend weitergebastelt, statt zu rollen ....
      - die Bremsklotzhalterung um ein Loch nach unten versetzt
      - die Ausrichtung des Bremsklotzes war zu steil und musste angepasst werden
      - die Wadenhalterung stand als Folge des Umbaus zu weit nach vorne über die Manschette.

      Jetzt habe ich das so hingebastelt, wie ich glaube, dass es funktioniert. Auch eine 2. Bremse hat das Skeleton-Paar bekommen und morgen werde ich die ersten Kursteilnehmer mal reinstellen und schauen, was die Praxis sagt....

      Der erste kurze Fahreindruck von mir selber war gut. Es ist ein ähnliches Gefühl wie auf den XC Path.
      Die Manschette des Skeleton umschließt den Fuß mindestens genauso wie ein Boot, man hat ein sicheres und bombenfestes Gefühl. Für Einsteiger und Anfänger ist das super.
      Die Manschette des Skeleton ist wie der Schuh beim XC Path mittig auf der Schiene angebracht, was für mich selber zu weit vorne ist (das Thema hatten wir ja schon im Forum, dass prinzipiell beim Cross-Skating die Schuhe nicht mittig auf der Schiene wie beim Skifahren, sondern eher nah beim Hinterrad angebracht sein sollten). Ich bin mir nicht sicher, aber evtl. kann man die Manschette noch nach hinten schieben. Das habe ich aber noch nicht probiert, denn dadurch würde die Bremse ja wieder weiter nach hinten-unten gedrückt werden. Diese Experimente folgen noch.
      Zu Anfang fühlte ich mich, als würde ich bergab fahren, denn die Ferse ist auf dem Rahmen etwas höher gesetzt. Das ist bei allen Powerslide-Skates so und kommt wohl aus dem Inliner-Bereich. Man gewöhnt sich daran, obwohl es für einen Cross-Skate meiner Meinung nach nicht wirklich Sinn macht.

      Mehr mag ich dazu noch nicht sagen, denn dazu muss ich auch noch sehen, wie andere damit zurecht kommen und wie sich die Skeleton auf Dauer fahren (zB: läuft das Wasser bei Regen aus der Fußschale ab? ;) )

      LG Andrea

      Skeleton-Path: [ATTACH=CONFIG]1104[/ATTACH] Anordnung Bohrlöcher: [ATTACH=CONFIG]1108[/ATTACH]
      Rahmen der Bremse schleift[ATTACH=CONFIG]1106[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]1107[/ATTACH]
      Abstand der Bremse ok, aber Wadenhalterung zu weit vorne [ATTACH=CONFIG]1105[/ATTACH]
      Images
      • 120721_Skeleton-Path.jpg

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      • 120721_Skeleton_BremseOK_Wadenbefestigung.jpg

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      • 120721_Skeleton_BremseSchleift1.jpg

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      • 120721_Skeleton_BremseSchleift2.jpg

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      • 120721_Skeleton-Path_Bohrloch.jpg

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      Post was edited 1 time, last by “anki” ().

      Hi Andrea,

      mal eine Idee dazwischen gedacht ;), auch für Dein Weiterbasteln: Gibt es diese Feder-Halterung, die die Bremse aufrecht hält (die müsste sich am rechten Skate auch rechts außen zwischen Bremsenbefestigung und Hinterradgabel befinden)? Ich hatte doch mal ein Filmchen dazu gedreht. Jedenfalls, wenn dem so sein sollte, versuch' mal, die Wadenschale soweit runterzusetzen, dass Du erstens den Wadenklettverschluss abnehmen und zweitens mit der dafür geeigneten Manschette die Bremse betätigen kannst. Ich halte ja die Wadenklettbefestigung für komplett... ich sage mal freundlich "daneben", also nur bei nicht freier Ferse***, weil die Wade so einem ständigen Scheuern ausgesetzt ist... es sei denn, man hat dort schon Hornhaut entwickelt und ist dann nicht mehr so empfindlich. Theoretisch nach den Bildern und dem Video müsste es eigentlich so funktionieren... Du weißt ja, ich mag es ja eher minimalistisch ;), und wenn ein Teil weniger gebraucht würde... weg damit!!!

      LG, Suzy

      *** Ergänzung: Bei freier Ferse UND Bremse am Schuh montiert (!!!) ist das kein Problem, da sich beides gleich und nicht entgegengesetzt bewegt bzw. arbeitet... damit hier keine Missverständnisse aufkommen.

      Post was edited 1 time, last by “Muck”: Ergänzung ergänzt ;)! ().

      Muck wrote:

      auch für Dein Weiterbasteln:


      Nee, nee, nee, liebe Suzy, ich werde wirklich nie zum erlauchten Kreis der Dauerbastler gehören ;) Zwar habe ich jetzt mal meine Skistiefel angebohrt und eine Calf-II-Bremse drangebaut, aber auch da zeigt sich, dass mir das letzte Quentchen zum echten Bastler fehlt: sie funktioniert so halbwegs, aber sie ist noch weit weg von jedem perfekten Abschluss. Das wird noch dauern, bis ich das hier präsentieren kann....

      Muck wrote:

      Gibt es diese Feder-Halterung?


      Nein, die gibt es nur an den Schienen, für die Bindungssysteme vorgesehen sind.
      So, wie ich die Bremse jetzt eingestellt habe, geht es. Eventuell muss man die Wadenhalterung gar nicht umbauen (mein 3. Punkt der Bremsenbearbeitung), da die Polsterung der Manschette sehr dick ist und man sich effektiv mit der Wade weiter vorne befindet, als ich annahm.

      Erste Meinungen von Anfängern zum Skeleton gab es heute im Kurs. Ich habe 2 Leute mit den PS Skeleton fahren lassen. Die Begeisterung war nicht so dolle. Als Vergleich gab es den Skike und den XC Path und beide wurden lieber genommen.

      Der Skeleton ist sehr schwer und fühlt sich im Vergleich auch schwer an: ein Skate der Größe 42-47 mit Bremse wiegt 2770 gr (auf meiner Haushaltswaage; im Vergleich: ein Skate XC Path mit Bremse wiegt 2640 gr) und da sind die eigenen Schuhe ja noch nicht mit eingerechnet.

      Es wurde ein Druckgefühl im Knöchelbereich erwähnt. Zwar ist so ein Empfinden sehr subjektiv, aber die Skeleton sollen doch schließlich die Zielgruppe der Menschen ansprechen, die mit eigenem Schuh fahren möchten. Viele finden das Fahren mit eigenem Schuh gut, weil man ohne Skates nicht sockfuß dasteht, aber die meisten wählen ein solches Gerät, weil sie Probleme mit fremdem Schuhwerk haben. Und für diejenigen könnte es an einigen Stellen der Manschette buchstäblich "eng" werden.

      Insgesamt ist die Manschette so dicht, dass man fast das Gefühl eines kompletten Boots hat. (...es fehlt nur noch das Fußbett, dann könnte man auch mit Socken reinsteigen...). Die Stabilität ist wirklich hervorragend und man steht sehr gerade auf den Skates. Trotzdem ist natürlich ein x-beiniges Fahren bei Anfängern möglich, nur ohne das Abknicken im Knöchelbereich, welches sich beim Skike durch die drehbare Wadenschale ergeben kann.
      Leider habe ich keinen Fleet zum Vergleich, aber ich bin ihn ein paar Mal gefahren. Subjektiv habe ich den Eindruck, dass das schräge Aufsetzen des Reifens beim Fleet noch deutlicher eingeschränkt wird.
      Das mag daran liegen, dass die Manschette des Skeleton am oberen Rand sehr weich und nachgiebig ist.

      Und das war ein weiterer Punkt, der nicht so gefiel: diese dicke Polsterung der Manschette oben hinten (grün gefärbt) ist sehr weich. Wenn man die Bremse betätigt, drückt man sich erst durch die Polsterung, bevor die Bremse greift. Beim Skike sowieso und sogar beim Path erfolgt die Bremswirkung direkter. Aber auch hier gilt: die Bremse funktioniert und es ist reine Gewöhnungssache, mit dem nötigen Druck den Skate in die Bremse zu schieben.

      Ich bitte darum, diese Äußerungen als subjektive Meinung zu werten. Es können noch völlig andere Meinungen folgen. Ich werde auf jeden Fall von Treff- und Trainingsteilnehmern auch noch testfahren lassen, da ich sehr interessiert daran bin, die jeweils besten Geräte für eine jeweilige Zielgruppe herauszufinden. Denn es gibt ja nicht nur solche Minimalisten und Puristen wie Suzy und mich... ;)

      LG Andrea

      anki wrote:

      Nee, nee, nee, liebe Suzy, ich werde wirklich nie zum erlauchten Kreis der Dauerbastler gehören ;)


      Schade eigentlich, ich habe gerade das zweite Skatingstiefelpaar am Wickel, für den kleinen PS-Roller, allerdings mit langsamen 80er Rollen, da genügt dann auch der Plastikklotz zum Bremsen. Und so langsam könnte mir das Basteln gefallen, was aber auf Dauer schon kosten- und zeitintensiv ist, vor allem wenn lauter Calf II B. draufgehen, weil ich die Teile verbaue, also quasi recycle.

      anki wrote:

      Das wird noch dauern, bis ich das hier präsentieren kann....


      Dito :D.

      Aber noch mal zu meinem obigen Vorschlag, auch wenn die Federhalterung nur an den Rollskischienen ist. Auch ohne diese müsste es funktionieren. Guck Dir die Konstruktionen vom Meister Eduard an: Der Skeletonboot ist offensichtlich wegen seiner Festigkeit wie dafür gemacht, die Wadenbremse tiefer zu setzen und irgendwie am Boot zu befestigen. Dann wäre nicht nur das Scheuern weg, sondern auch das Durchdrücken durch die Bootpolsterung, bevor die Wadenbremse greifen kann, wie Du ja berichtet hast. Wenn Du die Möglichkeit hast *schlepp!*, dann bring doch mal einen mit, entweder nach Schmallenberg oder Berlin.


      anki wrote:

      ...da ich sehr interessiert daran bin, die jeweils besten Geräte für eine jeweilige Zielgruppe herauszufinden. Denn es gibt ja nicht nur solche Minimalisten und Puristen wie Suzy und mich... ;)


      :)... dann solltest Du auch noch bis Oktober warten, wenn der kürzere SRB-Crossroller 'rauskommen soll. Auf dem Papier hört er sich jedenfalls sehr interessant an und ist nicht so ein "Flugzeugträger" wie die Fleets...

      LG, Suzy
      Da ich ein "Knickfüßler" bin, klingt das erst mal nicht so total überzeugend. Übrigens habe ich köstlich gelacht, liebe Suzy, die Fleets hatte ich ja zum Testen und war sehr zufrieden damit, aber die Bezeichnung "Flugzeugträger" für das Äußere, die fand ich sehr treffend. Sind trotzdem Superteile, keine Frage. Ich warte mal noch auf die neuen Skikes, die ich dann auch testen werde. Am Jahresende werde ich mich dann entscheiden, welches mein Zweitpaar wird, neben den nach wie vor geliebten Trailskate, die aber auch nicht perfekt sind.
      LG
      Rudi

      Rudi wrote:

      Übrigens habe ich köstlich gelacht, liebe Suzy, die Fleets hatte ich ja zum Testen und war sehr zufrieden damit, aber die Bezeichnung "Flugzeugträger" für das Äußere, die fand ich sehr treffend. Sind trotzdem Superteile, keine Frage.


      Hi Rudi,

      ich habe den Begriff nicht selbst kreiert, sondern nur von einer Fleets-Userin (Hallo Sylle ;) ) entliehen. Ich finde ihn einfach sehr passend.

      LG, Suzy

      Muck wrote:

      Der Skeletonboot ist offensichtlich wegen seiner Festigkeit wie dafür gemacht, die Wadenbremse tiefer zu setzen und irgendwie am Boot zu befestigen.


      Klar, die Manschette nach hinten versetzen und die Bremse daran befestigen, damit hätte man 2 Punkte erledigt. Aber sollten nicht so langsam die Zeiten anbrechen, in denen man einen Cross Skate kauft, um ihn ohne Bastelei zu fahren? :p

      biathlon24 wrote:


      ich verstehe das aber richtig, dass es die Bremse immer noch "nur" in der Gummivariante gibt und Metall nicht.


      Kunststoff, nicht Gummi.

      Rudi wrote:

      Da ich ein "Knickfüßler" bin, klingt das erst mal nicht so total überzeugend.

      Nicht falsch verstehen, ein "Knickfüßler" ist in den Skeleton sehr gut aufgehoben, der Fuß kann NICHT abknicken. Wir müssen hier unterscheiden zwischen Knickfüßlern und X-Beinern :)

      Gestern gab es eine weitere Meinung zum Skeleton (Vorerfahrung: seit längerer Zeit Skike-Fahrer):
      - ein sehr guter Stand im Skeleton
      - die Skates wurden nicht als schwer empfunden, da sich das Hauptgewicht um den Knöchel herum befindet
      - es wurde formuliert, dass "die (Muskel-)Belastung eine andere sei". Das resultiert daraus, dass man mit der Ferse etwas höher steht und den Fuß für den Cross-Skating-Schritt etwas anders anheben muss, als man es mit dem Skike gewohnt ist, bei dem man mit dem Fuß eben steht.
      - die (schon bekannten) Nachteile der Calf-Bremse gegenüber der Skike-Bremse: bremst nicht so direkt und bremst schlechter (bei Trockenheit)
      - Gesamturteil: gut!; aber "zuviel Gezampel" (es dauert, bis man sich richtig bequem im Skeleton eingerichtet hat); bei Wahl zwischen Skeleton und Skike lieber den Skike (V07!)

      LG Andrea
      Hallo Zusammen,

      ich war lange nicht mehr "aktiv" (sowohl im Forum, als auch auf Cross-Skates), hab die Thematik aber dauerhaft verfolgt. Nach dem "Frust" über den XC - Path V.1 stehe ich nun vor der Frage: "Was schaffe ich mir an? Skeleton vs. XC Path V.2?
      Ich hatte damals nicht die "Schienenprobleme", sondern eher solche mit diversen "Scheuer- und Druckstellen" im Bereich Fuß und Wade. Hatte teilweise höllische Schmerzen, was aber auch in anderen hohen, festen Schuhen (z.B. Skatingschuh Skilanglauf, Wanderschuh) vorkommen kann, wenn die diese recht fest binde.
      Wie ist Eure Meinung? Könnte mir der Skeleton weiterhelfen?
      So schlecht hören sich die ersten Erfahrungberichte ja nicht an. Bin allerdings gar kein Bastler.

      Beste Grüße mapebo
      Hallo mapebo,

      ich drücke mich gerne sehr vorsichtig aus, denn in dieser Beziehung kann man keine allgemeingültigen Aussagen treffen.
      Gestern hatten wir weitere 2 Skeleton-Tester (Vorerfahrung 1 Jahr auf Skikes bzw. einige Wochen auf Skikes) beim Training, die weitgehend bestätigt haben, was in meinen letzten Beiträgen steht.

      - die etwas andere Muskelbelastung wurde gespürt (als Training für den knackigen Po zu empfehlen! :))
      - die Skeleton wurden als etwas schwerer empfunden (als XC Path und Skikes)
      - die mittlere Ratsche und deren Halt wurde als sehr positiv empfunden, ein Knickfuß ist ausgeschlossen

      Eine Testerin war von kleinerer Statur und hatte kräftige Waden. Nach einigen Runden auf der 400m-Tartanbahn spürte sie den Druck der Manschetten-Zunge, denn die ist sehr stabil und durch den Wadenumfang saß die obere Befestigung gefühlt zu eng und drückte nach einiger Zeit am Schienbein, obwohl nicht zu eng geschnallt wurde. Die Beschreibung "wie eingegipst" wurde abgenickt. Für denjenigen, der das mag oder sogar braucht, ist das wunderbar. Wenn der Wadenansatz jedoch weit unten sitzt, kann es unangenehm werden.
      Allerdings handelt es sich bei dem getesteten Modell um die Größe 42-47. Vielleicht ist die Manschette bei dem Modell 37-42 nicht so hoch?

      Ich habe deine letzten Beiträge durchgelesen. Du hast auch mit dem Schienbein Probleme gehabt. Daher würde ich - vorsichtig ausgedrückt - mit hoher Wahrscheinlichkeit vermuten, dass du auch beim Skeleton Druckstellen bekommen wirst, wenn es dir beim XC Path so ergangen ist.
      Ist es mit dem Path-Schuh so geblieben, dass es Druckstellen gab?

      Das Kippen der Wadenbefestigung der Bremse besteht auch nach wie vor (nicht bei allen, aber bei den meisten Waden) und dort müsste man wie beschrieben FESTschrauben, damit die obere Kante nicht nach einer Weile kippt und drückt.

      Wäre es nicht eine Lösung für dich, einen dir passenden Inliner-Schuh zu finden und ihn dann auf die XC-Path-Schiene zu schrauben? Das haben doch schon mehrere gemacht (zB frytom) und die Speedskater ziehen mit "ihren" Schuhen ja auch von Schiene zu Schiene.

      LG Andrea
      Hier folgen noch 2 Bilder vom letzten Mittwoch.
      Auf dem zweiten Bild ist der XC Path mit drauf und man erkennt die im Vergleich zum XC Path dick gepolsterte Zunge des XC Skeleton, und die Höhe der Manschette.

      [ATTACH=CONFIG]1110[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]1111[/ATTACH]

      Mit dem Handy habe ich ein kleines Video (youtube.com/watch?v=fsXCamokIp8) aufgenommen, das den Skeleton in Bewegung zeigt. Deutlich ist zu sehen, dass Knickfüße keine Chance haben!

      LG Andrea
      Images
      • 120725_Skeleton_1.jpg

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      • 120725_Skeleton_2.jpg

        197.68 kB, 999×750, viewed 164 times
      Hallo Andrea

      Ist es nicht besser bei dieser klobigen Manschette mit Halbschuhen zu fahren? Denn die ersetzt ja durch die dicke Polsterung den Schaft knöchelhoher Schuhe.
      Wer eine O-Beinstellung hat dürfte mit den XC Skeleton dann auch wieder seine Probleme haben wie mit allen? Rollgeräten , außer Skike, oder?

      Gruß
      Bernd

      Bernd.G wrote:

      Ist es nicht besser bei dieser klobigen Manschette mit Halbschuhen zu fahren? Denn die ersetzt ja durch die dicke Polsterung den Schaft knöchelhoher Schuhe.

      Klar ist der Skeleton dazu gedacht, dass man ihn mit Halbschuhen fährt, da hast du völlig Recht. Bis auf Doris haben ihn alle mit Halbschuhen getestet und auch da gibt es keinerlei Knickfuß.
      Es war Zufall, dass ich ausgerechnet Doris beim Anziehen und Skaten gefilmt habe (nö, kein Zufall, sie ist eben immer dabei, wenns um NCS geht ... :)). Für Doris sind ihre Herbststiefel seit 2008 das nicht wegzudenkende perfekt passende NCS-Schuhwerk und wir wollten auch da einfach mal sehen, ob es funktioniert.

      Bernd.G wrote:


      Wer eine O-Beinstellung hat dürfte mit den XC Skeleton dann auch wieder seine Probleme haben wie mit allen? Rollgeräten , außer Skike, oder?


      Das mag sein...
      Ist das eine theoretische Frage, oder bist du so ein O-Beiner, der tatsächlich Probleme hat? Ein Test hierzu würde mich wirklich interessieren.
      Ich selber habe auch leichte O-Beine. Doch je mehr in ich die Knie gehe, desto weniger o-beinig stehe ich und auf Cross Skates habe ich keine Probleme, denn leichte Schrägstellungen zwischendurch werden ja toleriert. Allerdings merke ich, dass ich mich bei Bindungssystemen, zB auf dem X-Plorer, sehr konzentrieren muss, um nicht wegzuknicken.

      Ich habe beim XC Skeleton noch nicht darauf geachtet, ich stand nicht lange genug darauf. Werde ich mal machen!

      LG Andrea
      Was die O-Beine anbetrifft: man kann die Fußplatte etwas in Querrichtung verschieben, so wie man das auf allen Schienen von Powerslide kann.
      Erstmal bin ich aber mit mittiger Einstellung los, um das Fahren überhaupt mal auszuprobieren, schließlich bin ich selber erst wenige Meter mit dem XC Skeleton gefahren.
      Da ich nur "schnell mal" probieren wollte, habe ich eine 8-km-Runde von zuhause aus genommen und bin deshalb ausnahmsweise ohne Ersatzrad und Werkzeug los. Nach 5 km war die Fahrt zu Ende. Ein Platten :(.

      Die Mäntel meines Skeleton sind ein Scherz. Ein einziger Flintsteinsplitter, wie sie hier zuhauf rumliegen, und fertig... Die Mäntel heißen "Innova" und sind mir bisher unbekannt. Bisher kamen Powerslide mit Roadstar-Mänteln. Diese und die Black-Armada-Mäntel sind die einzigen, mit denen man hier in Schleswig-Holstein fahren kann, ohne ständig einen Platten zu haben. Die Innova bestehen aus sehr dünnem Material, ungefähr so wie ein abgefahrener Skike-Reifen. "Musste" man solch billige Mäntel an den Skeleton bauen, um den relativ niedrigen Preis zu halten...?

      Ich habe also heute abend erstmal schon wieder gebastelt, anstatt unterwegs zu sein, und meine Skeleton mit 4 Roadstar versehen. Wo ich schon mal dabei war, habe ich die Skeleton fast komplett auseinandergebaut. Es gibt jede Menge Möglichkeiten zum "Basteln" wenn man das möchte. Evtl. lässt sich die Fußplatte richtig weit nach hinten schieben. Aber dann muss auch wieder an der Bremse gebastelt werden, um sie an die Veränderung anzupassen ......
      Aber ich habe zumindest noch die Fußplatte in Querrichtung verschoben und morgen abend probiere ich beim Training aus, wie sich das bzgl. der O-Beinstellung auswirkt.

      Ein paar Fotos habe ich heute gemacht, die sind hier zu finden: picasaweb.google.com/skikeprob…erslideXCSkeletonJuli2012

      Nach Schmallenberg am 12. August kommen wir vermutlich mit dem Auto, also hätte ich Platz, alles mitzubringen, auch den Skeleton. Ich hoffe auf viele Knickfüßler und O-Beiner zum Testen....

      LG Andrea
      Liebe Andrea, ich lese sehr aufmerksam Deine Beiträge zum Skeleton. Bisher hast Du Dich ja noch zu keinem Urteil, was die Fahreigenschaften betrifft hinreißen lassen. Bin mal gespannt. Dass die Mäntel so dünn sind ist ja schon mal mehr als bescheiden. Wenn man bedenkt, dass der Kaufpreis in China oder wo die zusammengeschraubt werden so etwa ein Zehntel (habe ich gehört) des hiesigen Kaufpreises betragen soll, erklärt das ja schon mal einiges. Letzendlich kann man da nur billigste Billigteile verwenden, um diesen Kampfpreis zu halten. Wo sind eigentlich die anderen Tester hier aus dem Forum? Ich hab so das Gefühl, dass es wohl doch nicht so der Renner ist, wie viele einschließlich mir erwartet haben. Wenn ich die hier in Leipzig testen könnte, würde ich das machen und meine Erfahrungen hier reinstellen. Weiß da jemand was?
      LG
      Rudi