Beleuchtung

      Finsterling wrote:

      Hallo Hubert,
      ja,wegen deinem Benutzerbild. Das sieht schon profimäßig aus. Hat sich nicht mal ein Spaziergänger nachts im Gebüsch versteckt als du da als "beleuchteter Panzer" ankamst?Nur blöd,wenn man sich verstecken will u. Reflektoren an den Klamotten hat.Macht dann wenig Sinn :)
      Gruß Rolf


      Au weia, Rolf, diese Anekdote hast Du wohl noch aus dem zwischenzeitlich fast brachliegenden Skike-Forum – das ist ja ewig her! Ja, der wollte ein Zusammentreffen mit einem rollenden Christbaum – oder was auch immer da auf ihn zukommt - möglichst vermeiden. Nur so kann ich diese hektische Reaktion verstehen.

      Aber wie gesagt: meine illuminierte Erscheinung habe ich zwischenzeitlich optimiert – und somit für das Auge des nächtlichen Betrachters „entschärft“.

      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      Hallo

      Für mich kommt jetzt die Zeit, wo ich manchmal erst um 21 Uhr losfahre – wie z.B. heute... ääh.. gestern (is ja schon morgen). Denn meine Leistungsfähigkeit leidet merklich bei der Hitze, die bis in die Abendstunden anhält – und die hohen Ozonwerte tragen sicher auch dazu bei. Kaum wird es ein bisschen kühler und die Ozonwerte sinken, kann ich wieder voll „abskiken“!

      Habe nun auch die gewünschten Details für Dich, Finsterling:

      Meine aktuelle Bauchtaschen-Lampe ist eine LED Lenser H7 von Zweibrüder mit Kabel zum externen Batteriefach (ist in einer der Seitentaschen des „Wimmerls“). Tagsüber ist die Lampe in meinem auf die Bauchtasche aufgesetzten Brillenetui und füllt den Raum, den die zusammengefalteten Brillen (Sonne + klar) mittig frei lassen – natürlich schützend in einen Textilhandschuh eingetütet. Nachts klette ich sie vorne an das Brillenetui mit dem Hebel der Leuchtweiten- und –breitenregelung nach oben. Die Leuchtstärkenregulierung, die sich am externen Batteriefach befindet, schaut aus der halboffenen Seitentasche raus und lässt sich per obenliegendem Schieber super händeln.

      Meine aktuelle Helm-Lampe ist eine Lucido (TX1 ?) mit integriertem Batteriefach. Kopfband wurde entfernt, auch diese Lampe wird bedarfsweise an den Helm geklettet: Helmfront hat Klettwolle, Lampe Klettbürste, das hält bombig – und sollte sie sich nachts mal lösen… ich glaub’, das würd’ ich schnell merken!

      In meinen Augen ist bei der sportlichen Nutzung der Nacht im Freien durchaus das Eine oder Andere zu bedenken, deshalb hier mal meine Erfahrungen dazu:
      • Besser nicht auf nur eine Lampe verlassen! Es sind technische Geräte, die aus allen erdenklichen Gründen ausfallen könnten (oder man drauffallen könnte) – dann is’ zappenduster.
      • Ich bevorzuge Batterien, weil ich zu schludrig wäre, die Akkus immer voll zu haben. AAA-Batterien für Reserve nehmen kaum Platz weg.
      • In schwierigem Gelände ist es für mich von Vorteil, wenn die Hindernisse aus zwei verschiedenen Höhen beleuchtet werden – für die 3.Dimension des Sehens! Insbesondere aufgrund der Nähe zu den Augen sind Schatten einer alleinigen Helmlampe oft nicht so gut wahrnehmbar und dem Bild fehlt es an Tiefe.
      • Solange in den wärmeren Monaten ein Licht ausreicht, verwende ich immer die Bauchlampe, denn dann klatscht mir das Flieg-Zeug mittig an den Leib – mit einer Streuung von sangmamal einem halben Meter bleibt das Gesicht (und vor Allem der keuchende Rachen) größtenteils… vegetarisch. Wenn ich beide Lichter im Sommer an habe, fahre ich nur mit Mundschutz (Helm mit Netz überm Kippstangen-Kinnbügel), denn so eine Lampe ist eine Einladung zum Licht-Rausch – und in der Dämmerung sind z.T. gewaltige Brummer unterwegs! Bei Brille ist sich die Community glaub ich eh einig: nie ohne!
      • Handschuhe, Ärmel und Stockgriffe sowie die oberen 30cm der Stöcke sollten keine reflektierenden Stellen haben. Man wird sonst wegen des bei jedem Armschwung in die Augen zurückgeworfenen Helmlichtes und dem ständig wechselnden Pupillen-auf-und-zu schnell müde. Wenn alles matt-dunkel ist, dann bleibt das Auge entspannter und man kann die weite Umgebung besser „im Auge behalten“. Tip: oberen Stockschaft mit schwarzem Gewebeband umwickeln, helle Stellen der Griffe mit Edding bearbeiten, ebenso ggf. Schriftzüge auf Handschuhen. Als Unter-Ärmel dienen mir im Sommer dann die Skike-Teflon-Protektoren (halb hochgezogen), denn auch Haut ist hell!
      • Eine Sache der Fairness und des Respekts: bei Begegnungen leuchte ich nie direkt den Kopf an, da das sonst fürchterlich blendet. Das kann ggf. die Unsicherheit beim Vis à Vis u.U. erheblich steigern – bis hin zur Angst, vor Allem bei Frauen (nachts immer eine Hand am Pfefferspray… ich warte ja nur drauf). Unsere Erscheinung ist tagsüber schon „ungewöhnlich“, nachts haben die Meisten nicht mal nach unserem Vorüberhuschen eine Ahnung, was sie da fast gestreift hat. Je nach Situation ist ein „Guten Abend“ oder „Servus“ ein guter Streßlöser – und bei der Polizei gehen dann nicht gleich wieder UFO-Meldungen ein!

      Damit schließe ich mein Nähkästchen für heute wieder (is’ eh scho’ wieda vui länger worn’ wia g’moant)! Bestimmt habt Ihr auch noch den ein oder anderen Tip.

      Hubert
      …Zeit zum Schlafen hat man ja auch noch…später
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      Hallo Zusammen,

      wer hat Erfahrungen mit aktuellen LED-Stirnlampen?

      Im Moment fahre ich mit der guten alten Bergbaulampe KS6000, doch die Zeit des Bergbaus scheint überholt zu werden. Mit der Lampe traue ich mich auf Skikes nur auf vertraute Strecken, auf denen mir keine unbekannten Überraschungen drohen. Treffe ich auf meiner Skike-Tour auf MTB´ler oder Rennradfahrer mit LED-Lampen, werde ich von denen mit meiner Bergbaulampe geradezu weggelasert.

      Im Internet gibt es jetzt preislich interessante Angebote, die es vor einiger Zeit nur im Hochpreisssegment (z.B. Lupine) gab.

      Hier ein Beispiel:

      ebay.de/itm/6400-Lumens-5-X-CR…hash=item25817b5779#Nav01

      6400 Lumens 5 X CREE XM-L XML T6 LED Stirnlampe Kopflampe Headlamp SET LD186

      Wer hat Erfahrung?

      Was mir noch wichtig wäre: Wenig Gewicht am Helm, d. h. Akku irgendwo am Körper.

      Gruss Jens
      Skike Vo7, Black Armada, Skike one for one mit Leki Trigger3, Garmin 310XT
      Hi Jens,

      ich habe seit letztjähriger "Nachtsaison" so 'nen ähnlichen Brenner in Verwendung, allerdings mit 'nur' 1600lm (1 LED) und etwas anderer Basis (Schraubverbindung anstelle der Gummiring-Fixierung): Guckst Du

      Die Helligkeit reicht mir zum Skaten voll aus. Diese Lampe ist schon bei halber Helligkeitsstufe der Bergbau-Kopflampe eines befreundeten Skikers in etwa ebenbürtig - bei vollem Beam wesentlich stärker.
      Das Problem beim Skaten mit LED am Kopf ist aber eher - wie hier u.a. von unserem "Ritter" schon ausführlich erörtert - nicht allein die Lichtstärke, sondern der mangelnde Kontrast / fehlende Schattenwurf von Hindernissen als Folge der Blickrichtung nahezu parallel zum Lichtstrahl. Aber dafür kann die Lampe ja nix.

      Ob nun die 5 LED wirklich eine wesentliche Verbesserung der Ausleuchtung mit sich bringen, oder einfach nur den Akku (scheint bei der 5-LED-Variante aus 4 Einzelzellen anstatt 2 wie bei meiner Lampe zu bestehen) schneller leersaugen, müsste man mal im direkten Vergleich ausprobieren.

      Von der Gummiring-Fixierung war ich, was die vermutete Dauer-Haltbarkeit (Alterung des Gummis) angeht, nicht so überzeugt. Vorteil der Gummiring-Befestigung ist natürlich eine leichtere Demontierbarkeit der Lampe von dem am Helm verbleibenden Sockel ohne erforderliches Werkzeug. Ich habe auch schon einige Cross-Skater mit dem Sockel der Gummiring-Variante am Helm gesehen (MoBi, Brocken) - dazu sollte es also hier schon einige Erfahrungen geben...

      Die Demontierbarkeit meiner verschraubten Basis habe ich indes anders gelöst: ich habe die elastischen Kopfbänder so umgeändert, dass ich diese nun durch die Helm-Ritzen durchfädeln und im Helm-Inneren dann aufeinander mit Klettstreifen fixieren kann. So nehme ich bei Nichtbedarf einfach die komplette Lampe samt Sockel vom Helm ab.

      Mit dem externen Akku komme ich soweit auch gut klar - der verschwindet einfach im Rucksack, das Kabel zum Helm ist ausreichend lang und stört beim Skaten auch nicht weiter. In Sachen Akku habe ich eigentlich nur eine gescheite Kapazitätsanzeige vermisst, um evtl. die Restreichweite abschätzen zu können. Aber das ist andererseits kein wirkliches Problem - ich habe mir jetzt kürzlich einfach noch einen Zweitakku dazugekauft. So kann ich beruhigt einen Akku leerschlürfen lassen und stecke dann unterwegs einfach kurz um (sofern ich vorher an die Ladung des Ersatzakkus gedacht habe... ;) Das sollte auch ein Vorteil gegenüber Deiner KS6000 sein, die müsste doch einen integrierten Akku haben, oder ?

      Also, Daumen hoch, bei diesen Lampen (zu den Preisen) kannst Du eigentlich nichts falsch machen.

      ...eine ordentliche Erleuchtung wünscht
      Skikster

      p.s. aufpassen: 1) bei extremst super-günstigen Angeboten in der E-Bucht muss man sich ggf. noch mit Zoll und Einfuhrsteuer herumplagen - also besser bei einem hiesigen Verkäufer erstehen (ist auch im Gewährleistungsfall angenehmer) // 2) manchmal passt auch das Akku-Ladegerät nicht für unsere Steckdosen - dann benötigt man noch einen Extra-Adapter...
      Hallo,

      ich nutze (natürlich) auch noch die KS6000. Bei ihr ist der Akku integriert und hält 7,5 Std. in der vollen Belastung.
      Der Markt hat sich in puncto Helligkeit aber rasant weiterentwickelt und es gibt sehr viele neue lichtstarke Lampen. Die Kontraste sind bei den LEDs immer der Knackpunkt, deshalb benutzen viele Hobbybergleute die alten CEAG-Lampen , mit den "Glühbirnen".
      In Oberhof rollten in der Dunkelheit viele mit den Silva-Halogenlampen. Dazu kann ich aber leider nichts sagen, wobei einige Triathleten sich die Halogenlampen selbst gemacht haben und sehr zufrieden von der Ausleuchtung und Kontrastierung waren. Nachteil der Geschichte ist das Gewicht. Sie sind mit Akku etwas schwerer als die LED-Lampen. Aber wie alles ist das Ansichtssache.
      Früher habe ich auch tatsächlich die CEAG-Grubenlampe benutzt und den (Säure)Akku (2 kg) in den Rucksack verbannt.
      Die waren nicht wirklich hell, aber es ging weil ich eh bekannte Strecken rollte und auf Asphalt. So ist das heute auch noch mit der KS6000.
      Im Gelände wäre es mir zu heikel weil ich mich kenne und auch nicht so einen Bock darauf habe, voll konzentriert zu rollen. Da ist der Asphalt doch dezent lockerer und ich brauche nur ausleuchten und fertig.
      Bin eben die Lightsoftversion zum KnightSkiker ;) und dafür reicht mir die KS6000.

      Gruß

      Conni

      Erleuchtung basteln

      Skikster wrote:


      ...eine ordentliche Erleuchtung wünscht
      Skikster


      Hallo Skikster,

      mir gefällt dieses Modell, allerdings müsste ich noch etwas an der Helmhalterung basteln.

      amazon.de/Fahrrad-Fahrradlampe…words=LED+Stirnlampe+cree

      Das von Dir empfohlene Modell gefällt mir wegen den möglichen Halterungsmöglichkeiten gut, die Lösung mit den Gummibändern, wie bei den meisten Modellen, gefällt mir auch nicht wirklich.

      Ich suche weiter nach meiner Lösung: Einfach, klein, hell, ausdauernd, günstig.

      Wer sucht mit?

      Gruss Jens
      Skike Vo7, Black Armada, Skike one for one mit Leki Trigger3, Garmin 310XT

      Beleuchtung... runter!

      Servus Jens !

      Mein Tipp: suche nicht krampfhaft nach der vermeintlich hellsten Lampe, sondern verändere ihre Position – du wirst begeistert sein!

      Zwischenzeitlich fahre ich nachts – so wie übrigens auch gerade eben von 21-23h durch den Amperwald – mit 2 gleichen LED Lenser H7, eine wie gehabt vorne am „Wimmerl“ (neudeutsch Hipbag) und auf breite Ausleuchtung des unmittelbar vor mir liegenden Geländes gestellt, die andere am Helm mit Fern-Focus… aber nur halbe Kraft, um die wichtigen Schatten der Bauchlampe nicht zu überblenden. Wie der Skikster meine Behauptung ja auch schon untermauert, macht’s nämlich die „optische Tiefe“: das Auge sucht sich automatisch – für dich unbewußt – irgendwelchen 3D-support… und findet ihn im Schattenwurf; aber eben nur, wenn er aufgrund des Beleuchtungswinkels sichtbar ist, also der Lichtstrahl nicht ebenfalls aus Augenhöhe kommt – und umso schneller, je größer der Reflexionswinkel ist… und bei unserem Tempo muß das Auge flink sein. Der Abstand zwischen Auge und Nabel paßt super für die gute Erkennung von störfähigen Objekten und Geländeunebenheiten auf den vor dir liegenden paar Metern – wie beim Radfahren mit Licht auf Sitzhöhe. Weiter entfernt, wo der Reflexionswinkel zu spitz wird für Schattenerkennung, können – bei mir im Lichtkegel der fernfokusierten Stirnlampe - eh nur größere Hindernisse erkannt werden, die auf den Lauf noch keinen unmittelbaren Einfluß haben! So fahre ich nachts problemlos genauso Cross wie tagsüber, allerdings nur bestens bekannte Strecken.
      Conni nennt „Kontrast“ als entscheidend und ich denke, er meint das Gleiche: die optische Tiefe.

      Es gab da mal einen Beitrag hier oder anderswo, worin über eine gewisse visuelle Unsicherheit und Unbehaglichkeit beim nächtlichen Skaten berichtet wurde: es sei ein für die Augen extrem anstrengendes Rollen – obwohl man doch so eine starke Stirnlampe habe. Klar: man kann die Wege beleuchten wie man will, aber wenn das Auge keine Schatten findet, sucht es sich den Wolf… und ermüdet schnell. Zu helles Licht aus Augenhöhe läßt zudem auch noch Konturen verschwinden und verschlimmert‘s fürs Auge sogar noch.

      Ein weiterer Vorteil der Bauchlampe ist, daß in der Dämmerung lauer Sommerabende die vom Licht angelockten Kerbtierwolken dein Gesicht erfreulich weit verfehlen. Klingt eher witzig, ist aber ein nicht zu unterschätzender Aspekt für störungsfreies Skating bei pulsbedingt intensiver Mundatmung!

      Die Zweitlampe am Helm möchte ich aber trotzdem auch nie mehr missen: sie ist mein „adaptives Kurvenlicht“ und leuchtet bei spontaner Kopfdrehung in Blickrichtung, z.B. wenn’s im Dickicht raschelt - so hab ich ja damals die Wildsau paralysiert :rolleyes:. Und sie ist mein Sicherheits-backup – ich will nie ganz im Dunkeln stehen! :cool:

      Hubert
      illuminierter „Ritter“ aus Leidenschaft
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      Hallo Hubert,

      ok, überredet. Da ich ja mehrere von den kleinen KS habe werde ich das mal testen. Bisher hats gereicht, weil ab und an auch eine Laterne dabei war und selbst bei den ganz dunklen Abschnitten wusste ich immer um die Gefahrenstellen. Asphalt eben. Der Ruhrpottler mags einfach oder wir haben das Grubengen und können unbemerkt "DUNKELSEHEN" ;)
      Hauptsache ihr kommt unbeschadet durch und sorgt nicht ungewollt für ein "Wildbrett" oder Frösche in der Felge ......

      Gruß

      Conni
      Hi Hubert

      Super erklärt!
      Es leuchtet ein, dass es die Suche nach dem Kontast ist, was das Auge anstrengt. Mit einem Flag-Scheinwerfer mit vierstelliger Lumenzahl auf dem Helm ist es nämlich nicht getan.

      Hab inzwischen auch die LED Lenser auf dem Helm für die nächtlichen Skike Runden. Aber es passiert immer wieder, dass man Spassbremsen wie z.B. Steine, die die Asphaltfarbe haben, übersieht und ehe man sich versieht, unverhofft wie der Skispringer an der Schanzenkante vorkommt.

      Fahre meist bei trockenen Bedingungen nur mit max. 3/4 Lichtpower, denn weniger ist mehr. Ausser bei Nässe, da bleibt der Untergrund schwer erkennbar auch bei voller Lichtleistung.

      In deinem Beitrag#2 hast du ja bereits die Befestigung der Bauchlampe erklärt. Das klingt nach einer sehr guten Umsetzung für die LED-Lenser. Was mir an dem Lämpchen auch gefällt ist, dass es Engineered/ Made in Germany ist.

      Wünsche allerseits erleuchtetes Rollen!
      LG
      dto
      Hallo Conni

      Zum Ausprobieren empfehle ich aber, Deine „Lightsoft“-Wege zu verlassen, denn da wird ein Unterschied schwer feststellbar sein: wo kein Stein, da kein Schatten. Der Unterschied wird erst richtig deutlich, wenn Du tatsächlich auf Naturboden wechselst, wo auch keine anderen Lichtquellen das Bild verfälschen! Für die paar Test-Meter mußt Du auch nicht unbedingt ein „HeavyMetal“ –Skater sein.
      Wer Bedenken hat, im Dunkeln auf Crossboden x:1 zu skaten, der kann sich auch einfach nur per Doppelstockschub bewegen – den Vergleich hat man so auch. Nur stetig Vorwärtsrollen sollte man, denn im Stand fällt für die Augen das permanente, rapide Suchen auf vorüberhuschendem Untergrund weg – und genau im „fixen Fixieren“ liegt der visuelle, ausleuchtungsbezogene Unterschied!

      Apropos Fixierung: beide Lampen wurden von ihrem serienmäßigen Stirnband befreit. Die Anbringung meiner Bauchlampe ist seit Austausch der Hüfttasche permanent, das Batteriefach mit Leuchtstärkenregler ist links an deren Gurt angebracht. Die andere H7-Lampe klettet wieder zuverlässig am Helm, ebenso wie das Batteriefach seitlich überm rechten Ohr - überm linken ist die rote (Blink-)Rückleuchte – nur für den Fall, daß ich tatsächlich mal über Verkehrswege rollen müßte.

      Hubert
      …auch nur ein begeisterter Skater, der tagsüber halt im Büro sein muß :p
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      Das ist wirklich gut, dass dieser Beitrag aus der Versenkung geholt wurde.
      Das brauchte es bei mir, um endlich mal aktiv zu werden und das mit den 2 Lampen auszuprobieren.

      In unserem Cross-Skating-Haushalt gibt es zwei KS6000.
      Eine ist bei mir auf dem Helm, die andere an so einem Kopfband.

      Der erste Versuch zur 2-Leuchten-Lösung wurde abgebrochen, weil ich die "eben mal schnell" probieren wollte und, um Zeit zu sparen, das Kopfband als Gürtel benutzte. Da ging mir dann "eben mal schnell" die Luft aus, denn sooo schlank ist meine Taille wohl doch nicht :o

      Also habe ich einen ordentlichen Gürtel durch den Lampen-Adapter gefädelt und dann passte das. Die "Bauchlampe" wurde umgekehrt umgegurtet, hing also mit dem Schalter nach unten und ab ging es in den dunklen Wald.

      Erster Eindruck: mehr Licht!!! Sehr angenehm :cool:
      Auch hatte ich sofort beste Versuchsbedingungen, denn es war feucht und der Lichtstrahl der Helmlampe schränkte den Blick eher ein als er half, weil so viele Feuchtigkeitströpfchen in der Luft waren

      Das mit dem Kontrast konnte ich ebenfalls nachvollziehen, allerdings habe ich das nur im Stand so richtig wahrgenommen, als ich es demonstrativ ausprobierte. Während des Fahrens habe ich eher weniger davon profitiert, was aber bestimmt daran liegt, dass die KS6000 nicht soooo sehr hell ist. Den Quadratmeter durchweichten Boden habe ich eher gespürt als gesehen, obwohl eingesenkte Fahrradspuren für Kontrastgebung vorhanden waren.

      Als Helmlampe finde ich die KS6000 in dieser 2-Leuchten-Kombination ok, aber als Bauchlampe möchte ich inzwischen doch eine hellere Lichtquelle.

      LG Andrea
      Hallo

      Habe gestern anlässlich meines Neckar-Night-ride (der Neckarradweg ist derzeit fast die einzige Möglichkeit ohne Landwirts-Dreck zu fahren) die 2-Lampen Version getestet,
      D.h. die Led-Lenser auf dem Helm wie gehabt, und eine 8€ Aldi-Stirnlampe vorne an die Gurtlasche der Everest-Gürteltasche geschnallt. (unter Zuhilfenahme der Led-Lampentasche, zwecks Befestigung)

      Die Led-Lenser auf dem Helm auf ca. 60% Leistung als Fernlicht und den Aldi-"Scheinwerfer" auf Modus 3 LED's für den Nahbereich.

      Fazit: Der ausgeleuchtete Bereich (ca. 3-8m) erscheint ruhiger, d.h. das Auge sucht nicht mehr so stark. Man fährt etwas entspannter. War ca. 2 Std so unterwegs. Allerdings erschien mir der Lichtkegel der schwachen Aldi-Lampe noch nicht ausreichend hell genug. Spassbremsen wie Steine, kleine Äste sind immer noch nicht sicher zu identifizieren.

      Werde mir deshalb jetzt noch ne 2te LED- Lenser zulegen, um dann hoffentlich endgültig die Nacht zun Tage machen zu können:cool:

      Frage in die Runde: Hat jemand eine Anregung wie man die LED-Lenser am Gurt der Gürteltasche befestigt?

      Gruesse von dem, der noch arbeitet, wenn's schon wieder dunkel wird.

      dto
      Hallo dto

      Freut mich, daß Du den Effekt feststellen konntest – und das unter „erschwerten Bedingungen“ für die Bauchlampe, denn…
      …Deine Billiglampe kommt wahrscheinlich nicht so recht gegen die 60%-Leistung der LED Lenser an, daher werden ihre eher schwächeren Schatten aus Bauchhöhe von dem hellen Schein der starken Stirnlampe zu sehr überblendet – und der Effekt wird reduziert. Der stärkere Lichtschein muß aus Bauchhöhe kommen! Deshalb habe ich die gleichstarke, aber auf enge Weitenausleuchtung gestellte Stirnlampe auf nur 50%, um keinesfalls die Lichtstärke der auf Breitenausleuchtung gestellten Bauchlampe zu toppen – damit bleiben die Schatten schön sichtbar!
      Den reinen Effekt hat man natürlich, wenn nur die Bauchlampe leuchtet. Deshalb mach ich die Stirnlampe ja auch erst als letztes an, wenn’s wirklich zappenduster ist.
      Der Bauchlampen-Effekt ist sogar schon bei Dämmerung oder diffusem Tageslicht positiv zu merken: obwohl man subjektiv noch gar kein künstliches Licht vermisst, sind die Konturen viel deutlicher durch besser erkennbare Schatten – und die Augen freuen sich über ein definiertes optisches feedback!

      Hubert
      legt Wert auf: shadow on the … floor (frei nach Mike Oldfield’s Hit :o )

      PS: Klebe-Klett! Auch die permanente Bauch-LEDLenser ist mit Klett an der HipBag-Front angebracht. Optional kann man die Verbindung zwischen dem Textil und der Klett-Wolle noch mit ein paar Nadelstichen oder einem Tacker optimieren (im Hochsommer könnte der Leim aufweichen und das Ganze die Position verlieren). Auch das Batteriefach ist per Klett seitlich am Gurt angebracht - und ebenso MP3, Wasserflaschen, etc… alles geklettet!
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'

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      Hallo Zusammen,

      ich habe mir jetzt da u. a. Modell auf den Helm gebastelt.

      Morgen ist der erste Testlauf.

      Gruss Jens







      jssph wrote:

      Hallo Skikster,

      mir gefällt dieses Modell, allerdings müsste ich noch etwas an der Helmhalterung basteln.

      amazon.de/Fahrrad-Fahrradlampe…words=LED+Stirnlampe+cree

      Das von Dir empfohlene Modell gefällt mir wegen den möglichen Halterungsmöglichkeiten gut, die Lösung mit den Gummibändern, wie bei den meisten Modellen, gefällt mir auch nicht wirklich.

      Ich suche weiter nach meiner Lösung: Einfach, klein, hell, ausdauernd, günstig.

      Wer sucht mit?

      Gruss Jens
      Skike Vo7, Black Armada, Skike one for one mit Leki Trigger3, Garmin 310XT

      Skikster wrote:

      Hallo Jens,

      Du bist aber 'mutig' !
      Sorry, aber mit diesen direkt auf meiner Schaltzentrale gerichteten Schraubenspitzen würde ich keinen Meter fahren - gerade im Dunkeln!

      Dann doch lieber Klett !!!

      Gruß
      Skikster


      Hallo Skikster,

      das sind ganz kurze Schrauben, da kann eigentlich nichts passieren. Aber Du hast recht: Der Teufel ist ein Eichhörnchen. Ich werde es mal mit Kleben probieren.

      Gruss Jens
      Skike Vo7, Black Armada, Skike one for one mit Leki Trigger3, Garmin 310XT

      LED-Licht-Halterung

      Skikster wrote:

      Hallo Jens,

      Du bist aber 'mutig' !
      Sorry, aber mit diesen direkt auf meiner Schaltzentrale gerichteten Schraubenspitzen würde ich keinen Meter fahren - gerade im Dunkeln!

      Dann doch lieber Klett !!!

      Gruß
      Skikster


      Hallo Skikster,

      eigentlich wollte ich heute Abend meinen LED-Fluter ausprobieren, aber das Wetter hat mir als EXTREMSKIKER (fahre nur bei extrem guten Wetter) einen Strich durch die Rechnung gemacht. Regen mit kaltem Ostwind, das ist nichts für mich.

      Dafür hatte ich dann Zeit, die Schrauben, die in Richtung Schaltzentrale gerichtet waren, durch Kabelbinder zu ersetzen. Das war ganz einfach und die viel bessere Lösung.

      Die Schrauben waren sehr kurz und und der Helm dick, aber wie gesagt: "Der Teufel ist ein Eischhörnsche"!

      Ich habe jetzt eine super Lösung, wie ich meine Lampe auf verschiedene Helme ohne grossen Aufwand einfach übertragen kann. Mit der Stirnlampenhalterung von KSE für die KS6000 und andere Modelle kann man die Lampe auch zum Skilanglauf, Wandern, Reparieren usw.... einsetzen.

      Der Praxistest im dunkeln kommt noch. Für die nächsten Tage ist Regen und in den Hochlagen Schnee angesagt. Dann muss die LED vielleicht auf den Praxistest warten und ich wachse morgen Abend lieber mal die Skier fürs Wochenende.

      Gruss Jens
      Skike Vo7, Black Armada, Skike one for one mit Leki Trigger3, Garmin 310XT

      jssph wrote:


      Dafür hatte ich dann Zeit, die Schrauben, die in Richtung Schaltzentrale gerichtet waren, durch Kabelbinder zu ersetzen. Das war ganz einfach und die viel bessere Lösung.
      Die Schrauben waren sehr kurz und und der Helm dick, aber wie gesagt: "Der Teufel ist ein Eischhörnsche"!


      Servus Jens

      Weise Entscheidung!

      Auch mir lief ein Schauer über den Rücken, als ich das Bild mit dem „Schräublein” sah, aber ich wollte hier nicht schon wieder den Teufel an die Wand malen – und war fast erleichtert, als Skikster diesmal das mit dem „Unken“ übernahm! ;)

      Ich erinnere an meinen Sturz im Juni 2011 mit dem granatenmäßigen Aufschlag auf den Kopf, der die Helm-Außenhülle großflächig zerplatzen ließ – diese dreidimensionale Schalenform hat schon mal gar keine Knautschwirkung. Der styroporartige Schaumstoff darunter war im Aufschlagbereich komprimiert und in seiner Festigkeit spürbar weicher. Ich weiß nicht wie weit, aber um die Hälfte hat sich das Material sicher zusammengedrückt, wahrscheinlich mehr! Und wenn weitere „Oachkatzl-Effekte“ dazukommen (Einschlagwinkel, Stein drückt Schraubenkopf rein,…) dann sind Abstand-Reserven schnell mal aufgebraucht.

      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      Da ich ja IGNORIERSKIKER bin, habe ich meine Neuerwerbung bei Regen ausprobiert.
      Jetzt habe ich am Helm die KS6000 und am Bauch die neue SEO5 von LED Lenser (zweibrueder.com/produkte/html_…eo-serie/seo5.php?id=seo5).
      Die SEO5 ist nicht solch ein Scheinwerfer, wie ich sie bei denen gesehen habe, die ein Extrapack für die Energieversorgung mit sich herumtragen. Ich mag den Kabelsalat (noch :rolleyes:) nicht, und dafür nehme ich weniger Helligkeit in Kauf. Nichtsdestotrotz ist die SEO5 um ein Vielfaches heller als die KS6000.
      Nachteilig für die Befestigung in Bauchhöhe ist der voreingestellte Neigungswinkel der Lampe. So, wie ich sie befestigt habe (mit einem Gürtel), leuchtet sie nicht weit genug nach vorne.
      Aber dafür wird es auch noch eine Lösung geben.

      LG Andrea

      LED-Beam-Nightrider

      Hallo Zusammen,

      durch das schlechte Wetter der letzten Woche und meine Abneigung bei Regen zu fahren, musste die Testfahrt mit meinem neuen LED-Fluter bis heute warten.

      Ergebnis des ersten Tests: Super, ab heute gehe ich auch unter die Nightrider!
      Das Ding hat ordentlich Leuchtkraft und ist leicht auf dem Helm. Der Akku verschwindet im Hippbag.

      Die Lampe, kombiniert mit der Helmhalterung der KS6000 ist eine gute Lösung.
      Die Spax-Schrauben habe ich durch Kabelbinder ersetzt.

      Gruss Jens


      jssph wrote:

      Hallo Zusammen,

      ich habe mir jetzt da u. a. Modell auf den Helm gebastelt.

      Morgen ist der erste Testlauf.

      Gruss Jens

      forum.cross-skating.com/index.…24e14575d7f5e93835e47b97e
      forum.cross-skating.com/index.…24e14575d7f5e93835e47b97e
      Skike Vo7, Black Armada, Skike one for one mit Leki Trigger3, Garmin 310XT
      Der Wunsch nach Erleuchtung wurde bei mir einst durch nächtliches Langlaufen geweckt. 2008 erwarb ich eines der damaligen Spitzenmodelle (Silva L1, 90€), die den Winterwald durchaus ausreichend erhellte. Wenn ich mich recht erinnere, war der Lichtstrom mit 60 Lumen angegeben (3W Luxeon-LED). Selbst bei -20°C hielten die Akkus (4xEneloop) zwei Nächte im maximalen Modus durch. Nach drei Jahren jedoch (also nach Ablauf der Garantie) sorgte zunächst ein Wackelkontakt für zeitweise Umnachtung, bis der Kabelbruch endgültig das Licht ausknipste. Beim Anruf des Kundenservices bekam ich weder ein Ersatzkabel ("gibt es nicht") noch ein Reparaturangebot ("lohnt sich nicht"). Die Dame teilte mir quasi mit, dass ich das defekte Teil der Entsorgung zuführen sollte.

      Meine nächste Lampe würde also kein Silva werden!

      Eine Black Diamond Spot (90 Lumen) verrichtete seitdem ihren Dienst. Gefühlt jedoch leuchteten die 90 Lumen die Umgebung schlechter aus als die 60 Lumen der Silva. Und die 2 AAA-Akkus führten bei eisigen Bedingungen zu schnell zu nachlassender Leuchtkraft.

      Da Crossskaten i.d.R. nicht im verschneiten Winterwald stattfindet, sind die 90 Lumen nun völlig unzureichend. Also musste etwas neues her. Möglichst hell, möglichst preiswert.

      Es wurde eine Cree XM-L T6 1600 Lumen (13.59€ inkl. Versand bei einem großen Versandhändler). Bez. Kondition der Akkus (2x UltraFire 5800 mAh) kann ich zwar noch keine Aussage treffen, aber die Lichtausbeute ist der Hammer! Im Sparmodus auf Waldwegen bei Nieselregen erhellt der Lichtkegel die Strecke im Bereich von ca. 2-25m ausreichend.

      Klare Empfehlung!