Nordic Cross-Skating Forum - Skike - Powerslide  
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Alt 12.07.2007, 16:32
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fish fish ist offline
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Standard Mischung aus beidem: ?Power-Skike?

!! Vorsicht, langer Text !!

Hallo zusammen,

ich bin von der Inliner-Fraktion, begeisterter Nordic Blader, ? immer noch, obwohl ich die Skikes nun schon knapp ¼ Jahr habe.
Meine Gründe für das Skike waren Wetterunabhängigkeit, Offroad, super Bremsen, sozusagen als 2tes Gerät zu den Inlinern. Wie Rennrad und MTB.
Wegen der Bremsen habe ich mich gegen den Powerslide entschieden, obwohl er mir sympathischer war. Dieser geht eher Richtung Inliner. Kompakter, filigraner, wenn man noch davon sprechen kann bei solchen Geräten.

Ich bin froh, diese Entscheidung so getroffen zu haben, denn mit meinen jüngsten Umbauten, habe ich die Vorteile beider (speziell aus meiner Sicht) zu Einem vereint.

Vorteil Powerslide (für mich):

Fest mit der Schiene verbunden.
Inline Schuh, ausgelegt für diese Sportart (Schnürung, Schnalle, Lüftung, Sitz am Fuß)
Schlanker Aufbau, nicht ?klobig?.

Vorteil Skike (für mich):

Topp-Bremssystem
stabile Gesamtkonstruktion


Als ich zu Beginn mit den Skikes unterwegs war, habe ich trotz der reichlichen Blading Erfahrung festgestellt, dass es einfach was neues, anderes ist. Man will?s ja erst nicht glauben.

Es gab Dinge, die sich mit Übung bewältigen ließen (genaueres Aufsetzen der Skikes auf den Asphalt, will heißen, Inliner verzeihen m. E. eher technische Fehler, Wendigkeit), bei anderen sah ich keine Chance.

Insbesondere der im vgl. zum Inliner rel. lockere Verbund des Schuhs mit der Schiene machte mir zu schaffen, trotz Gurtoptimierung. Nicht zu fest, nicht zu locker, unterschiedliche Fußposition. Bei starker Vorbelastung, z. B. im Gelände rutschte ich z.T. aus der hinteren Fersenschale raus, obwohl ich diese schon recht eng gebogen hatte, und stand dann natürlich auf dem Rand derselbigen. Wenn dann gerade noch Steine kommen, wird?s haarig. Es war auch egal, welchen Schuh ich nahm.

Mit dem m. Erachtens voluminösen Aufbau der Skikes konnte ich mich auch nicht so recht anfreunden, breit am Fuß und hoch bis zur Hälfte Wade. ROBO-Cop - mässig hat mal irgendwer geschrieben, den Vergleich fand ich nicht unbedingt von der Hand zu weisen.

Die Lösung für Problem 1 war, meinen älteren K2 Schuh von dessen Schiene abzumontieren und auf das Skike zu montieren. Entgegen kam mir dabei, dass das Skike in seiner Mittelschiene auf der Standfläche unter den Klettflächen wohl aus Gewichtsgründen eh schon Löcher hat, etwas große zwar, man kann dafür den Schuh sehr gut feinjustieren/ausrichten. Man braucht nur entsprechend große Beilagscheiben. Ich konnte also testen, ohne dem Skike Schaden (Bohren) zufügen zu müssen.

Um der gebogenen Form der Inline Schuhe Rechnung zu tragen, habe ich vorne noch einen kleinen Keil unterlegt. Ansonsten würde es die Spitze des Schuhs durch die Verschraubung ?unanatomisch? nach unten ziehen.

So hab ich?s also probiert und war eigentlich gleich begeistert. Superhalt, kam dem Inline-Gefühl bedeutend näher.

Nach der Testphase, als ich sah, dass dies für mich die beste Lösung ist, und ich nicht mehr zurück möchte, beschloss ich die Lösung für Problem 2 in Angriff zu nehmen, Klobigkeit: Zum einen den Schuhkäfig auf die harte Tour loswerden (Flex). Diesen brauchte ich nun ja nicht mehr, was das Gesamtsystem schon mal schmäler werden läßt. Wenn man sich die Krafteinwirkung vorstellt, reicht für die Stabilität der Bremse m. E. die übriggebliebene Hauptstütze aus.
Zum anderen die Wadenbremshalterung, respektive X/O-Verstellung abmontieren. Diese brauche ich nicht wirklich, da durch die plane Bauweise der Inlineschuhe auf der ebenen Skike-Schiene die richtige Stellung automatisch gegeben war. Die Bremse mache ich dann mittels Powerstrap am Schuh fest, funktioniert sehr gut.

Hier das Resultat:


Powerskike.JPG


und von oben

Powerskike oben.JPG

Überflüssiges:


Ballast.JPG

Nachteil dieser Konstruktion ist natürlich ganz klar, dass ich bei doppeltem Plattfuß barfuss heimlaufen müsste. Einen kann ich mit Komplettersatzrad überbrücken. Alle fünf Räder sind mit allen geposteten Tricks zu Vermeidung von Plattfüßen montiert und ausgestattet worden, so dass ich optimistischer Weise davon ausgehe, keine 2 Platten in einer Runde zu bekommen.
Nachteil, den ich gestern Abend erkannte: Total verdreckte Schuhe kann ich nicht so einfach mal mithilfe der Waschmaschine säubern. Musste mir mit dem Sprühstrahl des Gartenschlauches behelfen. Ging auch, habe zum Glück von den Skischuhen noch einen Spezial Schuhfön, den ich nun auch im Sommer sehr gut gebrauchen kann. Ich denke es wird besser dann mit Spritzschutz hoffentlich ab August/September, denn auch die Klamotten sahen entsprechend aus. Ohne Handtuch an Bord (Zufall) hätt? ich mich glatt ohne Klamotten ins Auto setzen müssen zur Heimfahrt .

Vielleicht als Nachteil noch, dass natürlich Garantieansprüche z.T. flöten sind. Damit kann ich leben, und verkaufen werde ich mein Unikat sowieso nicht mehr.

So, nun möchte ich noch betonen, dass die Vor- und Nachteilsauflistungen jeweils natürlich nur meine Sichtweise und Erfahrung widerspiegeln.

Bin gespannt, ob und wie man sich zu meiner Radikalkur äußert. Hatte ganz zu Anfang im Hersteller Forum schon mal scherzhaft damit gedroht. Aus Spass wurde Ernst, und ist heute 2 Wochen alt .

Gruß

Fish
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Alt 12.07.2007, 16:47
Benutzerbild von Frank Röder
Frank Röder Frank Röder ist offline
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Hallo Fish,

ich muss sagen: STARKE KONSTRUKTION!
Ich habe ja selbst einmal aus Inlinern verucht Nordic-Skating-Geräte zu bauen. Ein Mißerfolg war es nicht direkt, aber auch kein wirklicher Erfolg. Aber was du da gebaut hast, da sieht man schon, dass es funktioniert.
Das Problem des zu Fußgehen kann du vielleicht umgehen, indem du dir diese handlichen Turnerschuhe besorgst, mit denen man auch notfalls en paar Kilometer zurücklegen kann. Die passen in fast jede Tasche.
Eine Super-Anregung dein Power-Skike, berichte uns doch hier, wie es dir langfristig damit ergeht.

Frank
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http://www.cross-skating.com
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Alt 13.07.2007, 11:17
Elch85 Elch85 ist offline
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Hi Fish,

sehr gut umgesetzt. Respekt!!! Bin seit längerem schon am überlegen, wie ich an die nordic-skates von ps ein vernünftiges bremssystem montiert bekomme. Das mit dem powerstrap ist echt eine gute idee; wäre mal auszuprobieren!

Eine Frage hab ich aber: kannst du jetzt damit noch vernünftig bremsen? Da der Schuh ja nun fest auf der Schiene montiert ist, ist es doch trotz "soft"boot jetzt relativ schwer (unmöglich?!) das gewicht nach hinten zu verlagern um somit die bremse zu betätigen? Denn nur der Schaft würde in dem Fall nach hinten nachgeben. Bei harten oder verstärkten boots wäre das auf jeden fall nicht mehr möglich.

Gruß!
Tim
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  #4 (permalink)  
Alt 13.07.2007, 11:32
Benutzerbild von aargoviaskiker
aargoviaskiker aargoviaskiker ist offline
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Hallo Elch85,

ich glaube, du musst nicht gross herumtüfteln. Ich habe letzthin auf einer Website (frag mich nicht auf welcher!) eine Ankündigung für die Cross Skater von PS gesehen, wo von einer Bremse berichtet wurde, die auf das Hinterrad wirkt. Allerdings waren da Kabel zu sehen, scheint irgend etwas mit einem Bremshebel zu sein (das gabs schon an anderen Geräten, die vorallem in den USA im Handel sind/ waren). Mal sehen was sich bei PS noch alles tut.

Sie mussten wohl auch erkennen, dass für den Normalportler das aktuelle Bremssystem von PS nicht zu gebrauchen ist.

@ fish. Tolle Sache Deine Aktion. Bin mal gespannt über deine Fahrberichte.

Gruss Thomas
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... in dubio pro reo.
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  #5 (permalink)  
Alt 13.07.2007, 14:09
dieter dieter ist offline
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Hallo fish,

ich finde deine Konstruktion auch sehr gelungen. Ich bin an so etwas auch immer brennend interessiert. Ich hatte schon längere Zeit etwas von Franks eigenbauten gehört. Aber heute gibt es viel mehr Möglichkeiten zum Erfinden noch ausgereifterer Geräte. Sehr gut, weiter so!

Dieter
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  #6 (permalink)  
Alt 13.07.2007, 15:18
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fish fish ist offline
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Hallo zusammen,

also erst mal danke für die Blumenhabe eigentlich mehr Skepsis erwartet , . Wobei man sagen muss, dass vielleicht eher der Mut zur radikalen Veränderung bzw. das Riskio eines teuren Misserfolgs höher zu bewerten sind, als technische Finessen. Flex ansetzen und Schrauben anziehen/lösen kann jeder. Die größte technische Schwierigkeit war definitiv, dass mein alter K2 Inliner ursprünglich nicht zum Schrauben war, sondern an seine Schiene genietet war. Das hat am meisten Zeit gebraucht, bis der so war wie er jetzt ist. (Nieten rausboren, Loch bohren, geeignete Verschraubung finden). Trotzdem billiger, als ein Schraubschuh zu kaufen.

@Elch85: Softboots, zumindest meine, sind noch so flexibel (zumindest gegen mein Körpergewicht) dass ich damit kein Problem habe. Kein Unterschied zur Bremsleistung im Vgl. zu vorher. Allerdings geht der Rest der Wadenhalterung wie am Bild zu erkennen, über den oberen Rand des Schuhs hinaus, so dass es dort beim Bremsen etwas gegen die Wade drückte. Habe mir mit festem Schaumstoff abgeholfen, da ich nicht gleich wieder die Flex ansetzen wollte . (Flexen geht übrigens sehr gut, keine Funkenbildung, da weiche Aluminiumlegierung, nur so nebenbei)
Ohne Gegenhebel allerdings , sprich ohne festen Verbund/Fixpunkt mit der Grundschiene, würde keine Bremse funktionieren. Beim PS gibt's so was aber ja nicht, daher wüsste ich nicht, wie Du das umsetzen könntest.

Berichte gerne weiter über ERfahrungen, auch über welche mit Plattfüssen und den Heimweg mit Ballettschühchen (@ Frank: Danke für den Tipp)

Gruß

Fish
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  #7 (permalink)  
Alt 13.07.2007, 18:29
Elch85 Elch85 ist offline
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Hi,

@aargoviaskiker: Interessant! Welche Seite war es denn wäre gut wenn sie dir noch einfällt. Hatte nämlich auch schon überlegt "einfach" das bremssystem vom Fahrrad zu nehmen an einem schuh an den hinteren reifen zu befestigen und das bremskabel durch die kleidung bis oben an die stockhand zu führen. Klingt etwas abenteuerlich aber wenns hilft.
Hoffentlich gibts da bald ne Lösung!

Gruß
Tim
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  #8 (permalink)  
Alt 13.07.2007, 20:25
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aargoviaskiker aargoviaskiker ist offline
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Hi Tim,

Sorry , aber im Moment kann ich mich wirklich nicht an die Adresse der Seite erinnern. Ich bin damals zufällig auf sie gestossen.
Ich kann mich noch erinnern, dass es lediglich ein schwarz/weisses Bild des hinteren Rades war, mit einem Bremsklotz welcher unterhalb der Schiene auf das Rad wirkte und oben neben dem Schuh führte ein Kabel nach oben. Das Ende des Kabels war nicht zu sehen, so dass der Auslösemechanismus nicht klar war. Das Ganze wurde als zukünftiges Features angepriesen.

Werde noch rumsuchen. Vielleich stosse ich wieder auf die Seite.

Was Deine Idee mit dem Bremskabel angeht, so gab oder gibts das. Hier ist ein Link zum 'CrossSkate' der Firma TrailSkate:

http://superdairyboy.com/recreationa...gateskate.html

Den original Firmenlink konnte ich nicht aufrufen. Vielleicht gibts die Firma nicht mehr. Dieses Gerät hat eine Bremse, die über ein Kabel mit Bremsgriff ausgelöst wird.

Hier findet sich noch ein weiteres Gerät namens 'Crosskate':

http://www.crosskate.com/main.html

Dieses Gerät hat Bremsen, die durch das nach hinten Lehnen über einen Kabelzug ausgelöst werden. Weiss aber nicht genau, wie das funktioniert.

Ob es beide Geräte überhaupt noch gibt ist mir nicht bekannt. Alle Seiten und Hinweise sind schon älter. Vielleicht sind sie schon ausgestorben.

Na dann viel Erfolg beim Tüfteln.

Gruss Thomas
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  #9 (permalink)  
Alt 14.07.2007, 20:06
Klaus59 Klaus59 ist offline
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Hallo Fish,

super Idee

Ich verwende ja von Anfang auch Inlineskaterschuhe und habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, diesen fest auf dem Skike zu montieren, bin aber davon wieder abgekommen.
Mein Schuh sitzt perfekt in dem Skikekäfig.

Doch, das mit der Entfernung der Wadenschale werde ich probieren.

Nachtrag am 21.07.2007:
Nachdem die Antwort vom Otto Eder vorliegt :
http://www.razyboard.com/system/more...html#go_207831
werde ich weder den Schuh fest montieren, noch die Lage der Wadenschale verändern !

Hier die wichtigsten Antworten vom Otto Eder :
# Über die Wadenschale wird die seitliche Stabilisierung gegen Umkippen geregelt.

# Die Fußstellung X- bzw. O-Bein-Stellung wird über die Wadenschale ausgeglichen, so dass seitliche Drücke auf das Sprunggelenk vermieden werden. Das geht sogar so weit, dass dadurch eventuelles Fußsohlenbrennen beseitigt werden kann.

# Die Wadenschale hat keinen Einfluß auf die Kraftübertragung der Wadenmuskulatur

# Die Wadenschale ist im Verhältnis zu Inlinerschuhen schon so hoch positioniert, dass diese auch schon bei lockerem Festziehen, mit darunterliegendem Textil (Hose oder Socken), seine Arbeit so toll verrichtet, dass auch Tagesdistanzen von rund 200 Km möglich sind, ohne die Wadenschale zu spüren.

# Nur in Verbindung mit dieser Wadenschale ist es möglich, auch mit niedrigen, leichten und luftigen Schuhen perfekt zu Skiken.



Nachtrag am 15.07.2007:
Bevor ich die Wadenschale ggf. entferne, gilt es noch einige Fragen zu klären :
- Welchen Einfluß hat die Wadenschale auf den Vortrieb durch den zusätzlichen Einsatz der Wadenmuskulatur ?
- Was passiert, wenn der Bremsdruckpunkt an der Wade ( über die Wadenschale ) durch Entfernen der Wadenschale nach
unten in die Schuhrückseite verlagert wird ?
- Ist dann die Gefahr, in Rücklage zu geraten, noch größer ?
- Wirkt sich das Entfernen der Wadenschale auf den seitlichen Halt aus ?

Dazu einige Maße
:
- Höhe Wadenschale ( Mitte ) über OK Skikerahmen = 240 mm
- meine Schuh-Schafthöhe = 190 mm
- Höhe Bremspunkt am Schuh-Schaft hinten = 170 mm

Wie Otto Eder gerade auf die 240 mm Höhe der Wadenschale gekommen ist, wäre interessant zu wissen.
Ich habe ihm dazu gerade im Skike-Forum eine Mail geschickt.

Die Konstruktion der Wadenschale ermöglicht aber erst den Einsatz von weichen oder auch Halbschuhen.
Ginge es aber wirklich auch über die Kraftübetragung bzw. einen noch besseren seitlichen Halt,
dann hätte das Wadenpolster auch noch höher angebracht werden können >>> siehe z.B. bei Alpin-Abfahrtsschuhen.

Auf jeden Fall sollte man den Schuh fest mit dem Blech verbinden, wo jetzt die Wadenschale angeschraubt ist.

PS :
Wo gibt es eine Liste der korrekten Bezeichnungen für die Skike-Einzelteile ?



Hallo Thomas,

auf dem Video ist genau zu sehen, wie die Bremse funktioniert.
Über eine von Hand zu bedienende Bremse mit Handhebel und Bowdenzug auf das Hinterrad.

Mit Stöcken kannste das vergessen, da ist Ottos Bremse weitaus besser, auch mit den Reifenüberhitzungsproblemen.

Was mir noch aufgefallen ist, die haben schon einen Crossreifen, da bastelt wohl Otto Eder noch dran herum.

Geändert von Klaus59 (21.07.2007 um 16:10 Uhr) Grund: Ich werde diese Änderungen am Skike nicht ausführen.
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Alt 16.07.2007, 14:34
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Mirko Fuchs Mirko Fuchs ist offline
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Hallo aargoviaskiker,
um die Suche nach der Webseite für das Powerslide-Bremssystem etwas abzukürzen hier im Anhang ein aktuelles Bild von der ISPO. Vor unserem Gespräch mit Otto Eder haben wir uns noch bei den Mitanbietern am Nachbarstand umgesehen und die neuen Powerslide-Variationen überflogen. Beim Druck auf die Luftreifen-Version störte mich immer noch der niedrige Luftdruck/schwammiges Fahrverhalten. Da ich nicht aus dem L.Lauf-Bereich komme hat mich auch die Variante fürs Klassik-Fahren nicht interessiert. Auch das Bremssystem über einen Kabelzug stellt in meinen Augen eher eine Rückentwicklung der Skikes dar. Da begeistert mich schon viel mehr der Umbau von Fish. Oft sind die einfachsten Lösungen die Besten - nur drauf kommen muß man... (danke Otto Eder für diese genial einfache Bremse und danke an alle, die mit kleinen, aber feinen Lichtblitzen die Entwicklung weitertreiben, auch wenn solche nachträglichen Verbesserungsvorschläge verständlicherweise auch eine Erfinderseele verletzen können - trotzdem, weiter so).

Gruß Mirko
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