Nordic Cross-Skating Forum - Skike - Powerslide  
  #11 (permalink)  
Alt 25.02.2008, 21:07
raindancer raindancer ist offline
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Standard Helm - nein danke

Hallo,

auch ich gehöre zur Fraktion der ohne Helm Fahrenden. Zum einen denke ich als Mathematikerin in Wahrscheinlichkeiten. Will ich mein Leben ernsthaft schützen, muss ich erst einmal aufs Autofahren verzichten und aus dem Rhein-Main-Gebiet wegziehen (dicke Luft, Flughafennähe, Biblis). Zu beidem bin ich nicht bereit oder in der Lage. Demgegenüber ist m.E. die Wahrscheinlichkeit, mir bei vernünftigem Fahrstil beim Skiken eine Kopfverletzung zuzuziehen, relativ gering.
Trotzdem habe ich es schon mit Helm probiert - bei einem von Franks Halbmarathons mit Helmpflicht. Es war, wohlgemerkt, ein supergut belüftetes Modell, schien auch richtig zu passen. Nach ein paar Kilometern fingen leichte Kopfschmerzen an, die sich allmählich ins Unerträgliche steigerten. Schließlich kam mir die Idee, den Helm abzunehmen, um den Kopf mit dem Fahrtwind zu kühlen. Fast augenblicklich hörten die Schmerzen auf. Entgegen meinen Erwartungen konnte ich problemlos bis zum Ende skiken, nachdem ich die Helmpflicht umgereimt hatte und zunächst den Helm am Handgelenk trug, bevor ich ihn ins Grüne warf. Da war wohl mein Kopf angeschwollen und irgendetwas, was ich als Solches nicht wahrnehmen konnte, drückte - bei einem Helm, der vorher perfekt zu passen schien. Jaja, lästert nur - Wasserkopf, Teekesselchen oder was auch immer. Ich bin nicht hitzekompatibel, und am allerwenigsten ist es mein Kopf. So habe ich die Auswahl, ohne Helm zu skiken - oder mit Helm NICHT zu skiken. Die erste Alternative gefällt mir besser!

Also dann - sicheres Skiken!
Sigrid
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  #12 (permalink)  
Alt 25.02.2008, 21:39
Holger Holger ist offline
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Moin!

Mir geht es auch wie Sigrid, ich fahre ohne Helm aber mit einer Björn Daehlie Mütze . Schutzausrüstung habe ich auch nicht, sicher nicht so gesund aber bisher ging es gut.
Mehr Probleme habe ich immer noch mit den Vierbeinern und ihren Herrchen/Frauchen am Ende der Leine, wenn diese vorhanden ist . Hat jemand eine wirklich RICHTIG guten Hinweis, wie man mit Hunden umgeht die beim Anblick eines Skikers durchdrehen? Bzw. mit den Hundehaltern , wenn der Skiker es wagen sollte sich zu wehren.
Ich habe sogar schon an Dog-chazer gedacht, aber der Hund kann ja eigentlich nichts dafür, er kennt es nicht anders....

fragende Grüße
Holger, leider kein Hundeflüsterer

Geändert von Holger (25.02.2008 um 21:41 Uhr).
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  #13 (permalink)  
Alt 25.02.2008, 22:36
Benutzerbild von Frank Röder
Frank Röder Frank Röder ist offline
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Hallo zusammen,

ich kenne die Schutzwirkung des Helms und bin mir der Tatasche bewusst, dass ein ungeschützter Kopfaufprall auf ein festes Hinderniss in 50 % der Fälle zum Exitus führt. So langsam? Ja, wurde von der Nasa gestestet und die müssen es ja wissen, weil sie die Teflonpfanne erfunden haben (sorry, ich werde zynisch). Trotzdem, die Zahl stimmt und jetzt müsste jede Diskussion erledigt sein. Und trotzdem schießen die Witzbolde von der NASA immer noch Leute ins All mit Geschwindigkeiten, wo du dir den Helm schon wieder sparen kannst.
Die Diskussion in Sachen Helm beim Cross-Skakting ist sicher noch lange nicht beendet, denn auf Waldwegen sind 15 km/h eigentlich schon fast übermenschllich und beim Sturz verpufft so viel Energie in der Haut (auaaah!), dass man sich in freiem Gelände nur noch gerade so eine Kopfnuss holen kann. Nicht so bei ungebremster zackiger Fahrt gegen einen Baum (festes Hinderniss - Mist, Pech gehabt!).
Meinen Helm trage ich nicht so oft, aber immer auf verkehrsreichen Touren, bei Straßenrennen, beim Tempotraining auf der Straße auf schnellen und unbekannten Abfahrten. Ab etwa 20 bis 25 km/h werden Stürze zwangsläufig unkontrolliert und abstützen hillft nichts mehr, die Kraft bringt niemand mehr auf. Wenn der Bodenkontakt mit dem Kopf dann kommt, kommt er, auch trotz der längeren Reaktionsmöglichkeiten auf dem Skike.
Ach ja, Hitze ist für mich kein Argument, in praller Sonne trage ich manchmal den Helm als Sonnenschutz, denn belüftet ist er ganz gut, Sonne hält er aber zu ca. 70 % ab. Na ja, leider gibt's bei mir braune Zonen auf der Glatze, wenn ich immer den gleichen Helm trage.
Ich bekenne mich also mit einem klaren JEIN zu... wozu eigentlich? Jedenfalls habe ich gesagt was ich sagen wollte...was wollte ich eigentlich sagen???

Klare Aussage, oder?

Frank
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  #14 (permalink)  
Alt 26.02.2008, 16:58
mosabile mosabile ist offline
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hallo
Zitat:
Zitat von Frank Röder Beitrag anzeigen
Ab etwa 20 bis 25 km/h werden Stürze zwangsläufig unkontrolliert und abstützen hillft nichts mehr, die Kraft bringt niemand mehr auf. Wenn der Bodenkontakt mit dem Kopf dann kommt, kommt er, auch trotz der längeren Reaktionsmöglichkeiten auf dem Skike.
mit den inlinern gab mir der forerunner 24km/h kurz vor dem sturz. da ich meine alte schutzausrüstung (zu groß, aus einer schwereren zeit) an hatte, gab es ziemliche blessuren am ellbogen, auch das knie war etwas zerkratzt. helm hatte ich, wie immer, keinen auf. war aber auch nie nur annähernd in gefahr, mit dem kopf auf den boden zu prallen. die schutzausrüstung wanderte noch an ort und stelle in einen öffentlichen mülleimer, sie war sowieso kaputt. und der sturz war relativ kontrolliert, lief so ab, wie man es in den büchern über fahren mit inlinern lesen kann. die gefahr mit dem kopf auf den boden zu prallen sehe ich eher bei unkontrollierten stürzen nach hinten, nach vorn kann man sich eigentlich recht gut abfangen. mit dem rad habe ich inzwischen (leider zu-)viel erfahrung mit dem umfallen, clickpedale lassen schön grüßen. aber auch da gab es nie nur annähernd einen bodenkontakt mit dem kopf.
und wieviel energie der helm beim frontalen kontakt mit einem baum aufnehmen kann, weiß ich ehrlich nicht. könnte mir aber vorstellen, daß dabei eher das gesicht gefährdet ist (integralhelm wäre dann besser). bislang kam ich nur beim schlitteln in diese gefahr.
gruß
moni
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  #15 (permalink)  
Alt 26.02.2008, 18:05
Benutzerbild von Muck
Muck Muck ist offline
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Zitat:
Zitat von raindancer Beitrag anzeigen
Will ich mein Leben ernsthaft schützen, ...
@ Sigrid: Da skike ich doch vor Gefahren schnell davon, und damit, wenn ich nicht voll konzentriert bin, ich mich nicht langmache und gar mein Hirn (Gesicht und alles andere können heilen) verletze, setze ich den Helm auf . Ich möchte noch das Leben wach erleben - obwohl man ja nicht weiß, wie es sich im Koma oder geistiger Behinderung lebt. Darüber mache ich mir halt Gedanken. Mir ist Wachheit wichtig. Und ob ich bei 'nem Unfall auf den Kopf falle und der Helm alles Wichtige schützt, wer weiß das schon im Voraus .

Meine Schutzausrüstung besteht also nur aus Helm (gerne auch im Winter mit Björn Dählie Mütze drunter , Holger) und Handschuhen, mit langen und kurzen Fingern. Wenn ich längere Strecken (so ab 40+) vorhabe, habe ich im Rucksack auch ein paar Knieschützer, wenn es durch Ermüdung wackelig werden könnte. Das noch zur Vervollständigung zur Antwort auf die ursprüngliche Frage von Uwe.

@ Holger: Ich denke, es ist einfach Deine Geschwindigkeit und das Geklackere, was die Hunde nervös macht. Ich hatte einmal nur eine unangenehme Erfahrung gemacht, war aber nicht wirklich bedrohlich: 2 unangeleinte Hunde, so olle Kläffer, am südlichen Rand Berlins, wussten nicht, ob sie jetzt auf die Dinger an den Füßen oder auf die Stöcke losgehen sollten. Frauchen konnte sich dann verbal durchsetzen, Rückzug unter lautem Gekläffe. Ansonsten hatte ich bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht, wird allerdings auch am Bezirk und deren Bewohner liegen. Wenn ich einen Hund sehe, egal ob an- oder unangeleint, verzögere ich mein Tempo, setze die Stöcke nicht mehr ein und rolle langsam vorbei, den Blick immer auf den Hund. Meistens klappt das gut, mit o.g. Ausnahme. Also Tempo raus und freundlich blicken , könnte eventuell helfen.

(Wenn ich z.B. aggressiv radele, werden die Autofahrer auch unangenehmer, als sie so schon sind...)

Euch allen ein angenehmes und vor allem unfallfreies Skiken,
gruß Muck
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  #16 (permalink)  
Alt 26.02.2008, 18:06
Benutzerbild von Klaus59
Klaus59 Klaus59 ist offline
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Daumen runter Es ist immer das gleiche Geschwätz....

und eigentlich wollte ich mich zu diesem Thema nicht mehr äußern.

Doch, was ich hier so alles lese.....

Warum hört man auf das Geschwätz und schaltet nicht mal selbst seinen Verstand ein ?

Dazu ein paar Fragen :
- Läßt sich ein Unfall oder Sturz voraussehen ? Jein
- Läßt sich ein Sturz oder Unfall vermeiden ? Jein
- Kann man einen Sturz üben ? Ja
- Schützt die Schutzausrüstung ? Meistens, aber nicht immer.

Diese Fragestunde würde sich fortsetzen lassen, eine eindeutige Antwort wird es nicht geben.
Bleibt also nur eine Festlegung einer Verhaltensweise übrig und zwar eine ohne Wenn und Aber.

Im Rennsport ist das geklärt, ohne Helm und Sicherheitseinrichtung kein Start, basta und ohne Diskussion.

Warum werden aber im persönlichen Bereich Ausflüchte gesucht ?
Keine Ahnung, liegt wohl am Menschen an sich.

Wir setzen uns in ein Auto und glauben an den Schwachsinn, daß uns die Technik schützt.
Getestet wird das mit 60 km/h und weniger.
Unsere Autos fahren über 200 Sachen und der Glaube an die Sicherheit fährt mit.
Beklopfter geht es kaum noch.

Würde man es mit der Sicherheit ernst nehmen, hätten alle Autos den Sicherheitsstandard eine Tourenwagens und der Fahre säß mit Helm, feuerfesten Anzug und Helm drin.

Da das nicht so ist, wird der " Schwund " an Menschenleben statistisch eingerechnet und wir fühlen uns sicher.

Beim Skiken ist das persönlich alles viel einfacher einzuschätzen.
- wie schnell ist man max. unterwegs
- wo fahre ich
- wie ist meine Fahrtechnik
- wie ist meine körperliche Konstitution
- welche Erfahrungen hat man bereits gemacht
usw.

Ich habe mich für meine Schutzausrüstung u.a. deswegen entschieden, weil es einfach unbeschreiblich schön ist bei :
- einem Sturz aus vielleicht 3 km/h über die Skike-Außenseite abzufliegen,
den Bordstein auf sich zukommen sieht und nicht mit dem Jochbein sondern mit dem Helm aufschlägt und die Birne nach oben federt
- man nach einem Steckenbleiben im weichen Untergrund noch 3 Schritte schafft und dann fast aus dem Stand nach vorne abkippt, mit der Kevlar beschichteten Handschuhfaust ( Stock ist weiterhin umklammert ) auf dem Boden aufschlägt und mit dem Kopf nahe an einem Baum vorbei rauscht und auf den Knieschützern aufkommt
15. Boxberg (26.02.08).jpg
- man nach einem unbemerkten Reifenschaden ebenfalls über die Außenkante abfliegt, in der Pferdepisse liegt, seine kaputte Hose betrachtet und sich über die Schrammen am Plasteschutz der Protektoren am Oberschenkel freuen kann
- wollt Ihr noch mehr lesen ?

Also, Ausreden, wie z.B. der Helm drückt, ich schwitze ist in meinen Augen kein Argument.

Ein richtiger Helm drückt nicht und Schwitzen kann schön sein.
__________________
Freundliche Grüße
Klaus

Meine Skikes : Einstellungen / Änderungen / Ausrüstung
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  #17 (permalink)  
Alt 26.02.2008, 21:08
raindancer raindancer ist offline
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Zitat:
Zitat von Muck Beitrag anzeigen
Wenn ich einen Hund sehe, egal ob an- oder unangeleint, verzögere ich mein Tempo, setze die Stöcke nicht mehr ein und rolle langsam vorbei, den Blick immer auf den Hund.
Hallo Muck,

es ist sicher eine gute Idee, möglichst wenig provokativ an Hunden vorbeizuskiken. Allerdings müsste ich hier bisweilen ganz auf den Stockeinsatz verzichten und im Schneckentempo skiken, weil ständig Hunde in unmittelbarer Sichtnähe sind. Kommt man in gewisse Gegenden öfters und trifft somit auch schon mal Hundehalter mehrfach, ist es nach meiner Erfahrung von Vorteil, sich kurz zu bedanken, wenn Herrchen oder Frauchen seinen Liebling beim Vorbeifahren an der kurzen Leine hält und beruhigt - die Wahrscheinlichkeit, dass er/sie das beim nächsten Mal wieder tut, ist dann einfach höher.
Über einen Hundehalter-Spruch habe ich mich neulich beim Skike-Treff sehr aufgeregt: Zwei Frauchen gehen mit relativ großen Hunden - beide unangeleint - im Wald spazieren. Von weitem sehen sie uns kommen. Eine leint sofort ihren Hund an, die andere lässt ihren erst lautstark bellen, bevor sie zur Leine greift. Als unsere Gruppe fast vorbei ist (ich war die Letzte in der Reihe), sagt sie leicht verärgert und mit gnädigem Unterton zu ihrer Bekannten: "Wir sind ja eigentlich gut versichert, aber ich habe ihn dann doch mal angeleint." Ich habe mich dann noch einmal sehr akzentuiert bedankt...

Noch einmal kurz zum Thema Helm: Das persönliche Sicherheitsbedürfnis ist individuell sehr verschieden. Ich denke aber, es gibt eine Scheinsicherheit, in der man sich leicht wiegt, wenn man "alle vorhandenen" Absicherungsmöglichkeiten nutzt. Das ist in unserer Gesellschaft sehr verbreitet, wie man auch in anderen Bereichen (wie dem Impfen gegen 1001 Viren) sehen kann. Solche Scheinsicherheit kann zum Einen selbst zur Gefahr werden, weil sie zu leichtsinnigerem Verhalten (siehe oben!) verleitet. Zum Anderen geht leicht der Blick auf die wirklichen Gefahren, die uns bedrohen, denen wir gar nicht ausweichen können und deren Existenz wir am liebsten verdrängen, verloren - und das ist das, worauf ich hinauswollte. Klar würde mir der Helm im Fall eines schweren Sturzes etwas bringen - aber ich bin täglich in viel mehr anderen gefährlichen Situationen, vor denen ich mich gar nicht schützen kann, die mir nur eben glücklicherweise (?) nicht ständig bewusst sind.

Insofern wünsche ich Euch allen Unfallfreiheit beim Skiken - und im täglichen Leben
Sigrid
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  #18 (permalink)  
Alt 26.02.2008, 21:41
Holger Holger ist offline
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Moin !

Nochmal zum Thema Hund. Heute ist mir der erste Hund in die Skikes gelaufen.
Klassische Situation. Junger Hund , nicht angeleint im Landschutzgebiet, die Besitzer locker plaudernd ca .20m vor ihm ohne Sichtkontakt.
Ich rolle wirklich defensiv vorbei aber der Hund beschließt mir hinterher zu rennen und ich teste meine Bremsen und treffe leider sein Vorderbein mit den Skikes. War alles nicht schlimm, weder für mich noch für den Hund und dessen Besitzer.
Jetzt kommt die Frage :"Warum muss ich defensiv sein?" Ich lasse es doch auch nicht zu, daß mein 5- jähriger Sohn aufgrund seiner fehlenden Erfahrungen eine vierspurige Strasse überquert. Habe ich Verantwortung muss ich die auch wahrnehmen , das gilt für mich als Skiker aber auch für den oberen Teil an der Leine. Viele Hundehalter haben das erkannt, aber leider nicht alle. Z.B. die junge Frau mit den DREI Hunden, die mich als Verlierer bezeichnete weil ich anhielt und den Stock gegen ihre drei Schützlinge richtete, weil es mir zu gefährlich wurde. Da standen auch so Schilder mit Leinenzwang, muß ja gar nicht sein! Ich gehe davon aus wer seinen Liebling frei laufen läßt hat ihn unter Kontrolle...

gefrustete Grüße aus der Hundehauptstadt Berlin
Holger
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  #19 (permalink)  
Alt 26.02.2008, 22:12
raindancer raindancer ist offline
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Zitat:
Zitat von Holger Beitrag anzeigen
Ich gehe davon aus wer seinen Liebling frei laufen läßt hat ihn unter Kontrolle...
Hallo Holger,

ich fürchte, das ist genau das Problem: Die Hundehalter, die ihren Liebling frei laufen lassen, meinen, sie hätten ihn unter Kontrolle bzw. er habe sich selbst unter Kontrolle. Unter "normalen" Bedingungen mag das durchaus richtig sein. Aber wehe, wenn ein Kaninchen - oder eben ein Skiker - auftaucht und der Jagdtrieb bricht jäh aus dem frommen Lamm heraus! Oder, noch schlimmer, wenn so ein Unmensch von Skiker das arme unwissende Tier erschreckt oder ängstigt!

Aus genau diesem Grund versuche ich es mit Freundlichkeit und defensivem Verhalten - auch wenn ich es wie Du eigentlich nicht einsehe. Aber wenn ich mit Auto oder Fahrrad auf eine Kreuzung zufahre, eindeutig Vorfahrt habe, mir aber diese nicht gewährt wird, da probiere ich ja auch nicht, wer stärker ist...

Mich hat heute auch wieder ein Hund verfolgt, sogar ein angeleinter. Der Besitzer war so extrem reaktionsschnell, dass er es nicht schaffte, den Halteriegel der Leine umzulegen, bevor die Leine mehr als zehn Meter lang war, damit sein zentnerschwerer Koloss nicht auf mich losgehen konnte. Aber zum Glück konnte ich meinem Schicksal als Hundefutter dann doch noch davonskiken.

Sigrid
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  #20 (permalink)  
Alt 26.02.2008, 23:22
Benutzerbild von Frank Röder
Frank Röder Frank Röder ist offline
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Hallo zusammen,

mein erster und einziger Hundekontakt bisher war ein satter Aufprall von rechts.
Ich hatte die Skikes noch nicht lange und war damals noch etwas unsicher. Der Hund kam also von rechts ich dachte noch "Schwenkt er jetzt mal auf Parallelkurs ein oder bremst er ab?" Nichts von beidem, aber trotzdem Glück gehabt. Denn genau als ich den Skike belastete knallte der Schädel des, mit ca. 30 kg nicht gerade winziges, Hundes gegen den Rahmen.
Es wackelte gar nichts, was mich völlig überraschte. Den Hund aber auch. Der Besitzer schaute sogar eben aus jenen "üblichen" 25 m Entfernung ganz entspannt zu. Da ich mich nicht überschlagen hatte, nahm er wohl an, der Hund habe mich gar nicht berührt. Ich bin aber sicher, dass er ganz schön was abbekommen hat. So nett sind manche Tierfreunde zu ihrem Eigentum, eine Minderheit sicher, die auch vielen Hundefreunden ein Dorn im Auge ist.
Seitdem bewege ich mich möglichst unverändert weiter, wenn ein Hund kommt. Was wäre, wenn ich stürze, weil ICH anhalte oder ausweiche? Selbst dran Schuld oder was? Ich denke, eher einen ehrlichen Zusammenstoß riskieren, dann hat man entweder klare Verhältnisse oder diese Gefahrenverursacher gewöhnen sich schneller an uns Cross-Skater.
Es ist übrigens keine schlechte Idee Geschicklichekeitsübungen auf den Skikes zu machen, damit man alle möglichen Gefahrensitutionen besser übersteht. Schon mal eine Trinkflsche während der Fahrt gegenseitig zugeworfen???
Demnächst beim Skie-Treff!
Achtung Satire...
Ach ja, Sigrid, gut versichert sind wir ja auch, müssen wir ja auch sein - ständig bleiben diese scharfen Stockspitzen in Passanten oder Hunden stecken. Dafür hat man ja die Versicherung, halb so schlimm, bin ja versichert. Man muss es bei solchen Gelegenheiten nur ebeso laut zurückrufen.

Frank
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