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Hallo Ben,
ganz so einfach geht es aber leider nicht - es gibt viele die Probleme in diesem Bereich haben und die benötigen ganz einfach Stabilität. Dann würden die SKIlangläufer auch nicht mit solchen Schuhen unterwegs sein - der Druck ist schon ein anderer. Conni
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Hallo,
ich denke oft, wenn das Gespräch auf Abstützen durch köchelhohe Schuhe kommt, hier wird am eigentlichen Thema vorbeigeredet. Wir vergleichen dann quasi Fallschirmspringen (genauer: die Landung) mit Seiltanzen (genauer: exaktes Balancieren). Kein Seiltänzer würde Fallschrimspringerstiefel tragen, weil sie ihn auf dem Seil "stabilisieren", das Problem würde sich nur weiter weg von der Stelle verlagern werden, wo man aus eigener Kraft am meisten korrigieren kann, nämlich im Sprunggelenk. Um auf dem Skike sauber zu fahren, korrigiert man die Bewegungen aus dem Sprunggelenk innerhalb von Bruchteilen eines Winkelgrades und ich glaube wenn man mehr als 2 Grad abknickt, leidet die Technik schon enorm. Davon abgesehen habe ich noch nie einen Wanderschuh getragen, die ein seitliches Abknicken um 2 Grad verhindern konnte. Der stabilisierende Effekt kann es also nicht wirklich sein, vielleicht doch mehr ein Placebo-Effekt. Bei allen Cross-Skates mit festem Schuh, wie beispielweise Powerslides, fällt der positive Effekt, dass man eine sinnvolle Koordinationsbewegung im Sprunggelenk lernt, fast weg. Passiv zu "stabilisieren" heißt nämlich auch "verwöhnen" und damit eine motorische oder muskuläre Dysbalance zu verstärken. Ben hat mit seiner Bemerkung "schützt u verwöhnt immer schön eure muskulatur, umso früher wird sie verkümmern!" also völlig Recht! Wenn das Sportgerät einen krücken-charakter haben (z.B. in der Reha oder bei Behinreung) mag das sinnvoll sein, es geht in diesem Moment eben (noch ) nicht anders. Aber wenn ich etwas selbst machen (ausbalancieren, stabilisieren) kann, will ich es selbst tun und den sportlichen Zugewinn für mich verbuchen. Frank
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Hallo Frank,
völlig richtig - nur wer auf dem Seil tanzt hat schon lange Übung und kräftige Bänder und Muskeln. Wenn ich jemanden im Kurs habe mit einer Bänderschwäche, dem erzähle ich nicht, dass er das erst einmal stärken muss und nicht verwöhnen darf - dann wird es gefährlich und ein Kopf sagt - nee lass mal lieber. packe ich den in hohe Schuhe und er wird getützt, dann wird es besser und er fühlt sich wohl . Wir dürfen es uns nicht zu leicht machen. Naturlich laufn fast alle Jogger oder Läufer mit einem viel zu hohem Dämpfungssystem in den Schuhen herum - aber - siehst du sie Bafusslaufen auf Wiesen oder Waldwegen - so wie es besser wäre. Recht habt ihr beide - Recht haben wir alle - darum geht es nicht - es geht darum zu helfen - denn nicht jeder ist gleich - Gott sei Dank. Conni
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wird das wohl bleiben.
Etwas ist mir dazu noch eingefallen. Es ist doch keineswegs so, daß man z.B. in einem Skatingschuh bzw. in einem Inlineskaterschuh wie in einem Schraubstock eingespannt ist. Es findet doch, wenn auch eine kleine und begrenzte, Bewegung im gesamten Fuß inkl. Knöchel und Sprunggelenk statt. ![]() Diese kleinen Bewegungen bringen meiner Meinung nach mehr für die Kräftigung der Muskulatur in diesem Bereich, als ggf. ein, wenn auch nur leichtes Abknicken, an Schaden anrichten kann. Ich sehe die Wadenschale nur als zusätzliche Unterstützung an und würde sie niemals allein für die Stabilität am Skike anwenden. Otto Eder arbeitet ja wohl auch an einer Skibindung mit zusätzlicher Wadenstütze. Ob sich das jemals durchsetzen wird, ist mir eigentlich egal. Jedenfalls kommt im Skisport ( LL und Alpin ) bis jetzt kein Mensch auf die Idee in Halbschuhen und mit einer Wadenstütze zu fahren. ![]() Ich denke auch, daß die Werbung von Skike, daß man auch mit normalen Schuhen skiken kann , vollkommen kontraproduktiv ist und erst zu diesen Diskussionen führt. Ein Skike ist garantiert nicht dazu da, seine Sprunggelenke zu stabilisieren. Da gibt es andere und vor allem effektivere Trainingsmethoden. Ein Inlineskatingschuh ist auch vor allem deswegen bestens für die Skikes geeignet, weil er genau zwischen die Sprunggelenklager des Skikes passt. Der ganze Zauber mit den Fußschalen fällt weg. Der Schuh sitzt absolut perfekt im Skike-Käfig und die Wadenschale dient nur als zusätzliches Stützelement und vor allem zur Feinjustierung der Bremse. So, mehr werde ich dazu nicht mehr schreiben. Es muß jeder für sich entscheiden, was für ihn gut ist und was nicht. Es bringt nur absolut nichts, etwas in eine Technik rein zu interpretieren, was hier nicht hin gehört. Deutschland mutiert sowieso immer mehr zum Diskutierclub. Es gibt aber Bereiche, wo es keine Diskussion gibt ( gelle Holger ), sondern Festlegungen und Vorschriften, an die man sich zu halten hat.Dazu zähle ich vor allem auch die entsprechende Schutzausrüstung ( dazu später in einem anderen Bericht mehr ). Wäre ich Trainer oder so was ähnliches dürfte jeder, der die nicht trägt, sofort wieder nach Hause fahren und das garantiert ohne Diskussion, denn da kostet alles nur Zeit und zwar meine. Dem Otto Eder würde ich vorschlagen, seine Skikes so weiter zu entwickeln, daß er auch einen entsprechenden Schuh dazu anbietet, einen der so passt, wie ich es oben beschrieben habe. Ob er das machen würde, ist mir aber auch egal, weil die Lösung, so wie sie jetzt ist für mich akzeptabel ist. ![]()
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Freundliche Grüße Klaus Meine Skikes : Einstellungen / Änderungen / Ausrüstung http://forum.cross-skating.com/skike...4.html#post276 |
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