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Hallo liebe Forumsteilnehmer,
ich fahre seit 1,5 Jahren auf Skikes, über Kilometerleistung weiß ich nichts zu berichten. Mein Problem stellt sich wie folgt dar: auf meiner favorisierten Fahrstrecke gibt es am Ende ein abschüssiges Stück auf einem Fussgängerweg, der in regelmäßigen Abständen von Querstraßen unterbrochen wird. Die richtige Bezeichnung für den Belag dieses Weges ist mir nicht geläufig, irgendetwas zwischen Sand, sehr feinem Schotter und früher auf dem Spielplatz konnte man da die besten Bremsspuren mit dem Fahrrad machen... ich hoffe Ihr könnt mir folgen... Jedenfalls hatte ich vor mal an meiner Bremstechnik zu arbeiten (ansich muss ich so gut wie nie bremsen), letztlich auch um bei rascher Abfahrt dennoch rechtzeitig halten zu können, falls ein Auto kommt. Nun zum eigentlichen Problem: beim Auslösen der Bremsen fangen die Skikes dermassen an zu flattern, dass ich fast auf die Nase gefallen wäre. Diese Situation reproduzierbar: immer bei der Abfahrt, ab dem Punkt, wenn das Hinterrad blockiert, fangen die Skikes an zu flattern. Meine Frage: bin nur zu ungeschickt?? habe ich meine Reifen falsch eingebaut?? ist jemandem von Euch, dass auch schon mal passiert. Was kann ich tun?? Danke, Volker |
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Hallo Volker,
schwierig zu beurteilen, vielleicht ist es auch das (zu dem was von Thomas genannt wurde): 1. ist der Boden so weiche, dass durch das blockieren das Hinterrad in den Boden gräbt und es so zum schlingern kommt 2. steht das Gerät absolut senkrecht - wenn nicht ist ein wegrutschen auch eher gegeben |
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Hallo,
auf lockeren Untergründen blockieren die Hinterräder recht leicht. Dann gehen sie ins Gleiten über, und dass können sie seitwärts genauso gut wie in Rollrichtung. Nur die Vorderräder blockieren nicht und behalten einigermaßen ihre Seitenführungskraft. Wenn man verhindern will, dass die Hinterräder die Vorderräder überholen, muss man dagegenhalten (gleiten) oder die Bremse etwas lösen (rollen). Wenn Gleiten und Rollen an der Blockiergrenze wechseln, kann man das durchaus als Flattern empfinden. Manche Schotterabfahrten absolviere ich so stückweise quasi in Schneepflug-Technik... Grüße, Kai. |
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Hallo,
eine meiner Lieblingsübungen mit Kursteilnehmern ist das sensible Bremsen - will heissen - bei Abfahrten lasse ich die Bremse fast permanent schleifen, so dass ich jederzeit in der Lage bin "zu"zumachen. Mit diesem sensiblen Bremsen vermeide ich auch erst einmal ein Blockieren der Räder - auf losem Untergrund geschieht das natürlich schneller. Wichtig aber auch ist das beidbeinige - gleichmässige Bremsen - achte darauf, dass du nicht ein "Favoritenbein" hast, sondern das Bremsen auf beide Beine gleichmässig verteilst. Schon in den ersten Übungsreihen propagiere ich das sensible Bremsen - das HINEINFÜHLEN in die Bremse - ruckartiges oder appruptes Bremsen geht meist mit einem Kontrollverlust der Spur einher. Übe es in Ruhe bei seichten Abfahrten und steigere es, dann wirst du merken wie schnell man schnell wird und wie angenehm das "Schleifen"der Bremsen ist. Später wirst du es vielleicht nicht mehr benötigen, weil du ganz einfach ein GEFÜHL dafür bekommen hast. Gruss Conni
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www.biathlon24.de |
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Hallo,
bei Trainingseinheiten auf der Biathlonstrecke unter Flutlicht und auf glattem Asphalt ( entsteht bei Feuchtigkeit durch feine Algen und Moos ), ändere ich "Conni`s" propagierte Bremstechnik etwas ab. Da die Strecke Gefälle bis 12% aufweist, komme ich beidbeinig ins Schleudern. Ich "fühle" die Bremse einbeinig und wechsel kurz vorm "Abgang" schnell die Seite. Bei Nässe ist der Sprung zwischen Schleifen und Fest sehr kurz. Fazit: Viel viel Gefühl ! Gruß Uwe |
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