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Umfrageergebnis anzeigen: Wie siehts bei Dir mit "STÜRZEN" aus?
Noch nie gestürzt ! 4 11,76%
Nur leicht "gewackelt" ohne Sturz ! 10 29,41%
"Hingesetzt" ohne Verletzungen 16 47,06%
"Brez´n" mit leichten Wunden/Verletzungen 7 20,59%
"Kapitalbrez´n" - also schwere Stürze ! 2 5,88%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 34. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1 (permalink)  
Alt 19.06.2008, 08:33
Benutzerbild von viner1969
viner1969 viner1969 ist offline
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Cross-Skater
 
Registriert seit: 11.03.2008
Ort: Bad Vigaun
Beiträge: 44
Blinzeln UMFRAGE zum THEMA "STÜRZE"

Hallo Skiker,

nachdem ich in diversen Posts hier und auch in anderen Forum immer wieder davon lese:

Wie schauts aus mit dem STÜRZEN bei Euch?

Also abstimmen und kommentieren !
__________________
Schöne Grüße aus dem Salzburgerland

Mike

Geändert von viner1969 (19.06.2008 um 08:38 Uhr).
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  #2 (permalink)  
Alt 19.06.2008, 09:11
raindancer raindancer ist offline
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Dauergast im Cross-Skating Forum
 
Registriert seit: 22.06.2007
Beiträge: 259
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Hallo viner1969,

das finde ich ein interessantes Thema, ich bin wirklich auf die Antworten gespannt.
Ich selbst bin bei nunmehr knapp 2000 km auf Skikes insgesamt viermal umgekippt. Stürzen kann man es in keinem Fall nennen, denn ich habe nie auch nur eine Schürfwunde oder eine Verstauchung davongetragen, meist passierten die Wackler bei geringem Tempo. Besonders eindrucksvoll sah ich nach einem Stolperer aus, der mich seitlich in ein vom Regen aufgeweichtes Feld fallen ließ - immerhin konnte ich die zugehörige Pfütze umstolpern. In allen vier Fällen kam es zum Umkippen nicht so richtig beim Fahren, sondern eher beim Bremsen, Steckenbleiben im Morast oder Gras.
Ansonsten kommt es bei mir öfters mal zu "Wacklern", die ich aber durch mehr oder weniger akrobatische Manöver abfangen kann, es kam aber glücklicherweise noch nie zu einer gefährlichen Situation.
Mein Sohn, der inzwischen knapp 1000 km Skike-Er-Fahrung haben dürfte, hat auch ein paar kleine Stolperer und Umfaller gehabt, allerdings auch einen richtigen Sturz im Gelände auf Schotter, in dessen Verlauf er seinen einen Stock gleich in 5 Teile zerlegte und sein eines Knie ziemlich aufschrammte. Seither benutzt er konsequent Knieschützer...

Allen Skikern weiterhin unfallarmes Skiken - damit wir in den vollen Genuss der gesundheitlichen Vorteile dieser tollen Sportart kommen!

Sigrid
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  #3 (permalink)  
Alt 19.06.2008, 09:31
Benutzerbild von biathlon24
biathlon24 biathlon24 ist offline
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Dauergast im Cross-Skating Forum
 
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Beiträge: 375
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Hallo,

das Thema ist mehr als interessant und hängt natürlich an vielen Faktoren.
Mein Sturz war Gedankenlosigkeit und ZACK - STock eingfädelt und ab in die Wiese - aber das war es auch in 2 Jahren. Nicht , dass ich der Megatechniksuperfahrer bin - nein - aber ich achte zumindest auf den STockeinsatz (hinter der Ferse) - das ist schon einmal eine gute Geschichte.
Wackler - die habe ich auch ab und zu - je nach Intensität der Beinarbeit und des Abdrucks - aber da ich zu keiner Olympiade mehr will - ist es auch selten.
Auf jeden Fall habe ich Spass und den versuche ich auch den Teilnehmern zu vermitteln und so ein Kurs senkt das Sturzrisiko erheblich - man bekommt es erklärt - gezeigt und korrigiert. Das macht schon sehr viel aus.

Gruss

Conni
__________________
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Geändert von biathlon24 (19.06.2008 um 09:32 Uhr). Grund: mal wieder was vergessen
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  #4 (permalink)  
Alt 19.06.2008, 09:39
Benutzerbild von Frank Röder
Frank Röder Frank Röder ist offline
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Hallo Mike,

tolle Idee, diese Umfrage, aber sie beschäftigt sich mit der Schwere der Stürze, nicht aber mit der Häufigkeit. Ein schlimmer Sturz genügt ja meinstens , aber mancher hat häufger kleinste Schürzchen bei denen kaum Blut fließt - das wäre mir ehrlich gesagt lieber.
Jedefalls ist meine Sturzstatistik mit einem Sturz auf gut 8000 km für mich persönlich ganz akzeptabel.

Frank
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  #5 (permalink)  
Alt 19.06.2008, 17:25
Benutzerbild von Muck
Muck Muck ist offline
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Beiträge: 157
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Hi,

also gewackelt - das kommt auf meine Schuhwahl (bei Halben eher), meine Aufmerksamkeit und meine Fitness an. Kommt also vor, hat aber keine Auswirkungen, außer dass ich dann wieder etwas aufmerksamer dabei bin .

Mal hingesetzt ohne..., das passierte mir mal im letzten Spätsommer im Flachen auf Asphalt im Entpannt-Sport-Tempo (? km/h), als mich ein Reifenplatzer mehr geräuschmäßig erschreckte, ich nicht mehr kontrolliert bremsen konnte, abdriftete und mich dann auf den Hosenboden sitzend im flämischen weichen Gras wiederfand. Sah bestimmt lustig aus, mußte auch lachen - aber die nachfolgenden Inliner-Anfänger dachten dann wohl gleich, das wäre nichts für sie - schlechte Werbung - Pech!

Gut, und die abgefangenen Anfängerstolperer zähle ich jetzt hier nicht mit...

Gruß Muck
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  #6 (permalink)  
Alt 19.06.2008, 22:02
Benutzerbild von Frank Röder
Frank Röder Frank Röder ist offline
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Beiträge: 789
Rotes Gesicht Doch noch einer und doch keiner...

Mannomann, ich weiß nicht ob ich heute nur Glück gehabt habe, ob meine Skikeerfahrung unterbusst ihren Teil dazu beitrug oder ob mich sogar meine "Djangoletten" vor einem kapitalen Sturz gerettet haben. Ich würde sagen, wenn einer der drei Faktoren heute gefehlt hätte, mich hätte es krankenhausreif zerbröselt.
1. Glück war sicher dabei, denn bewusste Bewegungen habe ich bei diesem Beinahesturz eigentlich nicht direkt machen können.
2. Ohne etwas Erfahrung auf den Skikes hätte es wohl auch nicht hingehauen.
3. Meine Wildwest-Schühchen haben mich trotz spektakulärer pistenclownmäßiger Trickski-Einlagen auf den Geräten gehalten. Von Trickski habe ich überhaupt keine Ahnung.
Ich bin früher schon ohne meine "Sporen" an den Schuhen in weiche Löcher gefahren und abrupt stecken geblieben und trotz extrem fest geklemter Fersenschalen, bin ich aus den Schalen gerutsch. Die Klettbänder waren danch übrigens offen! Daran konnte ich sehen, welche Kräfte gewirkt hatten (es zieht einem regelrecht die Schuhe aus).

Okay, beser von Anfang an.
Tolles Wetter heute abend, menschenleere Straßen (glaube irgendwo wurde wohl Fußball gespielt) und es gab noch einige weiße Flecken auf dem Routenplan für die bevorstehende Gerauer 50 km-Tour.
Also nix wie raus und die "Nordschleife" der Tour austesten. Schöner Gegenwind auf den ersten 6 km. Wie erhalte ich gleichmäßgeren Schub? Die Frage stellen sich wohl alle Sportler in ihrer Sporart. Ich teste zwei alternative Techniken. Eine ist albern bis lustig und sehr schwer - vergisses Frank! Die andere fühlt sich komisch an und sieht sicher auch so aus. Oh Wunder, es schient etwas zu bringen, mein GPS belügt mich nicht (fast nie/nicht immer -zutreffendes ankreuzen). Okay, fühlt sich auch schneller an, aber hat seine Tücken. Es folgt der Test dieser Technik bei km 7 auf Schotter. Geht auch...bis auf: Wenn Glitsch, Schotter und schlecht koordinierte Armarbeit zusammen kommen und man so blöd ist auf das GPS zu schauen, das geht nicht zwangsläufig gut. Fast 21 km/h bringt also doch was, jaaa und zwar Spaß für den Zuschauer!
Jedenfalls stießen die Skikes hart aneinander und der Kurs der Skikes ging spontan 30 ° nach rechts. Meine Masse wollte geradeaus, ich hatte aber volle Last auf dem linken Skike, Schräglage nach links vorn und die Beine über Kreuz. Das war's dann wohl? Neeee, ich bekomme mein rechtes Bein frei mache einen Riesenschritt nach links vor, komme wieder ins Gleichgewicht, doch der Glitsch, ließ mich weiter "piouettieren" nach links. Also großer Ausfallschritt nach links hinten mit dem linken Bein, inzwischen stand ich quer zur Fahrtrichtung und rotierte weiter. Ich bekomme überraschend alle vier Räder auf den glitschigen Schotterboden. Mist, ich rolle plötzlich rückwärts! Bloß nicht bremsen, mein Tempo war bisher kaum geringer geworden. In einer Art Slalom eierte ich rückwärts weiter. Ohne große Rückwärtsfahrroutine auf Schotter spürte ich so was wie verhaltene Panik. Dann kippte ich nach hinten, aber knalle einen Stock so hart in den Boden (war nicht geplant) dass ich wieder in Fahrtrichtung rotierte und mit einem spagatbreiten Seitschritt zum Stilltand komme. Dann fiel ich im Stand um, vor Lachen und weil mein linkes Bein etwas schotterte vom Aufprall.
Männo, wenn so was passiert, sieht es keiner!!!
Ich hätte jedem Zuschauer einen dicken Lacher gegönnt. Der Bremsweg meiner Pistenclown-Einlage war gute 12 Meter. Es bleib mir also unterwegs genug Zeit zum staunen.
Was lerne ich daraus? Techniken die man erst vor eingen Minuten entdeckt hat, vielleicht nicht gerade auf widrigestem Untergrund austesten. Werd's mir merken.
Das war der lustige Teil. Beim Weiterfahren glaubte ich fest daran, dass ich durch das heftige "Aufstampfen" den Skike verbogen hätte, war aber nicht der Fall, nur meine Motorik hatte etwas gelitten. Ich konnte den linke Skike nicht mehr richtig gerade halten. Erstaunlich, wie das Nervensystem geschockt werden kann. Die Skikes hatten sich noch nicht einmal verstellt!!!
Aber noch mehr asl mein Bein war geschockt. Km 12,5: Ein schmaler Weg erfordert 20 m Doppelstockschub bergauf. Ups, ein deutliches Knistern aus dem linken Stock! Ich wusste, dass jetzt die Tage für das Carbonrohrwerk gezählt waren. Na ja würde schon noch halten bis nach Hause. Denkste, nach 500 m explosionsartiger Stockbruch 70 cm oberhalb der Spitze und sogar ohne besonderen Krafteinsatz - zum Glück. 13 km nach Hause würden auch mit einem Stock gehen. Die "Nordschleife" der geplanten Tour muss dann wohl später erkundet werden.
Wer vorhat, wie ich, durch einstecken eines passenden Astes einen Carbonstock notzureparieren, kann es gleich lassen. Das Material war aufgesplisst und riss sofort ein, wenn man etwas hineinsteckte. Die Mühe kann man sich also sparen.
Dann besser auf einer weniger crossigen Strecke zurück. Die Technik mit nur einem Stock ist ungewohnt, aber geht ganz gut. Dann bei km 15,5 ein gefürchtetes Geräusch - pftpftpftpft - klarer Fall ein Platter. Ja suppper, was' ne Tour! Erst die Kaspereinlage, danach den Stock genyncht und dann noch das.
Nach Murphy blüht mir jetzt jahrelanges Glück, oder wie war das noch? Nein, er hat noch eine Chance, ich habe den Achsenschlüssel vergessen!? Puh, doch nicht. Also Reifen wechseln, dabei zwei Dutzend Stechmücken füttern und mit völlig aufgebrauchtem Pech nach Hause rollen.
Das war's dann, ein interessante 27 km-Tour.

Bis bald,
Frank
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Geändert von Frank Röder (19.06.2008 um 23:44 Uhr).
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  #7 (permalink)  
Alt 19.06.2008, 22:42
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owedwel owedwel ist offline
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Standard Und das Dir...

Hallo Frank,
interessanter ud unterhaltsamer Beitrag! Zeigt allen, das sowas auch nem Profi passieren kann, und dass man dazu steht!!! Ein echter Sportsmann eben...Was kann man daraus lernen? Mückenspray immer mit dabei haben? Oder einen Ersatzstock? Und was ist, wenn der "Problembär" aus Bayern plötzlich auftaucht?
-Allgemein gefragt (hat ja auch Klaus 59 schon ausführlich beshrieben) - was sollte bei einer Tour über 20 Km generell dabei sein ?
LG Olaf
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  #8 (permalink)  
Alt 20.06.2008, 11:27
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viner1969 viner1969 ist offline
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..also, der Bericht ist "Comedy at it´s best" ...

Ich hab beim Lesen anfangs geschmunzelt und zum Schluß hin laut aufgelacht (Kollegen waren etwas irritiert), weil ich es mir bildlich vorgestellt habe und wie Du richtig bemerkt hast, wenn das jemand gesehen hätte und dieser jemand wäre ich gewesen ich glaub ich hätt mir in die Hose... Nein, ernsthaft: wenn jemand so Figuren reißt egal auf welchen Sportgeräten immer - wenn nix passiert muß und darf man herzhaft darüber lachen und sollte es auch den anderen gönnen !

Super Frank, echt super - wer noch so Story hat - rein hier damit !
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Schöne Grüße aus dem Salzburgerland

Mike
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  #9 (permalink)  
Alt 20.06.2008, 15:57
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Frank Röder Frank Röder ist offline
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Freut mich wenn's gefallen hat. Zu irgend etwa musste das ja gut sein.
Jetzt muss ich mich anstrengen das noch zu toppen.

Frank
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  #10 (permalink)  
Alt 20.06.2008, 22:12
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Klaus59 Klaus59 ist offline
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Beiträge: 346
Frage

Zitat:
Zitat von Frank Röder Beitrag anzeigen
...Schöner Gegenwind auf den ersten 6 km.
...Wie erhalte ich gleichmäßgeren Schub?
...Ich teste zwei alternative Techniken.
Hallo Frank,

beschreibe doch bitte mal die 2 Techniken genau.

PS :
In der Abstimmung bin ich der " Eine ".
Bericht dazu folgt noch.
__________________
Freundliche Grüße
Klaus

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