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  #1 (permalink)  
Alt 17.05.2008, 21:08
Benutzerbild von Klaus59
Klaus59 Klaus59 ist offline
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Dauergast im Cross-Skating Forum
 
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Ausrufezeichen Stürze lassen sich nicht immer vermeiden !

Jedenfalls dann nicht, wenn bestimmte Umstände zusammentreffen.

1. Beispiel :
Auf einem unebenen Waldweg im Stand ein paar Leuten die Skikes erklärt.
Plötzlich rollten die Skikes nach vorne weg und ich flog urplötzlich auf den Rücken.

Absolut keine Chance, daß zu vermeiden.
Abgefangen habe ich den Sturz mit dem Ellbogen ( kein Problem, da ich IMMER Ellbogenschützer trage ) und der Trinkrucksack mit rund 1 1/2 Litern wirkte wie ein Airbag.

2. Beispiel :
Anskiken am Berg bei rund 10 % Steigung auf rauen Asphalt.
Nach dem 2. Schritt blieb der rechte Skike schlagartig im rauen Asphalt hängen.
Voraussetzung war, daß beide Räder in einer Vertiefung zum Stehen kamen.
Diesen " Umstand " kann man nicht erkennen !!!
Der Asphalt war auch nicht sonderlich rau, es hat aber gereicht.
Asphalt.jpg
Auf Grund der Steigung war mein Kinn fast auf der Brust, dazu ein super Stockschub und ein skiken im großen Winkel !

Alles weitere erfolgte blitzartig und der mit fast 2 Litern gefüllt Trinkrucksack gab den Rest-Schub.

Mein Helm hat Schlimmes verhindert.
Jedoch ist ein Stück Material heraus gebrochen, das Sonnenschild flog ab, Handschuhe und Knieschützer haben mich gut geschützt.
Sturz.jpg
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Freundliche Grüße
Klaus

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  #2 (permalink)  
Alt 14.08.2008, 00:18
Benutzerbild von Klaus59
Klaus59 Klaus59 ist offline
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Dauergast im Cross-Skating Forum
 
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Ausrufezeichen Mit dem Stock hängen geblieben....

sah dann mein Daumen so aus :
Daumen.jpg

Natürlich nach einem super leichten Abstützen mit der in der Stockschlaufe fest hängenden Hand und abgestreckten Daumen, da irgendwann der Absatnd zwischen weiter rollenden Skikes und meinem Arm zu groß wurde....

Ursache war ein Holz-Bohlenbelag über eine Brücke mit ca. 1 cm breiten Spalten.

Obwohl ich darauf vorbereitet war, die Stöcke in einem ganz spitzen Winkel, fast in der Hocke aufgesetzt habe.

Fazit :
Bei jeglichen Holzbelag mit Fugen oder Spalten generell auf den Stockeinsatz verzichten - auch bei schneller Fahrt.

Ausnahme, man setzt die Stöcke im Stand auf den Holzbohlen auf und schiebt sich so Stück für Stück weiter >>> nächster Stockeinsatz erst wieder im Stand !

PS :
Ohne Handschuh wäre ggf. noch eine Hautverletzung dazu gekommen.
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Klaus

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  #3 (permalink)  
Alt 14.08.2008, 09:05
Kölner Kölner ist offline
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Zitat:
Zitat von Klaus59 Beitrag anzeigen
Auf einem unebenen Waldweg im Stand ein paar Leuten die Skikes erklärt.
Plötzlich rollten die Skikes nach vorne weg und ich flog urplötzlich auf den Rücken.

Absolut keine Chance, daß zu vermeiden.

Füße in T-Stellung, also die Ferse des einen (bzw. den hinteren Reifen des einen Skikes) mittig an die Innenseite des anderen. Dann stehst Du automatisch auf der Bremse, jedenfalls dann, wenn die Bremsbleche in der nahesten Stellung zum Reifen montiert sind.
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Christoph
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  #4 (permalink)  
Alt 14.08.2008, 09:16
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biathlon24 biathlon24 ist offline
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Oder obwohl ich da sehr viel Wert darauf lege bei meinen Kursen.
Stocktechnik :
Einsetzen der STöcke auf Höhe des Hinterrades.

Aber wenn man so völlige gedankenverloren und entspannt dahinrollt - die Stöcke sich zwischen den Beinen wiederfinden und man eine gepflegte Rolle vorwärts in die Wiese macht (Gott sei Dank Wiese) - den ersten Blick nach vorn mit der Frage :

WER HATS GESEHEN

das hätte ich gerne auf Video - besseres Beispiel für Blödheit gibts ja nicht - aber - hächelt nicht - wer frei von solchen Erlebnissen ist - der werfe den ersten STein - nach Dortmund - ja ja.

Conni
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  #5 (permalink)  
Alt 14.08.2008, 21:46
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Skikebärchen Skikebärchen ist offline
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Hallo Klaus!
Ne Hautverletzung ist mir passiert!
War im Einsteigerkurs vor zwei Wochen.
Es kam ein Auto auf mich zu, und ich wurde Nervös.Hab mich irgenwie verhaspelt und lag dann auf dem Boden.
Dabei stütze ich mich mit den Handrücken ab,ist alles noch nicht schlimm, hatte ja Handschuhe an.
Nur waren es Radlerhandschuhe, und alles was nicht bedeckt war war abgeschürft.
Mein Trainer war glaub ich mal blasser als ich
Fahre nun nur noch mit ganzen Handschuhen.
Grüßle Uli
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  #6 (permalink)  
Alt 15.08.2008, 13:03
Benutzerbild von Klaus59
Klaus59 Klaus59 ist offline
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Daumen hoch

Zitat:
Zitat von Skikebärchen Beitrag anzeigen
...Fahre nun nur noch mit ganzen Handschuhen.
Hallo Uli,

mein Anliegen ist es mit diesem Thread darauf aufmerksam zu machen, daß man :

1. vorher darüber nachdenkt, was und wie am Körper geschützt werden muß.
und
2. Das es immer Unfälle gibt, die eben nicht zu vermeiden sind, auch nicht mit der besten Vorbereitung.

Interessant dabei ist für mich dabei immer wieder, daß man mehr Zeit dafür aufwendet, um zu erklären oder sich zu bestätigen, warum man es eben trotzdem nicht macht, z.B. Helm drückt, man schwitzt unter dem Knieschützer usw.

Mir ist dabei schon klar, das es den ultimativen Schutz nie geben wird.
Jedoch lassen sich gerade beim Skiken die Problemzonen ganz klar definieren und dafür bietet die Industrie / der Handel viele Möglichkeiten an.

Für den einen mag eine Hautabschürfung noch akzeptabel sein, ein Knochen- oder Schädelbruch ist es garantiert nicht mehr.

Damit will ich keinen Angst machen oder die Freude am Skiken verderben und jeder ist alt genug, das für sich zu entscheiden.

Jedoch kann man einiges tun, um den Schaden am eigen Körper klein zu halten.
__________________
Freundliche Grüße
Klaus

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  #7 (permalink)  
Alt 15.08.2008, 14:25
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aargoviaskiker aargoviaskiker ist offline
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Hallo zusammen,

ich kann dem Titel des Threads voll zustimmen:

...Stürze lasse sich wirklich nicht immer vermeiden!!!

Das wurde mir vor 3 Wochen auch bewusst,

war erst 10 Minuten unterwegs auf einem Landwirtschaftsweg mit Kiesbelag. Geschwindigkeit relativ langsam, da gerade in einer kleinen Rechtskurve und vor einem beginnenden kurzen Anstieg.

Die Strecke kenne ich gut, muss ich noch erwähnen.

Dann, plötzlich ein Knall und ich liege auf der Nase oder besser gesagt auf dem Kopf.

Noch heute weiss ich nicht, was genau passiert ist.

Es muss irgend ein Stein das rechte vordere Rad blockiert haben. Jedenfalls war nach einer Schadensbegutachtung zu Hause eines der vorderen Radlager hinüber, es liess sich kaum mehr drehen!

Jedenfalls tauchte ich durch den abrupten Stopp wie ein Pfeil mit dem Kopf in den Boden. Ich hatte dann an der Stirne, Nase, linker Unterarm, rechtes Knie und rechte Hüfte Schürfungen und Prellungen. Durch den Aufprall auf dem Boden wurden mein Hals und die Schultern gestaucht.

An diesemTag war ich wegen der Hitze mal ohne Knie- und Ellenbogenschoner unterwegs!! Glücklicherweise trug ich den Helm, denn der wies einige Tiefe Dellen auf. Ohne ihn hätte mein Schädelknochen den Sturz auffangen müssen, und ich möchte mir nicht vorstellen wie das geendet hätte!

Das Ganze hat mich wieder mal auf den Boden der Realität geholt. Es passiert eben genau dort, wo man mit Ausreden wie: 'Ist ja nur eine kurze einfach Strecke' oder 'es ist heiss' usw. sich einzureden versucht, dass nichts oder nur wenig passieren kann. Leider ist es so, dass es schon Tetraplegiker gab, weil sie im Stehen umfielen.

Man kann nicht alles verhindern, aber einiges dazu tun, dass die Folgen nicht so gravierend sind. Ich bin mittlerweilen wieder unterwegs (mit allen Schützen). Ab und zu spüre ich noch meine Halswirbel.

Eine unfallfreie Zeit.

Gruss Thomas
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... in dubio pro reo.
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  #8 (permalink)  
Alt 15.08.2008, 16:01
Benutzerbild von Frank Röder
Frank Röder Frank Röder ist offline
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Hallo Thomas,

ich hoffe, du erholst dich weiterhin.
Dein Beitrag ist sehr wichtig für uns alle.
Plötzliche Radblockaden können durch "Gegenstäde" (in der Regel Steine oder Äste) sehr plötzlich auftreten. Wir hatten kürzlich auf einer längeren Tour in der Gruppe mehrere Stürze, weil genau passendes keilförmiges Gestein, zu jener Vorderradblockade führte. Ich war zwar an diesem Tag Inhaber des Blockaderekords mit drei unfreiwilligen Vollbremsungen, blieb aber auf den Skikes, weil ich prophylaktisch mein Gewicht fast ständig sehr weit nach hinten verlagere (geht nur mit Rückfallbremse). Das gibt in solchen Fällen mehr Standfestigkeit und Reaktionszeit. Sollte auf Aspahlt das Vorderrad plötzlich blockieren dürfte man trotzdem (in der Tat) aufgeschmissen sein.
In deinem Fall, bei einem Lagerdefekt, kann die Bremswirkung extrem sein. Ein Festfressen der Lager ist es oft gar nicht mal, das geschieht meist über mehrere Sekunden. Wahrscheinlich hat sich bei dir der Kugelkäfig im Lager aufgelöst und "unter die Kugeln gemischt", das Rad blockiert dann oft richtig satt. Mir ist das kürzlich im Hinterrad auf Aspahlt passiert, das Rad ist aber nur fast blockiert. Es war dann nur eine unfreiwillige, aber harmlose Normalbremsung. Das Lager war aber kein Skike-Originallager und ich habe sträflicher Weise schon seit 150 km ein elendes Quietschen ignoriert, Na ja, Öl tut oft gut, aber ich wollte halt sehen was passiert.
Eine Bitte an alle: Wenn ein Vorderradlager quietscht, sofort austauschen oder kotrollieren lassen, sonst passiert euch vielleicht das, was Thomas passiert ist. Nur Hinterradblockaden sind halbwegs lustig.

Gute Besserung!
Frank
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  #9 (permalink)  
Alt 15.08.2008, 18:00
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Muck Muck ist offline
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Zitat:
Zitat von Frank Röder Beitrag anzeigen
Wir hatten kürzlich auf einer längeren Tour in der Gruppe mehrere Stürze, weil genau passendes keilförmiges Gestein, zu jener Vorderradblockade führte.
Diese bösartigen, keilförmigen Gebilde tummeln sich auch hier im Grunewald herum und verursachen einen Totalstopp im VR: Vor 2 1/2 Wochen habe ich - so schnell konnte ich gar nicht denken, geschweige denn reagieren - ein klein bißchen linkes Knie im Wald gelassen. Interessanterweise - ich bin wohl noch nach vorne gestolpert - haben meine nicht-behandschuhten Hände, nackigen Unterarme, schonerfreien Ellenbogen, NICHTS abbekommen an Schürfwunden o.ä.

Ich behaupte mal, dass man je nach sportlicher Vorerfahrung "geschickt" und "ungeschickt" fallen/stürzen kann. Beim Handball lernt man das in der Regel schnell, geschickt zu fallen. Und was man als Kind/Jugendliche(r) gelernt hat, daran scheint sich der Körper, das Hirn gut zu erinnern. Motorik früh geschult - da hat man im Alter auch noch was von.

Gruß Muck
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  #10 (permalink)  
Alt 15.08.2008, 19:50
Kölner Kölner ist offline
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Registriert seit: 04.08.2008
Beiträge: 21
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Habe bisher noch keine richtigen Stürze erlebt, nur 2 oder 3 Stolperer.

Wie sieht das eigentlich mit den Stöcken mit Handschlaufe bei einem Sturz auf. Davor habe ich eigentlich die meisten Sorgen bei einem Sturz: dadurch, daß man auf die Stöcke fällt, sich Verletzungen an Handgelenk oder Rippe o.ä. hinzuziehen.
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Christoph
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