Zitat:
Zitat von Mirko Fuchs
zum Nordic Walking :
... der Arm pendelt leicht angebeugt seitlich am Körper.
... einen verstärkten Schub nach vorne erzeugen.
... Dies geht nur mit dem langen Arm, da Du Dich ansonsten nach oben drückst
... Automatisch wird dann durch den verstärkten Schub der Schritt länger
zum Skiken :
... Da beim Skaten die Zielsetzung die gleiche ist, Schub nach vorne...
... Beim Rollen kann ich auch gemütlich weit und lange mit sehr langen Stöcken ausschwingen, da die Gleit / Rollphase praktisch beliebig ausgedehnt werden kann, dadurch kommt auch das Gefühl des gemütlichen Fahrens im aeroben Bereich mit langen Stöcken auf.
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Hallo Mirko,
ich habe versucht, ein paar wesentliche Unterschiede heraus zu stellen, an denen deutlich wird, daß der Bewegungsablauf des Nordic Walkings mit der des Skikens bzw. Ski-Skatings
überhaupt nicht vergleichbar ist.
Ich habe heute verstärkt auf meinen Stockeinsatz geachtet, doch die Beschreibung aus der Selbstbeobachtung ist wohl nicht so einfach.
Vorweg so viel, das Gefühl des gemütlichen Fahrens im aeroben Bereich mit langen Stöcken kommt auch schon
mit kurzen Schüben bzw.
kurzer Rollphase ( sogar im Trampelschritt auf engen Passagen ) auf.
Der wichtigste Unterschied ist ja der, daß man sich beim Skiken ja schon in einer vom Stockeinsatz unabhängigen Vorwärtsbewegung befindet.
Dann muß man beim Aufsatzwinkel auch darauf achten, daß der Stock nicht wegrutscht.
Daher werden auch sehr steile Aufsatzwinkel immer noch eine Vorwärtsbewegung nach sich ziehen.
Also, überhaupt nicht zu vergleichen mit normalen Nordic Walking.
Noch mal etwas zu meiner Stock-Technik :
- In der Anfangsphase befinden sich die Stockgriffe IMMER in Höhe meiner Augen / Stirn und nur ca. 10 ... 20 cm weg vom Kopf - egal, ob ich schnell oder langsam unterwegs bin.
- Dabei sind die Arme bis zur letzten Abdruckphase IMMER angewinkelt !
- In der 1:1 Technik auf der Geraden bzw. in leichter Steigung 2 ... 3 % setze ich die Stockspitzen bis 20 cm hinter dem Skike auf.
- Ich arbeite also aus einer sehr hohen Stockposition heraus und das ist überhaupt nicht anstrengend

, jedenfalls weniger, als mit meinen zuvor verwendeten 160 cm Stöcken.
Hätte ich das nicht per Zufall bei einem Stocktest erkannt,
ich hätte es auch nicht geglaubt.
Jedenfalls sagt mir das so viel, man sollte selbst den für sich besten Bewegungsablauf finden und sich nicht nur auf die Aussagen anderer verlassen, oder auf das, was gerne publiziert wird.