Nordic Cross-Skating Forum - Skike - Powerslide  
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Alt 16.10.2007, 15:02
Benutzerbild von Frank Röder
Frank Röder Frank Röder ist offline
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Hallo Steph,

je stimmt absolut, eine Formel ist zunächst sinnvoll beim ersten Stockkauf, damit man nicht völlig daneben liegt. Und natürlich bei Kursen, damit die Stöcke sinnvoll auf die Teilnehmer "verteilt" bzw. eingestellt werden.
Bei Skike-Neulingen gebe ich auch lieber Stöcke aus, die bei etwa Körpergröße x 0,85 oder etwas kürzer liegen. Die Präzision beim Einsatz muss erlernt werden und das ist mit "passenden" oder "zu langen" Stöcken sehr schwer.

Ein nette Übung für alle die glauben bereits einen präzisen Stöckeinsatz zu haben:
Versucht mal beim normalen Tempo mit dem Stock ein Blatt zu treffen das neben den Skikes vorbeisaust. Ich dachte, mein Stockeinsatz sei ziemlich präzise, aber als ich dann nur jedes fünfte bei zehnte Blatt aufspießen konnte, war ich mäßig frustriert. Präzise würde ich das noch nicht nennen.
Oder sagen wir es einmal so: Wer schon einigermaßen gut ist, würde wenigstens einen Kucheteller treffen. Und der Rest? Einen Pizzateller? Vieleicht sogar ein Backblech? Oh je, oh je. Da heißt es üben, üben, üben. Das gilt aber auch für mich.

Frank
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  #12 (permalink)  
Alt 24.10.2007, 10:44
Benutzerbild von Klaus59
Klaus59 Klaus59 ist offline
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Ausrufezeichen Eure Shop-Infos zu Skating-Stöcken und Stocklängen

... kann ich so leider nicht bestätigen....

Hallo Frank,

nachdem ich mich nun auch mal im X-Skating Shop umgesehen habe, fiel mir Eure Info zur Stocklänge auf, die ich so leider nicht bestätigen kann :

Tendenziell noch etwas längere Stöcke fahren kann wer

* viel Kraft in den Armen hat
* bewegliche Schultergelenke hat
* schneller fährt
* einen aufrechteren Cross-Skating-Stil bevorzugt
* längere Erfahrung und damit einen präziseren Stockeinsatz hat
* häufiger in nur leichtem Gelände oder auf der Straße unterwegs ist
* einen etwas besseren Wirkungsgrad der Arme und eine noch höhere Gesamtbelastung (Puls) anstrebt

Im Einzelnen ist bei mir das ganze Gegenteil der Fall :
* viel Kraft in den Armen hat >>> ich verfüge über ganz normale Armkraft
* schneller fährt >>> ich fahre immer angepaßt, egal mit welcher Stocklänge
* häufiger in nur leichtem Gelände oder auf der Straße unterwegs ist >>> gerade im unwegsamen Gelände oder bei extremen Steigungen machen sich die längeren Stöcke besonders gut
* einen etwas besseren Wirkungsgrad der Arme und eine noch höhere Gesamtbelastung (Puls) anstrebt >>> stimmt, der Wirkungsgrad ist um Klassen besser, aber ganz im Gegenteil, mit einem niedrigeren Puls und auch mit einem niedrigeren Kalorienverbrauch pro Stunde.

Da ich ja meinen Puls unter " besonderer Beobachtung " haben muß, verfüge ich da über aussagekräftige Daten :

- Mein Trainingspuls ( mittlerer Puls ) liegt jetzt nur noch zwischen 68 ... 76 % vom MHR.
- Mein Kalorienverbrauch pro Stunde liegt im Mittel nur noch bei 620 ... 680 kcal.
- Bis zu meinen Maximalpuls ( derzeit 161 ) skike ich generell nicht mehr, da mir dann sofort schwindelig wird ( Blutdruck wird medikamentös eingestellt ).
Wenn überhaupt komme ich kurzzeitig mal auf 157 !
- Selbst die extremsten Steigungen versuche ich mit einem Maximalpuls von 143 = 89 % vom MHR und das über einen längeren Zeitraum zu skiken.

Meine Strecken kennst Du von den Bildern hier.
Sie sind mindestens 18 km und in der Regel bis 26 km lang.
Mit Geländeanteil komme ich dabei auf einen Schnitt von 11,5 km/h und mit überwiegend Asphalt auf 12,4 km/h.

Seit März sind bis jetzt 1.329 km zusammengekommen ( inkl. einer verletzungsbedingten Pause vom 18.06. bis 04.08.2007 ).


Also, meine Erfahrungen sehen kurz zusammengefasst so aus, mit längeren Stöcken skikt es sich für mich viel viel besser und entspannter.
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Freundliche Grüße
Klaus

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  #13 (permalink)  
Alt 24.10.2007, 11:28
detlef detlef ist offline
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...ich wundere mich über die "Stocklängendiskussion" der Profis:
habe einen Schnupperkurs gemacht und da war die Stocklänge:
Org.-Ton: "Genau auf Schulterhöhe einstellen - basta!" (Ende des Zitats).
Naja, der absolute Neuling merkt vermutlich kaum einen Unterschied aber es wurde tatsächlich auf die korrekte Höheneinstellung der Variostöcke geachtet.
Da ich ja noch vor dem Kauf der Ausrüstung stehe und auf professionelle Hilfe hier bei uns nicht hoffen kann: Soll ich für den Anfang Variostöcke kaufen und in der Länge experimentieren oder eine feste Länge (z.B. nach der angegebenen Formel berchnet - bin 1,80m groß)???
Was würdet Ihr denn raten?
fragt
Detlef
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  #14 (permalink)  
Alt 24.10.2007, 12:21
Benutzerbild von Klaus59
Klaus59 Klaus59 ist offline
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Reden Du mußt Dich nicht wundern...

Zitat:
Zitat von detlef Beitrag anzeigen
...ich wundere mich über die "Stocklängendiskussion" der Profis
Hallo Detlef,

mehr durch Zufall habe ich ja das mal probiert und durfte feststellen, daß all das was ich bisher über die Stocklänge gelesen habe, für mich NICHT stimmt !

Egal, wer oder welcher Stockhersteller dazu was geschrieben hat.

Ein Satz ist mir noch besonders in Erinnerung :

" In der Praxis stimmt die Länge der Stöcke, wenn OHNE Skates ( Inlineskater sind gemeint ) der Schlaufenaustritt auf Nasenspitzen-Höhe ist ".

Selbst das trifft bei mir nicht zu, denn mit Skikes sind meine Stöcke immer noch 5 cm länger, als meine Nasenspitze hoch ist.

Also, vergiß das alles und probiere es selbst aus.

Und, verstellbare Stöcke braucht man auch nicht.
Das klappt alles bestens mit einer Länge.

PS :
Längere Stöcke, wie 180 cm gibt es nicht.
Sonst würde ich ggf. noch längere fahren......
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Freundliche Grüße
Klaus

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  #15 (permalink)  
Alt 24.10.2007, 14:37
raindancer raindancer ist offline
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Hallo Detlef,

hätte ich meine Erfahrungen aus diesem Jahr verfügbar und müsste neu anfangen, würde ich mir entweder lange Stöcke (ggf. zum Absägen) oder Vario-Stöcke kaufen.
Ich bin 1,77 m groß und habe im Februar mit 160-er Stöcken angefangen. Nach zwei Monaten probierte ich die 167,5-er Stöcke eines Bekannten aus und fand diese sehr viel angenehmer, zumal sie auch eine Kombispitze hatten (Exel-Stöcke mit Gummi"spitze", aus der eine Stahlspitze herausragt - setzt sanfter auf, weil das Gummi den ersten Schlag abfängt, die Stahlspitze aber für guten Griff sorgt). So kaufte ich mir auch solche Stöcke, und zwar auch in dieser Länge. Inzwischen bin ich von diesen gar nicht mehr so überzeugt, weil mir die Handschlaufen unangenehm sind, was ich aber erst nach längerem Fahren merke (eine Stunde und mehr). Aus diesem Grund probierte ich nun beim Skike-Treff zwei weitere Stockpaare anderer Teilnehmer, eins in 170 (bei dem ich von der Länge her kaum einen Unterschied spürte), eins in 175, was mir deutlich angenehmer erschien als meine 167,5-er Stöcke.
Fazit: Mein Mann wartet sehnlich auf die angekündigten Skike-Stöcke, die ja längenverstellbar sein sollen oder zumindest bis 185 verfügbar (er ist 1,90 m groß). Auch ich werde diese dann ausprobieren und sehen, was für mich wirklich die richtige Länge ist. Ich habe ganz bestimmt keine besonders ausgeprägte Armmuskulatur und zähle mich auch nicht gerade zu den sportlichen Skikern, trotzdem scheint mir eine Länge nahe an der Körpergröße für mich am angenehmsten zu sein. Insofern scheint die Tendenz zu langen Stöcken bei mir genauso zu sein wie bei Dir, Klaus.
Außer der Länge ist aber auch, wie gesagt, die Handschlaufenführung ganz wichtig. Bei mir drückt der eine "Zweig" der Schlaufe genau auf die Daumensehne, so dass diese dann schmerzt. Außerdem drückt das Austrittsloch der Schlaufe auch in diese Gegend, deshalb hatte ich schon Blasen. Beim Abstoßen mit den Stöcken wirken doch ganz ordentliche Kräfte, deshalb ist es wichtig, dass die Schlaufen diese Kräfte möglichst gut auf die Hand verteilen - am besten an Stellen, die nicht zur Überlastung tendieren wie dem Handballen.
Optimal wäre natürlich Ausprobieren unter Belastung, aber wenn das nicht geht, musst Du ausgiebig testen!
Viel Erfolg beim Stockkauf!
Sigrid
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  #16 (permalink)  
Alt 24.10.2007, 15:26
Holger Holger ist offline
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Hallo Skiker!

Demnächst werde ich auch umrüsten von 165cm auf 175cm , hier im Flachland komme ich mit langen Stöcken bestens klar, Berge sind noch nicht im Programm. Den Waffenschein werde ich mir wohl selbst ausstellen, die Oberkörpermuskulatur kommt langsam auch immer besser, dank Cross-Training mit neuem Kajak.

beste Grüße
Holger


Zitat:
Zitat von Skike-Steph Beitrag anzeigen
Lange Stöcke bis 1.0 mal Körpergrösse:
1.0 werde ich demnächst auch mal ausprobieren. Könnte mir die Aussage von Klaus gut vorstellen. Vermutlich brauchts dazu perfekte Stockführung - ein Gelände für Kämpfernatur (Geschwindigkeit zwischen 8-15 km/h) - starke Oberkörpermuskulatur - gutes Differenzierungsvermögen - und sicher auch einen Waffenschein.

Schlussendlich ist aber in der Verbesserung des Laufstils und Kondition meistens mehr zu holen als in der Materialverbesserung.
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  #17 (permalink)  
Alt 24.10.2007, 17:33
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Klaus59 Klaus59 ist offline
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Ausrufezeichen Stimmt, die Art der Schlaufe ist sehr wichtig.

Zitat:
Zitat von raindancer Beitrag anzeigen
.....Außer der Länge ist aber auch, wie gesagt, die Handschlaufenführung ganz wichtig.
Hallo Sigrid,

ich weiß jetzt nicht, ob ich das hier schon mal irgendwann geschrieben habe, für mich sind die Salomon-Lizenz Schlaufen die Besten.

Exel hat die nicht, aber die Leki-Schlaufe ist nach diesem Prinzip aufgebaut.

Bei den Skike-Stöcken wäre ich da sehr vorsichtig.
Das ist auf alle Fälle keine Salomon-Lizenz und gefällt mir nach dem Bild überhaupt nicht.

Bevor ich mir, egal welchen Stock kaufe, ich teste das vorher und zwar alles, den Stock, die Schlaufe und auch die Spitze.
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Freundliche Grüße
Klaus

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  #18 (permalink)  
Alt 24.10.2007, 22:03
raindancer raindancer ist offline
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Hallo Klaus,

danke für Deinen Hinweis bezüglich vernünftigen Schlaufen. Ich werde auf jeden Fall bei den nächsten Stöcken noch genauer aufpassen. Wie gesagt, ausprobiert hatte ich sie ja - aber eben nicht lang genug. Das ist wie bei (Wander-)schuhen, die im Geschäft wunderbar erscheinen, einem aber dann doch Blasen bescheren.
Im Grunde wäre es optimal, wenn man mit den ausgesuchten Stöcken eine mindestens einstündige Tour machen könnte, bevor man sie definitiv kauft. Aber wer bietet schon solchen Service!
Zusätzlich habe ich mich vom primitiven Schlaufensystem meiner Alpin-Stöcke irreführen lassen. Der kleine Unterschied ist halt, dass man da überhaupt keine Kraft übertragen muss! Naja, auch eine Form von "learning by doing" (leider auch "trial or error")...

Gruß, Sigrid
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  #19 (permalink)  
Alt 02.11.2007, 18:57
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Hallo Klaus,

dein Hinweis, dass lange Stöcke auch Skiker mit schwächeren Armen fahren können, ist richtig.
Wer weniger Kraft hat, kann dann über einen längeren Weg (und längerern Zeitraum) mit den Armen drücken. Das kann sogar kraftsparend sein.
Ich habe das im Portal
etwas undeutlich ausgedrückt.
Sportler mit leistungsfähigeren Armen haben den größten Vorteil von längeren Stocken (Arbeit ist Kraft mal Weg), also auch Ausdauer und Schnellkraft-Fähigkeiten der Arme können damit besser genutzt werden.
Wer ganz auf Speed aus ist (Straßen-Skiker, Renn-Skiker), wird wahrscheinlich langfristig automatisch zu längeren Stöcken tendieren. Kraft allein ist es also nicht, dein Einwand ist völlig korrekt.
Man könnte auch sagen, mit längeren Stöcken hat man mehr Möglichkeiten, sowohl beim ökonomischen Fahren aber auch im Hochleistungsbereich, wo man dann seine Reserven noch mehr ausschöpfen kann.

Frank
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  #20 (permalink)  
Alt 03.11.2007, 22:52
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Klaus59 Klaus59 ist offline
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Daumen hoch Lange Stöcke

Zitat:
Zitat von Frank Röder Beitrag anzeigen
....Ich habe das im Portal
etwas undeutlich ausgedrückt.
....Kraft allein ist es also nicht, dein Einwand ist völlig korrekt.
Man könnte auch sagen, mit längeren Stöcken hat man mehr Möglichkeiten, sowohl beim ökonomischen Fahren aber auch im Hochleistungsbereich, wo man dann seine Reserven noch mehr ausschöpfen kann.
Hallo Frank,

ich schlage Dir vor unter Hinweis auf meine Erfahrungen :
http://forum.cross-skating.com/skike....html#post1462
und der anderen Skiker ( wenn sie mal vorliegen ), die Aussagen zur Stocklänge im Newsletter Nr. 2 zu überarbeiten.

Alles was ich bisher zur Stocklängenauswahl gelesen habe, passt absolut nicht zu meinen jetzigen Erfahrungen.
Ich komme mit den längeren Stöcken immer besser zurecht.
Kein Vergleich mehr zu den kürzeren, nach der Formel Körpergröße x 0,9 o.ä. berechnet.
Ich frage mich ernsthaft, warum ist das bis jetzt noch keinem der Schreiber dieser Formeln so richtig aufgefallen ?

Es skikt sich viel entspannter.
Bei einem fast 12 er Schnitt auf 90 % Asphalt im Dunklen mit Stirnlampe, lag mein Kalorienverbrauch heute nur noch bei rund 600 kcal/h !
Max. Steigung 10 %

Ich warte dann mal auf die Berichte der übrigen Skiker, die das Experiment der längen Stöcke auch wagen.
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Klaus

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