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Hallo Klaus und alle anderen, die sich Gedanken über den Puls machen,
es ist schon erstaunlich, wie viel mehr man nach etwas geduldigem Niedrig-Puls-Training, dort unten im Pulskeller leisten kann. Das ist immer wieder ein guter Grund für die Schnelleren auch mal mit Langsameren zu trainieren. Nur keine Angst, wenn der Puls auf 110 bis 125 sinkt, bringt euch das nicht um, sondern verbessert die Effizienz in den niedrigen Pulsbereichen. Aber was man nicht übt, kann man nicht lernen - glit auch beim sportlichen Training. Frank
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Hallo Holger, hallo Ben,
noch etwas zur orthopädischen Belastung: Bei einem gelaufenen 3-Stunden-Marathon dürfte sie wirklich größer sein als bei einem 2 Stunden-Skike-Marathon. Aber die (ehemaligen) 3-Stunden Marathonläufer, sollen nicht gleich mit den 2 Stunden im Skike-Marathon liebäugeln. Ich schätze, dass die Lesitungsfähigkeit eines 3-Stunden-Läufers dafür gar nicht ausreicht. Da man aber auf Skikes mehr trainieren kann als beim Laufen, kann das Trainingspensum und/oder den Umfang erhöhen, was beim Laufmarathontraining ja bekanntlich fast immer zu Übertraininigs- oder Verletzungsproblemen führt. Zur Vergleich der Leistungsfähigkeit würde ich etwa voraussetzen, dass die 2-Stundenmarke im Skike-Marathon etwa einer 2:35 bis 2:37 im Laufmarathon entspricht. Der 3-Stunden-Marathonläufer würde mit einer guten Skiketechnik also den Marathon knapp unter 2:20 skiken können. Aber dazu müssten die Skikefertigkeiten ebensoweit entwickelt sein wie die Lauffähigkeiten. Die weitere Praxis wird sicher noch genauere Zahlen hervorbringen. Frank
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Hallo Muck,
das triff leider nicht auf jeden zu, ich würde sogar sagen nur auf die wenigsten. Manche spüren nicht, wenn es objektiv schon zu belastend ist. Man kann das zwar manchmal lernen, aber auch umgekehrt, es sich abgewöhnen. Ich selbst habe meinen Wohlfühlbereich in den letzen 23 Jahren bis an die Leistungsgrenze erweitert. Da komme ich auch mal vom Intervalltraining mit 190er Pulswerten zurück und fühle mich noch ganz locker, obwohl ich schon mehr als 10 Pulsschlaäge im anaeroben Bereich gewesen bin. Wohlfühlen ist realtiv und für die Objektivierung benötigt man letzten Endes Messgeäte. Ich bin aber auch der Meinung, dass man auch mal ein Stunde ohne jegliche "Telemetrie" (auch ohne Uhr) unterwegs sein kann, so lange man sich sicher ist, dass man sich wirlich im harmlosen Bereich belastet. Man soll sich nicht zum Sklaven von Geräten machen, aber wissen wozu man sie sinvoll einsetzen kann. Das mit dem freien Kopf ist völlig richtig, Muck. Speziell in Klaus' Fall ist es dringend angeraten Geräte zu benutzen, er repräsentiert nicht den jungen Hochleistungssportler, der nebenbei skiket, sondern den Spätumsteiger, der gesundheitliche Enschränkungen berücksichtigen muss. Und das sind erstaunlich viele, wenn man sich einmal umhört. Zum Glück gibt es heute solche technischen Geräte. Dann kann im Extremfann der Arzt wenigstens Belastungbereiche vorgeben. Früher hieß es gleich Sportverbot und wer sich dran hielt wurde meistens noch kranker. Frank
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Hallo Muck,
ich schaue natürlich nicht ständig auf meine Pulsuhr, das wäre ja schlimm. Das " Hineinhorchen in den eigenen Körper " macht ja wohl jeder und Rückmeldungen gibt es auch. Bei Überbelastung meistens erst, wenn es zu spät ist. Dann bist Du danach richtig kaputt. Die Kunst ist es ja gerade, es nicht erst so weit kommen zu lassen, also so zu trainieren, daß man seine Grenzen langsam steigert. Frank hat das viel besser beschrieben. Meine Aussagen treffen nicht nur auf das " Wohlfühl-Skiken " zu, sondern auch für den, der auf Leistung geht. Hier vielleicht noch viel mehr. Wenn Du da zum Anfang übertreibst und nur auf Deinen Körper hörst, dann kannst Du Dir ggf. eine ganze Tour versauen, weil Du einfach nicht mehr in den " Wohlfühlbereich " zurück findest. Und, es gibt natürlich auch den Wohlfühlbereich in der Hochleistung. Frank hat es beschrieben. Beispiel Mountenbiken : Zu Anfang oder am Berg überpacet, bis ich dann dahinter gekommen bin, mich nach meiner individuellen Leistung zu verhalten, also rechtzeitig und zwar, bevor die Körpersignale kommen, einen Gang zurück zu schalten. Dabei hat mir die Pulsuhr schon gute Dienste geleistet. Das war dann so schön, daß ich selbst bei über 30 ° C entspannt in den Thüringer Bergen unterwegs war. Beschäftige Dich mal mit dem Rennradtraining. Die Spitzenfahrer brauchen viele Jahre, um genau ihren persönlichen Leistungsbereich zu finden. Entspannt skiken bzw. Skifahren geht mit der Kenntnis " seiner Zahlen " immer besser. Besonders schön ist es, wenn Du Deine Körpersignale mit einem Blick auf die Pulsuhr bestätigt bekommst. Das ringt mir dann immer wieder ein Lächeln ab.... ![]() Es ist also genau umgekehrt, wie Du es beschreibst. Mit den Zahlen skike ich immer befreiter, weil man das irgendwann verinnerlicht. Das geht dann so weit, daß ich mich z.B. auf lange Anstiege freue, weil ich die gezielt angehe. Oder auch extreme Steigungen ( bis 30 % ) können Spaß machen. Also, belassen wir es dabei. Die meisten verhalten sich so, wie Du es beschreibst und kommen damit zurecht. Für mein Wohlbefinden ist mein Weg der Bessere. ![]()
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Freundliche Grüße Klaus Meine Skikes : Einstellungen / Änderungen / Ausrüstung http://forum.cross-skating.com/skike...4.html#post276 |
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... dass Du, Klaus, ja mit körperlicher Negativ-Erfahrung zum Skiken gekommen bist, sorry. Aber gut, wenn Du über die Messwerte zum problemloseren Sporteln kommst. Der Weg ist das Ziel.
Und ich vergaß auch, dass die meisten (Jungs ) hier eher leistungsorientiert skiken, da werde ich mich dann möglichst heraushalten und Klappe halten!![]() Gruß Muck |
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Hallo Muck,
Du bist durchaus nicht der Einzige hier im Forum, der ohne Pulsuhr und "nur" mit Körpergefühl mit Vergnügen skiket. Auch ich gehöre dazu, wenngleich ich bisweilen Bedenken bekomme, ob ich meinen Puls nicht doch etwas zu hoch treibe. Da ich mich aber keiner Technik unterordnen möchte, verlasse ich mich bislang auf mein Wohl-fühlen - während des Skikens und vor allem hinterher. Gruß Sigrid |
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Zitat:
hier ist jede Meinung gefragt, warum also heraus halten ? Ich skike nicht leistungsorientiert, wenn Du damit " Höchstleistung " oder Tempo meinst. Ich war heute in Oberhof ( 20 km Ski-Skating ). Super Schnee und Max. Puls nur noch 146 ( 91 % vom AnS ). Wo ich mich noch vor meiner zu hohen Blutdruck-Behandlung mit einem Max.Puls von fast 160 rumgeschlagen habe, bin ich jetzt flotter, weil entspannter unterwegs, meine Technik ist besser geworden, die Ausdauer auch und es macht richtig Spaß. Übrigens meine Körpersignale vorher >>> alles palletti, sauwohl gefühlt, immer gut drauf, also so wie jetzt auch. Der Unterschied, den zu hohen Blutdruck habe ich nicht gemerkt, auch kein Arzt. Ein Grund, die Meßmethodik beim Arzt und auch zu Hause. Meistens war er noch OK, manchmal etwas grenzwertig und ich wäre nie drauf gekommen, daß das schon behandlungsbedürftig gewesen wäre....
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Freundliche Grüße Klaus Meine Skikes : Einstellungen / Änderungen / Ausrüstung http://forum.cross-skating.com/skike...4.html#post276 |
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Hallo Muck,
nein, Klappe halten soll hier niemand! Beim angesprochenen Thema bewegt sich eben jeder irgendwo zwischen den zwei Extremen, wo man gar keine Kontrolle durch Geräte benötigt und auf der anderen Seite, wo man beinahe auf die "Gerätemedizin" angeweisen ist um überhaupt Sport treiben zu dürfen. Jeder ist da anders, das muss man sich selbst eingestehen, um sich nicht selbst zum eigenen Nachteil festzulegen. Also immer auf mit der Klappe, wir brauchen Meinungen und Anregungen. Frank
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