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Hallo,
ich hab jetzt in mehreren Beiträgen gelesen, dass das Skiken anstrengend sein soll. V.a. wenn man die technik nicht beherrscht. Ich war erst 2mal drauf gestanden, und richtig Spass kam nicht auf. Das schlimmste finde ich, dass man kaum gleitet. Erst hab ich zu platte Reifen gehabt, aber jetzt so ca. 5Bar. Muss ich auf 6 Bar oder mehr aufpumpen, damits ins rollen kommt? Ich kann parallel einen leichten Berg runter rollen ohne zu bremsen! Ich kann die Dinger schon ins Rollen bringen, aber halt nur mit mächtig Krafteinsatz... klar das bringt die oft gelobte Fitness, aber Spass? Es ist voll anstrengend. V.a. am Berg. Inlinern ist auch anstrengend, aber man gleitet schön und das ist echt mehr fun! Also mich würde v.a. interessieren, ob es anderen auch so geht, dass sie das Gefühl haben beim Fahren einen schweren Bleisack hinter sich her zu ziehen, oder ob ich irgendetwas falsch mache (zuwenig Druck in den Reifen, falsche Technik, ???) Viele Grüsse Thomas |
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Mehr als 6bar! Mit meinen 78kg fahre ich mit einen Druck von ca. 6,5bar. Wenn du zum Aufpumpen eine Fahrradstandpumpe benutzt, sollten es min. 7bar sein, da durch das Ventilabziehen ein Druckverlust auftritt.
Dann versuchste mal auf Asphalt ohne bzw. mit wenig Stockeinsatz vorwärts zu kommen. Das sollte ohne große Anstrengung möglich sein. Wenn nicht, dann stimmt die Einstellung der Bremsen nicht oder du stellst die Skikes zu quer zur Fahrtrichtung. Einen Kurs werde ich wohl auch mal machen, v.a. wegen der Geländetechnik. |
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Hallo Thomas,da kann ich Chick nur beipflichten. Ich fahre mit 78 kg Lebendgewicht plus Ausrüstung mit min. 6.5bar. Denke mir auch, dass es an der Lauftechnik liegt, dass Du nicht vorwärts kommst, ausser die Bremsen sind falsch eingestellt. Auf Teer gehen die Skikes schon richtig ab, vorausgesetzt Du hast Kraft und Ausdauer. Sonst ist die Luft schnell draussen. Ein Kurs würde Dir sicher helfen. Gruss Thomas ![]()
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... in dubio pro reo. |
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Ach ihr habt ja so recht gehabt!!!
![]() Ich fahr heut die Skikes zur Tankstelle und hau mal eben so 6,5 bis 7 Bar rein. Ich hab nämlich sogar 86 Kilo Gewicht. Und tatsächlich... sie rollen von alleine!!! ![]() Trotzdem hab ich noch nicht so wirklich Spass an der Sache. Ich kam irgendwann auf die Idee, warum macht man nicht hartgummireifen an die Skikes? Ist wahrscheinlich im Gelände nicht so tauglich oder?Wisst ihr wenn ich mal einen Skike so richtig belaste, dann spüre ich ein leichtes Bremsen, weil die Reifen trotz 7 Bar bei Belastung ein bisschen platt werden bei meinem Gewicht. Ausserdem: Bei jedem mini-Hügel ist es unglaublich anstrengend. In der Ebene gehts dann ganz gut, aber die Skikes sind so schwer am Fuss, dass es irgendwie immernoch mühsam bleibt. Ich will jetzt aber nicht nur lästern. Ich will überhaupt niemandem die Skikes schlecht reden. Aber mich würde interessieren, ob es jemanden gibt, der vorher inliner gefahren ist, jetzt sogar einen Skike-Kurs gemacht hat, die Skikes aber immernoch irgendwie zu lahm/undynamisch findet?! Das mit dem Kurs machen wäre bei mir sicher sinnvoll. Ich komm zwar (bis auf das anstrengen) ganz gut zurecht, aber ich fühl mich insgesamt noch nicht richtig sicher. Ich belaste auch noch zu viel vorne glaub ich. Ich hab das Gefühl wenn ich mehr hinten belaste rollt es besser. Aber bremst man dann nicht?! Was ich wirklich toll finde ist die Geländetauglichkeit. kleine Stöckchen oder Steinchen sind kaum ein Problem. Im vergleich zu Inlinern 1000mal besser! Für mich stellt sich halt die Frage ob ich nicht lieber mit dem Mountainbike im Wald rumfahr (weil viiiiel weniger anstrengend) Jogge (weil viel mehr Sicherheit) und für den Spass-Faktor weiterhin auf Teer inliner fahre??! Freue mich über Eure Erfahrungen Gruss Thomas |
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Hallo Thomas,
ich will mir mal einige deiner vielen Aspekte herausgreifen und darauf antworten. Natürlich kannst du joggen, Mountainbike fahren und Inlineskaten - aber bei keiner dieser Sportarten hast du die intensive Ganzkörperbelastung wie beim Skiken. Joggen entfällt bei mir und einigen Bekannten wegen Gelenkproblemen, wogegen Skiken sehr gelenkschonend und mindestens ebenso effektiv ist. Es ist nach meiner Erfahrung sogar sehr nützlich für diverse Rückenprobleme, was mir mit deinen Sportarten nicht der Fall zu sein scheint. Mountainbiken im Wald ist sicher toll, aber auch dabei tust du weder den Armen noch dem Rücken etwas Gutes. Ich denke, dein Ansatz ist grundsätzlich anders als der der meisten Skiker. Wenn Spaß haben heißt, sich mit wenig Anstrengung schnell und elegant durch die Gegend zu bewegen, bist du auf Skikes wirklich falsch. Mir macht dieser Sport deshalb so viel Spaß, weil ich auf Waldwegen skiken kann und mich innerhalb kurzer Zeit so richtig verausgaben kann, ohne meinen Gelenken zu schaden, vielmehr meinem Rücken nutze - ganz zu schweigen vom allgemeinen Wohlbefinden. Abgesehen davon habe ich mit fest aufgepumpten Reifen und der (mittlerweile) einigermaßen vernünftigen Technik subjektiv durchaus das Gefühl, flott voranzukommen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist das Dosieren des Stockeinsatzes, um die Bewegung insgesamt harmonisch zu machen. Als ich vor ein paar Monaten mit dem Skiken anfing, schaffte ich nur ganz kurze Strecken, bevor ich völlig außer Atem war. An das Mithalten mit meinem Mann, der auf Inlinern unterwegs war, war überhaupt nicht zu denken. Mittlerweile bin ich auf Skikes auf glattem Untergrund (damit er mit seinen Inlinern überhaupt fahren kann) auf längeren Strecken genauso schnell wie er! Dabei habe ich aber den Vorteil, dass ich eben nicht an jedem Krümel hängenbleibe, sondern, ohne mir große Gedanken über die Qualität der Strecke machen zu müssen, durchaus größere Ausflüge auf Feldwegen machen kann. Auch das ist aus meiner Sicht ein großer Vorteil der Skikes. Abgesehen davon: Wenn du Joggen für so viel sicherer als Skiken hältst, warum gehst du dann Inlineskaten? Auf der Straße bist du jederzeit Gefahren durch Autos ausgesetzt, denen du beim Skiken auf Wald- und Feldwegen immer entgehen kannst! Vielleicht kommst du ja auch noch auf den Geschmack - aber schon ein zweistündiger Einführungskurs kann enorm hilfreich sein! (Eine Bekannte von mir, die ohne Kurs anfing, war anfangs am Verzweifeln, weil nichts "flutschte", obwohl sie Langlauferfahrung hatte - bis ich einmal zuschaute und sofort feststellte, dass sie im Grunde immer bremste, weil für ihre Proportionen die Bremse falsch eingestellt war! - Solche Fehler passieren einem mit Kurs nicht!!!) Also dann, frohes Skiken! raindancer |
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Hallo Thomas,
meine Skikes sind ebenfalls noch keine 4 Wochen alt. Ich bin zuvor auch viel Inliner gefahren und glaubte, der Umstieg könne nicht so schwer sein. Ich denke jedoch, auch das Skiken braucht etwas Übung und Geduld. Vieles scheint tatsächlich an der Technik zu hängen. Ich hatte zwar einen Kurs gemacht, der fand jedoch vor allem auf Teer statt. Die ersten 3 oder 4 Mal alleine waren dann eher ernüchternd: die Dinger rollten einfach nicht. Ich war nach 5 km im hügeligen Gelände schon ziemlich fertig. Der Spaß hielt sich doch arg in Grenzen, insbesondere, da ich nicht auf geteerte Wege ausweichen wollte - auf Teer könnte ich ja schließlich auch die Inliner nehmen Die Wahl des richtigen Weges gestaltete sich also etwas schwierig. Ich musste am Anfang schon gelegentlich abschnallen. Zudem haut es mich mit Skikern wesentlich öfter hin, als mit Inlinern!?! Meine Hände sind schon voller Schrammen ![]() In der 2. Woche gewann dann aber doch der Spaß die Oberhand. Ich konnte schon mehr als 10 km fahren, zwar immer noch mit hängender Zunge, aber immerhin. Das nächste Mal waren es dann 16 km, dann 23, später 32 km. Und nächstes Wochenende sehen wir, wie weit wir bei Frank's Marathon kommen Übrigens bin ich kein gut trainierter Sportler (laufe zwar regelmäßig, habe damit jedoch so meine Schwierigkeiten - die beim Skiken übrigens nicht auftreten).Mein größtes Problem war (und ist bei längeren Strecken immer noch), die Skikes schön gerade aufzusetzen. Ich tendiere dazu, den Fuß nach innen zu knicken, setze die Rollen dann also immer schräg auf. Das passiert mir bei den Inlinern auch, aber nicht so ausgeprägt. Entsprechend bekomme ich dann die Kraft nicht richtig auf den Boden. Je mehr ich mir Mühe gebe, die Dinger sauber aufzusetzen, desto besser geht es auch in schwierigerem Gelände. Fazit: Skiken macht echt süchtig. Es gilt allerdings auch hier einige Anfangsschwierigkeiten zu überwinden. Ich würde mir dafür allerdings etwas Zeit lassen. In Sachen Spaß stehen die Skikes dem Inline Skating jedenfalls nicht nach. Man ist im Schnitt vielleicht etwas langsamer, dafür kann ich mir auch einfach auf der Karte die interessanteste Route aussuchen und bin nicht an Wege mit Teerbelag gebunden. Der ständig wechselnde Untergrund ist ein zusätzlicher Faktor, den Du beim Inlinen nicht hast. |
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Hallo zusammen,
obwohl ich jetzt schon länger skike, bin ich mir erste seit den letzten Monanten ganz sicher, welche RIESIGE Bedeutung die Technik auch bei der Ausdauerleistung hat. Natürlich spüren wir alle sofort die große Anstregung beim Skiken, da belegt Skiken wohl einen der Spitzenplätze. Wenn man seine Trainingsdistanzen verlängern möchte, darf man aber nie den enormen Anteil der Technik vergessen. Immer ein wenige länger zu skinen ist die verbreitete Methode (klingt ja auch logisch), aber die Ausdauer reicht oft dicke aus, mal eben eine halbe Stunde länger zu skiken, aber wenn die Techink zusammenbricht, nutz auch die vorhandene Ausdauer wenig. Besonders hart kann es einen besonders beim Off-Road-Skaten erwischen, da geht dann manchmal nach einer bestimmten Belastungsdauer plötzlich die Technik regelrecht den Bach runter - egal wie eisern der eigene Wille sein mag. Deswegen hat das technische Üben in jeder Leistungskategorie einen sehr großen Anteil, an der Ausdauerleistung. Bei anderen Sportarten, wie Laufen oder Radfahren zählt ganz erheblich der Fleiß (also die Kilometer). Bei Skiken sicher auch, aber satt 10 km mehr in der Woche "durchzudrücken" kann man ganz sicher mit einer ein halben Stunde technischer Übungen noch mehr erreichen. Mehr an Fahrsicherheit, mehr Bewegungsökonomie und damit auch eine bessere Ausdauerleistung und das sogar mit weniger Kilometern. Und wer für sein Leben gern durch die Gegend tourt, hängt nach den Übungen eben noch die 10 km dran und profitiert dann doppelt. Frank
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http://www.cross-skating.com |
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Tja, Frank, da muß ich dir zustimmen!
Man hat zwar auf den Skikes recht schnell Erfolg im Sinne von Vorwärtskommen, aber bei längeren Distanzen und natürlich im Gelände stößt man sehr schnell an seine (koordinativen) Grenzen. Zum Glück ist das Skiken im fortgeschrittenen Alter nicht ganz so kompliziert zu erlernen wie das Kraulen (Schwimmstil) ![]() |
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Das Problem ist nur, dass man als Anfänger noch nicht so genau weiss, wie die richtige Technik auszusehen hat. Zum Glück gibt es - Danke Frank - hier im Rhein-Main Gebiet ja einige Angebote, die ich sicherlich in Zukunft noch verstärkt wahrnehmen werde.
Als Anfänger teile ich zunächst jedoch die Erfahrung von Thomas und wollte ihn dazu motivieren, das Skiken nicht gleich wieder aufzugeben. Ich bin ja doch auch eher ein Sportmuffel und brauche den Faktor Spaß. Ohne den geht es nicht. Zum reinen "Durchdrücken" fehlt mir definitiv die Kraft (benutze meine Arme normalerweise vorrangig zum Tippen auf der Tastatur ;-). Aber glücklicherweise kommt man mit den Skikes doch sehr schnell immer weiter voran und dadurch kommt dann auch der Spaß, immer neue Wege und Routen auszuprobieren, oder mal etwas schneller zu werden. Ich kann die Freude an Bewegung damit verbinden, meine nächste Umgebung zu erkunden. Das ist doch prima. |
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