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  #11 (permalink)  
Alt 01.02.2008, 21:20
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DukeNukem DukeNukem ist offline
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Cross-Skater
 
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siehste, wußt ich doch


"finde ich es doch eine gute Möglichkeit gezielt Skivereine für diesen Sport zu gewinnen"

"Der Skiverband besitzt bereits eine Nordic Bladingwettkampfordnung, die soetwas vom Reglement hergibt"

Markus

Geändert von DukeNukem (01.02.2008 um 21:25 Uhr). Grund: Ergänzung
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  #12 (permalink)  
Alt 01.02.2008, 22:22
SteveB SteveB ist offline
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Beiträge: 23
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Hallo,

für die weitere Entwicklung der Sportart Nordic Skating oder Cross-Skating kann es doch nur von Vorteil sein, dass möglichst viele Interessierte damit in Verbindung kommen.
Dies ist doch am einfachsten dort möglich wo bereits Sport getrieben wird.. also in den Sportvereinen. Ich sehe daher nur Vorteile und begrüße es ausdrücklich dass der Ski-Verband sich hier engagiert.
Insbesondere in den „schneearmen“ gebieten wie z.B. dem Rheinland stellt Nordic-Skating ja durchaus eine Alternativ zum Skilanglauf dar.

Insofern finde ich die Initiative vom Skiverband Rheinland bzw. seines Vertreters sehr begrüßenswert.
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  #13 (permalink)  
Alt 02.02.2008, 09:11
raindancer raindancer ist offline
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Dauergast im Cross-Skating Forum
 
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Hallo,

es wäre vielleicht eine Überlegung wert, ob man als Skiker überhaupt einen Verband braucht und wofür - bzw. für welche Skiker es sinnvoll wäre, organisiert zu sein.
Dazu die Frage: Was bringt es wem?
Und welche Nachteile bringt es, wenn das Skiken von einem Verband aus "verwaltet" wird - starres Reglement, Gebühren, Verbandsgeplänkel,...?

Wenn ein Verband wirkliche Vorteile bringt, sollte man gründlich überlegen, welcher Verband es sein könnte. Bisher habe ich hier nur DSV gelesen. Welche Alternativen kommen denn überhaupt in Frage? Ich kenne mich bei Sportverbänden überhaupt nicht aus, weiß nur, dass es den "Deutschen Inliner und Rollsport-Verband" gibt, dem man das Skiken auf mindestens so "natürliche" Weise zusortieren könnte wie dem DSV.

Oder wie wär's mit einem eigenen Verband, wenn so etwas wirklich nötig und sinnvoll ist?

Ich für mich persönlich sehe im Moment nicht, wofür ich einen Verband bräuchte. Ich bin ausschließlich Freizeitsportlerin, habe keine Ambitionen, was große Wettkämpfe angeht - und da reicht es mir voll und ganz, wenn ich hier ein paar nette Leute kenne, mit denen ich skiken kann. Infos über Wege gibt es hier im Forum immer mehr, auch die Möglichkeit sich zu verabreden, da muss ich mich nicht auf zertifizierte Wege begeben, um mich sicher zu fühlen. Egoistisch, vielleicht - aber ich mag mir nichts von "oben" diktieren lassen...

Gruß
Sigrid
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  #14 (permalink)  
Alt 02.02.2008, 12:01
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DukeNukem DukeNukem ist offline
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Cross-Skater
 
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Hallo zusammen,

ja. Sigrid: Genau diese Optionen (DRIV) oder eigener Verband wären meine
Vorschläge erstmal zur Ideensammlung gewesen. Dann hätte man, wie Rüdiger es gemacht hat, Für und Wider abgewägt und dann eine EIGENE Entscheidung getroffen, bevor sie einem abgenommen wird.
Recht hast Du natürlich, daß sich die Frage primär den wettkampforientierten Sportlern stellt. Nordic-Air-Skates anziehen und los gehts, dafür braucht man wirklich gar keinen Verband.

Grüße
Markus

Geändert von DukeNukem (02.02.2008 um 12:03 Uhr). Grund: Rechtschreibfehler
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  #15 (permalink)  
Alt 02.02.2008, 12:01
Benutzerbild von dokq
dokq dokq ist offline
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Cross-Skater
 
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Daumen hoch

Hallo,

was kann man der Diskussion entnehmen? Für alle, die ohne Verein weiter skiken wollen, können es machen. Die anderen, die auch mal an andere Möglichkeiten, z.B. die von Stefan angesprochenen, in Anspruch nehmen wollen, können das vielleicht auch bald.

Und das ist doch gut so.

Ich bin auch gegen Beiträge, wo sich Autoren nur melden, wenn sie Geld verdienen wollen oder jemand meint, dass er der Allwissende (vgl. Nordic Walking Verbände) ist.

Aber im DSV geht es garantiert nicht darum, sich zu profilieren. Der ist schon profiliert. Im Gegenteil, die Skikergemeinde kann sich des Verbandes bedienen, um die neuen Möglichkeiten auszuschöpfen, die sich damit bieten. Wenn man nicht das Nischen- oder Exotensportdasein beibehalten will, ist es zwangsläufig, dass sich so etwas ergibt. Die doch relativ schnell wachsende Skikergemeinde wird dazu beitragen.
Darüber hinaus kann man doch auch als Freizeitsportler weiter trainieren. Es ist ja auch nicht jeder Jogger im DLV .

In Anlehnung an einen Spruch:

Das Skiken ist frei

Grüße Olaf
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  #16 (permalink)  
Alt 02.02.2008, 15:36
nordicblader nordicblader ist offline
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Standard Region Mittelrhein - Sportangebote für Mitglieder/Nichtmitglieder?

Zitat:
Zitat von DukeNukem Beitrag anzeigen
siehste, wußt ich doch


"finde ich es doch eine gute Möglichkeit gezielt Skivereine für diesen Sport zu gewinnen"

"Der Skiverband besitzt bereits eine Nordic Bladingwettkampfordnung, die soetwas vom Reglement hergibt"

Markus
Nochmals Hallo zusammen,

alle Aktivitäten insbesondere Kurse und vieles mehr organisieren wir schon seit vielen Jahren von Seiten des Skiverbandes immer in Kooperation mit dem Bildungswerk des Sports ( www.bildungswerksport.de ). Hierdurch können gerade Nichtmitglieder mit einem umfassenden Versicherungsschutz teilnehmen.
Wer nicht Mitglied im DSV werden möchte kann dies tun.
Alle unsere Maßnahmen stehen allen verbandsfremden Interessenten offen, die über Kurse - Angebote als Nichtmitglieder versichert sind.
Der Skiverband Rheinland bietet bereits seit 2001 Nordic Bladingkurse und Rennen in seiner Region Mittelrhein an. Nordic Skating haben wir 2004 begonnen. In Sachen Nordic blading ist die DSV-Trainerausbildung mittlerweile vom Deutschen Olympischen Sportbund voll anerkannt und es gibt mit dem DRIV in Sachen Inline-Skating eine Abgrenzung zu DSV-Diziplinen und klare Verträge zwischen DSV und DRIV in den Sportkommisionen beim DOSB auf Bundesebene.
An diese Kriterien sind wir nun mal gebunden. Dies ist für uns alle eine Chance Außerdem behandelt in Sachen Zertifizierung von Strecken das DSV-Buch Nordic Blading von "Brandenburger, Egger, Huber und Kloth" viele wichtige Aspekte von Offroadskating, Skiken, Nordic Skaten bzw. Natureskating.
Da wir nach wie vor rechtlich nur Fußgänger sind sollten wir als Sportler versuchen im Interesse einer gemeinsamen Sache an einem Strang ziehen um den Stellenwert unseres Sportes zu vergrößern.

Hierzu wären wir interessiert in der DSV Nordic aktiv Region Mittelrhein über eine Infoveranstaltung allen Interessenten die Möglichkeit zu geben Ihre Ideen in Bezug auf Nordic Skating/Skiken vorzustellen.

Zwecks Veranstaltung werden weitere Informationen in Kürze folgen.
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  #17 (permalink)  
Alt 02.02.2008, 16:54
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biathlon24 biathlon24 ist offline
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Hallo,

der DSV tut schon eine Menge - gar keine Frage - aber auch dort bestimmen Hirarchien und besetzte STühle das Geschehen - zu viele DInge sind zu eingefahren.
Ich plädiere eher zu einem eigenen Verband, der sich der Sportart CROSS-Skaten voll und ganz widmet.
Allein schon die Thematik Biathlon auf Cross-skates könnte im DSV zu einiger Aufregung führen, da man dann schliesslich auch dem spezifischen Regelwerk mit allen regularien unterliegt - das gilt auch für die anderen Wettkampfarten.
Trainer kann auch ein eigener Verband ausbilden und nicht alles was vom DSV kommt muss gut sein - das haben wir schon in vielen Diskussionen erleben dürfen. Allein schon Laserbiathlon ist da ein tolles Thema.
Nein - ich plädiere wenn auf einen eigenen Verband - das ist für diese Sache besser. Der DSV hat uns erst belächelt - jetzt merken sie auf einmal was da für ein Potential hintersteckt und da könnte man ja wieder Mitglieder gewinnen die den Etat für die diversen Sportarten aufbessern - nee nicht wirklich.

Conni

P.S. das bedeutet nicht, dass der DSV nicht über engagierte u. kompetente Leute verfügt, die sich mit Herzblut einer Sache widmen. Diese Dinge akzeptiere und achte ich sehr - das sind meistens (aber selten) die Leute mit denen man auf Augenhöhe diskutiert.
__________________
www.biathlon24.de

Geändert von biathlon24 (02.02.2008 um 17:04 Uhr).
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  #18 (permalink)  
Alt 02.02.2008, 18:14
nordicblader nordicblader ist offline
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Zitat:
Zitat von biathlon24 Beitrag anzeigen
Hallo,

der DSV tut schon eine Menge - gar keine Frage - aber auch dort bestimmen Hirarchien und besetzte STühle das Geschehen - zu viele DInge sind zu eingefahren.
Ich plädiere eher zu einem eigenen Verband, der sich der Sportart CROSS-Skaten voll und ganz widmet.
Allein schon die Thematik Biathlon auf Cross-skates könnte im DSV zu einiger Aufregung führen, da man dann schliesslich auch dem spezifischen Regelwerk mit allen regularien unterliegt - das gilt auch für die anderen Wettkampfarten.
Trainer kann auch ein eigener Verband ausbilden und nicht alles was vom DSV kommt muss gut sein - das haben wir schon in vielen Diskussionen erleben dürfen. Allein schon Laserbiathlon ist da ein tolles Thema.
Nein - ich plädiere wenn auf einen eigenen Verband - das ist für diese Sache besser. Der DSV hat uns erst belächelt - jetzt merken sie auf einmal was da für ein Potential hintersteckt und da könnte man ja wieder Mitglieder gewinnen die den Etat für die diversen Sportarten aufbessern - nee nicht wirklich.

Conni

P.S. das bedeutet nicht, dass der DSV nicht über engagierte u. kompetente Leute verfügt, die sich mit Herzblut einer Sache widmen. Diese Dinge akzeptiere und achte ich sehr - das sind meistens (aber selten) die Leute mit denen man auf Augenhöhe diskutiert.
Hallo Conni,

ich finde es gut, wie Du die Sache auf den Punkt bringst.

Denn ab sofort schläft der DSV nicht mehr.
Das DSV Nordic aktiv Ausbildungskonzept ist anscheinend noch nicht überall bekannt.
Der DSV wird ab sofort nicht nochmals ein zweites mal den Fehler machen anderen das Feld zu überlassen.
In Püttlingen wurde ja bereits ein Biathlon-Weltcup mit Rollski vom SBSB organisiert.

Alle Sportarten, die mit Stöcken betrieben werden, sind vom DOSB im Bezug auf die DSV-Trainerlizensen anerkannt. Vor zwanzig Jahren gab es schon einmal neben dem DSV den Deutschen Rollskiverband.
Da das Medieninteresse überwiegend den Sportarten zugute kommt, die Olympisch sind ist der Deutsche Rollskiverband anschließend wieder dem DSV beigetreten.
Ich kann leider nicht nachvollziehen, warum Du solche Vorbehalte gegen den DSV aufbringst.
Warum das Rad nochmals neu erfinden?
So wie ich erfahren haben klappt der Zulauf beim reinen Sommerbiathlon ( Laufen und Schießen ) auch nicht so wie man sich das wünscht.

Die Erfahrung im Nordic Walking und bei anderen Sportarten hat doch gezeigt, wenn man viele Verbände gründet verzettelt man sich.
Der Skiverband Rheinland hat sich bereits im letzten Jahr mehrfach mit Laserbiathlon beschäftigt und diese tolle Geschichte erstmalig praktiziert.
Weitere Konzepte werden von unserer Seite realisiert werden.
Wir sind für jegliche Anregungen dankbar.
Insbesondere im Biathlon könnte ich mir mit Nordic offroad-Skates einiges vorstellen. Wir als Skiverband Rheinland e.V. haben nicht immer den Schnee planbar.

Gruß
Stefan Puderbach
Sportwart Nordisch
Skiverband Rheinland e.v.
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  #19 (permalink)  
Alt 02.02.2008, 20:10
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DukeNukem DukeNukem ist offline
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Cross-Skater
 
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Hallo zusammen,

endlich... ist die Diskussion inganggekommen. Aber wie hört sich das denn an:

Der DSV wird nicht wieder den Fehler machen, anderen das Feld zu überlassen.
Hier wird irgendwie doch schon ein Alleinvertretungsanspruch suggeriert.

Wie ist das eigentlich? Wenn alles mit Stöcken zum DSV gehört, gehören also
die Walkerinnen, die mit Hanteln rumlaufen, automatisch zum Verband der Gewichtheber (grins)?

Ggrüße
Markus
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  #20 (permalink)  
Alt 02.02.2008, 20:24
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Frank Röder Frank Röder ist offline
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Hallo Conni, hallo Stefan,

die Sportart die auf Luftreifenskates (derzeit überwiegend Skikes) und mit Stöcken betrieben wird hat ganz eigene Voraussetzungen. Der Vergleich mit dem Skilanglauf liegt zwar nah, aber sportlich betrachtet gibt es erhebliche Unterschiede, die leider zu häufig "wegvereinfacht" werden.
Allein Räder verhalten sich schon anders als "Bretter" und Luftreifen verhalten sich deutlich anders als Kunststoffrollen. Dieser kleine Unterschied kann erheblich sein. Auch erschließt man ganz andere Trainingsgebiete und Interessentegruppen.

Ich habe als aktiver Triathlet und professioneller Trainer die Entwicklung der Deutschen Triathlon Union (DTU) von Anfang an miterleben dürfen. Ich zweifele das Engagement und die Kompetenzen der Einzelnen gar nicht an, aber auch hier war die Verbandsgründung und die daraus erwachsenden Konsequenzen in vielen Bereichen unbeabsichtigt kontraproduktiv. Allein die Professionalisierung (ein Verband mit Sponsoren von Anfang an!) untergrub die Glaubwürdigkeit mancher Entscheidung. Wenn bestimmte Entscheidungen nicht-transparent für die Öffentlichkeit getroffen wurden, kam schnell das Gerücht der Vetternwirtschaft auf. Auch gab es "alte Strukturen" (neudeutsch: Seilschaften), die von Anfang an die Fäden in diesem Verband zogen. Die Verbandsarbeit war überwiegend konstruktiv, muss ich wohlwollend anmerken.
Bedenkt auch, dass wir für das Cross-Skating gar nicht so leicht an Sponsoren kommen können - mit allen Vor- und Nachteilen. Der Speedskatingsport wurde extrem schnell professionalisiert, weil die teuren Rollen von Jedermann schnell verschlissen werden. Skigebiete werden wir als Sponsor kaum finden (Norddeutschland ist beim Cross-Skating stark im Kommen!), weil wir sie nicht brauchen. Das hat auch Vorteile, man wirkt glaubwürdiger ohne Sponsoren.
Daher ist auch klar, dass ein Verband nicht markengebunden sein darf, es geht ja um den Sport, nicht um eine Marke.
Eine weitere Erfahrung mit der DTU: Ich empfand es als allerhöchst anmaßend, dass der Verband sich prophylaktisch als zuständig für alle Ausdauermehrkampfsportarten darstellte - gerüstet für die ferne Zukunft, mögen da kreative Köpfe erfinden, was sie wollen, die DTU kontrolliert das dann auf jeden Fall.
Wenn ich jetzt höre, dass sich ein Verband für alles zuständig fühlt das mit Stöcken betrieben wird, stellen sich bei mir unwillkürlich die Nackenhaare auf und ich bin alarmbereit.
Thema Versicherung: Wer in einem Sportverein Mitglied ist, ist auch in dem Rahmen von Sportaktivitäten versichert, welche diese angpriesenen speziellen Versicherungen abdecken sollen. Als Subsidiär-Versicherungen (oder so ähnlich), greifen sie in der Praxis fast nie und kosten daher effektiv fast nichts. Auch hier hat die DTU die Versicherung als Argument für recht teure Tageslizenzen vorgeschoben. Die Tageslizenz kostete den Triathlonanfänger das zehnfache dessen, was der Verband an die Versicherung abgeführt hat. Also auch wenn es wichtig klingt, lasse man das Thema Versicherung als Argument bitte vom Tisch.
Ich sehe die Notwendigkeit eines Verbandes absolut ein, aber wenn sich bei mir auf Grund meiner Erfahrungen innerer Widerstand regt, hemmt das meine Begeisterung dafür erheblich.

Etablierte Verbände haben eindeutig mehr Erfahrung als Verbands-Anfänger, aber in einer neuen Sportart sollte man die Kreativität und natürliche Entwicklungen nicht zu früh versuchen zu steuern. Die tun Verbande aber automatisch immer, besonders erfahrene Verbände die schon wissen wie es läuft oder dies glauben. Daher verstehe ich Connis Verbandsallergie durchaus.

Ein Verband sollte doch besser immer völlig neu entstehen und sollte seine dadurch auftretenden Startprobleme und Kinderkrankheiten selbst auskurieren. Ich halte es für einen Fehler, wenn jemand aus einem anderen Verband sich "nebenbei" um einen neuen Verband kümmert.
Bleiben wir dann das 5. Rad am Wagen oder würde der Sport aus Gründen des rationelleren Arbeitens zu sehr dem bestehenden Verbänden angeglichen werden???
Zu welchen kuriosen Produkten eine übereilte Übernahme vom Bekanntem führen kann, könnt ihr auf der sonst sehr guten Skike-Seite nachlesen. Das Wettkampf-Regelwerk, das dort allzu offensichtlich von Skiveranstaltungen übernommen wurde, bremst erheblich den Willen von Veranstaltern, nach diesem Regelwerk Events auszutragen. Sofern es überhaupt möglich ist solche Veranstaltungen überhaupt durchzuführen.
Bei unseren Marathon- und Halbmarathonveranstaltungen hätten wir etwa eine Teilnehmerkapazität von 100 Aktiven. Das ist nicht viel, aber dahin zu gelangen wäre schon ein erstrebenswertes Ziel, nur nach diesem Regelwerk unmöglich.

Es spricht doch nichts dagegen, dass aktive Skilangläufer ohne Schnee in der autonomen Sportart Cross-Skating trainieren oder Rennen fahren, statt in der "Unterabteilung Cross-Skating" des Skiverbandes.
Triathleten, die Radrennen fahren gehen auch bei einem anderen Verband fremd, obwohl Radfahren Bestandteil des Triathlons ist.
Wenn eine Sportart zu lange als Anhängsel einer anderen mitläuft gibt es ohnehin früher oder später den Drang zur Abspaltung. Wenn aber engagierte (auch unerfahrene) sich von Anfang an mit vollem Engagement, quasi hautberuflich statt im Nebenjob, mit ihrem neuen Kind befassen, wird schon etwas dabei heraus kommen. Mancher "Führungswechsel" wird sich dabei in den ersten Jahren als demokratische Entwikcklung ganz von selbst ergeben.

Die Frage "Wem gehört der Mond?" wurde zum Glück beantwortet, bevor Menschen dort waren. Hätte das Argument gegolten, dass die Russen einen Anspruch haben, weil sie als erste im All waren, hätten vielleicht Schweizer entgegnet, dass der Mondspaziergang nicht ohne Zustimmung des ältesten Wandervereins der Welt stattfinden dürfe (vielleicht ist der tatsächlich in der Schweiz?).

Die Argumente "Wir waren die Ersten", "Wir sind in der Überzahl", "Wir haben die besseren Strukturen und Beziehungen" oder "Wir haben mehr Geld" sollten bei der Gründung eines Cross-Skating-Verbandes überhaupt keine Gründe spielen, sondern allein dei Frage: Was bringt den Sport voran und zwar für die breite Masse?

Wenn es jetzt schon für notwendig gehalten wird, schnellstmöglich einen Verband zu gründen, bin ich anderer Meinung. Auch jetzt schnell zu handeln, bevor es andere tun, halte ich nicht für richtig. Ich bin sicher, ein überstürzt gegründeter Verband würde nicht akzeptiert werden (ich tendiere derzeit auch dazu).
Wenn das Jahr 2008 durch eine Anhäufung zahlreicher "wilder Veranstaltungen" glänzt, zeigt das einen Boom der Sportart, der vielleicht in ca. 12 Monaten im positiven Sinne "gesteuert" werden sollte. Ohne einen Beleg eines ernsthaften Interesses der breiten Basis an z.B. Wettkämpfen läuft alles doch nur auf eine theoretische Konstuktion hinaus, die weder Sinn noch Basis hat. Wenn sich das dann noch Verband nennt, macht er sich mit seinem Übereifer womöglich lächerlich.

Wie wäre es mit einem Arbeitskreis zum Sammeln aller Interessen und Ideen? Danach sollte man nicht zu schnell, aber zielgerichet an die Arbeit gehen.

Frank
__________________
http://www.cross-skating.com

Geändert von Frank Röder (02.02.2008 um 21:36 Uhr).
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