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Jagdschloss Platte (500 m) - Eiserne Hand (421 m) - Hohe Wurzel (618 m)
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=forfphpfifwxledf, 17,4 km, 350 Höhenmeter (Hin- und Rückweg) Am Sonntag habe ich mir einen lang gehegten Wunsch erfüllt und den Rheinhöhenweg unter die Rollen genommen. Von meiner Wohnung in Mainz aus habe ich über den Rhein (ca. 80 m ü. NN) hinweg direkte Sicht zu diesem Kammweg. Ausgangspunkt der Tour war das Jagdschloss Platte bei Wiesbaden (500 m). Dort gibt es genügend Parkplätze und Gastronomie. Bei entsprechender Schneelage beginnen hier auch einige Rundloipen. Von der Platte geht es zunächst auf einem gut befahrbaren Waldweg zur Eisernen Hand (421 m). Dort übersehe ich eine Abbiegung des Rheinhöhenwegs, überquere die Bundesstraße 54 und orientiere mich einfach an der Kammlinie. Der Weg wird schlechter und steiler, ich schaffe es kaum noch zu rollen und muss Pausen einlegen. Die Hohe Wurzel rückt in weite Ferne... An der nächsten Kreuzung biege ich links ab auf einen leicht ansteigenden, aber weniger steinigen Weg. Bald stoße ich wieder auf den Rheinhöhenweg. Der wäre hier sogar asphaltiert gewesen, aber just aber dieser Stelle wird es wieder steil und steinig. Eine Holztafel verrät mir, dass ich mich 465 m ü. NN befinde. Ich weiß, dass die Hohe Wurzel rund 600 m hoch ist. Ich kann sehen, dass das steilste Stück nach einigen hundert Metern endet und entschließe mich, es wenigstens zu versuchen. Es ist eine Quälerei, die mit Skaten nur noch wenig zu tun hat. Immerhin bin ich bei meinen Zwangspausen immer näher am oberen Ende des Steilstücks als am Anfang. Irgendwann habe ich es geschafft. Danach wird der Weg etwas besser und weniger steil, so dass wieder vorsichtiges Skaten möglich nicht. Zwischendurch erwische ich eine weiche Stelle und leg mich kurz hin. Jetzt sind die Korkgriffe noch griffiger... Als ich die Hohe Wurzel erreiche, bin ich froh. Kurze Pause, Entspannen, Konzentration Sammeln für die Rückfahrt. Auf der steilen Abfahrt möchte ich auf keinen Fall stürzen. Die Rückfahrt verläuft recht problemlos. Die steilsten Gefälle fahr ich stakkato - im ständigen Wechsel zwischen Stehenbleiben und Laufenlassen. Uncool, aber sicher, und die Hitze der Bremsen bleibt erträglich. An der Eisernen Hand erwische ich diesmal den Wanderweg und kann die B54 so sicher auf einer asphaltierten Unterführung passieren. Der Wanderweg führt praktisch durch den Biergarten der Gaststätte (ein ehemaliger Bahnhof). Wegen groben Schotters kann ich nicht die ganze Eleganz des Skikens demonstrieren... Vor der Platte stelle ich noch ein Abweichung des Wanderwegs von meinem Hinweg fest. Diesmal ist der Wanderweg aber die schlechtere Alternative, jedenfalls für bergauf fahrende Cross-Skater. Nachtrag: Ich habe ca. 133 Minuten für meine erste richtige Cross-Tour gebraucht, Durchschnittspuls 165. Mehr Infos: An der Eisernen Hand und an der Platte gibt es neben Parkplätzen und Einkehrmöglichkeiten auch Bushaltestellen. Nahe der Eisernen Hand gibt es eine weitere Einkehrmöglichkeit, den Schäferskopf. Der Rheinhöhenweg rechts des Rheins (http://www.rheingau.de/sehenswertes/rheinhoehenweg, http://www.rheinhoehenweg.de/rechtsrheinisch.htm) führt über 270 km von Wiesbaden nach Bonn Beuel. Viel Spaß beim Nachmachen, Kai. Geändert von Hunter (28.04.2008 um 22:28 Uhr) |
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Tolle Routenbeschreibung Kai!
Wenn ich mal in den Nähe bin, würde es mich schon mal reizen diese Tour zu fahren. Ich melde mich dann vorher bei dir. Bis dann Frank
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