Nordic Cross-Skating Forum - Skike - Powerslide  
  #51 (permalink)  
Alt 03.05.2008, 01:34
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Frank Röder Frank Röder ist offline
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Reden Einladung zum HM-Cross

Hallo liebe sportlich Orientierten,

ich möchte euch zu den offenen Hessischen und Rhein-Main Cross-Meisterschaften einladen.
Details gibt's hier.
Die Strecke ist leichtbis mittelschwer, aber eben "Cross". Wer Erfahrung hat, weiß wie schwer eine Cross-Strecke wir, wenn man sie wirklich schnell fährt.
Die "Schallmauer" auf dieser Strecke dürften die 50 Minuten sein.
Wir bieten ab jetzt jeden Sonntag an die Strecke in unserem Cross-Skating- und Skike-Treff kennen zu lernen.

Frank
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  #52 (permalink)  
Alt 28.05.2008, 23:02
raindancer raindancer ist offline
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Hallo Cross-Skater,

die Strecke im Mönchbruch war bei den letzten Skike-Treffs größtenteils gut zu fahren. Nur auf einem kleinen Streckenabschnitt ist es so rau, dass man gut auf seine Füße bzw. Skikes achten sollte.
Wer auch da schnell fahren kann, hat ganz klar den Vorteil, dass er dem ihn verfolgenden Schnakenschwarm keine Chance gibt! Außerdem: Wenn wir genügend viele Teilnehmer mit verschiedenen biologischen und chemischen Kampfstoffen auf der Haut sind, können wir die Viecher vielleicht so verwirren, dass sie kapitulieren.

Bis Sonntag dann!
Sigrid
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  #53 (permalink)  
Alt 29.05.2008, 20:40
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Frank Röder Frank Röder ist offline
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So liebe Teilnehmer der "HM Cross",

die Strecke ist in wirklich gutem Zustand und eigentlich so schnell, dass ich soager leichte Bedenken hatte, ob die Bezeichnung Cross noch angemessen ist. Jetzt kommen aber aktuell von Baumrodungsarbeiten noch ein paar zusätzliche Löcher und Rindenstücke bei km 0,5 und 12,5 (!) auf der Strecke dazu. Ich war heute auf den 13 km unterwegs und hatte so eine Idee, dass wenn ich nur schnell genug fahre, mich der Fahrtwind auch bei 31°C genügend kühlt. Das Überraschende: Es funktioniert, ist aber recht hart. Der Nebeneffekt ist der, dass die Skikes wesentlich besser über die Unebenheiten laufen und es technisch gesehen schon wieder etwas leichter wird, wenn man schneller fährt. Ich bin zum ersten mal völlig ohne Wackler über die Strecke gekommen und auch deutlich unter unter der erwähnten 50-Minuten-Grenze (fragt nicht nach dem Puls). Trotzdem wird die Strecke derzeit von Tag zu Tag immer schwieriger, weil der Boden immer staubiger wird. Die Bezeichnung Cross würde ich dem Kurs auf keinen Fall absprechen. Unsere Skike-Treff Teilnehmer sind ja schon recht geländeerfahren und nur weil sie alle dort ganz gut durchkommen, muss es noch nicht wirklich leicht für jeden sein. Ohne etwas umfangreichere Geländeerfahrung sollte jedenfalls kein Teilnehmer an den Start gehen.

Ich hoffe, dass noch Teilnehmern dazu kommen. Wie gesagt, Start ist um 9 Uhr am Sonntag, dann ist es noch nicht so heiß.

Bis dann vielleicht,
Frank
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  #54 (permalink)  
Alt 29.05.2008, 21:17
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Muck Muck ist offline
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Standard Viel Glück und Spaß Euch allen!

Hi zusammen,

und noch ein Tipp bei rauer Strecke: Wer es schon kann, sollte etwas tiefer als sonst in die Knie gehen und man hat noch bessere Chancen bei schnellem Skiken, Wegrutscher über Steinknubbel auszubalancieren bzw. abzufangen.

Wir hatten heute einen Weich-Sand-Cross-Test im Grunewald mit unserem märkischen Sand, manchmal ging es nur stapfender Weise weiter - Flipflops wären da besser gewesen .

Gruß Muck
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  #55 (permalink)  
Alt 31.05.2008, 20:07
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Frank Röder Frank Röder ist offline
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Hallo Muck,

ja, da hast du recht, wenn es schwieriger wird "tiefer" fahren. Leider neigt man anfangs dazu sich in schwierigen Situationen (vor Schreck?) oder bei Ermüdung der Oberschenkel etwas aufzurichten, álso die Knie etwas gerade zu machen. Das sollte man sich unbedingt abgewöhnen, weil dann die Fahrt sofort unsicher wird.
Daher bitte unbedingt Mucks Hinweis beachten!
Morgen wird wahrscheinlich ziemlich die Post abgehen, den durch den Regen letzte Nacht wurde die Strecke wieder ideal verfestigt. In jedem Fall wird es dadurch etwas griffiger uns sicherer. Ob der Boden dadurch auch schneller geworden ist, sehen wir dann morgen auf der Strecke.

Allen, die morgen dabei sind: Hals und Steinbruch!

Frank
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  #56 (permalink)  
Alt 01.06.2008, 23:10
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Frank Röder Frank Röder ist offline
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So, wieder einmal ist ein "Rennen" gelaufen
und es hat wieder einmal Spaß gemacht - trotz allem.
Und das wäre...
- ähem, ja griffig war die Strecke
- aber TIEF!
- theoretisch wäre sie dadurch technisch leichter geworden, aber leider nur theoretisch, denn...
- wenn der Kraftaufwand 20 bis 30 % höher als sonst ist, bekommt man so weiche Knie, dass man sich kaum auf den Skikes halten kann, Dementsprechend wacklig war dann auch die Fahrtechink auf jener "leichten" Strecke.

Meine Befürchtung, die gewählte Strecke sei nicht mehr "crossig" genug, weil sie am Donnerstag unglaublich schnell war, wurden zerstreut bzw. zerregnet.
Der erste kleine Regenguss auf die staubige Piste wäre ausreichend gewesen, die wenigen losen Steine festzubacken und für noch höhreres Tempo zu sorgen. Der zweite ergiebige Regenguss war dann aber zu viel. Bis heute morgen war die Strecke noch feucht (nicht nass!) und spürbar "aufgequollen".
Man blieb erstaunlich sauber auf diesem Boden, denn er klebte dermaßen, dass kaum ein Schutzteilchen aufwirbelte, aber die Piste versuchte ebenso spürbar die Skiker festzuhalten.
Sigrid erinnert dich das an etwas? Halbwasa 2007, nur diesmal ohne Überflutungen
Am Donnerstag gab mir der letzten Test auf dieser Strecke vielleicht den entscheidenden "Kick" zum Überstehen dieses Kraftaktes. Man stelle sich vor, man trainert mit guten Skikes auf schneller Strecke und soll später das gleiche Tempo über die gleiche Distanz fahren, nur dass man etwas platte Reifen hat, mittelstarken Gegenwind hat und eine 5%ige Steigung hochfährt. So jedenafalls hat es sich angefühlt - jeder Schritt bei dem man zu viel Tempo verlor führte beinahe zum Stillstand. Als kleiner Zufallsfaktor und zusätzliche Herausforderung kamen noch Schottersteine und unzählige kleine Tannenzapfen dazu, die es zuvor in dieser Zahl dort nicht gegeben hat.
So konnte ich mich diesmal mit etwa 25 kleineren und 15 groberen Wacklern und etwa 5 richtig fiesen "Steckenbleibern" über die Strecke retten. Um nicht jedesmal stehen zu bleiben, war es notwendig trotz zwangweisem Schnellkrafteinsatz beim "Beinahestopern", durch heftigsten Krafteinsatz sofort wieder auf das normale Fahrtempo hoch zu beschleunigen.
Wenigstens hielt die Lufttemperatur von 17°C den Kreislauf am Leben. Bei den 31°C vom Donnerstag hätten wir unterwegs sicher mehrere klimatisierte Sauerstoffzelte unterwegs benötigt.
Leider trieb mich die Meute vor sich her, so dass ich von den Erlebnissen der Anderen im hessischen Dschungel fast nichts mitbekam (außer Wolfgangs Defekt, der wohl auch eien Sturz nach sich zog). Leider musste ich im Ziel sofort verduften, weil ich einige Minuten später einen Freiwasser-Schwimmworkshop in einem nahen Badesee geben musste.
Liebe Mitstreiter: Was habt ihr unterwegs erlebt, wie ist es euch ergangen?
Was bei mir ganz komisch war: Trotz Höchtleistung an diesem Tag, war mein Puls im Ziel nur bei 170 (am Donnerstag 190) und außer der strapazierten Schienbeinmuskulatur fühlte sich kaum ein Muskel nach dem üblichen Nach-Wettkampf-Gefühl an. Komme ich jetzt doch langsam in Form oder hätte ich noch mehr rausholen können? (Nur: wie denn?)

Ergebnis Rhein-Main- und Hessenmeisterschaften Cross-Skating am 01.06.2008 – 13,0 km

Name | Relativ-Zeit | Real-Zeit/Schnitt km/h | Bemerkung
Frank Röder | 0:45:59 | 0:47:01/16,6 | Bestzeit auf dieser Strecke: 43:17 (3 Tage vorher)
Thomas K.-K. | 0:50:03 | 0:54:10/14,4 | Aufholjagd auf Christian
Christian H. | 0:50:59 |0:53:40/14,5
>Ginkotree< | 0:53:04 | 1:04:53/12,0
Andreas M.-J. | 1:03:35 | 1:05:03/12,0 | “Im Schatten des Ginkobaumes…”
>raindancer< | 1:03:45 | 1:09:27/11,2
Wolfgang M. | keine Wertung möglich, wegen Defekt und Sturz nicht beendet

Name = Forum-Name oder Name
Relativ-Zeit = benötigte Zeit abzüglich Alterklassen und Geschlechtsbonus (als männlicher Sportler „in den besten Jahren“ hätte man diese Zeit)
errechn. „Relativ-Marathonzeit“ = Relativ-Zeit auf der Marathonstrecke hochgerechnet auf Marathon mit Berücksichtig des normalen Tempoverlusts
Real-Zeit = wirklich benötigte Zeit
Schnitt = Tempo in km/h auf der absolvierten Strecke

Frank
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Geändert von Frank Röder (01.06.2008 um 23:15 Uhr). Grund: Kleine Verbesserung
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  #57 (permalink)  
Alt 02.06.2008, 12:42
raindancer raindancer ist offline
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Hallo Frank,

nun ja, dieses Rennen war schon sehr speziell.
Da ich mich ja dummerweise gar nicht eingefahren hatte, merkte ich erst beim Start, dass sich der Boden anfühlte, als hätten meine Kinder eine gleichmäßige Schicht ihres Modelliertons aufgetragen. Da war nix drin mit langen Rollphasen, mit denen ich mich sonst halbwegs kraftsparend über die Runden retten kann! Glücklicherweise zogen gleich Alena und Andreas vor mich, so dass ich mich zunächst an die beiden ranhängen konnte. Ich schaffte es aber kaum mitzuhalten und dachte zunächst, das läge an mangelnder Form, weil ich mich tags zuvor mit dem Schwimmen zu sehr übernommen hatte. Aber es waren wohl wirklich der Boden und meine dafür nicht ausreichende Technik. Schon nach wenigen Metern war mein Puls jenseits von Gut und Böse (=180 in diesem Fall) und hielt sich auch hartnäckig. Dass die Strecke so gigantische Steigungen hat, wusste ich bis gestern gar nicht, die waren mir noch nie aufgefallen!
Kurz nach der ersten Biegung kam uns Wolfgang entgegen, Knie aufgeschrammt, Skikes in der Hand. Wir könnten weiterfahren, er habe nur einen .a....bruch und müsse halt zu Fuß zurück. Ich verstand erst "Armbruch", aber das konnte nicht sein, weil er in jeder Hand einen Skike trug. Mein zweiter Verdacht, "Rahmenbruch", bewahrheitete sich am Ende leider. Schade, er hatte so viel trainiert und war ganz vorne dabei - und dann sowas!
Weiter ging's im Tannenzapfen-Slalom, einmal legte mich so ein Ding fast hin. Der nächste "Steilanstieg" am Hochsitz vorbei - und meine beiden Zugpferde hätten mich fast abgeschüttelt. Aber ich konnte doch wieder aufholen, hier war es nicht ganz so weich. So lang war mir die Strecke noch nie vorgekommen. Nach dem nächsten geraden Stück die Schotterpassage. Das war zuviel für mich. Meine Koordination litt merklich unter der Überanstrengung, und ich musste Tempo rausnehmen, um Stürze zu vermeiden. Zweimal gelang mir das nur ganz knapp, aber die Stolperer waren schon ordentlich.
Tja, nun waren Alena und Andreas nur noch ab und zu in weiter Ferne zu sehen. Ich hatte auch nicht mehr die Kraft zu einer Aufholjagd, als das Gelände endlich wieder etwas angenehmer wurde, auch nicht auf dem Rückweg auf dem normalerweise ganz einfachen Stück. So kam ich dann ein paar Minuten nach den Beiden ziemlich erschöpft ins Ziel - mit einem Durchschnittspuls von 176 und einem Maximalwert von 186.
Ich war ziemlich frustriert, weil ich doch deutlich länger gebraucht hatte als gehofft. Im Training waren wir die gleiche Strecke im trockenen Zustand in 1:05 ganz gemütlich und locker gefahren. Andererseits: Das waren jetzt 13 km, für die ich knapp 70 Minuten gebraucht habe. Letztes Jahr habe ich auf fast der gleichen Strecke, allerdings nur 11,25 km, auch im aufgeweichten Zustand, rund 90 Minuten gebraucht und war danach eine Woche lang scheintot. Gestern kam ich zwar mit einem hochroten Kopf ins Ziel, aber zwei Stunden später war ich wieder total fit, hatte keine Probleme mit den Füßen
und fühle mich auch heute gut. Das ist eigentlich das, worauf ich stolz bin: meine Leistungssteigerung innerhalb eines Jahres.
Christian war allerdings noch frustrierter als ich, obwohl er ja viel schneller war. Mit einem Durchschnittspuls von 196 (Max. 208 !) unterwegs, hatte er sich zwar Herz-Kreislauf-mäßig ziemlich verausgabt, hatte aber trotzdem das Gefühl, er habe sich nicht so richtig ausfahren können, weil ihm einfach der Hals zuschwoll. Nun ja, er ist einfach kein Morgenmensch!
Am Abend war's wieder gut, er ist skiken gegangen und war ganz zufrieden...

Eine schöne Überraschung war gestern übrigens, dass an vielen Stellen am Wegrand blühender Fingerhut zu sehen war. Dank mangelnden Tempos konnte ich diesen sogar ab und zu eines Blickes würdigen! Mal sehen, was der Mönchbruch bei den nächsten Rennen für Überraschungen bereithält!?
Sigrid

Geändert von raindancer (02.06.2008 um 23:19 Uhr). Grund: Ergänzung
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  #58 (permalink)  
Alt 03.06.2008, 10:00
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Klaus59 Klaus59 ist offline
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Daumen runter Der nächste Rahmenbruch !

Zitat:
Zitat von raindancer Beitrag anzeigen
... nach wenigen Metern war mein Puls jenseits von Gut und Böse (=180 in diesem Fall)
... mit einem Durchschnittspuls von 176 und einem Maximalwert von 186.
... Christian ... mit einem Durchschnittspuls von 196 (Max. 208 !) unterwegs, hatte er sich zwar Herz-Kreislauf-mäßig ziemlich verausgabt
>>> das sind bei Christian 94 % vom MHR und das als Durchschnitt.
Das ist eindeutig zu hoch und sicher zu viel des Guten.
>>> Zur besseren Übersicht bitte ich alle ihre Pulswerte vom MHR anzugeben.
Ohne den jeweiligen Max.Puls zu kennen, kann man sonst nicht auf die wirkliche Belastung schließen.


... Kurz nach der ersten Biegung kam uns Wolfgang entgegen, Knie aufgeschrammt >>> trägt der keinen Knieschutz ?
... Mein zweiter Verdacht, "Rahmenbruch", bewahrheitete sich
Gutem Morgen Sigrid,

ich will hoffen, daß Wolfgang den " Rahmenbruch " näher beschreibt, Fotos beilegt und vor allem, ob es vorher irgendwelche Anzeichen für den Bruch gab.
Wie viele km haben die Skikes weg usw.
__________________
Freundliche Grüße
Klaus

Meine Skikes : Einstellungen / Änderungen / Ausrüstung
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  #59 (permalink)  
Alt 03.06.2008, 10:31
raindancer raindancer ist offline
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Beiträge: 446
Standard

Hallo Klaus,

Wolfgang trug glücklicherweise Knieschützer, die sich aber durch den Aufprall so verschoben, dass ein Knie trotzdem aufgeschrammt wurde. Ich möchte nicht wissen, wie seine Knie ohne Schützer ausgesehen hätten! (Ich weiß nicht, ob er Ellbogenschützer trug, sein rechter Arm war auch aufgeschrammt.)
Der Rahmenbruch ist leider wieder an der Stelle aufgetreten, an der auch Holger ihn schon hatte. Ich kann Wolfgang gelegentlich nach den genauen Daten fragen - aber ich glaube nicht, dass es vorher irgendwelche Anzeichen gab. Wer würde schon mit einem Riss o.ä. in ein Rennen gehen!?
Christians Maximalpuls liegt, soweit ich weiß, um 220, er war dann also mit knapp 90% davon durchschnittlich unterwegs. Morgens geht sein Puls enorm nach oben. Er hat sich aber auch durchchecken lassen und hat das ärztliche okay für seine hohen Pulswerte, die er sich immer wieder antut.

Schöne Grüße nach Thüringen
Sigrid
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  #60 (permalink)  
Alt 03.06.2008, 16:23
Wolf Wolf ist offline
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Beiträge: 23
Standard Re: Rahmenbruch

Hallo Klaus,

Knieschützer hatte ich an, genauso wie einen Helm. Die Wucht des Aufpralls wurde zum Großteil vom Knieschützer aufgefangen, allerdings bin ich danach noch ein bisschen über Sand und Steine weitergerutscht, was vor allem an meinen (nagelneuen) Stöcken, aber auch an Knie und Unterarm Spuren hinterlassen hat. Ohne Schützer/Helm wäre es sicherlich schlimmer ausgegangen.

Zitat:
Zitat von Klaus59 Beitrag anzeigen
ich will hoffen, daß Wolfgang den " Rahmenbruch " näher beschreibt, Fotos beilegt und vor allem, ob es vorher irgendwelche Anzeichen für den Bruch gab.
Wie viele km haben die Skikes weg usw.
Ich zögerte etwas, da solche negativen Ereignisse natürlich ein schlechtes Licht auf eine Sportart werfen, die ich ansonsten jedem nur empfehlen möchte (alle Alternativen zu Skike eingeschlossen). Andererseits geht es hier um Sicherheit. Und ich meine, dass die ehrliche Offenlegung der Schwächen und Fehler eines Produktes in Zeiten des Internet auch dem Hersteller und allen, die dranhängen, mehr nutzt als schadet. Schliesslich informiert sich fast jeder heute in Foren wie diesem und nur wer auf Probleme richtig reagiert, bleibt langfristig glaubwürdig. In diesem Sinne - vielleicht könnte nochmals jemand von Seiten Skike in verständlicher Weise erklären, worauf bei den eigenen Skikes zu achten ist, um etwaige Fehlproduktionen zu erkennen?

Der Bruch erfolgte so, wie an anderer Stelle in diesem und dem anderen Forum schon beschrieben: am Übergang vom vorderen Schenkel - an dem das Vorderrad aufgehängt ist - in den Hauptrahmen hinein. Von Mechanik, geschweige denn Metallbearbeitung, verstehe ich herzlich wenig, ich denke aber, dass Tinos Analyse in diesem Thread

http://www.razyboard.com/system/more...5151263-0.html

das Problem sehr genau beschreibt. Ein Foto kann ich noch anhängen, habe im Moment aber keinen Zugriff darauf.

Mir waren diese Berichte im übrigen schon bekannt, weshalb ich meine Skikes regelmäßig auf offensichtliche Risse oder dergleichen untersucht hatte. Zuletzt hatte ich dies 2 Tage vor dem Rennen getan. Allerdings waren, ausser einer Menge Kratzern auf der Skikeunterseite, keine Beschädigungen erkennbar (die Kratzer lassen sich wohl kaum vermeiden, wenn man über steinige Pisten fährt). Ich hatte den Eindruck, dass Material und Konstruktion stabil sind. Für mich als handwerklich desinteressierten Laien wies nichts auf eine Schwäche hin. Auch beim Rennen selbst ist mir nichts aufgefallen - bis ich auf der Nase lag :-) Ungewöhnlich war allenfalls ein nicht genauer zu ortendes Klackern, welches seit mehreren Wochen immer wieder auftrat.

Gekauft hatte ich die Skikes im Sportgeschäft Anfang Sept. 2007. Wie viele Kilometer sie insgesamt auf dem Buckel haben, kann ich nicht exakt sagen. Im letzten Monat habe ich genau 480km zurückgelegt (musste ein bisschen mehr trainieren, da meine Mitfahrer alle so schnell geworden sind :-), davor waren es wohl kaum mehr als 250km pro Monat. Ich bin ca 1,95m groß und 88kg schwer.

Nun ja, ich freue mich schon auf die 30km Cross demnächst in GG :-)

Geändert von Wolf (03.06.2008 um 17:01 Uhr).
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