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Hallo
Eure Zeilen bringen mich ganz in Faszination... So eine gute Idee, einen solchen Event so unkompliziert zu veranstalten. Ich werde bei uns auch mal so ein Marathon durchführen. Das Einfache müssen wir natürlich bei euch lernen . Vorgesehen habe ich es am 4. Nov. in Weinfelden (CH). Es handelt sich um eine ca. 7km Runde mit 90% guter bis sehr guter Schotterstrasse. Topographie vorwiegend flach. Mehr werde ich dann noch bekanntgeben.
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mit rollenden Grüssen Steph täglich fit mit 4 kg skike http://www.skike-schule.ch |
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Skike-Einsteiger bewältigen erstaunliche Distanzen und vier Teilnehmer blieben unter 2 Stunden 20!
Es war schon ein tolles Gefühl, dass sich Oswald, Tino und Holger per Bahn auf den langen Weg von Berlin zu dieser Veranstaltung gemacht haben. Die Stimmung war dann im Vorfeld bestens und als ich das Berliner 3er-Paket um viertel nach eins am Start ablieferte, waren schon zwei Skiker vor Ort. Dann trafen jeden Moment weitere Skiker ein und auch zwei Zuschauer meldeten sich. So wurden wir mit unverhältnismäßig vielen Bildern belohnt, die auch die Stimmung auf der Strecke gut wiedergaben. Ein kurzer Abstecher auf Skikes zum Verzweigungspunkt bei km 1,8 der Runde sollte mir zeigen ob noch kurzfristig sichtbare Probleme auf der Strecke aufgetreten sind. Dem war nicht so, nur konnten wir den zunehmenden starken Süd-West-Wind überhaupt nicht einschätzen. Absolut verblüffend fand ich das Tempo beim "Einfahren". Sehr locker und mit kaum mittleren Pulswerten stoppte ich einen Kilometer in 3:20 Minuten. Jetzt war ich optimistisch, dass meine angestrebte Endzeit von 2:30 hinhauen würde. Insgeheim hoffte ich auf unter 2:20, meine brandneue 5000 m-Bestzeit von 13:45 deutete sogar auf 2:15 hin, was ich mir aber ganz und gar nicht vorstellen konnte. Beim Start versammelten wir uns hinter der Startlinie. Alle waren brav ausgestattet mit Helmen und vier von den zehn Startern trugen sogar Knie- und Ellenbogenschützer. Nach einem kurzen improvisierten Countdown, ging es kurz nach 14 Uhr unter heiterem Gejohle los. Die Streckenmarkierungen hatte ich für eine optimale Tempokorrektur bis km 3 alle 500 Meter gesetzt. Ich wurde auf den ersten 300 Metern vor gelassen, dann aber schon von Tino und Holger überholt, hinter mir hängte noch einige Minuten lang "bonnyrunner" Steffen, der uns Verrückten dann aber den Vortritt ließ. Unsere "Verrücktheit" offenbarte sich schon nach 500 Metern, denn die Zeit von 1:25 deutet auf einen 2:50er Kilometerschnitt und eine Endzeit von knapp über 2 Stunden hin. Mein Puls lag schon so früh knapp über 160. Kilometer 1 dann in 2:50, wie befürchtet. Ich versuchte „etwas bremsendes“ zu sagen, sah aber nur zwei grinsende Tempomacher bei mir. Dieser erste und gleichzeitig letzte Kilometer der Runde, war zwar durch den sehr glatten Asphalt sehr schnell, aber durch den welligen Belag und den strammen Seitenwind nicht ganz leicht zu fahren. Kilometer 1,5 - gleiches Tempo, dann eine Tempoerhöhung bis km 2, obwohl wir jetzt voll gegen den Wind skiketen. 2:47 für den zweiten Kilometer waren zu hart für mich, ich ließ Holger vor, mein Puls lag schon bei 175. Um es nicht abreißen zu lassen, musste ich kurz einen Zwischenspurt einlegen. Kurz vor km 3 nach einer 90-Grad Kurve nach links war sofort Rückenwind spürbar. Dann die Wende bei km 3,2, die ich als erster nehmen durfte. Steffen kam uns erstaunlich früh entgegen, er hatte allein diesem starken Gegenwind getrotzt. Wieder kurz Gegenwind und dann Rückwind. Wir flogen jetzt allen übrigen Teilnehmern entgegen, alle waren noch gut gelaunt. Er wurden motivierende Worte gewechselt. Auch beim km 4 lag unser Schnitt noch unter 2:50 pro Kilometer. Meine Beine brannten bereits, wie ich es mir nicht auf einer 10 km-Wettkampf-Distanz hätte zumuten dürfen. Dann ein leichter Stolperer von mir. Zu viel Milchsäure hemmt eine saubere Koordination, das sollte ich als Wink meines Körpers verstehen. Dann der Verzweigungspunkt mit der Kehre die uns auf die Autobahnüberführung leitete. Kilometer 5 oben auf der Brücke in 14:20 Minuten einschließlich der knapp 6 Höhenmeter, die sicher mehr als 10 Sekunden gekostet hatten. Zwei Dinge wusste ich bis hierher noch nicht. Die Autobahnüberführung würde das Durchschnittstempo praktisch nicht beeinflussen, obwohl wir sie acht mal nehmen würden. Und für Holger war das bis jetzt nur ein gebremstes Einrollen, er lag noch unter seinem späteren Durchschnittstempo. Km 6 und trotz Gegenwind immer noch in einem 2:51er Schnitt unterwegs. Dann die zweite Wende, bei der Holger zunächst ins Gras fuhr, weil solche engen Kurven vom Gefühl her fast wie plötzliches Anhalten waren. Immer noch dicht hinter uns: Steffen. Bei km 7 nahmen Tino und Holger etwas Tempo raus damit ich mithalten konnte. Mein Puls bewegte sich nun seit km 2 im Bereichen zwischen 177 und meiner Anaeroben Schwelle von 180, das konnte nicht gut gehen. Oswald kam im Sicht, er sah sehr locker und gut gelaunt aus. Bei km 8 wurde mein Abstand zu Holger größer 5 Meter, 7 Meter und dann kam die Autobahnbrücke. Ich verabschiedete mich und Tino zog zu Holger vor. Hielt er bewusst Abstand oder war ihm das Tempo auch schon zu hoch? Ich konnte es nicht einschätzen. Oben angekommen war ich 15 Meter hinter dem Führungsduo, vom Windschatten war nichts mehr zu spüren. Bergab war ich dann wieder einen Hauch schneller ("Speed-Skikes" eben), konnte aber nicht mehr aufschließen. So merkwürdig es klingen mag, das Schwierigste war für mich, nach jeder Abfahrt aus der Abfahrtsposition wieder in den Skatingschritt zu wechseln. Ich bin mehrmals fast gestolpert. Tino bleib eisern an Holger dran und die beiden zogen langsam Weg. Ohne Zwang zum Tempo machen konnte ich nun etwas Druck herausnehmen und versuchte jetzt technisch optimal zu fahren. Es wurde angenehmer, das Tempo sank aber kaum, der Puls ebenso wenig. Kilometer 10 überquerten die beiden vor mir in knapp 28:40, ich selbst dann in neuer Bestzeit von 28:47. Ich ahnte doch, dass ich unter 29 Minuten bleiben konnte, aber man sollte eigentlich solche Bestzeiten nicht als Zwischenzeit beim Marathon aufstellen. Die Wende am Ziel passierte ich in 30:34 ein Schnitt (2:54 pro km), der für eine 2:02er Endzeit gut gewesen wäre, aber nicht für mich. Würden das die beiden vorn durchhalten? Ich konnte das kaum glauben. Und immer noch saßen uns die Anderen noch auf den Fersen, Steffen schien zwischendurch den Abstand zu mir beinahe zu halten. Und immer wieder nette Anfeuerungen vom skikenden Gegenverkehr. Ich konnte mir zwar nicht vorstellen mit diesen schmerzenden Muskeln den Marathon zu beenden, doch Skiken ist ja wirklich anders. Irgend etwas in mir drückte auf's Tempo, vielleicht meine Erfahrung, dass man beim Skiken kaum platzen kann. Dann auf den Weg zum ersten Wendpunkt Gegenwind, wie ich ihn vorhin nicht erlebt hatte. Ich war zwar jetzt allein unterwegs, aber der Wind schien außerdem stärker zu werden. Kraft war noch da, sogar reichlich und die jeweils gut überschaubaren Streckenabschnitte und die "optisch hohe Teilnehmerzahl" machte das Vorankommen sehr kurzweilig. Ja, es gab tatsächlich nur einzelne Minuten in denen man keinen der Mitstreiter sehen konnte. Es schien richtig viel los zu sein auf der Strecke.
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http://www.cross-skating.com Geändert von Frank Röder (02.10.2007 um 22:49 Uhr). |
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Etwa bei km 12 erkannte ich, dass sich Holger von Tino gelöst hatte und ab dann auch allein fuhr.
Ab der zweiten Runde war das Errechnen des bisherigen Gesamtschnittes ziemlich schwer, aber bei km 16 lag ich auch nach der Autobahnbrücke noch unter einem 3-Minutenschnitt pro Kilometer. Interessanterweise waren die kurzen knapp 4-prozentigen Anstiege bis zum Ende des Marathons gar kein Problem, vielleicht sogar eine willkommene Abwechslung. Noch in Sichtweite vor mir waren die beiden Führenden, Holger klar vorn und Tino in gleichbleibendem Abstand fast 200 m vor mir. Mein Puls lag auf der zweiten Runde bei 170, was mich nur teilweise beruhigte, da ich theoretisch den Marathon nur mit einem Durchschnittpuls von höchsten 168 überstehen konnte, vorausgesetzt ich fange nicht zu schnell an. Aber der Zug war bereits abgefahren, ich musste das Beste daraus machen. Doch was war das? An der zweiten Wende begann mein Abstand zu Tino geringer zu werden. Möglicherweise könnte ich nun doch nur wenige Sekunden nach ihm ins Ziel kommen. Dann am Ende der zweiten Runde war erkennbar, dass Tino das Tempo deutlich herausgenommen hatte, denn ich holte viel schneller auf als noch kurz zuvor. Holger umkreiste noch sichtbar die Halbmarathon-Wende knapp unter einer Stunde, genauer in 59:43, wie sich später herausstellte. Den inoffiziellen Halbmarathonrekord im Skiken stellte er aber in seiner schnelleren zweiten Hälfte in 57:28 auf. Ich selbst nahm auch noch diese persönliche Bestzeit mit. 1:02:21 für den Halbmarathon war immer noch unter einem 3er-Tempo. Das Zeitguthaben, dass Holger mir verschafft hatte, war riesig und in hoffte inzwischen auch mit einem Einbruch noch unter 2:20 ins Ziel zu kommen. Der 3er-Gesamtschnitt sollte noch bis etwa Kilometer 28 oder 29 halten. Kurz nach der Wende überholte ich Tino, der muskuläre Probleme hatte. Meine Hoffnung, dass er sich an mich dranhängen, erholen und wir dann im Team weitermachen konnten, erfüllte sich nicht. Tino musste sich zeitweilig deutlich schonen um später wieder das Tempo zu erhöhen. Die dritte Runde oder die Zeit gegen 15 Uhr 15 war für wohl für alle die härteste Phase. Der Wind blies nun mit gut 4 Windstärken aus Süd-Westen. Auf dem Weg zum ersten Wendepunkt hatte ich das Gefühl fast stehen zu bleiben, doch die Uhr zeigte mir, dass ich den schwersten Kilometer immer noch unter dreieinhalb Minuten geschafft hatte. Nach der Wende das Gegenteil: Rollphasen von bis zu 8 Metern Länge und ein Tempo um die 25 km/h ließen den Zeitverlust fast wieder aufholen. Nur, wie sollen wir die nächste Runde überstehen, wenn der Wettertrend anhielt? Ich lag aber noch so gut im Schnitt, dass ich rechnerisch immer noch gute Chancen auf unter 2:20 hatte. Und alle anderen machten ebenfalls unbeeindruckt weiter. Auf dieser dritten Runde pendelte sich mein Puls bei 168 ein. Holger kam mir dann immer früher von den Wendpunkten entgegen und mein Abstand zu Tino wuchs. Steffen heilt eisern sein Tempo und ich dachte sogar er käme etwas dichter an Tino heran. Und immer, wenn ich am wenigsten damit rechnete, gab es Abwechslung durch Begegnungen mit den Anderen, Wolfgang, Bodo, Jörg, Volker und unsere einzige Dame im Bunde Sigrid. Ich war mir zeitweise gar nicht sicher, ob Bodo seine Distanz auf eine Wiese kombiniert hatte, die von der Einteilung in Viertel-Marathon-Runden abwich. Wie konnte er so weit vorn mitmischen? Durch seinen recht hohen Altersbonus errechnete sich am Ende für ihn eine fantastische Relativ-Zeit. Doch Rechnen fiel mir schon schwer. Exakt nach drei Runden überholte ich Wolfgang der mir freundlicherweise etwas Platz machte. Der Abstand zu Tino war noch größer geworden und ich fürchtete, er habe einen ernsthaften Einbruch. Doch eigentlich hatte er sich wohl schon wieder ausreichend erholt. Steffen kam dann doch nicht näher an ihn heran. Die letzte Runde war ein meteorologische Wohltat für alle, denn es war die windstillste Runde. Zwar war die Windrichtung noch zu spüren, aber es war nicht wirklich schwer gegen den Wind zu fahren. Kurz vor der zweiten Wende spekulierte ich schon auf eine Zeit unter 2:15, traute aber meinen Rechenkünsten schon nicht mehr. Ein bevorzugter Zeitpunkt mir den Trinkschnorchel des Trinkrucksack in den Mund zu stecken, waren immer die Wendpunkte, das niedrige Tempo bot sich dafür an. Ingesamt habe ich nur etwa einen Liter getrunken. Im Getränk waren etwa 25 Gramm Maltodextrin gelöst, was eine eigentlich zu knappe Energiezufuhr von 100 Kilokalorien bedeutet. Aber Skiken ist wohl in vielerlei Hinsicht anders. Auf der letzten Runde spürte ich ganz besonders die auf der Straße viel konstantere Belastung der Muskulatur als beim Cross-Skating. Ich war sicher, dies würde in meinem Leben den ersten Muskelkater durch Skiken geben. Im Gelände wird die Muskulatur durch häufige Rhythmuswechsel und vor allem das ständige Rütteln doch etwas anders belastet. Die letzte Wende bei km 38,5: Ich errechnete jetzt eine Endzeit unter 2:11, wenn ich nicht einbreche – nein jetzt nicht mehr. Die Muskeln brannten zwar aber Kraft war noch da, der letzte Anstieg war leichter als gedacht. Auf den letzten 1,5 km konnte ich meinen Puls von 165 noch etwas erhöhen und relativ komfortabel noch etwas an Tempo zulegen. Mit einem 170er Puls überquerte ich die Ziellinie in, für mich zunächst unglaublichen, 2:09:21. Mein Durchschnittpuls lag bei 169, die Tempoeinteilung war nicht die Beste, aber der erwartete Einbruch blieb völlig aus. Die Stimmung im Ziel war besser als bei mancher Großveranstaltung. Meine Muskeln sagten mir aber, dass jetzt wirklich ein Muskelkater fällig sein würde. Kaum hatte ich gewendet, war auch schon Tino auf der Zielgeraden zu sehen. Holger hatte den Marathon in der Wahnsinnszeit von 1:57:13 geschafft und wahrscheinlich am Ende noch eine 10 km-Zeit von knapp unter 27 Minuten realisiert. Tino kam zwei Minuten nach mir ins Ziel, er hatte sich gut wieder gefangen. Nicht lange dauerte es, da kam Steffen in Ziel, immer noch unter meiner Traumzeit unter 2:20 Stunde ins Ziel, dann kann Volker, der den Dreiviertel-Marathon mit einer vorherigen „Aufwärmrunde“ absolviert hatte. Oswald brachte seine Marathonpremiere mit Zusatzaufgaben noch in einer tollen 2:42 hinter sich. Er hatte sich auf einem kurzen Abschnitt verfahren und musste eine Pause für Wartungsarbeiten einlegen. Auch bei Oswald zeigt das Potenzial in Richtung 2:30er-Zeit. Inzwischen waren auch alle Halbmarathon-Teilnehmer im Ziel. Bodo hatte dann noch einen leichten Asphaltkontakt in einer Abfahrt. Dank seiner Schutzaufrüstung bleib er aber fast folgenlos. Wolfgang war dann noch eine Weile unterwegs, aber ließ sich nicht den Spaß nehmen, den Marathon komplett zu machen. Man sollte nicht vergessen zu erwähnen, dass er erst seit einigen Wochen auf Skikes steht! Ziemlich spannend war die abschließende Errechnung der Relativ-Zeiten, welche die eigene Leistung als die eines „Mannes in den besten Jahren“ wiedergibt. Interessanterweise war keiner der Teilnehmer in diesem Alter und unsere weibliche Teilnehmerin Sigrid bekam zusätzlich einen Frauenbonus berechnet. Somit können und sollten wir jetzt jedes Jahr auf’s Neue gegen unsere „virtuelle“ Zeit des Vorjahres antreten. Dann können wir uns sagen: Wir werden zwar nicht jünger, aber wenigstens besser. Übrigens, der Muskelkater bleib völlig aus. Nach knapp nur zwei Stunden etwas steifer Muskulatur wurde alle schnell wieder gut. Die Regeneration ist immer wieder unglaublich. Am nächsten Morgen gab ich einen Skikekurs und fühlte mich so wohl wie immer auf den Rollen. Wen es interessiert, meine Splits: 30:34 [2:54 Min./km], 31:47 [3:02 Min./km], 33:51 [3:12 Min./km = Soll für 2:15 h], 33:09 [3:09 Min./km]. Also Nachmachen, Mitmachen, Hauptsache was machen!!! Frank
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http://www.cross-skating.com Geändert von Frank Röder (04.10.2007 um 14:26 Uhr). |
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Hallo Ihr Marathonler,
ich lese mit großem Interesse Eure Beiträge. Nur weiter so. Hallo Holger, das ist sicher auch eine Frage des Alters und des Gesundheitszustandes. Ich weiß ja nicht, wie alt Du bist, aber bestimmt einiges jünger als ich. Mich hat der Blick und die Beschäftigung mit dem Pulsmesser wahrscheinlich vor größeren körperlichen Schaden bewahrt, auch, wenn ich die deutlichen Zeichen lange nicht erkannt habe. Auch mein Hausarzt nicht. Jetzt weiß ich, welche negativen Auswirkungen ein nicht erkannter zu hoher Blutdruck anrichten kann und, man merkt es nicht, nein man fühlt sich dabei auch noch sauwohl. Bis zu meinem Notarztfall bewegte ich mich beim Skiken sehr oft und lange in der Nähe meines Maximalpulses und hätte Bäume ausreißen können. Jetzt, mit täglich zu nehmenden Medikamenten, liegt mein Trainingspuls im Bereich von 70 bis 81 % vom MHR ! Mein Max.Puls ( aber nur kurz ) bei um die 96 % von MHR. Ich schaue sehr oft auf die Pulsuhr, um ein Gefühl für meine Skike-Puls-Wohlfühlzone zu bekommen. In der Dauerbelastung lasse ich es nicht mehr über 88 % vom MHR kommen. Ich schaffe es jetzt auch, mal mit einem 68 % Puls zu skiken ( Danke an Frank ). Auf meinen Strecken skike ich in einer Pulszone von 68 .... 88 % Und, es gibt noch zwei positive Nebenerscheinungen für meinen jetzt eingestellten Blutdruck, ich habe keine Schlafstörungen mehr und muß auch nicht mehr alle paar Minuten zum Pinkeln nachts raus. ![]()
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Freundliche Grüße Klaus Meine Skikes : Einstellungen / Änderungen / Ausrüstung http://forum.cross-skating.com/skike...3.html#post276 |
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Hallo Klaus,
weiterhin gute Besseung oder gute Einstellung oder am Besten natürlich beides. Da hast ja wohl noch rechtzeitig die Kurve bekommen. Wenn man nachts schon raus muss wegen des Blutdrucks, deutet das ja schon darauf hin, dass die Nieren den hohen Blutdruck übel nehmen. Wenn das jetzt besser ist - puh Glück gehabt. Nach so einer Belastung muss man wahrscheicnlich alle Organe einzelnen durchchecken lassen, ob nichts zurückgeblieben ist. Trotzdem ist wahrscheinlich der Ausdauersport ein Segen für dich gewesen. Wer zieht denn sonst schon mal als Nichtsportler einen Pulsmesser an? Und bei Krankheitsysmptomen werden dann ja auch oft zunächst die falschen Medikamente eingeworfen (bei Nichtsportlern). Sporlter können da oft ihrem Arzt schon viel genauerer Hinweise geben. Also wieder ein Pluspunkt für die "Telemetrie" die wir mit uns herumtragen. Halt die Ohren steif, Klaus! Frank
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Ich möchte hier einmal die Marathon-Fotografen und die fotografierten Personen fragen, ob ich die Fotos für das Cross-Skating-Portal und/oder für meine anderen Cross-Skating Websites verwenden darf?
Es soll niemand in negativer Weise dargestellt oder kommentiert werden, das verspreche ich. Ich schlage vor, dass sich die Fotografen bei mir melden, wenn etwas dagegen spricht. Das muss nicht öffentlich im Forum sein. Ich vermute einmal, wenn sich in den nächsten Tagen niemand negativ meldet, geht das im Ordnunug. Diesen Aufruf und die Anworten daruf lösche ich in einigen Tagen wieder aus dem Forum. Danke schon mal! Frank
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Nach Franks persönlichem Bericht aus der Spitzengruppe möchte ich nun einen persönlichen Bericht aus der Schlusslichtperspektive liefern – in der Hoffnung, dass er andere Unentschlossene motiviert, es das nächste Mal vielleicht auch zu probieren, vielleicht auch mal ein paar Damen. Zwar macht es mir spätestens seit meinem Studium nichts aus, allein unter Männern zu sein, aber über ein bisschen mehr Beteiligung aus der Damenwelt hätte ich mich dennoch gefreut.
Zunächst einmal: Ich hatte mir vorgenommen, mindestens eine Runde, möglichst zwei zu skiken. Da ich erst im Frühjahr mit dem Skiken angefangen habe, davor jahrelang praktisch keinen Sport betrieben hatte und in letzter Zeit aus familären Gründen kaum zum Skiken gekommen war, was es für mich mehr als fraglich, ob mir zwei Runden möglich sein würden. Zu allem Überfluss „testete“ ich die Marathonstrecke eine Woche vorher, brauchte für eine Runde rund 49 Minuten und war danach so außer Atem, dass ich mindestens eine Viertelstunde Pause gebraucht hätte, bevor ich eine zweite Runde hätte anfangen können. So nahm ich mir vor, beim Marathon alles gemächlicher anzugehen, um Puste für eine zweite Runde zu haben. Nun also kam der 29.9. Bewusst stellte ich mich ganz ans Ende des Starterfeldes, um niemanden zu blockieren. Obwohl alle für meine Begriffe schnell loslegten, versuchte ich, die Ruhe zu bewahren und fiel auch gleich zurück. Das beeindruckte mich nicht, schließlich wollte ich keine Geschwindigkeitsrekorde aufstellen, sondern lebendig zwei Runden überstehen. Ein freundliches älteres Ehepaar wollte mich mit den Worten „einer muss ja der Letzte sein“ trösten – aber Trost brauchte ich gar nicht. Stolz erwiderte ich, als einzige Frau unter lauter Männern mache es mir nichts aus, den Herren den Vortritt zu lassen. Störend war jedoch das Seitenstechen, das sich nach kurzer Zeit einstellte. Hinzu kam, dass ich mich anfangs nicht so recht mit dem tollen Trinkgürtel, den Frank mir freundlicherweise ausgeliehen hatte und der mir wirklich gute Dienste erwies, anfreunden konnte – ich hatte das Gefühl, nicht richtig tief durchatmen zu können. Aber ich konnte diese Problemchen ignorieren, schnell überwog die Freude an der Bewegung, und ich fiel zu meiner Überraschung zunächst nicht viel weiter zurück, Wolfgang und Jörg zogen mich mit. Kaum war ich in der ersten Schleife, kam mir auch schon das superschnelle Spitzen-Trio entgegen. Hatten die vielleicht ein bisschen abgekürzt? Nein, sie waren wirklich so flott. Nun ja, immer schön langsam weiter. Allmählich kamen Kopfschmerzen auf, nach der ersten Brückenüberquerung steigerten sie sich und wurden schließlich unerträglich. Na, das war’s dann wohl für die zweite Runde, dachte ich mir. Einzige Hoffnung schien mir der vermehrte Wind am Kopf zu sein, wenn ich den Helm abnehmen würde. Gedacht, getan – Helmpflicht und Risiken zum Trotz. Augenblicklich waren die Kopfschmerzen weg – nicht vom Wind, sondern weil der mir von meinem ältesten Sohn großzügigerweise geliehene Helm schlicht zu eng war. Und wohin jetzt mit dem Ding? Erst ließ ich ihn eine Weile an der Hand baumeln, was bei der Stockbewegung weder praktisch noch angenehm war, dann setzte ich ihn in Hut-Manier wieder auf. Nicht, dass er so irgendeine Schutzfunktion gehabt hätte, aber er war mir wenigstens nicht mehr im Weg und konnte nicht drücken. Als ich an Fotograf Volker vorbeikam, ließ ich das unnütze Teil schlichtweg ins Gras fallen (und er brachte es mir später freundlicherweise mit). Jetzt war bald die erste Runde geschafft. Trotz aller Tücken hatte ich – von wegen gemächlich! – nur knapp 50 Minuten gebraucht (nicht lachen, ihr Supersportler, bin ja schließlich nicht mehr die Jüngste und habe jahrelang überhaupt keinen Sport getrieben!)! Nun schlug aber der Ehrgeiz zu: Mehr als eine einminütige Trinkpause gönnte ich mir nicht, dann ging’s weiter. Es ging tatsächlich! Jörg und Wolfgang hatten mich inzwischen noch weiter abgehängt, aber das machte ja nichts. Die zweite Runde wurde deutlich zäher: Ein Trinkpäuschen, ein kleines Schwätzchen mit einem vorbeikommenden Radfahrer, der dachte, hier würden neue Sportgeräte getestet – aber letzten Endes wirklich nur kleine Unterbrechungen. Vielleicht war es ganz gut, dass ich noch nicht gelernt hatte, während der Fahrt zu trinken, so kam ich zu mehreren kleinen Pausen… (Ein Trinkrucksack hätte mir gar nichts genutzt, beim Fahren war ich so sehr am Schnaufen, dass ich sowieso nichts hätte schlucken können.) Sehr motivierend waren die freundlichen Worte all derer, die mir entgegenkamen oder mich überrundeten. Mit deren teils unglaublichem Tempo hatte ich mich längst abgefunden. Im Lauf der zweiten Runde setzten Schmerzen im rechten Sprunggelenk ein, die sich ganz allmählich steigerten und auch dazu führten, dass ich immer weiter abknickte. Aber ans Aufhören dachte ich nun wirklich nicht mehr. Andererseits wäre es aber höchst vermessen gewesen, auf Fotograf Volkers Frage, ob ich noch eine Runde skiken wolle, mit „ja“ zu antworten. Und ich schaffte es! Zwar nicht ganz in 1:45, wie ich gehofft hatte, aber immerhin kam ich wohlbehalten an. Dank der Runden, die andere noch zu laufen hatten, hatte ich subjektiv auch nicht das Gefühl, die Letzte zu sein, obwohl ich natürlich am langsamsten war – zuletzt gestartet und nie jemanden überholt. Bodo war gerade am Einpacken, er hatte seinen Halbmarathon offenbar schon vor einiger Zeit beendet. Jörg kam kurz darauf mit dem Auto zurück, hatte er nach Ende seines Halbmarathon inzwischen schon geduscht? Ein paar Minuten nach meinem Zieleinlauf, ich war gerade dabei, mich der Skikes zu entledigen, ein kleiner Schock: Holger kam an. Nach einem vollen Marathon! Es stand noch nicht einmal einer von uns mit der Kamera bereit, damit hatte keiner gerechnet, dass wir einen Zieleinlauf nach weniger als zwei Stunden haben würden! Naja, dafür hatten dann Frank und Tino umso mehr begeisterte Zuschauer im Ziel. Was mich auch schwer beeindruckte, das war Wolfgangs Durchhaltevermögen. Alle standen schon im Ziel, er kam nach seiner dritten Runde vorbei und war fest entschlossen, noch eine weitere dranzuhängen – und das alles nach nur wenigen Wochen auf Skikes! Mein persönliches Fazit: Die Stimmung war bestens, die Atmosphäre freundlich und motivierend. Nicht ein einziges Mal hatte ich den Eindruck, von jenen, die wirklich sportlich und niveauvoll an den Marathon herangegangen sind, belächelt zu werden – im Gegenteil: Ich erfuhr von ihnen Ermutigung und hörte anerkennende und motivierende Worte. So hat mir das Ganze viel Spaß gemacht und die Erfahrung gebracht, dass mich zwar Welten von den Geschwindigkeiten sportlicher Skiker trennen, dass uns aber dennoch die Freude am Skiken verbindet. Also dann - bis zum nächsten Mal! Sigrid Geändert von raindancer (04.10.2007 um 07:55 Uhr). Grund: Schluss vergessen |
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Nachdem schon viele von Euch Ihre Eindrücke geschildert haben, will ich nun nicht nachstehen.
Für mich war der Halbmarathon quasi mein erster sportlicher Wettkampf seit meinen letzten Bundesjugendspielen (da hatte man noch vierstellige Postleitzahlen und Raider hieß noch nicht Twix... ). Meine Teilnahme stand bis kurz vor den Start noch auf der Kippe, da für mich am Samstag und Sonntag auch ein Modellsegelflugwettberwerb angesetzt war. Also hieß es bei Regen und Wind Skiken, bei schönen Wetter Segeln. Wie gut das der Wind kam... Mit dieser Meinung bin ich sicher der einzige im Starterfeld gewesen, aber nichtsdestotrotz wurde der Trinkrucksack mit 2l Wasser gefüllt, noch mal ordentlich Luft aufgepumpt und die wetterfeste Jacke übergezogen. Letzteres sollte sich gleich als zuviel des Guten herausstellen, bei 14° Außentemperatur war es für die Jacke einfach viel zu warm, auch die lange Hose war zuviel des Guten. Aber egal. Mutig raus gefahren, der Start lag nur 500m von daheim, und mal geschaut wer so alles da ist. Nach der ersten Vorstellungsrunde ist mir dann aufgefallen, dass ich nun wieder der einzige war, der keinen Helm auf hatte. Blöd. Na gut, nicht mehr zu ändern. Die Zeit bis zum Start ging schnell herum und es wurden die ersten Energieflüssigkeiten aus mysteriösen Tuben in die Münder gedrückt (komische Sachen machen die Profis hier ). Es gab kein zurück mehr und genau wie Sigrid und Wolfgang habe ich zu mir gesagt, geb' den Turbojungs mal 'nen kleinen Vorsprung und schau dir das Geschehen in Ruhe von hinten an, später kannt Du sie immer noch einholen… Mit Wolfgang hatte ich jemand gefunden der in meinem Geschwindigkeitsbereich fährt, also mal drangehängt und laufen lassen. Komisch war nur, ich war so verkrampft, dass ich keinen schönen Rhythmus gefunden habe. Normalerweise stellt sich bei mir nach 1km ein geschmeidiges Gleiten ein und es läuft einfach, doch jetzt... Da lief nichts rund. Wusch wusch wusch….. was war den das?????? Mit einem Affenzahn kamen uns Holger, Frank und Tino entgegen. Mann sind die schnell. Von so was wird man nicht lockerer, aber egal. Bis zur ersten Wende auf der kleinen Brücke ging es schleppend, sollte der Rückweg mit Rückenwind besser werden?? Ja es wurde besser. Die Beine wurden lockerer und es lief so langsam besser. Direkt nach der Wende kam uns auch schon Sigrid entgegen und ich hoffte Sie könnte noch aufschließen, ich hatte Sie ja schon vor einer Woche beim "Geheimtrainig" laufen sehen und da sah es gut aus. Also weitergleiten und sich auf die erste Brücke vorbereiten, vorbei an „Kamerakind“ Volker und rauf. Ging gut, runter noch besser. An der Deponie gewendet und zurück zur Brücke, doch wo war Sigrid?? Der Abstand wurde doch langsam größer, was schade war. Nach der zweiten Abfahrt lief es so gut, dass ich an Wolfgang vorbei gehen konnte. Es lief jetzt rund aber die Strecken gegen den Wind waren schon lecker anstrengend. Die zweite Runde lies sich nun auch gut an, wobei ich nun langsam müde Beine bekam. Was war denn los, bei den Trainingsläufen war da immer alles ok? Komisch, ist das jetzt so ein Wettkampfding? Egal, noch eine halbe Runde und der Halbmarathon ist gelaufen. Durch den Wald, über die wellige aber a….schglatte Zielgerade, geschafft. Mit lecker 177 Puls angekommen und froh es geschafft zu haben. Wusch, wusch und noch mal wusch… da war es wieder dieses Geräusch. Nachdem ich meinen Halbmarathon geschafft hatte, kamen wieder die schnellen Drei vorbei und hatten schon ¾ Ihrer Strecke gemacht, uff. Also kurz ausschnaufen und mit den Jungs im Ziel reden. Meine Jacke hatte ich vor dem Start kurzfristig bei Frank im Auto deponiert, der aber ja noch unterwegs in Sachen WUSCH… Also kurz nach Hause rollen, Pullover überziehen und zurückfahren, ja mit dem Auto, ich wollt mich ja irgendwo reinsetzen können, damit ich mir keinen Zug hole. Mein Fazit lautet: Gelungene Veranstaltung, nette Leute und viel Spaß. Jörg |
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...wollte ich nur nochmal sagen.
Diese Resonanz ist natürlich die beste Motivation so etwas wieder stattfinden zu lassen. Ich schlage einfach einmal grob drei Zeiträume vor, welche würden euch gefallen? - Ende März - Anfang April - Ende April Bis dahin möchte ich aber noch ein paar kürzere "Rennen" anbieten. Cross und auch Straße bis ca. Halbmarathondistanz. Frank
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