Stockspitzen stumpf

      M.Resch schrieb:

      Hallo,
      bevor ich jetzt lange herumsuche:
      Wie war das gleich mit den Feilen zum Stockspitzen schärfen ?
      Das waren doch Diamantfeilen - oder ??
      Wo bekomme ich ein solches Werkzeug her ?
      War heute früh im Baumarkt nebenan, dort gibt es soetwas nicht.:(

      Michael


      Hallo Michael!

      Täglich grüßt das Murmeltier, ja im Baumarkt gibt es soetwas eher selten.
      Conrad Electronic der Gemischtwarenladen für alles oder nichts hat aber welche im Angebot.
      Ich kenne auch einen Profi , der die Stockspitzen mit der Flex und einer Diamantscheibe schärft. Schau dir auch die abgenutzten Spitzen an, dann siehst du auch wie du die Spitzen aufsetzt...

      beste Grüße
      Holger

      Skizubehörladen !!!

      Hi !

      Ich habe gute Erfahrung mit Diamantfeilen aus dem Skisport gemacht.
      Schau mal im Web nach "Diamantfeile" + "Ski". Händler gibts zu genüge.
      Olli und ich haben so eine Blaue (mittlere Körnung) und damit werden die Spitzen ruckzuck "scharf". Kosten ca. 17-25 ?.

      Gruß
      Stephan
      cross-skating-media.de
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      rolldichfit.de/cross-skating.htm
      Hi,
      Diamantfeilen sind mir zu fisselig. (Kann auch sein, dass ich einfach zu ungeduldig bin).

      Diamantschleifscheiben gehen natürlich auch (sind aber ziemlich teuer).

      SiliciumCarbid-Scheiben (grün) tun es auch.

      Achtung nicht zu lange dranhalten - sonst wird es warm und die Spitze löst u.U. heraus.
      Gruß .. Hagi

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      So sieht sie aus :

      3-4x drüberstreichen und gut ist !

      Gruß
      Stephan

      Nachtrag: ...und immer dabei ;)
      Bilder
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      Hallo,

      so ähnlich sieht das Ding auch aus, das Frank im Sortiment hat. Funktioniert prima, sogar bei Anwendung durch ungeduldige und technisch weniger begeisterte Menschen ;). Aber was ich bisher nicht verstanden habe: Wofür sind denn die ganzen Lücken gut? Nur damit man slalomschleifen üben kann?

      Sigrid
      Die Lücken sind für den Schleifstaub, wenn man Flächen schleift. Also eigentlich völlig überflüssig für unsere Zwecke. Aber bei diesen Skifeilen bekommt man die meiste Fläche für das wenigste Geld. Und die Feilen greifen fast wie eine Holzraspel auf Hartholz. Seit ich mit den Dingern eine Spitze in 10 bis 20 Sekunden nachschleife, bleibt der Maschinenschleifstein aus und der Strom im Kraftwerk. Heiß werden die Feilen und die Spitzen übrigens nicht, das ist eher wie Fingernägel feilen...

      Franz
      Hallo zusammen
      ich möchte hier mal nach den Erfahrungen mit dem Nachschleifen fragen. Habe jetzt nach ca. 100km zum ersten Mal nachgeschliffen. Dummerweise, obwohl optisch wieder wie neu, rutsche ich genauso oft weg wie kurz vor dem Nachschleifen. Als die Stöcke neu waren, hatte ich keinerlei Probleme mit dem Grip. Mach ich da irgendwas falsch beim Schleifen :confused: an der Stocktechnik kann es eigentlich nicht liegen, subjektiv setze ich den Stock ja genauso ein wie am Anfang :rolleyes:
      Gruß
      Stephan
      Hallo Stephan,

      100 km sind eine lange Strecke bis zum ersten Mal nachschleifen. Da dürften die Spitzen schon relativ rund gewesen sein. Ich schleife meine Spitzen (gefederte von Exel) nach ca. 40-50 km nach. Möglicherweise ist der Winkel bei Dir etwas zu stumpf geworden, oder die Spitzen sind doch nicht ganz so scharf wie am Anfang. Womit schleifst Du denn?
      Gruß
      Uli

      Ulderico schrieb:

      Hallo Stephan,

      100 km sind eine lange Strecke bis zum ersten Mal nachschleifen. Da dürften die Spitzen schon relativ rund gewesen sein. Ich schleife meine Spitzen (gefederte von Exel) nach ca. 40-50 km nach.

      ... ich hatte mal irgendwo gelesen das so ca 200km der Richtwert sei, des wegen wollte ich noch warten, aber seit ca. km 80 ist ein deutlicher Verlust zu spüren.

      Ulderico schrieb:


      ...Womit schleifst Du denn?

      ... mit der Diamantfeile von x-skating, werde aber jetzt wohl mal die Dremel nehmen :rolleyes:
      Stephan
      Habe mir nochmal die anderen Beiträge über das Spitzenschleifen angesehen.
      Das mit der Diamantfeile von Frank hört sich eigentlich schon überzeugend an. Da würde es sich sogar anbieten, nach jeder Ausfahrt kurz über die Spitzen zu gehen, dann hat man jedes Mal optimale Bedingungen.
      Ich selber schleife bis jetzt,wie Hagi, mit Silizium-Carbit-Scheiben am Schleifbock, (habe ich bei der Arbeit) aber man denkt halt auch nicht immer daran, die Spitzen mitzunehmen. Von daher wäre eine Feile vor Ort sicher eine gute Alternative.
      Aber grundsätzlich gilt: Eine Schneide (Spitze) scharfhalten ist besser und einfacher, als sie scharf zu machen.
      Gruß
      Uli
      Hallo Frank,

      ich möchte Dir das Geschäft mit den tollen Diamantfeilen nicht verderben, aber beim Baumarkt gibt es noch eine Diamantfräse für unter 5 € für Kleinbohrmaschinen (wie z. Bsp Dremel) mit ca. 5 mm Durchmesser. Damit geht's mit ein wenig Geschick auch sehr schnell und präzise. Aber bitte: Schutzbrille aufziehen.
      Beides zu haben ist natürlich des Cross-Skaters angenehmer Luxus!
      Dateien
      • Diamantfeile.jpg

        (21,43 kB, 74 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Okay, wer schon einen Dremel hat, dann lohnst sich's wohl.
      In der Werkstatt schleife ich gern "auf Präzision" mit der Naßschleifmaschine an den Spitzen herum.
      Die Diamantfeilen bei X-Skating sind entweder als "nicht-maschineller" Einstieg ins Spitzennachschleifen oder als eine mobile Alternative für unterwegs zu verstehen. Im Autokofferraum verwahrt kann man dann vor der Bergtour nochmal schnell nachschärfen, falls man es zu Hause vergessen hat. Oder nach 20 öden Kilometern auf sehr glattem Beton kann so manch' geschundene Spitze sich dann schon während der Tour über mehr "Biss" freuen.
      Sogar Diamantfeilpads aus der Kosmetik (für Fingernägel) sollen schon manchen Tourer unterwegs glücklich gemacht haben. Mit geschärften "Krallen" geht' halt besser. Gut, diese Pads reichen auch nur für 3 bis 4 ernsthafte Nachschliffe oder etwas häufiger zum lediglichen "Abziehen".
      Möglichkeiten zum Schärfen gibt es viele, aber scharfe Spitzen sich schon der "Kick" für einen guten Stockeinsatz.

      @Stephan: Spitzen nach 80 km stumpf, deutet auf sehr viel Beton auf der Hausrunde oder mittelmäßiges Hartmetall (selten) hin. Vielleicht sind die Spitzen auch sehr früh etwas gesplittert bei hartem Einsatz.

      Franz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Gelöschter Benutzer“ ()

      Gelöschter Benutzer schrieb:

      @Stephan: Spitzen nach 80 km stumpf, deutet auf sehr viel Beton auf der Hausrunde oder mittelmäßiges Hartmetall (selten) hin. Vielleicht sind die Spitzen auch sehr früh etwas gesplittert bei hartem Einsatz.

      Hallo Frank
      in der Tat hab ich bei manchen Strecken einen recht großen Betonanteil dabei, geht leider nicht anders und Pflasterstein ebenfalls.
      das Dumme ist nur, ich bekomme die Spitzen, obwohl sie für mich obtisch gut aussehen, vom Grip nicht mehr so hin wie sie am Anfang waren.
      Gruß
      Stephan
      Dann sind die Spitzen wohl etwas stumpf.
      Eine gewisse Prophylaxe wäre dann häufiges "Abziehen" (auch wenn es nur mit jenen billigen Fingernagel-Diamanpads gescheiht): Vor jedem Training wenigstens minimal vorschärfen (keine 30 Sekunden pro Paar) bewirkt, dass sich die Stöcke früher auf dem glatten Betonboden fangen und du vielleicht statt "30 m-Durchgerutscht" nur noch "10 m-Durchgeruscht" am Ende des Trainings als Leidensweg für die Abstumpfung deiner Stöcke verbuchen musst.
      Es ist nicht allen die Härte der Betons die den Spitzen schadet, sondern vielleicht sogar noch mehr jeder durchgerutschte Zentimeter. Also am Besten gar nicht erst wegrutschen - leicht gesagt. Häufiges Schärfen, nimmt womöglich weniger von den Spitzten weg als jenes "stumpfschleifen" durch wegrutschen.

      Franz

      Spitz oder scharf schleifen

      Hallo Frank,

      ich habe ja zwischenzeitlich auch die Diamantfeile von dir aber tue mich schwer damit. Grundsatzfrage: Schleife ich die Spitzen spitz wie eine Nadel oder scharf wie einen Meißel. Wenn ich meine Stockspitzen (Exel) so anschaue dann haben diese einen Meißelschliff!? Soll man diese Formgebung in eine richtige Spitze umarbeiten und geht das mit der kleinen Feile überhaupt?
      Danke für weitere Tipps.
      Herzliche Grüße

      Hans Peter
      Hallo Hans Peter,

      diese Feile ist sonst eher zum Abzeihen vom Skibelägen und Skikanten im Einsatz. Die Löcher für die Aufnahme der Materialabriebs stören beim Schleifen von Stockspitzen und sollten gemieden werden.
      Man nimmt also zum Schleifen immer nur eine "Bahn" die zwischen diesen Löchern verläuft und zieht dann die Feile mit unverändertem Winkel über die zu schleifende Fläche (also die flache "Meißelfläche). Den Fortschritt des Schärfens sieht man daran, dass man man die geschliffene Fläche recht gut erkennen kann. Man muss die Feile oft zwischen 4 und 6 mal auf diese Weise über die Spitze bewegen, bis sich die "neue Fläche" so weit vergrößert hat, dass sie an die Spitzte (eigentlich Kante) reicht und die Stockspitze somit wieder scharf ist.
      Maschinenschleifen ist auch möglich. Dann sollte es aber ein Nassschliff sein, damit die Spitze nicht zu heiß wird und der Kunststoff schmilzt.

      Franz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Gelöschter Benutzer“ () aus folgendem Grund: Schweres deutsches Rechtschreibsdingsbums...