Vergangenheit und Zukunft

      Vergangenheit und Zukunft

      Ich möchte einige Fragen an die praktizierenden Cross-Skatrer, Skiker und Powerslider stellen, euch etwas aus der Reserve locken um Außenstehen zu zeigen, um welchen fazinierenden und sinnvollen Sport es hier geht.

      Es braucht nicht jeder alle Fragen zu beantworten, es solen nur Anregungen für eure freien Formulierungen sein.

      Vergangenheit

      - Was habt ich durch das Training bisher erreicht? (Gewichtsabnahme? Fitness? Ausgegleichenheit? Spaß & neue Freunde? Gesundheit?)

      - Welche waren eure größten Anfängerfehler? Was habt ihr daraus gelernt und was würdert ihr anderen daher raten?

      - Was war das Überraschendste für euch an dieser Sportart? In welchen Punkten wurden eure anfänglichen Vorstellungen bestätigt oder widerlegt?


      Zuknunft

      - Welche persönlichen Ziele strebt ihr in diesem Sport an?

      - Wie seht ihr selbst die Entwicklung des Cross-Skatings, aber auch des Modernen Biathlons?

      - Was wünscht ihr euch in Zukunft für diesen Sport?


      Jetzt bin ich mal gespannt (und das als "mittelalter Cross-Skating-Hase", alte gibts noch nicht, Einsteiger müssten noch viel gespannter sein)

      Franz
      Hallo Frank, um deine Fragen zu beantworten, muß ich wohl was weiter ausholen. Ich komme eigentlich aus dem Nordic walking Bereich. Habe aber keine Trainingssteigerung mehr erreichen können. Ich suchte eine neue Herausforderung und bin durch das Internet auf Skikes aufmerksam gemacht geworden. Nach den ersten Testrunden sind mir Konditionell sehr schnell die Grenzen aufgezeigt worden. Und das war, was ich wollte. Neben dem Kraftsport, den ich regelmäßig mache, ist das skiken das ideale Trainingsprogramm zur Cardiostärkung. Meine Kondition hat sich in den letzten Monaten wesentlich gesteigert. Ich bin überrascht das mir das skiken so viel Spass macht, hat schon einen gewissen Suchtfaktor.
      Meine Ziele: Ich bin noch lange nicht soweit, um mit euch ein paar Runden zu drehen. Max. 20 km schaffe ich zur Zeit. Also weiter einsam die Runden drehen, oder jemanden finden der den gleichen Leistungsstand hat.
      Wenn mal der Winter vorbei ist, hoffe ich, das man dann mehr und länger skiken kann. Die Urlaubsplanung dreht sich alles um die Skikes. (Ostsee, Nordsee)
      Ich kann nur allen Unentschlossenen raten mit diesen Sport zu beginnen. Egal welches Alter oder Gesundheitsstand, skiken ist für jeden Etwas. Ich selbst leide unter Rückenproblemen, und habe durch die Gelenkschonende Sportart "Skike" das passende für mich gefunden.
      Ich hoffe für die Zukunft das sich mehr Leute für das nordic crossing entscheiden. Den der Konkkurenzkampf unter den Anbietern läßt vieleicht den Preis was günstiger machen, den der schreckt sehr viele Käufer ab.
      Ich hoffe ich habe dir was geholfen.

      Gruß Heinz
      Hi Frank,

      erreicht habe ich in der aktiven Zeit: Fitness und Ausdauersteigerung mit Spaß - so viel Spaß hat mir noch nie ein Einzelsport gemacht! - und mindestens einen neuen Freund ;), wenn nicht gar mehrere. Ich bin da etwas vorsichtig mit der Formulierung...

      Anfängerfehler? zu schnell zu viel gewollt zu haben. Aber das gab sich dann schnell, und ich musste meine große Lust rollen zu wollen etwas bremsen und laaaangsam die Streckenlängen steigern.

      Das Überraschendste: der Spaß, den das Skiken macht! Ich hatte die Vorstellung, einmal 'wie die Biathleten ohne Schnee aber mit Bremsen mich fortbewegen zu können', bin ich doch Fan davon...

      Persönliche Ziele in diesem Sport? Vorerst nur weiterhin Spaß haben und Km für mein Projekt sammeln, es sei denn, es tut sich was auf dem Veranstaltungsmarkt... siehe unten

      Entwicklung? Tja, die Anschubser fehlen momentan, um positiv und visionär in die Zukunft zu blicken - so generell. Bin noch in regenerierender Winterverfassung und total inaktiv, dank des Wetters, meiner fehlenden Motivation auf Grund dessen und diverser Erkältungen, die mich immer wieder ausbremsen endlich wieder anzufangen. Die diesjährigen Veranstaltungen werden es zeigen, denke ich...

      Wunsch? Anschubser ohne Ende, insbesondere offizielle Sportveranstaltungen, so mit 100 Startern aufwärts mit verschiedenen Klassifizierungen oder so. Dann könnte ich glatt auch Ehrgeiz entwickeln und noch mehr trainieren... zumindest wenn es bald (!) vorwärts ginge...

      Gruß Muck
      Hallo,

      für mich ist das Nordic-Cross-Skaten die Sportart schlechthin.Eine dynamische und harmonische Bewegung die wirklich alles abdeckt.
      Hier alles zu schreiben warum und wieso würde ein Buch füllen.
      Der SKIKE ist für mich momentan das Nonplusultra - allein aufgrund der Bremsen. Wer die Technik beherrscht und den EInsatz der STöcke wird glücklich.
      Ich hatte 2003 einen doppelten Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule und es musste letztendlich operativ gelöst werden.
      Bis dahin musste ich einige Monate Schmerzen und absolute Bewegungslosigkeit hinter mich bringen - verbunden mit der Einnahme der härtesten Medikamente etc.
      meine muskulatur war einseitig fast komplett weg - zudem habe ich an beiden Kniegelenken OPs hinter mir und meine Hüfte war auch nicht zum Besten bestellt.
      Bei mir hat es wahre Wunder bewirkt - Muskulatur wieder da etc. - viel wichtiger aber - das Vertrauen zu sich selbst - Vertrauen und Spass an der Bewegung am Sport.
      All dies kann ich in meine Kurse einfliessen lassen und hatte auch dort einige Härtefälle dabei, die mittlerweile auch sehr glücklich und schmerzfrei sind.
      Der Sport wird sich entwickeln - die momentanen Zustände lassen dies aber sehr langsam geschehen, weil die Bereitschaft der Industrie fehlt es dementsprechend in Szene zu setzen, es zu bewerben und zu unterstützen.
      Zum Modernen Biathlon brauche ich wohl nicht viel sagen - nur - in der ungefährlichkeit der Lasergewehre liegt ebenfalls grosses Potential und ich freue mich so den tollen Sport fast jedem zugänglich machen zu können.
      Die Kommentare zu den bisher stattgefunden Wettkämpfen unterstreichen dies - es gibt zwar auch Leute die das anders sehen, aber die haben es selbst noch nicht gemacht und denen ist nicht zu helfen und hier rede ich nicht von denen, die mit diesem Sport nichts anfangen können - das ist ok.
      Für die Zukunft werde ich weiter dazu beitragen diesen Sport zu verbreiten - deshalb beharre ich auch auf der Bezeichnung Nordic-Cross-Skaten.
      Veranstaltungen werden wachsen mit der Zunahme derer die zu diesem Sport finden.
      Wichtig auch dort - nicht viel reden - machen.
      Wichtig bleibt für mich ein Kurs - nicht weil ich damit auch Geld verdiene - sondern weil ich im Winter den Leuten die SKI auch nicht vor die Füsse werfe und sage "schau wie es die anderen machen - das klappt dann schon".
      Es gibt tatsächlich einige Erleichterungen und wichtige Dinge und Techniken.
      Wer den Virus gefangen hat wird ihn auch so schnell nicht wieder los.

      So - meine Kurzform von neu gefundener Lebensqualität. Ach ja - Preis - dafür, dass man ein Sportgerät kauft ist dies sogar günstig. Ich will hier keine Vergleich ziehen mit anderen Sportarten, aber die meisten sind erheblich aufwendiger.

      Gruss

      Conni
      Hallo,

      meine Begeisterung für die Skikes oder besser für die NCS ( Nordic-Cross-Skates ) läßt sich am Besten in meinen Beiträgen hier ablesen.

      Da ich jetzt nicht das halbe Forum noch mal abschreiben möchte, nur ein paar wesentliche Punkte von mir :

      So richtig sportlich war ich vor meinem 50. Geburtstag nicht.
      Außer Skifahren in der Jugend, was in ca. 2 Jahren aktiven Alpine-Skisport dann mit 18 Jahren auch schon wieder seinen Abschluß fand.
      Lieblingsdisziplin Riesenslalom, damals noch mit 2,10 m langen und um die 12 kg schweren Abfahrtsski.
      Von den Schuhen und der Bindung ganz zu schweigen.
      Torstangen hatten noch den Charme einer Wäschestütze ( wer so was noch kennt ) und da gab es nur ein " Drumherumfahren " und nicht wie heute, ein Wegschlagen mit der entgegengesetzten Hand.

      Schlittschuhlaufen gehörte in meiner Kindheit einfach dazu.

      Mein erster Kontakt zu diesem NCS-Rollgerät fand in einem Zeitungsauschnitt vom 13.09.2004 zu der " Revolution Landroller " statt.

      Dann habe ich im Internet gesucht und im September 2005 einen Powerslide Nordic Cross Trainer S 3 getestet.
      Damit war das Thema NCS dann auch sofort erledigt, denn auf diese Dinger stellte ich mich kein zweites mal.

      Dann 2007 bin ich per Zufall auf die Internetseite von Gelöschter Benutzer gestoßen.
      Wie es dann weiterging, kann man hier nachlesen.

      Das NCS ist für mich mit dem Ski-Skating die schönste Sportart, die ich je gemacht habe.
      Selbst das Mountenbiken kommt da nicht mit, obwohl mir das auch sehr viel Spaß gemacht hat.

      An so richtige Anfängerfehler kann ich mich eigentlich nicht erinnern.
      Ich habe ja nie einen Kurs besucht.
      Eigentlich habe ich mir alle meine Sportarten selbst beigebracht.
      Allerdings habe ich mich immer eingehend damit beschäftigt, viel recherchiert und akribisch an meiner Entwicklung gearbeitet.

      Konkrete Ziele setze ich mir nicht.
      Die ergeben sich vor Ort und meistens spontan.

      Groß überrascht war ich von der Sportart auch nicht, da ich mir sehr gut vorstellen konnte, wie das geht.
      Eine kurze Probefahrt vor dem Kauf bei Frank hat gereicht.

      Der Moderne Biathlon ist bestimmt eine super Sportart, allerdings nicht so mein Ding.
      Vielleicht ergibt sich ja mal die Gelegenheit zu einem Probetraining.:)

      Zur Entwicklung des NCS habe ich keine euphorische Erwartungen.
      Das wird m.M.n. nie ein Trendsport.
      Das schon aus dem Grund, daß dafür eine große Begeisterung vorhanden sein muß.
      Jedenfalls dann, wenn man sich elegant oder auch sportlich fortbewegen will.

      Ich bin also so, wie meine Skikes jetzt sind, voll und ganz zufrieden.
      Erwarte keine großen Neuerungen, schon gar nicht von der Fa. Skike.

      Die brauche ich auch nicht, da diese Teile so einfach gestrickt sind, daß ich sie selbst immer wieder so richten kann, daß sie mich noch lange aushalten.

      Also, außer den üblichen Verschleißteilen investiere ich da nichts mehr.
      [size='1']Meine Skikes : Einstellungen / Änderungen / Ausrüstung[/size]
      [size='1']forum.cross-skating.com/276-post1.html[/size]
      Hallo,
      ich würde mich selber als "Sportoholic" bezeichnen, und habe solange ich denke kann, das Bedürfnis gehabt, 1x am Tag Sport zu machen (mindestens;))
      Hat leider seit einigen Jahren nicht mehr so gut geklappt, wegen zuviel Arbeit neben den "Hobbys" Familie, Haus und Garten.
      In der Rest-Zeit habe ich eher verschleißende Sportarten betrieben wie Squash und Leichtathletik. Und habe gemerkt, dass man mit über 40 tatsächlich nicht mehr wie ein junges Reh lossprinten kann, ohne zusätzlich was zu tun für Kraft und Kondition.
      Ich bin dann viel Inliner gefahren, aber je besser das ging, desto schneller wurde ich und habe dann auch mehr Angst gehabt, weil das Bremsen bei über 30 km/h den Berg runter doch ziemlich utopisch ist.
      Das war der Stand, als ich 2007 die Skikes im Internet gesehen habe.

      Ich habs gesehen und mich zum Trainerkurs angemeldet, ohne einmal draufgestanden zu haben, so überzeugt war ich von dieser Kombination mit den Bremsen und der Luftbereifung. Ganz zu schweigen davon, dass ich meine eigenen Schuhe anziehen kann, denn ich hatte mein Leben lang Schuh-Probleme (Skistiefel, Inliner...).

      - Was war das Überraschendste für euch an dieser Sportart? In welchen Punkten wurden eure anfänglichen Vorstellungen bestätigt oder widerlegt?

      Ich hab es nicht bereut, denn die Skikes entsprechen voll und ganz meinen Erwartungen.
      Ich bin so glücklich, dass man damit beide für mich wesentlichen Arten von "Fortbewegungen" umsetzen kann:
      Einerseits kann ich auf breiten, freien Asphaltstrassen (Deich zB) die optimale Technik üben, indem ich mich eher meditativ auf jeden einzelnen Stockeinsatz und jeden einzelnen Winkelgrad beim Aufsetzen der Skikes konzentriere, um ein immer gleiches Bewegungsmuster zu erhalten;
      Andererseits kann ich durch den Wald "brettern", und das ist dann eher ein Gefühl wie beim Tiefschneefahren oder auf der Buckelpiste, denn es kommt nur darauf an, heil anzukommen, immer in den Knien zu bleiben, nie zuviel Vorlage zu haben, aber sich trotzdem noch abdrücken zu können.

      Der Winter in Schleswig-Holstein ist in der Regel ohne viel Schnee, und auch auf etwas Schnee bin ich schon gelaufen - das geht wirklich. Am liebsten bin ich bei Temperaturen um die 0° los; dann sind die Wald- und Feldwege bretthart und der Stockeinsatz geht super.

      - Was habe ich durch das Training bisher erreicht?
      Klar: Kraft und Kondition!!!

      - Welche waren eure größten Anfängerfehler? Was habt ihr daraus gelernt und was würdet ihr anderen daher raten?
      Zu Anfang habe ich die Stöcke zu weit vorne eingesetzt - das ist auch einer der Hauptfehler bei anderen Skike-Lernenden.
      Da hilft nur: immer wieder darauf hinweisen und spielerische Übungen.

      - Welche persönlichen Ziele strebt ihr in diesem Sport an?
      Noch mehr Kraft und Kondition :D
      In Zukunft möchte ich mehr dafür tun, dass das Nordic-Skaten hier in der Gegend bekannter wird! Ein paar Leute habe ich ja schon in meinem Skike-Treff, und das macht immer Spaß - bei Wind und Wetter!

      - Wie seht ihr selbst die Entwicklung des Cross-Skatings, aber auch des Modernen Biathlons?
      Zum MB kann ich nichts sagen, aber das Nordic-Skaten wird ganz bestimmt nicht so sehr boomen. Einen wichtigen Grund dafür sehe ich darin, dass es Sportgeräte sind, die man wirklich pflegen muss. Die kann man nicht in-die-Ecke-tun und aus-der-Ecke-holen wie Tennisschläger oder Nordic-Walking-Stöcke. Damit die Nordic-Skates immer gut eingestellt und gewartet sind, muss man sich persönlich damit "beschäftigen" und das ist die Überflussgesellschaft heutzutage schlicht und einfach nicht mehr gewohnt.
      Und der Otto-Normal-Sportler, der sich Nordic-Skates einfach mal so kauft oder zu Weihnachten geschenkt bekommt, wird zu 90% damit unglücklich, weil er die Kosten für einen Einsteigerkurs bzw. die weitere fachmännische Begleitung scheut, und die Dinger eher wieder liegenlässt, als sich etwas "zu kümmern".
      Da hat Conni genau Recht: es ist wie beim Skifahren - keiner würde sich einfach so auf die Bretter stellen. Da ist es schon üblich und im Kopf der Leute verankert, dass es sinnvoll ist, einen Kurs zu belegen; aber wird es klappen, diese Einstellung auch für die Nordic-Skates auf die Leute zu übertragen?

      So, habe gerade bei wetter-online gesehen, dass es morgen früh noch kalt und sonnig sein soll.
      Also werde ich da eine Stunde skiken zwischenschieben :)
      Ach ja, und was ich mir wünsche: dass ich als Skiker den Hunden egal wäre!

      Gruß, Andrea

      Gelöschter Benutzer schrieb:


      Vergangenheit
      - Was habt ich durch das Training bisher erreicht? (Gewichtsabnahme? Fitness? Ausgegleichenheit? Spaß & neue Freunde? Gesundheit?)
      - Welche waren eure größten Anfängerfehler? Was habt ihr daraus gelernt und was würdert ihr anderen daher raten?
      - Was war das Überraschendste für euch an dieser Sportart? In welchen Punkten wurden eure anfänglichen Vorstellungen bestätigt oder widerlegt?


      Moin Frank!

      Ausgeglichenheit ist ein gutes Stichwort, da ich früher schon sehr intensiv Sport gemacht habe bin ich durch das Skiken auf eine Sportart gekommen, wo man sich salopp gesagt :"richtig schön die Kante geben kann..!"
      Ich behaupte auch einfach mal, im letzten Jahr habe ich ungefähr meine Kondition aus alten Marathonzeiten durch das Skiken gehalten auch wenn man das relativ schwer vergleichen kann.
      Gewicht will ich lieber nicht loswerden, kann man mit Skikes aber relativ schnell machen:D.
      Neue , sehr wertvolle Menschen habe ich durch diesen Sport kennengelernt....!!
      Der größte Anfängerfehler von mir waren mal 60km auf Skikes , die nur 3 bar Luft hatten, oder eine Tour ohne Ersatzrad. Reifenmontage war am Anfang auch der Horror.

      Gelöschter Benutzer schrieb:


      Zuknunft
      - Welche persönlichen Ziele strebt ihr in diesem Sport an?
      - Wie seht ihr selbst die Entwicklung des Cross-Skatings, aber auch des Modernen Biathlons?
      - Was wünscht ihr euch in Zukunft für diesen Sport?
      Frank


      Mit Biathlon kann ich nicht soviel anfangen, da ich schon mit 14 mit einer Holzknarre durch die Gegend laufen mußte im Rahmen der de.wikipedia.org/wiki/Gesellsc…%C3%BCr_Sport_und_Technik das hat mit gereicht!
      Crossskaten wird wohl eine Nischensportart bleiben, es braucht erstmal etwas Kapital (vielleicht zuviel) um sich die Geräte zuzulegen, das schreckt schon ab. Ohne Kurs anzufangen, da braucht man schon eine sportliche Vorkarierre um klarzukommen. Sonst landen die Geräte schnell wieder im Verkauf oder in der Ecke.
      Wünschen würde ich mir ein wirklich umkompliziertes Sportgerät , an dem man nicht ständig basteln muss. Mein Alltagsfahrrad bekommt von mir maximal Luft und etwas Öl und fährt klaglos auch durch Matschwinter.
      Ja und die Hunde da kann ich Anki nur zustimmen, die werden es wohl nie verstehen.

      beste Grüße
      Holger
      Hallo Holger,
      na die "Gesellschaft für Sport und Technik" war wohl ein ziemlich krasser Haufen. Ich fühle mich nicht qualifiziert genug den Schaden den sie angerichtet haben wieder gut zu machen, aber möchte trotzdem an dieser Stelle erwähnen, dass sogar viele der Hauptaktiven im Modernen Biathlon einen ausgesprochen anitmilitärischen Hintergund haben. Niemals hätte es sie zu einem Schießsport getrieben, wenn die Sache mit dem Laser nicht so eindeutig entfernt von den "gefährlichen" Waffen wäre. Mir geht es auch so. Wenn auch nur die Chance bestehen würde, sich selbst oder anderen oder der Umwelt mit dem Moderen Biathlon zu schaden - ich würde es nicht machen.
      Ich finde es schon okay, wenn du konsequent "nein" zu allem waffenähnlichen sagst (und die wirkliche unerwähnte Geschichte der Biathlon ist ja sogar recht blutig), aber das war jetzt für mich mal eine Gelegenheit, den "Pazifismus" des Modernen Biathlons hervorzuheben.

      Franz

      RE: Vergangenheit und Zukunft


      - Was habt ich durch das Training bisher erreicht? (Gewichtsabnahme? Fitness? Ausgegleichenheit? Spaß & neue Freunde? Gesundheit?)


      Nach mehreren Jahren ohne Sport wegen ernst- und schmerzhafter Gelenkprobleme eine Bewegungsform gefunden die ich fast schmerzfrei, zumindest während des Fahrens, ausüben kann.
      Fitness: deutlich gesteigert (nach 5 Wochen Bronchitis wieder am Boden)
      Ausgeglichenheit: Im Dezember bei strahlendem Sonnenschein morgens um 11 statt ins Büro auf meiner Hausstrecke rund um den Kronenhof in Bad Homburg gefahren. So viele Endorphine habe ich lange Zeit nicht mehr produziert.

      Spaß und neue Freunde: Bisher nur nette Leute, insbesondere durch das Forum kennengelernt, die aber leider alle konditionsstärker und schneller als ich sind. Deshalb ist die Freude der gemeinsamen Fahrten ein wenig gebremst.
      Aber, solange meine Gelenke noch halten: ich werde an mir arbeiten.

      - Welche waren eure größten Anfängerfehler? Was habt ihr daraus gelernt und was würdert ihr anderen daher raten?
      Weniger ist mehr. Wollte unbedingt nach kurzer Zeit die langen Strecken fahren. Das waren sehr frustrierende Erfahrungen. Als Ex- Marathoni habe ich geglaubt, mit den Rollen unter den Füßen mindestens so weit zu kommen wie früher per pedes. Das war ein großer Irrtum.

      - Was war das Überraschendste für euch an dieser Sportart? In welchen Punkten wurden eure anfänglichen Vorstellungen bestätigt oder widerlegt?
      Das man als Einsteiger nicht so schnell und nicht so weit fahren kann wie ich gehofft hatte.
      Vier Platten in einer Woche mit Original-Reifen. Mit Roadstar bisher nie drucklos. Aber die Langzeiterfahrung fehlt.


      Zuknunft

      - Welche persönlichen Ziele strebt ihr in diesem Sport an?

      Weiterhin fast schmerzfrei ncs- zu können. Mit Geduld!!!! (das fällt mir sehr schwer) mich langsam an die größeren Distanzen heranzutasten.

      - Wie seht ihr selbst die Entwicklung des Cross-Skatings, aber auch des Modernen Biathlons?
      Auf Grund der sehr merkwürdigen und wie ich finde unprofessionellen Strategie des Importeurs sehe ich im Augenblick keinen Durchbruch für das Produkt "Skikes". Finde ich persönlich nicht schlimm. Für die Profis die davon leben wollen oder müssen sieht das natürlich anders aus.
      Darüber hinaus ist ncs technisch anspruchsvoller als es auf den ersten Blick erscheint. Das wird den einen oder anderen, insbesondere wenn er keine Mitfahrer findet die ihn motivieren dazu veranlassen, die Skikes wieder in die Ecke zu stellen.
      Lasergewehre - und Anlagen sind auf Grund der relativ hohen Anschaffungskosten wahrscheinlich zu einem Nischendasein verdammt. Mir hat es großen Spaß gemacht zum ersten Mal in meinem Leben zu schiessen (und sogar zu treffen- danke für Deine Geduld. Conni)

      - Was wünscht ihr euch in Zukunft für diesen Sport?
      Würde mir Aufbaukurse wünschen in denen in kleinen Gruppen an der Verbesserung der Technik gefeilt werden kann. Alleine komme ich hier nicht entscheidend weiter.

      Manfred

      nach einem halben Jahr auf skikes

      Hallo Frank und hallo ihr anderen x-skating forum user,

      gerne möchte ich zu diesem Thema etwas beitragen.
      Es wird hier im Forum häufiger bemerkt, dass dieser Sport mit hohen Kosten verbunden ist. Das kann ich im Vergleich zu anderen Sportarten nicht wirklich nachvollziehen, bei dem Spaß, den er bringt. Z.B. liege ich bislang insgesamt incl. neuer Stöcke (Stockbruch und Umstieg auf längere), Kurs und weniger Ersatzteile immer noch deutlich unter dem Preis eines Einsteigermountainbikes. Das habe ich mir vor drei Jahren für 999,-? gekauft (von den Folgekosten mal abgesehen). Aber dabei war ich mir sicher, dass es mir Spass machen würde. Das konnte ich mir bei den skikes nicht vorstellen, so dass ich vorab bei Frank einen Kurs besucht habe. Gleich im Anschluss kaufte ich mir dann, weil überzeugt, ein Paar + Stöcke. Ohne diesen Kurs wäre mir das dann doch zu viel Geld gewesen.
      Ob das als Anfängerfehler zu bezeichnen ist weiß ich nicht, aber ich habe die ersten zaghaften Versuche alleine dann auf geteerten Wirtschaftswegen gemacht. Zum einen war ich frustriert, weil zwar aller Anfang schwer ist, ich aber dachte, dass ich das doch sofort halbwegs beherrschen muss wegen meiner inline Erfahrung, aber dem war nicht so. Zum andern war ich aber gehemmt und ängstlich auf den Asphalt zu fallen, weil ich das Gefühl hatte, dass ich für mein Können viel zu schnell mit den skikes unterwegs war. Ich war nicht wirklich frei im Kopf. Nach Krankheit und sonstigen Entschuldigungen habe ich dann im August 08 richtig angefangen. Dazu habe ich mir eine prima Strecke im Wald ausgesucht und siehe da, die Hemmungen und Angst waren weg. Es hat dann wirklich viele Kilometer gebraucht, bis ich auf Asphalt gefahren bin, aber so richtig Spaß macht mir das immer noch nicht.
      Ein Wunsch von mir war es, dass ich zu Hause losfahre mit den skikes. Das war zu Beginn aber unvorstellbar, also erst mit dem Auto auf einen Waldparkplatz, danach dann mit dem Fahrrad (skikes in die Gepäcktaschen und Stöcke an die Stange gebunden) und schließlich an einem Sonntag Nachmittag zu Hause gestartet. Es war furchtbar. Die Löcher im Asphalt, die unterschiedlichen Platten auf den Wegen, ständig Bordsteinkanten, das Verbundsteinpflaster und am schlimmsten das Kopfsteinplaster. Gottseidank gab es nur wenige Augenzeugen. Geschafft habe ich es dann aber, indem ich in der Stadt fast komplett auf den Stockeinsatz verzichtete. Da fühlte ich mich deutlich sicherer, obwohl es schon sehr anstrengend ist (ca. 3,5 km bis zum Wald). Inzwischen ist der Stockeinsatz kein Problem mehr in der Stadt.
      Einen richtigen, nicht nur Anfänger-Fehler habe ich bei meinen zweiten Versuch im August gemacht. Es war mir zu aufwendig die Handschuhe rauszusuchen und eigentlich kann man doch auf Ellenbogenschützer verzichten, oder? Dem Klaus als großem Schützerverfechter klingen dabei wahrscheinlich die Ohren. Im Grunde bin ich das auch, dachte aber, es ist beim skiken nicht so entscheidend. Auf jeden Fall bin ich dann am Ende der Runde das erste und einzige mal so richtig gestürzt; mit aufgeschlagenen Knöcheln an beiden Händen, sowie blutigen Ellenbogen und Unterarmen.
      Es berichten ja viele von der Verbesserung von Kondition und der Verringerung von Schmerzen durch das cross-skaten. Was ich aber auch festgestellt habe, ist die Steigerung meiner Kraft. Ohne sonstiges Training schaffe ich jetzt z.B. sechsmal so viele Liegestütze wie im August und ich bilde mir ein, dass die Schultern weniger hängen.
      Ganz positiv finde ich, dass ich dann auch im Herbst den Weg zum skike-Treff nach GG gefunden habe (ich nehme bald wieder mal teil, bestimmt;)). Da habe ich doch festgestellt, dass es bei den anderen nicht nur um kompetente forumsbeitragschreiber(innen) handelt, sondern auch um wirklich nette und unkomplizierte Menschen und dass alleine durch die Gegend fahren zwar auch toll, aber nicht alles ist.
      Eine Erfahrung habe ich bislang nicht machen müssen. Ich hatte noch keine Panne, also noch keinen Platten, Bruch (außer Stockbruch), o.ä. was, wenn man so manche Beiträge von anderen liest, bei inzwischen doch einigen Hundert Kilometern (und die vor allem cross), eher die Ausnahme darstellt. Allerdings habe ich am Samstag das erste mal eine Stockspitze verloren.

      Für die Zukunft gibt es einige Ziele und Wünsche. Ziel ist, dass ich es schaffe, die Technik deutlich zu verbessern. Ich glaube, dass ich momentan schlechte Technik durch Geschwindigkeit und Kraft ersetze. Überhaupt wäre langsam fahren können ein Ziel.
      Dann möchte ich gerne ganz relaxt durch die Gegend cruisen. Inzwischen fahre ich aufrecht und mehr oder minder mit Blick nach vorne, statt ständig auf den Boden vor meine Füße. Mirko schreibt in einigen seiner Beiträge davon, dass man doch Spaß entwickeln und nicht so verbissen auf Geschwindigkeit oder Kilometerfressen (ist jetzt nicht wirklich zitiert, aber so erinnere ich das zusammengefasst) aus sein soll. Ich habe nicht verstanden was er damit meint, bis ich eines seiner Videos gesehen habe. Da fährt er auf einem Damm am Rhein ganz locker-flockig von einer Seite zur anderen und scheint seinen Spaß dabei zu haben. Da dachte ich, das sieht so aus, wie es sich anfühlt, wenn ich mit den inlineskates unterwegs bin. Also dahin will ich mit den skikes auch.
      Ein weiteres Ziel, und das muss nicht 2009 sein, ist es einen Berg zu erklimmen. Ich fahre auch mit dem Rad viel lieber rauf als runter so dass ich mir vorstelle, mal ein paar hundert Höhenmeter am Stück zu schaffen (also vielleicht Frankenstein und/oder Melibokus, für diejenigen hier aus der Gegend zur Veranschaulichung was mir dabei so vorschwebt). Leider findet das Bergtraining von Hagi dann doch etwas zu weit weg von hier statt:(
      Ein Wunsch von mir wäre, mal einen skike-Urlaub zu machen. Vielleicht analog zu einem Trip von vor ein paar Jahren. Da bin ich zusammen mit einer Freundin hier in Darmstadt mit den inlineskates und kleinem Rucksack gestartet. Mit Hilfe von inline Karten sind wir in vier Tagen über Ludwigshafen und Neustadt/Weinstr. ins Elsass geskatet und dann wieder ein Stück zurück.
      Zur weiteren Entwicklung des Sports habe ich wenig Phantasie. Ich hoffe allerdings, dass die stattfindet. Das gilt im Besonderen auch für den Mobi. Auf die 2009 stattfindenden Veranstaltungen, vor allem auf das workshop Wochenende im Sauerland, so es denn tatsächlich stattfindet, freue ich mich besonders.

      Jetzt ist genug geschrieben, müde bin ich und gute Nacht.
      LG Axel
      Hallo Frank !

      Auf Deine Fragen auch von mir eine Antwort:

      Vor Jahren bin ich recht viel gelaufen. Ca. 95 km in der Woche, mit großem Vergnügen. Das hat dann leider zu Knieproblemen geführt, die dauerhaft sind. Ausdauersport, bei dem ich mich nach Herzenslust austoben konnte, war damit erst einmal vorbei. Irgendwann bin ich auf Skike gestoßen. Die Investition ins Blaue hat mich abgehalten und die Pannenberichte im Forum (war schon immer so...). Irgendwann habe ich entdeckt, dass eine Trainerin in meiner Nachbarschaft Kurse anbietet. Ich habe davon einen gemacht und vor sofort überzeugt. Die Knie machen bislang alles klaglos mit, auch Megatouren. Mit Skike habe ich ein großes Stück Lebensqualität wiedergewonnen.

      Als Ziele würde ich mir nach Formaufbau auf Skike die Teilnahme an LL Volksläufen im Winter (Engadiner o.ä.) mit Gleichgesinnten wünschen (habe ich im Forum schon einmal gepostet). Außerdem hoffe ich, in diesem Frühjahr Skiroller testen zu können.

      Und natürlich möchte ich beim nächsten MoBi in GG teilnehmen (Schnupperkurs habe ich dieses Jahr gemacht).

      Viele Grüße

      Peekaboo
      Hallo Axel,

      na das ist ja eine umfassende Werbung für den Sport und direkt aus dem Leben gegriffen. Jeder Interesent für diesen Sport sollte deinen Bericht (Lebenslauf?) lesen. Aber auch die anderen Erlebnisse sind ja abolut positiv und motivierend. Besonders die potenziellen oder wirklichen Sportinvaliden unter euch scheinen ja wieder zu neuer Form aufzulaufen. Das nenne ich praktiziertes "Lebensqulitätsmanagement" - mit Geld unbezahlbar!

      Wie empfindet ihr eigentlich die Anstrengung auf den Skikes? Ich bin zwar selbst Asthmatiker (zum Glück kein Belastungsasthma, nur etwas allergisch), aber ich habe auf meinen Skikes noch unter keiner noch so großen Anstrengung jemals Atemnot oder Seitenstiche erlebt.
      Und gerade eben habe ich wieder etwas eigentlich Unmögliches im Schwimmbad erlebt: Beim Einschwimmen, kam in mir schon der Verdacht auf, dass ich heute ziemlich Gas geben könnte. Danach bin ich 1000 m mit ziemlichen Druck gekrault: 14 Min 20 Sek. Danach ein paar hundert Meter locker schwimmen und dann 1 km Kraftausdauer in Form von Ein-Arm-Kraul (alle 25 m Seitenwechsel). Die 16:50 Min waren ein paar Sekunden schneller als meine 14 Jahre alte Bestzeit. Ups! Da habe ich aber nicht gering gestaunt. Wo soll das noch hinführen?
      Und mit nie dagewesener Luft und Kraft scheint das alles gar kein Problem zu sein. Wozu habe ich eigentlich früher Schwimmen trainiert?
      Wenn ich so etwas wie größeren sportlichen Ehrgeiz besäße, könnte ich rein gefühlsmäßig nochmal die Seniorenklassen im Triathlon aufmischen und zwar so richtig. Da wäre wohl so was um die 2 Stunden über die Olympische Distanz drin. Bin dort nie schneller als 2:03 gewesen, aber hatte auch nie solchen Druck im Wasser und auf dem Rad.
      Und mein erlaubtes Doping wären dabei nur meine Skikes, die den richtigen Trainingsreiz setzen. Triathlon wurde ja vom Focus einst unter 50 Sportarten zur "besten Sportart" erklärt. Jetzt kennen wir noch eine wesentlich besse. Oder?

      Franz

      Vergangenheit

      Vorgeschichte:Keinen konsequenten Sport seit der Schule bis HWS-Protrusionen Ende 2005, mir wurde ärztlich therapeutisches Krafttraining MedX verordnet, zudem geraten regelmäßig Ausdauersport zu betreiben.

      Gut, gehört, getan. Seitdem laufe ich regelmäßig 3-4 mal die Woche, gehe 3* zum Krafttraining. Irgendwann habe ich es dann ein wenig mit dem Laufen übertrieben, bekam Kniebeschwerden und suchte einen Ersatzausdauersport.

      Inline-Skating kam hinzu. Laufen pausierte erst mal. Fing irgendeinen Winter mit Langlauf klassisch an, wow machte das Spaß, so kam ich auf den Gedanken (auch nach Studium von Literatur) auch im Sommer ein Ganzkörperausdauertraining regelmäßig machen zu wollen, denn bisher wurden ja immer nur die Beine und der untere Rumpf gestärkt, so kam ich über Nordic Cross Begriffe über einen kleinen Umweg 'Nordic Blading' schnell auf die Skikes und nach Vergleich zwischen Powerslide NCS vs. Skike blieben nur die im Frühsommer 08 erworbenen Skikes als ernsthaft in Erwägung zu ziehende Möglichkeit übrig. Momentan wird zusätzlich auf gewalzter Piste per Ski geskatet.

      - Was habt ich durch das Training bisher erreicht?

      Gewichtsabnahme? Erst mal ging es ganz schön runter mit den Kilos, momentan ganz leicht wieder aufwärts.
      Fitness? Auf jeden Fall extrem verbessert.
      Ausgegleichenheit? Warum bin ich abends nur immer so müde?
      Spaß & neue Freunde? Einen Bekannten konnte ich von den Skikes überzeugen, der macht jetzt auch mit, Spass habe ich auf jeden Fall, macht Spass sich mit den Skikes 'auskotzen' zu können:D Speed, Speed und nochmals Speed:eek:
      Gesundheit? Bin jetzt definitiv so fitt, wie ich es mit 20 niemals war.

      - Welche waren eure größten Anfängerfehler? Mangelnde Stocktechnik.
      - Was habt ihr daraus gelernt und was würdert ihr anderen daher raten?
      Nichts ist beim NCS so wichtig wie die von gleichauf richtige angewandte Stocktechnik.

      - Was war das Überraschendste für euch an dieser Sportart? Sehr gutes Ganzkörperausdauertraining auch außerhalb reiner Asphaltpisten gutausmöglich.
      - In welchen Punkten wurden eure anfänglichen Vorstellungen bestätigt oder widerlegt? Es geht (leider;)) nicht so schnell wie mit Inline-Skates...:p

      Zukunft

      - Welche persönlichen Ziele strebt ihr in diesem Sport an? HM irgendwann < 1 Std.

      - Wie seht ihr selbst die Entwicklung des Cross-Skatings, aber auch des Modernen Biathlons? Momentan schwer abzuschätzen, ob es abwärts, aufwärts oder konstant gleichbleibend weiter geht. Einen Mega-Trend kann ich für den Raum Freiburg leider nicht ausmachen, aber Rollski hat ja auch seit Jahrzehnten seine bewährte Nische. Moderner Biathlon würde mir Spass machen, allerdings müsste das Ganze hier in der Regio stattfinden.

      - Was wünscht ihr euch in Zukunft für diesen Sport?
      1. qualitativ hochwertige Stocksysteme mit wirkungsvoller und haltbarer Dämpfung.
      2. Stark verbesserte Sportgeräte, z.B. so ähnlich wie die Jenex Aero-Teile, also ein Offroad-Rollski-Klapp-Skate mit Skike-Doppelbremse, das wäre das SUPERDING.
      Nette Grüße,
      fryTom

      [size='1']Cross Skater, verwendet momentan folgende Cross Skates (alle mit 2 Wadenbremsen gemäß Cross Skating Regelwerk)

      Speedrace 2.0 (custom-built, K2 Radical Pro FLX Boot, PS XC Path 2.0 Schiene, Fender & neon-orange KS-Felgen) & BLACK ROCK Skate (cross-skate-shop.com-V07-120-Tuningskate)
      Stöcke KV+ CH1 (in Körperlänge), mein Blog[/size]
      Hallo,

      endlich komme ich dazu, hier auch meinen Beitrag zu leisten.

      Ausgangssituation vor gut zwei Jahren war bei mir: Nach Kindheit und Jugend voller Aktivität, aber ohne systematisch betriebenen Sport war Bewegung während des Studiums von nicht so hoher Priorität. Erst im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes, bei dem ich ein halbes Jahr auf 2000 m Höhe lebte, täglich 1000 m schwimmen konnte und mehrere Bergtouren wöchentlich bis mindestens 3000 m machen konnte, war ich wirklich fit. Danach kam der Absturz - Rückkehr nach Deutschland, die tägliche Arbeitsmühle, wenig Bewegung. Noch schlimmer wurde es ab Beginn der "Kinderphase" 1992 mit oft schweren Rückenproblemen. Den Gipfel des Unmöglichen erreichte ich 2004 mit arthrotischen Problemen im rechten Sprunggelenk und gleichzeitig einer Gelenkkapselverletzung im rechten Vorderfuß. Gehen, selbst wenige Meter, wurde zur Tortur. Morgens war der Fuß ganz steif und ich konnte ihn gar nicht belasten, ich musste mich seitlich an zwei Wänden stützen, um vom Ober- ins Erdgeschoss zu gelangen; tagsüber war mir nur das Abrollen nicht möglich. Nur die weichsten Turnschuhe bewirkten keine zusätzlichen Schmerzen. Sogar die Supermärkte musste ich mir nach dem Kriterium aussuchen, wo ich auf möglichst engem Raum alles bekommen konnte. Leider hielten meine Knie auch nicht viel von Radfahren, zusätzlich war es fast unmöglich, das Pedal zu treten. Selbst beim Autofahren fiel es mir schwer, die Pedale zu betätigen. Mit Hilfe der Homöopathie wurde es ganz langsam besser, zwei Jahre später waren immerhin schon kleine Spaziergänge möglich. Inzwischen hatte ich aber mehr als 10 kg Übergewicht!
      Ende 2006 fiel mir ein Werbezettelchen von Frank im hiesigen Hallenbad in die Finger. Skikes. Hmm, klang interessant. Ob das wohl meine Füße mitmachen würden? Im Februar war es dann soweit, ich nahm an einem Kurs mit nachfolgender Skike-Ausleihe teil. Nach der ersten halben Kursstunde war klar, das ist mein Ding. :) Diese mich von Kopf bis Fuß fordernde Bewegung. Das Außer-Atem-Sein, das ich jahrelang gar nicht mehr hatte genießen können. Mich völlig austoben können, und das in der Lichtmangelzeit. Einfach grandios. Noch am Nachmittag probierte ich weiter - ohne jeden Schmerz in den Füßen. Die dreitägige Leihfrist konnte ich nicht abwarten, am nächsten Tag kaufte ich mir meine eigenen Skikes.

      Kondition hatte ich keine, dafür legte ich umso flotter los. Nach 50 Metern war Schluss, ich hatte keine Luft mehr, dafür aber einen Puls von über 170. Erst nach ein paar Tagen schaffte ich es, so langsam zu fahren, wie es meiner Puste entsprach. Wochenlang drehte ich nun fast jeden Tag meine Runden in der benachbarten Fasanerie. Anfangs waren es immer nur 2 Kilometer, die ich in vielen Etappen bewältigte, aber es wurde schnell mehr und ging auch bald viel flotter. Das Übungsgelände suchte ich mir nach dem Kriterium der Nähe zu meinem Zuhause aus - ich fühlte mich so unsicher, dass ich notfalls in der Lage sein wollte, schnell zu Fuß nach Hause zu gelangen. Die Wege dort sind aber Feinschotterwege, mitunter auch mit größeren Steinen durchsetzt. Das war eine harte Schule, aber ich habe viel gelernt! Ende Juni traute ich mich gar zum ersten sportlichen Wettkampf meines nachschulischen Lebens. :) Der Bericht darüber ist einer meiner ersten Beiträge in diesem Forum gewesen. Die eine Runde hat mir alles an Willenskraft und Energie abverlangt, was ich hatte - aber sie hat mir auch unendlich viel gegeben. Da war die nachfolgende Woche mit rechtssseitiger Lahmheit, aus der mich mal wieder die Homöpoathin retten musste, gut zu verkraften. - Im Herbst kam ich dann endlich zum Skike-Treff dazu, alles weitere ist hier in diversen Rubriken zu lesen.

      Was habe ich bisher erreicht: Mein Übergewicht ist weg. Ich bin fit und ausdauernd wie nie zuvor und süchtig nach meinem Sport. In einer sehr schwierigen familiären Situation - wir haben meine demenzkranke Schwiegermutter seit 1 1/2 Jahren bei uns - gibt er mir die Kraft, den Alltag zu bewältigen. Nicht auszudenken, was ohne dieses Ventil schon aus mir geworden wäre. Wenn über mir die Welt zusammenzubrechen droht, brauche ich mich nur für eine Stunde auf Skikes abzusetzen, und schon ist die Welt wieder in Ordnung. Für mich ist das Cross-Skaten Therapie - körperlich, seelisch, geistig. Mein rechter Fuß ist wieder fast normal belastbar, ich kann wieder abrollen und darauf wippen. Selbst nach einer großen Tour von 40 oder 50 km tut er mir nur am nächsten Tag weh, aber es ist gut auszuhalten, ich kann gehen und stehen, und bis zum Abend ist alles wieder gut. Den Preis nehme ich gern in Kauf! Meine Knie sind schmerzfrei, Rückenschmerzen sind ebenfalls passé.
      Dazu habe ich mit unserer hiesigen Gruppe und all denen von Euch, mit denen ich mich schon zum gemeinsamen Skiken verabredet habe, viele liebe Menschen kennengelernt, mit denen es einfach nur Spaß macht, unterwegs zu sein. Eine ganz besondere Erfahrung hat mir Conni mit dem Modernen Biathlon beschert, ich hätte nie gedacht, dass ich daran so viel Freude haben würde.
      Und noch etwas, über diesen Sport hat sich ein ganz unerwartetes gemeinsames Tun mit meinem supersportlichen ältesten Sohn Christian ergeben, für den ich aus der Rolle der völlig unsportlichen Mutter herausgewachsen bin. Inzwischen übe ich auch mit meinen beiden jüngeren Kindern, dieser Sport verbindet inzwischen auch unsere Familie!

      Mein größter Anfängerfehler war das zu schnelle Fahren. Ich weiß aber nicht, ob ich es in diesem Gelände überhaupt hätte schaffen können, gleich langsam genug zu fahren. In dieser Hinsicht wäre es besser, auf Asphaltwegen zu beginnen, um lange Rollphasen hinzubekommen. Ein anderer Fehler und eine Warnung an andere Menschen mit Gelenkproblemen: Die Einstellung der Skikes sollte absolut perfekt sein. Ich habe nach einem halben Jahr an einem Halbmarathon teilgenommen, in dessen Rahmen ich viermal eine Autobahnbrücke überqueren musste. Das Runterfahren verursachte solche Schmerzen im Sprunggelenk, dass ich unten erst einmal ein paar Sekunden warten musste, bis sich der Fuß beruhigt hatte. Wie ich erst Wochen später merkte, war der Geradeauslauf des Skike nicht ganz genau eingestellt, somit musste ich seitlich drücken, um geradeaus zu fahren. Diese seitliche Belastung hat zu großen (und absolut unnötigen!) Schmerzen geführt.

      Das Überraschendste an diesem Sport ist für mich der Suchtfaktor. Ich staune immer wieder über meine eigene Begeisterung, selbst bei widrigstem Wetter loszurollen und eingedreckt wie ein Wildschwein, aber glücklich und zufrieden zurückzukehren. :)

      Meine persönlichen Zukunftsziele: Ich würde es gern irgendwann schaffen, einen Marathon durchzulaufen - und ich hoffe, dass ich von diesem Ziel nicht mehr weit entfernt bin. Sobald es meine zeitliche/häusliche Situation erlaubt, möchte ich auch mit dem Ski-Skating anfangen, das reizt mich schon lang. Und ich würde gern meine beiden jüngeren Kinder so fit auf Skikes bekommen, dass wir schöne Familientouren angehen können. Mein Mann schafft das schon, bei ihm ist es lediglich eine Zeitfrage. Beim Modernen Biathlon möchte ich zuverlässiger treffen lernen...

      Wenn ich bedenke, wie wenig Zuwachs wir in der Treff-Gruppe haben, fürchte ich, dass das Cross-Skaten eine Nischensportart bleiben wird. Hoffentlich täusche ich mich und der Boom geht bald richtig los!

      Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass das Sportgerät Skike perfektioniert wird - damit KEINER mehr das Gefühl haben muss, seine Sicherheit sei in Gefahr oder er müsse erst größere Umbauten vornehmen, um sich sicher fühlen zu können. Auch würde ich mir mehr Werbeaktionen wünschen, auf dass die Cross-Skater-Community wachse und mit ihr die Treffs an vielen Stellen in Deutschland. Ich hätte auch gar nichts dagegen, wenn das eine oder andere Konkurrenzprodukt auf den Markt käme, denn die Sportart sollte nicht an einen Hersteller gebunden sein - und Konkurrenz führt grundsätzlich zur Verbesserung.

      Aber wie auch immer, ich freue mich auf immer weitere Ausflüge auf Skikes, allein, mit Euch von der GG-Treff-Gruppe, mit Euch, die Ihr von weiter weg dazukommt.
      Sigrid
      Ich kann Holger nur zustimmen und bestätigen, dass Sigrid ein sportliches Energiebündlel ist. Es ist kaum vorstellbar wie sie diese Vielfachbelastung wegsteckt. Außer machmal ein wenig Müde, kann man bei ihr äußerlich kaum mal einen schlechten Tag bemerken: Immer gut drauf, voll konzentriert, immer zu sportlichen Schadtaten bereit und zu jeder Tagszeit und Nachtzeit für organisatorische Dinge rund um den Sport ansprechbar.
      Danke Sigrid, ohne deinen Einsatz wäre der Sport nicht so weit, wie er jetzt ist. Du bist ein besseres Aushängeschild für die Sache als jeder zu Werbezwecken eingekauft Profi. Nur weiter so!

      Franz
      Hallo,

      und danke für Euer Lob! Frank, an Dich kann ich es direkt zurückgeben - ohne die Begeisterung, die Du im Kurs, beim Halbwasa, bei meinem ersten Halbmarathon und später bei den Skike-Treffs verbreitet hast, wäre ich nie in diesem Ausmaß süchtig geworden! Ich finde es super, mit wieviel Zeit und Einsatz Du zweimal pro Woche kostenlose Skike-Treffs veranstaltest, oft noch zusätzliche Termine anbietest, ganz abgesehen von den besonderen Veranstaltungen. Dafür Dir ein ganz herzliches DANKE!

      Sigrid
      Hallo Michael,

      ja, in der Tat, wir sind inzwischen 5 Skiker in der Family - wer bietet mehr??? Nur meine 85-jährige Schwiegermutter konnten wir noch nicht zu einem Kurs überreden, aber das wird wohl auch nichts mehr ;).
      Das war aber keineswegs eine Entscheidung "so, jetzt machen wir das alle", im Gegenteil. Wie oben geschildert, hat das Virus bei mir zuerst zugeschlagen. Dann war ich anfangs ein paarmal mit meinem Mann unterwegs, er auf Inlinern, ich auf Skikes. Da wir immer wieder an Wegen scheiterten, die für mich ganz toll aussahen, die für ihn aber unüberwindbar waren, entschied er sich, sich auch Skikes zuzulegen. Nun aber kam das nächste Semester (er unterrichtet an der FH Rüsselsheim), und nix war's mehr mit gemeinsamer Zeit. Tja, und im Spätsommer nahmen wir dann meine Schwiegermutter zu uns, seither sind gemeinsame Unternehmungen eher die Ausnahme. Zum Glück überlässt er mir dann die Skike-Zeiten, weil er weiß, wie wichtig sie mir sind.
      Unser ältester Sohn Christian, damals 15, probierte vor knapp zwei Jahren erstmals die Skikes aus und fand sie total doof. Ein halbes Jahr später, von Langeweile und Bewegungsmangel im Dezember gebeutelt, versuchte er es noch einmal - und fand sie nun "doch gar nicht so schlecht". So nahm er gleich an einem Halbmarathon teil, und die Begeisterung der Gruppe steckte ihn an, außerdem kam ihm der Wettkampfgedanke sehr entgegen. Seither ist er regelmäßig bei den Treffs dabei und scheucht mich zusätzlich öfters durch die Gegend. Er fuhr lange Zeit mit den ohnehin unbenutzten Geräten meines Mannes, bevor dieser dann nochmals eigene bekam...
      Unsere Tochter Miriam, knapp 14, die lange Zeit gar nichts mit Skikes zu tun haben wollte, beschloss letzten Herbst, mehr Sport zu treiben, vor allem ihrer Figur zuliebe. Da sie nicht mehr auf mich als Chauffeur angewiesen sein wollte, z.B. für Fahrten zum Reiterhof, probierte auch sie die Skikes aus - und fasste den Vorsatz, in den Herbstferien ernsthaft anzufangen. Gesagt, getan. Wir kauften ihr Skikes gegen das Versprechen, selbige auch wirklich intensiv zu nutzen. Zusätzlichen Antrieb hat ihr der MoBi im November gegeben, immerhin konnte sie schon bei der Staffel mitmachen, für den Hauptwettkampf war sie noch nicht fit genug. Das soll sich beim nächsten Mal ändern!
      Unser Sohn Manuel, knapp 11, verkündete natürlich "ich will auch". Gegen diesen Ruf habe ich mir in jahrelanger Erziehungsarbeit eine ziemliche Immunität erworben, sonst wären wir mit drei Kindern längst ruiniert. Vor allem war er stocksauer, dass er als einziges Familienmitglied nicht am MoBi teilnehmen konnte. Schließlich bekam er seine Ausrüstung zu Weihnachten. Auch ihn motiviert der nächste MoBi, eifrig zu üben, um dafür fit zu sein. So komme ich auch zu der Hoffnung, bald mal einen gemeinsamen Familienausflug machen zu können.
      "Unsere" Skikewerkstatt ist Franks Werkstatt, die zum Glück nicht weit ist. Aber außer Reifenwechseln war da auch noch nicht viel zu tun. Kleinere Arbeiten (Stockspitzenwechsel, Spureinstellung, Stockbruchreparaturen...) mache ich natürlich selbst, aber schon das Aufpumpen mehrerer Paar Skikes hintereinander dauert so seine Zeit.
      Unser Auto steht in der Tat vor der Garage, was aber nicht an den Skikes liegt, sondern an unaufgeräumten Gartengerätschaften und so manch anderen aufräumungsbedürftigen Gegenständen. Die Skikes sind im Fahrradschuppen teils auf dem Boden, teils im Regal gelagert. Für meine Ausrüstung konnte ich seinerzeit noch ein Regalbrett freischaufeln, ebenso für das zweite intensiv genutzte Paar, aber um für jeden eines frei zu bekommen, muss ich doch erst einmal eine größere Aufräumaktion in diesem Schuppen starten - Perfektion in puncto Ordnung ist in einer so großen Familie der sichere Tod dessen, der versucht, sie zu erreichen ;) .
      Tja, ich hoffe, es gibt bald noch mehr cross-skatende Familien in der Region!

      Viele Grüße
      Sigrid
      Hallo Leute,

      na - wer das liest weiss was da kommen kann - und - jeder der mit den SKIKES unterwegs ist und gesehen wird ist doch schon angesprochen worden - oder?
      Bekehren will ich eigentlich niemanden dazu - nur überreden es einmal auszuprobieren.
      Wer dann Blut leckt hat verloren. Wenn dann noch eine Gruppe zusammenkommt nimmt die Dynamik seinen Lauf.
      Ich persönlich habe noch so einiges vor - einen NACHTMOBI - auch eine Tour nachts - Kopflampen habe ich genug, so dass das alles zu machen sein wird.
      Und die Freundschaft zu den GGern entwickelt sich ja auch immer besser - wenn das überhaupt noch besser geht - jedenfalls die Ruhrpottler kommen gerne wieder (hallo Hotel Sigrid) -
      So sehe ich der Zukunft sehr positiv entgegen - Mirko als Physio hat die Vorteile des X-Skatens ja schon mehrfach beschrieben und alle gebrannten Kinder (mich inklusive) können das nur bestätigen.
      Bodyworkout an der frischen Luft - wenn man sich abräumen will und ein sattes Muskeltraining haben möchte - bitte - geht alles - ohne Eisen.
      Tja Sigrid - ob du willst oder nicht - du bist zur IKONE geworden - du dienst mir oft als Beispiel und Motivationsfaktor in den Kursen - gerne erzähle ich von dir und deiner Entwicklung - das ist buchreif - also Frank - pflegen - aber das tust du ja.
      Wenn ich nach Berlin schaue - wo zwei Frauen (jetzt ihr lieben Langstreckeler Holger und Tino - seit mir nicht böse) auch einen konsequenten Weg des - es tut mir so gut dieser Sport - betreiben - die offen sind für so viele Dinge - die auch durch das X-Skaten zu Menschen wurden, die ich nicht mehr missen möchte - ja - das ist eine tolle Sache.
      Wer da Freude dran findet - wer bereit ist dieses Sportgerät und die EIngewöhnungszeit anzunehmen und zu durchstehen (die auch schon Spass genug bringen kann) - dem wird etwas sehr Positiver zu Teil.
      Also Leute - machen und SPass haben - lasst das Leistungsdenken weg - seht als Medizin an - die ist es.
      Na ja - und zum Thema Mobi sag ich diesmal nix - oder? ........

      Gruss

      Conni

      Das Revier kommt - verlasst euch drauf - Glück AUF
      Hallo Conni,

      ich denke auch, Cross-Skaten ist in so vielerlei Hinsicht "Medizin", dass es als solche anerkannt gehört. Ich weiß nicht, wie Nordic Walking zu der Ehre gekommen ist, von den Krankenkassen als förderungswürdig eingestuft worden zu sein - aber Cross-Skating hat das meines Erachtens in noch viel höherem Maße (wenngleich für eine andere Zielgruppe) "verdient". Andererseits ist die Frage, ob man das wirklich möchte...

      Sigrid

      Cross-Skating und Krakenkasse

      Hi Sigrid,
      die Hersteller würde es sicher begrüßen, wenn das im großen Stil bei den Krankenkassen aufgenommen werden würde.
      Wird es aber nicht. Ich such mal die Begründung, die ich von einer Krankenkasse erhalten habe, raus bei Gelegenheit.

      Ich selbst bin da nicht so begeistert, wenn es so ablaufen würden wie im Nordic Walking.
      35 Leute - 1 Trainer - 10 Runden im Kreis mit Stöcken "wandern". So jetzt könnt ihr Nordic Walking.
      Die Intention ist klar - das Ergebnis allerdings auch.
      Gruß .. Hagi

      Nordic Sports - 100% fun | NSR | Mein Blog| Herbstbiathlon | SC-LB | OII |Shop|
      Hallo Hagi,

      rund um mich herum bekomme ich mit, wie ganz neue Altersgruppen in die Fitnessstudios strömen, weil die Krankenkassen die Kurse bezuschussen.
      Es wäre natürlich ein schöner Impuls, den man durch so eine Krankenkassenförderung bekommen könnte. Was man dann damit macht, ist ja de eigenen Ansprüchen überlassen.
      Allerdings hatte ich mir so eine Anfrage gleich abgeschminkt, denn ich denke, sobald "Unfälle passieren könnten", blockt die KK das ab. Am liebsten ist ihnen vermutlich, wenn die Teilnehmer wie festgeschraubt in ihren Geräten sitzen, bzw ähnlich Ungefährliches ausüben.
      Dass du tatsächlich nachgefragt hast, finde ich gut und die Begründung würde mich auch sehr interessieren.

      Gruß, Andrea