Touren in Wetterau und Vogelsberg

      Das dauert keine 2 Minuten....

      und Ihr habt Alfreds Strecke auf dem FR.

      Was muß ich denn hier noch alles schreiben, damit Ihr das kapiert ?:p

      Spielt einfach die Strecke von GPSies auf den FR, ohne etwas nachzubearbeiten und lasst Euch dann mal überraschen, was das Dingens so alles kann.

      Eine bessere Gelegenheit, wo mindestens 2 FR-Besitzer an einer Ausfahrt teilnehmen, gibt es doch nicht.

      Also, nix da mit irgendwelchen Ausreden.
      Ich will dann auch wissen, wie das alles geklappt hat.:D
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      Was muß ich denn hier noch alles schreiben, damit Ihr das kapiert

      Klaus59 schrieb:

      und Ihr habt Alfreds Strecke auf dem FR.

      Was muß ich denn hier noch alles schreiben, damit Ihr das kapiert ?:p

      Spielt einfach die Strecke von GPSies auf den FR, ohne etwas nachzubearbeiten und lasst Euch dann mal überraschen, was das Dingens so alles kann.

      D

      Hallo Klaus,
      Dank Deiner Hilfe, meiner Runners World Recherche und meiner unendlichen Geduld bin ich mit diesem wunderbaren Gerät schon recht weit (wie gesagt 3-5%). Die Strecke ist schon längst drin, ich finde auch zu meinen Ausgangspunkten zurück, habe gelernt den Kompass zu deuten u,v.m.
      Egal ob bei PC, DVD Recorder oder FR305: ich will halt immer alles wissen und möglichst viel benutzen. Mir reicht es nicht nur die Knöpfchen zu drücken, ich möchte gerne auch in der Tiefe durchblicken.
      Und da ich mich schon immer geärgert und gewundert habe wenn Betriebsanleitungen, auch gutgemeinte im Netz, unverständlich oder nur für Nerds zu interpretieren waren habe ich in der Vergangenheit schon einige Software-Anleitungen geschrieben die auch Anfänger und nicht technisch versierte verstehen konnten (zumindest habe ich mich darum bemüht).

      Ein gutes Beispiel um Anfänger zum Verzweifeln zu bringen ist dein gut -gemeinter Rat:
      Was muß ich denn hier noch alles schreiben, damit Ihr das kapiert ?
      Spielt einfach die Strecke von GPSies auf den FR, ohne etwas nachzubearbeiten und lasst Euch dann mal überraschen, was das Dingens so alles kann.
      Wenn ich zum ersten oder zweiten Mal in GPSies bin, den Button : direkt zum Garmin GPS schicken (oder so ähnlich anklicke) aber nicht weiss, dass ich das Ganze zwei Reihen weiter oben vorher noch in das richtige Format umwandeln muss (TCX), (den Button habe ich auf meinem kleinen Laptop Bildschirm zunächst gar nicht sehen können, dazu musste ich den Bildschirm scrollen) dann kann ich nach mehreren erfolglosen Versuchen schon ins Grübeln kommen.
      Ein kleiner Hinweis an der richtigen Stelle könnte hier Wunder wirken und viel Zeit sparen. Wenn ich es natürlich erst mal kapiert habe ist das alles kein Problem mehr. Nur gelingt es leider den meisten Programmieren oder Handbuchautoren nicht, sich in die Situation des Nichtwissenden zu versetzen.
      Also Klaus, nochmals vielen Dank für Deine Unterstützung. Ich weiss sie wirklich zu schätzen.
      Beste Grüsse
      Manfred
      An alle Nicht-FR305-Besitzer und FR305-nicht-alles-Könner ;) , ich habe Karten dabei, von der gesamten Strecke und auch von Teilstrecken, ja sogar für Abkürzungen (heute am Computer ausgedruckt). Jetzt muss ich sie nur noch einpacken. Denke, dass wir alle an unser Ziel kommen, ob mit oder ohne viel Kondition oder mit oder ohne FR305. Ich glaube da fest dran und freue mich auf morgen.
      Begleitet uns auch jemand mit dem Fahrrad???
      Wir sehen uns morgen -
      Alfred

      Das wird schon....

      Hallo Manni2005,

      ich geb Dir ja recht und hab ja auch gesehen, daß Du im Runnersworld Forum Fragen gestellt hast.

      Hier hatte ich es beschrieben : forum.cross-skating.com/8842-post49.html


      ....um eine Strecke als Track oder Route direkt von GPSies auf den FR herunter zu laden, muß das Garmin Communicator Plugin auf Deinem PC installiert sein.

      ...Will man einen Track ( Strecke ) als Route von GPSies direkt auf den FR übertragen, dann geht das nur mit dem Dateiformat .gpx Route.

      Übrigens, bevor ich meine Beiträge geschrieben habe, habe ich das natürlich erst mal selbst probiert und da geht schon einige Zeit ins Land.

      Ich freue mich aber, wenn ich Euch helfen konnte, setze leider manchmal voraus, daß man bestimmte Abläufe erkennt.

      Über Bedienungsanweisungen ärgere ich mich auch sehr oft.
      Auch deswegen, weil ich vor über 20 Jahren selbst welche für komplizierte Anlagen geschrieben habe.:cool:

      Mit der BA für den FR kann man so gut wie nichts anfangen.

      Ihr werdet sicher überrascht sein, was Euch der FR so alles zeigt.

      Wie Du die Navigation im FR startest, weißt Du ja.

      Wenn nunSigrid die Strecke auch noch auf Ihren FR hat, dann wird das um so lustiger, wenn es piepst.
      Mit der linken unteren Mode-Taste bewegst Du Dich auch im Navigationsbildschirm und dann der Wechsel über die Pfeiltasten zu den anderen Displays.
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      Oh je, hier schüttet es wie aus Kübeln. Hoffentlich ist die Wetterau verschont geblieben, sonst wird es morgen an einigen Stellen schmierig. Dann finden wir halt alternative Streckenabschnitte.
      Und niemand mehr, der noch mit dem Rad mitfahren möchte??? Eine Fahrrad-Begleitperson haben wir.
      Bis morgen -
      Alfred
      Hallo Alfred,

      laut wetter.net gab's in Wölfersheim um 19.20 Uhr ein Gewitter. Hier bei uns scheint die Sonne. Ach, das wird schon werden, bis morgen ist das Gröbste wieder trocken! Oder sollen wir sicherheitshalber Neo und Flossen mitbringen?

      Allerneuester Stand: Christian fährt die Tour doch mit, Miriam begleitet uns auf dem Fahrrad. So kommen wir denn zu viert aus GG angerollt, Frank wird auch dabei sein. Wolfgang und Sabine können leider nicht mitkommen.

      Bis dann, ich freue mich auf die Tour!
      Sigrid
      Hallo Klaus,

      Du hast ja schon recht - es ist eine Sache von zwei Minuten, wenn man weiß, wie's geht. So ähnlich ist das in der Mathematik auch: Es gibt Beweise, die hat man in einer halben Minute hingeschrieben - und doch haben namhafte Leute Jahrzehnte gebraucht, um darauf zu kommen.
      Für mich muss ich sagen: heute nicht mehr. Ich möchte sowas lieber ganz in Ruhe und mit einer kleinen Runde hier in der Nähe ausprobieren, bevor ich auf einer Tour die ganze Mannschaft mit irgendwelchem sinnlosen Gepiepse nerve, weil ich vielleicht irgendwas falsch eingestellt habe. Und morgen fühle ich mich unter Alfreds ortskundiger Führung bestens aufgehoben.
      Aber mit Deinen und Manfreds Tipps werde ich das hoffentlich dann auch bald ohne große Wirrungen hinbekommen...

      Gruß
      Sigrid
      Juchuuuuuu, wir hatten heute doch noch schönes Wetter. Der wolkenbruchartige Regen gestern Abend hat zwar so manche Stelle auf dem Weg schmierig gemacht und so einige größere Pfützen zwangen uns wegen ihrer Breite zum Duchfahren, aber das gehört nun auch zum Cross-Skaten dazu.
      Danke an alle, die mich heute begleitet haben!!! Es war schön mit Euch.
      Gruß Alfred
      Lieber Alfred,

      vielen, vielen Dank :) für all' die Mühe, die Du Dir mit der heutigen Tour gemacht hast! Mit Karten für alle Eventualitäten, super Wetter, frisch strahlendgelb getünchten Feldern ;) und dem Stückchen Schnur, das mir das Weiterfahren ab dem ersten See überhaupt erst ermöglicht hat, warst Du einfach der perfekte Guide. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, und ich danke allen, die dabei waren - für eine Gruppe dieser Größe hat es doch alles bestens geklappt. Kein einziger Sturz bei 9 Cross-SkaterInnen und 4 Radfahrerinnen, keine einzige Reifenpanne, lediglich eine kleine Bastelei an meinem Skike, das ist doch eine tolle "Bilanz"! Die vielfältigen Eindrücke für alle Sinne haben mir gut getan. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb bin ich jetzt - müde! Einen Bericht schreibe ich gern noch, es kann aber sein, dass der bis Montag warten muss, weil ich morgen den Kindergeburtstag für übermorgen vorzubereiten habe.

      Also dann, liebe Grüße an alle Mitfahrer/innen und erholt Euch gut!
      Sigrid
      Ein (Schulter) -entspanntes Hallo an alle Mitfahrer/Innen der gestrigen Tour.
      Vielen Dank, insbesondere an Alfred, für Ausarbeitung dieser ausgesprochen schönen Strecke.
      Bis KM 20 war es für mich ein Genuss, danach leider, schmerzbedingt, nur noch von eingechränktem Spass.
      Dennoch überwiegen die guten Eindrücke. Und die Tatsache, dass wir an einem Feiertag nahezu Fahrrad- und Fußgänger -Stress- frei eine so schöne Tour fahren konnten.
      Vielen Dank auch an Frank und Co für das Warten auf dem Parkplatz. Irgendwann bekomme ich meine ortho-Probleme in den Griff. Oder ich winke euch beim nächsten Mal, den Handwagen in der einen, die Bierflasche in der anderen Hand zu.
      Biss denn
      Manfred
      Hallo Wetterau-Tourer und Interessierte!

      Ja, die Tour war toll. Danke auch an Alfred für seine qualifizierte und lehrreiche Tourenleitung!!!
      Pralle Sonne und Temperaturen knapp über 20 °C waren einfach perfekt. Da das auch noch bei voller Rapsblüte stattfand, dürfte man Tour zu dieser Jahrezeit den Untertitel "Rapstour" geben. Bilder mit viel Gelb kommen in Kürze.

      Franz

      Fotos Wetterau-Raps-Tour

      Hallo Raps-Tourer,

      leider sind viele meiner Fotos nicht so geworden, wie ich mir das gewünscht hätte: Dank meiner am Brustgurt des Trinkrucksackes angebundenen Kamera sind sie, wenn ich nicht ganz konzentriert darauf geachtet habe, mit schiefem Hintergrund. So habe ich viele Bilder aussortiert, aber noch ein paar dringelassen, obwohl sie schief sind. Bitte entschuldigt! Es sind allemal noch genug Fotos zum Anschauen, und einen Eindruck von der Landschaft bekommt auch jeder, der nicht dabei war.
      Also, hier findet Ihr sie:
      picasaweb.google.de/Skiker.GG
      Viel Spaß beim Anschauen!
      Sigrid

      Manni2005 schrieb:

      Oder ich winke euch beim nächsten Mal, den Handwagen in der einen, die Bierflasche in der anderen Hand zu.


      Nee, nee, das lass' mal lieber! Da finde ich es schon besser, wenn Du Dich weiterhin schön langsam steigerst, so, wie es Dir ja im letzten halben Jahr schon gelungen ist! Immerhin hast Du doch jetzt schon 20 Kilometer GENIESSEN können, das ist doch schon was!

      Gruß
      Sigrid
      Hallo!

      Danke, Alfred, dass Du für uns diese schöne Tour geplant hast! War wirklich super! Ich habe mich einmal mehr gefreut, kein Heuschnupfen-geplagter zu sein - bei all den schönen blühenden Rapsfeldern :)

      Beim Durchblättern der Bilder (Danke Sigrid) bekommt man gerade wieder Lust auf die nächste Tour - jetzt ist aber erst einmal Wochenbeginn - das ist hart...

      Viele Grüße,
      Volker
      Sigrid, vielen Dank für die Fotos!!! Sitze seit den frühen Morgenstunden an den Klausuren und mit Deinen Bildern gönne ich mir gerade eine schöne Verschnaufpause. Zwischendurch mache ich mir auch schon Gedanken darüber, wo die Tour am 17. Mai verlaufen soll, denn ich möchte ja eine andere Streckenführung wählen. Mir wird schon eine Lösung einfallen.
      Liebe Grüße
      Alfred
      Hallo Alfred,

      was hältst Du davon, am 17. Mai durch's mittlere Kinzigtal zu touren, wo Du ja Anfang Oktober etwas anbieten wolltest? Ich denke, dann kämen auch etliche von denen wieder mit, die jetzt dabei waren, was ansonsten vielleicht nicht unbedingt der Fall wäre. Aber das überlasse ich Dir, vielleicht hast Du ja auch schon den Wunsch angetragen bekommen, unbedingt wieder in der Wetterau etwas anzubieten.

      Liebe Grüße
      Sigrid
      Sigrid, das hatte ich ja auch schon mal vorgeschlagen, ich weiß allerdings nicht, wer die Wetterau-Tour am 17. Mai eingeplant hat. Ich möchte solche Planungen auch nicht einfach verwerfen und denen diese Tour ermöglichen, die sie gerne fahren würden. Machen wir es deshalb einfach:
      Wer hat die WETTERAU-TOUR AM 17. MAI fest eingeplant und möchte nicht darauf verzichten? Bitte hier oder per Mail bei mir melden, und zwar noch diese Woche, denn in der gesamten kommenden Woche bin ich auf Dienstreise und übers Forum nicht erreichbar. Deshalb muss diese Entscheidung noch bis zum kommenden Wochenende getroffen werden.
      Ganz ehrliche Antwort bitte, denn mir ist es egal, wo wir fahren, ich kenne alle Strecken gut.
      Gruß Alfred

      skikebär schrieb:


      Wer hat die WETTERAU-TOUR AM 17. MAI fest eingeplant und möchte nicht darauf verzichten? Bitte hier oder per Mail bei mir melden,


      Ich habe für den 17. Mai eine Tour eingeplant.
      Mit möglichst vielen anderen zusammen :D.
      Die WETTERAU-TOUR ist aus verständlichen Gründen (habe ja gestern auch noch unsere gelben Felder bis in den Sonnenuntergang hinein auf meinen Skikes bewundert) zur Raps-Tour geworden. Es ist mit die schönste Zeit in der Wetterau.
      Ich werde genauso gerne eine Kinzigtal-Tour fahren, da lerne ich auch mal wieder neue Strecken kennen.

      Gruß, Andreas

      Tourbericht Wetterau-Tour ("Rapstour")

      Hallo, Ihr Rapstourer und sonstigen Interessierten,

      endlich komme ich dazu, ein bisschen von der Tour zu berichten, die mich am 1. Mai so begeistert hat.
      Am Morgen habe ich ein Déjà-Vu-Erlebnis: Während am Vorabend die Wettervorhersage drei dicke Sonnen für den Tag versprochen hat, schaue ich aus dem Fenster und sehe kaum etwas außer Nebel. Das hatten wir doch bei der Wetterau-Tour im Oktober auch! Da haben wir den ganzen Tag auf die versprochene Sonne gewartet, aber sie kam und kam nicht! Ich ziehe mich etwas dicker als geplant an, wir holen Frank und Alena ab, und auf dem Weg jubeln wir, als die Sonne sich langsam aber sicher durch den Nebel durcharbeitet.
      Schließlich scheint sie richtig. Es ist noch nicht halb elf, als alle Teilnehmer am Parkplatz des Klettergartens am Wölfersheimer See eintreffen. Alfred und Lothar rollen schon mit den Skikes herum, ihre Frauen haben bereits eine Runde auf dem Rad gedreht. Volker und Axel sind aus Darmstadt gekommen, aus Groß-Gerau sind Frank, Alena, Christian, Miriam (Fahrrad) und ich dabei, und fast gleichzeitig mit uns treffen auch Manfred und Jutta (Fahrrad) aus Bad Homburg ein. Es dauert eine Weile, bis jeder, der es nötig hat, nochmal das Gebüsch aufgesucht hat, die Fahrräder startklar sind und alle ihre Ausrüstung an sich montiert haben. Aber schließlich können wir doch das Startfoto aufnehmen, und los geht's mit neun Paar Skikes und vier Fahrrädern.
      Das erste kurze Stück bleiben wir auf einem Radweg parallel zur Landstraße, die ersten Rapsfelder fest im Blick, erträglich viele Autos im Ohr - und voll konzentriert auf den Weg vor uns. Der hat nämlich seit einem schweren Gewitter am Vorabend eine leichte Matschauflage, die zu Rutschpartien führt, wenn man nicht aufpasst. Aber jetzt scheint ja die Sonne, der Boden unter uns kann nur besser werden. Die Luft ist noch kühl, aber angenehm.
      Bald schon biegen wir in einen Feldweg ein und sind ab diesem Zeitpunkt kaum noch auf "bevölkerten" Wegen unterwegs. Jetzt ist unter uns keine gleichmäßige Dreckschicht mehr, es sind eher halbzerflossene Klumpen, die zu einem wunderbaren Slalom herausfordern. Neben uns, vor uns, hinter uns: strahlend gelb blühender Raps. Das wäre allerdings langweilig, wären es nicht meist relativ kleine Felder, die sich mit sprießenden Getreidefeldern oder braunen Böden mit kleinen Pflänzchen (Zuckerrüben?) abwechseln. Das Getriller der Lerchen begleitet uns von nun fast immer.
      Wir rollen auf den Barbarasee zu, als mir auffällt, dass meine beiden Hinterräder sich nur ganz schwer drehen. Erschwerniszuschlag? Bei der Rast am See wird klar, was los ist. Während Alfred von der Braunkohleabbauvergangenheit der Region erzählt, die zum Entstehen der vielen Seen geführt hat, beseitige ich den Matsch, der das rechte Hinterrad blockiert hat. Als ich das auf der linken Seite auch tun will, bekomme ich einen Schrecken: Die Fersenschale schleift am Rad. Skike abgeschnallt, nachgesehen. Tatsächlich, die Fersenschale hat sich außen ganz von Klettband gelöst, auf der Innenseite "nur" halb. Das Ende der Tour scheint für mich gekommen zu sein. :mad: Da fällt mir die kleine Bohrung in der Schale auf. Mit einem Stück Schnur könnte man vielleicht dafür sorgen, dass das Teil weiter vorn fixiert wird und nicht mehr an den Reifen rutschen kann. Glücklicherweise hat Alfred in seinem riesigen Rucksack ein Stück stabile Schnur, mit dessen Hilfe sich tatsächlich das Malheur einigermaßen beheben lässt. Prinzipiell kann ich jetzt weiterfahren, allerdings fühle ich mich wie auf rohen Eiern. Bei jedem Anheben des Skike hebt sich die Fersenschale nämlich ein wenig mit, und auch insgesamt ist der Halt nicht gerade überwältigend. Aber nach ein paar Kilometern habe ich mich auf das schwammige Gefühl eingestellt, und es stört mich kaum noch - strengt mich allerdings ziemlich an, wie ich im Nachhinein feststellen muss. Tja, Alfred, nächstes Mal musst Du wohl doch den Akkuschrauber und geeignete Schrauben einpacken, damit wir für solche Eventualitäten gewappnet sind! ;)
      Ohne weitere Zwischenfälle erreichen wir den Oberen Knappensee, wo eine Bank zumindest die beiden jüngsten Tourteilnehmer Christian und Miriam zum Ausruhen einlädt. Und wenn man als Siebzehnjähriger schon mal sitzt, kann man doch auch gleich ein paar Kalorien nachschieben. Wir verschieben die allgemeine Essensrast dann aber doch auf einen späteren Zeitpunkt, und Christian packt schnell wieder zusammen. Der Weg am See entlang ist leider durch den Regen des Vortages sehr aufgeweicht, schade! So müssen wir uns mit einem kleinen Abstecher begnügen.
      Der Braunkohleabbau hat die Region wirklich sehr geprägt. Entstanden aufgrund geologischer Besonderheiten der Region, die Alfred erläutert hat, während ich mit der Reparatur meines Skike beschäftigt war, wurde die Braunkohle zunächst unter Tage abgebaut, im letzten Jahrhundert dann von Baggern im Tagebau. Nach dem Ende der Abbauaktivitäten begann man - wie ich meine, sehr erfolgreich - mit der Renaturierung. Die Gruben füllten sich mit Grundwasser, große Flächen wurden unter Naturschutz gestellt, und viele Wasser- und andere Vögel haben die neuen Refugien dankbar angenommen. Viele der Seen, beispielsweise der Barbarasee, wirken heute schon so, als seien sie immer Seen gewesen, nur bei den "jüngeren" sieht man, dass der Mensch da Hand angelegt hat.
      Am Trais-Horloffer See (Inheider See) halten wir nur kurz an. Wenigstens diese Wasserfläche ist für die Bevölkerung zugänglich, als Badesee mit Strand. Die Sonne scheint zwar, aber nach Baden ist uns doch nicht so recht zumute. Das Wassertemperatur schreckt uns etwas ab. Lieber fahren wir weiter und erreichen bald die Schutzhütte am Unteren Knappensee. Zwar brauchen wir eigentlich keinen Schutz vor Widrigkeiten des Wetters, aber vielleicht die Wasservögel vor unserem Anblick? Egal, es ist eine gute Sitzgelegenheit für alle da, und wir haben zwischen den Holzstreben hindurch eine schöne Sicht auf den See. Skikes abgeschnallt, Füße, Ihr dürft Euch erholen! Auch mir kommt die Mittagsrast sehr gelegen. Christian scheint die Aussicht auf den See nicht zu reichen, er gewinnt eine Wette gegen seine Schwester, indem er sich zwischen den Holzstreben hindurch auf die Seeseite durchzwängt. Diese Kids, die haben einfach zu viel Energie!
      Nach dem Essen geht es weiter, die leuchtenden Rapsfelder begleiten uns wieder. Eine Perspektive begeistert mich besonders: Vor uns Raps, ein einiger Entfernung die Allee längs der sanft ansteigenden Römerstraße. Über dem Rapsfeld sieht man kugelige Baumkronen mit scheinbar immer länger werdenden Stämmen.
      Nun machen wir öfters Pause, Manfreds Schulter hat keine Lust mehr. Schließlich erreichen wir die Stelle, an der Frank, Alena, Volker, Jutta und Manfred ohnehin eine Abkürzung nehmen wollten. Manfred wartet hier, bis er mit dem Auto abgeholt wird, und wir verbschieden uns von den "Aussteigern", bevor wir die Südschleife in Angriff nehmen.

      Gleich geht's weiter!
      ...und hier kommt die Fortsetzung (Text war zu lang):

      Der Rastplatz mit Aussichtswarte am Bingenheimer Ried trägt uns viele neugierige Blicke zu, eine gute Gelegenheit, wieder einmal kräftig für unseren Sport zu werben. In den ausgedehnten Wasserflächen hört man Frösche quaken und wahrscheinlich auch Gänse schnattern, wir genießen einfach die Aussicht. Da scheint mir das Verhältnis zwischen Frosch- und Storchenanzahl noch besser zu stimmen als bei uns hier in Groß-Gerau, wo es so viele Störche gibt, dass ich froh bin, kein Frosch zu sein!
      Kaum sind wir wieder ein paar Meter gefahren, zieht ein Hinweisschild auf einen Biergarten durstige Blicke auf sich. Christian, der es inzwischen eilig hat, weil er am Abend noch zu einer Geburtstagsparty eingeladen ist, hat keine Chance, er wird überstimmt (und genießt letztendlich auch die Rast, da gibt's nämlich auch etwas zu essen!). Allmählich merke ich, wie sehr mich die Fahrerei mit dem schlabberigen linken Skike anstrengt, aber zum richtigen Ausruhen reicht die Rast dann auch nicht.
      Eine knappe halbe Stunde später erreichen wir den Bergwerksee, den südlichsten und jüngsten der großen Seen in der Wetterau. Hier liegt der Wasserspiegel noch deutlich unter Geländeniveau, und auch das rundum eingesäte Gras ist noch nicht so von Wildblumen und -pflanzen durchsetzt, wie das an den anderen Seen schon der Fall ist. So wirkt der See noch etwas "künstlich angelegt".
      Weiter geht's, auch wenn's allmählich anstrengend wird. Zum dritten Mal an diesem Tag treffen wir eine Menschengruppe, die mit Leiterwagen unterwegs ist, können uns aber über volle Wege absolut nicht beklagen. Bis auf ganz kurze Abschnitte hatten wir die meisten Feldwege für uns allein. Das hätte hier in GG am 1. Mai ganz anders ausgesehen! So aber kann man das Cross-Skaten wirklich genießen.
      Wir fahren, fahren, fahren. Als wir an einer Abzweigung vorbeikommen, die uns zum Pfaffensee und zum Teufelssee führen würde, macht selbst Alfred keinerlei Anstalten, diese Gelegenheit zu nutzen - und keiner widerspricht ihm, als er meint, die beiden Seen müssten wir jetzt nicht auch noch in Augenschein nehmen.
      Schließlich erreichen wir den Wölfersheimer See, an dem wir auch gestartet sind, ohne ihn wirklich zu sehen. Dafür haben wir jetzt umso mehr davon, der Weg führt ein ganzes Stück am idyllischen Ufer entlang. Hierher haben es auch viele Maiausflügler vom nahe gelegenen Parkplatz aus geschafft, die Zivilisation rückt sichtbar näher. Unsere Gruppe ist ziemlich auseinandergezogen, wie schon so oft an diesem Tag, aber alle finden sich ohne Umwege wieder am Parkplatz ein.
      Gut sechs Stunden waren wir unterwegs, knapp vier Stunden betrug die (meine) reine Fahrzeit für die 41,75 km. Es war eine wunderbare Tour, wir haben die Wetterau in ihrem schönsten Kleid gesehen. Bei diesen Temperaturen war es herrlich auf den freien Feldern, im Sommer wird es bestimmt sehr heiß und ungemütlich für eine lange Ausfahrt.
      Alfred, Du hast die Tour mit viel Liebe und Sorgfalt ausgewählt, den richtigen Zeitpunkt gewählt (Du wolltest ja schon letztes Jahr, dass wir zur Zeit der Rapsblüte wiederkommen, dass der Raps nun zwei Wochen früher dran war, hat uns nur veranlasst, den Tourtermin den Gegebenheiten der Natur anzupassen), Karten für alle Eventualitäten vorbereitet und sogar noch das entscheidende Stück Schnur dabei gehabt, ohne das ich nach ein paar Kilometern hätte zurückgehen "dürfen". Dir ein ganz herzliches Dank und ein dickes Lob :):):), für solche Touren nehmen wir gern auch ein paar Anreisekilometer in Kauf!

      Bis zum nächsten Mal - es ist nicht mehr lang bis zum 17. Mai!
      Sigrid
      Herzlichen Dank, Sigrid, für Deinen schönen und sehr ausführlichen Bericht!!!

      Habe nun auch die Kinzigtal-Tour nochmal neu durchdacht und so könnte sie entweder am 17. Mai oder an dem späteren Termin aussehen:
      Mittleres Kinzigtal 1
      Gelnhausen – Kinzigstausee bei Bad Soden-Salmünster / Ahl und zurück (ca. 46 km); Parkplatz am Freibad in Gelnhausen direkt am Radweg R3 (Kinzigtal-Radweg)
      Asphalt: 42,6 km Beton: 2,4 km Schotter: 1 km
      gpsies.de/map.do?fileId=rxzqrkwzynukxxpw
      Die Strecke muss natürlich hin und zurück gefahren werden. Abkürzen würde einfach nur umkehren bedeuten. Da wir uns aber in der Nähe der Bahnstrecke Frankfurt - Fulda bewegen, könnte man im Bedarfsfall auch mit der Bahn zurück fahren.
      Die Strecke ist bis auf den steilen Damm am Stausee einfach zu befahren.
      Gruß Alfred