Schleifen von Spitzen

      Schleifen von Spitzen

      Moin !

      Vor ein paar Tagen habe ich mir für wenige EUR eine kleine Diamantfeile im Baumarkt mitgenommen. Bevor ich losgehe, gönne ich damit den Spitzen ein paar Streicheleinheiten. Geht ganz gut, aber sicher auch besser.

      Folgende links finde ich zum Thema recht informativ:

      nordicskiracer.com/cgi-bin/news/news_item.asp?NewsID=753

      nordicskiracer.com/cgi-bin/news/news_item.asp?NewsID=754

      nordicskiracer.com/cgi-bin/news/news_item.asp?NewsID=745

      Ich glaube, diese 'Dremel' Lösung wurde hier bereits besprochen. Leider konnte mir im Baumarkt niemand sagen, welche der kleinen Scheiben welche aus Silicium Carbid sind.

      Benutzt denn auch jemand so einen Doppelschleifer ? Das sieht nach einer sehr kommoden Lösung aus. Bei Westfalia habe ich welche gesehen, die nicht übermäßig teuer sind (man kann ja den verlängerten Spitzentausch dagegen rechnen).

      Also: was ist nach Eurer Meinung die best practice ?

      Viele Grüße

      Teerjacke
      Hi Teerjacke,
      normalerweise sind die Silicium Carbid Scheiben grün.

      Ich nutze eine Doppelschleifmaschine (Baumarkt) und habe mir dann die passende Scheibe dazu bestellt.

      Das geht echt gut.

      Die Anleitung Deiner links paßt super.
      Bei mir wird es allerdings gar nicht so heiß, dass ich abkühlen müßte. Nur kurz in der gezeigten Weise an die Scheibe - mehrmals hintereinander, wenn nötig und zum prüfen, ob man das Ding auch einigermaßen gerade an die Scheibe bringt und gut iss.
      Gruß .. Hagi

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      Klasse Forum !

      Moin !

      danke für die Antwort. Dann werde ich auch den Doppelschleifer anpeilen. Die links aus USA haben mir erstmals klar gemacht, dass man nicht irgendwie schleift und das man sich mit der falschen Methode Spitzen auch ruinieren kann.

      Übrigens: dieses Forum platzt nur so vor Kompetenz und Erfahrung. Das MrSkike Forum habe ich heute gekündigt. Das spielt sich so gut wie nichts informatives und schon gar nichts kontroverses ab.

      Viele Grüße

      Teerjacke

      P.S. Bossy boots, das gilt natürlich nicht für Dich ! Petzen, aber selber nichts beitragen, pfui. Unter Sportlern gilt im übrigen: lieber 3. Platz als Petze...
      Wenn's zu heiß wird, schmilzt der Plastiksockel. Abkühlen in Intervallen in Wasserkübel kann manchmal schon zu spät sein. Wenn es also richtig hieß zugeht am Maschinenschleifstein, kann man die Stockspitze in nasses Klopapier wickeln, als Dauerkühlung. Dann bleibt es bei 100°C so lange das Papier feucht gehalten wird. Ein Wasserzerstäuber geht ganz gut dafür.

      Franz

      Teerjacke schrieb:


      Ich glaube, diese 'Dremel' Lösung wurde hier bereits besprochen. Leider konnte mir im Baumarkt niemand sagen, welche der kleinen Scheiben welche aus Silicium Carbid sind.
      Teerjacke


      Achtung, in dem angegebenen Link wird die Dremel mit Diamant-Trennscheiben verwendet, nicht mit Siliziumkarbid. Ich bin aber nicht sicher, ob die dort vorgestellte seitliche Belastung der dünnen Scheibe so empfehlenswert ist.

      Ich nehme auch eine Dremel, aber für Diamant war ich bisher zu geizig :)

      Grüße, Hunter.
      Hallo an alle "Stockspitzenschleifer"

      Der Einfachheit halber habe ich zunächst meine Stockspitzen beim Steinmetz gegenüber geschliffen. (Maschinenschleifer für seine Meißel) Der Schleifer läuft zu schnell um die winzigen Spitzen exakt nachzuschleifen, außerdem wird das Metall, wie Frank beschrieben hat, schnell zu heiß. Die Diamantfeile aus dem Baumarkt war auch nicht der Hit. Jetzt habe ich vor einigen Tagen einen Schleifstein aus Korund entdeckt (gerade mal 10cm lang, 2cm breit und weniger als 1cm dick), der Stein ist von der Firma Felco und gedacht für Baumscheren etc. - das scheint die Lösung zu sein.

      Gruß BO-DU
      Ich fahre ja diese Wendespitzen :
      sportalbert.de/Product.aspx?pc=08WE559953

      Die habe ich testweise 1 x von einem Profischleifer mit einer Diamantscheibe anschleifen lassen.

      Das hat mir außer 8 EUR Kosten nichts gebracht.
      Bereits nach 1 Monat war der Effekt verpufft.

      Meine Wendespitzen haben bis jetzt 2.885 km weg und das ist weitaus mehr, als vom Anbieter genannt.

      Fazit :
      Diese Spitzen schleife ich nicht mehr an.
      Verlieren sie an Grip, werden sie gedreht.:D

      Das auch eine Hartmetallspitze und sei sie noch so scharf, auf glattem Untergrund wegrutscht, ist auch normal, z.B. hält auf einem glatten Basaltstein keine Spitze.

      Ich denke auch, daß diesem Thema zu viel Aufmerksamkeit gewidmet wird.
      Jeder Stockeinsatz ist anders und der nächste sollte je nach Untergrund eben mit einem anderen Winkel und ggf. auch mit etwas weniger Kraft erfolgen, dann hat man das Wegrutschen im Griff.

      Wer jedoch mit den Skikes auf Asphalt Rennen fahren möchte, der sollte für diesen Zweck stets neue oder auch gut angeschliffene Spitzen verwenden.
      [size='1']Meine Skikes : Einstellungen / Änderungen / Ausrüstung[/size]
      [size='1']forum.cross-skating.com/276-post1.html[/size]
      Jetzt habe ich noch meinen Dremel-Katalog gefunden. Grünliche Siliziumkarbid-Schleifsteine gibt es in verschiedenen Formen in der Rubrik "Schleifen/Schärfen" (grün). Siehe auch dremel.de (Zubehörteile). Wenn meine Wendespitzen 2010 ringsherum abgestumpft sind, probier ich's mal aus :)

      Ich habe mir die Wendespitzen im Laden angeschaut und fahre inzwischen damit. Bin sehr zufrieden. Die Befestigung geschieht dadurch, dass das Stockende zwischen zwei "Backen" eingespannt wird. Die Schrauben ziehen diese Backen so fest wie nötig zusammen. Die Heißkleberreste von den alten Spitzen helfen gegen Verdrehen unter Last.

      Übrigens: Mit Wenden ist nicht Abschrauben und Drehen um 180 Grad gemeint, wie ich erst dachte. Stattdessen ist der Hartmetall vereinfacht gesagt x-förmig. Man kann ihn also dreimal um 90 Grad weiterdrehen, ohne den Kunststoffteil vom Stock lösen zu müssen - theoretisch geht das sogar unterwegs.

      Grüße, Kai.
      Moin Hunter !

      Ich glaube, ich verstehe Dich noch nicht ganz genau. Heißt das, dass Du dann bei insgesamt drei 90° Drehungen bei einer davon mit 2 parallelen Spitzen läufst ? Und wenn ja, warum geht das nicht 4 mal ? Das vierte mal wäre quasi die Rückseite der abgefahrenen parallelen Spitzen.

      Viele Grüße

      Teerjacke
      Die Spitzen werden 1 x gefahren, dann am Stock gelockert und gedreht und wieder 1 x gefahren.
      Damit sind 2 Spitzen weg.

      Dann wird das Hartmetall ( die eigentlichen Spitze ) in der Plastehalterung gedreht und das Spiel beginnt von vorn.

      Ich habe übrigens den kl. Metallbolzen mit 2 Sprengringen durch eine Verschraubung ersetzt, weil mir schon mal so ein Sprengring nebst Spitze unterwegs abhanden gekommen ist.

      Außerdem habe ich immer eine komplette Wendespitze als Ersatz dabei.
      Zum Auswechseln braucht man nur einen Schraubenzieher ( meiner ist am Schweizer Messer ) und das wars.:cool:
      [size='1']Meine Skikes : Einstellungen / Änderungen / Ausrüstung[/size]
      [size='1']forum.cross-skating.com/276-post1.html[/size]

      Teerjacke schrieb:


      Ich glaube, ich verstehe Dich noch nicht ganz genau. Heißt das, dass Du dann bei insgesamt drei 90° Drehungen bei einer davon mit 2 parallelen Spitzen läufst ? Und wenn ja, warum geht das nicht 4 mal ? Das vierte mal wäre quasi die Rückseite der abgefahrenen parallelen Spitzen.


      Nein, mit parallelen Spitzen läuft man nie! Der x-förmige Hartmetalleinsatz hat in der Mitte ein Befestigungsloch, um dass er gedreht wird.

      Wenn Du das vierte Mal weiterdrehst, bist Du wieder bei der zuerst abgefahrenen Spitze (4 * 90 = 360 Grad). Dann kann man natürlich noch das Teil am Stock wenden. Oder Nachschleifen.

      Nach meinem Eindruck ist der Hartmetalleinsatz in jeder Hinsicht symmetrisch. Deswegen würde ich immer nur den Hartmetalleinsatz drehen. Das Kunststoffteil braucht nur einmal sorgältig am Stock befestigt werden, und gut. Klaus handhabt das offensichtlich anders.

      Hier nochmal ein Link mit Bild.

      Grüße, Kai.

      Wendespitzen

      Wa64 schrieb:

      Mir ist aber immer noch nicht ganz klar, wie das Ding am Stock befestigt wird.


      Auf dem Bild fehlen die 6 Schrauben.

      Links und Rechts sind je 3 Schrauben mit Muttern.
      Das gesamte Plastikteil ist quasi geschlitzt und kann so über die Schrauben zusammengedrückt (Klemmvorrichtung) werden, dass es am Stock hält.

      Die 2. Variante sind die Klebespitzen, die halt einen konischen Aufnahme für den Stock haben und mittels Heißkleber am Stock befestigt werden.
      Gruß .. Hagi

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      Hab mal eine ganz andere Frage: Wohne im Übergangsbereich Wetterau/Vogelsberg und finde hier neben wunderbar asphaltierten Radwegen auch eine Menge betonierter Feldwege vor, auf denen ich mich bisher nicht mit den Skikes bewege, weil ich davon ausgehe, dass sich die Hartmetallspitzen extrem schnell abnutzen. (Die Strecken sind aber viel zu schön, um sie nicht zum Skiken zu nutzen!) Gibt es Erfahrungen mit dem Befahren von betonierten Wegen und einer speziellen Stockspitzenwahl, z.B. Gummi-Pads???
      Grüße aus Oberhessen -
      Alfred

      Keine Freude

      Moin Skikebär !

      Ich habe betonierte Wege ausprobiert und werde das nicht wiederholen (wenn es Alternativen gibt). Auf Beton halten die Stöcke einfach zu schlecht. Es geht schon, aber eben ohne viel Freude. Dynamisches Laufen kann man komplett vergessen. Es ist mehr eine Art drüber weg Schleichen. Als Übergang zu einem besseren Untergrund OK, aber als komplette Strecke kein Hit. Die Gummispitzen sorgen nur (habe ich erklärt bekommen und nicht ausprobiert) für einen Halt bis ca. 40°. Eine Lösung sind die daher auch nicht.

      Die Spitzen leiden definitiv stärker, aber das ist für mich nicht der zentrale Aspekt.

      Viele Grüße

      Teerjacke

      Wa64 schrieb:

      Es gibt ja auch noch die Kombination aus Metallspitzen und Gummipads, z.B. von Exel. Ist mein "Spitzen"-Favorit.


      Hallo,

      die hatte ich 'früher' vom Nordic-Blading her auch fürs Skiken benutzt. Bin jedoch davon weg gekommen, da sie mir vorallem durch den breiten Gummiteil auf Kieswegen zuwenig Halt boten.Der Gummi kommt dabei zuerst auf den Steinen zu liegen und muss die Steine durch den Druck von oben zuerst auf die Seite schieben, bis die Spitze dann greifen kann.

      Mit dem 'Suspension Tip' von Exel (welcher nur eine gefederte Spitze hat), den ich nun benutze, ist der Halt m.E. viel besser, sowohl im Gelände, wie auch auf Teer.

      Das Negative beim 'Suspension Tip', es kann bei weichem Teer passieren, dass die Spitze stecken bleibt und aus der Halterung gerissen wird.

      Aber jeder hat seinen Sptzen-Favoriten.

      Gruss Thomas :cool:
      ... in dubio pro reo.

      Fahren auf Betonstraßen

      Hier bei Mainz gibt es auch viele betonierte Wirtschaftswege. Es macht natürlich nicht so viel Spaß, aber für abwechslungsreiche Touren beziehe ich sie ein.

      Wenn man sich nicht gerade einen Anstieg aussucht, kann man bewusst das Fahren ohne Stockeinsatz üben. Wenn ich die Stöcke brauche, aber zu wenig Halt finde, bleibt noch 1:1 mit kürzerem Einsatz als Alternative.

      Jedenfalls darf man nicht durch verschärften Stockeinsatz nach mehr Halt suchen, darunter leiden nicht nur die Spitzen.

      Grüße, Kai.
      Vorerst schon mal DANKE für eure Tipps und Beiträge. Die betonierten Wirtschaftswege sind sicherlich wenig für dynamisches Skiken geeignet, - dafür habe ich bevorzugt den asphaltierten Vulkanradweg, allerdings mit leider viel zu wenigen feingeschotterten Wegabschnitten im Nachbarbereich. Die betonierten Wege bzw. Wegabschnitte in der Wetterau müsste ich aber einbeziehen, um längere Touren fahren zu können. Leider sind die betonierten Abschnitte nicht selten sehr lang und auch teilweise in leichteren Anstiegen, weshalb sich das Skiken ohne Stockeinsatz nur eingeschränkt anbietet. Bei Abschnitten über wenige hundert Meter mache ich das auch. Benutze für asphaltierte Strecken mit wenigen betonierten Abschnitten die Kombination mit Metallspitzen und Gummipads. Mittlerweile besitze ich drei verschieden bestückte Stöcke, je nachdem, wo ich fahre. Bei Strecken mit unterschiedlichem Belag ist wohl doch der Stock mit reiner Metallspitze bzw. der mit gefederter Metallspitze die beste Alternative. Letztere Variante habe ich noch nicht ausprobiert. Vielleicht gibt diese Variante ja demnächst mein viertes Stockpaar.
      Demnächst mach ich einfach mal ne größere Wetterau-Tour mit vielen betonierten Abschnitten und benutze die Stöcke mit Metallspitze und Gummipads. Berichte Euch dann mal von meinen Erfahrungen.
      Herzliche Grüße -
      Alfred