Stockeinsatz auf Asphalt

      Stockeinsatz auf Asphalt

      Hallo Forum,
      Mein erster Beitrag und es geht gleich mal um die richtige technik.
      Kurzgeschichte:
      Ich habe skating Erfahrung aus dem Wintersport, nach meinem Meniskusriss bin ich vom Laufen auf Skiroller umgestiegen, ausschl. auf Asphalt. Also einen SRB SR04+ Skate gekauft und meine alten nordic walking Stöcke genommen.

      Mit den herkömmlichen Spitzen bin ich gleich mal richtig "durchgerutscht" und hatte keinen Halt mit den Spitzen am Asphalt.
      Mit den aufgezogenen Gummi-pads (extra bestellt), ist es unmerklich besser gegangen...
      Mir kommt vor, als ob ich nicht zuweit "vorne aufsetzen" darf und auch der knackige Abstoß "am Ende des Bodenkontaktes" gelingt überhaupt nicht.

      Nun zu meinen Fragen:
      Was mache ich falsch?
      Gibts ein video wo man sich den Ablauf in slowmotion ansehen kann?
      Falsche Stöcke, weil zu kurz?
      Ich bin 183cm und habe die 160cm Stöcke versucht. Optisch sollten sie von der Höhe her passen...

      Danke für eure Tipps!
      lg
      Östi
      Hallo Östi,
      pauschale Aussagen sind zwar schwierig, aber trotzdem: versuch mal längere Stöcke. Auch ich kann bei uns fast nur auf Asphalt oder den noch ungünstigeren Betonplatten-Fahrradwegen rollern. Bei 186cm Körperlänge habe ich für einen viel zu langen Zeitraum 170cm lange Stöcke genutzt. Damit hatte ich sehr häufig das Problem mit dem Wegrutschen der Stöcke. Seit ein paar Wochen nutze ich 185cm Stöcke und diese stellen eindeutig eine Verbesserung dar. Asphalt muss schon sehr sehr glatt sein, bevor die Spitzen wegrutschen und auch auf den Betonplatten habe ich deutlich weniger Probleme.

      Gruß, Werner
      Moin Östi,
      das Abrutschen der Stockspitzen auf Asphalt liegt eventuell am Aufsatzwinkel. Der Stock wird zwar mit langem Arm schräg nach hinten unter der Körpermitte aufgesetzt, aber anders als beim Nordic Walken sollte er durch die Armbeuge nach hinten geführt werden. Dadurch bleibt der Winkel in fast gleicher Schräglage und die Spitzen rutschen nicht. Die Technik muss man etwas üben. 5 cm längere Stöcke wären ev. besser.
      MfG
      Nordlx
      Hallo Östi,
      ich bin der Meinung, dass ein paar Zentimter längere Stöcke unwesentlich zur Besserung beitragen.
      Asphalt Pads haben bei mir immer zur Verschlechterung des Grips beigetragen.

      Was für Spitzen hast Du drauf ? (sehr) Alte NW Stöcke haben Runde Spitzen, die halten sehr schlecht.
      Es sollten mindestens sog. Rollerspitzen drauf sein.

      Wenn die Rollerspitzen schon drauf sind: Sind die richtig ausgerichtet ? (mal gewechselt und schräg montiert oder beim verstellbaren Stock einfach verdreht).
      Gruß .. Hagi

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      Hallo Leute,Ja,
      ich hatte die Stöcke hergenommen, die vom Walken übrig waren. Die sind 160cm und haben noch spitze Spitzen, aber abgewetzten Kunststoff unten rum. Da bin ich komplett durchgerutscht.Hab dann nach 500m gewechselt und 2 Stk. von extra bestellten Walking - Aufsätze genommen (weicher Kunststoff für Asphalt). Mit denen gings so einiger Maßen.
      Die 165cm hab ich nur kurz versucht, aber schlechtere Ergebnisse erzielt. Da dürften die Spitzen aber auch abgerundeter sein.Ich hab dann noch versucht auf die Winterstöcke die neuen pads rauf zu geben. Bei den Swix-Stöcken konnte ich aber nicht die Winterteller entfernen :-/Somit konnte ich diese Variante nicht austesten.Ich werde mir 170cm Stöcke nehmen, exklusiv für Skirollern.
      Das sollte dann klappen.

      Dazusagen muss ich noch, dass auf dem 8,5km langen Verbindungsweg keine Kanaldeckel und ein besonders glatter Asphalt gelegt wurde. Kein Vergleich zu normalen Strassen mit längs/quer-Rillen, Überlappungen und sonstigen Schäden.Die Bauern hier (Verbindungsstrasse für Bauernhöfe) haben halt noch Geld :-)lgÖsti
      Hallo Östi,

      neben einer guten Stocktechnik ist es auf Asphalt wichtig, immer frisch geschliffene Spitzen zu verwenden. Ich feile meine Spitzen grundsätzlich vor jeder Ausfahrt kurz nach, damit die Stock"spitzen" Ihren Namen auch verdienen. Dann sollte es keine Probleme mit dem Durchrutschen mehr geben.

      Gruß
      Marky
      Hallo Östi

      Willkommen im Forum!

      Also nix für unguad, aber wenn ich lese, daß NordicWalking-Stöcke für NCS verwendet werden, dann zweifle ich stets daran, daß da überhaupt adäquate Spitzen dran sind. Die üblichen kranzförmigen Sicherheits-„Spitzen“ der NW-Stöcke eignen sich dazu nämlich etwa wie Langlaufski für den Slalom: mangels Kanten gar nicht! Aber… es soll ja auch NW-Stöcke mit richtigen Spitzen geben.

      Ansonsten bin ich ein Verfechter der „Wohlfühl-Länge“ beim NCS-Stock. 08/15-Formeln machen Sinn für den Einstieg, aber nach den ersten paar hundert Kilometern und einigermaßener Techniksicherheit kann rumprobiert werden, wie sich die Bewegung mit anderen Längen anfühlt. Die individuell passende Länge hängt letztlich nicht nur von objektiven Faktoren wie Größe, Standhöhe oder Untergrund ab, sondern auch von eben subjektiven „Eigenheiten“ – die man aber selber erfahren und hinsichtlich Relevanz werten muß.

      Hierzu eignen sich m.E. anfangs einfach Teleskopstöcke am besten, weil man die Längen durchprobieren kann – deren Nachteile wie Gewicht und Pendelverhalten sind für den Novizen eh sekundär. Bis sowas sich tatsächlich prozessstörend auswirkt, muß schon ein etwas ausgereifteres Techniklevel erreicht sein – und bis dahin sollte man sich für eine Stocklänge entschieden haben.

      Ich hab in meinem Fundus 175-190cm, je nach Wahl der Skates und des Areals… und übrigens auch so Durchrutsch-Stöcke ;) aber mit glatter Absicht!

      Viel Spaß beim Dranbleiben.

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      Guten Morgen,
      Ihr missversteht mich:
      Skatingstöcke 165cm
      Nordig walking Stöcke ca. 150cm
      Heute mache ich einen 2. Anlauf und teste nochmals durch. Ich vermute, dass meine Stocklänge beim Skirollern 175cm sein müsste.
      Die Formel 0,9x183cm ist mir anscheinend zu klein...
      Perfekte Ausführung… ja schon, aber nur, wenn alle Begleitprozesse ebenfalls perfekt ausgeführt werden und die Bedingungen perfekt und störungsfrei sind. Als Tutorial für Nordic Skater jeden levels sticht er mir deutlich zu weit vorne ein – weit vor den Zehen! Ein Pro kann sich das - auf Asphalt - zwar erlauben, aber als Vorbild für Novizen, die einen risikoarmen Weg auf der Suche nach Stilsicherheit beschreiten wollen, fragwürdig.

      Gleiche, vollendete Technik mit längeren Stöcken – und die Spitzen stechen auf Fersen-Höhe ein…

      …perfekt! :thumbsup:

      Servus
      Hubert
      kNightSkater
      nix muaß - ois ko'
      kurzes update:
      Ich habe jetzt in 3 Einheiten an die 40km gemacht. Soweit bin ich mit den Rollern ganz happy. Folgende Themen habe ich versucht zu modifizieren und zu verbessern:
      .) Stockeinsatz näher am Schuh
      .) Stockeinsatz mit weichem Aufsetzen (ansonsten "hüpft" der Stock nochmals hoch und dann rutsche ich schon durch)
      .) mehr Baucheinsatz, weniger aufrecht und steif

      Die Dinge helfen mir, das "Durchrutschen" eines Stockes zu verringern. Dabei habe ich vom 1. Training bis zum 3. das Durchrutschen von ca. jedem Stockeinsatz, bis auf ca. jedes 5x reduzieren können.Positiv aufgefallen sind mir die Winterstöcke mit 165cm, wo ich bei höheren Geschwindigkeiten ein besseres Gefühl hatte. Bei kleinen Anstiegen (wenige Höhenmetern) wurde das Durchrutschen aber wieder häufiger.

      Zudem hab ich mich also auf 165cm festgelegt und Leki Stöcke bestellt. Warum? Die Swix - Schlaufen reiben mir am Daumen.
      Länger möchte ich nicht werden (komisches Gefühl wenn die Hände über den Augen "einstechen") und kürzer finde ich von der Zeitdauer des Anschiebens suboptimal.
      Gerade bei der 1:1 tue ich mir mit der Frequenz der Arme noch sehr schwer, das halte ich keine 5 Schwünge durch.Die 2:1 Technik ist mir komplett lieber...