Skike Wahia R9 200 - Erste Fahrten

      Skike Wahia R9 200 - Erste Fahrten

      Hallo,

      ich habe mir letzte Woche einen Skike-Crossroller Wahia R9 200 zugelegt, also den "Elefantenroller". Hintergrund war, dass ich mit den SRB-150er-Cross-Skates (den langen) auf den durchweichten Waldwegen keinen Spaß mehr hatte und bei den überschaubaren Gefällen hier Wald vor der Tür im Großraum Frankfurt es wagen wollte, auf die Bremsen zu verzichten. Mit der Wahia-Bremse kam ich nicht klar, die hatte ich vorher gekauft, als ich den gleichen Roller als Testroller da hatte, fluchend an die Alpina ESK Skate montiert und ausprobiert, das ist ein anderes Thema.

      Jetzt waren die Böden vollkommen durchgefroren, für den Einstieg sicher nicht schlecht, und ich muss sagen, es sind schon schwere Geräte (im Vergleich zu Jenex-100er-Asphalt-Skirollern), aber immer noch leichter als die XSRBs. (Zwischenzeitlich hatte ich auch die Jenex Aero 150er getestet, die mir aber eher etwas für rauhen Asphalt zu sein scheinen - die sind natürlich noch mal leichter gewesen). Nach etwas Eingewöhnung klappte der Schneepflug auch gut genug, und Fahren mit freier Ferse finde ich doch irgendwie schöner als mit fixierter. Sie laufen gefühlt genauso leicht, wenn nicht sogar etwas leichter, als die SRBs.

      Da ich nun aber schon mal nach hinten gefallen bin (bei erfolgloser Suche nach der Wahia-Bremsplatte und später noch mal bei Bogentreten mit zu geringer Geschwindigkeit), habe ich mir beim französischen Sport-Supermarkt eine Alpin-Protektorenhose besorgt, die sich auch 1x bewähren durfte. Zu schwitzig für wärmere Temperaturen, aber bei den jetzigen Verhältnissen vollkommen ok und eben auch sehr günstig. Auf den Cross Skates falle ich eher nach vorne raus, hier bis jetzt immer nach hinten, und das Steißbein ist gar nicht so unempfindlich.

      Bis jetzt fahre ich ihn ohne Rücklaufsperren, die habe ich mir aber zur Vorsicht für schlammige Verhältnisse mitbestellt. Gegen Matsch habe ich vorne und hinten die Kotflügel (neudeutsch "Fender") montieren lassen.

      Sehr praktisch ist die nachträgliche Verstellbarkeit der Bindung, das habe ich gleich genutzt, da mir der Fachhändler für meinen Geschmack die Bindung 2 cm zu weit vorne montiert hatte. Ob das wirklich spürbar ist, sei dahingestellt, aber selbst mit harten NNN-Flexoren hatte ich anfangs das Gefühl eines leicht hängenden Hinterrads - kann aber auch an unsauberer Technik nach der langen Zeit mit fixierter Ferse gelegen haben.

      Die unten offenen Schrauben habe ich erst mal mit Panzerband abgedeckt, was aber schlecht zu halten scheint. Da hätte ich schon gerne Kunststoffstopfen mit dabei gehabt, das wird sich offen sehr schnell zusauen.

      Gruß aus Langen / Ecke Egelsbach,

      Christian