1000km-Club 2019

      Liebe Petra,

      schön, dass Du den Club wieder eingerichtet hast.

      Bin jetzt bei 1.133 km.

      Mein Training ist auch durch mein Ziel für den 29.6. motiviert. Greg hat die Veranstaltung hier im Forum im Kalender verlinkt. Ich glaube, es ist ein Charity-Roll (Natalia) in Wejherowo, Polen: Skiroller dürfen sich an einer Strecke und Zeitwertung bis zu 200 km versuchen,

      X-Skater bis zu 80 km teilnehmen.

      4 FBN ArenaTax Ultramarathon 200 km [parallel Half-marathon 40 km and Marathon 80 km - both for your lovely Luftreifen :)]

      LG Klaus
      wie kann man sich beim Cross-Skating nach gerollten Kilometern messen. Cross-Skating sollte denke mal ein Sport sein, der einfach Spaß an der Bewegung in der Natur sein soll, abseits der asphaltierten Straßen. Wenn mir die Kilometerleistung wichtig ist,wäre es dann nicht besser auf Skiroller umzusteigen?
      Das wäre ja genau so wie wenn ein Bergsteiger sich an der Zeit mit anderen messen würde. Oder ein Autorennfahrer an Kilometern.
      Für mich ist Cross-skating ein toller Sport, bei dem ich in der Natur mich auspowern kann, und vom Alltag abschalten kann, ohne irgendwelche Ziele.

      Fuldacrossskater wrote:

      Wenn mir die Kilometerleistung wichtig ist,wäre es dann nicht besser auf Skiroller umzusteigen?


      Hallo
      Ich fahre 150er Roller mit Skibindung. Ich messe was man messen kann, habe Spass an der Bewegung, power mich aus ohne Ziel, schalte ab und bewege mich fast ausschließlich auf Asphaltwegen die es auch in der Natur zu finden gibt! Im Überfluss!!
      Darf ich jetzt hier weiter posten auch wenn ich kein Crossskater im eigentlichen Sinn bin ?
      Mich freut es wenn du eine schöne Zeit hast im Gelände auf deinen Crossskates!

      Gruß Bernd
      und schöne Ostern

      P.S.

      Fuldacrossskater wrote:

      Das wäre ja genau so wie wenn ein Bergsteiger sich an der Zeit mit anderen messen würde.

      http://www.alpin.de/home/news/29794/artikel_speed-transalp_benedikt_boehm_ueberquert_die_alpen.html

      Fuldacrossskater wrote:

      Oder ein Autorennfahrer an Kilometern.


      de.wikipedia.org/wiki/24-Stunden-Rennen_von_Le_Mans
      Hallo in die Runde!

      Sehe vieles genau so wie meine Vorgänger.
      Bewegung an frischer Luft und auch abseits befestigter Wege ist so wie so der Unterschied zum Rest der Breitensportler. Mit Rollen und Stöcken.
      Aber wiederum ist dieser Beitrag ein gute Gelegenheit sich zu messen.
      Der olympische Gedanke zählt.
      Schöne Ostern noch.

      Matthes61!

      Fuldacrossskater wrote:

      wie kann man sich beim Cross-Skating nach gerollten Kilometern messen. Cross-Skating sollte denke mal ein Sport sein, der einfach Spaß an der Bewegung in der Natur sein soll, abseits der asphaltierten Straßen.


      Moin,

      das sehe ich genauso. Ich schätze Deine Meinung.

      mein Kilometerzählen ist 1. eine Begleit- und 2. eine Folgeerscheinung.

      1. Begleiterscheinung: Ich habe mir zum Ziel gesetzt, virtuelle polnische X-Skating-Freunde bei einem Charity-Event 2019 real kennenzulernen - auf einer Distanz über 80 km.
      Ich wiege netto um die 100 kg. Ohne Trainingsplan und Wochenziel wird das für mich nichts, diese 80 km überhaupt durchzuhalten. Dabei werden wir in einem Staatsforst bei Danzig die Natur genießen, zumal ich dort schon immer mal hin wollte.

      2. Folgererscheinung: Ich rolle unter anderem die Skike V9. Ich möchte schon wissen, wie lange welche Teile halten. (Reflex auf eine Reklamation Sommer 2018)

      Auch bei den Reifen kann ich anhand der Laufleistung erkennen, welchen Reifen ich nicht wieder kaufen möchte (Runner 200 mm) und ob ich mich technisch verbessert habe, weil der gleiche Reifen der gleichen Charge einige hundert Kilometer länger hält (hier Alpha primo rot 200 mm).

      3. Nette Begleiterscheinung eines Fitness-Trackers ist der Austausch zu anderen X-Skatern.

      Fazit: Nicht die Kilometer jagen mich. Sie begleiten mich einfach ein Stückchen in den Weiten Schleswig-Holsteins, Mecklenburg und Brandenburg.

      Viele Grüße

      Fuldacrossskater wrote:

      wie kann man sich beim Cross-Skating nach gerollten Kilometern messen.


      Hier geht es überhaupt nicht ums messen - zumindest war das nicht die Intention beim Öffnen dieses Threads.

      In diesem Forum sind viele Sportler unterwegs, die so nebenbei mal mehr als 1000km im Jahr rollen. Diese Leute sind für mich eine Motivation, denn die haben auch einen Vollzeit-Job, eine Familie, Hobbies - also ein normales Leben. Trotzdem schaffen sie es, viele km auf den Skates zu verbringen und damit die Vorzüge dieses Sports zu genießen.

      Also mal kurz vor den Vorhang mit euch, denn ihr sind mein Vorbild!!!!!
      Hallo Dio

      So, wie sich's da liest, mag man es gerne glauben - wäre da nicht die Ergebnisliste im „1000km-Club 2018“ aufgetaucht… sogar noch mit Korrektur-update: ein klares Ranking. Aber ok…
      …wenn’s der Motivation dient: die 1000 km bringt wahrscheinlich so gut wie jeder Infizierte im Jahr zusammen, der in 50 Wochen je über 20km rollt – also sogar so ein Waldschrat wie ich, der 2-3x pro Woche umara 15 km im Technik-Mix abgrast und dafür je ca. 2 Stunden braucht.
      Den Unterschied macht die Ausübungs-Mentalität und das Ziel – der eine verbindet seinen Ehrgeiz beim Skaten mit mess- und auswertbaren Daten mit Steigerungs-Intension, der andere eben nicht. Die Meisten betrachten NCS als Ausdauersportart, ich betrachte NCT als Freiluft-Kraftsport, unterstützt durch möglichst hohen Widerstand beim Rollen, so daß reichlich Vorschub-Potenzial für den Oberkörper bleibt.
      Und das Schöne daran ist: es ist eh wurscht, denn es sollte jeder den Sport seiner Philosophie entsprechend zur Förderung der Fitness und als mentalen Ausgleich ausüben – dann macht er’s richtig! Egal ob mit oder ohne Werte-Erfassung.
      Auch ich habe ja meine „messbaren Leistungswerte“, die ich im Vierteltakt bei jedem Training zähle - und wenn ich mal wieder im Slalom-Parcours mit der 13m-Leine an der 5. Boje „hängen blieb“, dann wurmt mich das dermaßen, daß ich den Turn im Nachgang noch x-mal vorm Einschlafen in Zeitlupe durchgehe: was war falsch… woran lag’s??? Zwei Meter weiter hinten gestürzt und die Boje hätte halb statt viertelt gezählt! :cursing:
      Da langt sich bestimmt auch so Mancher ans Hirn… ?(

      Also: ich drücke allen "Club-Mitgliedern" die Daumen für ihre persönlichen Ziele! :thumbsup:

      Servus
      Hubert
      …umrundet im Traum dann gleich auch noch die 6. Boje und alles ist gut!! ^^
      KnightSkater

      Schimmerlos wrote:

      jssph wrote:

      Schimmerlos wrote:

      Nach 170 Trainingsstunden stehen 3028 Kilometer in der Bilanz.


      Single & Rentner?


      Weder noch. Ich nutze einfach nur meinen Arbeitsweg (meist mit Umwegen) zum Training.

      Über 300 Stunden sind es, wenn ich Skilanglauf, Laufen und Radfahren noch hinzunehme.


      Hallo Schimmerlos,

      da praktizierst Du ja die ideale Kombination mit Arbeitsweg & Sport, Hut ab vor Deiner Leistung!

      Als ich mir im August 2009 das erste Paar Skikes zugelegt habe, hatte ich auch den Plan, damit zur Arbeit zu fahren (10km einfache Strecke, fast alles Radweg), dazu ist es aber nie wirklich gekommen. Ich mußte feststellen, daß mir das Rollschuhfahren am morgen einfach zu intensiv ist, was Aufmerksamkeit und Konzentration betrifft. Ich gehe immer sehr früh aus dem Haus (5-6 Uhr), da ist es meistens im Jahr noch dunkel, das ist irgendwie nie was geworden, deshalb blieb ich beim Fahrrad beim Arbeitsweg.
      Vor 2 1/2 Jahren habe ich den Tretroller für mich entdeckt und rollere jetzt täglich die 20km zur Arbeit, das macht im Jahr so zwischen 4000-4500km.

      Jetzt im August habe ich 10-jähriges NCS-Jubiläum. Zu Weihnachten 2009 habe ich mir dann einen Garmin-Forerunner geschenkt, der meine Kilometer dokumentiert: 19.612,36 km.

      Seit ich täglich Roller fahre, fahre ich deutlich weniger CrossSkates, eigentlich nur noch 1 x Woche am Sonntagmorgen, da muß ich schon schauen, daß ich die 1000km/Jahr noch zusammen bekommen. Wenn die LL-Saison lang ist, wird das knapp, aber ich mache mir da keinen Stress, es ist ja eines meiner Hobbies und soll Spaß machen.

      Gruß Jens
      Skike Vo7, Black Armada, Skike one for one mit Leki Trigger3, Garmin 310XT

      Schimmerlos wrote:

      Nach 170 Trainingsstunden stehen 3028 Kilometer in der Bilanz.


      Das ist ein 18km/h Schnitt.
      Fahre seit ca. 6 Monaten. Technik sitzt aktuell soweit und versuche ordentlich Gas zu geben. Bin sportlich/läuferisch gut drauf (mache auch Langlauf Skating). Aber über einen 14 bis mx. 15 km/h Schnitt komme ich nicht drüber. Laufe so 12-20 km Strecken pro Ausfahrt.
      Irgendwelche Tipps?
      Kann es an den Kugellagern liegen? Ist mein erstes Skike-Paar (V7 Fix Cross). Gefühlsmäßig könnten die Kugellager noch besser rollen.

      Danke vielmals!
      Hallo Columbo,
      Schnitte kann man schwer vergleichen, weil einfach zu viele Faktoren eine Rolle spielen (Strecke, Untergrund, Wind, Lauftechnik uvm.). Den Lagern kann ich aus meiner Erfahrung den geringsten Anteil daran zuschreiben. Dieses Thema wird meiner Meinung nach völlig überbewertet. Den für mich größten Anteil am Speed haben in erster Linie Lauftechnik und Fitness. Da ich die beiden Faktoren bei dir nicht beurteilen kann, würde ich es mal mit einem höheren Luftdruck probieren. Das bringt vermutlich deutlich mehr, als „bessere“ Lager. Lauftechnikschulungen würde ich bei erfahrenen Skilanglauflehrern machen. Die Fitness kommt dann durch‘s Machen.
      LG Ralph

      columbo wrote:

      Fahre seit ca. 6 Monaten. Technik sitzt aktuell soweit und versuche ordentlich Gas zu geben. Bin sportlich/läuferisch gut drauf (mache auch Langlauf Skating). Aber über einen 14 bis mx. 15 km/h Schnitt komme ich nicht drüber. Laufe so 12-20 km Strecken pro Ausfahrt.


      Die Sätze hätten von mir stammen können. Vor sieben Jahren, als ich die ersten Kilometer auf den Skatern drehte, sah es nicht anders aus. Ein 15er Schnitt war die positive Ausnahme.

      Seitdem habe ich sowohl physisch als auch technisch einen enormen Sprung gemacht. Fuhr ich anfangs nur kurzzeitig in 1:1 Technik, weil jeder Stockrutscher und jede kleine Unebenheit mich an den Rand eines Sturzes führten, so bin ich jetzt (fast) nur noch in 1:1 unterwegs. Aber bis 1:1 zum Selbstläufer wurde, waren etliche tausend Trainingskilometer erforderlich. Auf meiner diesjährigen 230-km-Tour bin ich ca. 80% 1:1 gefahren. Beim klassischen Skilanglauf geht es (solange Anstiege nicht zu steil werden) nur noch im Doppelstockschub vorwärts (selbst beim 24-Stunden-Ski). Das war vor Jahren, wegen mangelnder Kraftausdauer, undenkbar.

      Wie Skatingwadl schrieb, ist der Luftdruck die wichtigste Stellschraube. Wenn der tatsächliche Schnitt mal weit unter dem gefühlten war, dann lag es doch sehr oft an zu geringem Luftdruck (ich bin ein fauler Mensch und prüfe den Druck zu selten). Auf 7-8 Bar pumpe ich dann auf.

      Jetzt am Ende des Sommers liegt der Schnitt eher bei 19-20 km/h (33 km flache Asphalt-Runde). Wenn ich die Zeiten auf den ca. 8 km An- und Abfahrt (mehrere Stopps an Kreuzungen/Ampeln, 1 km Parkweg) rausnehme, dann liegt meine Reisegeschwindigkeit bei 21-22 km/h. 21.000 (Crossskate) und 8500 (Skilanglauf) Trainingskilometer seit 2012 haben das ermöglicht...

      New

      Schimmerlos wrote:



      Die Sätze hätten von mir stammen können. Vor sieben Jahren, als ich die ersten Kilometer auf den Skatern drehte, sah es nicht anders aus. Ein 15er Schnitt war die positive Ausnahme.

      Seitdem habe ich sowohl physisch als auch technisch einen enormen Sprung gemacht. Fuhr ich anfangs nur kurzzeitig in 1:1 Technik, weil jeder Stockrutscher und jede kleine Unebenheit mich an den Rand eines Sturzes führten, so bin ich jetzt (fast) nur noch in 1:1 unterwegs. Aber bis 1:1 zum Selbstläufer wurde, waren etliche tausend Trainingskilometer erforderlich. Auf meiner diesjährigen 230-km-Tour bin ich ca. 80% 1:1 gefahren. Beim klassischen Skilanglauf geht es (solange Anstiege nicht zu steil werden) nur noch im Doppelstockschub vorwärts (selbst beim 24-Stunden-Ski). Das war vor Jahren, wegen mangelnder Kraftausdauer, undenkbar.

      Wie Skatingwadl schrieb, ist der Luftdruck die wichtigste Stellschraube. Wenn der tatsächliche Schnitt mal weit unter dem gefühlten war, dann lag es doch sehr oft an zu geringem Luftdruck (ich bin ein fauler Mensch und prüfe den Druck zu selten). Auf 7-8 Bar pumpe ich dann auf.

      Jetzt am Ende des Sommers liegt der Schnitt eher bei 19-20 km/h (33 km flache Asphalt-Runde). Wenn ich die Zeiten auf den ca. 8 km An- und Abfahrt (mehrere Stopps an Kreuzungen/Ampeln, 1 km Parkweg) rausnehme, dann liegt meine Reisegeschwindigkeit bei 21-22 km/h. 21.000 (Crossskate) und 8500 (Skilanglauf) Trainingskilometer seit 2012 haben das ermöglicht...


      Erstmal vielen Dank für die Antworten!
      Hut ab vor den Kilometerzahlen, wirklich beeindruckend.

      Luftdruck versuche ich konstant auf 7-7,5 bar zu halten.

      Stimme überein, dass die fehlenden Kilometer bei mir noch ausschlagebend sind um konstant ein höheres Level zu halten.
      Was mich halt stutzig machte ist, dass ich eine Sprinteinlage brauchte um gefühlt auf dieses Tempo zu kommen.
      Habe deshalb in der letzten Ausfahrt herum probiert wo ich Tempo gut machen kann.

      Ich dachte anfangs ich muss mich noch explosiver mit den Beinen abdrücken, was weniger die Geschwindigkeit als den Puls zum Maximum getrieben hat.
      Neben dem fehlenden Kilometern und wsl. noch verfeinerbaren Technik bleibt also nur mehr der Stockeinsatz.

      Gesagt getan und machte sich sofort bemerkbar,
      Ich konnte dann deutlich schneller k fahren als ich den Stockeinsatz statt leichtem Druck auf kraftvolles Schieben änderte.
      Geht natürlich nicht über lange Distanz aber war ja generell auch beim Skiken anfangs der Fall als ich nach jeweils 200m einen 180er Puls hatte, trotz vielem Sport in der Freizeit (Alter 33). Der Körper wird sich aber wie immer auch daran anpassen.

      Freu mich schon auf die nächsten Fortschritte!