SPITZENDISKUSSION

      SPITZENDISKUSSION

      Hallo,
      was sind momentan Eure Stockspitzen Favoriten für Asphalt?
      Ich fahre fast jeden Tag und meine momentanen Spitzen muss ich im Grunde nach jeder Ausfahrt nachschärfen. Das ist öd, blöd, teuer...
      Was ich noch mache...ich klebe die Spitzen nicht mehr an, sondern stecke sie auf, und befestige sie mit einem Klebeband. Dann spare ich mir den Heißluftfön und das Carbon wird auch geschont...aber ob das Quatsch ist und besser geht, habe ich noch nicht ganz fertig reflektiert. Ob ich z.B. falsch einsteche....hmmmm´....

      Tipps und Tricks wären sehr fein...
      cheers, JS
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      • spitzen.jpg

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      Also an meinen Skike-Carbonstöcken habe ich die originalen Skike Spitzen .Diese muß ich allerdings öfters nachschleifen.Denke das liegt aber auch daran, das ich noch zu hart aufsetze.
      An meinen anderen Alustöcken habe ich die gedämmten wie bei dir auf dem Bild.Dabei habe ich das Gefühl, diese halten etwas länger.
      Tips und Tricks habe ich allerdings nicht für dich.
      Hallo zusammen,

      also ich kann Euch diese hier von Hagi wirklich empfehlen. Ich bin total begeistert von diesen. Ich rolle mit diesen schon viele, viele km.

      Übrigens: Sanft aufsetzen, stark abdrücken


      http://nordicsports-shop.de/Gefederte-Wendespitze

      Schöne Reier... äh Feiertage ;)
      "Sanft aufsetzen" schreibt sich so einfach, ist aber meiner Meinung nach nur bei "entspannter" Fahrweise konsequent umsetzbar. Denn den Stockschwung für den Moment des Aufsetzens zu verlangsamen, bedeutet letztlich Energieverschwendung.

      Ich nutze, nach Tests mit allen möglichen Stockspitzen, nun ausschließlich die Wendespitzen zum Schrauben. 4 "Halter" sind in diesem Jahr gebrochen (zwei allein in der Vorwoche;( ), zweimal ging damit auch die Hartmetallspitze verlustig. Durchschnittlich schafft eín Halter damit immerhin weit mehr als 1000 km - ganz ohne "sanfte" Fahrweise^^ .

      Die Hartmetallspitzen lassen sich vier Mal drehen. Mit zusätzlichem Anschleifen überleben diese 2500-3000km (falls ich sie nach einem Bruch wiederfinde). Die Wendespitzen schleife ich einmal wöchentlich nach (ca.120-170km). Mit Akkuschrauber und Kaindl Diamantschleifscheibe (Empfehlung von Otto Eder) ist das eine Sache von Sekunden. Meine Erfahrung ist, dass bei 1:1-Technik selbst stumpfe Spitzen noch zuverlässig greifen. Inzwischen fahre ich 90% meiner Strecken nur noch 1:1.

      Eine Überlegung wäre die gefederte Variante der Wendespitzen. Aber bei 50€ würde ein Verlust mich mächtig wurmen.

      Die Spitzen mit Klebeband zu befestigen, kann ich mir für mich nicht vorstellen. Ich muss die Schrauben schon kräftig anziehen, um ein Verdrehen der Spitze zu vermeiden. Klebeband wäre nicht fest genug.

      Grüße
      Thomas
      Moin, ich nutze auch die gelben Absorber-Spitzen, allerdings mit Heißkleber befestigt. Für das Wechseln benutze ich einen ausgedienten Wasserkocher, in den ich die Stöcke 5min in das heiße Wasser reinstelle. Die neuen Spitzen liegen dabei immer schon parat, wenn man schnell ist ist der Kleber ausreichend um die neuen Spitzen in einem Rutsch wieder zu befestigen.

      Bei meiner Ausfahrt heute morgen ist allerdings eine Spitze in der Gehwegplattenritze steckengeblieben (zum Glück bin ich nicht gestürzt). Genauer gesagt hat sich nur das gelbe Oberteil mit der Spitze von der Elastomerhülse (weiß nicht wie ich es nennen soll) getrennt, meine Klebeverbindung am Stockende hat also bombig gehalten. Ich denke, damit ist die Spitze ein Fall für Tonne, oder was meint ihr? Kann man das irgendwie reparieren? Ich kann es zwar wieder aufstecken, aber es hält nicht mehr dauerhaft. Für die letzten Meter bis nach Hause hat es gereicht.

      Eine einfach Befestigung mit Klebeband kann ich mir wegen der Gefahr der Verdrehung auch nicht vorstellen, aber beim nächsten mal werde ich mit dem Kleber sparsamer umgehen, vieleicht nur punktuell einsetzen.

      Die gefederten Wendespitzen (danke für den Link BIATHLON-TRAINING) sind zwar schwerer (17g zu 35g), aber sehen langlebiger aus, was ja den doppelten Preis wieder wettmachen würde.

      VG
      Tino
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      Danke Euch vielmals für die Erfahrungen und Tipps!
      Das mit Exel finde ich schon ziemlich nett. Die scheinen mir auch einigermaßen günstig - korrespondiert der Preis mit einer geringeren Haltbarkeit der Spitzen an sich - sprich, muss man öfter schleifen, als bei teureren, wie den Gelben auf meinem Eingangsbild?
      Ansonsten - ich habe mich jetzt entschlossen alle meine Spitzenpaare erst mal noch runter zu fahren und zu -schleifen. Und bis dahin ist hoffentlich der Groschen gefallen...
      Bei meiner Schleiferei, die ich auch mit Diamantscheibe mache, verliert sich die ursprüngliche Spitzenform ziemlich schnell, und das sieht dann nur noch aus wie das Matterhorn. Ginge wahrscheinlich auch materialsparender...hmmm´....wohl dem, der einen Feinmechaniker oder Scherenschleifer zu Hause hätte....
      Cheers, JS
      Hi,

      habe am Anfang mit dem Thema auch zu tun gehabt und meine letzten Spitzen ohne nachzuschleifen schlappe 2.000 km gefahren, bevor dann eine abgebrochen ist. Ein hart aufgesetzter Stock auf Asphalt ist aus meiner Sicht pure Energieverschwendung, weil er eben nicht wie im Schnee einsinken kann.Ich setze die Stöcke mit Schwung auf, baue dann Zug aus der Schlaufe auf und drehe die Hände im Zug nach hinten um 90 Grad nach innen. Das gibt guten Halt, bringt ordentlich Vortrieb und schont die Spitzen.

      Gruß

      Tobi

      Schimmerlos schrieb:

      "Sanft aufsetzen" schreibt sich so einfach, ist aber meiner Meinung nach nur bei "entspannter" Fahrweise konsequent umsetzbar. Denn den Stockschwung für den Moment des Aufsetzens zu verlangsamen, bedeutet letztlich Energieverschwendung.


      Meine Meinung dazu ist, daß die Länge des Stocks hier eine Rolle spielt!
      Wie bekannt ist, bin ich ein Verfechter des großzügigen Aufrundens bei der Stocklänge.
      Der längere Stock wird somit erstens zwangsläufig weiter hinten eingesetzt, was Laufsicherheits-relevant ist, und zweitens hat der dadurch flachere Winkel im Moment des Einsatzes eine effektivere Kraftwirkung nach vorne – und weniger nach oben. Je steiler der Stock am (Kunst)Boden eingesetzt wird, desto höher ist die Bodenreaktionskraft – eben der Widerstand, der als Schock durch die Gelenke geht und das Material strapaziert. Je flacher der Stock aufgesetzt wird, desto weniger muß der Skater darauf achten, den Druck nicht zu früh auszuüben – der Prozess wird schlichtweg ergonomischer… und „Energieverschwendung“ wird vermieden!

      Es mag nun Stimmen von tempo-orientierten High-Performern geben, die den Stock frühestmöglich und weit vorne mit exakt getimtem Abdruck einstechen, weil man bei hohem Tempo zu schnell an der Einstichstelle vorbeirollt, um noch effektiv Vorschub generieren zu können… ja, der geübte Renn-Skater läuft wohl so, aber das kann hier nicht die Empfehlung sein. Der Zweck des Rollens auf Luftreifen ist meines Erachtens effektives Training durch eine gewisse Rollwiderstandserhöhung, damit Unter- und Oberkörper in einem gesunden Verhältnis beansprucht werden.

      Besonders im groben Gelände kann ich mir oft gar nicht leisten, die Kraft beim Einstechen zu drosseln – auf Wald- oder Wiesenboden kommt man sonst unter widrigen Umständen zum Stehen. Da muß schnellstens wieder Vorschub generiert werden, weil man dort wegen schlechter Rollbedingungen zwischen den Stockschüben deutlich an Tempo verliert. Mit flachem Aufsetzwinkel schiebe ich mich mit kräftigem Druck sofort direkt nach vorne weg – schließlich federt hier schon der Boden so ab, daß das „Reinknallen“ keine Beeinträchtigung ist. Auf widrigem Naturboden ist man also mit mäßig langen Stöcken deutlich benachteiligt, weil zu viel Abdruck anfangs nach oben wirkt.

      Nichtsdestotrotz verwende ich auf Asphalt die gefederten Exel Suspension tips, die die Gelenke zusätzlich schonen. Aber wer ein Problem mit „durchschlagendem“ Stockeinsatz hat, der probiere auch mal längere Stöcke!

      Servus
      Hubert
      KnightSkater