SPITZENDISKUSSION

      SPITZENDISKUSSION

      Hallo,
      was sind momentan Eure Stockspitzen Favoriten für Asphalt?
      Ich fahre fast jeden Tag und meine momentanen Spitzen muss ich im Grunde nach jeder Ausfahrt nachschärfen. Das ist öd, blöd, teuer...
      Was ich noch mache...ich klebe die Spitzen nicht mehr an, sondern stecke sie auf, und befestige sie mit einem Klebeband. Dann spare ich mir den Heißluftfön und das Carbon wird auch geschont...aber ob das Quatsch ist und besser geht, habe ich noch nicht ganz fertig reflektiert. Ob ich z.B. falsch einsteche....hmmmm´....

      Tipps und Tricks wären sehr fein...
      cheers, JS
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      • spitzen.jpg

        (5,72 kB, 18 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Also an meinen Skike-Carbonstöcken habe ich die originalen Skike Spitzen .Diese muß ich allerdings öfters nachschleifen.Denke das liegt aber auch daran, das ich noch zu hart aufsetze.
      An meinen anderen Alustöcken habe ich die gedämmten wie bei dir auf dem Bild.Dabei habe ich das Gefühl, diese halten etwas länger.
      Tips und Tricks habe ich allerdings nicht für dich.
      Hallo zusammen,

      also ich kann Euch diese hier von Hagi wirklich empfehlen. Ich bin total begeistert von diesen. Ich rolle mit diesen schon viele, viele km.

      Übrigens: Sanft aufsetzen, stark abdrücken


      http://nordicsports-shop.de/Gefederte-Wendespitze

      Schöne Reier... äh Feiertage ;)
      "Sanft aufsetzen" schreibt sich so einfach, ist aber meiner Meinung nach nur bei "entspannter" Fahrweise konsequent umsetzbar. Denn den Stockschwung für den Moment des Aufsetzens zu verlangsamen, bedeutet letztlich Energieverschwendung.

      Ich nutze, nach Tests mit allen möglichen Stockspitzen, nun ausschließlich die Wendespitzen zum Schrauben. 4 "Halter" sind in diesem Jahr gebrochen (zwei allein in der Vorwoche;( ), zweimal ging damit auch die Hartmetallspitze verlustig. Durchschnittlich schafft eín Halter damit immerhin weit mehr als 1000 km - ganz ohne "sanfte" Fahrweise^^ .

      Die Hartmetallspitzen lassen sich vier Mal drehen. Mit zusätzlichem Anschleifen überleben diese 2500-3000km (falls ich sie nach einem Bruch wiederfinde). Die Wendespitzen schleife ich einmal wöchentlich nach (ca.120-170km). Mit Akkuschrauber und Kaindl Diamantschleifscheibe (Empfehlung von Otto Eder) ist das eine Sache von Sekunden. Meine Erfahrung ist, dass bei 1:1-Technik selbst stumpfe Spitzen noch zuverlässig greifen. Inzwischen fahre ich 90% meiner Strecken nur noch 1:1.

      Eine Überlegung wäre die gefederte Variante der Wendespitzen. Aber bei 50€ würde ein Verlust mich mächtig wurmen.

      Die Spitzen mit Klebeband zu befestigen, kann ich mir für mich nicht vorstellen. Ich muss die Schrauben schon kräftig anziehen, um ein Verdrehen der Spitze zu vermeiden. Klebeband wäre nicht fest genug.

      Grüße
      Thomas
      Moin, ich nutze auch die gelben Absorber-Spitzen, allerdings mit Heißkleber befestigt. Für das Wechseln benutze ich einen ausgedienten Wasserkocher, in den ich die Stöcke 5min in das heiße Wasser reinstelle. Die neuen Spitzen liegen dabei immer schon parat, wenn man schnell ist ist der Kleber ausreichend um die neuen Spitzen in einem Rutsch wieder zu befestigen.

      Bei meiner Ausfahrt heute morgen ist allerdings eine Spitze in der Gehwegplattenritze steckengeblieben (zum Glück bin ich nicht gestürzt). Genauer gesagt hat sich nur das gelbe Oberteil mit der Spitze von der Elastomerhülse (weiß nicht wie ich es nennen soll) getrennt, meine Klebeverbindung am Stockende hat also bombig gehalten. Ich denke, damit ist die Spitze ein Fall für Tonne, oder was meint ihr? Kann man das irgendwie reparieren? Ich kann es zwar wieder aufstecken, aber es hält nicht mehr dauerhaft. Für die letzten Meter bis nach Hause hat es gereicht.

      Eine einfach Befestigung mit Klebeband kann ich mir wegen der Gefahr der Verdrehung auch nicht vorstellen, aber beim nächsten mal werde ich mit dem Kleber sparsamer umgehen, vieleicht nur punktuell einsetzen.

      Die gefederten Wendespitzen (danke für den Link BIATHLON-TRAINING) sind zwar schwerer (17g zu 35g), aber sehen langlebiger aus, was ja den doppelten Preis wieder wettmachen würde.

      VG
      Tino
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      Danke Euch vielmals für die Erfahrungen und Tipps!
      Das mit Exel finde ich schon ziemlich nett. Die scheinen mir auch einigermaßen günstig - korrespondiert der Preis mit einer geringeren Haltbarkeit der Spitzen an sich - sprich, muss man öfter schleifen, als bei teureren, wie den Gelben auf meinem Eingangsbild?
      Ansonsten - ich habe mich jetzt entschlossen alle meine Spitzenpaare erst mal noch runter zu fahren und zu -schleifen. Und bis dahin ist hoffentlich der Groschen gefallen...
      Bei meiner Schleiferei, die ich auch mit Diamantscheibe mache, verliert sich die ursprüngliche Spitzenform ziemlich schnell, und das sieht dann nur noch aus wie das Matterhorn. Ginge wahrscheinlich auch materialsparender...hmmm´....wohl dem, der einen Feinmechaniker oder Scherenschleifer zu Hause hätte....
      Cheers, JS