Tour auf dem Donauradweg - Donaueschingen bis Wien

      Tour auf dem Donauradweg - Donaueschingen bis Wien

      Hallo zusammen,

      ich plane, im Frühsommer 2019 den Donauradweg von Donaueschingen bis Wien auf meinen Cross-Skates zu rollen. Es handelt sich dabei um eine Strecke von ca. 940 Kilometer, die ich in zwei Etappen zurücklegen will.
      Das Übernachten in Gasthöfen, Pensionen und Hotels ist genauso wie eine von Radreiseunternehmen organisierte Tour möglich, jedoch möchte ich zeitlich flexibel sein, sodass ich das Zelten auf Campingplätzen bevorzugen werde. Diese muss ich nicht im Voraus buchen etc.
      Das Gepäck, incl. Luftmatratze, Schlaffsack und Zelt, werde ich in einen großen Rucksack verstauen, den ich auf dem Rücken haben werde.
      Was die Strecke betrifft...in Österreich habe ich - abgesehen von den vielen Radfahren - keine großen Schwierigkeiten zu erwarten, da die Radwege angeblich durchgehend asphaltiert sind.
      Jedoch verlaufen die Radwege in Baden-Württemberg und Bayern öfters auf Wirtschaftswegen, Dämmen und sonstigen geschotterten Wegen.

      Kennt jemand Abschnitte, die nicht wirklich (mit 150er) zu bewältigen sind, und daher eine Umfahrung dieser Abschnitte sinnoll wäre? So weiß ich z.B. inzwischen, dass erst vor kurzem die Wege zwischen Beuron und Sigmaringen mit losem Schotter aufgefüllt wurden.

      Danke im Voraus
      ...selbstverständlich darf mich auch gerne jemand, auch nur für ein paar Kilometer, begleiten;)
      #comebackstronger
      Servus,
      ja, dieses Thema habe ich schon gelesen.
      Mit manchen habe ich mich dementsprechend schon ausgetauscht.

      Geplant sind 60-70 km pro Tag mit einem Rucksackgewicht von max. 12kg. Aber ich bin durch das Zelten ja flexibel und kann bei unerwarteten Zeitproblemen oder Unwettern die Tagesdistanzen verkürzen (oder eben auch verlängern).
      #comebackstronger
      Hallo DCS ;)

      Respekt! Das ist ein großes Vorhaben – dem ist nicht nur sportlich nicht jedermann gewachsen!

      Nur… hast du auch das gelesen:

      SKIKES im Strassenverkehr in Österreich …insbesondere die Datei mit dem amtlichen Bescheid (.pdf) im Beitrag vom 6.5.09?

      Gut, ich will nix miesmachen und wünsche dir, daß sich die Bestimmungen in A zwischenzeitlich geändert haben, aber da du explizit die Radwege dort ansprichst, solltest du dich da ggf. erkundigen.

      Und vielleicht kann Otto als Oberösterreicher und „MrSkike“ was dazu erläutern – er ist meines Wissens sehr oft größere Touren gelaufen… und wohl eher nicht per Sportplatz-Hopping !

      Ich drück dir die Daumen!
      Servus
      Hubert
      KnightSkater
      Das klingt nicht so erfreulich...es wurden in dem Beitrag aber nur Skikes erwähnt und nicht allgemein Cross-Skates oder Skiroller ;)

      Für Inlineskater jedenfalls führt der ÖAMTC die Verkehrsregeln in seinem Internetbeitrag "Inlineskaten- Wo darf man mit den Inlineskates fahren" an.
      Generell darf man auf kombinierten Fuß-und Radwegen eh rollen.
      Falls es doch mal verboten sein sollte, kann man ja neben dem Radweg zu Fuß weiterlaufen;)
      #comebackstronger
      Was auf jeden Fall zu berücksichtigen ist, ist dieses Fahrverbot für Inliner:

      noen.at/melk/viadonauverbietet…en-auf-treppelweg-4383904

      Ich bin dem Verbot in Krems begegnet (und hab es ignoriert). Zumindest dort gab es genug Parallel-Wege um legal an der Donau entlang zu kommen.

      Grund für das Verbot ist ja laut diesem Artikel die "erhöhte Sturzgefahr", welche für Luftreifen ja in der Form nicht besteht.
      Hallo

      Also ich unke ja ungern nochmal dazwischen, aber der angeführte Grund ist lt. diesem Artikel „der Schutz der Bürger“ – und das schon beim Inlinern ohne lange, spitze Stöcke! PU-Räder oder Pneus ist da wurscht!
      Das mit dem „Sturzrisiko“ bezieht sich auf die sog. „Treppelwege“, die (wie in einem anderen Bericht zu lesen ist) stark durch Wurzelunterwanderung beschädigt sind und deshalb sogar Radfahren als riskant genannt wird - aus Haftungs- und Versicherungsgründen!

      Andere Abschnitte des Donauradweges sind lt. diesem Bericht hingegen mit dem blauen Gebots-Schild für Inliner markiert… und ganz ehrlich: ich bin mir nicht sicher, ob eine Abgrenzung der Cross-Skates von den Inlinern (und in D somit von den Fußgängern) für uns eine Verbesserung bedeuten würde! Ich behaupte sogar: solange wir im Schatten der Breitensportarten – insbesondere Inliner – mitlaufen können, sollten wir mit den paar Einschränkungen leben. Wenn NCS mal in den Fokus der Öffentlichkeit und der Behörden rutscht, kann es meines Erachtens für uns nur enger werden – und nicht nur im Verkehr, sondern unter Umständen auch im Gelände!

      Servus
      Hubert
      KnightSkater
      Hallo

      Wie auch immer, da möchte ich die Verwirrung noch etwas größer machen.
      Im Zillertal war ich auf einer Polizeistation und habe nach der Benutzung von Skirollern gefragt.
      Mir wurde gesagt das Skiroller unter Rennsportgeräte fallen und dafür gibt es keine Regelung.
      Radwege und Dorfstrassen sind kein Problem nur Bundesstrassen sollte ich meiden da eine Behinderung des Verkehrs nicht zulässig ist.

      Gruß
      Bernd