Cross ist cool!!!

      Cross ist cool!!!

      Ich hätte es mir ja nie träumen lassen, aber es ist passiert. Ich finde das Fahren auf nicht asphaltierten Wegen plötzlich megacool.

      Bisher hab ich mich immer gefragt, was daran so toll sein soll - furchtbar anstrengend und ständig stoppt ein Hinderniss einen Skate. Die Wege bei uns in der Ebene sind auch alle eher zwei parallel laufende Singletrails mit üppiger Vegetation in der Mitte.

      Nun hab ich aber ein paar Waldwege in den nahen Hügeln entdeckt - eben, glatt, frei von Hindernissen - traumhaft! Zu verdanken hab ich die Erkenntniss dem Umstand, dass eine Brücke gesperrt war und ich eben den Waldweg am anderen Ufer nehmen musste 8) .

      Hier noch eine Tourenempfehlung wenn ihr mal südlich von Wien unterwegs seid: (und das Wegerl ist gar nicht mehr so eng ...)
      Hallo Dio

      Freut mich, daß Du das auch findest! :)

      Der häufigste Fehler, der bei den ersten cross-Meilen gemacht wird, ist, daß man zu verhalten rangeht, somit zu langsam ist und sich dadurch jede kleinste Unebenheit auswirkt. Bestimmt hast Du gemerkt, daß man fast ebenso störungsfrei auf planem, verdichtetem Naturboden skaten kann, wenn man genauso mit Vorschub rangeht wie sonst auch. Je mehr Wucht durch Tempo erzeugt wird, desto größer müssen die Störfaktoren sein, um überhaupt durchzuschlagen. Das soll aber nicht zum Rasen verleiten… 8o
      Wegen der schlechteren Rollbedingungen ist im Gelände der Anteil des Vorschubs aus dem Oberkörper (nicht nur Arme+Schulter, auch Rumpf!) merklich höher - und grundsätzlich brauchts eh mehr Körperspannung, …was wiederum den Bauch-Beine-Po-Effekt immens verstärkt 8) !
      Wer a bißerl mehr aus der Kompression heraus skatet, der tut sich dann auch bei etwas widrigeren Bodenverhältnissen leichter: man hat mehr Schrittschub-Potenzial, mehr Streckreserve für lineare und laterale Korrekturen und der Schwerpunkt ist tiefer, was die Balance stützt. Dann noch brav im Fersenstand bleiben und schon sind auch die Grünstreifen zwischen den Trekkerspuren keine große Herausforderung mehr.

      Wer dann Richtung singletrails oder verwurzelte Waldpfade spechtet, der überlege sich alternative Rolltechniken – sprich Klassik mittels Rücklaufsperren – und ggf. weitergehend alternative Skates, die Fersenhub bieten… und vielleicht noch ein Mittelrad sowie ordentlich Bodenfreiheit! ^^

      Servus
      Hubert
      …‘s Trainingsweisheit: warum leicht, wenn’s auch anspruchsvoll geht?! :D
      KnightSkater