Zusatzgriffe an „Gelände-Stöcken“

      Zusatzgriffe an „Gelände-Stöcken“

      wolfkar schrieb:

      Stöcke sollten nach meinem Empfinden variabel sein, die sind mir bei steilerem langsamen hochgehen zu lang


      Sag ich auch immer: bei up- und downhill braucht’s (Alpin)Skistock-Länge!

      Die NCS-Stöcke sind nur zum Zweck des zyklischen Vorschubes im Lauf so lang, zumal sie in relativ flachem Winkel neben dem Körper geführt werden, damit die Kraft auch möglichst in Bewegungsrichtung wirkt.

      Cross-Uphill: sowie es für ein Rollen zu steil bergauf geht, wechselt man (mit RLS) eh in den Tourengeher-Modus und schiebt sich in erster Linie per Schreiten hoch. Die Stöcke haben dabei eher stabilisierende Funktion, wofür sie deutlich aufrechter gehalten werden – bei NCS-Stöcken ca. auf ¾-Höhe! (Das beantwortet vielleicht auch Otto’s Frage ).

      Und beim downhill braucht’s gar keinen manuellen Vorschub – das erledigt die Gravitation. Hier hab ich gerne die Stöcke als Impulsgeber für den Schwung à la Skistock in der Hand …auf ¾-Höhe (oder ich schultere sie gleich).

      Ergo: meine beiden NCS-Stockpaare (185cm für Coyoten und 190cm für Matschos) haben zusätzliche Griffe auf ¾-Höhe, damit greife ich auf Hangstrecken die Stöcke komfortabel und führungssicher so, wie es in diesen Phasen Sinn macht! Beim Skating stören die Griffe selbst bei enger Stockführung nicht – und im Gelände geht’s sowieso weder um Hundertstel noch ums Gramm.

      Meine NAS-Stockpaare (180cm für PS SUV Met und 175cm für Skike) haben sowas freilich nicht – Asphalt kann man ggf. auch sehr steil noch hochskaten und meine entsprechenden Skates haben ja auch keine Rücklaufsperren, da unsinnig auf Kunstboden (es sei denn, man läuft klassisch, obwohl skaten ginge).

      Analog übrigens meine Alpin-Skistöcke: direkt unter den serienmäßigen Griffen auf Normalhöhe (Unterarm im Stand waagerecht) für Piste habe ich die Zusatzgriffe für Freestyle, denn in den Buckeln braucht man 15-20cm kürzere Stöcke für eine saubere Technik.
      Auch hier lehne ich ab, jedesmal die (Teleskop-)Stocklänge umzustellen, um die Griffe auf passender Höhe zu haben – das geht per Umgreifen einfacher! Skistockschlaufen bei Abfahrten, egal auf welchem Untergrund, werden bei mir seit einem Skiunfall Anfang der 80er grundsätzlich nach Kauf entfernt!

      Servus
      Hubert
      KnightSkater
      Hallo Otto

      …und bei den Micro-Ski, mit Standhöhe 1 überm Boden, nehme ich 170er - so habe ich stets etwa die gleiche Stocklänge relativ zur Standhöhe (wenn man den Winkel mal außer Acht läßt).

      Ich bin – wie jeder - aus eigener Sicht normal groß… und bemesse die Stocklänge grob mit der Formel
      Körpergröße + Standhöhe… – BMI/2 ;)

      … wir standen doch auf der ISPO nebeneinander und haben gequatscht!

      Servus
      Hubert
      …der in jeder Formel eine Variable braucht :D
      KnightSkater

      KnightSkater schrieb:

      … wir standen doch auf der ISPO nebeneinander und haben gequatscht!


      Ja das stimmt. Nachdem du hier sämtliche Stocklängen erklärt hast und wir hier in einem Forum schreiben und sich in der Formel 2 Unbekannte befinden, wäre es hilfreich, wenn du uns zumindest eine davon verraten würdest :|
      sportliche Grüße
      Otto
      (skike-Erfinder und Mitentwickler)
      skiken.at