Nochmal Stöcke ...

      Nochmal Stöcke ...

      Ich hab von Skike die One4You-Stöcke. Die Stock-Griffe von Leki gefallen mir aber schon sehr, weil ich da mit den Schlaufen ausklinken kann (Trigger Shark) und die Hände schnell frei hat.

      Passen die genannten Stöcke und Griffe zusammen? Ich frag lieber, bevor ich da einen Fehlkauf mache.

      liebe Grüße
      Dio
      Hallo Dio,

      Zufällig habe ich darüber gestern auch mit Mudskater geredet!

      Selber habe ich u.A. (modifizierten) One4Tour Stöcke. Die bestehen aus 3 Teile und sind damit auf reise mit zu nehmen. Die obere 2 Teile sind allerdings vergleichbar mit den One4You Stöcke.

      Selber habe ich auch Leki Griffe denn die Skike Griffe sind für mich grundsätzlich unbrauchbar.

      Ich habe momentan die Stöcke nicht bei mir also ich muss dies aus meiner 'Errinnerung' machen:

      Die oberen Teile der Stöcke haben einen Durchmesser von 14 mm denn die kann man in den unteren Teile (D = 16 mm) schieben.

      Die meisten Stockgriffe von Leki sind gemeint für 16 mm Stöcke. Um die zu montieren muss man ein Stück 14/16mm Rohr (bei mir CFK Rohr) am Stockende verkleben.

      Es gibt allerdings auch Leki Griffe für 14mm Stöcke: sport-klausmann.de/LEKI-Trigge…rk-Cork-Griff-weiss-14-mm

      Die müssten im Prinzip auf den Skike Vario Stöcke passen.

      Problem ist nur dass die Skike Griffe mit einer Art Silikonkleber an den Stöcke verklebt sind und es sit recht schwierig um die zu entfernen. Ich habe dann vorsicht von Obenseite der Griffe immer weiter nach unten enfach ein Stück vom Skike Griff gesägt bis ich auf das Rohr der Stöcke gestossen bin. Das letztet Stück habe ich dann vorsicht in der Längerichtung der Stöcke durchgesägt bis ich fast am Stock war und dann mit Teppichmesser das letzte Stückchen durchgeschnitten bis man die letzten Teile abziehen konnte.

      Dann muss man die Reste der Silikonkleber noch ein wenig abkratzen und dann sollten die 14mm Leki Griffe drauf passen.

      Man kan die dann auch verkleben aber mir gefällt das nicht denn wenn man mal irgendwie mit einem Stock hängen bleibt dann stürtzt man meistens.

      Meine Griffe sind darum immer nur geklemmt. Sollten Stock und Griff nicht klemmend auf einander passen, verwende dann ein oder mehreren Schichten (Acryl)lack bis eine sichere Klemmung entsteht. So ab und zu (höchstens 1x pro Jahr) muss man mal zusätzlich ein neuer Schicht aufbringen damit die Klemmung gewährleistet bleibt.

      Also..... es ist im Prinzip möglich. Man muss allerdings etwas dafür tun ^^


      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level

      Hallo Dio

      Grundsätzlich kein Problem - den Durchmesser nimmst du mit einer Schieblehre unterhalb des Griffes und wenn der paßt, geht’s los.

      Wie Erik schon erwähnt: Skike hat „auswechslungsunwillige“ Griffe dran, die ein Fön oder ein heißes Bad kalt läßt – die Ummontage ist daher a bißerl aufwändiger als bei anderen Marken.

      Servus
      Hubert
      KnightSkater

      ottoeder schrieb:

      OmniBlader schrieb:

      ...denn die Skike Griffe sind für mich grundsätzlich unbrauchbar.


      ...das kann man nicht einfach so stehen lassen, denn leider scheitert es oft nur an der richtigen Handhabung.

      Hier ein Video, das euch vielleicht das Griffe Abmachen erspart :thumbup:




      Hallo Otto,

      Für mich sind die unbrauchbar denn ich möchte unbedingt meine Schlaufen schnell vom Griff abnehmen können.....


      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level

      Hallo

      Ich liebe meine Multischlaufe.
      Für alles schnell raus und wieder rein.
      Und auch jetzt wo es so kalt war.
      Schlaufe verbleibt am Handschuh und auch da alles fix raus und rein.

      Und bevor ich schlafe schlüpfe ich auch raus .

      Gruß

      Conni
      Kurse - Treffs - Touren (seit 2006)

      in Dortmund - Hagen und Umgebung

      Biathlon-Aktiv.de


      Hallo Otto

      Die skike-Multischlaufe habe ich damals freilich anprobiert, bevor ich die blauen skike-Stöcke (gezwungenermaßen brutal) entgrifft habe. Gelaufen bin ich sie nie, zumal die Anprobe nur aus Neugierde war – für meine up- und downhills im Gelände muß ich Einhand-Clicksysteme haben, um im Lauf vom Vorschubmodus (regulärer Griff) auf AlpinSkistock-Modus (Zusatzgriffe auf ¾-Höhe) zu wechseln.

      Es mag bestimmt sein, daß man bei „richtiger Handhabung“ mit dem System klar kommt, aber ich verstehe trotzdem nicht, wieso ein in Sachen Cross-Skates so innovativer Hersteller bei den Schlaufen so am „aktuellen Stand der Technik“ vorbeigeht – und im Freizeitbereich ist das Click-System m.E. der Standard. Für Wettkämpfer mag das anders sein – und nicht nur das, sondern alles.

      Trotz meines sportlichen Anspruchs über diverse Disziplinen lege ich auf Komfort einen gewissen Wert – bei Skischuhen weine ich heute noch den Heckeinsteigern nach: einmal eingestellt, nur noch auf- und zuklappen und es geht nach der Pause weiter. Daß Rennläufer zur Feineinstellung 8 Schnallen brauchen ist mir klar, aber selbst für meine Buckelcamps hat der Halt im Heckeinsteiger mit einer Schnalle Am Rist voll gelangt.
      Schlaufenlösen beim NCS geht für mich genauso: einmal angepaßt, nur noch aus- und einclipsen. Wann kann skike sowas :?:

      Servus
      Hubert
      ... Stock-auch-mal-auf-¾-Höhe-in-der-... Handhaber :)
      KnightSkater
      Hallo Hubert,

      das Beispiel mit dem Heckeinstiegsschischuh ist ok, aber soweit ich weiß, hat der nicht bei jedem so super gepasst und mit dem Wassereintritt hat es da ganz oft Probleme gegeben. Auch die Gesamtsteifigkeit war mit dieser Technologie nicht so gut. Würde man immer so denken, dass besser alles beim Alten bleiben sollte, gäbe es weder Snowbords, Carvingskier....

      Alleine die letzte Olympiade hat gezeigt, dass Daumenschlaufen sogar bei solchen Ereignissen Probleme machen können, denn einmal hat ein Athlet bei einem Rennen sogar mal auf seinen Flüssigkeitsnachschub verzichten müssen, wie er beim Greifen mit der Daumenschlaufe die Trinkflasche nicht erwischt hat...

      Ok, bei Anstiegen nimmst du deinen Stock auf 3/4 Höhe. Mit der Multischlaufe verstelle ich im Handumdrehen die Stocklänge und habe so dann in jeder Situation auch eine Schlaufe :thumbup:

      Schlüpfrig hin oder her, aber ich gehe lieber ohne Schlaufe an der Hand schlafen :)
      sportliche Grüße
      Otto
      (skike-Erfinder und Mitentwickler)
      skiken.at
      Hallo Otto

      KnightSkater schrieb:

      …um im Lauf vom Vorschubmodus…


      Vor einem Anstieg „im Lauf“ die Stocklänge auf exaktes ¾-Maß zu reduzieren mag ja vielleicht noch klappen, aber …rollend vor einem downhill???
      Bei meinen ALIS geht das flüssig: Daume klickt Schlaufe aus, Stock wird in der lockeren Faust gleitend nach vorne gewuchtet und bei den Zusatzgriffen gepackt - und da will ich auch nicht mehr dranhängen (wg. Sturz). Wiedereinklicksen analog: zu 95% erwische ich den oberen Griff so, daß ich zu 50% nicht mal mehr hinschauen muß, um die Buchse zu treffen – ohne Stop… alles Übungssache, wenn’s die hardware zuläßt!

      Und was die Heckeinsteiger betrifft - sie hatten halt einen Riesen-Vorteil für Einkufer: sehr schmal für kompakte Bindungsmontage und keine Außenschnalle, die bei extremen Schräglagen im Schnee bremst! ;)

      Servus
      Hubert
      KnightSkater
      Hallo Hubert,

      in der Praxis habe ich meine Stocklänge immer auf gleicher Länge, denn im klassischen Stil setze ich die Stöcke ganz weit hinten ein, so habe ich die Hände dann trotzdem immer auf angenehmer Höhe - die extreme Schräglage des Stockes hat auch den Vorteil, dass die Kraft nach Vorne wirkt und nicht nach Oben. Wegrutschen ist im Gelände ohnehin kein Problem und für Asphalt sind meine Spitzen immer messerscharf.

      Eigentlich wundere ich mich immer, warum Tourengeher soooo kurze Stöcke bevorzugen - ok, später für die Abfahrt ist im Schnee ein langer Stock für einen Stockeinsatz unpraktisch.... aber vielleicht hast du hierfür noch eine weitere nachvollziehbare Erklärung, warum der beim Aufstieg so kurz gewählt wird... :?:
      sportliche Grüße
      Otto
      (skike-Erfinder und Mitentwickler)
      skiken.at
      Hallo Otto

      Ich kann da nur für mich reden:
      Meine Aufstiege sind meist Abschnitte im Rahmen meiner Cross-Touren und eh nicht besonders lang. Da man im Gelände beim Skating eine heftigere Schulterbeanspruchung durch den Stockeinsatz hat, weil der Vorschubanteil des Oberkörpers höher ist als bei guten Rollbedingungen, genieße ich solche uphills als reine Beinarbeit und Pause für den Schultergürtel. Zudem ist beim Hochschieben der größte Beinmuskel, der Kniebeuger, endlich mal gefordert, der sonst beim NCS wenig zum Prozess beisteuert. Die Stöcke setze ich nur diagonal quasi als laterale Stabilisation ein – weniger als Aufstiegshilfe.

      Servus
      Hubert
      KnightSkater