Steigerung Bekannheitsgrad Cross Skating

      Da Cross Skating hier in den Werbefilmen oder Amateurfilmen viel als Hetzsport und Kampfsport angepriesen wird , hast du bei den Amateuren die das eben mal als Freizeitsport machen wollen wenig Chancen.

      Wer den Kampfsport/Wettkampf auf Skiern kennt wird auch kurz oder lang auf diese Dinger stoßen.

      Ich bin mit 69 jahren ganz zufälliiiiiig drauf gestoßen und musste sehrrrr viel Suchen um endlich heraus zu finden das es auch als Freizeitsportart geht, die man auch ruhig gestalten kann.

      Nur hier bei mir in Lüneburg mit fast 70000 Einwohnern bin ich der einzige mit meinem Cross Skating mit 20cm Lufträdern der ruhigen Art. Seit kurzem (4-5 Monaten) hat sich eine junge Frau eingefunden, ganz Zufällig. Wir sind seit dem schon 3x mal gelaufen, sie ist Berufstätig und ich habe als Pensionär mehr Zeit. Und sie hat die Skieroller mit den kleinen Rädern, ich glaube so 10 cm. Dafür finden wir immer selten gute Wege wenn wir zusammen laufen.

      Ansonsten bin ich hier ein Einzelläufer. Macht mir aber auch alleine einen großen Spass.

      Gruß
      Hallo ,

      bisher gab es regelrechte Spitzenreaktionen ausschließlich auf TV-Beiträge .
      Aber ansonsten arbeiteten engagierte Trainer oder Sportler an der Verbreitung des Sports.
      Durch Training , Treffs, Touren oder Biathlon.

      In den letzten Jahren fanden sich mit RollDichFit Trainer zusammen um Standards in der Ausbildung festzulegen und gemeinsame Aktionen zu planen.
      Daraus wurde seit Dez. 2017 der RollDichFit e. V. .
      Zahlreiche Touren, ein Trainingslager und Biathlonwettkämpfe werden dort organisiert und vorbereitet.
      Trainer aus Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Schleswig-Holstein und NRW haben sich dort zusammengefunden . Einzigartig bisher mit dem gesamten Paket.

      Auch hier gilt, Zuspruch willkommen und vielleicht kommt es auch mal wieder im TV.

      Gruß

      Conni
      Kurse - Treffs - Touren (seit 2006)

      in Dortmund - Hagen und Umgebung

      Biathlon-Aktiv.de



      Zahlreiche Touren, ein Trainingslager und Biathlonwettkämpfe werden dort organisiert und vorbereitet.Trainer aus Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Schleswig-Holstein und NRW haben sich dort zusammengefunden . Einzigartig bisher mit dem gesamten Paket.


      So etwas ist nichts für uns Einsteiger und wer soll das bezahlen ? Es kommen da Spitzenpreise zusammen mit Übernachtung usw. Wir möchten einen ruhigen Sport betreiben und kein Trainingslager und keine Biathlonwettkämpfe und kein Trainingshemd mit "Viessmann" drauf.

      In letzter Zeit sprießen die selbsternannten Trainer nur so aus der Erde ähmm aus dem Internet und keiner macht so eine sporthilfe Ehrenamtlich. Natürlich man kann damit ein großes Tachengeld verdienen.
      Warum geht ihr nicht in Sportvereine und bietet das Ehrenamtlich an ?

      Ich mache bei uns Nordic Walking mit Senioren Ehrenamtlich.
      Geht doch...

      Gruss

      Hallo, Oldmen,
      zu Deinem Beitrag kommt bei mir doch noch die ein oder andere Frage hoch, die ich Dir gern stellen möchte:

      So etwas ist nichts für uns Einsteiger....Wir möchten einen ruhigen Sport betreiben und kein Trainingslager und keine Biathlonwettkämpfe und kein Trainingshemd mit "Viessmann" drauf.

      Für wen, außer Dich selbst sprichst Du? Und wer trägt Hemden mit "Viessmann" drauf?

      In letzter Zeit sprießen die selbsternannten Trainer....und keiner macht so eine Sporthilfe ehrenamtlich

      Wer von den im Internet auftauchenden Trainer ist selbsternannt? Was bedeutet das? Und woher stammen Deine Informationen, dass KEINER so eine Sporthilfe ehrenamtlich macht?

      Natürlich kann man damit ein großes Taschengeld verdienen?


      Welche Informationen hast Du wo; auch hierzu gefunden? Wo kann man das nachlesen?

      Ich finde es gut, dass Du im Sportverein ehrenamtliche Arbeit leistest und eine Nordic Walking Gruppe für Senioren leitest.
      Hier hätte ich dann auch noch ein paar Fragen dazu?
      1. Wer hat Deinen Trainerschein bezahlt und wer bezahlt die Fortbildungen dafür? In welchem Turnus müssen diese erneuert werden?
      2. Was kosten ein paar Nordic Walking Stöcke? Wieviele brauchst Du für Deine Seniorengruppe? Und wieviele davon hast du aus eigener Tasche bezahlt?

      Gruß
      Hallo Oldmen,
      irgendwie verstehe ich Dein Problem nicht. Dich zwingt doch keiner an irgendwelchen Trainingslagern und Wettkämpfen teilzunehmen und dann noch"Spitzenpreise" dafür zu zahlen. Außerdem spricht auch nichts dagegen als Einsteiger einen Kurs zu belegen und diesen auch zu bezahlen. Als ich vor über 40 Jahren den Skisport erlernt habe, bin ich auch in eine Skischule gegangen und habe meine Ausrüstung selbst bezahlt. Da wurde und wird auch heute nichts ehrenamtlich gemacht. Selbst die Skifreizeiten im Verein mussten bezahlt werden. Hier geht es doch einfach nur darum, dass man unter Gleichgesinnten zusammen Sport treibt.

      Mein Vorschlag zur Steigerung des Bekanntheitsgrads wäre, dass man öffter in größeren Gruppen auftritt. Wenn ich alleine rolle habe ich oft den Eindruck, dass die Leute mich für einen Exzentriker halten. In Gruppen geht das dann als Breitensport durch. Vielleicht wäre ja auch mal eine Biathlonveranstaltung in Mitten unserer Großstadt von Vorteil und nicht in einem Kuhdorf im Sauerland. Dann käme auch das Lokalfernsehen und die hiesige Presse.
      Hallo,

      Die Vorschläge stimmen absolut. Früher sind wir, teilweise mit sieben Cross-Skatern, in Duisburg entlang der Regattastrecke gerollt. Das sorgte für mächtig Aufsehen. So geht es uns ja schon zu dritt am Ruhrtalradweg oder Phönix West.

      Einen Biathlon in der City, ja davon träumte ich lange. Mannheim war ein Highlight, aber dort wurde es in ein schon bestehendes Sportfest integriert und später auch aufgrund der aufwendigen Streckenabsperrungen abgesagt,

      Sprich, die Städte lassen sich das gut bezahlen und die Auflagen für Toiletten, Sicherheit etc. sind auch seit den Vorfällen bei der Loveparade exorbitant und nicht zu realisieren.
      Es sei denn, du findest einen sehr potenten Sponsor........

      So bleibt nur die Arbeit auf „kleinem“ Niveau. Auch ein Biathlon auf dem Kuhdorf beinhaltet viel Vorbereitung und Zeitaufwand. Wer das noch nicht gemacht hat wird es nicht ermessen können.
      Aber all diese „kleinen“ Events haben zur Verbreitung beigetragen.
      Was fehlt ist das Marketing der Hersteller. Auch wenn SKIKE sich da in den letzten Jahren schon erheblich mehr engagiert, so richtig kommt keiner aus dem Sattel.

      Aber das hindert uns ja nicht die Dinge weiter zu machen und weiter zu entwickeln.
      Also schaut wo etwas angeboten wird und ja, man kann sich auch mal ins Auto setzen und dort hinfahren um teilzunehmen und Leute kennenzulernen.

      Gruß

      Conni
      Kurse - Treffs - Touren (seit 2006)

      in Dortmund - Hagen und Umgebung

      Biathlon-Aktiv.de


      Ich wollte die Mühe und Arbeit die so eine Biathlonveranstaltung macht nicht schmälern. Über die ganzen Auflagen macht sich der Laie halt keine Gedanken. Und natürlich muss man auch dorthin fahren, um Leute kennenzulernen aber hier geht es doch darum, wie man ein möglichst großes Publikum erreicht.
      Letzten Herbst gab es hier einen Halbmarathon auf Phoenix West der fast exakt über meine Rollstrecke führte. Es wäre toll gewesen, wenn wir Skiker hier sozusagen als Vorgruppe gelaufen wären. Ich kenne das von anderen Marathonläufen, wo die Skater vorweg laufen. Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee.
      Hallo Tom,

      habe ich auch nicht als Schmälerung empfunden, aber die Hürden sind eben hoch.
      Deine Idee mit dem Halbmarathon auf PW ist aber sehr gut. Da müsste man nur herausbekommen wer das ausrichtet.
      So sammeln sich hier doch schon gute Ideen und Ansätze.
      Auch wäre es schön wenn man Treffs oder Touren (die bisher ja alle kostenfrei waren/sind) irgendwo in Dortmund platziert werden können.
      Ich sprach mal mit einem Radiovertreter hier in Do über Cross-Skating und ob es nicht einen Bericht wert wäre....
      Antwort damals :
      “Wen interessiert das, außer die, die es machen“

      Gruß

      Conni
      Kurse - Treffs - Touren (seit 2006)

      in Dortmund - Hagen und Umgebung

      Biathlon-Aktiv.de


      biathlon24 schrieb:

      Ich sprach mal mit einem Radiovertreter hier in Do über Cross-Skating und ob es nicht einen Bericht wert wäre....
      Antwort damals :
      “Wen interessiert das, außer die, die es machen“

      So ein Schlingel...
      Da habe ich dann wieder anderes erlebt:
      ksta.de/freizeit/fitness/kurse…eberall-moeglich-27958242
      (ich glaube, die Autorin ist auch infiziert; zumindest ist sie seit dem Kurs wohl auch ab und an auf Skikes unterwegs :) )
      und dann gibt es natürlich auch noch diese unbeabsichtigten Veröffentlichungen, die mit unserem Sport so gar nichts zu schaffen haben;da könnte man fast meinen, Cross-Skater wären ein vollkommen normaler Teil der Bevölkerung:
      ksta.de/koeln/rodenkirchen/koe…m-eierplaetzchen-28722794
      (Suchbild: wo verbirgt sich dort der Cross-Skater?)
      ^^

      ciao, Bij@n

      p.s. oldmen, schimpf nicht rum; die Leute hier sind o.k.
      Vorwärts immer; rückwärts nimmer!
      (Wahlspruch der Rücklaufsperren)
      Als ich letzten September meinen Kitesurf-Kurs buchen wollte, hab ich natürlich auch erst „ehrenamtlicher Kitesurf-Trainer mit Materialgestellung und Haftpflichtversicherung“ ;) eingegeben – da war das Ergebnis trotz hoher Trainerdichte an der Ostsee jedoch ziemlich mau. Ich hab das anfangs gar nicht verstanden, bis mich mein Chef neulich fragte, ob ich nicht ehrenamtlich am Samstag ins Büro kommen wolle :thumbdown: , aber gefälligst mit meinem PC, weil der Server am Wochenende nicht läuft – und versichert bin ich ja wohl hoffentlich auch selber…

      Nix für unguad: ich ziehe meinen Hut und verneige mich tief vor allen, die Ehrenämter ausüben wie z.B. bei Feuerwehr, Bergrettung, Ärzte ohne Grenzen …und natürlich auch Trainern - auch, wenn Einige gerechtfertigterweise zumindest Aufwandsentschädigungen und die Rahmenbedingungen von einer öffentlichen Institution oder dem Verein erhalten. Ohne diese Freiwilligen, denen es eine Herzensangelegenheit ist, sich sozial zu betätigen, würde erst mal Vieles zusammenbrechen!

      Aber da haben wir’s schon: es ist freiwillig und aus eigenem Antrieb! Sowie es erwartet wird, kippt der Charakter des Dienstes ins Verwerfliche: Zwang! Diese Art „Ehrenamt“ ist zwar leider in manchen Ländern immer noch verbreitet, aber in D zum Glück nicht… mehr!

      Servus
      Hubert
      …hat sich noch nicht bei der Kiter-Gilde beschwert :P
      KnightSkater
      Hallo Conni,
      Veranstalter für solche Events sind doch meistens die Sparkasse oder die Ruhr Nachrichten.
      Vielleicht sollte man sich auch mal direkt an die Stadt wenden. Unsere Stadtväter sind doch immer "so stolz" auf ihre Stadt und was es hier für ein Sportangebot gibt. Man sollte denen mal verklickern, dass nach der Einstampfung vom Hoeschwerk rein zufällig ein "Loipennetz" für Skiker entstanden ist. Wir sollten mal ein Fotoshooting machen und die Bilder auf der Homepage der Stadt platzieren. Natürlich alle Teilnehmer mit Helm und nicht wie im Kölner Stadtanzeiger alle ohne. Mal sehen, vielleicht wird Dortmund noch zum Leistungszentrum Nord und......
      Dass Trainer/Händler, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen/aufbessern, ein ureigenes Interesse an gesteigerter Bekanntheit haben, leuchtet ja ein.

      Aber was verspricht sich der reine Hobbysportler (Threaderöffner) davon?

      Dass sich nicht wenige andere Sportarten, die das Nischendasein hinter sich ließen, sich letztlich mit amtlichen Regulierungen konfrontiert sahen, ist ja kein Geheimnis. Rechtlich sind Crossskater vermutlich (wer weiß es genau?) den Inlinern gleich gestellt und offiziell ist denen bspw. die Radwege/Straßennutzung untersagt (sofern der Radweg nicht explizit dafür freigegeben ist). Fürchtet niemand eine Einschränkung, wenn die Sportart in den Fokus der Öffentlichkeit rückt?

      Noch sind es absolute Ausnahmen, aber Begegnungen mit Radfahrern/Fußgängern ("Dürfen sie hier überhaupt fahren?", "Überholen sie nicht so eng!", "Ihre Stöcke sind zu laut!") kennt wohl jeder, der nicht gerade auf separate Trainingsstrecken zurückgreifen kann.

      [Positive Begegungen überwiegen natürlich ("Das ist ja geil!", "Wie schnell ist man damit?"...), aber in der Regel beschreitet ein Nörgler den Rechtsweg]

      Schimmerlos schrieb:

      Fürchtet niemand eine Einschränkung, wenn die Sportart in den Fokus der Öffentlichkeit rückt?

      und was wäre die Konsequenz?
      Soll ich mich scheu und geduckt vor der Öffentlichkeit verstecken und mich damit möglichst unsichtbar machen?
      Nein. Allen die sich daran stören, (bei eigener Rücksicht und Respekt gegenüber anderen) signalisiere ich: ich treibe hier Sport! So wie Du joggst, Rad fährst, inlinerst, Rollbrett fährst etc. Es ist (noch) Platz für Alle da.
      Das ist gesund, bereitet mir Freude, bringt mich weiter und ist somit gut für Alle.
      Und wer das gut findet, tut es auch.
      Amen.

      ciao, Bij@n
      Vorwärts immer; rückwärts nimmer!
      (Wahlspruch der Rücklaufsperren)

      Tom51 schrieb:

      Vorschlag zur Steigerung des Bekanntheitsgrads wäre, dass man öffter in größeren Gruppen auftritt… In Gruppen geht das dann als Breitensport durch.

      …siehe Fußball – die treten immer zu 22st auf… und schau dir jetzt diesen Hype an! =O ;)

      Ja, eine höhere Akzeptanz in der Öffentlichkeit wäre zwar wünschenswert, um zumindest mal als Cross-Skater erkannt und benannt zu werden, aaaaaber selbst die wenigen Artikel bauen geradezu auf die sarkastisch-schrägen Assoziationen des unkundigen Betrachters auf, um den Leser überhaupt unterhaltend zu erreichen. Auch in Bijan’s Beispiel kommen „der Außerirdische“ und „die Begegnung der 3. Art“ vor, gleich einleitend 2 für uns nervige Begriffe, die dem Image des Sports beim „ungeneigten“ Leser lange wie Pech anhaften – ungeachtet der vielen positiven Aspekte weiter unten im Bericht, die wiederum nur bei Interesse hängen bleiben.

      Und Thomas’ (Schimmerlos) Anschauung zu den Nachteilen der „Integration in den gesellschaftlichen Alltag“ teilte ich schon hier vor 7 Jahren! Ob man das als ducken oder unsichtbar machen bezeichnen will – Fakt ist: hat uns Vater Staat erst mal auf dem Schirm und merkt, daß er uns nicht risikolos einordnen kann, stinkt und die Konsequenz unter Umständen gewaltig.

      Ich genieße den Status als Nischen-Sportler im Wahrnehmungsschatten der Öffentlichkeit! Im Wald treffe ich eh selten jemanden – nachts erst Recht nicht. Die komischen Reaktionen bin ich ja gewohnt: ich habe es nach Jahrzehnten auch längst satt, meine ganzen skisportlichen Leidenschaften jedesmal erst lang erläutern zu müssen, bis ich mein vis-à-vis auf einem verständigen Niveau habe - während andere einfach „den geilen Pass“ vom Vortag in den Raum werfen… und damit ad hoc eine Kantinentisch-übergreifende Diskussion unter lauter Sachkundigen angeregt haben. :whistling:

      Ich hab meine Steckenpferde und reite sie nach Belieben… meist allein.

      Servus
      Hubert
      KnightSkater
      Hallo Hubert,

      du bringst mich da auf eine ganz wichtige Grundeinstellung.
      Tom sprach von „Leistungszentrum Nord“ :) , aber das wäre genau gar nicht meins. Ich sehe es als Gesundheitssport. Es tut einfach gut. Das schönste Erlebnis mit den Cross-Skates war für mich die Bodenseetour und ich möchte wieder solche Touren machen.
      Ohne Druck, die Gegend aufsaugen und es einfach nur genießen. Natürlich auch gepaart mit einer körperlichen Herausforderung an Bergen und Strecke, aber doch mit dem Wissen es nicht zu müssen und jederzeit aufhören zu können.
      Das erarbeite ich mir gerade erst wieder aufs Neue und es fühlt sich gut an.
      Es findet ja auch überwiegend Interessenten an diesem Sport ab 35 aufwärts und im Kern sogar ab Mitte 40 .
      Dieser Sport bietet vielerlei Facetten und es bleibt jedem selbst überlassen sich dort einzufinden wo er mag. Dazu müssen die Angebote aber vorhanden sein und das ist dann ja wohl hauptsächlich wieder nur allein zu machen.
      Aber wir stehen ja immer noch am Anfang.....

      Gruß

      Conni

      nach dem Gesetz sind wir Fußgänger, sollten also auf Landstraßen ohne Bürgersteig dem Verkehr auf der linken Seite entgegeneilen..... Nö.. besser nicht machen ....
      Kurse - Treffs - Touren (seit 2006)

      in Dortmund - Hagen und Umgebung

      Biathlon-Aktiv.de


      …siehe Fußball – die treten immer zu 22st auf… und schau dir jetzt diesen Hype an! =O ;)

      Beim Fußball hat es auch mehrere Jahrzehnte gedauert, um große Stadien zu füllen. Ob das mit unserem Sport gelingt wird sich zeigen. Obwohl, wenn ich an das Biathlonspektakel denke, dass da immer in der komischen Arena in der verbotenen Stadt stattfindet... ;)

      Ich persönlich möchte auch keinen Leistungssport betreiben, deswegen ist mir auch die Philosophie vom Sommerbiathlon sehr symphatisch(auch wenn ich noch nie dran teilgenommen habe). Hier geht es nicht um Bestzeiten und Trefferquoten, sondern um die Gemeinsamkeit und den Spaß dabei.
      Hallo Forum!

      Hier möchte ich auch mal meine Meinung zu dem Thema sagen.
      Nischensport ja oder nein.
      Es gibt hier zu dem Thema sehr viele Meinungen die ich auch Teile.
      Gemeinsam haben aber alle, dass es ein schöner Sport ist der süchtig macht.
      Und auch mich hat diese Sucht seit fast 6Jahren gepackt.
      Wie kann man den Bekanntheitsgrad dieses Sportes steigern?
      Diesen Vorschlag sich an Laufveranstaltungen dran zuhängen befürworte ich auch.
      So sollte es möglich sein den Bekanntheitsgrad zu erhöhen und zu verbessern.
      Siehe Peter Rushmannloop in Orisbeck bei unseren Nachbarn in Holland.
      Vor allen durch das Vorhandensein von Fernsehen und Presse wurde doch dort prima Werbung für diese schöne Sportart gemacht.
      Was die "Roll dich fit" Truppe für diesen Sport auf die Beine stellt verdient größte Hochachtung, sonst nichts. Wer nicht will oder wer nicht kann schade.
      Gegrüßt sei der Gast der dazu passt. Aber es ist jeder willkommen und das ist gut so.
      So versuche ich als einziger Sportler in Wesel und Umgebung den Bekanntheitsgrad des Sportes zu erhöhen, in dem ich immer wieder mit den Rollern unterwegs bin.
      Und vor allen auch dort wo viele Leute unterwegs sind.
      Und das noch hoffentlich noch lange.
      Steter Tropfen höhlt den Stein.

      Matthes61!
      Einzig KnightSkater greift meinen Gedankengang auf.

      Nochmals: ich möchte niemanden von diesem Sport abhalten, aber ich persönlich wüsste nicht, was es mir bringen sollte, durch zusätzliche Werbung das Interesse am Crossskaten zu forcieren.

      Daher nochmals die Frage: Welche Vorteile versprecht ihr euch von einem gesteigerten Bekanntheitsgrad?

      Steter Tropfen höhlt den Stein - aber ein Tropfen zu viel wird ein Fass zum Überlaufen bringen.

      Ein Beispiel aus meiner persönlichen Vergangenheit: Gemeinsam mit einem Freund hatte ich 1989/90 inmitten einer sächsischen Großstadt einen Steinbruch für das Klettern erschlossen (der in den 60er Jahren bereits zum alpinen Training genutzt worden war, dann aber in Vergessenheit geriet). Da der Steinbruch überhaupt nur für Locals interessant war und die Schwierigkeit der Routen auch eher im oberen Bereich angesiedelt waren, hielt sich die Bekanntheit und damit der Andrang (zunächst) in Grenzen. Aber bereits das genügte, dass die Naturschutzbehörde nach wenigen Jahren auf das dortige Treiben aufmerksam wurde. Ein Gutachten der Bergakademie Freiberg bescheinigte dem Steinbruch ein geologisches Alleinstellungmerkmal, sodass es letztlich zum totalen Kletterverbot kam.

      Und das ist leider kein Einzelfall. Wohl die meisten Sportarten, die sich in freier Natur abspielen, können von (durch Behörden verordnete) Einschränkungen berichten, die auf die wachsenden Massen der Ausübenden zurückzuführen sind.

      Platz genug für alle? Nur wenn "alle anderen" das auch so sehen. Und wenn eine Truppe Crossskater den Radweg vereinnahmt, dann werden sich die Ansichten der anderen leider schnell ändern.
      Hallo Schimmerlos,
      ich schrieb vorhin mit Bedacht:

      mudskater schrieb:

      Rücksicht und Respekt gegenüber anderen

      Übrigens vermeide ich wenn´s geht, Radwege (dürfen NCSler eh nur ausnahmsweise benutzen) und suche mir möglichst unfrequentierte Routen.
      Außerdem sollten wir vielleicht doch mal die Kirche im Dorf lassen; es wimmelt im Sommer von Inlinern, Skateboardes und Radfahrern, die überall da rumsausen, wo sie teils gar nicht dürfen (und Bremsen etwa, sucht man bei ersteren vergebens...) und trotzdem ist der große Behördliche Gegenschlag ausgeblieben.
      Es kommt ja auch durchaus darauf an, wie man sich präsentiert: solange NCSler nicht versuchen, das Terrain großflächig für sich zu beanspruchen, lässt man sie ja auch meist in Ruhe. Oder? :rolleyes:

      ciao, Bij@n
      Vorwärts immer; rückwärts nimmer!
      (Wahlspruch der Rücklaufsperren)
      Hallo Schimmerlos,

      ich sehe die von dir beschrieben Gefahr nicht, dass der Sport so viel Zulauf bekommt, dass Behörden ihn beschränken.
      Allein im Vergleich zum Klettersport hinkt das Cross-Skating in Dortmund meilenweit hinterher.
      Und doch findet es erstaunliche Akzeptanz und Bewunderung bei Außenstehenden.
      Tatsächlich, durch das Feedback verschiedener Ärzte und Physiotherapeuten, wird er als sehr gesund angesehen. Auf jeden Fall gesünder als joggen.
      Es wäre zu schade, dass der Sport vielen Menschen nicht zugänglich wird oder erst spät.
      Auf einer morgendlichen Runde auf den Skates rief mich ein älterer Herr zurück an dem ich vorbeirollte.
      Als ich bei ihm war bemerkte ich wie bewegt er war mich auf den Rollen zu sehen und ich sah seine Augen....
      “davon habe ich immer geträumt, wirklich, jetzt ist es aber zu spät für mich....“
      Das war es wohl leider, da er die 80 Jahre wohl schon überschritt.
      Ich mag mir heute nicht vorstellen diesen SPort nicht kennengelernt zu haben.
      Es muss also nicht drauf hinauslaufen, dass plötzlich der Boom ausbricht.
      Wird es auch meiner Meinung nach nicht, aber er hat eine berechtigte Zukunft.
      Bis dahin meide ich weiter bei schönem Wetter alle Talsperren und öffentlichen Wege des Naherholungsbereichs, gerade hier im Ruhrgebiet und seiner Menschendichte
      . Werde aber trotzdem schöne Wege finden wo ich meine Ruhe habe.

      Gruß

      Conni
      Kurse - Treffs - Touren (seit 2006)

      in Dortmund - Hagen und Umgebung

      Biathlon-Aktiv.de


      .. ein weiterer Vorteil eines gestiegenen Interesses und einer größeren öffentlichen Bekanntheit beim Cross Skaten könnte in der Intensivierung der technischen Weiterentwicklung liegen .. da, wo sich Geld verdienen lässt, wird geforscht und ausprobiert und machnmal kommt dabei ein Plus an Qualität heraus ..

      . Grüße Jörg .
      5/09 - 4/11: Skike V07 > ungezählte Klettbänder . Rahmenbruch , 5/11 - 8/11: Skike VX Solo > zurückgegeben nach zu vielen Qualitätsproblemen
      9/11: FLEET Skates > 12: Rahmenanbruch, 13: Bruch eines Wadenhebels, 14: Bruch einer Fersenplatte, 17: Bruch einer Fußplatte > 2018 sonst bis heute keine wesentlichen Probleme
      1/18: OmniBlade 200 X-LITE
      1800 km/jahr . 60 cross . 40 asphalt
      Die Rücksicht aller Skater ist die beste Voraussetzung für einen noch lange währenden Fußgängerstatus!
      Daß die vogelwilden Inlineskater und Skateboarder, die wie von Bijan beschrieben z.T. ziemlich rücksichtslos auf dem „Spielzeug-Passus“ rumreiten, irgendwann früher für ein „Aus“ auf Fußgängerwegen sorgen könnten als Cross-Skater, halte ich auch für möglich - weil wir da aber mit dran hängen, hängen wir dann sowieso auch mit drin. Nur haben die meisten Passanten nach meiner Erfahrung am ehesten ein Problem mit den „ewig langen“ Stöcken, die sie als bedrohlich empfinden – und auf Asphalt können sie sich auch noch denken, daß die ziemlich spitz sein müssen.

      Ich persönlich rolle in urbanem Gelände keinen Meter mit Stöcken, denn im Fall einer Imbalance, Sturz oder sonstiger Störung hat niemand die Kontrolle über seine am Handgelenk fixierten Stöcke, wenn er um Ausgleich ringend mit den Armen fuchtelt… niemand! Wer so eine Eventualität für sich ausschließt, der braucht natürlich dann auch keinen Helm… und wahrscheinlich auch keinen Gurt im Auto.
      Und leider ist dieses „Was, wenn…“-Szenario genau das, was Passanten beängstigt, wenn sie uns Nordic Skater sehen…, oder einen nicht angeleinten, großen Hund, der „nix macht und nur spielen will“, oder einen flotten street-Kiter mit einem vollkommen ungefährlich weichen, lattenlosen Lenkdrachen, …! Wir sehen’s anders, der Hundeführer sieht’s anders und der LandKiter auch, aber für den unwissenden Passanten macht das alles keinen Unterschied: sie haben Sicherheitsbedenken!

      Also ist meine Devise ist: weg von den Leuten.

      Servus
      Hubert
      KnightSkater
      Worauf will dieser Beitrag hinaus … ich verstehe die Intension von eisbaer78 sehr gut und kann die Fragestellung teilen …. Hier mal eine Ansicht aus dem südlicheren Teil der Republik …Berufsbedingt als Ausbauhandwerker komme ich in sehr viele Häuser, und es ist unglaublich, wie viele Crosskats meist in Form von Skikkes oder auch Skiroller in verschiedensten Variationen in irgend welchen Kellern, Garagen oder Dachböden verstauben und vor sich hinvegetieren ….

      Darauf angesprochen erhält man oft vordergründig die Aussage keine Zeit oder macht keinen Spaß …
      Genauer nachgefragt liegt es eher an der Technik bzw der Fahrtechnik …

      Die Industrie scheint die Dinger ja zu verkaufen ….

      Genau hier müssen wir die Leute abholen, werschon mal dieses Invest leistet hat ein begründetes Interesse an der Bewegungsform …
      Hier müssen die Leute abgeholt werden … da bin ich bei Dir, dass diese Niesche nicht wahrgenommen wird und die Leute keine Info über Kurse bzw. Treffs im weiten Netz finden ….Jeder rollt nach seinen Eignungen und Neigungen …

      Versuchen wir doch mal die verschiedenen „Skatertypen“ etwas einzugruppieren …

      Der Feierabendskater:
      Standardisierte Runden als Ausgleich zum Alltag normales Training eher wenig Cross,ruhiges Tempo vllt. bis 20 km Strecken.
      Der Tourenskater:
      Abwechslungsreiche Runden auf Radwegen verschiedene Anforderungen an Steigung,Länge und Crossanteil. Eher Sportlich ambitioniert Runden größer 20 Km.(hierzu würde ich z.B. unseren Treff Zählen, wir verfügen mittlerweile über einen Tourenfundus von weit über 500 km zwischen 15 und 65 km Länge)
      Der Wettkampfskater:
      Immer mit einem Wettkampf im Blick, sei es Biathlon, Bergläufe oder Langstreckenläufe,immer im Trainingsmodus und die letzten Zeiten im Blick.
      Der Winterskater:
      Crosskaten oder Skirollern als Sommersport Technik - und Konditionstraining.
      Der Extreme:
      Downhill, Bergläufe, Wald und Wiesenwege in Ausgeprägter Form mit Variantenbei Material und Untergrund.

      *Alle Varianten sind nat. nur Grobe Einteilungen die je nach Skater variiert werden ….
      Hier geht es nicht um Massenbewegungen, diese wird der Sport nicht erlangen können,
      dafür ist er zu speziell. Aber für jede Eignung und Neigung das richtige Konzept. Erfahrungsgemäß fasziniert die Jugend eher die Biathlonvariante. Die „Best Ager“ tummeln sich gerne in der freien Natur auf kürzeren oder längeren Touren durch die heimatlichen Regionen. Für alle etwas dabei … und wer sagt dass seine Treffs nicht noch den Einen oder Anderen Mitskater vertragen würde dem bin ich sicher neidig. Jeder Volkslauf und jede Biathlonveranstaltung macht diesen schönen Sport etwas bekannter und populärer. Wenn ich Rückblickend sehe wie ich zum Sport bzw. zum Treff gekommen bin, bin ich ganz deiner Meinung, dass die Kanäle auf denen man sich präsentiert nicht vielfältig genug sein können …
      Bike and Skike :cool:

      Hohenloher schrieb:

      Genau hier müssen wir die Leute abholen, werschon mal dieses Invest leistet hat ein begründetes Interesse an der Bewegungsform …
      Hier müssen die Leute abgeholt werden … da bin ich bei Dir, dass diese Niesche nicht wahrgenommen wird und die Leute keine Info über Kurse bzw. Treffs im weiten Netz finden ….Jeder rollt nach seinen Eignungen und Neigungen …


      Und genau hier bin ich konträrer Meinung. "Wir" schon gar nicht. Wenn ich Revue passieren lasse, was ich im Laufe von Jahren alles erworben haben, das sich dann doch nicht als für mich sinnvoll erwiesen hat, dann kommt doch einiges zusammen. Dass sich Käufe als Fehlinvestitionen erweisen, ist das normalste der Welt. Nur weil ich es nun besitze, nutze ich es nicht zwangsläufig. Ich verkaufe es (oder motte es ein).

      Und dass ICH nach MEINEN Eignungen und Neigungen rolle, ist genau das, was ich an diesem Sport (und am Skilanglauf und am Radfahren und am Laufen und...) schätze. Ich bin eben NICHT auf (die Meinungen) andere(r) angewiesen.

      Ich bin übrigens der extreme Büro-Ganzjahres-Touren-Wettkampftskater: Ich nutze den Arbeitsweg, fahre Distanzen, die du als sportlich überambitioniert bezeichnen würdest, in gehobenen Tempo mit stetem Blick auf die Zeiten, ohne mich in Wettkämpfen beweisen zu wollen.