Zentrum für Offroad Skiroller-Fahren und Rollski- Wandern

      Zentrum für Offroad Skiroller-Fahren und Rollski- Wandern

      Moin, ich habe zwar hier schon geschrieben,
      möglicherweise bin in diesem Forum doch nicht richtig aufgehoben. Dennoch hier ein allgemeiner Beitrag zum Rollskifahren:

      Zentrum für Offroad Skiroller-Fahren und Rollski- Wandern

      Ein Schwerpunkt meiner Aktivitäten ist das Fahren mit Skirollern auf Wald- und Wiesenwegen. Ich habe vor einigen Jahren mit Cross Skates wie Skike und Powerslide begonnen, aber sehr bald gemerkt, dass die damit mögliche Skating Bewegung erweitert werden sollte. So habe ich einen Offroad Inline Skiroller entwickelt, der durch die Rücklaufsperre und einen geeigneten Aufbau – Räder, Bremse - sehr gut für die klassische Diagonaltechnik geeignet ist.

      Mir diesen Geräten haben wir in unserer kleinen aktiven Gruppe viel Erfahrung sammeln können und versuchen, diese Bewegungsmöglichkeit auch mit Veranstaltungen wie Sommerbiathlon u.ä. hier populär zu machen. In der Zwischenzeit werden von Firmen ähnliche Geräte angeboten.

      Nach meinen Überlegungen unterscheide ich für die Bewegung auf Rollen in der Natur drei Optionen:

      1. Cross Skating : Die schnelle und sportliche Fortbewegung in Skating Technik dort, wo es möglich ist.

      2. Offroad Rollski Fahren:Langsam und sicher auf allen Wald- und Wiesenwegen in klassischere diagonal- und wahlweise Skating- Technik

      3. Rollski- Wandern:Bewußt geruhsames und erholsames Laufen in klassischer Technik vergleichbar mit dem Skiwandern.

      Während das Cross Skating nach meiner Meinung für sportliche und jüngere Fahrer vorbehalten ist, sind Offroad Skiroller Fahren und besonders Rollski- Wandern wegen der langsameren und sicheren Bewegung mit entsprechenden Geräten hervorragend auch für ältere Personen als Fitness und Gesundheitstraining in gesunder Umgebung geeignet. Das ist so meine Vision, die ich – wie gesagt – schon lange verfolge. Für uns sind die beiden letzteren Optionen besonders interessant. Dafür haben wir in Bad Schwartau ein
      Zentrum für Offroad Skiroller-Fahren und Rollski- Wandern errichtet.
      Servus Nordlx :)

      wenn ich Kunden das Angebot meiner Kurse für die klassische Technik beschreibe, komme ich auch immer wieder auf die von dir indirekt angeführte Problematik der Benennung :)

      Ich habe sie aktuell unter „klassisch Rollski“ drin; doch dann den Teilnehmern bei der Durchsprache der Modellpalette den v8 Tour (kein Rollski mit Langlaufbindung und eigentlich ein Cross Skate) zu präsentieren ist immer ein Erläuterungs-Spagat. Und auch hier im „Nordic Cross Skating-Forum“ ist die klassische Technik schon durch die Namensgebung halbwegs außen vor.

      Das Hauptproblem erscheint mir, dass es für die klassische Technik keinen so griffigen Namen wie für's Nordic Cross Skating gibt, z.B. so etwas wie „Nordic Cross Classic“ oder „Nordic Cross Diagonal“. Eine gute markante Bezeichnung ist enorm von Vorteil, z.B. Skike, und wenn sie dann noch als Hauptwort und Verb verwendet werden kann... .

      Würde mich über gute Benennungs-Vorschläge freuen :)

      VG Ulrich
      Hallo

      Für mich ist die beste Benennung des variablen Technik-Mix, also Skating und Klassik wie z.B. mit rücklaufgesperrten Fersenhub-CrossRollern, dem V8 TouR oder meinen CrossInlinern, immer noch NCT: Nordic Cross Touring – wie einst in „Begrifflichkeiten…“ von Georg vorgeschlagen, diskutiert und … übernommen (zumindest von mir).

      Die reine (LL-)Klassik-Stilrichtung hätte ich jetzt auch unter dieser Benennung belassen: Klassik bzw. klassische Roll-Technik! Darunter "läuft" meines Erachtens alles, wo die Skates parallel und in Fortbewegungs-Ausrichtung verbleiben, auch in der Schreitphase: Diagonalschritt, Doppelstockschub und Doppelstockschub mit Zwischenschritt.
      Sowie die Skates im V zueinander stehen, isses Skating - der Semi-Schlittschuhschritt (Siitonen) eingeschlossen.

      Meine spezielle Ausübungsart auf meinen gepimpten CrossInlinern auf z.T. wegelosem Wald- und Wiesenboden mit Gelände-up-+downhills sowie jumps nenne ich PCC.

      Hoffe, damit was beigesteuert zu haben… ;)

      Servus
      Hubert

      PS: @Bodo: ist dein OISR ein reiner Klassiker oder geht damit auch Skating?
      KnightSkater
      Moin Ulrich, Moin Hubert,
      das mit dem Namen bereitet mit auch ein gewisses Problem. Da mit meinem Gerät sowohl in klassischer als auch in Skating Technik - die "Klappe" ist über Gummizug und Rolle am Rahmen befestigt - gelaufen werden kann, spreche ich gern vom Skiroller Fahren und um die Vewendung in Wald und Wiese zu verdeutlichen, habe ich den Vorsatz "Offroad" vorangestellt. Dafür würde ich gern etwas Deutsches finden. Wäre wirklich gut, wenn sich für solche Geräte eine treffende Bezeichnung fände, gern auch in Deutsch.

      MfG Bodo aus Bad Schwartau
      Tja… die klassischen Techniken sind ja schon in deutsch: Diagonalschritt, Doppelstockschub und Doppelstockschub mit Zwischenschritt.
      Aber wenn man NCS eindeutschen will, landet man bei sowas wie „Stock-gestütztes Querfeldein-Grätenschritt-Rollen“ – ersetzt man „cross“ durch „offroad“ isses der Naturboden, also das Gelände, wie Dio schon feststellte.

      Ich bin ja grundsätzlich auch für teutonische Begriffe, wo’s Sinn macht… aber immer öfter ist die Übernahme der kurzen, prägnanten Anglizismen halt das Komodeste.

      Hallo Bodo

      Eine Frage zum OISR: warum sind die 200er Räder deines Gelände-Skirollers so schmal und profillos? Das eigentliche Attribut meiner 200er Räder ist für mich definitiv ihr Profil für den Gegenhalt beim rückwärtigen Abdruck und vor Allem deren Breite von gut 5cm, wodurch sie auch bei feuchtweichem Boden nicht einsinken und fast ungedrosselt drüberrollen – wo meine 150er mit nur 3cm Breite sich oft schon bremsend eingraben! Denn die Breite erhöht die walgende Bodenkontaktfläche unverhältnismäßig mehr als der Raddurchmesser, insbesondere auch durch den niedrigeren Druck, den der größere Innenraum erlaubt. Kann der OISR auch dickere Reifen aufnehmen?

      Deine Absicht, das klassische Rollen im Gelände populärer zu machen, teile ich, denn auch ich liebe ja die engen, wurzeldurchzogenen Pfade im Wald und auf der Heide, die ich nur im rücklaufgesperrten Parallelschritt berollen kann. Deinen Sommerbiathlon auf Naturboden hätte ich gerne mitgemacht, aber das ist halt nicht gerade bei mir um die Ecke. Allerdings bin ich nächstes Wochenende in Oberhof dabei – im Rahmen eines Ostsee-Trips. Sieht man sich dort evtl.?

      Servus
      Hubert
      KnightSkater
      Guten Abend Hubert,
      danke für Deine Bemerkungen zum Namen unserer Geräte.

      Auf die 200 Räder bin ich vor Jahren gestoßen und habe mit ihnen trotz der 3mm Breite im Gelände gute Erfahrungen gemacht. Zwar ist das Profil nicht zu stak, aber durch eine entsrechende Technik ist der Antrieb beim Diagonlauf voll ausreichend. Zugegeben gibt es ein gewisses Einsinken im Sand und weichem Boden, das verlangsamt schon den Lauf. Das nehme ich entsprechend meiner Philosophie vom Langsamlauf in Kauf, es ist eben "Offroad", da gibt es Behinderung.

      Unabhängig davon ist eine Modifikation meines Gerätes auf breitere und andersartige Reifen kein Problem - es müsste nur Bedarf da sein, und den versuche ich im Interesse der Sportart mit allem Möglichen zu wecken.
      Ich geben noch nicht auf. So machen wir z.B. am 30. September im Rahmen eines landesweiten Senioren- Aktivtages ein Angebot " Einführung in das Rollski- Wandern".

      Nach Oberhof werde ich allerdings nicht kommen.

      MfG
      Bodo.

      Meine neuen Offroad - Skiroller -Varianten

      Neu

      Moin, Moin,
      ich habe wohl z.Z. eine kreative Phase. So habe ich von meinem Offroad-Inline-Skiroller OISR zwei Varianten hergestellt. Das ist durch den modularen Aufbau nicht sehr schwer.

      1. Einen OISR mit 7 Zoll Rädern bei 45 mm Reifenbreite. Damit werde ich testen, in wie weit die breiten Räder sich im Vergleich mit meinen Standardrädern mit 8 Zoll bei 3cm Breite im Laufverhalten im Offroad Bereich
      verhalten. Mit den verwendetet PU unplattbaren Reifen sind sie um ca, 400 g schwerer.

      2. Auf den Hinweis von erfahrenen Langläufern, z.B Stean Puderbach und Dieter Ritter (81, ehemaliger aktiver Nordischer Kombinierer !!! - er wohnt um die Ecke) habe ich ein Doppel-Hinterrad an meinem Standardunterbau angebracht. Das gibt eher das sichere Standgefühl wie auf dem Boden stehend Ski.
      Diese Variante ist nach meiner Meinung sehr geeignet für den klassischen Laufstil und für Personen, die mehr Standsicherheit möchten. Das wäre das Modell, das ich für die Rollski-Wanderer etwas höheren Alters empfehlen würde. Und das ist ja ein Personenkreis, der mir besonders am Herzen liegt.
      Auch dies Modell ist um die zwei Räder ca, 300 gr schwerer.
      Ich bin dabei, das alles zu testen.
      Bodo.
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