Cross-Skiroller (Skating) mit 200mm Reifen und Skilanglaufbindung - Erfahrungen / Empfehlungen?

      Cross-Skiroller (Skating) mit 200mm Reifen und Skilanglaufbindung - Erfahrungen / Empfehlungen?

      Thema: Cross Rollerski (Skating) mit 200mm Reifen und Skilanglaufbindung - Erfahrungen / Empfehlungen?

      Einen schönen guten Tag Zusammen,

      bin meines Zeichens im Winter v.a. Skilangläufer (überwiegend Skating) und u.a. skirollere ich in der schneelosen Zeit, dann aber ausschließlich im Skating Stil.

      Ich komme aus München, bin langjährig erfahren in Skating-Sportarten (185cm groß und ca. 80Kg schwer, Schuhgröße 45)

      Aktuell bin ich mit meinem Skating-Skiroller-Setup auf reinem Asphalt unterwegs (-> Marwe-610C-Roller, mit Rottefella / NNN Bindung, als Schuh fahre ich einen Madshus Skating-Schuh).

      Da ich mittlerweile nicht nur auf Asphalt rollern möchte, sondern gerne auch etwas abseits davon, gerne auch mal im Wald, oder von der Haustüre weg (Teer + Schotterpisten), hat mich das Thema Cross-Rollerski in Bann gezogen.

      Ich hatte mal vor einigen Jahren die Gelegenheit einen Cross-Skate auszuprobieren, ich erinnere mich nicht mehr an Hersteller / Modell, aber ich weiß noch, dass die Ferse fest war und man mit einem Straßenschuh reinschlupfen konnte. Die Teile waren glaube ich bauähnlich zu einem Skike, vielleicht waren es sogar Skikes oder irgendein Powerslide.

      Gut, das war schon sehr ungewohnt. An das Gewicht gewöhnte ich mich allmählich, aber das Skigefühl ging doch ein Stück weit verloren durch die fixe Ferse...

      Ich habe mich hier mal angemeldet, weil ich mir ein Feedback / Erfahrungsberichte / Empfehlungen bzgl. Cross-Rollski erhoffe: Damit meine ich prinzipiell ein Setup mit einer Skilanglaufbindung (bei mir Rottefella NNN), aber mit schönen großen 200mm Luftreifen.

      Folgende Infos habe ich bisher aufgetan:
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      I) Skike V9 mit der Möglichkeit eine Skilanglaufbindung zu montieren -> Skike V9 - vielen Dank für diesen tollen, sehr informativen Thread
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      Der Skike V9 soll ja erst im Herbst dieses Jahres herauskommen und ich nehme schwer an, dass über dieses Gerät noch keine Erfahrungsberichte existieren: Hier habe ich ein wenig Bedenken, wenn ich die Radaufnahme sehe? Ist die aus Plastik/Verbundmaterial? Ist das wirklich stabil bez. Verdrehen / Scherkräfte? Gibt es einen Grund, weshalb man hier verzichtet, alles aus einem Stück zu arbeiten, evtl Gewichtseinsparung?

      Wenn ich mir die Holme ansehe, mit viel Luft zwischen den Holm-Seitenwangen: Gibt es da eine hinreichende, plane Auflagefläche für eine Skilanglaufbindung? Oder erkennt man das nicht richtig auf den Fotos aus obigem Link?

      II) SRB Cross Skiroller, den ich aber seltsamerweise nur dort -> nordicx.com/Skiroller-Rollski/…ross-Skiroller-200mm.html in dieser Ausführung so gesehen habe, nicht aber bei SRB selber:
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      => Sieht mir nach einem blanken XRS06 Frame aus ? - ich meine es auf der Holmseitenwand erkannt zu haben, wenn ich dort das Produktfoto groß klicke.

      Der SRB sieht gut aus, wobei ich nicht weiß, wie der Holm und die Radaufnahme genau gearbeitet sind? Es sieht mir so aus, als sei Holm mit Radaufnahme ein Teil aus Aluminium?

      Hier könnte ich wohl eine Skating-Skilanglaufbindung draufmontieren? - Frame ist aber wohl ziemlich schwer?

      Ist dieses Gerät vielleicht hier schon jemand gefahren? Mit Skilanglaufbindung und 200mm Reifen?

      III) ein Nordic Scout / Cadomotus Cross-Frame + 200mm Räder -> der-rollenshop.sportkanzler.de…c-Scout-Frame-incl-Wheels
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      hier kann ich wohl leider keine Skilanglaufbindung draufmontieren? allerdings sehr interessant: Cadomotus kenne ich als Speedskating-Framehersteller und dieser Crossroller-Frame inklusive Rollen ohne Bindung wiegt nur ca. 1200g pro Stück, wenn ich hier richtig zusammengezählt habe, während die oberen zwei genannten Frames wohl um die 600g schwerer wären?

      Wenn ich da meine Rottefella draufmachen und eine leichte Wahia Bremse fahren könnte, dann wären das m.E. rattenscharfes Teile, die vom Gewicht her sehr interessant sein dürften...

      Kennt jemand evtl. dieses Modell / ist damit vllt. schon jmd. gefahren?

      Bzw. gibts da vllt. noch eine Variante, wo ich eine LL-Bindung draufmachen könnte, oder ist sowas vllt. geplant?

      Hier nochmal zusammenfassend meine Wünsche, gerne mit Feedback, ob das, was ich mir da so wünsche Eurer Ansicht nach realistisch ist:

      Freie Ferse - bevorzugt mit Rottefellabindung und meinem Skischuh
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      Das bin ich so gewöhnt und würde es mir gerne so beibehalten wollen, auch um möglichst nahe am Skilanglaufgefühl dran zu bleiben.

      Was meint Ihr dazu: Ist dies mit den im Vergleich zu einem reinen Asphalt-Skiroller doch viel schwereren Geräten gut machbar? Gibt es unter Euch Fahrer, die mit LL-Bindung fahren? Kommen Skilanglaufschuh und Skilanglauf-Bindung mit den Gewichten der Crossroller zurecht?

      Flex und Vibrationsdämpfung:
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      wäre wichtig, um meine lädierten Knie zu schonen:

      Hier sind die flexigen Skiholme meiner Marwe Roller v.a. im Verbund mit den zwar teuren, aber genial-weichen und selbst bei Nässe äußerst grippigen 100mm Marwe PU-Rädern (US6-medium Wiederstand) ein Segen. Man fährt butterweich, auf rauhem Asphalt werden Vibrationen extrem effizient weggedämpft und das Schneegefühl wird ziemlich gut simuliert.

      Ich schätze, die großen 200mm Luftreifen bieten wohl genügend gute Dämpfung, selbst wenn die Holme wenig flexen?

      Klar, was die Simulation des Ski-Gefühls angeht, muss ich sicherlich Abstriche machen...

      Rücklaufsperre an Vorder- oder Hinterrad
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      um steilere Stücke im einbeinigen Ausfallschritt bzw. Diagonalschritt zu überbrücken...

      Gut, darauf könnte ich zur Not auch verzichten.

      Wadenbremse - Wahia?
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      Um steilere Abfahrten bequemer runterzukommen

      Ist die Wahia Bremse evtl. auch mit anderen Herstellern als Skike kompatibel und mit jedem Skilanglaufschuh bzw. meinem Madshus?
      Sie scheint sehr leicht zu sein und hinreichend effektiv?

      Gewicht so niedrig es halt geht bei 200mm Reifen
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      Wunsch ~ 1200g Frame inkl. 200mm Rädern ohne Bindung, siehe oben Beispiel Cadomotus Cross-Skating Frame mit 200mm Rädern...

      Pannensicherheit - Luftreifen
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      Wie schlagen sich Luftreifen hinsichtlich Pannen, gibts da besonders pannensichere 200mm Luftreifen, die Ihr empfehlen könnt?

      Beim Rad hat sich ja der Schwalbe Marathon Plus als fast unverwüstlich erwiesen ... :)

      Sorry, jetzt ist der Text sehr lang geworden, aber ich wollte schonmal so viel wie möglich Informationen geben, damit Ihr mir vielleicht besser helfen könnt.

      Vielen Dank im Voraus, Peter :)
      Hallo Peter,
      bin auch ein Verfechter der freien Verse und fahre den Powerslide X-Plorer 1.0 mit 150er Bereifung (Super-Flex im Holm) und seit Herbst 2015 (Dank an Sven, Ostsee-Skater) den SRB XRS06 (langer Holm) mit nnn-Bindung von Rotefella.

      Zu Hause im Erzgebirge bin ich auf Waldwegen fast nur noch mit den 200er SRB-Rollern unterwegs und seit neuestem auch mit RLS in den Vorderrädern! Als Schuhe hatte ich zunächst Fischer RC3 Skate in Verwendung (sehr schön stabil) und bin dieses Jahr auf den Sommerschuh von Botas gewechselt. Ein straffer Schuh empfiehlt sich, da man recht hoch steht (alternativ: viel Kraft in den Sprunggelenken ;) ).

      An den beiden Schuhen habe ich die "Calf-Brakes" von Powerslide dran, allerdings mit 2-teiligen Skike-Bremsdächern - bei Wahia kann ich nicht mitreden.

      Ein Flex im Holm der SRB's ist für mich nicht wirklich zu fühlen. Über den Reifendruck der 200 Räder kann man aber sehr gut die Trainingsintensität und auch den Komfort steuern.

      Ich fühle mich auf diesen Rollern sehr wohl und bin der Meinung, recht nah am Ski-Langlauf-Skating zu sein.

      Die Balance ist natürlich mit den Asphalt-Skirollern nicht zu vergleichen. Das Hinterrrad hängt immer etwas und man muss geringfügig "steigen".

      Das Gewicht entspricht in etwa Deinen Vorstellungen. Die Räder mit RLS bringen nochmals eine Gewichtserhöhung mit sich. Das macht aber nichts - das gibt Muskeln!

      Für klassische Technik ist der Roller mit RLS eingeschränkt nutzbar - für kleiner Wegstücke i.O. - aber als Trainingsersatz für klassische Technik - eher nicht. Dafür ist meiner Meinung nach die Spurführung zu ungenau - besonders auf nicht-asphaltierten Wegen (oder ich muss noch mehr üben ?!). Der Steffen aus Wuppertal ist i.S. klassischer Technik aber noch erfahrener.

      Platte Reifen gibt's hin und wieder. Ein Ersatzrad dabei und ein zwei Schläuche auf Reserve ist i.O.
      Man kann die Schläuche auch mit handelsüblichen Fahrradflickzeug reparieren. Manche hier haben auch diverse Anti-Platt-Mittel versucht - dazu gibt es hier im Forum auch schon einige Artikel.

      Wo ich unsicher bin, ob der Holm für Deine Schuhgröße und Bindung lang genug ist - das kann aber der Sven (Ostsee-Skater) bestimmt genau sagen.

      VG Sören

      PS: Die vorhandenen Löcher im Holm passen nicht genau auf das Lochmuster der Rotefella-Bindung - hier muss man ggf. basteln
      Servus Sören,

      vielen Dank für Deine hilfreiche Antwort.

      Ja, da scheint der SRB XRS06 wohl meinen Wünschen am nächsten zu kommen und mit LL-Rotefella Bindung ist er offensichtlich auch zu fahren, wie Du beweist. Da Du schreibst, dass das Lochmuster nicht genau passt: Hast Du oder Sven basteln müssen, damit es hinhaut? Oder hast Du Dich hier nicht auf den SRB XRS06 bezogen?

      Der Roller muss keine klassischen Fähigkeiten haben, es reicht, wenn ich mit der RLS lediglich Steigungen zwischendurch überbrücken kann.

      Dass der' SRB Holm sehr hart ist und wenig flext, habe ich mir auch schon beim Anblick gedacht, aber gut zu hören, dass man mit den großen Reifen wohl enormes Dämpfungspotential hat, sodass der Flex des Holms nicht so sehr ins Gewicht fällt.

      Ja, genau, die Balance ist mit einem Skiroller wohl nicht zu vergleichen. Ich erinnere mich jetzt, wo Du es ansprichst, dass ich bei meinem damaligen Test auch das Gefühl hatte, dass das Hinterrad etwas hängt...

      Habe mich übrigens bei dem Cadomotus Skate-Frame verrechnet, das Gewicht inkl Räder ohne Bindung ist wohl ca. 1750g, was wohl fast so schwer ist wie der SRB. Aber der Cadomotus kann ja eh keine LL Bindung aufnehmen.

      Mit 150mm Reifen hätte ich wohl größere Auswahl, aber ich glaube auf den Komfort der 200er würde ich ungern verzichten wollen.

      Na, dann warte ich mal gespannt, ob der Sven hier auch noch vorbeischaut und mir ein Feedback gibt.

      Vielen Dank schon mal, VG, Peter

      Zig schrieb:

      Da Du schreibst, dass das Lochmuster nicht genau passt: Hast Du oder Sven basteln müssen, damit es hinhaut? Oder hast Du Dich hier nicht auf den SRB XRS06 bezogen?


      Hallo nochmal,
      ich hatte das Glück, die SRB XRS06 fertig montiert von Sven verkauft bekommen zu haben. Er hatte mir das so nebenbei erzählt, dass er trotz der vorhandenen Löcher im Rahmen mit der Schablone für die Rotefella-Bindung erst vorbohren musst - ich hoffe, ich hatte richtig zugehört.
      Noch zur Info: Sven hat m.W. die dicken Cross-Skates zusammen mit SRB entwickelt ...

      Gruß Sören
      "...Sven hat m.W. die dicken Cross-Skates zusammen mit SRB entwickelt"

      naja, da möchte ich mal aus meiner Erfahrung noch einen Satz ergänzen. Die ersten 200er Skates, da habe ich in Schmallenberg (wo am Wochenende der Biathlon stattfindet) meine ersten 200 Erik aus den Niederlanden gesehen, Erik hat diese damals allen zum Testen zur Verfügung gestellt und ich kann mich erinnern, wie alle nach den ersten Fahrten total begeistert zurückgekommen. Danach hat meines Wissens nach Erik und Sven einen weiteren Skate gebaut und danach hat Sven mit Arno von SRB Kontakt aufgenommen und das ganze in SRB Technik umgewandelt zum Skate in Serienproduktion geführt. Ich möchte damit nur sagen, wenn 200 ter und 300er im Gespräch sind, dann darf der Namen "Erik" nicht fehlen.

      sorry-das ist am iPhone geschrieben, deshalb auch etwas exotisch formatiert
      Haijaijai. Jetzt kam es doch nochmal anders. Ich war erst vollständig auf 200mm gepolt, aber nach mehreren Gesprächen habe ich mich jetzt für den Powerslide X-Plorer 2.0 Large (680mm Achsabstand), 150mm Reifen mit der Skike Wahia Bremse entschieden.

      Dieses Gerät ermöglicht mir wohl näher mit meiner gewohnten Skilanglauf-Technik zu trainieren, denn die signifikant geringere Hecklastigkeit des Geräts (Abhängen des Hinterrades) samt Vermeidung des daraus folgenden Steigens / Staksens wird durch den großen Achsabstand und das leichtere Gewicht erreicht. Das war mir doch ziemlich wichtig. Die Skike Wahia Bremse kann schwepunktsneutral direkt am Schuh montiert werden, um weitere Hecklastigkeit zu vermeiden.

      Der X-Plorer hat außerdem variable Radaufnahmen. Man kann an ihm 150mm Cross-Luftreifen und 100mm Skiroller-PU-Räder fahren, sodass ich ein ganz schön breites Einsatzfeld habe.

      Der X-Plorer könnte damit evtl. auch meine Skiroller ersetzen, die nach langjähriger All-Wetter-Nutzung gerade am kaputtgehen sind (Holme beginnen zu reißen).

      Bei kritischer Betrachtung habe ich außerdem gemerkt, dass ich wohl wenig gröbere Waldwege fahren werde. Was ich im Sinn habe ist überwiegend Asphalt und zu einem geringeren Teil gute Schotterpisten im Wald. Damit könnte ich mein Einsatzgebiet zusätzlich zu meiner Skiroller-Strecke auch auf eine Hausrunde erweitern, die direkt von meiner Haustüre wegführt. Dafür sollte der X-Plorer ausreichen.

      Gespannt bin ich auch auf den als sehr flexig angepriesenen Holm. Dies ist der von mir gewünschten Skiähnlichkeit sicherlich zuträglich. Das war mir ja ein weiteres wichtiges Kriterium, wobei 200mm Reifen wohl - mit entsprechender Luftmenge versehen - sicher insgesamt noch komfortabler sein dürften.

      Ich bedanke mich jedenfalls für das Feedback hier im Forum. Viele Grüße, Peter
      Hallo Peter,

      Gratulation zum Erwerb der X- Plorer. Die Argumente und Vorzüge deiner Wahl kann ich bestätigen. Benutze seit Jahren den 1.0 und den 2.0, wenn ich schwierige Wege fahren will oder „muss“.

      Meistens und viel lieber laufe ich mit Rollski in der klass. oder freien Technik, gestern z.B. auf dem Kniebis im Nordschwarzwald. Die Bahn ist für den Sommerbetrieb perfekt hergerichtet. Im Winter wird auf dem Parcours die Nachtloipe präpariert.

      Das Rollski-Laufen macht mir viel Spaß, ist richtiger Sport und ich kann mich verbessern. Mein Ziel sind effiziente Bewegungsabläufe, ein „subjektiv optimales“ Technikgefühl und größtmögliche Nähe zum LL auf Schnee. Das erreiche ich mit dem X-Plorer höchstens beim Doppelstockschub.

      Was ich sagen will: Der X-Plorer ist unter den Crossgeräten neben dem xrs01 eine gute Wahl, wenn man vom LL kommt, schwierige Strecken, aber kein schweres Gelände rollen will, in dem etwa die 8-Zoll-Klosers zuhause sind.

      Als meine alten Hosprint-Roller am Ende waren, hat sich die Investition in neue Geräte (Marwe, Elpex, Swix) meiner Erfahrung nach gelohnt.

      Der X-Plorer als sog. Offroad-Rollski hat aber seinen Anwendungsbereich. Dazu verwende ich die Bremse calf 2 von PS, befestigt am Skischuh mit einer Achse aus dem Baumarkt. Für die normalen Trainingsrunden wird der X-Plorer selten benutzt. Den Rollski kann er nicht ersetzen.

      Gruß
      Rando
      Hallo, ich melde mich auch nochmal kurz.
      Ich blicke auf die gleiche Historie wie Rando zurück: Hosprint-Skiroller, dann Powerslide X-Plorer (aber nur 1.0) - hatte mir zusätzlich auch noch die 150er PU-Räder gekauft - nehme die aber ganz, ganz selten (reine Frage des Komforts).
      Trotzdem habe ich mich dann einmal auf die 200er gestellt und war überrascht, wie gut das funktioniert.
      Und die 200er erhöhen den Aktionsradius und die Streckenauswahl bei mir zu Hause um ein Vielfaches ...

      Viel Spaß an alle und sturzfreie Ausflüge

      VG Sören
      Vielen Dank noch einmal für das weitere Feedback. Freut mich.

      Ich will hier gerne mal ein Zwischenfazit zu meinen Powerslide Explorer 2.0 ziehen: Ich kann jetzt schon sagen. Der Powerslide hat mich vielfach überrascht.

      Kurz nochmal die Ausstattung:
      große Länge, Rottefella NNN LL Bindung, Madshus Skating LL Schuhe Größe 45, Rücklaufsperre an beiden Hinterrädern, Wahia Bremse am rechten Schuh, Reifendruck ca. 7.5 bar

      1. Skiähnlichkeit:
      phänomenal gut. Bin fast genauso gut wie auf meinen Skirollern (-> Marwe) in der Lage, eine saubere Skilanglauf-Skating-Technik in allen Stilen 1:2 symmetrisch/asymmetrisch oder 1:1 zu laufen. Der 1:1 ist für mich auf dem Powerslide mit seinen 150mm Luftreifen gleichgewichtstechnisch sogar anspruchsvoller als auf Skirollern (mit schmalen 100mm PU Rollen) zu laufen, hätte ich jetzt nicht gedacht. Simuliert damit ganz gut etwas holprigere, unebene Skatingpisten. Gewöhne mich aber schon ganz gut rein, grade. Läuft zunehmend besser.
      Vorteil große Länge in Kombination mit an Schuh montierter Bremse: Kaum Hecklastigkeit! Kann deswegen den Rollski fast wie einen Ski / Rollski zurückholen ohne "hinten drin zu hängen" und Staksen zu müssen, was meine Befürchtung war.

      2. Fahrgefühl:
      Super Flex, geniale Dämpfung: Der Holm vom Powerslide flext mindestens genauso gut, wenn nicht sogar noch besser als der Fieberglasholm von meinen Marwes.
      Wieder eine Überraschung: Der Powerslide fährt sich leichter, mit weniger Widerstand als meine Marwes (mit mittlerem Rollwiderstand), ein Tempo ist deswegen leichter zu halten, die Strecken sind mit weniger Kraftaufwand zu bewältigen. Auf Schotterpisten beim Abstoß allerdings / natürlich leicht rutschig.

      2a. Streckenvielfalt:
      Gut ist, dass ich nicht mehr auf meine frühere asphaltierte Rollskirunde angwiesen bin, die ich nur mit dem Auto in einer halben Stunde erreiche. Sondern ich kann von der Haustüre weg fahren. Asphalt und feinkörnige Schotterpisten. Klappt eigentlich super, bis auf das Hundeproblem, siehe unten.

      3. Probleme:

      3.1. Rücklaufsperre: Gab relativ früh den Geist auf. Räder begannen schnell durchzurutschen. In einem Sportladen mit großer Skilanglauf-/Skiroller Kompetenz habe ich die Sperre richten lassen. Selbst bin ich nicht so der Bastler. Der Monteur meinte, dass der Mechanismus der Rücklaufsperre beim Powerslide (oder meinte er generell Crossroller?) unterdimensioniert und deswegen versagensanfällig sei. Ich würde die Sperre nicht mehr bestellen. Ich brauche sie eigentlich auch gar nicht. Selbst bei sehr steilen Anstiegen kann ich im Grätschschritt hochsteigen, mit alterierendem Stockeinsatz, da kann ich teils noch ins Gleiten kommen, das passt schon.

      3.2. Wahia Bremse: Die Bremsplatte war nicht so einfach einzustellen und flutschte schnell von der idealen Trefffläche am Wadenansatz weg. Musste mich immer besonders konzentrieren, dass sich die Neigung des Rollers nicht verändert sonst - flutsch - und die Bremsplatte war rechts oder links neben dem Unterschenkel. Im o.g. Sportladen wurde mir dann nach meinen Vorstellungen ein gepolstertes, ca. 5cm breites Klettband um die Bremsplatte geklebt. Hält gut, Bremsplatte ist fixiert und damit bremst es sich jetzt völlig ausreichend.

      3..3. Aufpumpen der Reifen: Ich kriege 7 oder 7.5 bar nur schwer rein. Habe eine Standpumpe, die bis 10 bar geht, pumpe damit z.B. völlig problemlos 6bar in einen Rennradreifen rein, aber das kleine Rädchen vom Roller ist eine Herausforderung für mich. Vielleicht brauchts dazu noch Übung...

      3.4. HUNDE: Genau! Die Viecher scheinen Angst zu haben vor der Erscheinung und der Fortbewegungsart. Einige haben mich wild und laut bellend attackiert. Der eine hätte mich beinahe über den Haufen gerannt und danach wäre er fast noch unters Auto gekommen. Habe 180cm Stecken, die kurz vor dem Einstechen sich über dem Kopf befinden und - auf Asphalt - z.B: klackern. Evtl. ist das dem Hund unheimlich? Zumindest wohl ungewohnt. Habe das schon früher beim Rollerskifahren auf meiner früheren Rollskirunde entdeckt, wo auch immer wieder mal Hunde anzutreffen waren, die nicht gut gelaunt auf mich während meines Rollerns reagierten.
      Wenn ich mit dem Radl unterwegs bin und auch massenhaft Hunde antreffe, habe ich nie ein Problem. Versuche jetzt mit eher wenig befahrene Straßen zu suchen, um weniger Hunde anzutreffen, bzw. wenn Autos unterwegs sind, sind die Hundehalter auch wachsamer und halten ihre Viecher eher bei sich. So können mich Autos auch vor Hundeattacken schützen. Toll, wozu Autos auch gut sind :))

      So, soweit mal ein Zwischenbericht aus der Praxis. Also, ingesamt kann ich sagen: Freue mich über diese Anschaffung. Ich scheine da das Richtige für mich gefunden zu haben.

      Fröhliches Crossrollern Allerseits, Peter
      Hallo Peter,

      wie sich die Fälle gleichen... :)
      Ich bin jetzt seit einer Woche auch mit dem X-Plorer 2.0 unterwegs.
      Die Ausstattung ist ähnlich wie bei Dir; allerdings habe ich mir zwei Bremsen drangeschraubt. Hier in Köln gibt es: viele Hunde, (gleiche Problematik wie bei Dir...)
      Radfahrer, (High Speed; Bremse unbekannt; neuerdings E-Bikes; dito) und Autos die leider nicht vor Hunden schützen ;) Da sind hin und wieder plötzliche Vollbremsungen vorprogrammiert und die bekomme ich nur mit Doppelbremse hin.
      Das mit dem Flex der Holme ist wunderbar; man rollt sogar über Kopfsteinplaster hinweg ohne das es einen durchschüttelt; es fühlt sich quasi luxuriös an.
      Die freien Fersen, kenne (und schätze) ich bereits vom Skike V8; indessen muss ich mich an das neue Gefühl im Schuh auf Skibindungen gewöhnen. Nicht, das es mir große Probleme macht, aber es fühlt sich doch kippeliger an als bei den Cross-Sktes und der Wendekreis ist natürlich auch größer.
      Die Rücklaufsperren habe ich mir vorne dranmachen lassen, aus alter Gewohnheit und auf schmalen Waldwegen oder plötzlichen kurzen Steigungen machen sie für mich durchaus Sinn; mal sehen, wie lange sie halten...
      Die Alufelgen machen den Roller schwerer; ich werde mir noch Räder mit Kunststofffelgen besorgen und testen wie sich das anfühlt.
      Auf jeden Fall eine interessante, neue Erfahrung, auf (Cross) Rollskiern unterwegs zu sein. Vielleicht ein passender Einstig in den geplanten LL-Skikurs...

      ciao, Bij@n
      Vorwärts immer; rückwärts nimmer!
      (Wahlspruch der Rücklaufsperren)
      Hi Bij@n, viel Spass mit Deinem X-Plorer. Wenn es Dir nicht zuviel Umstände macht, würde mich interessieren, wie sich die Kunststoff-Felgen aufs Fahrgefühl auswirken. Wird der Roller damit für Dich deutlich fühlbar leichter?

      Ich habe nämlich auch die Alufelgen drauf. Grund: Man sagte mir, dass ein Reifenwechsel bei Alufelgen deutlich einfacher ist. Bei Kunststofffelgen wäre es angeblich ziemliches Gewürge.

      Falls @SmileB hier mitliest: Könntest Du mir verraten, welche 150er PU Räder Du gekauft hast? Brauch ich da nochmal andere Achsen? - Vielen Dank im Voraus

      Und als Letztes: Fährt irgendwer mit einem Schlauchlos-Setup rum? Bei Fahrrädern soll dies ja Roll-Vorteile bringen. Ich selber habs noch nie ausprobiert. Wie siehts bei so kleinen Rädern von Crossrollern aus?
      Wären die Alu-Felgen vom X-Plorer 2.0 geeignet für Tubeless-Montage? Falls ja, welche Reifen würde man dann nehmen? Und mit welchem Druck könnte man dann max. fahren?
      Hallo zusammen,

      Dass Marwe-Rollski leichter zu führen sind und ein besseres Gleichgewichtsgefühl als die X-Plorer erlauben, diese Erfahrung mache ich auch. Einem Anfänger, der vom Inline-Skating kommt, habe ich neulich empfohlen, eben mit solchen Trainingsrollski auf 100 mm Gummirädern zu üben. Cross-Rollski und Cross-Skating wären dann die hohe Schule im Gelände für Leute, die die Lauftechniken sicher beherrschten.

      Auch dass die X-Plorer mehr flexen und schneller sind, macht die Sache anspruchsvoll.
      Auf trockenem Asphalt greifen die Lufträder beim Setzen sofort. Ein leichtes Korrigieren und Versetzen wie auf Gummi oder PU ist schwierig.

      Die Gewichtsunterschiede wirken sich auf die Lauftechnik auf. Die Beinstreckung beim Abstoß und der Beinschluss mit langer „Gleitphase“ kosten mehr Kraft. Insofern wären Kunststoff-Felgen vom Gewicht her günstiger.

      Auf der anderen Seite stehen Rollkomfort und Offroad-Eigenschaften.
      Und die rechtfertigen die Crossgeräte allemal.

      Grüße
      Rando

      Zurück zu den 200ern mit LL-Bindung...

      Hallo allerseits,

      da bereits der Orkan Xavier vor 3 Wochen und nun auch der aktuelle Sturm Herwart meine Probefahrten zum Sammeln von Erfahrungen mit einem 200er Freifersler im Berliner Grunewald geradezu zunichte mach(t)en, würde es eigentlich noch mindestens 1 Jahr dauern, bis ich von handfesten Crosserfahrungen mit den echten Elefantenrollern ;) berichten könnte. Bis Ende März 2018 dauern in Berlin die Aufräumarbeiten nach Xavier an. Na und Herwart setzt noch einen drauf und wer weiß, wer sich hier noch so austoben möchte... Jedenfalls entschloss ich mich, das erste Jahresprojekt 2017 doch schon jetzt hier vorzustellen.

      Im Frühling bekam ich doch mal wieder Lust auf die Cross-Rollen zu steigen, nach etwa 1,5 Jahren Totalabstinenz. Ich hatte bis dato nichts vermisst, aber der Winter-LL-Sport im TV hat es mir wieder schmackhaft gemacht. Nachdem ich mir zunächst von Sven einen kurzen XRS07 Crossskate bzw. von Sören einen langen XRS06 Crossroller ausleihen durfte, stand für mich fest: Es sollte ein 200er Freifersler "custommade", also ein auf meine Schuhgröße abgestimmter Crossroller, werden.

      Warum custommade? Erstens mag ich einfach breite Schuhkäfige (XRS07) nicht, dafür aber wieder die Kürze dieser Skates (allerdings passe ich hier nicht mit LL-Bindung hinein, da fehlt ein Stück), und zweitens mag ich die Länge (XRS06) nicht, da ich lange Crossroller/-skates schon schwer zu kontrollieren finde und dann erst recht diese Schwergewichte. Wenn hier immer subjektiv erwähnt wird, dass man sich schnell an das Gewicht der 200er gewöhnt, da kann ich nur - ebenso subjektiv - entgegnen: Das kommt immer auf das Auge des Betrachters und das Verhältnis Körperlänge und -gewicht an - je leichter man selbst ist, desto schwerer bis gar nicht gewöhnt man sich an das Schwergewicht an den Beinen. Ausprobieren hilft, sich ein eigenes Urteil zu machen.. btw: Ich werde niemals-nie nie wieder sagen ;)... (zum Thema "Elefantenroller").

      Tina... einige werden sie noch kennen ;) ... ermutigte mich dazu, und zudem auch dazu, mich mal mit Bernd in Verbindung zu setzen. Schließlich hatte er sich einen 150er selbst gebaut. Schlussendlich haben die beiden sich über technische und materielle Feinheiten unterhalten, da ich da nicht mithalten und -reden konnte. Mein Bastelprinzip lautet "Trial and Error". Ergebnis ist offen - entweder es klappt oder nicht. Aber für ein Projekt wie dieses reicht das eben nicht mehr ohne fachliche Hilfe von außen.

      Anfang Juni war es dann soweit. In Bad Wildungen fand die Vollendung des Projektes statt. Ein Paket von Michi - inklusive der RLS-Räder! - war bereits dort angekommen und es musste nun noch gebohrt und geschraubt werden... also hauptsächlich tat das Tina und ich erhielt eine Lehrstunde darin, wie man in einer ordentlich ausgestatteten Werkstatt einfacher arbeiten kann. Dazu sollte ich noch erwähnen, dass ich mit meinem T&E-Prinzip in der Regel im Wohnzimmer und dann auch noch auf dem Boden, also quasi "japanisch", bastele ;). Es sieht dort dann immer aus, als wäre ein Werkzeugkasten explodiert... (kommt vermutlich aus meiner Kindheit, als ich mit Lego meine eigene Welt erschuf).

      Aber bevor ich mein Fazit schreibe, erst einmal ein Bild... (siehe auch Avatar ;) )

      XTRA.jpg

      Die Länge des Crossrollers entspricht genau der Länge zwischen den beiden XRS' von SRB. Tina gab ihm den Namen "XTRA" - passt. Die Rottefella Skating-Bindung mit hartem Flexor ist montiert. Die RLS von Michi befindet sich vorne - macht Sinn im reinen, holprigen Crossgelände wie dem Grunewald... vor dem Orkan - jetzt bringt sie leider vorerst gar nichts! Die Bremse ist eine Kombi aus Powerslide Calf Brake 2 und den Bremsbacken ("B") der Skike Wahia, die ich nun auch besitze und für mich modifizieren musste, aber das stelle ich im anderen Fred vor.

      Leider leider konnte ich den XTRA bisher nur wenige Male rollen. Das erste, was ich feststellte, ist, dass ich es schon recht gewagt finde, wenn man eine allgemeine Behauptung aufstellt, ein 200er wäre für Anfänger besser geeignet, da kippstabiler. Das mag stimmen, allerdings würde ich sagen, dass das nur für Asphalt gilt. Und das Fazit ziehe ich nicht nur aus dem Freifersler, sondern auch aus dem Testrollen mit dem kurzen XRS07.

      Ich konnte es bis dato nicht nachvollziehen, dass man die Stöcke auch beim Kippen als Abfang-Stütze nutzen kann. Jetzt konnte ich es. Ich bin nie, wirklich nie!, mit 150er Crossskates oder -rollern so gekippt, dass ich mich nicht ohne Stöcke hätte abfangen können. Gut, vielleicht bin ich jetzt zu wenig im Roll-Training gewesen oder es liegt am Gewicht der Dicken. Jedenfalls kann ich mich damit nicht ohne Stockeinsatz abfangen, sollte ich mal kippen, und DAS geht ziemlich schnell im Gelände. Die breiten Reifen tun da ihr Übriges und die LL-Bindung ist natürlich nicht wirklich für Schwergewichte wie den 200ern geeignet.

      Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich den XTRA in meiner Länge habe. Noch länger darf er für mich einfach nicht sein, denn ich kam damit gar nicht klar. Ungewohnt ist auch, dass man beim Beinschluss hinten rädermäßig anschlagen kann... das Heck ist aufgrund der größeren Räder ja schon ausladender als ein 150er. An der Technik gilt es also auch zu basteln ;). Die RLS ermöglicht es mir jetzt, auch einspurige Trails zu berollen... oder besser zu bewandern, an der Klassiktechnik muss ich auch noch feilen. Jedenfalls eröffnet mir ein solcher Custommade-Elefantenroller die Möglichkeit, mein Hausrevier "Grunewald" neu kennenzulernen... und das ist echt g..l!

      Gruß, Suzy

      P.S. ... und da wäre noch die Variante mit festem Schuh... ohne Käfig... stelle ich auch noch vor. Ist ja gerade Schietwetter ;)

      P.P.S. ALLEN daran Beteiligten, ich hoffe, ich habe keinen vergessen, gilt mein größter Dank! Den allergrößten Dank bekommt aber Tina... aber das weiß sie ja schon ;)
      Hallo Suzy,

      danke für Deinen Bericht.
      Aktuell überlege ich auch, mir 200er anzuschaffen und da kommen mir Erfahrungsberichte wie Deiner recht.
      Der Crossroller von SRB würde mich interessieren; allerdings kann ich mir auch vorstellen, daß man bedingt durch die Standhöhe, im Skischuh schon "kippeliger" unterwegs ist.
      Da ich ja mit dem V8 Lift von Skike eine gewisse "Vorschulung"von freier Ferse bekam, komme ich mit dem X-Plorer ganz gut zurecht. Stabiler am Fuß sind die Skikes für mich dennoch und ich bin mal gespannt wann die endlich ihr neues 200ermodell rausbringen.
      Ich werde mir mal den SRB zur Probe bestellen, dann weiß ich auch wie das ist ^^

      ciao, Bij@n

      p.s. was, sagtest Du, sind das für Rücklaufsperren? Sind die auch "Custom made"?
      Vorwärts immer; rückwärts nimmer!
      (Wahlspruch der Rücklaufsperren)

      Muck schrieb:

      mudskater schrieb:

      p.s. was, sagtest Du, sind das für Rücklaufsperren? Sind die auch "Custom made"?


      Hi Bij@n,

      frag' dazu bitte mal beim Michi Hohmann ( @Cross-Skater.de ) an. Er kann Dir bestimmt weiterhelfen ;) ....


      Oder direkt beim Hersteller SRB in Zella Mellis bestellen. Ist im Onlineshop nicht gelistet. Deshalb persönlich Anfragen.
      Hallo Suzy

      Da schau her: aus dem Schatten der Verborgenheit gleich rechts überholen ;) … und da is‘se wieder! :thumbsup:

      Kann mich erinnern, daß du mal an den 125ern (SUV, mit meiner Backenbremskonstruktion) interessiert warst – jetzt startest du mit den 200ern durch… sauber! Willkommen im Elefantenhaus ^^ !

      Für mich voll nachvollziehbar, denn auch ich habe diese Dimension vor einem Jahr als gigantische Erweiterung der Möglichkeiten kennengelernt – nicht nur hinsichtlich Areale, sondern auch witterungsbedingter Erschwernisse, wobei deine Feststellung…

      Muck schrieb:

      Die RLS ermöglicht es mir jetzt, auch einspurige Trails zu berollen.... Jedenfalls eröffnet mir ein solcher Custommade-Elefantenroller die Möglichkeit, mein Hausrevier "Grunewald" neu kennenzulernen... und das ist echt g..l!

      …den Nagel auf den Kopf trifft: es ist vor allem die Kombination mit der RLS, die die 200er zu diesen „geht-nicht-gibt’s-nicht“-Allroundern macht! Meine 200er CrossInliner skaten, schreiten, carven und kiten … und machen mir jede Menge Spaß im Gelände – grade jetzt, wenn’s wieder a bißerl feuchter und weicher wird, rollt sich’s deutlich entspannter.

      Also respektvollen Glückwunsch zu deinen imposanten, customized Rollgeräten und viel Spaß damit! :thumbup:

      Servus
      Hubert
      …läuft selber auch so Uni(S)kate, g..l (gell ! :D )
      KnightSkater
      Hallo Suzy,

      interessanter Bericht. Vielen Dank auch von mir. Viel Spass mit den 200ern !

      Ich hätte da mal ein paar Fragen an Dich:

      Von wem hast Du Dir die Custom Roller konzipieren/anfertigen lassen?
      Sind Deine Roller hecklastig, oder hält sich das in Grenzen?
      Flexen Deine Roller etwas, oder sind sie bretthart? -> Obwohl, bei 200er Reifen könnte es egal sein, ob der Holm flext...
      Weißt Du zufällig was für ne Alu-Legierung Du hast? 6061? Oder gar 7075?

      Was mich völlig verblüfft: Wie kann es sein, dass man beim Beinschluss die Räder aneinanderbringt? Da ist doch der Rahmen dazwischen? Bzw. die Achsen, die die Räder umgeben?
      V.a., sind denn nicht sogar die Schuhe das breiteste Element? Oder ist der Rahmen / Holm breiter als die Schuhe? Wie breit ist denn der Holm?
      Vllt. ein bisser deppert die Frage: Aber wie breit sind eigtl. 200er Reifen? - Hintergrund: Könnte es sein, dass aufgrund der Reifenbreite man gar keinen richtigen Beinschluss mehr hinbekommt, ich meine, dass man nicht mehr seine Schuhe im Fersenbereich berühren kann? Also bei meinen X-Plorern kriege ich die Schuhe noch zusammen, wie bei Ski, oder Asphalt-Skiroller..., bilde ich mir zumindest gerade ein.
      Kannst Du ungefähr sagen wie schwer die Roller sind?

      Uups, sorry, sind ja doch ganz schön viele Fragen geworden. :)

      Btw., ich habe auch die harten Flexoren drauf, ist viel besser.

      Was mich interessieren würde, Thema Custom: Ob man 200er zimmern kann, deren Holm nicht breiter als Skiholme sind? Gut, die Reifenaufnahmen müssten höchstwahrscheinlich dann ein ganzes Stück breiter sein, gell...sind wir wieder beim Thema Beinschluss. Beinschluss würd ich mir eigtl. immer so wünschen, dass ich meine Schuhe berühren kann....

      Lieben Gruß, Peter

      KnightSkater schrieb:


      Da schau her: aus dem Schatten der Verborgenheit gleich rechts überholen …

      Hi Hubert,

      lass' mich bitte links überholen, das ist mir persönlich - in jeder Hinsicht - sicherer ;) - ich weiß aber, wie Du das gemeint hast!

      KnightSkater schrieb:

      Kann mich erinnern, daß du mal an den 125ern (SUV, mit meiner Backenbremskonstruktion) interessiert warst – jetzt startest du mit den 200ern durch… sauber! Willkommen im Elefantenhaus !

      Trööööt! Stimmt, jetzt wo Du es sagst... ja die 125er waren aber nicht für den Wald, sondern für das echt crosse Großstadtpflaster gedacht. Aber, wenn man - also ich - da noch einmal genau in sich geht, machen nur unplattbare Reifen wirklich Sinn - und die gibt es ja leider immer noch nicht, also ich meine leicht rollbare. Rollstuhlreifen oder Ähnliches sind zu zäh, wenn man ohne Stöcke elfengleich und unverschwitzt cruisen ;) möchte und lassen sich auch nicht gut im Sinne von schnell abbremsen (meine Erfahrung). Und PU-Reifen sind einfach unkomfortabel (weil ohne Dämpfung) und zu glatt, wenn es nicht trocken ist. Und... ja... überhaupt.

      KnightSkater schrieb:

      ... es ist vor allem die Kombination mit der RLS, die die 200er zu diesen „geht-nicht-gibt’s-nicht“-Allroundern macht!

      Sorry Hubert, wenn ich jetzt mal darauf zu sprechen komme, dass uns hier einige Kilos Lebend- und Bekleidungsgewicht :huh: unterscheiden: Bei meinem ich sag' jetzt mal "Leichtgewicht" ;) erweitert mir ein 200er zwar den Horizont, räumt aber nicht alle Hindernisse aus dem Weg bzw. komme ich nicht über selbige... und damit meine ich jetzt nicht die ausgewachsenen, umgepusteten Bäume. "Geht nicht gibt's nicht", da sind mir kräftemäßig schon Grenzen gesetzt. Für mich ist es nicht leicht, einen 200er im Gelände durchgehend am Laufen... äh... Rollen zu halten. Also NOCH nicht ;) ... Kann ja noch werden, möchte ich auch nicht ausschließen. Ich betone es nur noch einmal, dass nur Trainierte im Gelände dauerhaft Riesenspaß haben, Untrainierte sich das aber erst einmal so richtig erarbeiten müssen. Wie immer... es sieht leichter aus als es ist. Und das vor allem dann, wenn man einen männlichen Skater durch's Gelände fegen sieht!

      Ich kann nur sagen: Je fester der Weg und je weniger Auflage (Steine, Stöcke, Rindenmulch bzw. Schredderreste der Bäume usw.) vorhanden ist, desto einfacher geht es voran. Das gilt aber auch schon für kleinere Reifengrößen.

      KnightSkater schrieb:

      Also respektvollen Glückwunsch zu deinen imposanten, customized Rollgeräten und viel Spaß damit!

      Vielen lieben Dank dafür.

      KnightSkater schrieb:

      …läuft selber auch so Uni(S)kate, g..l (gell ! )

      :thumbsup:

      Gruß, Suzy
      Hi Peter,

      jetzt mache ich es mir mal ganz einfach, und antworte mitten in Deinen Post hinein:

      Zig schrieb:

      Hallo Suzy, interessanter Bericht. Vielen Dank auch von mir. Viel Spass mit den 200ern ! Dankeschön!

      Ich hätte da mal ein paar Fragen an Dich: Von wem hast Du Dir die Custom Roller konzipieren/anfertigen lassen? So circa zu 99,5 % von Tina, die restlichen 0,5 % tun hier namentlich nichts zur Sache ;) - war und ist privat.

      Sind Deine Roller hecklastig, oder hält sich das in Grenzen? Dank der vorderen RLS, die nur in einer Alufelge verbaut werden, hält sich das in Grenzen, ja.

      Flexen Deine Roller etwas, oder sind sie bretthart? -> Obwohl, bei 200er Reifen könnte es egal sein, ob der Holm flext...Im Gelände ist bretthart, glaube ich, die bessere Wahl. Und bei meinem Gewicht flext so ziemlich gar nichts. Ich habe noch nicht einmal den schmaleren PS-Explorer (1.0) zum Flexen gebracht...

      Weißt Du zufällig was für ne Alu-Legierung Du hast? 6061? Oder gar 7075? Nein, die Rechnungen habe ich leider nicht mehr.

      Was mich völlig verblüfft: Wie kann es sein, dass man beim Beinschluss die Räder aneinanderbringt? Da ist doch der Rahmen dazwischen? Bzw. die Achsen, die die Räder umgeben? Wenn man beim Beinschluss nicht parallel, sondern immer noch im klitzekleinen "V" schließt, dann kann man anschlagen, aufgrund der Länge. "Kann" ja, muss aber nicht...

      V.a., sind denn nicht sogar die Schuhe das breiteste Element? Ja, genauer gesagt die Bremsen am Schuh (ist ja quasi auch so etwas wie ein Schuhkäfig, nur viel schmaler als der eines Crossskates).

      Oder ist der Rahmen / Holm breiter als die Schuhe? Wie breit ist denn der Holm? Der Holm ist nicht unbedingt breiter als die Schuhe. Das kommt auf die Schuhgröße/-breite an. Im Vorfußbereich wird ein Skatingstiefel so behaupt ich mal IMMER breiter sein. Wie breit ein Holm der SRB XRS inklusive Schwinge ist, hängt auch von der Schwinge ab. Es gibt 2, eine für leichtere und eine für schwerere Personen, da muss man drauf achten, was man braucht - inklusive Bekleidung und Schutz. Der Holm ohne Schwinge ist fast durchgehend 70 mm breit. Bevor Du jetzt fragst, warum "fast durchgehend": Schau' Dir vor einem möglichen Selbstbau ein Exemplar in Natura ganz genau an, dann weißt Du, was ich meine.

      Vllt. ein bisser deppert die Frage: Aber wie breit sind eigtl. 200er Reifen? - Auf den Reifenmänteln steht: 200 x 50.

      Hintergrund: Könnte es sein, dass aufgrund der Reifenbreite man gar keinen richtigen Beinschluss mehr hinbekommt, ich meine, dass man nicht mehr seine Schuhe im Fersenbereich berühren kann? Wenn man Schuhbremsen montiert hat, schlägt allenfalls beim echt parallelen Beinschluss das Metall aneinander. Allerdings versuche ICH das möglichst zu vermeiden.

      Also bei meinen X-Plorern kriege ich die Schuhe noch zusammen, wie bei Ski, oder Asphalt-Skiroller..., bilde ich mir zumindest gerade ein. Du fährst also ohne Bremsen? Wenn ja... tststs

      Kannst Du ungefähr sagen wie schwer die Roller sind? Ungefähr... sicher ;) . Und ganz genau, das Gewicht von EINEM: 2141 g. Bedenke dabei aber, dass es diesen Custom-Roller so nicht noch einmal gibt und somit das Gewicht nicht vergleichbar mit anderen XRS ist. Zudem ist er ein wenig schmutzig :S , die Räder sind dran und deren Luftdruck hatte ich jetzt nicht noch mal kontrolliert... - ist also nur so ein Pi-mal-Daumen-Maß ;)

      Uups, sorry, sind ja doch ganz schön viele Fragen geworden. Joah... ist aber nicht schlimm

      Was mich interessieren würde, Thema Custom: Ob man 200er zimmern kann, deren Holm nicht breiter als Skiholme sind? Gut, die Reifenaufnahmen müssten höchstwahrscheinlich dann ein ganzes Stück breiter sein, gell... Da kann ich nur sagen: Trial and Error... oder Fachleute fragen. Ich bin jedenfalls nicht vom Fach.


      Gruß, Suzy

      P.S. Hier noch mal zwei Fotos zur Draufsicht, falls Du meinen anderen Thread nicht gelesen haben solltest:

      XTRAVergleich.jpg XTRAVergleich2.jpg

      mudskater schrieb:

      Hi und danke für den Tip!
      Ich habe die Aluräder von SRB mit RLS vorne (150er Räder) drin.
      Sind das dieselben, wie für das 200er Rad?

      ciao, Bij@n


      Nein, ist eine extra Anfertigung von SRB.
      Die Kunststoffnabe eignet sich wohl nicht zum einpressen der Rücklaufsperre.
      Die geteilte Felge ist Kunstoff, Speichen und Nabe aus Aluminium.
      Nicht ganz billig aber jeden Euro wert. Ich habe meine SRB XRS06 Combi mit 4x4 ausgestattet ;)
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