Stellungnahme vom Cross Skating Center Mannheim zum 1. KA City Laser-Biathlon

      Stellungnahme vom Cross Skating Center Mannheim zum 1. KA City Laser-Biathlon

      Liebe cross skater, liebe Rosa, lieber Michael,
      ich habe mir lange überlegt, ob ich auf euere Vorwürfe überhaupt reagieren soll, nachdem ich allerdings so viele Rückfragen hatte, möchte ich mich hierzu wirklich nur kurz äußern:
      Unabhängig davon, was ihr schon alles organisieren wolltet oder organisiert habt, stand eines im März/April 2017 fest:
      Durch die hohen Sicherheitsauflagen der Stadt Mannheim, wurden sämtliche Straßenwettbewerbe bei Spiel und Spaß am Wasserturm abgesagt. Der 17. Juli 2017 war schon letztes Jahr als Station für den Süddeutschlandcup reserviert. Dies wussten alle Beteiligten des Süddeutschlandcups - auch Du Michael! Die Absage von Mannheim wurde gleich im Forum kommuniziert. Aufgrund meiner sehr guten Kontakte zu Susanne Boss, wurde das Cross Skating Center Mannheim und der Süddeutschlandcup eingeladen, im Vorfeld eines bereits lange geplanten Firmencups, einen separaten Wettkampf zu veranstalten, der dann auch in die Wertung des Süddeutschlandcups eingehen könnte. Diese wurde sofort mit Musdorf und Reutlingen kommuniziert und ich habe auch sofort eine positive Rückmeldung erhalten. Diese Einladung haben wir dankend angenommen und ebenfalls sofort im Forum kommuniziert.

      Das Cross Skating Center Mannheim ist nicht der Veranstalter dieses Laser-Biathlons, Veranstalter ist boss sports und die City Initiative Karlsruhe. Ich habe lediglich diesen Termin im Forum kommuniziert. Die Namensgebung, jegliche Anmeldemodalitäten, Startgebühren und die Organisation lag und liegt in der Hand des Karlsruher Veranstalters.

      Abschließend zum Thema Kommerz: Der Biathlon Weltcup in Antholz, Oberhof, Ruhpolding, etc. wäre nichts ohne Kommerz, weil Kommerz = Sponsoring = Presse = Marketing = hohe Zuschauerfrequenz.

      Ich habe letztes Jahr mit dem Mannheim City Biathlon gezeigt, was möglich sein kann. Ich bin davon überzeugt, dass wenn Karlsruhe nicht so scheinheilig boykottiert werden würde, es möglich wäre, diese Sportart dort breitensporttauglich zu präsentieren.

      Man kann Wettkämpfe anonym auf dem Sportplatz oder am Waldrand durchführen, man kann aber auch mit Planung, Sponsoring und etwas Mut, einen Laser-Biathlon in eine Stadt holen, so wie es boss sports und die City Initiative Karlsruhe mir gleichgetan haben.

      Und jetzt meine ganz persönliche Meinung: Ich finde es schlichtweg ein Armutszeugnis, dass die Skizunft Durlach nicht über ihren Schatten springen will, um sich selbst und unseren Sport am kommenden Samstag zu präsentieren.
      Ich möchte hier gerne Oli zitieren: "Veranstalter brauchen Teilnehmer - Teilnehmer brauchen Veranstaltungen".

      Mit sportlichem Gruß, Andi
      Hallo Andi,
      es freut uns sehr, dass der 1 City Biathlon in Karlsruhe stattfindet. Wenn dieser nur halb so gut wird, wie der in Mannheim letztes Jahr, wird es ein voller Erfolg! Ich finde es unheimlich schade, dass es in unserer Szene so viele Unstimmigkeiten und Querelen gibt. Es gibt in diesem Forum mit Sicherheit viele stille Leser, die einfach keine Lust auf so etwas haben und abgeschreckt werden an Veranstaltungen teil zu nehmen. Mir ging es jedenfalls auch mal so. Was uns alle verbindet ist eine tolle Sportart, die wir alle lieben und wenn jeder aufeinander einen Schritt zugeht und nicht klein denkt, bin ich mir sicher dass wir es gemeinsam schaffen viel mehr Leute auf die Skates zu bringen. Wir aus Crailsheim/Musdorf freuen uns jedenfalls auf Karlsruhe genauso wie wir uns auf Oberhof gefreut haben.
      Liebe Grüße und bis Samstag
      Von meiner Seite her, ebenfalls volle Zustimmung für Andi. Ich kenne beide Veranstaltungen (Durlach und Mannheim) und war bei beiden sehr gerne am Start. Nachdem Mannheim nicht stattfinden konnte, war ich sehr froh, dass Andi was in Karlsruhe auf die Beine stellt. Mir war auch erst durch den Forumsbeitrag von Rosa/Michael klar, dass Durlach überhaupt für 2017 eine Veranstaltung plant. Das war selbst für Insider (als solchen würde ich mich auf jeden Fall betrachten) nicht annähernd erkennbar. Daher wundert mich die Unstimmigkeit dann doch sehr. Ich wäre auf beide gefahren, um diesen Sport so gut wie möglich zu unterstützen.
      Ich finde derlei Unstimmigkeiten auch völlig überflüssig. Wir sind eh (noch) so eine kleine Nischensportart, dass Streitigkeiten in der ausgetragenen Form rein gar nichts bewirken, außer, dass Veranstaltung aus dem Kalender verschwinden. Wem bitte ist damit gedient?
      Setzt euch (verdammt noch Mal) an einen Tisch, besprecht die Angelegenheit und zieht in Zukunft an einem Strang. Es geht uns allen nur um eines: Biathlon auf Breitensportniveau weiterleben zu lassen und für die Zukunft vielleicht sogar auszubauen. Das wäre die Sache auf jeden Fall wert und Nebenkriegsschauplätze aufgrund von verletzten Eitelkeiten sind völlig fehl am Platz.
      LG Ralph