Rollerblade Coyote

      Rollerblade Coyote

      Hi Offroaders,

      also ich fahre seit 1999 mit den Rollerblade Coyote die habe ich damals durch Zufall entdeckt und gekauft da mir Inlinern auf öffentlichen Straßen verkehrstechnisch zu gefährlich war.

      Hab mich dann auch auf diesen Dingern mit meinen Hunden im Geschirr durchs Gelände ziehen lassen was natürlich bei zwei Hunden hohe Geschwindigkeiten zuließ und einen mega Funfaktor hatte.

      Dann sind die Hunde älter geworden, zu alt für solche Späße und meine Coyoten verschwanden in der Versenkung.

      Durch den Umstand, dass wir einen Skike-Kurs gemacht hatten habe ich wieder an meine Coyoten denken müssen. Wir haben uns zwar Skikes gekauft, weil da einfach die Möglichkeit besteht mit normalen Schuhen zu fahren und sie eine gute Trainingsmöglichkeit auf festgefahrenen Radwegen bieten.

      Jedoch wenn ich alleine fahre, die Wege schlechter werden und ich richtig Fun haben will, geht nichts über die Coyoten da stören dann wirklich keine Steinchen und Tannenzapfen etc. da man auf 3 Rollen unterwegs ist kann man praktisch nirgendwo aufsetzen und der kürzere Radstand macht die Dinger erheblich wendiger wie die Skikes. Ein Richtungswechsel ohne Umsetzen ist kein Problem.
      Auch hat man in den verwendeten Hardboots einen optimalen Sitz und Halt praktisch wie in Skiboots.
      Das Bremsen funktioniert fast wie beim Skike der Druck auf die Wade schiebt eine Bremsrolle zwischen die beiden hinteren Räder und somit kann man sehr effektiv und dosiert bremsen.

      Gebt mal in Youtube Off Road Rollerblade ein dann seht ihr ein super Beispiel.

      Als Anhang ein Foto der Teile. Leider baut Rollerblade die Coyoten nicht mehr. Wie sie 1999 auf den Markt kamen waren sie Ihrer Zeit zu weit voraus, leider!

      :)
      Bilder
      • Coyote.JPG

        192,82 kB, 1.280×1.024, 214 mal angesehen
      Hi Dogo,

      as Video ist beeindruckend - der Fahrer ein sehr geübter und in der Technik exellent fahrender - alles nur bergab - für meinen Geschmack steht man sehr hoch und wenn sie im Gekände auch fast alles schlucken, so scheinen sie mir für eine Tour bergan doch sehr mühsam.
      Aber inspirieren sollte man sich prinzipiell lassen - die Bremstechnik der Rollen ist zu beachten.

      Gruss

      Conni
      Kurse - Treffs - Touren (seit 2006)

      in Dortmund - Hagen und Umgebung

      Biathlon-Aktiv.de


      Hi Conni,

      ja man steht höher, aber daran gewöhnt man sich sehr schnell. Durch den festeren Sitz und den daraus resultierenden sicheren Stand hat man ein wesentlich besseres Fahrgefühl und wesentlich mehr Kontrolle. Auch das Fahren bergauf ist leichter da die Kontaktfläche mit dem Untergrund kürzer ist und man somit schneller und sicherer treten kann. Der einzige geringfügige Nachteil ist wirklich das höhere Gewicht werde sie später mal zum Vergleich wiegen.
      Also einen Marathon damit zu laufen ist wahrscheinlich weitaus kräftezehrender wie mit den Skikes.

      Cu Dogo
      Hallo,

      die Rollerblade Coyote machen einen guten Eindruck und es wäre bestimmt interessant, die mal vergleichsweise zu fahren.

      Fest steht, da haben die schon 1999 eine super Idee verwirklicht.

      Bleibt allerdings die Frage, warum haben die sich nicht durchgesetzt ?

      Hoffentlich passiert das nicht mit den Skikes. Das wäre nicht gut für die Preisentwicklung.

      Denn, auch die Powerslide sind nicht unbedingt sehr bekannt.

      Im Herkules Markt gab es jetzt die Skike-Präsentation.
      Ich war überrascht über das große Interesse.

      Mal sehen, wie viele davon übrig bleiben.
      Also, diejenigen, die sie dann auch ständig nutzen.

      Meine bescheidene Meinung, es werden nicht viele sein.:cool:
      [size='1']Meine Skikes : Einstellungen / Änderungen / Ausrüstung[/size]
      [size='1']forum.cross-skating.com/276-post1.html[/size]
      Hi Klaus,

      ich denke die haben sich damals nicht durchgesetzt weil sie sehr teuer waren nämlich DM 999,- also schon ein sehr stolzer Preis. Ich bin überzeugt, dass auch die Skikes nur einer kleinen Fangemeinde vorbehalten bleiben, da auch hier der Preis für den Otto-normal-verbraucher zu hoch ist. Die Leute sind bereit für ein Breitensportgerät max. € 149,- auszugeben. Am besten sie finden Ihr Sportgerät Für max. € 79,99 bei ALDI und Co die Qualität ist dann egal, leider.

      Wenn man ganz ehrlich ist, ist der Preis für die Skikes auch ziemlich happig. € 249,- für das bißchen Aluprofil mit Klettstreifen Moosgummi ein paar Schrauben und 4 Räder ist scho sehr viel Geld. Ich weiß ja nicht wo die Teile produziert werden, aber wenn das in irgendeinem Ostland oder China etc. passiert, kosten die in der Herstellung vielleicht mal € 15-max. 30,-.

      Natürlich hatten die auch Entwicklungskosten, aber ich finde würde man die Spanne erheblich niedriger halten, nicht so gierig sein und versuchen die breite Masse zu erreichen wäre der Gewinn am Ende deutlich höher und es würde wirklich ein neuer Breitensport entstehen. Aber wie auch immer, es gibt sehr viel gute Erfindungen die genau aus diesen Gründen niemals richtig ihren Weg zum Endverbraucher gefunden haben. Wie damals schon der hohe Preis bei den Rollerblade Coyoten.

      Und außerdem sollte jeder der sich Skikes holt zumindest einen Anfängerkurs durchführen. Wenn man das nicht macht verliert man mangels Technik doch recht schnell die Lust, ist nicht überzeugt von den Skikes und unzufrieden und das spricht sich dann natürlich rum.

      Ich habe damals, wie die Coyoten vom Markt genommen wurden, alle die ich noch finden konnte gekauft und zwar für den Fall, dass mal was kaputt geht. Habe aktuell 7 Paar in den verschiedensten Gößen zu Hause und musste, man soll es nicht glauben keinen einzigen zur Ersatzteilgewinnung schlachten. Also wirklich Top Qualität was die Jungs von Rollerblade damals gebaut hatten.

      Das Bremssystem ist wirklich sensationell denn durch die Bremsrolle zwischen den Rädern hat man so gut wie keine Überhitzungsprobleme bei langen Bergabfahrten. Ich musste zum Beispiel wenn ich mit meinen Hunden gefahren bin die ersten 2-3 Kilometer, bis die Kameraden ein wenig Kraft verloren hatten, immer mit gedrückter Bremse fahren. Das könnte ich mit den Skikes nicht da würden die Reifen schmelzen.

      Ach ich wollte die Teile ja noch wiegen:

      1 Coyote wiegt mit dem Stiefel komplett 2,9 Kilogramm
      1 Skike ohne Schuh 1,9 Kilogramm
      1 Lowa Trento Wanderschuh (für mich der beste Halt zum Skiken) 0,8 Kilogramm

      Also habe ich im Endeffekt eine Differenz von 0,2 Kilogramm, was für mich keinen erheblichen Unterschied ausmacht.

      Der einzige Vorteil bei den Skikes ist für mich nur der, dass ich, wenn ich mit meiner besseren Hälfte gemütlich durch die Gegend fahre in jedem Biergarten etc. die Dinger abschnallen und normal durch die Gegend laufen kann, ohne einen Rucksack mit Ersatzschuhen mitführen zu müssen.

      Cu Dogo
      Vielen Dank für Deine Antwort Dogo.

      Ich kann Dir nur voll und ganz zustimmen.

      Die Skikes sind für den Breitensport zu teuer.
      Wenn sie nicht eine ähnliche Entwicklung wie die NW-Stöcke nehmen, werden sie sich nicht durchsetzen.

      Skiken ist für mich eine der besten Sportarten, die ich je ausgeführt habe.
      Doch, sie benötigen auch das große Quentchen Enthusiasmus und auch einen erheblichen Aufwand, wenn es richtig Spaß machen soll.

      Dazu gehört eine entsprechende Ausrüstung und ein Skiken nach einem bestimmten Plan.

      Wer nur mal so auf die Skikes steigt, bei dem landen sie früher oder später in der Ecke.

      Beispiel dazu, 95 % der Nordic Walker tragen ihre Stöcke spazieren oder staksen durch die Lande.
      Wer sie dann für 9,99 in die Ecke schmeißt, dem tut das nicht weh.

      Doch, sich darüber Gedanken zu machen, ist müßig und sollte den Verkäufern vorbehalten bleiben.:)
      [size='1']Meine Skikes : Einstellungen / Änderungen / Ausrüstung[/size]
      [size='1']forum.cross-skating.com/276-post1.html[/size]
      Hallo Klaus,
      Hallo DOGO,

      das ist eine interessante Diskussion - eure Meinung teile ich nicht ganz -
      Ich gebe seit 1 1/2 Jahren Kurse und habe hier schon bestimmt 300 leute auf dem Skike "angelernt" - darunter viele, die keine unbedingten Sportskanonen sind und mächtig Freude daran hatten und noch haben. Der Ruf nach einer Gruppe wird immer lauter. In der Nachbarstadt habe ich einen grossen Verein begeistern können SKIKEN mit ins Programm aufzunehmen - erst einmal nur als Angebot und als Chance abteilungsübergreifend mal etwas anderes zu machen. Der Erfolg ist gross. Natürlich wird die Masse damit nicht infiziert - das Preissegment ist im Vergleich zu Winterski und Skilanglauf sowie den SKIrollern in Ordnung. Dort wird sich auch die Spreu vom Weizen trennen. Es wird viele abhalten - keine Frage - aber je mehr sich darauf bewegen um so interessanter wird es. Die Flexibilität des SKIKE spricht für sich - ebenso das Sicherheitspaket BREMSE - somit wird es für VIELE interessant.
      Wer es vernüntftig macht besucht einen Kurs - schon vorher - um zu sehen was einen erwartet. Allein aus meiner "BIATHLONsicht" ergeben sich da ganz neue Möglichkeiten - das Interesse am Biathlon ist gewaltig - grösser sogar in den Bundesländern, wo es gar nicht möglich ist, als dort, wo die Witterung und die Trainingsmöglichkeiten bestehen. Siehe den BiathlonAufSchalke.
      60 000 Zuschauer in der Halle und davor fast noch einmal genausoviel.
      Die nordischen Sportarten des Skilanglaufs in ihren verschiedenen Disziplinen sind fast problemlos zu übernehmen und das bei Sonne - vielleicht habe ich ja nur die Nadel im Arm, aber wer da nicht erwacht, kennt sich nicht aus. Allein die Einschaltquoten sprechen da eine mehr als deutliche Sprache.
      Und da sind wir beim Hauptproblem - das Produkt ist unbekannt. Es wäre Aufgabe der Fa. SKIKE dafür zu sorgen, dass es bekannt wird - aber dazu habe ich an anderer Stelle schon viel geschrieben.
      Um es kurz auszudrücken :

      Das Sportgerät der letzten Jahrzehnte (der SKIKE) - und ein lautes Schnarchen in der Marketingabteilung seit Jahren - Sprüche ohne ENde - aber nichts greifbares.
      Trainer mutieren zu Werbemultiplikatoren, die zum Beispiel für Flyer nicht nur deren Produktionskosten auffangen - nein - daran wird noch verdient - Trainer bezahlen die Werbung und das geht eigentlich gar nicht. Ich höre immer alles ist teuer - Flyer - Gutscheine - und die Produktion in China und die Verschiffung und und und - ich bin seit fast 20 Jahren selbständig - mein Schwager arbeitet seit über 10 Jahren in China und ich kämme mich morgens nicht mit dem Hammer.
      Noch ein Beispiel :

      letzes jahr gabe es Lieferengpässe - jetzt schon wieder - Planung - Vetrauen ins eigene Produkt - ok
      Der Boom wird kommen - nur wird es unter diesen Umständen dauern - übrigens - ich meckere nicht nur - ich tue auch was - aber das wird dann gerne übersehen - macht nichts.

      Conni
      Kurse - Treffs - Touren (seit 2006)

      in Dortmund - Hagen und Umgebung

      Biathlon-Aktiv.de


      Starkes Teil!
      Vor allem, da die Bremse so gut ist.
      Aufruf an die Firma Skike: Macht das Teil superobust, so dass Lager Schrauben und Gurte länger halten und ich kaufe mir ein Paar für 400 Euro!
      Zugegeben: Die Masse zeiht da nicht mit, aber mal ganz ehrlich, in der Fabrik in Fernost, wären diese Weiterentwicklungen für noch nicht einmal 10 Euro realisierbar. Und damit bleiben die Skikes noch unter 300 Euro.

      Max
      Hi Biathlon 24,

      da gebe ich Dir vollkommen Recht die Fa. Skike müsste Ihr Produkt wesentlich besser promoten weil es tatsächlich eine geniale Sportart ist.

      Aber da die kein vernünftiges Konzept haben wird es nicht funktionieren. Skikes sind ein Sportgerät mit dem man ohne, meiner Meinung nach min. 4-8 vernünftiger Trainerstunden, nicht fahren sollte. Und diese Tatsache sollte sich die Fa. Skike zu nutze machen.

      Sie sollten richtige Trainer ausbilden mit Nachweis eines Trainerscheines und Ihre Produkte exklusiv über diese Trainer vertreiben und das natürlich mit einer vernünftigen Marge für den Trainer verbunden mit der Verpflichtung keine Nachlässe auf den VK zu geben.

      Wenn Deine Aussage richtig ist und die Skikes in China produziert werden, kosten die in der Herstellung nicht mehr wie € 20,- aber das schon inkl. Transport weil da passen ja einige rein in den Container und somit relativiert sich der Preis.

      So und jetzt stell Dir mal vor die würden nun Ihren ausgebildeten Trainern - also Leuten wie Dir - richtig Geld an den Teilen verdienen lassen und ich denke da so an € 100-150 pro Paar. Dann hättet Ihr, die ihr Euch für das Produkt einsetzt ein berechtigtes Interesse viele Leute zu schulen und entsprechend Skikes zu verkaufen.

      Das funktioniert aber nur wenn tatsächlich nur von der Fa. Skike autorisierte Trainer Skikes verkaufen dürften. Dann würde es für Euch nämlich auch Sinn machen in das Produkt und den Verkauf zu investieren.

      Aber wie so oft ist die Verlockung nach der schnellen Kohle sehr groß aber von Dauer ist ein Strohfeuer niemals und das wissen wir alle.

      Denn der Verkauf über E-bay Fuzzis und Läden die mit billigen Zugaben und Nachlässen Stückzahl machen wollen ist für dieses Produkt der falsche Weg.

      Leute die für Ihren Sport Geld ausgeben, wollen eine gewisse Exklusivität.

      By the Way - haben die das Marketing nicht eh an eine Fa. Boss abgegeben oder bin ich da auf dem Holzweg?

      So und jetzt wünsche ich uns allen schönes Wetter für die nächsten Monate

      Keep on rollin'

      Dogo
      Hi DOGO,

      du bist etwas auf dem Holzweg :

      das Boss Management leitet die geschicke des Deutschen Marktes - Geschäftsführer Jürgen Boss - Vertriebsleiter - Hans Joachim Dionisius - Ausbildung Susanne Boss

      Man hat Firmen mit Aufgaben betreut wie Presse/Öffentlichkeit und Marketing.

      Das ist der Stand.

      Conni
      Kurse - Treffs - Touren (seit 2006)

      in Dortmund - Hagen und Umgebung

      Biathlon-Aktiv.de


      Was soll das

      Hallo Dogo,
      es ist ein Konzept vorhanden, es wäre im Ansatz in Ordnung, - aber die Durchführung?
      Sie bilden richtige Trainer aus, die haben auch ein Zertifikat(Ich kann nur über meine Ausbildung reden, die ich komplett durchlaufen habe. Was andere Coaches machen, weiss ich nicht).
      Ich betrachte mich schon als richtigen Trainer, also ruhig Blut Junge.
      Dass man diese Ausbildung forcieren kann, keine Frage. Eine Ausbildung zum B-Trainer Westernreiten, aus eigener Erfahrung, zieht sich über zwei Monate hin, ohne eigene, notwendige, Vorbereitung, 8Tage Vollzeit, Vollzeit meinte ich, von 0700-2200. 4 für Wochen Hausarbeit und Lehrprobe, die knapp bemessen sind.
      Stell bitte nicht die These auf, sie sollen richtige Trainer ausbilden, es könnte der Eindruck entstehen, die jetzigen wären alle Pappnasen.
      100-150 EIER pro skike halte ich für übertrieben und nicht realisierbar. Wenn die Verbindung mit dem Fachhandel klappte, hätte jeder was davon und auch der Trainer kann mit seinen Kursen leben. Is ja sowieso seine Berufung, wenn er es aus Überzeugung macht.
      Ich verzichte gerne auf 10 EURO am skike, das was wir jetzt dran haben is ok, in Verbindung mit den Kursen, wenn man 10-20% seitens skike-Vertrieb in die Werbung stecken würde. Hingegen werden Flyer gedruckt, die bei kleiner Abnahmemenge ca 20cent kosten, wer finanziert hier wessen Werbung.
      Nur Trainer verkaufen skikes geht nicht, da müsste alle 5m ein Trainer hocken, damit du auf die Stückzahlen kommst. Rechne einfach 50.000 verkaufte skikes in 2007 mal 3Std Grundkurs d.h. 150.000 Stunden Kurse.
      Jetzt darfst du ausrechnen, an wievielen Tagen wieviele Trainer ... vergiss es. Wenn ein Trainer auf dem anderen hockt is auch Quatsch. Schau dir andere Sportartikelhersteller an, denen ist es scheissegal, wer wen auf welchem Gerät schult, die wollen Stückzahlen haben. Da haben wir es bei skike als Trainer besser. Nur richtig angepackt muss das werden, nicht heute so morgen wieder so wie gestern usw keiner weiss alles, alle wissen nix.
      Die Verlockung nach der schnellen Kohle bringt natürlich die Onlinepenner auf den Plan(Nochmals, nicht die Kollegen mit dem shop auf der HP) Die Zugaben sind eh nur ein Umweg, um sich ständige Erklärungen gegenüber skike zu ersparen, warum sie den Preis nicht halten, wenn du rückwärts rechnest, kriegst du den Stock für 15 EIER, wenn der skike 249,00 kostet.
      Wie dir Conni gerade mitgeteilt hat ist das Management bei Fa. Boss.

      Also Dogo, tu mir einen Gefallen und informiere dich, du hast ein gutes Auge und Ohr, könnte aber trotzdem besser sein.

      Und lass das mit den "richtigen" Trainern.

      By the way, keep on listening.

      Gruss
      HD
      Hallo,

      ich halte Skiken derzeit auch für recht teuer. Skikes müssen günstiger werden, schon wegen Ersatzbeschaffungen, Zweit-Skike (Cross vs. Asphalt oder einfach Reserve) und Familientauglichkeit.

      [Übertreibung] Ein Kilometer Skike (incl. Kurse, Stöcke, Ersatzteile) kostet mehr als ein Kilometer Auto, eine entsprechende Kilometerzahl mehr als das Fitnessstudio. [/Übertreibung]

      Ich schätze die Arbeit, die gute Trainer machen, und akzeptiere auch entsprechende Preise für Kurse. Aber - sorry, vielleicht komme ich zu sehr aus dem Amateursport - dieser exclusive Weg kann nicht alles sein. Trainer und Kurse sollte es auch ehrenamtlich in einschlägigen Vereinen geben.

      Wo will Skike hin? Werden Skikes ein bekanntes und günstiges Massenprodukt, können alle Benutzer davon profitieren. Bleiben Skikes ein gutes, aber recht teures Nischenprodukt, befürchte ich, irgendwann ohne Lieferanten dazustehen.

      Grüße, Kai.
      Hallo Kai,

      die Kilometerkosten betrachtend, kann man eigentlich fast keine Sportart miteinander vergleichen. Schwimmen ist da sehr teuer und natürlich das Fitnesstudio und Skat ;).
      Als ich einmal den Vergleich Rennrad / MTB zog, war ich verblüfft. Das Rennrad war teurer, weil ich auf teurere Ketten angewiesen war als beim MTB.
      Inliner/Skike geht zu Gunsten der Skikes, weil die Inlinerrollen recht teuer sind. Billig war mein früheres Hobby Motorradfahren (wirklich), ich fuhr eine keine sparsame 250er-Mühle. Bei einem Schnitt von 60 km/h auf der Landstraße verbraucht man dabei viel weniger Wasser und Energie pro Stunde und Kilometer als beim 30er Schnitt auf dem Rennrad oder einem 15er Schnitt auf Skikes, was auch mit berechnet werden muss. Aber auch wenn jetzt einige meckern werden, das ist für mich kein Sport. Sogar Motorsport rechne ich mehr zu dem Fortbewegungen und nicht zu den sportlichen Tätigkeiten, weil dabei die körperliche Anstrengung keine Priorität hat. Schwitzen allein zählt nicht, dann wären nämlich manche Börsenmakler in heißen Zeiten Hochleistungssportler :rolleyes:.
      Demnächst mehr über die Kosten unserer Sportart im Portal...

      Franz

      P.S.: Ich hatte einmal gleichzeitig 9 Fahrräder und zwar zu einer Zeit als ich sogar recht wenig Geld hatte. Die Räder waren alle Schnäppchen (ich helt konnte nicht nein sagen) und da ich immer nur auf einem Rad fahren konnte stiegen die KM-kosten dadurch auch gar nicht mal an. Im Gegenteil: Ich habe ältere Teile oft von den besseren Rädern an die "Gammelräder" ummontiert und sie dadurch weiterverwendet. Derzeit mache ich das bei meinen Skikes auch so, was zu gammlig für meinen Straßen-Skike ist, kommt an den Cross-Skike.
      Hallo Hunter,

      zum Thema was kostet der Sport pro Kilometer sage ich mal , dass Biathlon da auch nicht gerade billig ist - Waffen - Munition - fahrten zu den Wettkämpfen und deren Aufwand für Übernachtung etc. - aber da kommt mit dem Laser auch etwas völlig Neues.
      Zum Thema Trainer - natürlich können Vereine auch Trainer ausbilden lassen, die dann in den Vereinen Kurse für Mitglieder und kleines Geld anbieten - momentan gebe ich SKIKE-Kurse (keine Trainerausbildung) für einen Verein. Dies ist natürlich auch eine gute Möglichkeit neue Mitglieder zu werben.
      Ob diese Trainer unbedingt bei SKIKE ausgebildet sein müssen oder vielleicht eine besondere Nordic-Cross-Ausbildung machen und letzendlich die Kurse damit auf SKIKE zu betreiben, weil es sicherer ist - das muss jeder Verein selber entscheiden - Hauptsache die Qualität der AUsbildung ist gut und transparent und schlüssig für die Teilnehmer.
      Zum Preisniveau - alles kann billiger sein - im Vergleich zu anderen Produkten wie SKIrollern etc. - ist der SKIKE definitiv günstiger und erheblich flexibler und trainingseffizienter. Das sind meines Erachtens wichtige und bestechende Gründe. Ausserdem sind sie im Unterhalt ebenfalls erheblich günstiger.

      Gruss

      Conni
      Kurse - Treffs - Touren (seit 2006)

      in Dortmund - Hagen und Umgebung

      Biathlon-Aktiv.de


      Ich habe zugespitzt, und das auch markiert. Vielleicht habe ich dafür auch Äpfel und Birnen verglichen.

      Ca. 400 Euro Einstiegskosten (Skike, Stöcke, Protektoren, Handschuhe, Luftpumpe, Kurs, erste Ersatzteile, vielleicht auch noch *geeignete* Schuhe) sind m.E. nicht gerade Breitensport-freundlich. Insofern wollte ich nur Klaus zustimmen.

      Grüße, Kai.

      Jetzt neulich...

      wurde ich von "Freizeitjoggern" angesprochen. Wegen der Skikes, natürlich! Irgendwann die Frage: Und was kosten die so? Bei der Antwort kamen nicht nur dicke Backen, sondern auch: poah, sind die aber teuer.

      Ein kurzer Blick von mir auf Ihre Laufschuhe verbunden mit meiner Frage: Und, was haben Eure Schuhe gekostet? Und: Ein "richtiger" Jogger braucht doch mind. zwei Paar... Und: Funktionsbekleidung (nein, nicht die vom Discounter!) und: Stoppuhr oder Herzfrequenzmessgerät ...
      Nach einem Augenblick des Überlegens kam dann von den Joggern: Naaa jaaaa, so gesehen hast Du natürlich recht...

      Unterm Strich finde ich allerdings Diskussionen um Preise einfach nur müßig. Jeder zahlt eben das, was er bereit ist für Gesundheit, Wohlbefinden, Erlebnis und Spaß zu investieren. Ich wäre im Leben nicht bereit, für ein Paar Inliner auch nur 10 Euro zu zahlen - fände ich rausgeschmissenes Geld. Aber 250 Euro für skikes waren für mich ein lohnendes Investment.

      Man könnte ja jetzt eigentlich auch mal den finanziellen Einsatz auf die schon bisher verbrachte Zeit auf skikes umrechnen und dann käme man z.B. auf 1 Euro bezahlt für 1 Stunde wohlfühlen, erleben, trainieren, Spaß haben und der Gesundheit etwas Gutes tun ... Ganz schön billig, oder ;)

      Gruß Guff
      Um Himmels Willen NEIN - das ist doch kein Coyote!!!
      Der Coyote ist ein superrobustes Gerät mit LUFTREIFEN, einer SUPERBREMSE und vielen anderen ganz erheblichen und leicht erkennbaren Unterschieden. Vor allen Dingen wird er nicht mehr gebaut. Mit Vollgummireifen fährt man nicht besonder sicher Cross. Das erwähnte Gerät ist ein billiger Nachbau des Coyote. War kann man für 50 Euro erwarten? Ersatzteilversorgung oder sonstigen Service?

      Franz

      ...noch'n Coyote

      Neben diesem Thread fiel auch in diversen Beiträgen immer wieder der Begriff „Coyote“ von Rollerblade – oft verbunden mit fast respektvoller Beurteilung und Bezeichnung als der Ur-Cross-Skate. Also hab ich mir letztes Jahr ein Paar zugelegt, weil ich’s wissen wollte – insbesondere wegen der Wendigkeit, also nicht so richtungsstarr wie Skikes. Mir als altem Skifex schwebte damals ein Almwiesenslalom in meiner Zweitheimat Tirol vor…
      …und was soll ich sagen: es funktioniert phantastisch! Nach anfänglichen Umstellungsschwierigkeiten wegen des hohen Standes (über den Rollen) und der nur einseitigen, aber sehr guten, Bremse hab ich erst auf abschüssigen Wegen und später dann auf Gras die Schwünge auf Rollen geübt. Meine Stöcke haben ja seit Jahren schon auf 2/3-Höhe die Griffe für Gelände-up-/downhills, so daß ich den klassischen Stockeinsatz mit Schultergegendrehung anwenden kann. So vorsichtig ich anfangs runterrutschte, um nicht wegen eines Roll-Hindernisses nach vorne zu kippen, so schnell fand ich heraus, daß mit 3 Rollen pro Skate dieses Risiko eh sehr gering ist – und mit zunehmendem Tempo weiter schwindet! 3 Rollen drückt’s erstens nicht soweit in den Boden rein wie 2 und zweitens überwinden sie ein Loch fast mühelos, weil ja 2 Räder noch Bodenkontakt haben, wo beim Skike das Vorderrad oft einbricht und den Lauf manchmal abrupt hemmt.
      Somit kann man’s mit den Coyoten nach etwas Übung – und der entsprechenden Protektion – beim geschwungenen Wiesen-downhill richtig krachen lassen. Das Profil der TALUS-Reifen besteht ja auf der Lauffläche nur aus Längsrillen - was mich anfangs wunderte, aber die haben zusammen mit den gezackten Rändern dieser Lauffläche im Gras die Funktion einer Ski-Kante, die im Schwung den Seitenhalt beim Driften unterstützt - nicht so effektiv wie eine Stahlkante beim Ski, aber für Rollen beachtlich! Skike- oder RS-Reifen rutschen da hoffnungslos weg (hatte ich doch auch schon probiert…). Es ist ein ganz neues und anderes feeling, dieses „Cross-Inlinern“.
      Einen Haken hatte das Ganze jedoch: wieder „auffi“ auf’n Berg nach so einem Abfahrtsgenuß war über Wiese oder Steigpfade extrem mühsam… ohne meine gewohnte Rücklaufsperre! Austausch gegen ein komplettes Skike-RLS-Rad ging nicht, denn Skike- oder gar RoadStar Reifen sind zu dick und zu groß: der gefüllte Talus (Orig. Coyote-Reifen) hat 154mm, Skike 156 und RS 158mm!! In der Aluschiene sind aber nur je 1mm Platz beim vorderen Reifen zur Gabel und beim hinteren zur Bremse! Und der Durchmesser der Achsen ist ebenfalls verschieden. Aber diese Woche gelang es mir, einen Achs-Adapter zu konstruieren und nachdem ich die Talus-Mäntel kurzerhand auf die Skike-RLS-Felgen montiert hatte, war’s vollbracht: auf dem Foto anbei präsentiere ich Euch die ersten rücklaufgesperrten Coyoten! Ich kombiniere nun in meinem alpinen Domizil den extremen Kick beim gecarvten Cross-downhill mit dem nachweislich hervorragenden Ausdauer-/Fitness-Effekt des „Ski“-Wanderns. Beides hat übrigens eine erSTAUNliche Wirkung auf den gemeinen Alpin-Touristen – ich habe dort ein Mehrfaches der Bewunderung erfahren wie auf Skikes daheim (ach so, zu meiner aktiven Zeit is ja keiner mehr unterwegs…:cool:!)

      Die Gelände-downhills mit den Skikes haben damit für mich ihren Reiz verloren, denn es ging - zwar flott, aber - überwiegend nur geradeaus. Kurventreten im Gelände ist selbst bei Vollprotektion ein Wagnis und muß meist mit Bremsaktionen gekoppelt werden.

      Aber im heimischen Flachland bleibe ich auf den Skikes – mit Überzeugung! Denn sie sind auf der Ebene das effektivere Fitness-Gerät, insbesondere durch den tieferen Stand und längeren Radstand lässt sich damit besser trainieren – und das brauche ich ja für meine Wettkampfsportart. Skikes bieten mir auch mit dem Skating-orientierten Reifenprofil der RS besseren Vorschub. Auf Coyoten werde ich kraftvolles Skaten sogar eher vermeiden, da es sträflich schade wäre, die spikes-ähnlichen, gezackten Mantelkanten des Talus-Reifens auf Asphalt oder hartem Grund langsam abzuschmirgeln – zumal ich bislang keine Quelle für Ersatzreifen fand. Rollerblade erklärte auf meine Anfrage, daß man aus der 5-jährigen Ersatzteilpflicht (…gottlob…) raus sei. Ich hätte mir sonst auch noch eine Bremse für den Linken nachgerüstet. Na, hoffentlich hält das Zeug was aus…is’ ja noch Qualität und Verarbeitung aus der „guten alten Zeit“!:o

      Hab ich nun bei jemandem was ausgelöst? Wässrigen Mund oder (Alpen)Glühen in den Haxen? Ist überhaupt noch wer da… nach soviel Buchstaben…???!!! :(;)

      Hubert
      Wasser-SKI-kender Alpin-Coyote
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      KnightSkater

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „KnightSkater“ ()

      KnightSkiker schrieb:

      auf dem Foto anbei
      ...

      Ist überhaupt noch wer da… nach soviel Buchstaben…???!!! :(;)

      Wollwoll, nur das Foto ist schonmal in Urlaub:confused: Klingt spannend. Die Kurventrägheit der Skikes stört mich schon auch. Aber die Bremsen halt... :)

      Hups wie gemein, da isses ja
      cu
      Monika

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „moniaqua“ () aus folgendem Grund: foto kam bei schreiben??

      Hallo Hubert,

      das klingt ja interessant! Kannst Du nicht mal jemanden mitnehmen, der Dich in Tirol filmt, wenn Du den Berg runtercarvst?
      Andererseits - zu viele Nachahmer führen langfristig wahrscheinlich zu erhöhter Bodenerosion (oder zu einer erhöhten Unfallrate, weil sich nicht jeder so geschickt die Berge runterschlängelt wie Du...).
      Verrätst Du auch, wie Du den Achs-Adapter hinbekommen hast, oder bleibt das Dein Betriebsgeheimnis?

      Viel Spaß weiterhin!
      Sigrid