Rollerblade Coyote

      Hallo Sigrid

      Filme – es gibt bestimmt schon ein paar Handyclips davon, aber da komm ich nicht ran, die wurden von Passanten spontan aufgenommen…vielleicht kann ich ja meinen Junior mal begeistern, mit dem MB mitzukommen.

      Wegen des Achs-Adapters: es ist eine „wilde“ Kombination aus Schrauben, Distanzscheiben und Muttern aus dem Fundus eines Heimwerkers - da ich kein gelernter Techniker bin, habe ich auch keine Materialfestigkeitsprüfung machen können – wir erinnern uns: deshalb haben die Skike-Rücklaufsperren länger gedauert, weil sie sonst nicht für den Markt zugelassen wurden. Ich werde daher die Konstruktion jetzt nicht darlegen – erst, wenn sie mindestens 1 Jahr meine 3-stellige Masse sicher den Berg runter brachte und auch nicht übers Netz. Ich kann mir den Selbstversuch leisten – mit Kinnbügelhelm und Crossbiker-Weste…

      Hallo Monika

      Ja, es klingt nicht nur spannend, es ist für den geneigten Skifahrer der Mega-Sommer-Spaß, der die schneefreien Monate überbrückt! Ich denke, daß das auch für Dich (83xxx) zuträfe – Du fährst doch bestimmt auch Ski, oder?!
      Das mit der Bremse ist am Hang irrelevant, denn wegen der Längsausrichtung des Reifenprofils rutscht das blockierte Rad eh auf Gras fast verzögerungsfrei runter. Die effektivste Bremse ist am Hang die „Brackage“: der Abschwung wie beim Ski- oder Schlittschuhfahren, ein paar Mal geübt sitzt die - und wird zunehmend enger geführt! Und wenn Du nicht gleich „schwarze“ Graspisten wählst, wirst Du bei rhythmischer Schwungfolge eh nicht zu schnell und kannst im Allgemeinen durch einen übersteuerten Carv gezielt Fahrt rausnehmen oder anhalten. Du hast eigentlich alle Optionen und Steuerungs-Instrumente wie auf Ski!
      Ich spiele sowieso schon mit dem Gedenken, die eine Bremse zu demontieren, da sich in den Verengungen Erde und Gras festsetzt, was zu einem regelrechten „Gewebe“ verwoben mit der Zeit den Lauf des hinteren Rades hemmt – und so übrigens auch die Bremsfunktion selbst beeinträchtigt! Aber für abschüssige Pfade auf dem Weg zum Parkplatz ist sie dann doch wieder nützlich… wenn sie vorher frei gemacht wurde. Werde mir mal eine Verbesserung überlegen.

      Aber heute wird erst mal geskikt! Ich muß fit sein fürs erste Slalom-Training am Sonntag.

      Das von alf verlinkte Video zeigt übrigens eindrucksvoll, wie gut die Coyoten auf Gras rollen… auch, wenn man so chaotisch und stillos rumrudert wie der da. Er fährt zwar couragiert, aber die Haltung und die breite Spur verraten Unsicherheit und zu lockeres Zuziehen der Schaft-Riemenratsche: bei so hohem Stand musst Du bombenfest im Schuh sein, um Führung zu haben!

      Ein schönes X-Skating-Wochenende (überall da, wo’s nicht schüttet)
      Hubert
      Bilder
      • 100514 GrasSlalom.jpg

        153,02 kB, 822×547, 68 mal angesehen
      KnightSkater

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „KnightSkater“ () aus folgendem Grund: ...noch'n Foto für die moniaqua ;-)

      KnightSkiker schrieb:


      Ja, es klingt nicht nur spannend, es ist für den geneigten Skifahrer der Mega-Sommer-Spaß, der die schneefreien Monate überbrückt! Ich denke, daß das auch für Dich (83xxx) zuträfe – Du fährst doch bestimmt auch Ski, oder?!

      Zunehmend weniger - zu viele Leute, viele auch rüpelhaft; ich hab mir jetzt endlich Felle gekauft - und auf Ausrüstung von Anno Domini (Renntiger :) ), aber ja, ich kann's noch. Von daher weiss ich auch nicht, wie man "carvt". Ich bin noch in der Welt der Parallelschwünge etc zuhause.
      Ich kann mir vorstellen, dass man auf blauen Pisten eher ein Problem hat, die erforderliche Geschwindigkeit zu bekommen, oder? Und auf Wegen, da blockiert ja das Rad nicht, bremst man dann mit 'nem Schwung trotzdem oder wie läuft das? Es klingt und schaut im Video jedenfalls traumhaft aus (ok, er fährt wirklich a weng breithaxert, aber ich müsst mich ja nicht anschauen :cool:)
      Sigrids Hinweis sollte allerdings nicht übersehen werden - wenn das jeder macht, werden die Pisten grad nicht besser :( Aber wenn man auf Wegen vernünftig bremsen kann, kann man ja die vielen Forststraßen nutzen...
      Wo fährst Du denn immer so? In München sind ja eher weniger Pisten :)
      cu
      Monika

      KnightSkiker schrieb:

      Und wenn Du nicht gleich „schwarze“ Graspisten wählst, wirst Du bei rhythmischer Schwungfolge eh nicht zu schnell und kannst im Allgemeinen durch einen übersteuerten Carv gezielt Fahrt rausnehmen oder anhalten. Du hast eigentlich alle Optionen und Steuerungs-Instrumente wie auf Ski!


      Hallo Hubert,

      das war so meine allererste Sorge - dass man zu schnell werden könnte. Ein Sturz auf Gras mit Steinen ist halt nicht unbedingt angenehm. Wir wohnen zwar weit abseits aller Pisten, sind aber dennoch begeisterte Skikfahrer, insofern kribbelt es schon in den Füßen, wenn ich das so lese. Vor allem für meinen Sohn, der im Sommer viel zum Klettern unterwegs ist, wäre das eine tolle Funsport-Alternative, deshalb auch meine Anfrage nach technischen Details. Aber dass Du da natürlich keinerlei Haftung übernehmen willst und kannst, ist klar.
      Kannst Du mir mal verraten, welchen Typ von Helm Du benutzt? Unser Sohn ist im Winter 08/09 mit einem Integralhelm auf der Piste unterwegs gewesen, nachdem er sich kurz vor Antritt seines Ferienjobs als Skilehrer im Schulsport (!) einen Nasenbeinbruch zugezogen hatte. Aber der wäre für den Sommerbetrieb definitiv nicht geeignet.
      Halte uns mal auf dem Laufenden, wie sich Deine Konstruktion bewährt!
      Viel Spaß weiterhin,
      Sigrid
      So, endlich hab ich’s mal geschafft, jemanden zum Filmen zu gewinnen, damit Ihr zu meinen Ausführungen auch ein passendes Bild kriegt:

      youtube.com/watch?v=weK3pQOl-sw

      So sehr es mir mit meinen Skikes Spaß macht, durch die (im Herbst wunderschön bunten) Laubwälder zu fegen und vom Fitness-Effekt zu profitieren, so fetzig ist es, ab und zu auch mal die Graspiste runterzuwedeln! Jedes Gerät hat seine Vorteile: Skike bietet deutlich besseres Training, aber die Coyoten sind für „den kleinen Appetit zwischendurch“ auf downhill-Carving unschlagbar. Hier in der Stadt nutze ich einen offiziell ausgewiesenen Rodelhügel dafür (bin bei Schneemangel der Exklusiv-Nutzer) – in Tirol eröffnen sich da noch ganz andere Möglichkeiten.

      Hubert
      …der mit dem Coyoten tanzt.
      KnightSkater
      Hi Hubert,

      ganz offiziell: Neid!!!
      Diese Wedelbewegung fehlt mir einfach, im Winter können wir es zwar dank der Salomon Pilot-Bindung etwas mit den Skating-Skiern simulieren (Abfahrt ist für mich seit 12 Jahren des Beruftrainerüberlebensversuchs knochentechnisch tabu), aber jetzt so was sehen zu müssen, macht 'leider' Lust auf mehr.

      Da spielt der Coyote seine Stärken voll aus, macht der feste Schuh richtig Sinn.
      Frank hat uns ja ein halbes Modell aus seinem X-Skating-Museum als Leihgabe überlassen, ich glaube, morgen versuch ich das Ganze mal einbeinig :)

      Danke für die wedelnden Impressionen.

      Mirko
      Hallo Hubert - "der mit dem Coyoten tanzt"*

      Stark, kann ich da nur sagen. Manche Konzepte haben schon was.
      Vielen Dank, für die anschauliche Darstellung, man kann nur daraus lernen.

      @ Mirko: Du kannst den anderen Coyote auch gerne einmal zum Probefahren bekommen. Am Besten nimmst du auch gleich ein Paar 185er Stöcke mir. Ich glaube ich habe sogar noch 190er.

      Franz


      * du kennst sicher schon den Verwanden des Coyote, die Hyäne? Ein affenrobustes Teil aus dem Schwabenland!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Gelöschter Benutzer“ ()

      Hallo Hubert,

      da kann man echt extrem neidisch werden. Aber auf Gras - das wär nix für mich. Da verstehe ich, warum Du Deine "Knight"-Ausrüstung brauchst, diesmal mit "K". Für solche Aktionen ist es natürlich ein Vorteil, dass die Coyotes richtig schwer und robust sind.

      Gruß und fröhliches Weiter-Wedeln,
      Sigrid

      Gelöschter Benutzer schrieb:

      Hallo Hubert - "der mit dem Coyoten tanzt"*
      @ Mirko: Du kannst den anderen Coyote auch gerne einmal zum Probefahren bekommen. Am Besten nimmst du auch gleich ein Paar 185er Stöcke mir. Ich glaube ich habe sogar noch 190er.

      Frank

      * du kennst sicher schon den Verwanden des Coyote, die Hyäne? Ein affenrobustes Teil aus dem Schwabenland!


      ...Danke für das Angebot - bei der Vorstellung, mit den 15 Jahre alten Teilen einen Hang zu bewältigen bekomme ich jetzt doch kalte Füße.

      Da wäre das Vertrauen in die von dir erwähnte Hyäne und dessen Entwickler schon um einiges größer ;)
      Ich hab schon mal 'alte', optisch korrekte Skistifel direkt an der Sohle abreißen gesehen, die Weichmacherflucht ist bei solchen Teilen nicht zu unterschätzen.

      Mirko

      Nutze Geräte differenziert nach ihren Stärken...

      Ja da schau her,… so viele Komplimente – vielen Dank, freut mich, wenn’s gefällt! Freilich kann ich meine fast ein halbes Jahrhundert währende ski-alpine Leidenschaft hier nicht verleugnen – und wer diese mit mir teilt, der weiß: wenn man den Schwung mal im Blut hat, lässt sich’s leicht auf andere Geräte transferieren. Früher habe ich dasselbe auch schon mit Inlinern auf abschüssigen Straßen gemacht (lang bevor „Ski-Inline“ offizielle Sommer-Disziplin des DSV wurde), aber auf Gras - und ohne Gegenverkehr - isses lustiger!
      Wie beim Ski spielt der Halt im Schuh eine entscheidende Rolle, was Mirko richtig feststellt – und da liegt der Hase im Pfeffer bei den „Hyänen“: mit ihren Skike-gleichen, riemengezurrten Schuhkäfigen ist die direkte, unverzügliche Kraftübertragung und saubere Führung für „temporeiche Schwünge mit mittleren und weiten Radien“ (wie Carving ganz früher hieß) wohl eher fraglich! Aber die dritte Rolle macht die Hyänen auf jeden Fall wiesen-tauglich: das Vorderrad plumpst nicht gleich in jedes versteckte Mausloch!
      Was das fast schon historische Alter der Teile angeht, Mirko… ich musste die Dinger auch erst komplett zerlegen und gereinigt wieder zusammenschrauben, um die Funktionsweise der Bremse und das Zusammenspiel ihrer Komponenten zu verstehen sowie auch vermeintliche Schwachstellen zu erkennen, was mir letztlich Vertrauen in die Konstruktion gab. Modifiziert habe ich, abgesehen von neuen Lagern, lediglich das Canting (ggf. wichtig - keine Kompromisse bei speed!) durch Einlegen von Keilplatten zwischen Schuh und Schiene sowie eben die Rücklaufsperre vorne – zu erkennen an den schwarzen Skike-„AR“-Felgen – damit auch der unvermeidliche Aufstieg Freude und fitnesstechnisch Sinn macht (Oberschenkelbeuger!). Das Einzige, dem ich nur durch blanke Hoffnung traue, ist mein dafür selbst konstruierter Achs-Adapter… aber meine „des hoit scho’!“-Philosophie hat bislang Bestand. Beides ist jedoch Nutzer-bezogen, daher kann ich Dich beruhigen: die Dinger sind super-robust und astrein führbar (wenn man sie gut zu macht)… und im Internet findet sich nichts über Schienen- oder Rahmenbruch (was nicht jedes Gerät für sich in Anspruch nehmen kann)!

      Schon richtig, Frank, die Stocklänge muß tatsächlich etwa 10cm länger sein als beim Skike - aber nur, wenn man skatet und mit dem Stockeinsatz zusätzlichen Vorschub generieren will. Wer das wie hier mittels eines Gefälles unnötig macht, der nutze den Stock wie auf Schnee als Impulsgeber für die Schultergegendrehung – daher meine Griffe auf 3/4-Höhe (135cm). Auch bezüglich der Anfahrt handhabe ich es wie im Winter: mit dem Auto zum Berg, dort wird erst angeschnallt. Denn wie erwähnt möchte ich mir die „Kanten“ – die gezackten Reifenwangen - nicht auf hartem Grund abschleifen und finde zudem, daß die Coyoten in Sachen Skating dem Skike klar nachstehen, da der Wadenabdruck bei längerem Hebel zwischen Vorderfuß und Vorderachse besonders trainingseffektiv ist (den hab ich bei meinen Skikes ja sogar noch verlängert!) und auch der niedrigere Stand auf Achshöhe dafür besser ist.

      Und ja, Sigrid, mit zunehmender Rasanz steigt auch das Bedürfnis nach Schutz: „darunter“ trage ich meine Protektorenjacke sowie die Hüftprotektor-Short mit den gut gepolsterten hardshells (weshalb ich um die Hüfte so füllig wirke – danke, daß Du mir die Gelegenheit gibst, das klarzustellen ;) !). Der Spaß darf nie von Unsicherheit, egal ob real oder gefühlt, überdeckt werden, sonst erfüllt er seinen Zweck fürs Gemüt nicht. Aber hier…, hier ist mein Spaßfaktor so was von gewaltig…!!!

      Hubert
      KnightSkater
      Man wird mit keinem Cross-Skate bergauf einem Geschwindigkeitrausch erleben.
      Selbst auf Asphalt sind sie langsam und wenn es in eine etwas crosse Steigung hineingeht, muss man sich sogar vor Nordic-Walkern in Acht nehmen die dann gute Chancen haben, einen zu überholen.
      Der Eindruck, dass man nicht bergauf kommt mit den Coyotes, kann daher kommen, dass ein Inliner oder Rollski auf Aspahlt ganz erheblech schneller ist als ein Cross-Skate, als ein Coyote im Gelände. Es kann also das Empfinden des Schreibers sein, der das veröffentlicht hat, dass er damit am Berg glaubt zu "stehen".
      Eine Rücklaufsperre beim Coyte kann wahrscheinlich soger etwas wirksamer eingesetzt werden als beim Skike, weil man durch den kurzen Radstand des Coyote ganz spontan in eine Art Laufen/Gehen überwechseln kann, weil man den Fuß fast abrollen kann (zum Beispiel auf Gras). In solchen Situationen ist ein kurzer Radstand dann sogar von Vorteil.

      Franz
      Is’ so, Frank! Ohne Rücklaufsperre geht auf steilen Gelände-uphills mit rollfeindlichen Bodeneigenschaften fast ausschließlich der V-Schritt – und zwar weit geöffnet, um ein Zurückrollen bestmöglich zu vermeiden…egal ob auf Skike, Coyoten oder sonstigen Offroadern. Und je breiter der Schritt, desto schwieriger die Koordination mit effektivem Stockeinsatz. Die Rücklaufsperre macht aus dem pulstreibenden Kampf einen trainingseffizienten und spaßfördernden Aufstieg bei moderatem Puls.
      Gerade die Coyoten haben durch die modifizierte Rücklaufsperre deutlich an Spaßfaktor gewonnen, weil ich sie im Gegensatz zu Skikes ausschließlich für „GrasSki“-Abfahren nutze – und jeden Höhenmeter, den ich damit abfahre, muß ich erst mal hoch!
      Und stimmt: man kann mit rücklaufgesperrten Coyoten viel besser über das Vorderrad abrollen als mit Skikes… und somit hochschreiten!

      Hubert
      KnightSkater

      Ersatzrollen für Coyote Rollerblade

      Hallo & Grüße an alle Off-Road Fans, bin ganz neu hier in diesem Forum und glücklicher Besitzer der "Coyoten". Wahrscheinlich wurde die Frage nach Ersatzrollen schon mal gestellt.

      Kann sie mir bitte jemand beantworten? Gibt es eine Bezugsquelle (oder auch "nur" für Mantel + Schlauch) dafür oder ist basteln angesagt?:confused:

      VG,
      U2Skater

      Alternativ-"Schlappen" für die Coyoten

      Servus U2Skater

      Ja, auch ich habe die Suche nach Talus-Reifen via Internet hinter mir – erfolglos! Eine eMail an Rollerblade wegen Ersatzteil-Quellen (auch für Bremse, Innenschuh und Schiene) wurde mit einem „Leider…“ beantwortet und einem relativ trockenen Hinweis auf den Ablauf der 5-jährigen Ersatzteilpflicht, was so klang wie „Gott sei Dank sind wir die Nachwehen dieser Altlast los!“. Kurz darauf hab ich dann eh ein zweites Paar im ebay ersteigert - die perfekte Ersatzteil-Quelle!

      Aber ein Trost: auf die Coyoten passen die alten Skike-Reifen V05, die jetzt für die Skike Vx neu aufgelegt wurden – sofern die Dimension unverändert ist. Keinesfalls RoadStar oder Blackarmada, denn die sind im Durchmesser zu groß für die engen Radkästen in den Coyote-Schienen, auch die Skike V07-Mäntel gehen nicht mit der nötigen Platzreserve rein. Die perfekten Reifen sind jedoch die Skike-Trekking-Mäntel: sie passen rein und bringen die Wirkung der hervorragenden Bremse durch ihr Profil auch super auf den Boden – insbesondere auf Gras. Das kann man weder von den V05 noch von den Talus behaupten, denn ohne Querrillen rutscht Dir nur das gebremste Rad übers Gelände. Nur mit diesen kannst Du einen Wiesen-downhill wirksam abbremsen. Sie kosten zwar unverhältnismäßig viel, aber ich habe keinen Cent bereut, zumal ich diesen Grip auch beim Aufstieg mit der Rücklaufsperre nicht missen möchte.
      Wenn Du allerdings ein Asphalt-Tiger bist, langt freilich auch ein V05/Vx!

      Was die Felgen betrifft: alle Reifen gehen auf beide Felgen. Daß die Skike-Felgen etwas breiter sind, stört nicht – ich fahre schon fast 2 Jahre mit je 2 Skike-Felgen, da nur die die Rücklaufsperren-Funktion bieten.

      Hubert
      KnightSkater
      Wenn selbst die Road Star (ca. 3,5 cm bei 6 bar) passen, sollten auch die deutlich schmaleren Cheng Shin "Movemax" Mäntel (die mit den Längsrillen ca 3,2 cm bei 6 bar) passen. Die Cheng Shin sind die gleichen, die bei den schmalen Gabeln der V2 Jenex Aero Skiroller verbaut sind, dort passen nämlich keine Road Star.
      Nette Grüße,
      fryTom

      [size='1']Cross Skater, verwendet momentan folgende Cross Skates (alle mit 2 Wadenbremsen gemäß Cross Skating Regelwerk)

      Speedrace 2.0 (custom-built, K2 Radical Pro FLX Boot, PS XC Path 2.0 Schiene, Fender & neon-orange KS-Felgen) & BLACK ROCK Skate (cross-skate-shop.com-V07-120-Tuningskate)
      Stöcke KV+ CH1 (in Körperlänge), mein Blog[/size]
      Hallo

      3,2cm…3,5cm…? Ihr meint die Breite! Die ist kein Problem. Ich meine den Durchmesser, wie schon in meinem hiesigen Beitrag #22 beschrieben: „der gefüllte Talus (Orig. Coyote-Reifen) hat 154mm, Skike 156 und RS 158mm!! In der Aluschiene sind aber nur je 1mm Platz beim vorderen Reifen zur Gabel und beim hinteren zur Bremse!“. Habe gerade noch mal nachgemessen: es stimmt auf den mm – dabei sind meine an den Skikes gemessenen RS sogar schon ziemlich abgefahren! Meine vorderen Talus (154mm!) haben vorne am Austritt aus der Schiene nicht mal 2 mm zu einer Alu-Kante. Wenn dort RS aufgezogen wären, bleibt – wenn überhaupt – nicht genügend Luft für lose Gräser, Hölzer etc., die immer mal mitlaufen und diesen Spalt dann dicht machen. Das bremst höllisch! Hattest Du das Problem noch nie, Rainer? Hinten dasselbe: die Bremse löst sich bei RS nicht mehr weit genug vom Reifen, insbesondere auch dann wieder, wenn Gras den Weg der Bremstrommel verkürzt – dann bist Du um die 2mm mehr dankbar.
      Die Trekking-Reifen haben tatsächlich sogar nur 152mm und laufen bei mir jeweils als Mittel-Reifen, da dort Bremse und RLS wirken. Vorne und hinten bleiben die Talus drauf, da nur deren gezackte Mantelkanten diesen fantastischen Kurvengrip gewähren.

      Aber wenn Deine Coyoten mit RS laufen, dann laufen sie. Dann müssten sie doch auch in die Vx problemlos reinpassen…

      Hubert
      …der den Millimeter ehrt.

      PS: …und die BA haben Unwuchten bis zu 160mm – mit der Schieblehre gemessen! Auf Asphalt würde es mich stören.
      KnightSkater

      geht's noch...besser?

      Servus Rainer

      Is’ nich’ wahr… Du baust das exorbitant gute und vor Allem sichere Bremssystem des GS-geprüften Rollerblade Coyote ab um es durch was modellfremdes (selbstgestricktes?) zu ersetzen? Das muß ja was ganz Besonderes sein - kannst Du das mal fotografieren?

      Ich habe zeitweise sogar die Bremse meines Zweitpaares an meinem linken Coyoten, damit ich bei krasseren Alpin-Touren beidseitig diese wirksame und zuverlässige Bremse verfügbar habe! Momentan grad nicht, weil Junior ab und zu damit rumkurvt. Der Umbau dauert umara 20 Minuten, aber ich zerlege das System eh regelmäßig zum Säubern aller Zwischenräume in der Schiene – das ist bei Wiesen-downhills unumgänglich, weil sich da drin Grasgeflecht ansetzt. Aber eben auch im Linken, wenn keine Bremse dran ist… also kann das nicht der Grund für einen solchen Umbau sein. Das einzige Manko sind die Talus-Reifen ohne Querprofil, die schon bei geringem Bremseinsatz blockieren, weil sie einfach über den Boden flutschen, deshalb mittig der Trekking-Mantel – damit ist die Bremse schon ums doppelte optimiert!
      Da bin ich ja gespannt. Danke für Deine Antwort.

      Hubert
      Stets interessiert an Verbesserungen, …wenn sie besser sind.:o
      KnightSkater
      Hallo

      Dass ich die Trommelbremse ausgebaut habe hat den Grund dass sie sich öfters verklemmt hat und nicht mehr aufging, da half nur noch die Coyotes ausziehen und die Trommel mit viel Kraftaufwand wieder zu lösen, saubermachen und einfetten der Seitenteile hat nichts gebracht.

      Die Skikeähnliche Ersatzbremse ist zwar nicht so gut wie die Orginalbremse hat aber bisher einigermaßen ausgereicht, da ich nur im flachen bis leicht hügeligen Gelände unterwegs bin , auch blockiert das Hinterrad ziemlich leicht weil man durch die 3 Räder nicht genug Druck auf das Hinterrad bringen kann.

      Gruß Rainer
      Der Cheng Shin ("Movemax") hat (auf einer Dreispeichenfelge) 154 mm Außendurchmesser bei 6 bar. Der käme vielleicht doch auch als Ersatzteil-Alternative in Frage.
      Nette Grüße,
      fryTom

      [size='1']Cross Skater, verwendet momentan folgende Cross Skates (alle mit 2 Wadenbremsen gemäß Cross Skating Regelwerk)

      Speedrace 2.0 (custom-built, K2 Radical Pro FLX Boot, PS XC Path 2.0 Schiene, Fender & neon-orange KS-Felgen) & BLACK ROCK Skate (cross-skate-shop.com-V07-120-Tuningskate)
      Stöcke KV+ CH1 (in Körperlänge), mein Blog[/size]