Austausch Regeln für das Rollen in der Gruppe?

      Austausch Regeln für das Rollen in der Gruppe?

      Liebe Corss Skater, ^^

      Seit vier Wochen testen wir in unserem Lauftreff in Erfurt eine neue Theroie zum gemeinsamen Fahren in der Gruppe. Auf diesem Weg möchte ich euch davon erzählen. Vielleicht kennt ihr ja ähnliche der beschriebenen Probleme und könnte einen Teil ... oder gar alles?... auch für euch übernehmen?!

      Kurz ein paar Sätze zur Ausgangslage: ?(
      Wir haben erfreulicherweise immer mal neue Teilnehmer. Wir bieten das Rollen in Leistungsgruppen "sportlich" und "gemütlich" an. Neulinge melden sich meistens von sich aus bei den gemütlichen Rollern an. Aber auch dort haben wir immer wieder das Problem gehabt, das Neue eben dann ganz hinten fahren und nicht wirklich Freude daran haben. Sie trauen sich aber meistens auch nicht das zu sagen und wollen nicht vorran fahren. Dies führt dazu, dass sie aber dauerhaft über ihren eigentlich Leistungsniveau trainieren, weil sie der Gruppe auch nicht abreisen wollen. Aus eigener Erfahrung kann ich auch sagen, dass das mal geht - aber auf Dauer keine Freude ist und das Risiko eines Sturzes erhöht. Hat man sich endlich den steilen Berg nach oben gequält, stehen alle anderen schon da und sind direkt bereit weiter zu rollen... einfach unfair und in meinen Augen kein Teamdenken. Dabei sollte doch das Ziel eines Skatetreffs das gemeinsame Fahren und nicht das training sein...

      Unsere erprobte Idee:
      Nutzen wir nun seit einigen Wochen aktiv im Lauftreff. Natürlich muss die neue Regel immer wieder in die Köpfe zurück gerufen werden (was hauptsächlich meine Aufgabe als Leiter in Erfurt ist), aber allen gefällt die Idee auf Anhieb gut und alle ziehen mit.
      1. Wir rollen in Leistungsgruppen (damit jeder zumindest annährend seinem Tempo gerecht wird).
      2. Innerhalb der Gruppe wird gemeinsam gerollt.
      3. Merkt ein Skater, dass er seiner Gruppe abreißt (weil er schneller fährt als die anderen) lässt er sich zurück fallen und hängt sich als Schlusslicht an.
      Möchte er das nicht tun, muss er Wartezeiten mit einer Technik Übung verbringen (er darf also nicht einfach schon am Ende des Berges warten und Pause machen).
      4. Pausen werden GEMEINSAM gemacht, sodass alle Läufer der Gruppe die gleiche Zeit für Erholung haben.

      Fazit:
      Die Theorie beweißt sich auch in der Praxis. Der wesentliche Unterschied ist, dass man langsameren Läufern nicht mehr anbietet als erster zu fahren, sondern das einfach kommentarlos so ist. Die Läufer die sonst viel schneller rollen würden, konzentrieren sich viel intensiver auf ihre Technik während des Rollens und können somit mindestens genauso effektiv weiter lernen.

      Eure Erfahrungen?
      Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht wie wir? Habt ihr ähnliche oder andere Lösungsansätze für das gemeinsame Rollen entwickelt?
      Ich würde mich über Austausch freuen!

      Eure Julia aus Erfurt :saint: