Fragen einer blutigen Anfängerin

      Fragen einer blutigen Anfängerin

      Hallo und frohe Ostern,

      am Gründonnerstag sind meine SRB 07 angekommen und ich freue mich, dass ich mich von Andrea und Sven habe überzeugen lassen, die kurzen zu nehmen. Meine Testskates waren die 06er.

      Nach der zweiten Ausfahrt (je eine Stunde; oder laufen wir auf den Skates?) als blutige Anfängerin bin ich begeistert (mit einer Einschränkung, dazu komme ich später). Vor dem Stockeinsatz habe ich mich gefürchtet, zum Einen wegen der später genannten Einschränkung und zum anderen wegen der Stolpergefahr. Aber es war vermutlich gut, dass ich am Donnerstag erstmal ohne Stöcke „Trockenübungen“ gemacht habe. Ich habe die Arme beim Fahren (Laufen?) wie im Doppelstockschub mitschwingen lassen und bei der Bewegung nach hinten die Hände geöffnet (so als würde ich mit Stöcken fahren). Heute früh hat das Ausschwingen der Stöcke schon recht gut geklappt und während der einen Stunde ist der linke Stock dem Vorderrad nur dreimal zu nahe gekommen. Zum Glück hat es mich nicht von den Rollen geworfen.

      Nun habe ich einige Fragen.

      Die Waden sind mittig druckdolent und ich vermute, dass die Oberkante der Befestigungsgurte an der Wadenschale dafür verantwortlich ist. Also habe ich ein Stück aus einer Isomatte herausgeschnitten und zwischen Wade und Wadenschale geklemmt. Eins davon habe ich aber verloren und vorher sind sie immer wieder verrutscht. Also habe ich zwei neue größere Stücke rausgeschnitten und sie unter umgeschlagenen Kniestrümpfen fixiert. Das war klasse, nichts ist verruscht, schon gar nichts ist verlorengegangen und ich hatte keine Beschwerden an den Waden. Sind die Schmerzen der noch fehlenden Fahrtechnik geschuldet und irgendwann kann ich die Mini-Isomatte weglassen?

      Das hintere Rad setzt immer kurz vor dem Vorderrad auf. Ist das ein (noch) schlechter Fahrstil oder normal? Ich denke, dass die Räder gleichzeitig aufsetzen sollten, oder?

      Nehmen Skater eigentlich ein Ersatzrad und Werkzeug mit falls es zu einem Platten kommen sollte? Mir ist als Alternative eingefallen: Falls ein Reifen platt ist könnte ich die Skates im Gebüsch mit einem Fahrradschloss an einem Baumstamm sichern, mit den Stöcken nach Hause gehen und die Skates später mit dem Fahrrad abholen. Denn mehrere Kilometer mit den Skates an den Händen herumzulaufen finde ich weniger angenehm (auch wegen der jetzt erläuterten Einschränkung).

      Und nun zur dieser Einschränkung: Ich leide unter Rheuma, besonders im Nacken, Schultergürtel (Weichteilrheuma), der BWS und den Daumengrundgelenken. Diese Schmerzen waren ein weiterer Grund dafür, dass ich mich vor den Stöcken gefürchtet habe. Denn ich habe damit gerechnet, dass der Stockschub nicht gut für meinen Bewegungsapparat ist. Aber da sich bei mir einige Dinge umgekehren und völlig gegen jede Logik entwickeln, musste ich es ausprobiert mit den Stöcken – sie gehören ja nunmal dazu. Beim Fahren lief es gut, ich hatte keine Beschwerden, aber etwa ein bis zwei Stunden danach fingen die brennenden Schmerzen an (wie auch am Freitag). Ich muss mal abwarten, ob es nur die ungewohnte Muskelbelastung ist, oder ob ich auf Dauer ohne Stöcke fahren muss, was ich schade fände. Oder hat jemand Erfahrung mit Rheuma und Skaten? Es ist kein Muskelkater - der fühlt sich anders an. Es sind die Schmerzen, die ich immer habe, nur jetzt um ca. 50 % verstärkt.

      Etwas finde ich seltsam, glaube aber, die Erklärung dafür gefunden zu haben. Es hat am Freitag schon recht gut geklappt, die Unsicherheiten wurden immer weniger. Aber trotzdem bin ich heute früh die ersten Hundert Meter herumgeeiert und war wackelig auf den Skates. Als ich dann fast eine Stunde gefahren bin wurde ich wieder unsicher und mir kam folgender Gedanke (bzw. der Grund in den Sinn, warum ich heute früh unsicher war). Könnte es sein, dass am Ende der Fahrt die Unsicherheit durch Ermüdung vom Gehirn gespeichert wird und diese beim nächsten Mal auf den Körper übertragen wird? Der Gedanke kam mir kurz vor dem Ziel und ich habe mich daher sehr auf einen sicheren Fahrstil konzentriert. Mal sehen ob ich am Dienstag erneut herumeiern werde.

      Ich bin neugierig auf Eure Antworten.

      Viele Grüße
      Marlene
      Eine Frage habe ich vergessen.

      Ich rutsche mit der Ferse aus dem Schuh hoch (gefühlt 5 mm), obwohl ich die Gurte grenzwertig festgezogen habe (bis hin an die Schmerzgrenze, um auszuprobieren was passiert). Weil ich so auch hochrutsche habe ich die Gurte dann wieder etwas gelockert. Aber egal wie fest die Gurte sitzen: Ich rutsche mit der Ferse hoch. Das ist auch beim Kurs (mit anderen Skates) passiert, bei dem ich knöchelhohe Sportschuhe getragen habe.

      Ein wenig problematisch finde ich, dass die Schuhe vorne nicht zu breit sein sollten, denn dann passen sie von der Breite nicht mehr in die Führung (ich habe Schuhgröße 42). Meine Joggingschuhe passen nur richtig vorne hinein, wenn ich den Fuß/Schuh von hinten nach vorne einschiebe. Es handelt sich um diese Schuhe:

      runnersworld.de/sixcms/media.p…1509_02_Wave-Ultima-7.jpg

      Habt Ihr auch hier einen Tipp für mich was ich machen muss, um nicht aus dem Schuh hochzurutschen (bzw. welche Schuhe geeignet wären)?
      Hallo Luc,

      harte Sohlen sind wohl im Falle eines Platten nicht so gut, weil ich dann mehrere Kilometer zum Startpunkt zurückgehen müsste und harte Sohlen vermutlich nicht so angenehm wären beim Gehen. Ich hatte schon an Boxschuhe gedacht, weil die ja auch hoch sind.

      Ich habe es jetzt nochmal mit knöchelhohen Schuhen versucht die gut sitzen (im Gegensatz zu den alten und etwas zu großen hohen Schuhen, die ich beim Kurs getragen hatte). Aber mit den neuen Schuhen rutsche ich auch einige Millimeter mit der Ferse hoch. Aber ich habe nicht - wie bei den oben verlinkten Joggingschuhen - das Gefühl, dass mir jeden Moment alles vom Fuß abfällt. Und sie sind schmäler und passen gut in die vordere Führung.

      Viele Grüße
      Marlene
      Hey Marlene,
      harte Sohlen sind in der Tatt wahrscheinlich nicht am bequemsten zum gehen, Falls du eine Platte hast, aber für diese Situation würde ich empfehlen eine Ersatz Reifen dabei zu haben....und dann einfach weiter rollen und nicht gehen zu müssen:-).
      Moutain Bike"Flat-Pedale" Schuhe sind wahrscheinlich gut...und ich hatte immer "Hallen Fiussball" Schuhe, von Adidas. Die Adidas "Copa" zum Beispiel. Ich fande die super.
      Viel Spass weiter!
      Luc
      Hallo,

      erstmal danke für die Anworten.

      Nach sechs „Fahrten“ zu jeweils einer Stunde bekomme ich das Lächeln nicht raus aus meinem Gesicht. Das macht super viel Spaß! Was für eine schöne Droge ist das, so ganz ohne schädliche Nebenwirkungen.
      :)

      Seid doch bitte so lieb mich zu erhellen und meinen Wissensdurst zu befriedigen:

      Es sind wohl Ausfahrten, die wir machen. Aber falls ich nicht das englische Wort verwenden möchte: Fahren oder laufen wir auf den Skates?


      Sind die Schmerzen der noch fehlenden Fahrtechnik geschuldet und irgendwann kann ich die Mini-Isomatte weglassen?


      Es geht um Schmerzen, die an der Wade von der Oberkante der Wadenschale verursacht werden. Handelt es sich dabei tatsächlich um Schmerzen durch noch suboptimale Fahrtechnik? Denn irgendwo meine ich das gelesen zu haben (auch den Tipp mit der Isomatte). Da ich bei Bodenunebenheiten (z.B. Schalen von Bucheckern, Wurzeln) noch unsicher bin habe ich die Polster bisher nicht weggelassen.


      Das hintere Rad setzt immer kurz vor dem Vorderrad auf. Ist das ein (noch) schlechter Fahrstil oder normal?


      Es ist noch immer so. Ist es normal oder – falls nicht: Wie kann ich es ändern?


      Aber egal wie fest die Gurte sitzen: Ich rutsche mit der Ferse hoch.


      Bei den letzten beiden Malen war es noch krasser: Mit der Ferse bin ich im Schuh zwar weniger hochgerutscht (weil ich die Schnürsenkel fester angezogen habe), aber – besonders links – bin ich mit der Ferse des Schuhs hochgerutscht, obwohl es nicht möglich war, die Gurte noch fester anzuziehen. Könnte das an dem (ca. ein Zentimeter dicken) Stück Isomatte liegen?


      Ich muss mal abwarten, ob es nur die ungewohnte Muskelbelastung ist, oder ob ich auf Dauer ohne Stöcke fahren muss, was ich schade fände.


      Leider verschlimmern sich meine Dauerschmerzen durch den Stockschub nach wie vor. Aber ich versuche sie erstmal auszuhalten, denn ohne Stöcke macht es nur halb so viel Freude. Ohne Stöcke profitiert allerdings der Gluteus maximus (ein ganz wichtiger Muskel im fortgeschrittenen Alter einer Frau ;)) beträchtlich vom Skaten – ich war erstaunt wie anstrengend es für den Unterkörper ist ohne Stöcke zu fahren (zu laufen?). Ich hoffe ja noch immer drauf, dass die Muskulatur sich dran gewöhnen wird. Übungen an Kraftmaschinen tun ihnen nämlich gut. Allerdings ist es dort nicht eine Stunde lang die gleiche Belastung.


      Ich habe die Arme beim Fahren (Laufen?) wie im Doppelstockschub mitschwingen lassen


      Anfängerfehler in der Formulierung. Ich meinte 1:2.

      Viele Grüße
      Marlene
      Hallo Marlene,

      du beschreibst hier sehr ausführlich und detailliert einige deiner Sorgen/Probleme/Fragen.

      Meine persönliche Empfindung dabei ist, dass keiner per Ferndiagnose aufgrund der Schilderungen Korrekturen, die schnelle Hilfe für dich sind, anbieten kann.

      Am besten wäre es natürlich, wenn du dir noch mal einen Trainer / Trainerin nimmst, die mit dir im Detail die verschiedenen angesprochenen Punkte durchgeht, analysiert und dir dann geeignete Wege aufzeigt, wie du was anders/besser üben kannst

      Vielleicht solltest du dich selbst mal filmen und das Video einem Trainer deines Vertrauens zusenden.

      Da besteht dann eine andere Basis für Empfehlungen.

      Viele Grüße - Jörg
      Hallo Marlene

      Schön zu sehen, wie intensiv du dich mit dem Skaten auch in der Theorie auseinandersetzt! Es zeigt, daß du Fehler und Störfaktoren möglichst von vorn herein vermeiden willst, um schnellstmöglich vom maximal ergonomisch günstigen Sport zu profitieren. :thumbup:
      Jörg’s Empfehlung, den Feinschliff eher mit praktischer Hilfe anzugehen, unterstreiche ich auf jeden Fall – es ist die effektivste Methode und angesichts deines offensichtlichen Ehrgeizes sicher den nochmaligen Obolus wert.
      Trotzdem möchte ich einen – von dir eher beiläufig erwähnten - Punkt aufgreifen:

      Richtig: wir fahren nicht – wir laufen tatsächlich! Kommt noch vom „Rollschuhlaufen“ – und vor dem Hintergrund, daß wir auf eben dieser Basis verkehrsrechtlich in Deutschland nach wie vor als Fußgänger gelten und uns dementsprechend verhalten müssen, sollten wir uns mMn auch als „Rollsport-Läufer“ betrachten. Am „Fahren“ haftet sowieso ein eher unsportlicher Touch des passiven Befördertwerdens… kommt vielleicht irgendwann mit dem eSkate in Betracht ;) . Alternativ sprechen wir vom Rollen oder Skaten – sowie wir aber auf engen Pfaden nicht mehr skaten können, sind wir eh wieder im Klassik-Lauf… ja, und dem Langlauf fühlen wir uns schließlich auch nahe. Was gar nicht geht ist die „Vertunwortlichung“ von Markennamen… wie powersliden, fleeten, srblen oder ähnliches :thumbdown:

      Ungeachtet dessen kann man m.E. durchaus von Ausfahrt sprechen – schließlich machen wir auch Ausflüge, ohne abzuheben! Bevorzugt wird hier der Terminus Tour verwendet, oder Feierabend-Runde… oder einfach Lauf, denn Auslauf ist negativ belegt: mal eben von der Leine gelöst. :/

      Aber ganz ehrlich: das mit den NCS-bezogenen Begrifflichkeiten ist alles nicht in Stein gemeißelt – bin gespannt auf feedback der Community :D

      Übrigens: unser Selbst-Verständnis als Läufer hilft auch ggf. bei der Argumentation gegenüber Fußgängern auf ausgeschilderten Fußwegen, die sich von uns trotz unserer maximalen Rücksichtnahme in ihrem Spazierfrieden gestört sehen und diesen einfordern, weil sie uns irrigerweise den Rad-Fahrern zuordnen. Wir dürfen uns nur nix zu Schulden kommen lassen und nicht den Eindruck erwecken, daß wir öffentlich frequentierte Wege zum „Zweck der Wettkampfsport-orientierten Geschwindigkeits-Steigerung“ (o.s.ä.) als Arena mißbrauchen, denn das schließt Rücksichtnahme so gut wie aus! Aber mit unseren walgenden Pneus kann man uns diese niederen :whistling: Beweggründe schwerlich nachsagen… erst recht nicht auf zudem bremsenden Naturbodenwegen: unser Trainingseffekt ergibt sich durch die ganzkörperliche Überwindung eines absichtlich erhöhten Rollwiderstandes… wir sind LANGSAM! Je nach Bodenwidrigkeit werde ich im Gelände schon mal von windschnittigen, gut trainierten Joggern überholt… seeehr gut trainierten und quasi luftwiderstandsfreien… :P


      Servus
      Hubert
      ...auch (Alpin-, Wasser- und Gras-) Skiläufer
      KnightSkater
      Da hast Du mich ertappt, lieber Hubert. ;)

      Mein Ehrgeiz ist wirklich ausgeprägt und da ich eigentlich ein gutes Körpergefühl habe versuche ich erstmal selber die Probleme abzustellen.

      Da haben wir die zuerst aufsetzenden Hinterreifen. Heute früh habe ich beim Laufen die Vorderräder angeschaut. Da krallen sich anscheinend die Zehnen im Schuh fest (oder was auch immer). Ich hebe den Skate mit dem Vorderrad leicht an. Also habe ich mich darauf konzentriert das zu lassen (und wurde langsamer, als beide Räder gleichzeitig aufgesetzt haben).

      Die Isomattenfetzen habe ich heute früh weggelassen und keine Schmerzen oder Druckstellen an den Waden bekommen. Gut so! Aber der blöde Schuh ist trotzdem hinten hochgerutscht. Der Schuh ist Sch...., denn er ist zu weich und er tut hier und da (z.B. wegen einer verdröselten Zunge) weh. Also werde ich es nochmal mit den anderen versuchen (die ich zuerst an den Füßen hatte) und die mal richtig festzurren (Marthonschnürung oder wie das heißt). Mal sehen was dann passiert. Ist doch klar, dass das schluffig ist, wenn ich die Schuhe so binde, dass ich (schnürsenkelbindefaul) mithilfe des Schuhhörnchens reinschlüpfen kann ohne die Schnürsenkel zu öffnen.
      :D

      Ob ein Lehrer mir bei vorgenanntem Problem helfen kann wage ich zu bezweifeln, denn er sieht ja nicht oder kaum, was da passiert und beim nächsten Schritt trete ich fester auf (seltsamerweise ohne zu Straucheln) und der Schuh ist wieder unten.


      (...) maximalen Rücksichtnahme (...)


      Ich laufe bei Begegnungen mit Zwei- oder Vierbeinern (oder Zweirädern) sicherheitshalber im Doppelstockschub weiter oder nur mit einem Stock, während ich den anderen aus der Gefahrenzone halte. Aber da ich meist gegen 6:00 h loslege, ist noch nicht viel los (und die Luft schön sauber).
      :)


      unser Trainingseffekt ergibt sich durch die ganzkörperliche Überwindung eines absichtlich erhöhten Rollwiderstandes…


      Erhöhter Rollwiderstand = höherer Trainingseffekt: Das war auch ein Hintergedanke der mich die SRB hat wählen lassen.
      :D


      wir sind LANGSAM! Je nach Bodenwidrigkeit werde ich im Gelände schon mal von windschnittigen, gut trainierten Joggern überholt…


      Ach, es tut soooo gut, das Du das sagst! Heute früh hat mich ein Jogger überholt und ich habe gedacht: „Gaaaanz ruhig, gemach, Du übst noch“. Ich war gemütlich unterwegs und habe mich auf eine entspannte Fahrtechnik und längere Gleitphasen konzentriert.

      Beim Joggen sind mir bei 5° immer die Finger abgefallen (trotz dicken Handschuhen). Skaten kann ich aber schon bei knapp über null Grad und habe mollig warme Hände. Ich bin aber zu warm angezogen, da kann ich noch ablegen.
      ;)

      Danke für Eure Beiträge.
      Hallo Marlene

      Na gut, dann gehen wir halt mal auf Dein Primärthema ein:
      Bezüglich Deines Stils, bei dem das Hinterrad beim Beinschluß (nach dem Zurückholen des Abdruck-Skate) zuerst aufsetzt, rate ich Dir: … laß es wie’s ist! :thumbup:
      Im Gegensatz zu den frontlastigen Inlinern stehen wir aufrecht und drücken den Skatingschritt über die Ferse ab. Wenn das Vorderrad in der Beinschlußphase nicht unter das Niveau des Hinterrades absinkt und das Hinterrad kurz vor dem Vorderrad aufsetzt, dann zeigt das, daß der Stand richtig ist: aufrecht und ohne Vorlage. In dieser Position klappt dann auch die Stocktechnik und letztlich die Koordination besser.
      Zuviel Vorlage auf luftbereiften Cross-Skates ist auch rolltechnisch suboptimal: der Druck aufs Vorderrad verstärkt das Walgen des vorderen Reifens, was abbremst und wiederum zur Vorlage führt. Bei zentralem, eher fersenlastigem Stand rollt sich’s durch die günstige Lastverteilung auf den Pneus deutlich besser!

      Schau Dir dazu diesen thread mit dem Negativ-Beispielvideo an und Du wirst erkennen, daß es so paßt, wie Du’s machst!

      Servus
      Hubert
      KnightSkater

      Leider verschlimmern sich meine Dauerschmerzen durch den Stockschub nach wie vor


      Ich weiß nicht, ob es ein gesunder Menschenverstand ist , der sagt : "Fahr weiter mit den Schmerzen".

      Bevor weiter machst, solltest du mal einen Arzt aufsuchen, ob dir diese Sportart hilft, deinen Körper gesund zu halten oder ob du deinen noch halbwegs gesunden Körper kaputt machst damit.

      Wähle eine Sportart die dir zwei wichtige Dinge im Leben gibt :
      WOHLBEFINDEN und GESUNDHEIT.

      Beide Dinge gehören zusammen.

      Gruss vom Neuling.

      Bevor weiter machst, solltest du mal einen Arzt aufsuchen, ob dir diese Sportart hilft, deinen Körper gesund zu halten oder ob du deinen noch halbwegs gesunden Körper kaputt machst damit.


      Das bringt nichts. Die Ärzte und Physiotherapeuten versagen seit Jahren an meinen Dauerschmerzen (die durch den Stockschub schlimmer werden). Niemand weiß, wie ich sie loswerden bzw. lindern kann. Physiotherapie verschlimmert sie sogar, daher lasse ich das. Mein Körpergefühl sagt mir, was gut für mich ist. Es ist skaten - aber ohne Stöcke!


      Wähle eine Sportart die dir zwei wichtige Dinge im Leben gibt :
      WOHLBEFINDEN und GESUNDHEIT.


      Diese Sportart habe ich gefunden und ich warte sehnlichst auf den Tag, an dem ich – nach einem Sturz aufs Kreuzbein vor fünf Wochen - wieder skaten kann.

      Meine zum Glück seltenen Stürze sind immer mit Stöcken passiert. Sie schaden meinem Schultergürtel und sie scheinen meine Koordination zu stören. Daher werde ich zukünftig ohne Stöcke skaten.