Skike V9

      OmniBlader schrieb:

      Sind alle denn zufrieden?

      Es würde mich jedenfalls mal interessieren wie eure Erfahrungen sind.

      Also schreibt bitte mal. Muss nicht unbedingt ein sehr ausführlicher Beitrag sein....



      Moin Omni ;)

      naja, ein paar Geschichten sind ja hier bereits kolportiert worden; da muss man nur weiter zurück lesen.
      Ich habe ja auch bereits Senf dazu gegeben und die letzten Neuigkeiten von mir beruhen auf einem Telefonat, daß ich mit einem Skike Mitarbeiter hatte.
      Einer meiner V9´s zieht nämlich beharrlich nach links und ich habe es ihm bis dato nicht abgewöhnen können (man kann die Skates ja an den Füßen auch vertauschen; dann zieht der eine halt nach außen, statt nach innen...)
      Nun, er sagte mir, ich solle die Schraube lösen, die die Konstruktion zusammenhält (also die Schraube vom Quersteg) und eine der Gabeln minimal herausziehen und so den Fehler korrigieren.
      Auf meine Frage, wie tief denn die Gabeln in den Aufnahmen steckten, antwortete er mir, so um die 10 cm.
      Nun ja; ich werde das beizeiten antesten und wäre ja toll wenn´s klappt.
      Wenn ich dann auch noch sicher sein kann, daß die Reifen mir nicht bei der nächsten Gelegenheit um die Ohren fliegen, werde ich noch eine Menge Spaß mehr mit dem V9 haben (meine V8 schmollen schon beleidigt, weil ich sie weniger fahre...)

      So far...

      ciao, mudskater
      Vorwärts immer; rückwärts nimmer!
      (Wahlspruch der Rücklaufsperren)
      Fährt jemand mit dem V9 echtes Gelände? Also so etwas wie beim Stoneman Miriquidi, wo der Rahmen doch regelmäßig den Boden küsst?

      Überlebt der Rahmen das unbeschadet (von Schrammen einmal abgesehen)?

      Der V8 ist diesbezüglich enorm robust, aber der hat halt nur 150er Räder.

      Beste Grüße
      Thomas

      Schimmerlos schrieb:

      Fährt jemand mit dem V9 echtes Gelände? Also so etwas wie beim Stoneman Miriquidi, wo der Rahmen doch regelmäßig den Boden küsst?

      Überlebt der Rahmen das unbeschadet (von Schrammen einmal abgesehen)?

      Der V8 ist diesbezüglich enorm robust, aber der hat halt nur 150er Räder.


      Hi Thomas,
      das tue ich und die Skates machen das bis jetzt ganz gut mit.
      Allerdings sind die Teile ja noch neu auf dem Markt und unsere Langzeit (und Leid) erfahrungen werden da wohl mehr Licht in´s Dunkel bringen.
      Ich finde, man kann damit recht gut "klettern" und auch gut in relativ holprigem Gelände
      fahren.
      Wenn ich das Video vom "Miriquidi" recht interpretiere, bist Du der "Schotterman" :)
      Respekt, vor Deinem Können; da wirst Du, glaube ich mit 200er Reifen noch mehr Spaß haben.
      Allerdings sind die auch wieder schwerer und es kann sein, daß Du hinterher genauso fertig bist...

      Grüße, Bijan
      Vorwärts immer; rückwärts nimmer!
      (Wahlspruch der Rücklaufsperren)

      mudskater schrieb:

      Allerdings sind die auch wieder schwerer und es kann sein, daß Du hinterher genauso fertig bist...


      Jetzt, mit Kenntnis der Strecke, bin ich mir sicher, dass ich mir die Runde wesentlich besser einteilen und damit besser durchkommen könnte. Jedenfalls spiele ich durchaus mit dem Gedanken an eine Wiederholung.

      Allerdings gibt es noch ein anderes Projekt. Leichteres (eher flaches) Gelände zwar aber viiieel weiter. Ob das auch in 24 Stunden zu schaffen ist?

      Schimmerlos schrieb:

      Überlebt der Rahmen das unbeschadet (von Schrammen einmal abgesehen)?


      Hallo
      Bei diesem Vorhaben ,bei diesem Crossskater, der Rahmen, diese Schwingen,diese Reifen ?
      Ich möchte spontan abraten !
      Ich kenne die V9 nur durch Inaugenscheinnahme und anfassen, daher müsst ihr nicht auf mich hören.

      Gruß
      Bernd

      P.S. Ich finde die V9 nicht schlecht aber auch nicht perfekt!
      Moin,

      @mudskater @Brigitte V9 Reifenwechsel problemlos -ohne- Werkzeug, -ohne- Montagepaste (Habe ich schon mehrfach gemacht, wegen Pannenschutzbändern, Profilwechsel) Hat jemand anderes hier oben auch schon berichtet.

      V9, Trampa- Felgen zweiteilig (auch für SRB, Nordic Scout, Felgen zweiteilig) auf V9? Die Achse für die zweiteilige Felge von Trampa (SRB) ist zwischen den Gabeln 80 mm lang, die vom V9 nur 70 mm, also kürzer: Also Achse um zweimal 5 mm kürzen, Gewinde nachschneiden, Spacer kürzen, längere Schrauben um die Achse zu montieren (wegen Toleranzen des Skike-Frame), fertig! Aber dann ohne Rücklaufsperre (RLS)! Da ich die RLS brauche, habe ich das nicht gemacht.

      @Schimmerlos V9 wirkliches Gelände?: ja, ja, ja (Das was Du machst, da bin ich noch lange nicht und werde ich auch niemals hinkommen, Respekt! Du bist mir ein Vorbild!) Inzwischen sind die V9 meine Standard-X-Skates. Beispiele für Belastungen in folgenden Clips (Bitte nicht so sehr auf meine mangelhafte "Technik" schauen, ich habe noch viel Arbeit vor mir. Wenn NordicScout gefilmt, dann rolle -naja- die RLS ziehen, ich genau dieselben Tracks nunmehr auf V9):
      Bei 0:15, 0:27, 0:36
      Beginn
      Ab 0:19
      facebook.com/100009389558278/v…931456871/?type=3&theater

      @schimmerlos: Allerdings bin ich auf sehr groben Schotter bergab mit dem Originalreifen Major Grip nicht ganz klargekommen, ein SlickCut (z.B. Innova) hat sich bei mir bisher auf allen Wegen und bei jedem Wetter bewährt, Temperaturen unter +2 Grad Celsius hatte ich allerdings noch nicht. Deswegen kann ich zu dieser ReifenKombi bei Eisglätte noch nichts sagen, wäre auch ein anderer Thread.

      @schimmerlos: Gelände: Ich habe die Achse noch im obersten Loch der Gabel, für Gelände und die unter Laub versteckten extremen Wurzelverwerfungen auf Radwegen wäre das Mittlere oft besser.

      @mudskater
      V9 Rahmen: Einer meiner Tausch-V9 blieb keine 5 Meter in der Spur. In Baumarkt gefahren, Qualitätsstahlwinkel gekauft (Warum ich nicht einfach zu meinem Autoschrauber gefahren bin, um mir einen Winkel zu borgen, weiß ich auch nicht). Toleranz nur 1mm! Die beiden Alu-Profile bei mir waren unterschiedlich weit vorne. -Alle- Schrauben im Zusammenhang mit dem Frame gelöst, also auch die Aufnahme für das Lift-System vollständig demontiert, dass ich beide Alu-Pofile einzeln in der Hand hatte. Ergebnis nach erneuter Komplettierung: perfekter Geradeauslauf. Später, wegen einer anderen Geschichte mit Skike telefoniert: Ich hätte, dass nicht machen brauchen. Ich:"Doch. Nach vier erfolglosen Justierungsversuchen incl. Probefahrt, also viel Zeit in den Sand gesetzt. Und: Auf die Idee mit der Gabel war ich auch gekommen. Hatte aber -bei mir- nichts gebracht."

      Gabel Länge 10 cm? : Sollte der Teil Deiner Gabel, die im Frame versteckt ist, 10 cm lang sein, dann gib mir bitte Bescheid. Das würde mich positiv überraschen.

      V9 Reifenplatzer Inzwischen knallt da hoffentlich niemand mehr zuviel Druck drauf. Bei meinen Tausch V9 hatte ich an einem Reifen nach ca. 300 km eine Unwucht. Ich habe zeitig mein extra erworbenes Ersatzrad montiert. Nach 200 km wieder eine Unwucht. Entgegen meiner eigenen Tips, kriege ich beide Reifen einfach nicht zentriert auf die Felge, weil sie unförmig sind. Also heißt es jetzt doch Reifenwechsel. Zwei Major Grip habe ich noch liegen, da ich auf dem Bugrad ja einen SlickCut (natürlich mit Pannenschutzstreifen) montiert habe. Die anderen beiden muss ich noch reklamieren.

      @Bernd V9-perfekt? Nein, sie sind nicht perfekt, in -mancherlei- Hinsicht. Aber die Stärken sind die RLS und das Lift-System. Statt Lift-System kann man mit einem ordentlichen Schuh nebst Bindung auch auf anderen Herstellern sicher den selben Effekt erzielen. Aber in Sachen RLS für 200 mm Reifen habe ich noch kein überzeugendes Alternativeprodukt gefunden. Ich finde das Konzept des V9 einfach geil, und weil ich noch nichts vergleichbares für 200 mm bei anderen Herstellern gefunden habe...

      Ich versuche, die V9 mindestens jeden 2. Tag zu rollen , mit meinen ersten V9 hatte ich ca. 560 km, jetzt ca. 700 km. Jet aus der spanischen FB-Gruppe hat mit seinen zweiten V9 (Die Ersten hatten Reifenprobleme und wurden nach wenigen hundert Kilometer getauscht.) mehr als 2.000 km ohne Beanstandungen gerollt.

      Viele Grüße von Klaus aus Bad Oldesloe zwischen Hamburg und Lübeck

      klaus.sunrise schrieb:

      V9 Skikes - Rahmenbruch wäre jetzt zu dick aufgetragen. Es war die schwarze Gabel zur Aufnahme der Hinterachse die kurz vor dem silberner Teil des Frames gebrochen ist und mich dann auf Asphalt und gerader Strecke zu Fall brachte. (Ich bin OK)


      Hallo Klaus
      Genau an diesen Gabelbruch habe ich denken müssen als ich Schimmerlos meine Antwort schrieb. Das der Bruch gerade an diesem Loch passiert, kann man vorraussehen.
      Die Gabel ragt übrigens 40-50 mm (Schräge) in den Holm hinein, was für den Bruch unerheblich ist.
      Das Material unter dem ersten Loch bis zum Rand ist zu wenig und damit der Schwachpunkt. So wie der Schimmerlos über Grobschotter "rammelt" kann man ihm ohne Modifikation nicht guten Wissens zuraten diese Tour mal mit dem V9 zu machen.
      Gabel und Rahmen sind beim V9 schon ziemlich kompromisslos auf Leichtigkeit konstruiert, ob das für Schimmerlos seine Unternehmungen taugt, bezweifel ich etwas.
      Sonst bin ich was das Konzept des V9 angeht, bei dir!

      Gruß
      Bernd
      Danke für die interessanten Antworten. Letztlich komme ich zu dem Schluss, dass der V9 bez. Robustheit ein Rückschritt ist. Der offene Rahmen könnte auch zu Problemen mit Ästen/Steinen führen, wenn sich diese in den Stegen verfangen sollten. Der geschlossene Rahmen des V8 bietet da kaum eine Angriffsfläche (und dennoch hatte ich in diesem Jahr zwei harmlose Stürze, weil sich jeweils ein kleiner Ast zwischen Rad und Rahmen zwängte und damit zum Blockieren führte).

      Ich warte dann mal auf den V10:)

      Im Gelände wie beim Stoneman (übrigens mein erster Kontakt mit wirklich grobem Geläuft) verspräche ich mir von 200er Reifen Vorteile bei Abfahrten, da sie dort ruhiger laufen sollten. In Anstiegen sind die 150er völlig ausreichend, auch wenn es oft am Rahmen kratzte (der V8 kann das ab), fuhr (oder besser: "stapfte") ich den Radlern dort regelmäßig davon.

      Übrigens, weil hier "auf leicht getrimmt" kam: Der V8 wiegt 2kg pro Skate, der V9 150, 2,3kg!!!

      Schimmerlos schrieb:

      Danke für die interessanten Antworten. Letztlich komme ich zu dem Schluss, dass der V9 bez. Robustheit ein Rückschritt ist. Der offene Rahmen könnte auch zu Problemen mit Ästen/Steinen führen, wenn sich diese in den Stegen verfangen sollten. Der geschlossene Rahmen des V8 bietet da kaum eine Angriffsfläche (und dennoch hatte ich in diesem Jahr zwei harmlose Stürze, weil sich jeweils ein kleiner Ast zwischen Rad und Rahmen zwängte und damit zum Blockieren führte).



      Hallo Schimmerlos,

      Na ich rolle schon eine halbe Ewigkeit auf eigenbau Doppeltholm Roller (200 und 300 mm) und noch nie hatte ich Probleme mit Ästen oder Steine wegen der offene Rahmen. Und da rolle ich dann auch noch sehr regelmässig im 'Gelände'. Da is wohl deine Angst grösser als die wirklichkeit ?( (ist nicht böse gemeint sondern eher philosophisch :) ).


      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level

      Hallo Thomas

      Soviel kann ich dir versprechen: mit 200ern wird nicht nur der downhill entspannter, sondern insgesamt der Lauf auf garstigem Naturboden! Wobei das nicht nur der Durchmesser, sondern auch die Breite – und der niedrigere Druck - ausmacht, daß sich die Bodenkontaktfläche merklich erhöht, was allein schon Unebenheiten etwas nivelliert. Seit meine Matschos auch mittig 2“ breite Räder haben, läuft’s merklich besser. Mit den schmalen, prallen 150er-Reifen sinkst du eher im weichen Boden ein und verlierst auch mal beim Abdruck, wenn der Skate schräg gestellt wird und Druck drauf kommt, den sicher geglaubten Halt an einer Unebenheit. Und hier wirkt sich auch der nächste große Unterschied aus: das griffigere Profil der 8“er – die 150er haben ausnahmslos skating-orientierte Profile für ebenen Untergrund. Was habe ich einst angestellt, um für meine 150er CrossInliner anständige Mäntel zu kriegen, die auch RLS-Vorschub supporten… nachdem die Trekking-Mäntel von skike vom Markt waren.

      Ich hatte die skike V9 Fire zwar im Sommer mal für 2 Stunden testweise am Fuß, aber zeitgleich probierte meine Frau die SRB XRS-07 – und ich war zu sehr mit ihr beschäftigt, um die V9 so richtig zu testen… ins grobe Gelände wollte ich mit ihr nicht rollen.
      Das mit den „Fang-Vorrichtungen“, die der V9-Rahmen den Wurzeln und sonstigen Boden-Überständen bietet, hatte ich ja schon zu Anfang des threads bemerkt. Nach wie vor würde ich die V9 mit nach unten zeigenden Gabeln bevorzugen, um ausreichend Bodenfreiheit auf unwegsamem Untergrund zu haben – ich bin hohen Stand gewohnt und kenne seine Vorzüge im Gelände. Ob der V9 jedoch – nach euren Berichten – über die Stabilität verfügt, diesen Kippkräften standzuhalten, ist fraglich. Allein die perforierten Gabeln machen mir da Kopfzerbrechen, das sind für mich potenzielle Sollbruchstellen.

      Was die Rücklaufsperren angeht, gebe ich dir Recht: die V8/9-RLS von skike ist hervorragend – die habe ich inzwischen in 4 von 7 Coyoten-Paaren jeweils an der Vorderachse. Das Freilauflager der RLS in meinen 8“ SRB-Rädern der Matschos ist zwar noch größer, was den Halt progressiv steigert, nur mußte ich zur Verwendung an einem Fremd-Rahmen massive Änderungen an der Achse vornehmen lassen, damit diese Super-Performance auch auf den Boden kommt – und nicht mehr die Achs-Schrauben sprengt. Wie verläßlich das System auf SRB-Rahmen ist, wissen Andere zu berichten. Jedenfalls macht im Gelände nichts glücklicher, als ein zuverlässiger RLS-Halt in Verbindung mit ordentlichem Reifenprofil! So lassen sich dann auch größere und ggf. alpine Touren spaßbringend im Technik-Mix bewältigen.

      Servus
      Hubert
      KnightSkater

      OmniBlader schrieb:

      Hallo Schimmerlos,
      Na ich rolle schon eine halbe Ewigkeit auf eigenbau Doppeltholm Roller (200 und 300 mm) und noch nie hatte ich Probleme mit Ästen oder Steine wegen der offene Rahmen. Und da rolle ich dann auch noch sehr regelmässig im 'Gelände'. …


      OmniBlader schrieb:

      Hallo Schimmerlos,
      Vor allem das erste Teil des Videos bezeichne ich dann als reines Masochismus. Hat mit Cross-Skating überhaupt nichts mehr zu tun...


      Hallo Erik

      Nix für unguad, aber bringt man diese beiden statements in Verbindung, ist klar, warum du nicht, er und ich aber schon ein Problem darin sehen: wer da läuft, wo 3-4cm Bodenfreiheit im Allgemeinen ausreichen, dem ist wurscht, die die Rahmen-Unterseite ausgeführt ist.

      Servus
      Hubert
      KnightSkater

      KnightSkater schrieb:

      Nach wie vor würde ich die V9 mit nach unten zeigenden Gabeln bevorzugen, um ausreichend Bodenfreiheit auf unwegsamem Untergrund zu haben

      Hallo Hubert,
      wenn man die Räder in´s mittlere oder unterste Loch tut, erhöht sich die Bodenfreiheit.
      Das Problem eines Stabilen/instabilen Rahmens oder von Ästen, die sich verheddern, bleibt davon natürlich unberührt.

      Gruß, Bijan
      Vorwärts immer; rückwärts nimmer!
      (Wahlspruch der Rücklaufsperren)
      Hallo Bijan

      Ja, ist bekannt: der V9 hat für 200er Räder 6 Rahmenniveau-Optionen – 3 bei hochzeigenden Gabeln und 3 bei runterzeigenden ;) … und die könnte man sogar noch asynchron in wilden Schrägstellungen kombinieren! :rolleyes: 8|

      Ich weiß natürlich nicht, ob man die Gabeln tatsächlich auch andersrum in die Holme stecken und fixieren kann – die Frage wurde mir schon damals (wohl als nicht ernst zu nehmen) nie beantwortet. Aber ich könnte es mir durchaus vorstellen, so zu laufen, da ich gerne hoch stehe… wenn der Halt des Fußes entsprechend gewährleistet ist (ich hab halt Hardboots so hoch wie Skischuhe). Allerdings nicht mit diesen Schweizer-Käse-Gabeln, die dann auch noch die Kraft und die Schläge aus entgegengesetzter Richtung (als ursprünglich vorgesehen und ggf. getestet) abkönnen müßten! Im Gelände muß auch ab und zu ein Sprung gesetzt werden - und das muß das Equipment mitmachen!

      Servus
      Hubert
      KnightSkater
      Ich weiß natürlich nicht, ob man die Gabeln tatsächlich auch andersrum in die Holme stecken und fixieren kann – die Frage wurde mir schon damals (wohl als nicht ernst zu nehmen) nie beantwortet.


      Hallo
      Das geht nur wenn du vorher mit der Feile zu Werke gehst, da das Befestigungsloch nicht mittig im Rahmenholm ist!

      Allerdings nicht mit diesen Schweizer-Käse-Gabeln, die dann auch noch
      die Kraft und die Schläge aus entgegengesetzter Richtung (als
      ursprünglich vorgesehen und ggf. getestet) abkönnen müßten! Im Gelände
      muß auch ab und zu ein Sprung gesetzt werden - und das muß das Equipment mitmachen!


      Ok Hubert!
      Wenn ich es nicht schon gewusst hätte dann wäre mir jetzt klar das du keine Zielperson für die V9 bist.

      Gruß
      Bernd
      Hallo Bernd

      …mit der Feile…!? Na, dann paßt’s ja. Wenn ich bedenke, was ich rumgefeilt hab, um die Komponenten der 8“-CrossInliner aufeinander abzustimmen – da kriegte ich das auch noch hin!
      Und Customizing-Tipps von dir stehen bei mir seit den Profil-Querrillen eh hoch im Kurs :thumbup:

      Ich denke, neben Schimmerlos und mir wird der V9 auch noch anderen nicht ganz entsprechen, wenngleich auch ich - wie du - der Meinung bin, daß das Konzept grundsätzlich gut ist. Zielpersonen sind stets die, deren Challenge- und Spaßlevel, bzw. –Ziel, innerhalb des Performance-Angebotes des Gerätes liegen – und das werden beim V9 schon Einige sein, denn der deckt viel ab… Qualität und Stabilität vorausgesetzt!

      Servus
      Hubert
      KnightSkater
      …mit der Feile…!? Na, dann paßt’s ja. Wenn ich bedenke, was ich rumgefeilt hab, um die Komponenten der 8“-CrossInliner aufeinander abzustimmen – da kriegte ich das auch noch hin!


      Hätte ich die Nummer deiner Frau würde ich ihr raten im Keller die Feilen zu verstecken...

      Und Customizing-Tipps von dir stehen bei mir seit den Profil-Querrillen eh hoch im Kurs


      Oh Gott! Das war auch so ein der Mangelwirtschaft der Ostzone geschuldeter halbwilder Tip :whistling:

      Ich denke einen ordentlicher Sprung mit dem Gewicht eines "gstandns Mannsbuid", halten entweder die Gabeln mit ihren "Sollbruchstellen" nicht aus oder der Rahmen könnte nach oben aufreißen. Damit meine ich aber kein "Hopsala" über eine Bordsteinkannte. Hier müsste man dann ein paar Veränderungen vornehmen ,die nicht nur mit Feile zu bewerkstelligen sind.

      Gruß
      Bernd
      Bezüglich Gewicht sollten wir die Kirche im Dorf lassen. Der V8 Lift, den ich soeben auf die Waage gelegt habe, wiegt mit Roadstarmäntel im Neuzustand ohne Schmutz 2222g. Die offizielle Gewichtsangabe des V8 Lift liegt bei 2175g. Beim V9 FIRE 150 wiegen die 2 zusätzlichen Polster per Bindung bereits 42g. Dann ist auch noch die Wadenstütze entsprechend höher, die einen noch deutlich besseren Halt bietet und die Kühlrippen an den Bremsen möchte ich ebenfalls nicht mehr missen und die neue Fersenschale - angenehm und praktisch... :thumbup:
      sportliche Grüße
      Otto
      (skike-Erfinder und Mitentwickler)
      skiken.at

      Schimmerlos schrieb:

      Der offene Rahmen könnte auch zu Problemen mit Ästen/Steinen führen, wenn sich diese in den Stegen verfangen sollten.


      Mit Ästen, Steinen hatte ich keine Probleme. Windbruch (kleine Eichenzweige) hatte ich ein einziges mal auf vielen Roll-outs - ohne Sturzgefahr. Im Gegensatz dazu musste ich mit den Frames der anderen Hersteller meines Fuhrparks ständig anhalten, um Zweige zu entfernen.

      Probleme mit Steinen? Im Gegenteil: Bei freier Ferse. (Mit dem uralten Powerslide- und der NordicScout-Frame war es schon wackelig geworden)

      Gewicht: Mein stark verschmutzter V9 200 wog eben 2.701 Gramm (ohne Schuh mit 301gr); im Vergleich der blitzsaubere NordicScout 200 (mit Bremse und Skating-Schuh - ohne Innenschuh 250 gr.) 3.170 Gramm. Da ich von NSC auf V9 gewechselt bin, ist für mich das Gewicht des V9 eine Erleichterung.

      Bernd.G schrieb:

      Hätte ich die Nummer deiner Frau würde ich ihr raten im Keller die Feilen zu verstecken...


      Schon klar, Bernd

      Du weißt ja: „feilen“ steht für jede Art des vermeintlich optimierungsorientierten Aktionismus! :P
      Und außerdem: niemand fände alle meine „Feilen“ - wie jeder Süchtige hab ich versteckte Reserven in jeder Mauerritze…
      ...und eine Notration in meinem Schweizer Banktresor! ^^ ;)

      Grüazi wohl!
      Hubert
      KnightSkater
      Hallo Otto,

      ich erwähnte das Gewicht nur, weil Bernd den V9 mit "Gabel und Rahmen sind beim V9 schon ziemlich kompromisslos auf Leichtigkeit konstruiert" beschrieb und damit die Stabiltätsprobleme der Gabeln begründete. Und der V8 Lift Cross ist auf eurer Webseite mit "ca. 2kg" angegeben:). Ich habe nicht nachgemessen und komme offensichtlich auch mit den 200 zusätzlichen Gramm gut zurecht.

      Die Unverwüstlichkeit des V8-Rahmens kombiniert mit den 200er Rädern des V9 und dessen (bessere?) Bremse (bei der steilsten Abfahrt beim Stoneman musste ich wiederholt Pausen einlegen, weil der Gummi qualmte) - das wäre mein Gerät der Wahl.

      Grüße
      Thomas

      @Bernd.G, was Sprünge betrifft: (speziell böhmische) Forstwege durchziehen reichlich Wasserablaufrinnen, die nicht überrollt, nur übersprungen werden können. Aber das ist dann wohl nur "Bordsteinkantenniveau".
      Hallo vom Niederrhein!

      Will auch noch mal was zu den vorherigen Beiträgen sagen.
      Habe im Juni die Riffelbleche unter die Holme geschraubt und muss sagen das sich diese Teile sehr gut bewährt haben das kann man an den Schrammen sehen die wären sonst in den Rahmenholmen. In einen meiner letzten Beiträge kann man sich das anschauen.
      Der Aufwand ist im Vergleich zum Nutzen gering.
      Auch jetzt im Herbst wo sehr viele Blätter und Äste auf den Wegen liegen.

      Gruß aus Hamminkeln
      Matthes61!
      was Sprünge betrifft: (speziell böhmische) Forstwege durchziehen reichlich Wasserablaufrinnen, die nicht überrollt, nur übersprungen werden können. Aber das ist dann wohl nur "Bordsteinkantenniveau".


      Hallo Thomas

      Das denke ich nicht! Ok. Bordsteine können auch ziemlich hoch sein was den Sprung wieder materialbelastend macht.
      Der Unterschied ist beim Bordstein, das sich Anfahrt vor dem Sprung und weiterrollen nach dem Sprung, durch überwiegend Asphalt einfacher gestaltet als Wasserablaufrinnen im Gelände,wo du durchaus beim Aufsetzen nach dem Sprung auf Steinen landest, was die Materialbelastung deutlich erhöht.
      Soweit meine Gedanken als selten springender Nichtgeländeskater!

      Gruß
      Bernd