Endlich wieder Gleiten!!!

      Hallo Forum !

      Ein Jahr ist schnell vergangen.
      Endlich wieder gleiten .
      Dieses Jahr zunächst im Sauerland in Winterberg.
      Bei nicht ganz idealen Bedingungen habe ich am Montag die ersten zwei Stunden mit meinen Langlaufskiern im klassischen Stiel absolviert.
      Aber nur an einen Tag an den anderen beiden Tagen stand Alpinski auf den Plan.
      Für den Anfang war es gut.
      Die Langlaufloipen waren auch nicht so gut präpariert wie die Alpin hänge.
      Deshalb ist noch eine Langlaufwoche im Thüringer Wald geplant.
      Von dort melde ich mich wieder

      Gruß Matthes61!
      Hallo Forum!

      Endlich wieder gleiten .
      Wie angedroht melde ich mich wieder vom Langlauf aus den Thüringer Wald.
      Seit gestern bin ich im Thüringer Wald.
      Heute habe ich die ersten 15 Kilometer auf der Apelsbergloipe absolviert.
      Die Bedingungen könnten etwas besser sein. Der Schnee ist ganz schön zusammengegangen und die Loipe ist dem entsprechend zum Teil ganz schön vereist.
      Mal sehen wie es diese Woche weitergeht.
      Zum Schluss der Woche lasse ich noch mal was von mir hören.
      Bis dahin "Schi Heil".

      Gruß Matthes61!
      Hallo Forum!

      Endlich wieder gleiten.
      Wie angekündigt melde ich mich wieder vom Langlauf aus den Thüringer Wald, wenn ich fertig bin.
      Seit gestern bin ich wieder am Niederrhein zurück. Die Wintersportausrüstung ist verstaut bis zum nächsten Jahr. Nun der abschließende Bericht.
      Die Bedingungen vom Wetter her gesehen hätten etwas besser sein können. Der Schnee war durch Regen und Temperatur ganz schön zusammengegangen und die Loipen waren dem entsprechend zum Teil ganz schön vereist. Aber durch die geschützte Lage der Loipen war trotzdem ein guter Sport möglich. Und so konnte ich einen weiteren Teilabschnitt der Rennsteiges absolvieren.
      Und außer Freitags war jeden Tag Langlauf möglich.
      Als Ergebnis sind 12 Trainingsstunden zu verzeichnen. Dabei schaffte ich zirka
      100 Kilometer im klassischen Stil. Dabei verbrauchte ich fast 8000 Kalorien.
      Damit bin ich mehr als zu Frieden.
      Ab morgen wird wieder grollt. Und dann wollen wir mal sehen was im Jahr 2017 für Kilometer mit den Crossrollern schaffen.
      Bis dahin viele Grüße vom Niederrhein.

      Matthes61!
      Hallo Hubert,

      Wie kriegt man so eine Schräglage hin ohne abgeworfen zu werden? Das ist echt irre. Einmal den Hut zieh. Was für ein Bild.

      Sicherlich mit dem richtigen Speed geht es vielleicht einfacher, aber wehe man macht einen Fehler. Dann spuckt es einen übelst ab. Wenn ich meine Cross Roller jenseits der 60 kmh bewege und ich eine Kurve mit in der Abfahrt habe, dann merk ich den Druck auf dem Roller extrem. Ein kleiner Fehler, Holperer oder Rutscher und es geht übelst aus. Bis dato immer Glück gehabt.

      Gruesse
      Oliver
      Der Macher vom Musdorf Biathlon (MUBI)
      skating-hohenlohe.de
      www.SC-LB.de
      Danke, liebe Freunde! :)

      OK – eigentlich wollte ich mich gar nicht so breit machen mit diesem posting, das eh nur bei wohlwollender Betrachtung in diesen ursprünglich anders gemeinten thread paßt… :P

      Mein Skwal hat per Flex und Taillierung einen Radius von 8m – und mit der Schräglage schaffe ich schlichtweg den nötigen Ausgleich zur Fliehkraft, die in so engen turns mit Tempo wirkt!
      Was ihr vielleicht als außergewöhnlich betrachtet ist für jemanden, der seit 1970 mit einem Monoski mit gleicher Fuß-Stellung auf Wasser fährt, wo im turn um die Slalom-Bojen analoge Prozesse greifen, Trainings-tägliches Brot. Und der Vergleich der beiden Sportarten hinkt keineswegs, denn so wenig, wie Wasser erlaubt, mit dem Heck wegzudriften, so wenig darf/sollte es beim Skwalen über den harten Schnee passieren: die Kante des Vorderski fräst eine Furche, in der das Teil über seine ganze Länge bleibt, ohne Drift! Auf dem Foto sieht man schön die Biegung (Flex) des Skwal, die durch die Fliehkraft meiner Masse generiert wird und die mittels der Taillierung die Kurve exakt beschreibt. Es ist die reinste Form des Carvings überhaupt… abgesehen vom Wasserski-Slalom, wo das schon praktiziert wurde, bevor der Skizirkus überhaupt wußte, wie man‘s schreibt! Der Prozess ist auf jedem Untergrund gleich: mit leichter Vorlage und Körpereindrehung Druck auf den Vorderski geben und die Kurve per Aufkanten einleiten, über mittigen Stand und Streckung den Kantendruck im turn verstärken und sich zum Kurvenende von der gesteigerten Fliehkraft kontrolliert wieder hochwuchten lassen – und direkt das Gleiche auf die andere Seite! Klingt gar nicht so schwer, gell – isses auch nicht, wenn man die Gratwanderung zwischen Grip-Verlust (zu schräg) und Katapultsturz (zu aufrecht) mal draufhat! Letzlich ist es angewandte Physik pur: man leite auftretende Kräfte in Bahnen, die den Ablauf unterstützen statt ihn zu hemmen.
      Was dem Gros der Ski-Alpinisten bei sowas mental Probleme bereitet (übrigens auch beim „normalen“ Carving) ist die „Antizipation“: ich reagiere nicht auf Kräfte, sondern ich lege vor und erwarte die kompensierende Gegenkraft – wenn die mal ausbleibt, isses natürlich Essig… aber dafür gibt's Protektion!

      Ergo: diese (saugeile 8) ) Schräglage ergibt sich zwangsläufig beim sauberen Prozess. Der einzig überflüssige, aber cooooole und daher für die Erscheinung unverzichtbare, Faktor beim Skwalen ist… die im Schnee gleitende Hand ^^ !

      Servus
      Hubert
      …endlich wieder Gleiten – abwechselnd auf beiden Seiten ;)

      PS: Stichwort "Skwal" im YT oder Netz suchen - teilw. aus Perspektive des Riders... sehr anschaulich!
      KnightSkater
      Heute war es so weit:
      Endlich wieder Gleiten!


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      Skike Vo7, Black Armada, Skike one for one mit Leki Trigger3, Garmin 310XT

      jssph schrieb:

      Endlich wieder Gleiten!


      Was hat das Gleiten, was das Rollen nicht hat? Das frage ich mich immer öfter, denn auch ich gleite im Winter, aber bei mir heißt es dann, wenn Skiken wieder möglich ist, "Endlich wieder rollen" ... :thumbup:

      Hier die Gründe, warum das bei mir so ist:
      • Kein Aufwand mit Schnee-angepasstem Wachsen - maximal die Luft nachpumpen
      • Angenehme Temperaturen
      • Funktioniert von der Haustüre weg und das fast das ganze Jahr
      • Kein seitliches unkontrolliertes Flattern...
      • Bergab mehr Sicherheit durch vorhandene Bremsen
      • Beim klassischen Stil ein absolut sicherer Halt gegen Rückwärts... durch die Rücklaufsperren
      :thumbup:

      Wohlgemerkt, das ist mein persönliches Empfinden. Mich interessiert natürlich sehr, was hingegen für viele die Motivation ist, das Gleiten "noch" dem Rollen vorzuziehen :?:
      sportliche Grüße
      Otto
      (skike-Erfinder und Mitentwickler)
      skiken.at
      Hallo

      Ich selber bin ja kein Langläufer, aber - basierend auf meinem Vorstellungsvermögen - sehe ich die Sache so:

      es kann Wonne bereiten
      zu sonnigen Zeiten
      über samtweiß verschneiten
      gar endlosen Weiten
      per klassischem Schreiten
      den Wind zu begleiten,

      oder - für die, die gern fighten -
      auf Skatingschritt-breiten
      V-Loipen zu gleiten

      …aber klar: je nach Wollen
      kann man’s auch rollen !

      Allen Schnee-Fans viel Spaß! :thumbsup:

      Servus
      Hubert
      … und was is‘ mit …Kiten? ?(
      KnightSkater
      Den „sportiven“ Wechsel der Jahreszeiten – insbesondere zwischen grün und weiß – erlebe ich ja seit fast 40 Jahren:

      auf meinem Gleitsport-Potpourri erkennt man sehr deutlich, daß zwischen Skwal und Wasserski-Slalom sowie zwischen AlpinSki und GrasSki ebensolche Parallelen in der Position, der Technik und im Bewegungsablauf bestehen wie zwischen SkiLanglauf-Skating und NordicCross-Skating - und doch hat jedes seinen eigenen, besonderen Reiz, je nach dem worauf man gleitet.

      Während der jeweiligen Saison brenne ich glühend für die aktuelle Skisport-Variante und Fragen nach der „Lieblingssportart“ beantwortete ich früher deshalb auch je nach Jahreszeit unterschiedlich. Gegen Ende der Saison stellt sich dann sowas wie ein verzweifeltes „Festhalten“ ein, indem ich möglichst keine Gelegenheit auslasse – und kaum habe ich den Saisonwechsel vollzogen, kippt mein Gemüt und mein Gleit-Verlangen richtet sich für ein halbes Jahr nach der Untergrund-angepaßten Variante.
      Ich habe das irgendwann mal so realisiert und kann seitdem zum Einen mit meinen Schwankungen besser umgehen und zum Anderen die Frage nach meinem favorisierten Sport übergreifender beantworten: Carving – auf diversen Untergründen!

      So ähnlich geht es wohl den SkiLangläufern, die ihre Nebensaison mit NCS aufwerten… oder eben umgekehrt! Dabei spielt sicher auch eine Rolle, wie groß der jeweilige Aufwand ist: kann man vom Haus weg laufen oder muß man erst kilometerweit fahren?!
      Ich habe dazu jedenfalls festgestellt, daß es nur wenige Tage im Winter gibt, die für mich tatsächlich kein sinnvolles Rollen erlauben. Ansonsten kann ich mit den fetten Stollenreifen und nötigenfalls reiner Klassik-Technik auch auf weißem Boden spaßbringend laufen.
      Zum LL-Skating müßte ich bis ins Voralpenland – hier in meiner Nähe gibt’s nur wenige klassische Loipen, die sogar selten gespurt werden, da dies nur bei „nachhaltiger Frostprognose“ gemacht wird – und wann hat man das im Umfeld einer Millionen-Metropole schon?

      Servus
      Hubert
      … der beim Carving beidseitig pendelnden Schwankungen unterliegt ^^
      KnightSkater
      Hallo vom Niederrhein!

      Wer hätte das gedacht das es hier noch mal so sehr schneit das Langlauf möglich ist.
      Heute nach 5Jahren ist es passiert.
      Auch wenn das Zeitfenster von 2 Stunden nur sehr klein war, habe ich trotzdem eine kleine Runde von knapp 4 Kilometer geschafft. Danach ging der Schnee ❄️ in Regen ☔️ über und ich war froh wieder zu Hause zu sein. Aber mal sehen ob es dieses oder nächstes Jahr noch mal funktioniert. Werde auf alle Fälle Bericht erstatten.

      Gruß aus Hamminkeln
      Matthes61!!
      Hallo Otto,

      es gibt diverse Dinge die fürs Langlaufen sprechen. Erstens sind die Stöcke endlich mal ruhig, Stürze verlaufen meist ohne Haut ab und es ist eine saubere Sache. Was aber für mich das Hauptargument für den Langlauf ist, ist die Technik. Die verzeiht auf den Skiern keine Fehler und schult einen die Kleinigkeiten zu verbessern. Wenn man dann wieder auf den Skates steht, dann geht das meistens um einiges besser und die Technik ist um einiges besser. Bremsen ist dagegen mit den Skiern kein Problem. Viele haben ja vom Skaten bereits Langlaufschuhe. Stöcke. Damit ist schon mal einiges an Material vorhanden.
      Natürlich gibt es auch Nachteile. Wenn's Material (Wachs/Ski) nicht passt, dann geht nichts vorwärts. Weite Anreise, Wachsen. Abhängigkeit vom Schnee. Da ich beides liebe, möchte ich keines von beiden missen. Langlaufen ist wie einen teuren Anzug tragen. Es ist edel, sauber, sieht gut aus und viele tun es.
      Der Macher vom Musdorf Biathlon (MUBI)
      skating-hohenlohe.de
      www.SC-LB.de
      Hallo Forum!

      Endlich wieder gleiten .
      Wieder ist ein Jahr vergangen und wieder bin ich im Thüringer Schiefergebirge.
      Mit neuen Langlauf Schieren von GERMINA aus Thüringen macht das gleiten noch mal so viel Spaß.
      Seit gestern bin ich im Thüringer Wald.
      Heute habe ich die ersten 20 Kilometer auf der Apelsbergloipe und auf dem Rennsteig absolviert.
      Die Bedingungen könnten etwas besser sein.
      Der Pulverschnee könnte mehr sein. Der viele Schnee vom Januar ist mächtig getaut.
      Dem zu Folge ist die Beschaffenheit der Loipen nicht mehr so sehr Optimal.
      Aber es funktioniert. Und einmal im Jahr muß das sein.
      Zum Schluss der Wintersports lasse ich noch mal was von mir hören.
      Bis dahin "Schi Heil".

      Gruß Matthes61!