Trendsport

      KnightSkater schrieb:

      Hallo Rando

      Randonneur schrieb:
      Cross-Inliner sind schon coole Geräte. Würde auch gern mal diese relativ neuen Powerskates „Grand Prix“ mit je drei 125er PU-Rollen probieren wollen.


      Freilich sind die PU-Flitzer als 3-wheeler baulich dem SUV ähnlich, aber CROSS-Inliner sind es nimmer… nur noch Inliner – da hilft auch das „Allwetter“-Kleingedruckte nix mehr!


      Hallo Hubert,

      die 125er PU–Rollen sind nicht wirklich crosstauglich. Vielleicht gehen sie auf rauem Untergrund oder schlechtem Asphalt etwas besser als kleinere Räder. Was mich reizen würde, wäre einfach der Speed in der Ebene, den ich möglicherweise genießen könnte.

      Wenn ich auf alpinen Wiesen sportlich abfahren wollte, wären Grasski besser geeignet. FIS-Rennen, Weltcups, Euro- u. Weltmeisterschaften zeigen, dass die Sommerdisziplinen Slalom, Riesenslalom, Super-G und Kombi auf Grasski offenbar von den Könnern und den Sport-Gremien ernstgenommen und geschätzt werden.

      Im Unterschied zum Freizeittrendsport spielt da die Marktsteuerung noch keine große Rolle.
      Ein Beispiel für das erfolgreiche Auslösen eines Trends ist Nordic Walking.

      Das Gehen mit zwei Stöcken gehörte seit Jahrzehnten zu den diversen Trainingsübungen der Skilangläufer im Sommer. Das interessierte nur wenige. Nicht viel bekannter war der Einsatz von Skistöcken im schneefreien alpinen Gelände.

      Der finnische Student Kantaneva entwickelte zusammen mit Exel in den 90er Jahren ein massentaugliches Produkt, das sich gut verkaufen lässt in der jährlichen umsatzschwachen Zeit der Firma zwischen April und Oktober. Erst kurz vor der Präsentation auf einer Fachmesse im Jahre 1997 einigte man sich auf den Begriff „Nordic Walking“. Mit Erfolg! Heute gehen allein in Deutschland drei Millionen dieser Trendsportart nach. Mit Nordic Walking werden Menschen angesprochen, die sich mal wieder bewegen wollen, die man dort abholt, wo sie sind und ihnen einen Einstieg ermöglicht. Das Gehen macht Spaß, ist gesund und vermittelt ein gutes Gefühl. Und nicht zuletzt können beruflich viele Menschen mit davon leben.

      Während der Nordic Walker begeistert mit Gleichgesinnten beim Fitnesstreff seine Runden geht, kalkuliert der beruflich interessierte „Trendmanager“ in seinem Büro weiter. Drei Millionen bewegen sich bereits mit Stöcken durch die Natur. Wenn es gelingt, nur zehn Prozent davon für Cross-Rollgeräte zu interessieren und eine Ausrüstung von 300 bis 500 € anzubieten, dann ergibt das ein riesiges Marktpotential im Fitness-Trendsport-Bereich. Der geschäftliche Erfolg winkt nur, wenn er’s sauber erforscht und kalkuliert, und ziemlich sicher weiß, was und wie man’s anbietet, was die Kundschaft annimmt, wie man’s nennt, bewirbt und verkauft.
      Und wünschen wir nicht alle, dass sein Plan aufgeht?
      Wie auch immer, wir können gelassen abwarten, was noch kommt.
      Zum Beispiel eNordic-Skating mit Batteriegürtel und ausgeklügelter Antriebssteuerung.
      E-Bikes und Drohnen kaufen die Leute schließlich auch.

      Gruß
      Rando

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