Powerslide Trainer oder Path?

      Powerslide Trainer oder Path?

      Hallo liebe Cross-Skating Freunde!
      Ich möchte mit Cross-Skating beginnen, doch leider sind Skates in Österreich kaum erhältlich. So werde ich Sie per Internet "blind" bestellen.
      Ich schwanke noch zwischen den neuen Modellen XC Path und XC Trainer. Der Aufpreise auf den Path ist doch sehr hoch. Die Schuhe scheinen ähnlich zu sein. Die günstigeen Trainer wiegen sogar 1 kg weniger, was sicher kein Nachteil ist.
      Kann mir jemand von euch bei der Entscheidung helfen.
      Zu mir: ich betreibe regelmäßig Ausdauersport (Radsport, Skitouren) und hab auch Erfahrung in Skilanglauf (schon einige Jahre her und nur gelegentlich).

      Viele Grüße
      Ed
      Hallo Ed,

      wie wäre es denn bei deinen Skilanglaufkenntnissen (wenn es denn Skating ist) mit einem Cross-Roller. Da ist eine Skibindung aufgebracht und du lässt dir die Bremsen an die Schuhe machen.
      Nicht gerade das Einsteigermodell, aber wenn du Skilanglauferfahrung hast ist der Sprung mit viel Ruhe (besser mit einem Trainer) und stetem Üben machbar.
      Von Powerslide mag ich nur die Cross-Roller (Explorer). Viele rollen aber auch den SRB XRS01 oder andere Produkte und sind sehr zufrieden.
      Diese Systeme inkl. Bremsen findest du auf Cross-skater.de .
      Ansonsten kann dir sicher dein Landsmann Otto Eder besser was zu seinen SKIKE-Produkten erzählen. Er vertreibt sie übrigens in Österreich .

      Gruß

      Conni
      Hallo Conni,

      vielen Dank für Deine Tipps. Ein Cross-Roller wäre eine Möglichkeit, Schuhe sind noch vorhanden. Wichtig für mich ist, das ich mich in den Herbst- und Wintermonaten, wo die Radwege voller Laub, Streusplitt usw. sind, sicher bewegen kann. Und eine Bremse soll auf alle Fälle dran sein. Ich werde mal schauen ob es in der Salzburger Gegend einen Shop gibt. In Kärnten gibts nichts.
      Ein Bekannter von mir hat einen Powerslide mit fixen Schuh und kommt gut zurecht damit. Deshalb bin ich auf die zwei Powerslide-Modelle gekommen. Mit diesen kommt man wahrscheinlich am schnellsten klar. Oder?

      Viele Grüße
      Ed
      Hallo Ed,

      Schneller klarkommen ist abhängig auch von vielen anderen Dingen.
      Z.B. auch von der jeweiligen sportlichen Vorgeschichte und den Aktivitäten :)
      Ich persönlich bin kein Freund von festen Boots, aber das ist meine Einstellung.
      In den Skates mit flexiblem Schuh stehst du ebenso fest und sicher. Der Komfort von 2 Bremsen ist für mich sehr wichtig.
      Ich weiß nicht wie viel Zeit du bereit bist für einen umfassenden Test zu opfern, aber setzt dich doch einmal mit der von mir angeführten Seite. ( Cross-Skater.de) in Verbindung.
      Er führt viele Produkte im Angebot und hat Testmöflichkeiten inkl. Kurs.

      Gruß

      Conni
      Hallo Ed,
      ich pflichte Conni bei.
      "Zurechtkommen" ist relativ - ich bin beim Testlaufen mit den festen Boots überhaupt gar nicht klargekommen und laufe seit dem den X-Plorer mit normalem Ski-Stiefel und Bindungssystem. 2 Bremsen sind inzwischen auch für mich nicht nur komfortabel sondern sicherheitsrelevant - man ist ja nie allein unterwegs und trifft häufig auf andere Mitbürger, die den gleichen Weg benutzen. Mit nur einer Bremse war das am Anfang z.T. echt grenzwertig, vor allem wenn es feucht war und es eine längere Abfahrt zu meistern galt.

      Ich empfehle auch: Testen und Ausprobieren!

      Gruß Sören
      Hallo Ed,

      von Vor- und Nachteilen möchte ich nicht sprechen, da es sehr
      individuell ist was man möchte und welche Ziele man hat.
      Für den Neueinsteiger ohne jegliche Ski-Skating-Erfahrung ist der Skate
      mit fixiertem Schuh (der "Cross-Skate") erheblich leichter zu fahren
      meiner Meinung nach. Der Fuß inkl. Schuh wird durch Klettbänder oder
      Ratschengurte am Rahmen fixiert, oder es ist ein fester Boot auf dem
      Rahmen verschraubt. Im ersten Fall kann man abschnallen und in seinen
      eigenen Schuhen weitergehen. Die Wadenbremsen sind am Rahmen angebracht.
      Bei den “Cross-Rollern” stehst du mit Langlaufstiefeln auf einer
      Langlauf-Bindung. Die Fahrtechnik ist näher an der Ski-Skating-Technik
      und ein längerer Fußabdruck ist möglich. Es ist rolltechnisch jedoch
      eine ganz andere Herausforderung. Beide Systeme (fixierter Fuss oder
      freie Ferse) erlauben dir auch auf befestigten Wegen zu rollen, aber die
      freie Ferse nur auf festem Feinschotter und weniger im “gröberen”
      Gelände. Dort hat der fixierte Schuh mehr Vorteile und Stabilität. Da
      geht es aber schon in die 200er Klasse (Raddurchmesser), die im Gelände
      erheblich mehr ermöglicht.
      Aus diesem Grund empfehle ich dir den Zeit- und Kilometeraufwand um zu
      testen auf welchem Gerät du dich wohlfühlst.
      Geschwindigkeit ist auch von vielen anderen Faktoren abhängig.
      Kondition, Rolltechnik, Luftdruck .....etc., um nur einige zu nennen.

      Gruß

      Conni
      Hallo Ed,
      ergänzend gibt es jetzt erste Versuche, auch die 200er mit freier Verse zu laufen.

      Schau doch mal einfach, ob Du nicht mal einen kleinen Urlaub mit einem Test verbinden kannst.
      Da gäbe es bestimmt auch für Die einige Ziele in Deutschland - z.B. über rollDichfit.de

      Gruß Sören