Neues Marathon-Rennen

      Hallo, ich stelle hier mal die Ausschreibung rein. Ich hoffe, das klappt. Der Temin ist am 8. Mai. Viele Grüße
      Meyer


      Banneicker NordicCrossSkating-Marathon

      am Sonntag, dem 8. Mai 2016

      Es ist vielleicht deutschlandweit in
      diesem Jahr der einzige offizielle NordCrossSkating-Marathon.
      NordCrossSkating ist eine den ganzen Körper beanspruchende
      Rollsportart zwischen Inlineskating und Rollskilaufen mit Stöcken,
      bei der mit luftbereiften, zweirädrigen Sportgeräten gelaufen wird,
      bei denen die Schuhe im Gegensatz zum Rollskilaufen fest an die
      Schiene montiert sind. Die Reifen, die vor und hinter dem Schuh
      angebracht sind, haben Profil und in der Regel 150 mm Durchmesser.
      Schub wird zusätzlich mit Stücken mit Metallspitzen geholt. Die
      Schuhe haben standardmäßig eine Wadenbremse, zur obligaten
      Ausrüstung gehören auch der Helm und die Brille. Die Bezeichnung
      Cross steht dafür, dass diese Sportart auch abseits von Asphalt- und
      Betonwegen betrieben werden kann. Allerdings können das akzeptabel
      nur versierte NordicCrossSkater. Sehr guttrainierte Sportler
      erreichen mit NordCrossSkates auf der Straße über 10 Kilometer
      Zeiten um 30 Minuten.

      Veranstalter IGAS
      Wendland

      Detlef Boick, Lindenstraße 6, 29462
      Wustrow, Tel.05843/8828

      Wettbewerbe 42,2 Kilometer (2,30
      km + 14 x 2,85 km) für jeden ab Jahrgang 1997 und älter

      19,4 Kilometer (2,30 km + 6 x 2,85
      km) für jeden ab Jahrgang 2001 und älter

      8 Kilometer (2,30 km + 2 x 2,85 km)
      für jeden ab Jahrgang 2005

      Zeitlimit 3:30 Stunden für alle
      Strecken

      Wertung es gibt je eine Wertung
      Männer und Frauen pro Strecke und bei genügend großer
      Teilnehmerzahl nach Altersklassen

      Altersklassen bei Kindern bis
      Jahrgang 2002 in Zweijahrgangsrhythmus, bei Jugendlichen bis
      Jahrgang 1998 vier Jahrgänge, bei Senioren ab Jahrgang 1986 in
      Zehnjahrgangsrhythmus

      Preise Pokale für den
      schnellsten Mann und die schnellste Frau, den oder die NettosiegerIn
      und den Durchhalter beim Marathon, Urkunden für alle anderen

      Strecke 2,85-km-Runde in der
      Feldmark bei Banneick, asphaltierter, verkehrsfreier
      Wirtschaftsweg, komplett flach

      Start/Ziel 10 Uhr für alle
      Strecken bei Banneick

      Anmeldung online:
      igaswendland.de

      oder bei Detlef Boick, Lindenstraße
      6, 29462 Wustrow, mit

      Name, Vorname, Jahrgang, Adresse,
      Verein/Wohnort, Strecke

      Startgeld Schüler Jahrgang 2005
      bis 2002: 4 Euro

      Jugendliche Jahrgang 2001 bis 1998: 6
      Euro

      Erwachsene ab Jahrgang 1997:10 Euro

      Das Startgeld wird beim Abholen der
      Startunterlagen bezahlt.

      Meldeschluss 3. Mai 20016

      Nachmeldung am Veranstaltungstag
      bis 9.30 Uhr, Nachmeldezuschlag: Schüler und Jugendliche: 3 Euro,
      Erwachsene: 5 Euro

      Zeitnahme je nach Größe des
      Starterfeldes per Hand oder elektronisch

      Material zugelassen sind
      handelsübliche NordicCrossSkates mit Luftbereifung und Bremse
      (obligat), Helmpflicht, Brillenpflicht

      Startunterlagen am 8. Mai von
      8.30 bis 9.30 Uhr im Zielbereich bei Banneick ausgegeben

      Die Sartnummer muss während des
      Wettkampfs auf der Brust getragen werden.

      Verpflegung es gibt einen
      Verpflegungsposten im Zielbereich mit Wasser, Isogetränk und Bananen
      während des Rennens und nach Zieleinlauf

      Siegerehrung möglichst schnell
      nach Zieleinlauf

      Ergebnisse im Internet unter
      igaswendland.de

      Streckenbesichtigung

      am 7. Mai um 18 Uhr, Treffpunkt
      Banneick

      Sonstiges Jeder Teilnehmer
      bestätigt mit der Anmeldung, dass der Trainingszustand für die
      gewählte Streckenlänge ausreicht

      Verboten es dürfen keine
      Kopfhörer getragen werden

      Streckenplan

      Meyer wrote:

      Material zugelassen sind
      handelsübliche NordicCrossSkates mit Luftbereifung und Bremse
      (obligat), Helmpflicht, Brillenpflicht


      Hallo Meyer

      Angenommen ich reise mehrere hundert Kilometer an, mit Eigenbau-Skates oder Cross-Skiroller (150er Luftbereifung) mit Schuhbremse a la Michi Homann und Skibindung um an deinem Event teilzunehmen.
      Schickst du mich nach Hause oder darf ich teilnehmen?

      Gruß
      Bernd
      Hallo Bernd,
      die Materialfrage ist gar nicht so einfach zu beantworten.
      Klar ist, dass die Wertung auf übliche Crosskates beschränkt ist. Und die Hauptmerkmale der Crossskates sind die Luftbereifung, die feste Montage der Schuhe auf die Schiene und eine Bremse. Jedenfalls ist das mein Wissensstand.
      Mir ist wichtig, dass es bei dem Marathon keinen Vorteil durch Materialveränderungen gibt.
      Ich werde sicherlich niemanden nach Hause schicken, wenn er mit anderem Material kommt. Zum Beispiel mit einer Skiroller-Bindung. Dann wird vor Ort von mir unter Beratung von Experten festgelegt, ob der Vorteil so groß ist, dass eine Wertung ungerecht wäre. Eine Teilnahme außer Konkurrenz wäre sicher kein Problem.
      Wie weit ich bei dieser Vorgehensweise gehe, kann ich jetzt noch nicht sagen. Sicherheitsbedenken werden sicherlich eine große Rolle spielen. Ob ich Crossskates mit PU-Rollen und Crossrollski zulasse, das kann ich noch nicht sagen. Wer vorhat, damit an dem Wettkampf teilzunehmen, sollen sich vorher melden, damit ich mitteilen kann, ob das möglich ist und wenn ja, unter welchen Bedingungen.
      Klar ist, ich möchte eine NordicCrossSkating-Marathon veranstalten.

      VG Meyer
      Allein schon der Passus „…bei denen die Schuhe im Gegensatz zum Rollskilaufen fest an die
      Schiene montiert
      sind.“ schließt erst mal alle aus, die sich nach ihrer „Skiken“-Ära weiterentwickelt haben und die Freiheit der Ferse auch auf Luftreifen zelebrieren – analog dem Rollskilauf. Schätze, daß so jeder zweite ambitionierte Skater hier aus dem Forum Abstimmungsbedarf hat.
      Immerhin wird aber dem 200er-Trend mit „…in der Regel 150 mm Durchmesser“ Rechnung getragen - sogar meine 125er Pneus am SUV wären da noch drin… wären sie denn „…vor und hinter dem Schuh angebracht…“, und nicht …darunter. ||

      Hallo Meyer,
      Im Thread „Begrifflichkeitsverwirrliches zum NCS“ findest du unsere jüngste Definition zu „Cross“ und allen damit verbundenen Begriffen – insbesondere im Beitrag unserer Moderatorin Andrea (die vor- und nachgeschalteten posts haben eher Unterhaltungswert, …aber z.T. durchaus zielgerichtet!). Vielleicht hilft es dir, deinen Wissensstand zu aktualisieren und die Abgrenzung der teilnahmeberechtigten Geräte daran angelehnt anzupassen und hier nochmal kundzutun. Nix für unguad!

      Servus und happy Nikolo
      Hubert
      … ewiges Gegengewicht zu den mainstream-Entwicklungen :whistling:
      KnightSkater
      Hallo Hubert

      KnightSkater wrote:

      Allein schon der Passus „…bei denen die Schuhe im Gegensatz zum Rollskilaufen fest an die
      Schiene montiert sind.“ schließt erst mal alle aus, die sich nach ihrer „Skiken“-Ära weiterentwickelt haben und die Freiheit der Ferse auch auf Luftreifen zelebrieren – analog dem Rollskilauf.


      Genau deswegen hab ich halt mal vorsichtig angefragt und es dürfte eben einige Kameraden hier betreffen. Das wichigste ist die Luftbereifung und Bremse , der große Vorteil würde meiner Meinung nach nur von PU-Rollen erzielt.

      Gruß
      Bernd
      So ein Langstreckenrennen ist eine tolle Sache. Außerdem klingt „Marathon“ gut. Man denkt an Berlin, Köln oder New York, wo der Hobbysportler über die Distanz von 42 km einiges leisten muss.
      Auf vier Rollen geht’s natürlich viel leichter.

      Der Ausschluss von Rollgeräten mit freier Ferse ist meiner Einschätzung nach sinnvoll.
      Die anderen Teilnehmer würden sportlich benachteiligt.
      Es sei denn, man lässt zwei Geräteklassen zu, die entsprechend gewertet werden.
      Oder die Cross-Rollski laufen, wie Meyer vorschlägt, außer Konkurrenz.

      Gruß
      Rando
      Liebe Leute,
      ich habe wie empfohlen, die Einordnung der Begriffe von Andrea gelesen. Ich erkenne eine gewisse Freude an der Diskussion unklusive der Haarspalterei. Mancher sollte versuchen weg zuhören, wenn er glaubt, dass das Gras wächst.
      Zur Erläuterung der Ausschreibung für unseren Marathon:
      Diese Veranstaltung findet in Lüchow-Dannenberg im Rahmen eine Serie von Ausdauersport-Veranstaltungen in verschiedenen Disziplinen statt. Der Text am Anfang ist eine Erläuterung für diejenigen, die mit dem Begriff NordCrossSkating nichts anfangen können. Ich habe in diesem Text bewusst nicht politisch- bzw. forumsgerecht formuliert, damit meine Vereinskameraden das auch verstehen.
      Eines ist doch klar, bei einem Wettkampf muss Chancengleichheit vom Sportgerät her bestehen. Deshalb sollten sich die Sportgeräte möglichst stark ähneln. In der LA wird sogar die Anzahl der Spikes festgelegt. NordicCrossSkaten ist für mich die durch Stöcke unterstützte Bewegung auf Sportgeräten, die Inlineskates ähneln und die folgende Merkmale haben: eine deutliche längere Schiene, an deren Enden luftbereifte Räder montiert sind. Außerdem ist eine Bremse obligat sowie, dass die Schuhe fest an die Schiene montiert sind. Wer seine Schuhe mit einer Bindung an der Schiene befestigt, gehört in die Kategorie Rollskifahrer.
      Wer diese Bedingungen erfüllt, kommt bei unserem Marathon in die normale Wertung. Wer andere Geräte benutzt, sollte sich mit mir in Verbingung setzten. Mitmachen darf jeder, wenn auch eventuell nur außer Konkurrenz. Allerdings müssen unbedingt einige Sicherheitsaspekte beachtet werden: Helm, Brille, Bremsen und keine PU-Rollen.

      Ich hoffe, ich habe jetzt alle Unklarheiten beseitigt und keine neuen geschaffen.

      Bis denn in Banneick, Meyer
      Hallo Meyer,

      Meyer wrote:

      ch erkenne eine gewisse Freude an der Diskussion unklusive der Haarspalterei.

      du musst die Diskussion nicht führen, aber du solltest um die Ergebnisse wissen, wenn du eine Ausschreibung zu einer Wertungsveranstaltung veröffentlichst.

      Meyer wrote:

      Ich hoffe, ich habe jetzt alle Unklarheiten beseitigt


      nein, denn zB ob die 200er gleich wie die 150er gewertet werden, ist mir noch nicht ganz klar. Oder ich hab es überlesen.

      Allgemein:
      Du möchtest eine Wertungsveranstaltung machen.
      Daher nehme ich an, dass es dir lieb ist, wenn der größere Teil der Teilnehmer in die Wertung kommt. Oder in irgendeine Wertung.
      Denn wenn die Wertungsklasse zu klein gewählt wird, ist es doch schade, alle anderen "außer Konkurrenz" starten zu lassen.
      Außerdem stellt sich die Frage des Startgeldes.
      Dann sollte man lieber eine Laufveranstaltung mit "der Weg ist das Ziel" ausschreiben, so wie es schon mehrere gibt.

      Die Beschreibung der Sportgeräte in einer Ausschreibung für eine Wertungsveranstaltung ist wichtig für:
      1) Sicherheit und
      2) Wertungsgleichheit

      zu 1)
      Es müssen Bremsen dran sein, da sind sich alle einig.

      zu 2)
      Wie ich zusammenfasste, umfasst die Sportart NCS inzwischen viele verschiedene Geräte/-klassen.

      Pro einheitlichem Gerät/einheitliche Geräteklasse gibt es leider in Deutschland noch nicht genügend Skater, um für wirklich jede einzelne Geräteklasse eine Wertung zu erlauben.
      Daher: eine Trennung von Geräteklassen ist nach dem Motto "soviel wie nötig, sowenig wie möglich" wünschenswert, um allen Interessenten an so einer Veranstaltung die Teilnahme zu erlauben und ihnen gerecht zu werden, d.h., dass sie möglichst nicht "außer Konkurrenz" starten müssen.

      Unsere "Definition" von Geräten, die unter NCS fallen, enthält zum Beispiel nicht (!), dass die Räder vor und hinter dem Fuß angebracht sein müssen. Wie in meinem Forenbeitrag geschrieben: Luftbereifung, Bremse, in der Regel Stöcke dabei. 1)
      Nötig wird die Trennung in Klassen eigentlich nur, weil einige Geräte schneller sind als andere und es dann unfair wäre, bei einem Schnelligkeitsrennen alle zusammen zu werten.

      Wenn man also den Standard-Cross-Skate (150er Luftbereifung, 2 Räder vor/hinter dem Fuß, Rückfallbremse, feste Ferse, eigener Schuh) in die Mitte und damit als Standardwertungsklasse setzt, so lassen sich alle anderen Skates als langsamer oder schneller einsortieren.

      Die langsameren (Radgröße < 150mm, also zB Powerslide SUV, mit oder auch ohne Stöcke gefahren) können ohne Probleme mit in der Standardklasse gewertet werden, denn schließlich haben sie keinen Vorteil durch die Wahl ihrer Sportgeräte.

      Bei den schnelleren muss die Abgrenzung deutlich beschrieben werden.
      Cross-Roller:
      Durch ein Bindungssystem wird derjenige schneller, der die Technik mit der freien Ferse gut beherrscht. Es gibt Diskussionen darüber, inwieweit die Differenz so groß ist, dass sie sich auf das Wertungsergebnis/die Reihenfolge im Zieleinlauf auswirkt. Bisher haben wir die Cross-Roller bei unseren Veranstaltungen (zum Beispiel die Deutschlandtour Cross-Skating-Biathlon) ebenfalls in der Standardklasse gewertet. Aber wie Hubert schon schrieb, nimmt die Zahl der Cross-Skater zu, die vom Standard-Cross-Skate zum Cross-Roller wechseln, daher wird auch diese Diskussion geführt werden müssen, ob man Cross-Skates 150 und Cross-Roller 150 demnächst separat wertet.
      Cross-Skate 200:
      Sie sind deutlich schneller als die 150er Skates. Je länger die Strecke, desto mehr macht sich bemerkbar, dass sie besser rollen und mit nicht ganz so hoher Konzentration gefahren werden müssen.
      Daher haben sie bei uns inzwischen eine eigene Wertungsklasse.

      Fazit:
      1. Wenn bei einem Rennen ausschließlich der Standard-Cross-Skate in die Wertung kommt, müssen viel zu viele außer Konkurrenz fahren, wenn sie auf ihren eigenen Skates unterwegs sind.
      2. Wenn die 200er dazu genommen werden, ist das Wertungsfeld deutlich größer. Allerdings finde ich es dann ziemlich unfair den 150ern gegenüber, wenn sie in der gleichen Wertung sind.
      3. Die Cross-Roller rauszunehmen, finde ich nur sinnvoll, wenn es eine eigene Wertungsklasse gibt. Sie außer Konkurrenz starten zu lassen, wäre sehr schade, da es gerade die Cross-Roller sind, mit denen es sehr viel Spaß macht, solch lange Strecken auf Asphalt zu fahren. Aber dann fängt das Haarespalten an: ist der Skike Lift ein Standard-Skate oder ein Cross-Roller? Weil diese Überlegungen insgesamt kompliziert sind, es noch keine Beschwerden seitens der Teilnehmer gab und wegen des Mottos "sowenig wie möglich", plädiere ich dafür, die Cross-Roller 150 (zumindest vorläufig noch) mit den Standard-Cross-Skates zusammen zu werten.

      Liebe Grüße, Andrea

      1) Unerwähnt, weil darüber auf jeden Fall Einigkeit besteht: kein Motor, 1 Paar Sportgeräte, wovon an jedem Fuß eins angebracht wird .

      Meyer wrote:

      Eines ist doch klar, bei einem Wettkampf muss Chancengleichheit vom Sportgerät her bestehen. Deshalb sollten sich die Sportgeräte möglichst stark ähneln. In der LA wird sogar die Anzahl der Spikes festgelegt.

      Eben genau das meinte ich, als ich diese Bedenken äußerte:

      KnightSkater wrote:

      ich fürchte, daß du hierbei aus deiner bisherigen Erfahrung heraus den sehr ausgeprägten Leistungsgedanken ehrgeiziger Athleten speedigerer und vor allem verbreiteterer Disziplinen auf das von einer noch relativ kleinen Szene eher chillig ausgeübte Nordic-Cross-Skating projizierst.

      Wie gesagt: meines Erachtens findest du die „Rennskater“ überwiegend bei den Rollskiläufern, wir sind hier eher die Fitness-Fraktion, die absichtlich den Rollwiderstand mittels Pneus erhöht, um deutlich mehr Vorschubpotenzial für den Oberkörper zu erhalten als mit PU-Rollen. Das geht dann soweit, daß Mancher zudem speedreducer in Form von Allrad-Rücklaufsperren und garstigen Waldboden zur Rollwiderstandserhöhung einsetzt, damit der Trainingseffekt – und eben nicht das Tempo – noch weiter gesteigert wird.

      Servus
      Hubert
      KnightSkater
      Hallo Meyer

      Wie du an Andrea ihrem Beitrag siehst ist es doch nicht so einfach mit den Rollgeräten, denen der Steffen jetzt noch die
      200er Crossroller mit Klappbindung hinzugefügt hat und theorerisch der Schnellste sein müsste ! ;)
      Ich hoffe du hast noch etwas Geduld mit uns Erbsenzählern.

      Gruß
      Bernd

      Standard-Cross Skates 150, Standard-Cross Skates 200, Crossroller 150, Crossroller 200, Omniblade 300 :thumbup:
      Hallo Leute,
      ich habe schon klar geschrieben, welche geräte für die Wertung zugelassen werden.
      klassische NordicCrossSkates mit Luftbereifung, einer Bremse und zwei Rollen vor und hinter dem festmontierten Schuh ohne Bindung. Alle anderen Geräte, die diese Bedingungen nicht erfüllen, können außer Wertung gefahren werden, wenn sie folgende Sicherheitsaspekte erfüllen: Bremse, keine PU-Rollen im Zweifelsfall sollte vorher gefragt werden. Ob ich Crosssakte Marke Eigenbau zulasse, weiß ich noch nicht. Ich werde mich erkundigen, ob der Versicherungsschutz des Landessportbundes dann noch bei Unfällen gilt und wie ich verfahren muss.
      Das Startgeld ist nötig, damit unser Verein die Veranstaltungskosten nicht alleine tragen muss.
      Bis dahin Meyer

      Meyer wrote:

      ..mit Bindung - außer Wertung


      Hallo Mayer,
      eine annähernde Chancengleichheit würde man nur durch die Auslosung gleicher Sportgeräte erreichen.
      Weder Veranstalter noch Teilnehmer sollten dieses Thema aber zu "ambitioniert" sehen, da sonst noch andere Manipulationsmöglichkeiten ins Spiel kommen.

      Du möchtest einen Nordic Cross Skating-Marathon ausrichten. Cross-Rollski gehören definitiv zum Cross-Skating!

      In meinem Kundenkreis gib es die letzen 2 Jahre mehr Interessenten für Cross-Rollski als für Cross-Skates. Auch von Trainer Kollegen und anderen Fachhändlern wurde mir eine ähnliche Entwicklung zugeteilt.
      Dies ist vermutlich nicht für die ganze Szene repräsentativ, aber ein eindeutiger Trend den du nicht außer acht lassen solltest.

      Wenn du Cross-Rollski außer Konkurrenz wertest, werden viele potentielle Interessenten ein "Motivationsproblem" haben.
      Dadurch wird dir ein erheblicher Teil an Teilnehmern, in einem sonst vermutlich recht überschaubaren Feld fehlen.

      Lass dich aber bitte nicht entmutigen - alles Gute!
      Grüße vom Michi Hohmann

      Skating Schule - Shop - Verleih - Lauftreff
      Cross-Skater.de
      Also die Veranstaltung an sich finde ich schon mal sehr interessant. Leider ist der Weg dahin recht weit vom Ruhrgebiet aus aber mit ein bisschen Glück könnte das klappen.

      Zur Diskussion:

      Die Regeln sind wahrscheinlich schon gemacht und nicht mehr veränderbar aber trotzdem...
      Hier meine rein subjektive Ansicht: Ich finde man kann durchaus alle(!) zusammen werten. Es mag da vielleicht den ein oder anderen Vorteil des jeweiligen Sportgerätes geben aber letzten Endes hängt es doch immer von dem ab der darauf steht und was er damit anfängt. Meine rein subjetive Wahrnehmung sagt mir, dass mir die 200er auf der Straße nicht viel bringen. Wenn ich meine Zeiten von letztem Jahr (150er) mit den von diesem Jahr (200er) vergleiche, dann ist da kein großer Unterschied (auf der Straße). Im Gelände sieht das schon wieder anders aus aber das ist hier ja nicht das Thema.
      Vielleicht kann der Luc ja auch mal seine Erfahrungen schreiben. Er war ja auch lange mit den 150er unterwegs und ist dann auf die 200er umgestiegen.

      Um es noch mal auf den Punkt zu bringen...

      1. Alle hier genannten Cross-Skates sollten zusammen gewertet werden. Es kommt doch immer noch auf den Skater an.
      2. Auch wenn es eine Wertung gibt, geht es hier doch in erster Linie um den Spaß. Da kann man auch mal 5 Rollen gerade sein lassen ;)

      Grüße,

      Mark
      Hallo aus Hamminkeln!

      Möchte mich auch noch mal zum Thema äußern.
      Wichtig ist für mich das dieser Sport bekannt wird .
      Und bekannt wird dieser Sport nur durch solche Veranstaltungen.
      Und jeder der sich hier im Forum Gedanken macht und etwas auf die Beine stellt hat meinen größten Respekt.
      Über Regeln kann man sich austauschen.
      Und die Regeln müssen allen Teilnehmern bekannt sein und akzeptiert sein.
      Wichtig an so einer Veranstaltung ist die Gemeinschaft. Deshalb bin ich gerne mit dabei allein die Entfernung ist das Handicap.
      Gruß aus Hamminkeln und viel Erfolg und vor allen Spaß bei der Veranstaltung.

      Matthes61!
      Indem hier dank Meyer mutig das Türchen zum Hobby-Rennsport geöffnet wird, entsteht Bewegung im Forum. So mancher macht sich wieder Gedanken über das Material oder auch die Lauftechniken und sammelt dann Erfahrungen bei der Vorbereitung auf das Rennen.

      Große Räder und schweres Gerät laufen zunächst schnell, auf Langdistanzen spielt das Gewicht an den Füßen wieder eine große Rolle. Man schaut, was die anderen machen. Getunte bzw. abgespeckte Versionen werden interessant, wenn sie vorne mit dabei sind. Der gutmütige Skiker, der bisher auf Schotterpisten bergauf bergab viel Spaß mit seinen Crossgeräten hatte, sieht auf einem flachen asphaltierten Rundkurs plötzlich alt aus. Er fragt sich, wo er was und wie verbessern kann: die Räder, die Schuhe, die Fersen, Bindung, der Rahmen usw. Vielleicht er kommt ins Grübeln, ob er überhaupt so weiter machen will. Bei einem flachen Kriterium bzw. Straßenradrennen wäre ein MTB mit Stollenreifen auch nicht die erste Wahl.

      Man wagt eventuell einen Blick über den Tellerrand und entdeckt die Unterscheidung von Trainings- und Rennmodellen, oder dass es kleinere Rennen gibt, bei denen alle Teilnehmer die gleichen Ski, Räder und Lager benutzen, wenn ein Sponsor das Material stellt.

      Wenn mehr Bewegung in die Sache kommt und sportliche Aspekte an Bedeutung gewinnen, könnte das dem Crossrollsport aus der Nische helfen.

      Bei Desinteresse an mehr Sport wäre denkbar, alternativ einen funsportgerechten Spaßmarathon anzubieten. Nicht wenige Leute suchen schätzungsweise eher das gelungene Erlebnis und würden zufrieden sein, wenn sie die Strecke bewältigen und gut ins Ziel kommen.

      Gruß
      Rando

      Eine kleine Spielerei mit Wertungsklassen

      anki wrote:

      zu 2)
      Wie ich zusammenfasste, umfasst die Sportart NCS inzwischen viele verschiedene Geräte/-klassen.


      :evil: Wenn man zur Einteilung der Klassen beispielsweise nur folgende Einflüsse einbringen würde:

      Geschlecht (m/w) / Reifenart (Luft/PU) / Reifengröße(150/200/300) / Ferse frei oder fest / Standard-Cross-Skate oder Cross-Roller

      dann gäbe es 2 x 2 x 3 x 2 x 2 = 48 mögliche Kombinationen (=Klassen).

      Wenn man noch in z. Bsp. in 5 Altersklassen unterteilen würde, gäbe es 48 x 5 = 240 mögliche Kombinationen.

      Bei bis zu 240 Teilnehmern könnte theoretisch jeder einzelne Teilnehmer in einer eigenen Klasse Gruppensieger werden! Wird in der Praxis nicht passieren, weil nicht alle Kombinationen vorkommen werden. Aber man erkennt schon, wohin der Hase läuft.

      Eine bessere Lösung als reine Zugangsbeschränkungen wäre, lieber erst mal alle mitlaufen zu lassen und dann großzügige Klassen zu bilden. (siehe Anki’s sehr guten Beitrag, oben)
      Zugangsbeschränkungen oder differenzierte Klasseneinteilungen kann man sich dann für die Zukunft aufsparen, wenn die Teilnehmerzahl mal in die Hunderte gehen sollte.

      p.s. Vielen geht es ja auch wie mir:
      Ich laufe im Wesentlichen gegen mich selbst, mein Alter, gegen meine Müdigkeit, meine Erschöpfung und meinen inneren Schweinehund. Ich kann mich gut und glücklich fühlen, wenn ich etwas geschafft habe und meine inneren Erwartung erfüllen konnte. :sleeping:
      :) Franz
      Hallo

      Ja, ein Marathon könnte einen Zugang ins gesellschaftlich wahrnehmbare Spektrum des Sports schaffen, allerdings eher dann, wenn – zumindest anfangs – mehr auf Teilnehmerzahl, als auf Chancengleichheit Wert gelegt wird. Warum? – weil es das ist, was die Öffentlichkeit wahrnimmt: „Masse“, je mehr, desto mehr Anerkennungsvorschuß. Die Wenigsten würden die Unterschiede bei den sowieso neuartig anmutenden Geräten oder gar deren Auswirkung aufs Ergebnis feststellen – so es sie überhaupt gibt.

      Eine totale Chancengleichheit kriegst du eh nie hin, weil im Sport allein schon die Statur des Individuums Vor- und Nachteile bringt, trotz eventueller Klassenunterteilungen nach Geschlecht oder Alter. Auch beim Skating heißen längere Beine mehr Skatingabdruck-Potenzial, ein kleinerer Läufer muß über die gleiche Strecke mehr Schritte machen als ein größerer und unterliegt daher bei gleichem Leistungslevel – wie will man das als verantwortlicher Organisator kompensieren?
      Ich stimme Euch zu, daß es erst mal ein möglichst zwangloses Event sein sollte, analog der CS-Biathlons, damit das Primärziel „Bekanntheitsgrad-Steigerung und Öffentlichkeits-Akzeptanz“ von der Teilnehmerzahl getragen im Vordergrund bleibt und nicht ergebnisbezogenen, restriktiven Faktoren unterliegt.
      Aber die Entscheidung bleibt beim Initiator ... :huh:

      OT-Beispiel für Pseudo-Chancengleichheit:
      Im Wasserski-Slalom geht’s im Parcours ums Umrunden von 6 fixen Bojen… aber nur der Ski muß rum – der body liegt beim turn fast horizontal über der Boje. Die Steigerung des Schwierigkeitsgrades erfolgt bei gleichbleibendem Klassen-speed per rundenweiser Leinenverkürzung, gewertet wird bis zum ersten Bojen-Fehler. Alle Leinen gleicher Länge werden zwecks „Chancengleichheit“ akribisch vom Schiri auf enge Toleranztreue geprüft, aber ungeachtet dessen haben letztendlich die Großen mit den langen Armen den absoluten Vorteil: der 2,05m-Mann in unserem Verein hielt über 15 Jahre den Weltrekord (!), denn er verlängert seine Leine mit seiner Körperhöhe bei ausgestrecktem Arm bis zum Ski um knapp 3m und macht deshalb, obwohl er schon seit 6 Jahren bei den Senioren laufen dürfte, immer noch die Elite der um 3km/h schneller gezogenen offenen Klasse platt, die sich im Schnitt auf 2,50m strecken! Ein halber Meter sind im oberen Leistungslevel zwei Leinenlängen à 6 Bojen Differenz - bei 3 Wertungsschritten je Boje heißt das 2x6x3=36 Wertungspunkte... das sind WELTEN!

      Neben dieser Art von anatomischer Chancen-Imbalance kommen übrigens noch ganz andere, oft entscheidende Chaos-Faktoren bei Wettkämpfen dazu, …wobei einige aber im Idealfall auch hilfreich sein können:
      • das aktive Glück, daß die eigene Tagesform fantastisch bis galaktisch ist (2004, 2007 ^^ , 2009)
      • das passive Glück, daß die Tagesform der Konkurrenz mies bis unterirdisch ist (dto)
      • das klimatische Glück, daß Wetterbedingungen Vorteile „umverteilen“ (2007)
      • das *duck-und weg*-Glück, daß eigene Fehler vom Schiri übersehen werden (mein Qualifikationslauf 2004 – is‘ eh verjährt :saint: !)

      Servus
      Hubert
      ... die Balance der Chance hängt an der Nuance

      PS: @ sams: 49! – und zwar ohne den 125er PS SUV!
      KnightSkater
      Kleine Leute haben es manchmal wirklich schwer, vorallem wenn ihre Dinger an den Füßen genauso schwer wiegen wie bei den Großen und der Kurs flach ist. Im kupierten Gelände mit genügend steilen Anstiegen hätten kleine leichte Fahrer wieder Vorteile, zumal, wenn das Material leichtgewichtig genug ist für ein hohes Langstreckentempo.

      Dass weniger Gewicht im Wettkampf oft Vorteile bringt, davon lebt die Bike- und LL-Industrie. Habe mir gestern Stöcke für Hobby-Skirennen gekauft. 60 g pro Meter. 5 g weniger hätten 100 € mehr gekostet. Insofern könnten an Meyers Marathonprojekt Sponsoren gefallen finden. Denn da läuft nächstes Jahr die Kundschaft, von denen viele „aufrüsten“ werden, wenn die Hersteller passendes Rennmaterial anbieten.
      Heyyy! Mein Beitrag war noch nicht fertig (falsche Taste grdrückt und "hop"..war es gespeichert) und ich darf ihn nicht mehr bearbeiten!!!!!

      Naja...hier mein Beitrag wieder, zu Ende gebracht:-)!
      Andrea...ich werde Mal definitiv deine Unterstuntzung brauchen;-)!

      Und könntest du mein voherige Beitrag löschen:-)?
      Merci!

      Guten Abend liebe alle!
      Irgendwie möchte ich sagen dass ich mit die letzte Beiträge einverstanden bin und besondere mit dem von Franz.
      Keine sollte sich ausgegrenzt fühlen. Alle sollten in die Wertung rein kommen. Es scheint mir eine erste Grund Regel sein zu müssen!
      Es stimmt auch dass es viel unterschiedliche Geräten gibt, aber wie es Franz sagt, wenn wir fair sein möchten, dann würden wir fast eine Wertung pro Teilnehmer haben müssen!
      Ganz ernst. Wir sind noch nicht zeilreich genug zum nur getrennte Wertungen haben. Wertungen mit 1, 2 oder 3 Teilnehmern würden nicht den grosste Spass machen!
      In erste Reihe würde ich definitiv eine haupt genaral Wertung stellen, wo alle Teilnehmern, gemischt, ihre Leistungen dann vergleichen können! Und dann einige "Unterwertungen" oder "Klassen".
      Zum Beispiel:
      Klasse A: 200er
      Klasse B: 150er
      Klasse C: alles andere= über 200er, cross skates, ohne Stöcke oder was weiss ich...

      In der Tatt fahren wir alle auf die Piste zusammen, gemischt, und ich würde schön finden wenn wir auch alle in die Wertung zusammen wären.
      Könnte Man 3te auf die general Wertung und sieger der Klasse B...zum Beispiel.

      Und diese Prinzip würde auch für unsere Cross Skating Biathlon Tour gut finden:-)!

      Beste Grüsse aus hamburg und gute Nacht!
      Hallo,

      die Beteiligung an diesem Thema ist klasse. Dass sich so viele Gedanken über diese Veranstaltung machen, bedeutet, dass dort viele Cross-Skater starten werden, da bin ich ganz sicher.
      Bei mir ist der Termin schon fest in den Kalender eingetragen, ich bin dabei. Für mich ist es kein Problem, passende Skates in meiner angesammelten Ausrüstung zu finden. Ich kann auch noch ein paar Standard-Cross-Skates verleihen :)

      Inzwischen ist dieses Thema hier zu einer Diskussion um generelle Fragen und Gedanken zu Wertungsklassen bei solchen und anderen Veranstaltungen geworden.
      Die Ausschreibung und die Infos zur Veranstaltung in Banneick ist nun hier zu finden, und damit besser gewürdigt:
      Banneicker NordicCrossSkating-Marathon

      An dieser Stelle fasse ich zusammen, welche Skates in Banneick nur außer Wertung starten dürfen.
      Das kann dann eine Orientierung für andere werden, die solche Rennveranstaltung organisieren und möglichst alle Teilnehmer in die Wertung bekommen möchten.
      Vielleicht tut sich bis zum nächsten Jahr ja auch noch was in Banneick....

      außer Wertung
      - Cross-Inliner, z.B. Rollerblade Coyote, Powerslide SUV

      unter Vorbehalt der Nachfrage
      - Eigenbauten: z.B. Omniblades, E200, E150

      gar nicht zugelassen?
      - Cross-Roller, z.B. SRB XRS01, Powerslide X-Plorer
      - Cross-Skates mit Klappschiene, z.B. Skike Lift

      LG Andrea

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