Schutzausrüstung

      Danke für die Informationen. :)

      Ich plage mich nach wie vor mit Schmerzen wegen der LWS/Kreuzbein-Prellung/Stauchung herum, das wird wohl noch eine Weile dauern. Und wieder kann ich nicht Skaten. Mist!

      Wir haben jetzt einige Problemzonen besprochen, aber da fehlt noch eine: Die Schultern! Ich bin zum Glück erst dreimal gefallen, alle drei Male auf den rechten Ellenbogen mit geringer Beteiligung der Schulter. Aber was, wenn ich mal seitlich so platt aufschlagen sollte wie vorige Woche nach hinten? Wenn es so ein Stunt wäre wie vor zehn Jahren (auf frisch verlegtem Laminat, weil ich über einem Stromkabel ausgerutscht bin), bei dem es die Rotatorenmanschette erwischt hat? Also habe ich gegoogelt und - es wird wieder martialisch – eine Protektorjacke ins Visier genommen.

      Ich stelle mir nun vor wie ich (mit athletischer Figur) mit 20 cm Rädern, der Jacke, Handgelenkprotektoren, Protektorshort und Knieprotektoren im Stadtwald skate und aussehe, als wäre ich eine Alien-Film entsprungen. Aber ich bin sicher, so optimal geschützt zu sein. Es muss ja nicht an einem „Fahrfehler“ liegen, denn einer der Stürze wurde durch einen Hund verursacht, der mir vors Vorderrad gerannt ist. Hunde kommen im Stadtwald öfter vor.

      Hat jemand Erfahrung mit einer solchen Protektorjacke?

      bike24.de/i/p/0/8/103080_03_d.jpg

      Marl3n3 schrieb:

      Ich stelle mir nun vor wie ich (mit athletischer Figur) mit 20 cm Rädern, der Jacke, Handgelenkprotektoren, Protektorshort und Knieprotektoren im Stadtwald skate und aussehe, als wäre ich eine Alien-Film entsprungen.


      Hallo

      Ja ich auch!

      Ich möchte deine Gedanken vom Vollschutz etwas in eine andere Richtung lenken. Erstens weil ich noch niemanden hab so fahren sehen, mal den Hubert ob seiner besonderen Lokations und seiner Fahrweise ausgenommen, zweiten weil dir der Schutz vielleicht auch eine Sicherheit verleiht die dich von ebenso wichtigen Dingen abhält. Techniktraining, Fahrroutine durch Kilometerfressen und Aufmerksamkeit bei deinen Ausfahrten.
      Je sicherer du auf deinen Rollen wirst um so weniger wirst du in Situationen kommen die zu Stürzen führen können. Ich kann nicht beurteilen wie viel der Vollschutz noch an Bewegung übrig lässt beim skaten aber bei 30 Grad möchte ich mir das gar nicht vorstellen. Ich bin anfangs auch mit Crashpadhose, Knie und Ellenbogenschützern gefahren, jetzt nur noch mit Knieschutz. Gestürzt bin ich gefühlte unzählige Male mit einigen mehrwöchigen Ausfällen danach, aber das hat sich nahezu auf Null reduziert bleibt aber immer als Risiko bestehen in unserem Sport.
      Das hat deine Frage nun nicht beantwortet war mir aber ein Bedürfnis dir das mal näherzubringen.

      Gruß
      Bernd
      Naja, das ist schon richtig. Aber 30 Grad werde ich eh nicht haben, weil ich morgens um sechs unterwegs bin (leider auch die Gassi gehenden Hunde). Da ich die Stöcke nicht mehr verwenden werde (leider, aber mein Rheuma im Schultergürtel macht das nicht mit, es war vorige Wochen ein letzter Test) brauche ich weniger Bewegungsfreiheit. Ich achte sehr genau auf meine Technik (auch zu meiner Sicherheit), davon werden die "Panzer" mich nicht abhalten. Und wenn ich sicherer sein werde, dann kann ich ja nach und nach den "Protektor-Striptease" machen (aber ohne Stange und Videos fürs Forum).
      ;)
      Hallo Marl3n3

      Ja, so eine Jacke habe ich auch – die ziehe ich manchmal beim CID und beim Grasskilauf immer an, denn wenn ich in der Abfahrt hängenbleiben sollte, schlage ich Salti! Kam so krass zum Glück noch nicht vor, bislang waren es alles nur „Wegrutscher“. Aber daß es passieren kann, hat leider ein Grasski-Spezl von mir mal erfahren müssen.
      Für NCS ist es (sogar) mir a bißerl zu overprotected, aber wenn es dir das gewünschte Gefühl von Sicherheit gibt, ist es für dich richtig. Im Gegensatz zu den Rückenpanzern und ärmellosen Protektorwesten ist so eine Protektorenjacke aber schon deutlich wärmer – insbesondere im Sommer merklich schweißtreibend, da die Hitze von den Schulterpanzern am Entweichen gehindert wird! Wer dann noch was drüberzieht, um unauffälliger daher zu kommen, dem läuft die Soße den Steiß runter!

      Protektion ist subjektive Abwägung unter Einbeziehung der „anzunehmenden“ selbst- und fremdverursachten Ereignisse – der eine will maximalen Komfort mit sexy-cooler Erscheinung und trägt dafür das volle Verletzungsrisiko (…lamentiert aber dann doch, wenn’s passiert und sucht Schuldige), der andere trägt Voll-Protektion und kann dafür mit den Komfort-Einschränkungen leben (…aber auch VP schützt nicht vor Allem, was kommen kann). Auf jeden Fall jedoch sollte der Sport noch Spaß machen und die Bewegungsabläufe nicht wesentlich gestört werden (z.B. sind Handgelenkschoner mit Stöcken m.E. eher suboptimal). Das heißt, irgendwo zwischen 0-100% findet jeder seinen sinnvollen Wohlfühl-Schutz.

      Servus
      Hubert
      KnightSkater

      KnightSkater schrieb:


      Hubert
      …der aus Erfahrung weiß, daß bei jeder Sportart auch mal die Füße oben sind


      *lol*

      Heute ist diese Protektorjacke (Größe M, ich bin 173 cm groß, wiege 58 kg und habe nicht viel, das vom Brustpanzer eingeklemmt werden könnte ;)) angekommen:

      amazon.de/dp/B002TK5FFO/ref=pe_3044161_189395811_TE_dp_1

      Sie ist erstaunlich bequem, erlaubt die volle Bewegungsfreiheit, hat viel Mesh (es kratzt nicht an den Ellenbogen) für viel Frischluftzufuhr, an den Achseln gibt es eine größere Öffnung. Guter Schutz von Schultern und Unterarm - bin mal seitlich gegen die Wand gerannt und das hat sich weich angefühlt. Der bewegliche Rückenpanzer reicht runter bis über das Kreuzbein, aber leider schützt er nicht das Steißbein. Dafür habe ich zwei Protektorhosen bestellt die anscheinend beide gut das Steißbein schützen.

      Wenn mein unterer Rücken das Skaten wieder zulässt und ich einige Male mit dem Ding unterwegs war, dann werde ich wieder Bericht erstatten.

      Da sagt gestern ein guter Freund: „Marlene, Du bist bekloppt! Nach so einem Sturz würde ich mich nie wieder auf diese Dinger stellen!“. Ja, er! Wenn er wüsste wie viel Freude das Skaten macht, dann würde er anders reden.

      livopan schrieb:


      Zusätzlich trage ich so eine Protektorenhose:bike24.de/1.php?content=8;prod…000,18,216;mid%5B456%5D=1
      Die trägt nicht zu stark auf und schützt sehr gut (mehrfach getestet).Vor allem das Steißbein und den Hintern.


      Die POC-Protektorhose, welche ich heute erhalten habe, hat einen lachhaft dünnen Steißbeinschutz. Dieser schützt das Steißbein überhaupt nicht. Das Sitzpolster einer Radlerhose ist dicker. Die Protektoren an Kreuzbein und den Seiten scheinen allerdings ausreichend dick zu sein.
      Wenn ob dieses outings mal für Marl3n3 in die Bresche springen dürfte… :*

      Hallo Jörg

      Hier ein Bild von mir in meiner Protektor-Jacke:

      Ich finde, es gibt schlimmere outfits… zum Beispiel enganliegende Rennoveralls, die jedes Speckröllchen offenbaren :P
      Das Teil läßt obenrum gar nicht soooo viel wuchtiger erscheinen ;) , aber auf jeden Fall macht’s...

      …einen schlanken Fuß! ^^

      Servus
      Hubert
      KnightSkater
      Halloechen,

      ...habe mich mit dem Thema auch mal auseinandergesetzt und will daher kurz meinen Senf dazugeben: Ich kann aus eigener Erfahrung die leichte (und guenstige) Protektorenjacke 'Vigilante Air' empfehlen. Dazu gibt es einen Clip auf Youtube:
      "XSports TV: Vigilante Air Protective Jacket for Men for Ski and Snowboard".
      Die hat sich bei meinem ersten kapitalen Skike-Sturz (Spaziergaenger mit Hund, missgluecktes Ausweichmanoever), und auch bei einem kleineren Ausrutscher auf Skirollern letztes Jahr sehr bewaehrt. M.E. ein fuer das Cross-Skaten relativ idealer Kompromiss von geringem Gewicht, Bewegungsfreiheit und ausreichender Schutzwirkung (mit eingearbeitetem Rueckenprotektor und Ellbogenschuetzern). Ich habe die Jacke vor ca. zwei Jahren direkt in the USA bestellt und nach Kanada schicken lassen; ich glaube, sie kostet jetzt ca. 55 $. Ob der Hersteller nach Deutschland versendet, weiss ich nicht, aber man koennte es probieren. Ich trage die Jacke staendig, sie passt problemlos unter eine Windjacke oder Aehnliches. Sehr bequem, so lange es nicht allzu heiss ist.

      Die etwas martialischere "Fox Titan" Protektorenjacke besitze ich auch; sie ist tatsaechlich gut zu tragen und beweglicher, als sie aussieht (und der untere Ruecken ist besser geschuetzt), aber ich nutze sie inzwischen nur noch, wenn ich neue Skiroller oder eine wirklich schwierige, neue Strecke ausprobiere.Die 'Fox Titan' bietet sicher optimalen Schutz, und der ROBOCOP - look (die Aelteren erinnern sich...) ist natuerlich cool, aber sie ist mir (wie schon von Hubert/knightskater bemerkt) bei laengeren Ausfahrten dann doch etwas warm und sperrig. Und irgendwie passt sie beim Reisen nie in den Koffer...

      Uebrigens, wenn wir schon beim Thema sind: Meine alten Billig-Knieschuetzer haben sich bei besagtem Sturz gar nicht bewaehrt=Schuerfwunde; ich schwoere jetzt auf die 'alpha kneepads' von 'Fuse Protection'. Da verrutscht nichts, und die sind sehr angenehm zu tragen. Sie geniessen unter BMXern hier Kultstatus, sind aber in Ungarn hergestellt (ich glaube, es ist sogar eine deutsche Firma); es wird sie also auch in Deutschland geben.

      Dazu natuerlich Protektorenhose (meine von Protec) und Helm (in meinem Fall der 'Bern Macon Hard Hat' mit 'Brock Foam': extrem bequem und atmungsaktiv, aber - Achtung - NICHT TUV zertifiziert, also kein Fahrradhelm, sondern nur ein 'hard hat'; kann ihn deshalb nicht weiterempfehlen, muss jeder selbst entscheiden, ob das fuer ihn richtig und ausreichend ist).
      Bei 35°C heute vormittag habe ich mich entschlossen, die leichtere Variante der Schutzbekleidung anzulegen.
      Bilder
      • 35C.jpg

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      Skike Vo7, Black Armada, Skike one for one mit Leki Trigger3, Garmin 310XT
      Heute früh konnte ich unfreiwillig einen Belastungstest für die Protektoren machen. Der mit Helm geschützte Kopf ist extrem hart auf den Boden aufgeschlagen, der linke Arm wurde vollständig von den Protektoren geschützt (ich habe am Arm nichts gespürt). Der Protektor an der Hose hat meine Hüfte gut geschützt.

      Der Sturz war so heftig, dass er ohne Protektoren eine Einweisung ins Krankenhaus erforderlich gemacht hätte. Aber die Schutzausrüstung hat ihren Zweck perfekt erfüllt. Ich habe keine Schmerzen an den von Protektoren geschützen Stellen. Aber der Kreuzbeinbereich schmerzt wieder, obwohl dieser nicht direkt betroffen war vom Sturz auf die linke Seite.

      Anlässlich dieser Stürze will ich kein weiteres Risiko eingehen. Daher werde ich mich – so leid es mir tut – von der Ausrüstung trennen.
      Tja, so kann man sich irren....

      Vorhin habe ich mich über Muskelkater in der vorderen Halsmuskulatur gewundert. Weil das für einen Sturz nach hinten spricht habe ich mir Protektorweste und Helm näher angeschaut. Jetzt verstehe ich, warum das Kreuzbein schmerzt, denn der Sturz ist nicht auf die Linke Körperseite erfolgt, sondern - bei leicht nach links gedrehtem Körper - auf den Rücken. Der Helm ist hinten gebrochen.

      Dass ich nicht gespürt habe, dass der Rücken aufgeschlagen ist spricht wohl auch für die Qualität der Protektorweste. Ist es aber normal, dass man - aus der Erinnerung heraus - so schwer nachvollziehen kann, wie der Sturz passiert bzw. abgelaufen ist? Geht das nicht, weil bei einem Sturz alles sehr schnell passiert?
      Hallo Marl3n3

      Erst mal: gut, daß du trotz dieses Sturzes im Großen und Ganzen wohlauf bist – und ja: wenn man sowas hinter sich hat, weiß man, warum man sich für Rumpf-Protektion – u.U. auf Kosten des Komforts – entschieden hat! Ich habe die Erfahrung auch gemacht… mehrfach und vor allem im Juni 2011!
      Selbst ein Umfaller hätte einst blöd ausgehen können ohne Rückenpanzer. Man weiß es vorher eben nie…

      Was hat denn bei dir jetzt überhaupt zum Sturz geführt? Konntest du das nachvollziehen?

      Was die Wahrnehmungsverzerrung im Sturz angeht: ja – insbesondere, wenn chaotische Drehmomente wirken, verlierst du ad hoc die Kontrolle und das Gefühl für deine "Lage im Universum“, weil deine Sinne nicht mitkommen, denn auf sie wirken dann nicht nur Licht und Gravitation, sondern auch Fliehkraft und Torsion – das wechselt alles zu schnell. Das ist das Hauptargument für Prävention per Protektion generell: wer glaubt, im Sturz durch kontrolliertes Abfangen reagieren zu können, der ist wahrlich schief gewickelt!
      Ich kenne das erst Recht von meinem Primärsport Wasserski-Slalom, wo ich zwischen den Bojen durch die diagonale Beschleunigung kurzzeitig an die 100km/h drauf kriege – und das genau in der kritischsten Phase des Prozesses bei maximaler Schräglage. Wenn dir da der Ski durch eine Welle (…oder Fahrfehler) ausgehebelt wird, zerreißt’s dich expolsionsartig… ist zwar nur Wasser, hat aber bekanntlich Balken - auch da trage ich Helm und Prallschutzweste. Wie oft habe ich dann hinterher von meinen Vereinskameraden einen Sturz beschrieben bekommen, den ich selber gar nicht oder ganz anders vom Ablauf her „erlebt“ zu haben glaubte.

      Der Unterschied ist natürlich, daß beim Slalom Stürze zum Lernprozess gehören – man schwimmt ans Ufer und versucht, es beim nächsten Durchgang besser zu machen… oder übernächsten…
      Beim Laufen, Radeln oder Skaten sollten Stürze grundsätzlich vermieden werden – aber es ist naiv zu hoffen, daß schon nix passieren wird. (Bei der Gelegenheit: servus Jens - ich hoffe, du hattest wenigstens Sonnen-SCHUTZ aufgetragen :P )

      Daß es für dich zum Skating-Aus führt, ist sehr schade, basiert aber auf deiner persönlichen Risiko:Nutzen-Abwägung. Mich hat ein Sturz im September 2011 (war echt nicht mein Jahr) auch an diese Kipp-Marke gebracht – ich blieb dabei, habe meine hardware umgestellt… ja gut, meine software auch a bißerl :rolleyes: … und bin heute froh, damals so entschieden zu haben.
      Vielleicht kannst du – wie ich damals – eingrenzen, welcher Faktor oder Umstand (mit)verantwortlich für den Sturz war und diesen ggf. eliminieren, damit solcherlei Ablaufstörungen nicht mehr auftreten können. Du kennst das: nimm einen Dominostein aus der Aufreihung und der destruktive Prozess ist unterbrochen.

      Uns würde es freuen, dich weiter in unserem Kreis zu wissen!
      Wie auch immer: mach’s gut! ^^

      Servus
      Hubert
      KnightSkater
      Lieber Hubert,

      danke für Deinen ausführlichen und sehr anschaulichen Erläuterungen.

      KnightSkater schrieb:


      Was hat denn bei dir jetzt überhaupt zum Sturz geführt? Konntest du das nachvollziehen?


      Es war eine Lappalie, eine minimale Abweichung von der „Ideallinie“. Keine Situation die zu einem Sturz hätte führen müssen. Ich habe schon Situationen in den Griff bekommen wo ein Bein („kasatschokartig“) in der Luft war oder ich bereits ins Straucheln geraten bin. Der gestrige ist nicht der erste Sturz, der eigentlich nicht hätte passieren müssen, weil ich das hätte ausgleichen können. Daher habe ich überlegt, ob ich vielleicht Gleichgewichtsstörungen habe. Aber das ist nicht der Fall – ich könnte dann ja nicht auf einem Bein und Zehenspitzen stehen.

      Ich verstehe auch nicht, warum ich dachte auf die linke Seite gefallen zu sein und den Schlag an der linken Seite des Kopfes gespürt zu haben. Ich bin von der linken Seite aufgestanden, nachdem ich den Schlag des Kopfes auf den Boden „verdaut“ habe. Ich stehe aber immer über die rechte Körperseite auf.

      Vor dem Sturz bin ich in einen quer verlaufenden Weg abgebogen, habe vorher nach links und rechts geschaut. Ich könnte schwören, dass niemand auf dem Weg zu sehen war. Als ich vom Boden aufgestanden bin, war aber eine Person auf dem Weg zu sehen, etwa 200 m von mir entfernt. Genaueres über den Sturz wüsste ich, wenn ich die Person gefragt hätte, ob sie den Sturz gesehen hat. Aber die Schmerzen im Kreuzbein haben mich erstmal auf einer Bank verharren lassen, wo ich die Skates abgelegt habe. Irgendwie habe ich den Verdacht, dass ich bei diesem Sturz nach hinten durch den heftigen Schlag auf den Kopf vielleicht kurzzeitig bewusstlos war. Der Helm ist hinten komplett gebrochen, kleine Steinchen stecken darin. Denn woher kam auf einmal die Person, wenn ich sie vorher nicht gesehen habe (vielleicht aus dem Gebüsch, das wäre eine Erklärung).

      KnightSkater schrieb:


      Daß es für dich zum Skating-Aus führt, ist sehr schade, basiert aber auf deiner persönlichen Risiko:Nutzen-Abwägung.


      Es wundert mich, dass ich überhaupt – nach den diversen Stürzen und dem ersten aufs Kreuzbein – weitergemacht habe. Denn ich habe immer Sportarten vermieden, bei denen gehäuft Frakturen vorkommen. Ich spiele Klavier, es ist meine größte Leidenschaft. Es wäre schlimm für mich, wenn ich mir etwas brechen würde und ich nicht Klavier spielen könnte.

      Es hat seit dem ersten Sturz aufs Kreuzbein nicht mehr richtig Freude gemacht. Ich denke, dass die Angst vor einem erneuten Sturz zu den Unsicherheiten geführt hat.

      KnightSkater schrieb:


      Uns würde es freuen, dich weiter in unserem Kreis zu wissen!


      Das würde ich auch gerne, Ihr seid eine richtig nette Community.

      Viele Grüße
      Marlene